Durst?!
Chap One: Durst
So, mein erstes Chap meiner neuen Geschichte. Dies ist meine erste Harry Potter Geschichte, ich bin grad so im Harry P. Fieber, da musste ich unbedingt mal eine schreiben! ^.^ Ich mag besonders Hermine, viele andere weibliche Personen gibt es ja nicht, die man mögen könnte. Ich weis auch schon welches Pairing, aber das müsste ihr nicht unbedingt wissen, nur eine verrate ich: Weder harry, noch Ron noch Malfoy! Tja, es gibt noch andere süße Jungs! Im übrigen gehört hier nichts mir, außer Claudia und Michael, aber zu denen erst später, jedenfalls noch nicht im ersten Chap! Gewidmet ist dieses Ria-Fynn, die im Moment auch HP süchtig ist, und mich gewissermaßen angesteckt hat! ^____^ Ne, kleine? ^.~
Also: erstes Chap, auf geht's!
By Marron-chan
Hermine ging schnellen Schrittes durch die vielen Gänge Hogwarts'. Bald hätte sie sich nicht mehr unter Kontrolle, sie musste schnell ein Opfer finden, denn sie hatte durst. Ihr wurde schon leicht schwindelig. >Verdammt, wo sind die ganzen Slytherins, wenn man sie mal braucht?< Sie hatte beschlossen, diesmal einen Slytherin zu nehmen, der letzte war aus Ravenclaw, davor Hufflepuff. Gryffindor selbst hatte sie noch nicht angerührt, das beste zum Schluss, hatte sie sich gesagt. Nun suchte sie schon seit geschlagenen zehn Minuten nach jemanden, und niemand war ihr über den Weg gelaufen. Vielleicht lag das auch daran, dass draußen schönes Wetter war, und viele somit ihren Samstag an der frischen Luft verbrachten. >verdammte scheiße, ich brauch doch nur einen ... mist!< Sie bog um eine Ecke, und da war ihr Opfer schon zu sehen. Auf ihrem Gesicht war ein fieses Lächeln zu sehen. Sie ging schnurstracks auf den Slytherin zu, sie wusste nicht, wer das war, aber es musste ein neuer sein, sie hatte ihn noch nie gesehen. "Ähm, Entschuldigung?" Der kleine blieb stehen, Hermine lächelte ihn an. "Kannst du mir sagen, wie ich zur großen Halle komme, ich hab mich wohl verlaufen." >Der kleine müsste sich doch hier auskennen, schließlich wohnen die Slytherins hier unten irgendwo ...< Der kleine drehte ihr den Rücken zu und zeigte auf einen Gang. "Also: du musst da hinten links abbiegen, dann geradeaus, so ca. zwanzig Meter, dann rechts, links, wieder rechts und dann siehst du auch schon die ... *keuch*" Hermine hatte zugeschlagen, ihr Gesicht zierte wieder ein bösartiges grinsen. Sie hob den Slytherin vom Boden auf, am Kragen gepackt, und setzte an seinem Hals an. Sie begann, sein Blut zu trinken. Als sie jedoch etwas hörte, stoppte sie abrupt und lies ihn fallen, sie drehte sich um und wollte abhauen, doch zu ihrem Pech kam der, den sie gehört hatte, ihr entgegen: Draco Malfoy. Er sah sie gelangweilt an, doch wurden seine Augen, als er den neuen auf dem Boden liegen sah, ein wenig größer. "Was machst du denn hier, Granger. Und was bitte hast du mit dem da hinten gemacht?" Er hatte sie gesehen, also musste er wohl oder üblich auch dran glauben. Denn sie konnte es sich nicht leisten, jetzt schon gefasst zu werden. Vorher musste sie noch etwas anderes erledigen: Potter. Nachdem sie Potter um die Ecke gebracht hatte, konnte sie sich fangen lassen, damit hatte sie dann nicht wirklich ein Problem. Aber nun musste sie erst einmal ein Problem beseitigen, und dieses stand direkt vor ihr. Sie öffnete leicht den Mund, wobei man ihre roten Zähne sehen konnte. Malfoy bekam es mit der Angst zu tun. >Das sind doch ... Vampirzähne ...< "D ... d ... du bist ... e ... ei ... ein Vampir?!" Sie nickte. "genau, richtig geraten! Super, und als Belohnung darfst du dich aussaugen lassen ... du hast doch nicht etwa Angst, oder? Ohne die beiden Taugenichtse Crabbe und Goyle bist du nichts, Malfoy! Tut mir ja leid für dich!" Sie trat einen Schritt näher an ihn ran, er wich zwei Schritte zurück. So ging das weiter, bis er die kalte Wand berührte. Sie machte einen Satz und schon stand sie vor Draco, der nun wie versteinert war. Sie packte ihn am Kragen und ihr Mund kam seinem Hals immer näher. Schließlich bohrten sich ihre Zähne in seine Haut und ein kleiner Schmerzensschrei entwich seiner Kehle. Doch war Draco nicht dumm, er packte seinen Zauberstab und nuschelte etwas. Funken sprühten und Hermine lies überrascht von ihm ab. >Das ist meine Chance ...