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Auf dem Rücken der Pferde

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Vorwort zu diesem Kapitel:
Hallo, damit es nicht zu verwunderungen kommt, dieses und die nächsten beiden Kapitel, sind nicht aus Sichtweise von Aiden oder Finn geschrieben. Dies habe ich Bewusst gemacht um die Szene, aus meiner Sicht, schöner Gestallten zu können. Komplett anzeigen

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Zweisamkeit

Als sie beide in ihrem Zimmer ankommen, legen sich die großen Hände des Springreiters erstaunlich sanft auf die Wangen von Finn. Keine Sekunde später kann dieser überrascht nur kurz japsend Luft holen, als sich auch schon die Lippen des andern fest auf seine Eigenen pressen. Mit einem leisen Stöhnen öffnet er seinen Mund und erwidert mindestens genauso euphorisch den Kuss, der langsam aber sicher immer leidenschaftlicher wird.

Aidens Hände wandern von Finns Wangen nach unten, streifen dabei über dessen Hals bis hin zu seinem Oberkörper, wobei er kurz zögert, als er über die Brustwarzen des Jüngeren streichelt und durch das Shirt hindurch spüren kann, wie sie härter werden.

Finn erschaudert unter der Berührung des größeren, während er seinen Rücken durchdrückt und sich Aiden mehr entgegen reckt. Schließlich wandern die Hände von Aiden weiter, bis er unter die Arme von Finn greifen kann, um ihn schwungvoll hochzuheben und gegen die Tür zu drücken. Finn dreht auf einmal seinen Kopf mit einem schmerzerfüllten Stöhnen zur Seite und bereitet dem Kuss ein jähes Ende.

Sofort geht der dunkelhaarige ein wenig auf Abstand, ein besorgter Ausdruck in seinen Augen, während er beobachtet wie sich Finn mit seiner rechten Hand an die linke Schulter greift und unter Schmerzenslauten versucht seine verspannten Muskeln zu massieren.

Ein aussichtsloses Unterfangen...

Aiden löst seinen Griff damit Finn sich ordentlich hinstellen kann und ein mildes Lächeln legt sich auf seine Züge.

„Vielleicht sollten wir erstmal die Verspannung beseitigen. Wie lange hast du das schon?“, will Aiden wissen und legt seine Hand sanft auf Finns Schulter. „Leg dich auf das Bett, dann schauen wir mal.“

„Ich habe wohl nur eine falsche Bewegung gemacht, das wird schon wieder“, antwortet Finn kleinlaut als er die Anweisung hört, aber stehen bleibt.

„Hm ...“, brummt Aiden und Finn rechnet damit, dass der Springreiter beleidigt den Rückzug antritt. Allerdings wird er schnell eines Besseren belehrt.

Stattdessen geht Aiden in die Knie und hebt sein Gegenüber umsichtig hoch um diesen zum Bett zu bringen. Finn wird auf die weiche Unterlage gesetzt und auf den Bauch gedreht. Aiden beugt sich vor, sodass er beide Hände auf Finn Schulterblätter legen kann.

Das ist alles andere als ein Rückzug!

„Lass mich dir helfen, ich denke nicht, dass es sonderlich angenehm ist mit einem verspannten Rücken zu arbeiten“, raunt Aiden als vorwitzige Finger über Finn Nacken streifen und den Kragen ein wenig nach unten schieben, sodass Aiden die freigelegte, warme Haut darunter berühren kann.

„A ... Aiden“, japst Finn war überrascht und das liegt nicht mal dem Umstand, dass Aiden ihn berührt, sondern vielmehr daran, dass sich ein erregendes Kribbeln in seinem ganzen Körper ausbreitet und ihn verrückt macht.

Als Finn die Wärme spürt, die von Aidens Fingern ausgeht wird er allerdings unsicher. Er will die Stimmung, welche sich in der Lounge aufgebaut hatte und weswegen sie hier waren, nicht damit kaputt machen.

„Stopp ... Warte!“, sagt er und dreht sich schwungvoll zur Seite und sorgt so dafür, dass Aidens Hände aus seinem Nacken gleiten. Kurz blitzt ein verletzter Ausdruck in den Augen auf, bevor sich der Ältere soweit wieder unter Kontrolle hat, dass nur eine gewisse Irritation zu erkennen ist.

