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Zu Leben heißt: Licht und Kälte zu ertragen


Erstellt:
Letzte Änderung: 05.04.2018
abgeschlossen
Deutsch
1517 Wörter, 1 Kapitel
Alles war in Ordnung, bis zu dem Tag, als meine Welt sich gegen mich verschworen hatte. Dabei war es hier so warm und weich. Zugegeben, so langsam wurde es etwas eng. Viel Platz zum Bewegen hatte ich nicht mehr, aber daran konnte ich mich immerhin neun Monate lang gewöhnen. Doch niemand hat mich auf den Horror vorbereitet, der an diesem Morgen seinen Lauf nahm...

Gedanken eines Säuglings, auf seinem Weg in die Welt.

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Kapitel Datum Andere Formate Daten
Kapitel 1 Zu Leben heißt: Licht und Kälte zu ertragen E: 03.04.2018
U: 05.04.2018
Kommentare (6)
1517 Wörter
abgeschlossen
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Kommentare zu dieser Fanfic (7)

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Von:  YUAL-Jury
2018-06-10T13:33:47+00:00 10.06.2018 15:33
Hallo Enrico.
Zu Leben heißt: Licht und Kälte zu ertragen und mit dieser atemberaubenden Geschichte wohlverdient auf der Startseite der Fanfiction-Sektion als Empfehlung gekürt zu werden.

Selten haben wir eine so ungewöhnliche Perspektive auf ein Erlebnis gewährt bekommen, das völlig selbstverständlich zum Leben gehört, aber weniger auf diese Art thematisiert wird.
Der Sarkasmus des Protagonisten („Wir brauchen hier professionelle Hilfe, keinen Laien.“) hat uns immer wieder amüsiert und dem Verlauf der Geschichte eine besondere Not verliehen. Im Dialog der Eltern hat man wunderbare Hintergrundinformationen erhalten, die das Geschehen zusätzlich authentisch in ein realistisches Licht gerückt haben.
Gerade in den aufwändigen Beschreibungen der Veränderungen für den Protagonisten haben wir viel Liebe zum Detail erkannt und konnten das Ende, oder in diesem Fall den Anfang kaum erwarten! ;-)

Geschickt gemacht und erstklassig umgesetzt.

Die YUAL-Jury
i.V. KageyamaTobio
Antwort von:  Enrico
11.06.2018 10:07
Vielen lieben Dank noch mal,

ich habe mich wahnsinnig über die Auszeichnung gefreut und bald genau so sehr über das tolle Kommi.
Es freut mich das ich euch mit dieser Geschichte begeistern und zum Lachen bringen konnte.

Mfg. Enrico
Von:  Kerstin-san
2018-06-09T09:09:16+00:00 09.06.2018 11:09
Hallo,
 
auch mich hat die Säuglingsperspektive überrascht, aber gerade in Kombination mit dem Säugling als Ich-Erzähler wirkt die Geburt einfach viel intensiver und auch ein ganzes Stück weit beängstigender. Ich fand, dass du die Gefühle und Gedanken sehr präzise auf den Punkt gebracht hast. Gerade die Panik zu Beginn, als die Fruchtblase platzt und die ersten Wehen einsetzen, kam klasse raus.
 
Ich hab mir bisher noch nie Gedanken darüber gemacht, wie wohl ein Säugling die Geburt empfindet, wie es sich für ihn anfühlt aus der vertrauten Umgebung gerissen zu werden, von daher fand ich deine Idee für den One-Shot richtig klasse.
 
War vielleicht nicht so geplant, aber an den Stellen als die werdende Mutter den Vater herunterputzt und das Baby sie gedanklich darin bestärkt, musste ich echt vor mich hingrinsen. Scheint jedenfalls so, als würde es sich schon mal richtig viel vornehmen, um seine Eltern auf Trab zu halten.
 
Liebe Grüße
Kerstin
Antwort von:  Enrico
11.06.2018 10:05
Vielen Dank für dein Kommi, habe mich sehr darüber gefreut.
Ich mag es mal ganz andere Perspektiven einzunehmen und mich dahinein zu versetzen. Wir denken ja immer das Säuglinge ja noch gar nicht so viel mitbekommen und was sie in den ersten Wochen erleben später eher vergessen haben. Ich denke aber das die kleinen Würmchen schon viel mehr verstehen und empfinden, als wir ihnen zugestehen. Liegt vielleicht auch ein bisschen daran, das ich an Wiedergeburt glaube und für mich eben die kleinsten schon vollwertige Menschen im Geiste sind und wie wäre es da diese Geburt durchlaufen wenn man das alles ganz Bewusst erlebt. Was für ein Schock wenn es doch neun Monatelang weder hunger noch durst, kälte und Licht kennt. Das muss einem doch wie ein kleiner Tot vorkommen^^.