< Und er schlug kräftig zu. Seine Faust landete in ihrer Magengrube. Sie stöhnte leicht und hielt sich den Bauch. Hermine schaute auf und sah, wie Draco sich ihr schon wieder näherte, bereit zum nächsten Schlag. Sie kniff die Augen zusammen, aus Reflex, und wartete auf den Schlag, doch er kam nicht. Draco war nicht zu sehen, stattdessen erkannte sie ein rotes Haarbüschel, das direkt vor ihr war. Sie machte ihre Augen nun ganz auf, wusste aber immer noch nicht, was hier eigentlich passierte. Aber es war ein Weasley, der vor ihr stand. Nicht Ron, auch nicht Percy, also musste es entweder George oder Fred sein. Aber warum half er ihr? Sie ging einen Schritt zu Seite und im nächsten Moment flog Malfoy gegen die Wand. [Armer Malfoy, aber diese Geschichte is ja nicht für ihn, also muss er leiden ...] Der Weasley-Zwilling hielt seinen Zauberstab in der Hand. Nun konnte Hermine ihre Neugier nicht mehr halten. "Was willst du hier ... und wer von den beiden bist du?" "Ich bin George und habe mir gedacht, di könntest meine Hilfe gebrauchen." Sie sah ihn mit einem skeptischen Blick an. Inzwischen rappelte Malfoy sich wieder auf. "Du bist ja bescheuert. Weist du, wem du da gerade geholfen hast?" "Hermine Granger vielleicht?" George sah den Jüngeren genervt an. "Nein du Idiot! Einem Vampir!" George sah ihn immer noch genervt an. "Ach hör auf, du bist mies im Leute verarschen, da ist selbst Ron besser." Draco zuckte mit den Achseln "Wie du meinst, und woher kommt bitte das?" Sein Ton lies ebenfalls darauf schließen, dass er reichlich genervt war. Er zeigte auf die Bisswunde an seinem Hals. Nun war George reichlich irritiert. Sein Blick wanderte zwischen Hermine und Malfoy hin und her. Er wusste nicht genau, was er jetzt denken sollte. Dies nutzte Malfoy aus, griff erneut nach seinem Zauberstab und an der Spitze bildete sich eine kleine Energiekugel, die er losschickte und zwei Sekunden später an Hermines Magen ankam. George, immer noch irritiert, blieb einfach stehen. Dann rannte auf einmal jemand an ihm vorbei, jemand, der größer war als er selbst und dunkle Haare hatte. Er schrie "Mensch, fang das arme Mädchen auf!" Dann schlug der unbekannte Malfoy zusammen, während George Hermine auffing. Er nahm sie auf den Arm, wo sie bewusstlos lag. Der unbekannte, den George irgendwoher kannte [Witz, Witz, Lach, Lach] stand nun vor dem ebenfalls bewusstlosen Malfoy. Er trug nicht seine Schuluniform, sondern einen schwarzen Rollkragenpullover und dazu eine dunkelblaue Jeans. Er drehte sich um und sah die in Georges Armen liegende Hermine besorgt an. Wie er erkannte, handelte es sich um den Kapitän der Quidditch-Mannschaft, Oliver Wood. Er ging auf die beiden zu und nahm ihm die doch nicht ganz so leichte Hermine ab. "Ähm, Wood? Was machst du denn hier?" Er sah den etwas kleineren ein wenig verwirrt an. Tja, was sollte er jetzt sagen? Zum Glück hörte er Schritte und drehte sich in Richtung Treppe, doch, wie er kurz darauf feststellte, war es nicht unbedingt Glück. Um die Ecke kamen McGonagall, Snape und Dumbledore. Und alle drei sahen nicht gerade erfreut aus, einzig und allein auf Snapes Gesicht sah man ein fieses Grinsen. Doch Dumbledore lies ihn nicht zu Wort kommen. "Wood, bringen sie sie ins Krankenzimmer, sofort! Und sie, Mr. Weasley und Mr. Malfoy, erklären mir einiges!" Malfoy hatte sich inzwischen wieder aufgerappelt. Wood ging mit Hermine im Arm an den drei Lehrern vorbei auf dem Weg zum Krankenzimmer.