„S ... sorry“, murmelte Finn, da er keineswegs Aiden in irgendeiner Art und Weise verärgern, oder gar verletzen wollte. Aber so wie das aussah, hatte er das leider schon geschafft.

Die Augenbrauen des Springreiters ziehen sich zusammen und auf Finn macht es den Eindruck als würde sich der Ältere zurückziehen wollen. Ganz so als wäre da wieder diese unsichtbare Mauer zwischen ihnen, das distanzierte, was Finn in den letzten Tagen eigentlich erfolgreich abgerissen hatte. Aiden ist dabei sich zu erheben, als er am Handgelenk gepackt und bestimmend zurückgezogen wird.

„Keine Ahnung was in deinem Kopf für Gedanken herumschwirren, aber ich wollte nur helfen“, sagt sich der Reiter schließlich.

„Hey ... das war echt nicht böse gemeint!“, versucht sich Finn zu erklären.

„Hm …“, brummt Aiden und sein Mund verzieht sich bei diesen Worten zu einem kleinen Schmollen.

„Es ist einfach merkwürdig … eigentlich dachte … hoffte ich auf anderes“, stammelt Finn und versucht Aiden in die Augen zu sehen. Auf dessen Züge legt sich ein versöhnliches Lächeln und seine Hände kehren auf die Schultern zurück. Er drückt Finn zurück in die Lacken und schwingt sich über dessen Beine, um sich auf seinen Oberschenkeln niederzulassen. Noch bevor Finn etwas sagen kann, übt Aiden mit seinen Fingern einen sanften Druck aus.

Die Hände streifen angenehm über die verspannten Muskeln in Finn Schultern und nur schwer schafft es der junge Mann ein Stöhnen zu unterdrücken.

Aidens tun sorgt für eine Gänsehaut, die sich von dieser Stelle aus über seinen ganzen Körper ausbreitet. Es wurde von Sekunde zu Sekunde schwerer einen klaren Gedanken zu fassen.
 

Finn hält den Atem an, als sich die, zugegeben verdammt talentierten, Finger über seine Schulterblätter hinweg bis hin zu seinen Hüften vorarbeiten. Das Einzige, was dabei stört, ist das Shirt, das er noch anhat. Der Baumwollstoff macht es Aiden schwer einen gleichmäßigen Druck auszuüben, da seine Finger immer wieder in den Stofffalten hängenbleiben. Schließlich stoppt der Dunkelhaarige vollständig seine Berührungen, was ihm sofort ein protestierendes Murren einbringt.

Mit einem amüsierten Lächeln beugt sich Aiden ein Stück weiter nach unten. Sein Atem streift über Finn Wange ehe seine Lippen hauchzarte Küsse hinterlassen, bis er endlich Finn Mund mit seinen Lippen einfangen kann.

Bevor sie den sanften Kuss intensivieren, lehnt sich Aiden wieder ein Stück zurück.

„Darf ich?“, fragt er leise und Finn kann die Worte eher an seinen Lippen spüren, als dass er sie tatsächlich hört. Erst versteht er nicht worauf der Ältere hinaus will, bis er die warmen Hände an seinem Bauch spürt, die sich unbemerkt unter das Shirt geschoben haben.

Langsam aber sicher wird der Stoff nach oben geschoben und legt immer mehr Haut frei.

Da Finn seiner eigenen Stimme nicht mehr wirklich traut, schafft er lediglich ein Kopfnicken, was Aiden vollkommen ausreicht.

Nachdem er einen erneuten Kuss auf Finn Lippen gehaucht hat, lehnt sich der dunkelhaarige wieder zurück. Vorsichtig streift er das Shirt von Finn ab, bevor er es neben sich auf das Bett fallen lässt. Endlich legen sich seine Hände auf die nackten Schultern von Finn. Die Haut fühlt sich weich an, einzig eine Stelle knapp unter dem linken Schulterblatt ist uneben. Eine Ansammlung von kleinen Muttermalen befindet sich dort, die Aiden deutlich unter seinen Fingern spüren kann.