Die Stelle die du genannt hast fand ich selbst sehr lustig. Habe überhaupt die ganze Zeit lachen müssen beim Schreiben. Ich mag diesen egozentrischen Charakter des Säuglings und da er ja neun Monate auch nur sich hatte, fand ich das sehr passend. Wir wissen ja wie die Sache aussegeht, aber für ihn muss es einfach nur schrecklich sein^^. Ja, zu leben ist eben nicht einfach.

Mfg. Enrico
Von: Orion_Black
2018-04-05T17:54:58+00:00 05.04.2018 19:54
Ich bin sehr fasziniert von der Perspektive, die du für diese Geschichte gewählt hast.
Finde ich wirklich originell. (Und sehr passend.^^)
Antwort von:  Enrico
05.04.2018 20:41
Freut mich dass ich dich mit auf die Reise nehmen konnte^^.
Von:  Berrii
2018-04-05T17:44:46+00:00 05.04.2018 19:44
Das ist so schön passend geschrieben :)
Vorallem dieser Moment, wenn das Kindchen wieder bei Mama auf der Brust liegt.... War bei uns auch so, da war sofort wieder alles gut! <3
Antwort von:  Enrico
05.04.2018 20:43
Ah gut, dann habe ich das so richtig gemacht. War leider noch nie bei einer Geburt dabei und habe mich einfach nur in die Situation des Säuglings reinversetzt. Dabei merkt man erst mal wie wichtig das ist das Mutter und Kind so schnell wie möglich zusammen kommen. Aus Sicht des Kindes ist ja alles so neu und es hat sicher auch sehr gelitten und Schmerzen gehabt. Da muss es ungemein beruhigend sein etwas bekanntes wiederzufinden. Schön das es bei euch auch so war^^ und ihr die Möglichkeit dazu hattet. Ist ja leide nicht bei allen Geburten so.
Antwort von:  Berrii
05.04.2018 20:49
Unsere Geburt war zwar alles andere als bilderbuchmäßig, aber ich finde es toll, das du die Geschichte geschrieben und dir dazu Gedanken gemacht hast. Ich glaube, wenige befassen sich mit diesen Gedankengängen, vorallem wenn man mal darüber nachdenkt, was für ein Schock es für ein Kind ist, per Kaiserschnitt geholt zu werden - dann schneidet da plötzlich jemand ein Loch in die Decke und zerrt einen so mir nichts dir nichts ohne jegliche Ankündigung aus der gewohnten Umgebung raus.
Geburt ist ganz klar Stress, für beide Seiten, aber dabei werden ja auch so viele Hormone ausgeschüttet, die auch wiederum beide Seiten benötigen. :)
Antwort von:  Enrico
05.04.2018 20:56
Stimmt ich habe in meiner Ausbildung zum Kinderpfleger auch viel darüber gelernt wie wichtig die natürliche Geburt ist, über die Vorbeugung der Wochenbettdepression bis hin zur Milchbildung die Hormone sind eben sehr wichtig und auch der Weg den beide dabei gehen müssen. Selbst das herausziehen am Kopf von der Mutter die Überdehnung die dabei im Genick entsteht wäre eigentlich auch wichtig. Leider entscheiden sich viel Mütter neuerdings für den Kaiserschnitt selbst wenn er nicht medizinisch notwendig ist. Ich denke auch das die Kinder sehr viel mehr mitbekommen und unterbewusst abspeichern als die normale Schulmedizin ihnen zugesteht.
Antwort von:  Berrii
05.04.2018 21:03
Es wird aber auch schnell zum KS geraten. Ich lag über 2 Tage im Kreissaal, das bedeutet fürs Klinikum vorallem, das der Raum blockiert wird - und sie benötigen den Platz halt, weil ja ständig Krankenhäuser ihre Kreissäale schließen, mal ganz abgesehen vom Hebammenmangel. Da ist ein Kaiserschnitt für das KH komlortabler. Und es bringt ihnen mehr Geld ein.
Antwort von:  Enrico
05.04.2018 21:06
Heftig, es geht echt im Gesundheitswesen schon lange nicht mehr um den einzelnen Menschen.
Antwort von:  Berrii
05.04.2018 21:10
Nein, das sowieso nicht