Fertig! Das war das erste Chap, wie viele folgen, weis ich nicht! Ich hätte gerne ein paar Kommis und eure ehrliche Meinung! Bitte, bitte und nochmals bitte! Ohne Kommis mach ich nicht weiter!
By Marron-chan
Schwarzes Blut und die Wohnung eines Satanisten
Chap two: Schwarzes Blut und die Wohnung eines Satanisten
So, hier dat zweite Chap. Nachdem ich ja drei Kommis gekriegt habe, und ich weis, dat das jemand liest und es ihm auch gefällt, schreib ich natürlich gerne weiter! ^^ Ich möchte mich bei Kuraimaus, deathsoul und Mizury bedanken, euch beiden is dat zweite Chap gewidmet! Hab euch lieb!
Hermine wachte auf. Sie sah sich um und musste erst mal überlegen, wo sie war. Dann erkannte sie, dass sie in einem Bett im Krankenflügel lag. Sie wollte aufstehen, doch ein stechender Schmerz hinderte sie daran. Sie guckte sich um, offensichtlich war niemand weiter hier. Keine Madame Pomfrey. Wo sie wohl war ... und woher kam überhaupt der Schmerz. Sie versuchte sich daran zu erinnern, was vorher war, doch kam sie zu keinem Ergebnis. Da aber niemand im Raum war, konnte sie beruhigt ihre Kräfte einsetzen, ohne das jemand etwas davon mitbekam. Ihre rechte Hand wanderte zu ihrem Bauch, die Quelle der Schmerzen und ein weißes, leuchtendes Licht erschien. Eine Minute später verschwand dieses wieder, zusammen mit ihren Schmerzen. Erleichtert lies sie sich zurück ins Kissen fallen. Diese Mme. Pomfrey konnte doch Schmerzen heilen, warum hatte sie es also nicht getan? Dann fiel ihr ein, dass sie ja selber krank war und Dumbledore ihr Urlaub gegeben hatte, sie wollte zunächst nicht hat sich dann aber doch überreden lassen. Nun gut, aber warum war niemand anderes hier, um auf sie aufzupassen. "Warum lassen die mich alleine? Kann mir nich vorstellen, dass Dumbledore mich solange verletzt allein lässt ..." "Ich mir auch nicht!" Sie drehte ihren Kopf ruckartig in die Richtung, aus der sie die Stimme vernahm. Doch sah sie nur einen Schatten, da die Person am Fenster stand und das Licht sie blendete. Sie kniff die Augen zusammen und erhoffte sich, so sehen zu können, wer da stand. Offenbar konnte er Gedanken lesen, denn er trat näher an das Bett heran, und nun konnte sie deutlich erkennen, dass es ein Junge war. "Wer?" Er ging noch einpaar Schritte näher auf sie zu. "Oliver? Was verdammt noch mal machst du hier? ... Wie lange bist du hier?" "So lang wie du!" Er setzte sich lässig auf das Bett neben ihr. Seine Lässigkeit trieb sie in den Wahnsinn. Ihre Hände verkrampften sich in der Decke. "Hey, warum so wütend? ... Kleine Claudia?" Er grinste sie an. "W ... was? Woher ... woher kennst ... du Claudia?" Sie guckte ihm tief in die Augen. Dort erhoffte sie sich, eine Antwort zu finden. Doch sie konnte nichts sehen, seine Augen verrieten nichts über ihn, über sein Wissen oder seine Gedanken. "Ja, ich kenne Claudia, oder besser dich! Na, was willst du jetzt machen?" Er guckte sie herausfordernd an. Sie verlor fast den verstand. Wie ... wie konnte er nur so ... halt so sein, wie er war??? Sie dachte immer, Oliver wäre ein ruhiger, ehrgeiziger Junge. Aber er war überhaupt nicht nett, lieb und höflich. Er war frech, überheblich und ... einfach zum kotzen! Im nächsten Augenblick hatte sie schon die Decke ganz weg geschoben, war aufgesprungen und stürmte auf Wood zu. Der sprang nicht, wie sie erwartet hatte, auf, sondern blieb seelenruhig sitzen, was sie wieder zur Weisglut trieb. Doch lies