Behutsam übt er ein mehr Druck aus, als er die verspannten Muskelstränge in Finn Nacken bearbeitet und dafür sorgt, dass sich die einzelnen Knoten lösten. Finn hat bis dato wirklich versucht keine peinlichen Geräusche von sich zu geben, die er später bereuen würde, aber so sehr er sich auch bemüht, es fühlt sich gerade verdammt nochmal an wie der Himmel auf Erden!

So ist es nicht verwunderlich, dass ihm ein Keuchen herausrutscht, gefolgt von einem tiefen Stöhnen. Aidens scheint sich durch die Geräusche bestätigt zu fühlen, da er den Druck noch verstärkt. Er bearbeitet nicht nur seinen Nacken und Schultern, sondern nun gleiten seine Hände auch über seine Seiten, wo sie jede Rippe einzeln ertasten, bis hin zu seinen Hüften.

Je länger die Berührungen andauern, umso mehr entspannt sich Finn. Diese stechenden Schmerzen in seinen Schultern und seinem Rücken ebben immer mehr ab, bis sie schließlich vollends verschwinden. Mittlerweile glaubt Finn, nur noch aus einem kribbelnden Gefühl, einem inneren Zittern und warmen Schauern, die durch seinen Körper jagen, zu bestehen.

Eine wilde Mischung aus Empfindungen, Gefühlen und purer Erregung.

Jedes weitere unterdrückte Stöhnen animiert Aiden zu intensiveren Berührungen. Langsam streifen seine Hände über Finn Oberarme bis hin zu seinen Handgelenken, wobei sich Aiden so weit nach vorne beugt, dass sich sein Oberkörper gegen Finn nackten Rücken presst. Schließlich streichelten seine Finger zart über die Innenfläche von Finn Händen, zurück über seine Unterarme bis er ihn an den Schultern packt. Er braucht nicht viel Kraft, um dafür zu sorgen, dass Finn sich halb zu ihm umdreht. Aiden muss trocken schlucken, als er in das Gesicht des Jüngeren sieht.

Die Augen wirkten viel dunkler als sonst.

Seine Iris ist fast vollkommen von den geweiteten, schwarzen Pupillen verschluckt und spiegelt die Erregung wider, die gerade von Finn Besitz ergreift. Die sonst so blassen Wangen sind gerötet von einem Fieber der anderen Art und der Atem von Finn geht stoßweise.

Langsam gleitet Aidens Blick tiefer, über den spärlich behaarten Oberkörper, den flachen Bauch, bis hin zu der unübersehbaren Beule, die sich in der Hose abzeichnet und sich ihm geradezu auffordernd entgegenstreckt.

Finn ist in der Zwischenzeit näher heran gerutscht, sodass Aiden beinah auf dem Becken sitzt. Seine Hände griffen gierig in den Nacken des Reiters und seine Finger vergraben sich in den dunklen, dichten Haaren. Bestimmend zieht er Aiden zu sich herunter und verwickelt ihn in einen Zungenkuss.

Die Aktion hätte fast gereicht, dass Aiden wie ein verknallter Teenager gekommen wäre, wenn er nicht eine ausreichende Selbstbeherrschung gehabt hätte.

Bei Finn hingegen sah das Ganze etwas anders aus.

Nur allzu deutlich zeichnen sich ersten Lusttropfen auf der hellen Hose ab und färben diese im Schritt in einem dunkleren Ton. Wenn sie so weiter machen, dann ist das Spektakel hier vorbei, bevor es überhaupt begonnen hat.
 

Ein Monat, fünfzehn Tage und geschätzte zwölf Stunden.

Das ist die Zeit ihrer bisherigen Beziehung, einer Beziehung, die bis jetzt mehr auf einem professionellen, beruflichen, als auf einem sexuellen, Fundament aufgebaut war.

Das ist auch der Grund, weshalb Aiden sich von dem Jüngeren löst und eingehend musterte.

„Finn ... bist du …“, Aiden kommt nicht ansatzweise dazu, seine Frage zu formulieren, als er auch schon mit einem weiteren Kuss zum Schweigen gebracht wird.

Das war dann wohl erst einmal Antwort genug ...