sie nicht von ihrem Plan ab. Er wusste wer sie war, also musste er sterben. Sie stürzte sich auf ihn. Er lag auf dem Bett, seine Beine baumelten an der Kante herunter, und sie lag auf ihm drauf, der Oberkörper allerdings lag nicht auf seinem, allzu viel Körperkontakt wollte sie nicht. Sie hielt ihn an den Armen fest, die über seinem Kopf in die Decke gedrückt wurden. Doch immer noch grinste er. Hermine oder auch Claudia funkelte ihn böse an. "Was grinst du so?!" "Ach, nur so. Willst mir jetzt Blut aussaugen?" "Ja, verdammt!" Sie beugte sich zu ihm herunter und setzte mit ihren nun wieder spitzen Vampirzähnen an seinem Hals an. Aber sie war unsicher, denn aus dem Augenwinkel heraus konnte sie sehen, dass er nicht aufgehört hatte, zu grinsen, auch wenn es nicht mehr so breit war. Sie drehte ihren Kopf zu ihm und starrte ihn wütend an. "Was?" "Trink nur, doch es wird dir nichts nützen. Wenn du mir Blut aussaugst, bringt dir das rein gar nichts! Du kannst dich von schwarzem Blut nicht ernähren!" Sie setzte sich ruckartig und erschrocken auf. "Schwarzes ... Blut?!" (Sie sitz jetzt übrigens auf seinen Hüften ^.^) Er nickte. "Jepp, ich habe schwarzes Blut. Genau wie du!" Sie sprang auf, runter vom Bett und stand verwirrt vor ihm. "Wie ... wie kann das sein? Das geht doch nicht!!!" "Oh doch!" Er nahm seinen Arm, hielt ihn ihr kurz vor die Nase, biss dann rein und zeigte ihn ihr erneut. Dort, wo vorher nichts war, waren jetzt zwei kleine, rote Punkte. Sie guckte erst den Arm an, danach schaute sie zu seinem Mund. Er lächelte und man sah deutlich die spitzen Zähne. "Du bist auch ein Vampir?! Aber wer? Wer bist du?" "Oliver Wood! *grins*" "Haha, du weist was ich mein! Ich bin Claudia, und du? Warum bist du hier???" Auf einmal ging die Tür auf und Dumbledore kam rein, gefolgt von Snape und McGonagall. "Es erstaunt mich nicht, dass sie sich so schnell erholt haben, Miss Crow!" Sie starrte böse zu den Lehrern. "Herr Direktor, wir sollten sie lieber fesseln, sonst passiert noch etwas." "Ich stimme Severus voll und ganz zu, Albus!" Dumbledore guckte zuerst zu McGonagall, dann zu Snape und nickte schließlich. Snape holte seinen Zauberstab unter seinem schwarzen Umhang hervor, zeigte mit diesem auf Hermine und sagte etwas. Ihre Hände wurden durch den eben ausgesprochenen Zauber hinter ihrem Rücken gefesselt. Sie starrte wütend ihren Zaubertranklehrer an. Dieser grinste nur hämisch. "Professor Snape, würden sie Miss Granger bitte erst einmal hier weg bringen? Am besten in ihr Büro ... Danach würde ich mich gern mit ihnen beiden in meinem Büro unterhalten!" Er nickte den beiden Lehrern zu und verlies dann das Zimmer. "... Und so was in meinem Haus ..." McGonagall schüttelte verständnislos den Kopf. Dann verlies auch sie den Raum. Snape guckte zu Claudia/Hermine. "So, und du kommst schön mit, sonst passiert was!" Er ging nun ebenfalls zur Tür, sie folgte ihm, wenn auch widerwillig. Doch bevor sie den Krankenflügel endgültig verlies, drehte sie sich noch mal zu Oliver um, dieser grinste sie an. Doch insgeheim musste sie sich eingestehen, dass er dabei unverschämt niedlich aussah. >Was hat er zu verbergen? Wer ist er, und warum ist auch er hier? Wurde er vielleicht hergeschickt? Aber warum verdammt noch mal???< "Wird's bald? Ich hab nicht Ewigkeiten Zeit!" Snape funkelte sie böse an. "Ja, ja. Komm ja schon!" Damit verließ sie den Krankenflügel und folgte Snape in die Kerker.
Snape machte eine Tür auf und ging in den Raum. Er machte eine Geste und bedeutete ihr so, sie solle ihm folgen. Das tat sie auch und so stand sie nun in Snapes Wohnzimmer, wenn man dieses so nennen konnte. Aus Hermines Gedächtnis wusste sie, dass ein Wohnzimmer meist hell und farbenfroh war, bei den Muggeln unterhielt man sich dort und feierte Feste. Doch dieser Raum sah aus, ... naja, irgendwie war er ihr sympathisch. Überall schwarz und überhaupt dunkle Farben. Eine dunkelgrüne Couch stand vor dem Kamin, mit zwei Sesseln und einem kleinen, dunkelbraunen und runden Tisch. Ansonsten war nur noch ein Schreibtisch mit einem Stuhl dahinter in dem Raum. Auf dem Schreibtisch lagen viele Papiere und Pergamentrollen. Wohl alles Klausuren, Tests und Strafarbeiten. Sie wusste nur zu gut, wie unbeliebt er war und wie viele Strafarbeiten er so an einem Tag verteilte. Offensichtlich hatte das auch Nachteile für ihn, denn schließlich musste er sie auch alle kontrollieren. >Ich glaube kaum, dass er dazu immer Lust hat.< Claudia grinste. "Was ist?", fragte Snape sie barsch. "Sie sind es sicherlich Leid, so viele Schülerarbeiten zu kontrollieren, oder? Warum geben sie dann so viele Hausaufgaben und Strafarbeiten auf?" "Ich glaube kaum, dass sie, Miss Granger, das Recht dazu haben, dies zu entscheiden!" Er wandte sich von ihr ab und ging auf eine weitere Tür zu, die in sein Schlafzimmer führte. Sie ging ihm nach, und wie nicht anders erwartet war auch sein Schlafgemach ganz in Schwarz. Die Wände waren Schwarz gestrichen worden und das Zimmer wirkte, dadurch das es hier unten keine Fenster und somit auch kein Licht gab, noch dunkler und geheimnisvoller. Das einzige bisschen Licht kam durch den Kamin, auch hier im Schlafzimmer befand sich einer, der wohl ständig an war. Dadurch bekam das Zimmer einen roten Schimmer, was dieses geheimnisvolle nur noch mehr betonte. Eigentlich hatte dieser Severus Snape ja einen ganz guten Geschmack, wenn er nur nicht so für Dumbledore wäre. (Sie weis noch nichts von seinem Dasein als Todesser) Warum war so ein begabter Zaubertränkemeister überhaupt bei so einem Kerl wie Dumbledore? Sie konnte ihn jedenfalls nicht ausstehen, vielleicht lag das daran, dass Dumbledore einer der wohl größten Widersacher von Voldemort war. Und Claudia verehrte Voldemort. Überhaupt mochte sie alle schwarzen Magier die es zu etwas gebracht hatten, deswegen war sie auch über die Eigenschaften von Hermine Granger enttäuscht und dass sie nach Gryffindor musste. Sie war Harry zwar dadurch näher, doch in Slytherin hätte sie sich wohler gefühlt. Und nun stand sie in dem Schlafzimmer eines ... Satanisten, hätte sie gedacht, nach seiner Einrichtung, und dieser ... ja, was machte er jetzt mit ihr? Die Antwort bekam sie schnell.
"Du wirst jetzt hier bleiben, ich muss zu Dumbledore, wegen deiner Bestrafung! ... Komm her!" Widerwillig bewegte sie sich auf ihn zu. Er drückte sie auf einen Stuhl, der in einer Ecke gegenüber dem Bett stand und kettete sie an diesen fest. "Du wirst gefälligst hier bleiben! Und glaube nicht, dass du fliehen kannst!" Er versiegelte ihre Fesseln magisch und verlies dann mit wehendem Umhang sein Schlafzimmer. Sie saß jetzt auf dem Stuhl und auf Grund des ausgesprochenen Zaubers konnte sie sich auch nicht befreien. Das Leben konnte im Moment nicht mehr schlechter werden. Aber sie würde hier schon irgendwie herauskommen. Wenn Wood wirklich ein Vampir war, dann würde er sie bestimmt nicht sterben lassen.