Langsam legt Aiden seine Arme um den schmäleren Oberkörper von Finn und lehnt sich nach vorne, sodass sein Partner gezwungen ist zurückzuweichen. Nur widerwillig löst er sich schließlich von den Lippen des jüngeren Mannes und küsst sich stattdessen über seine Wangen bis hin zu seinem Hals. Knapp unterhalb von Finn Ohr stoppt er.

„Vertraust du mir?“, raunt Aiden.

Finn keucht leise und klammert sich an den breiten Schultern seines Gegenübers fest. Er muss einmal trocken schlucken, bevor er ein krächzendes „Natürlich“ über die Lippen bekommt, woraufhin er spüren kann, wie sich Aidens Mund zu einem Grinsen verzieht.

„Gut ...“, brummt Aiden und seine Hände gleiten weiter nach unten diese auf Finn Steißbein zum Liegen kommen und sich seine Fingerspitzen unter den Bund der Hose schieben.

Finn ist der Versuchung nahe sich ein wenig zu strecken nur damit er diese warmen, großen Hände auf seinem Hintern spüren kann. Allerdings hat Aiden etwas anderes im Sinne.

„Dreh dich wieder um ...“, fordert Aiden mit sanfter Stimme, die Finn schaudern lässt.

Überrascht lehnt er sich ein Stück nach hinten um dem Älteren ins Gesicht sehen zu können. Es liegt ein funkelnden in den Augen des anderen. Mit einem sanften Lächeln streichelt Finn über Aidens Wange, er muss zugeben, dass es verlockend ist den Reiter noch ein kleines bisschen hinzuhalten, aber er ist so erregt und vorfreudig, auf das, was noch folgen würde, dass er sich selbst nicht unnötig auf die Folter spannen will. Also dreht sich Finn langsam in den Armen des Mannes um.

Aus dem Augenwinkel kann er kurz die Erleichterung erkennen, die sich auf Aidens Gesicht breit macht. Aiden gibt ihm nämlich durch einen gezielten Händedruck unweigerlich zu verstehen, dass er sich bäuchlings auf das Bett legen soll.
 

Die Arme verschränkt Finn unter seinem Kopf, während er sein Gesicht zur Seite dreht, einen Blick über seine Schulter wirft. Bei dem Anblick, der sich ihm bietet, vergisst er schlichtweg wieder einzuatmen.

Aiden hat nach dem Saum seines Shirts gegriffen und streift es sich mit einer geschmeidigen Bewegung über den Kopf.

Dabei erscheint er Finn wie einer dieser griechischen Götter, deren Schönheit für die Ewigkeit in Stein gemeißelt worden war, nur dass Aiden alles andere als eine Marmorstatue war!

„Entspann dich!“, raunt Aiden leise als er über den Rücken streicht.

Finn hat nicht bemerkt, wie sehr sich seine Muskeln wieder verkrampft haben. Erst als Aiden ihn anspricht, wird es ihm so richtig bewusst. Also atmet er tief ein und wieder aus, während er sein Gesicht weiter in Richtung seiner Arme dreht, sodass ihm jeder weitere Blick auf den Körper verwehrt wird.

Er will sich auf die Berührungen konzentrieren, auf die Finger, die federleicht über seinen Rücken streicheln, ihn fast schon kitzeln, bevor sie mehr Druck aufbauen und somit die Massage von vorher fortsetzen. Aiden rutscht dabei ab und an über Finn Oberschenkel hinweg und rieb somit seine Hüften aufreizend an dessen Hintern. Mit jedem Mal kann Finn dadurch Aidens beginnende Erektion deutlich spüren, was ein eindeutiges Zeichen dafür ist, dass Finn nicht der Einzige ist, der langsam aber sicher von seiner Begierde übermannt wird.

Finn hat keine Ahnung wie viel Zeit vergangen ist. Vielleicht ein paar Minuten, oder eine halbe Stunde, er hat absolut kein Zeitgefühl mehr. Das Einzige, was er fühlt, ist Aidens Präsenz, die ihn vollkommen einnimmt.

Seine Hände haben sich bis hin zu seinen Hüften vorgearbeitet und streifen nun das erste Mal flüchtig über seinen Hintern, so als wäre es nur ein Versehen gewesen.