Im Lehrerzimmer waren bereits alle Lehrer versammelt, als Snape den Raum betrat. Sie saßen um einen Tisch herum ... und tranken Tee und Kaffee. Snape konnte es nicht glauben, waren sie nicht hier, um über eine Strafe nachzudenken? Und nicht, um ein Kaffeekränzchen zu halten! "Ah, Severus! Setzen sie sich doch! Wollen sie nicht auch Tee oder Kaffee? Vielleicht auch ein Stück Schokokuchen? Der schmeckt sehr lecker, kann ich nur empfehlen!" "Nein Danke, Albus. Ich dachte, wir wollten uns über Miss Granger unterhalten, und nicht Kuchen essen!!" "Ähm, Severus! Ich würde sie gerne korrigieren! Sie meinen Miss Crow! Aber zustimmen muss ich ihnen! Wir sollten uns wirklich über sie unterhalten!" Sie stellte ihre Teetasse auf den Tisch und guckte Erwartungsvoll zu Dumbledore. Die fünf Lehrer (Dumbledore, Snape, McGonagall, Flitwick und Sprout) diskutierten eine Weile, naja, Snape hielt sich etwas zurück. Es interessierte ihn erst mal, was die anderen so vorschlugen. Es fiel Askaban, was ihm sehr zusagte, doch meinte der gutmütige Albus zu seinem Missfallen, das wäre eine zu harte Strafe. Irgendwann, nach einer Stunde ohne Ergebnis schaltete auch er sich ein. "Also ich wäre für eine hate Demütigung!" "Und wie wollen sie das erreichen, Severus?" "Ich würde vorschlagen, wir geben sie den Schülern Preis. Wie wäre es bei dem Quidditch Spiel morgen? Die ganze Schule wird da sein, schließlich spielen Slytherin gegen Gryffindor. Von allen Tribünen kann man die Lehrer sehen, also wie wäre es, wenn sie, gefesselt natürlich, bei uns sitzen würde?" "Verstehe, sie wollen ihren Stolz brechen, ... ich weis nicht ..." Albus hatte anscheinend etwas dagegen. Doch die anderen drei waren begeistert von der Idee und somit musste auch Dumbledore zustimmen. "Entschuldigen sie, Albus, aber ich habe noch zu tun! Ich werde Miss Crow dann zum Quidditch Spiel mitbringen, zum Frühstück werde ich wohl nicht erscheinen! Auf Wiedersehen!" "Ja, gute Nacht, Severus!" Damit verlies der Zaubertränkelehrer das Büro des Schulleiters.
In einem Gemeinschaftraum saß ein Junge in einer Ecke. Es war fast gänzlich dunkel im Zimmer, nur durch das nun schon recht schwache Feuer im Kamin war es noch etwas hell. Ein paar Gryffindors saßen noch vor diesem. Es waren die restlichen Spieler Potter, die Weasleys, Johnson und ihre beiden Freundinnen [mir fallen die Namen grad nicht ein] Sie diskutierten über das Spiel, doch ihr Cäpt'n saß in der dunkeln Ecke und dachte über etwas ganz anderes nach. Über Claudia. >Was stellt die kleine nur wieder für einen Unsinn an? *puh* Ob die da wieder rauskommt? Mit Snape abgeführt werden ist garantiert hart, aber was lässt sie sich auch erwischen. Ma schaun, was da noch auf sie zukommt!< Und er grinste in die nun stille Nacht hinein.
So das wars nun mit dem zweiten Chap. Kommis wie immer erwünscht! Tut mir Leid, das es etwas gedauert hatte, normalerweise war noch mehr geplant, aber ich wollt es heute noch reinstellen! Mal sehen, wie lange es mit dem dritten Chap dauert! Übrigens: Keine angst an alle Snape Hasser, Claudia kommt natürlich nicht mit ihm zusammen! Hab nur in letzter Zeit etwas viele Snape Geschichten gelesen, deswegen wollte ich mich ihm etwas mehr widmen! ^.^
Hab euch lieb
By Marron-chan
Quidditch und Folgen
Chap three: Quidditch und Folgen
So, es geht jetzt weiter, weil klein Shu-chan mir gedroht hat! *grummel* So was nennt man übrigens Erpressung! Nur so nebenbei!
Hermine machte langsam die Augen auf. Wo war sie hier? Das Zimmer war ganz schwarz eingerichtet ... außerdem war bei ihr alles verspannt ... sie hatte letzte Nacht auf einem Stuhl geschlafen ... aber warum? Und warum war sie gefesselt? ... Plötzlich erinnerte sie sich. >Ach ja, diese Idioten haben mich ja gefasst ... und nun sitze ich hier in Snapes Zimmer und kann mich durch den bescheuerten Zauber nicht befreien ...< Sie guckte zum bett und sah dort den schlafenden Snape. >Warum musste ausgerechnet er die Aufgabe bekommen, auf mich aufzupassen? Warum dieser bescheuerte, notgeile Bock?< Sie hatte nicht mehr mitbekommen, wie Snape zurückkam, sie musste wohl schon geschlafen haben. Und es würde sie nicht wundern, wenn er sie mit den Blicken zumindest schon ausgezogen hat. >bei dem würde mich echt nichts wundern ... selbst wenn er schon mit Schülerinnen rum gemacht hat ... und eventuell mehr ...< Sie schüttelte den Kopf.
Plötzlich sah sie aus den Augenwinkeln heraus eine Bewegung. Er war wohl auch aufgewacht. Er streckte sich und gähnte, dann registrierte er sein Publikum. Severus sah sie zuerst etwas verdutzt an. Er konnte sich nicht daran entsinnen, dass er die letzte Nacht etwas mit einer Schülerin hatte. Außerdem war das Mädchen eindeutig aus Gryffindor, und mit denen hatte er sowieso nichts zu schaffen. Wenn, dann Ravenclaw, da waren die hübschesten Mädchen. [Betonung lag auf wenn!] Aber schließlich war er Lehrer ... >Und jetzt zurück zu diesem Mädchen ... wer auch immer sie ...< Dann checkte auch er, wer sie war. "Hermine Granger, was machen sie hier?" Sie musste durch seine Unwissenheit grinsen. "Oh, verehrter Herr Professor? Wissen sie es nicht? Sie haben mich hier festgehalten und ..." Sie fing gespielt an zu schluchzen.
>Habe ich wirklich? ... eine Schülerin? Oh Gott ... Moment mal!< Er rieb sich kurz die Augen, in denen sich immer noch Schlaf befand. Dann sah er ihr in die Augen. In ihre dunklen aber funkelnden Augen. Nein, er hatte sie nicht ... vergewaltigt, sie war aus einem anderen Grund hier. Nun war es an ihm, zu grinsen. "Miss Crow, sie glauben also, mich hier verarschen zu können, richtig?" Sein Blick war hochmütig, als ob er glaubte, etwas besseres zu sein. Doch sie wusste, wie sie ihm Contra bieten konnte. "Herr Professor, ich glaube es nicht nur, ich weis es. Schließlich hat es geklappt und sie haben anscheinend für einen Augenblick tatsächlich geglaubt, mit mir geschlafen zu haben!" Sie lächelte den älteren Mann nun an. "Warte nur, du Göre, du wirst deine Strafe schon erhalten!" Er stand auf, ging zu seinem Schrank und holte sich Sachen raus. Dann schritt er ohne sie weiter zu beachten zu einer Tür. Er machte sie auf und trat ins Bad.
Eine viertel Stunde später kam er wieder heraus. Er ignorierte sie, was sie eigentlich nicht gestört hätte, wäre sie nicht neugierig wegen der Strafe gewesen. "Snape? Was ist das für eine Strafe?" Er wandte sich zu ihr um. "Erstens, so redet man nicht mit seinem Professor!" "Das ist mir scheiß - E!" "Schön! Und zweitens: Das wirst du schon noch erfahren! Ich werde jetzt erst mal frühstücken gehen und danach gehen wir beide zum Quidditch. Wie du sicher weißt, spielt dort deine Mannschaft, und das wollen wir dich ja nicht verpassen lassen!!!" Damit verlies er den Raum. Eigentlich wollte er nicht zum Frühstück, aber nun hatte es sich halt so ergeben und er genoss es. Während er sich den Bauch voll stopfte musste die kleine in seinem Zimmer sitzen und hungern.
Claudia saß da und wusste nicht, was er damit meinte oder was Dumbledore damit bezwecken wollte. Warum sollte sie bei dem Quidditch Spiel zugucken? Früher oder später würde sie es schon erfahren. Spätestens, wenn Snape zurück kam um sie zu holen und sie dann zu Spielfeld gingen. Apropos Frühstück ... >Hat er sich jetzt überlegen gefühlt, dass er essen kann während ich hungere? Das ich nicht lache! Schließlich bin ich ein Vampir, ich habe gerade erst gestern Blut getrunken. Erstmal bin ich gesättigt.<
Nach ungefähr fünfundvierzig Minuten kam Severus wieder. "Na, hats geschmeckt?" "Vorzüglich. Das Essen war besser denn je!" "Ich hatte sowieso keinen Hunger, aber trotzdem Schade!" "Sicher, dass du nicht hungrig bist?" "Ich meine, Sie können mir gerne etwas von ihrem Blut geben, Herr Professor!" "Vergiss es doch, kleine! Und jetzt steh auf!" Er sagte kurz einen Zauberspruch und der Stuhl verschwand. Sie stand auf, bewegte sich jedoch kein Stück. "Komm her, habe ich gesagt!!!" "Ich hab's gehört, aber irgendwie habe ich keine Lust!" Er ging genervt auf sie zu und packte sie am Arm. Er zog sie hinter sich her, bis sie seine Gemächer verlassen hatten, blieb kurz stehen versiegelte die Tür mit einem Zauber und ging dann mit ihr hoch in Richtung Große Halle. Claudia war immer noch hinterm Rücken gefesselt. Langsam tat es ihr weh, denn die Fesseln waren sehr eng zugeschnürt und scheuerten. Aber das wollte sie diesem Mann nicht zeigen. Warum auch? Sie gönnte es ihm nicht, Erfolg zu verspüren. Als sie die Eingangshalle erreichten, war merkwürdiger Weise kein Schüler und Lehrer zu sehen. Normalerweise war die Eingangshalle propenvoll, erst Recht, wenn Gryffindor gegen Slytherin spielt. Das ist immer DAS Spiel der Saison. Vor allem wegen den Mannschaftsmitgliedern. Viele Mädchen himmelten sowohl einige aus Slytherin als auch einige aus Gryffindor an. Und sie flippten immer aus, wie süß beide Mannschaften doch waren. Und die meisten Mädchen himmelten entweder Harry Potter an ... oder ... Oliver. Was hatte der Kerl zu verbergen. Er hatte schwarzes Blut, okay, so viel wusste sie schon mal. Das bedeutete, dass er entweder ein Dämon war, oder ein Vampir oder er hatte gemeint, er arbeitete für *hach* Voldemort. Ihr großes Vorbild. Was, war ihr eigentlich Egal, er war ihr vom Stammbaum her schon mal sehr sympathisch.