Jedoch geschieht es ein zweites und ein drittes Mal, bevor sich die Finger unter den Bund der Hose und Shorts wagen und sie ein ganzes Stück nach unten schieben. Finn kann ein lautes Wimmern nicht länger zurückhalten, als Aidens Finger über seinen nackten Hintern streicheln und ihn schließlich kräftig massieren. Sofort schoss ihm die Schamesröte ins Gesicht.
 

Als Aiden ein wenig zu ungeduldig wird und an der restlichen, störenden Bekleidung zerrt, verfängt sich die Hose an Finn Glied, was diesen sein Becken ein wenig anheben lässt, was es deutlich einfacher macht ihm diese mitsamt seiner Shorts von seinen Beinen zu streifen, sodass er jetzt gänzlich nackt vor Aiden auf dem Bett liegt.

Das ist ein wenig befremdlich und Finn will nicht wissen, wie lächerlich er wahrscheinlich in diesem Moment aussieht.

Seine langen schlanken Beine, sein Rücken mit Muttermalen, seine sehnigen Arme und diese roten Flecken, die sich über sein Gesicht, Hals und Oberkörper erstreckten und davon zeugten wie aufgeregt er gerade ist.

Viel Zeit sich weitere Gedanken über sein Äußeres zu machen hat er allerdings nicht, da Aiden seine Massage auf eine ganz besondere Art und Weise fortsetzt. Er hat sich weit nach unten gebeugt, sodass er sich mit einer Hand neben Finn Kopf abstützen muss, um den Jüngeren nicht unter seinem Gewicht zu begraben. Wo vorher noch Finger über Finn Nacken gestreichelt haben, kann er nun den heißen Atem des anderen spüren. Erst küsst er die eine Schulter, dann die andere Schulter.

Finn zuckt verschreckt zusammen und ein erneutes Keuchen, gefolgt von einem langgezogenen Stöhnen hallt durch das Zimmer. Aidens Zunge hinterlässt eine feuchte Spur, als er die Wirbelsäule des Jüngeren entlang leckt bis hin zu seinem Steißbein.

„Oh … fuck ...“, keucht Finn, während er seine Stirn fest gegen seinen Unterarm presst.

Im letzten Moment kann er ein weiteres, viel lauteres Stöhnen aufhalten, indem er sich fest auf die eigene Hand beißt.

Sein Atem geht so schnell, dass er Angst hat jeden Moment zu hyperventilieren, während Aidens Zunge sich Körperregionen nähert, denen sich definitiv noch kein anderer gewidmet hat. Die unterdrückten Laute, die er mit seiner Hand erstickt, klingen in seinen Ohren nach wie vor zu laut und scheinbar ist es auch Aiden zu viel des Guten.

Plötzlich richtet dieser sich wieder auf und lehnt sich nach vorne, sodass er mit Finn auf einer Höhe ist.

„Lass das!“, brummt er. Die Stimme ist so tief, was Finn durch Mark und Bein geht und er seine Lippen noch fester aufeinander presst, um jedes Geräusch zu unterbinden. Als Aiden jedoch sowohl sein Handgelenk, als auch den Ellbogen seines anderen Armes packt und beide nach unten schiebt, öffnet Finn überrascht die Augen auf.

„Ich will dich hören!“, raunt er Finn ins Ohr, „Jedes noch so leise Stöhnen ... jedes Wimmern ... jedes Keuchen ... Ich will alles hören!“

Das Stöhnen, das daraufhin über Finn Lippen kommt, ist genau die Antwort, die sich Aiden erhofft hat. Mit einem Lächeln lehnt er sich wieder zurück, wobei er jedoch die Handgelenke des jüngeren Mannes nach wie vor mit einer Hand festhält. Finn scheint das nichts auszumachen.

Ganz im Gegenteil.

Als sein Atem heiß über Finns Rücken, bis hin zu seinem Hintern streift, krallen sich die schlanken Finger regelrecht an der Hand des Älteren fest. So als seien sie sein einziger Anker und das war gar nicht einmal so weit hergeholt. Finn fürchtet tatsächlich, dass er in diesem Meer aus Empfindungen und Lustgefühlen untergehen wird, wenn er sich nicht irgendwie an etwas oder noch besser jemandem festhalten kann.



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