Sie ging mit Snape aus dem Schloss hinüber zum Spielfeld. "Es hat schon angefangen, beeil dich!" >Aha, es hat schon angefangen ... deshalb die leere Halle ...< Komisch war nur, dass es Snape normalerweise egal war, ob er den Anfang eines Spieles oder sogar alles verpasste. Er war nur wegen Dumbledore da, und das wusste Claudia. Sie wusste so einiges, was andere nicht wissen.
Sie traten auf die Tribünen und jemand bemerkte sie. Er machte einige andere auf die beiden aufmerksam und zehn Sekunden später wussten etliche Schüler, wer da gerade gekommen war. Snape lies sich nicht stören und ging zur Lehrertribüne. "Du hast heute mal einen besonderen Sitzplatz!" Das bezweckten sie also. Sie wollten sie vor allen lächerlich machen. Fünf Minuten später tuschelte das gesamte Stadion über Hermine, was sie denn bei den Lehren mach. George und Malfoy durften nicht sagen. George hatte sich daran gehalten, im Gegensatz zu Malfoy. Der plapperte munter drauf los. Er hatte sich auf Snapes befehl eine Ausrede einfallen lassen und spielte nicht. Snape hatte auch gesagt, im Richtigen Moment solle er es erzählen, und dieser war nun gekommen. Es dauerte keine zehn Minuten, da wusste der ganze Slytherin-Bereich was los war. Und nicht nur Slytherins hatten davon mitbekommen, sie sprachen so laut, dass auch die benachbarten davon erfuhren und so ging es weiter.
Claudia interessierte sich nicht wirklich für das Spiel. Sie beobachtete die ganze Zeit Wood und Harry. Harry mit Wut, dass sie es noch nicht geschafft hatte, ihn umzubringen und Wood mit Neugierde. Wer war er und was wollte er? Außerdem schmiedete sie einen Plan, wie sie dem ganzen hier entkommen könnte. Sie wartete noch ein wenig, bis alle Spieler von einer kurzen Pause wiederkamen und sich in die Luft erhoben. Alle waren über ihnen, bis auf Madame Hooch, die an der Seite des Spielfeldes stand und mit Adleraugen alles beobachtete. Gut, keiner könnte ihr in die Quere kommen, die Spieler waren zu beschäftigt und zu langsam, die Slytherins wären vielleicht schnell genug, aber die würden sich nicht rühren.
Claudia stand ruckartig auf, zu Verwunderung der Lehrer, ging ein paar Schritte geradeaus, drehte sich um und grinste Snape noch einmal an. Dann kletterte sie blitzartig aufs Geländer [da ist jetzt mal eins! -.-] und sprang in die Tiefe, ohne, das jemand htte schnell genug sein können und sie vor dem Sturz hätte bewahren können ...
So, jetzt reichts! Ich habe weiter geschrieben und das Ende stand vorher schon fest! Na, Shu-chan? Zu Frieden? Ich glaube zwar kaum, aber trotzdem! Kommis erwünscht, mit dm nächsten teil kommt, falls sie es überlebt, ein wenig Romantik. Ohne Snape natürlich! Also, wenn sie es überlebt, kommt ein bisschen ClaudiaXMicheal! Freut euch drauf!
By Marron-chan