Quidditch und Folgen
Chap three: Quidditch und Folgen
So, es geht jetzt weiter, weil klein Shu-chan mir gedroht hat! *grummel* So was nennt man übrigens Erpressung! Nur so nebenbei!
Hermine machte langsam die Augen auf. Wo war sie hier? Das Zimmer war ganz schwarz eingerichtet ... außerdem war bei ihr alles verspannt ... sie hatte letzte Nacht auf einem Stuhl geschlafen ... aber warum? Und warum war sie gefesselt? ... Plötzlich erinnerte sie sich. >Ach ja, diese Idioten haben mich ja gefasst ... und nun sitze ich hier in Snapes Zimmer und kann mich durch den bescheuerten Zauber nicht befreien ...< Sie guckte zum bett und sah dort den schlafenden Snape. >Warum musste ausgerechnet er die Aufgabe bekommen, auf mich aufzupassen? Warum dieser bescheuerte, notgeile Bock?< Sie hatte nicht mehr mitbekommen, wie Snape zurückkam, sie musste wohl schon geschlafen haben. Und es würde sie nicht wundern, wenn er sie mit den Blicken zumindest schon ausgezogen hat. >bei dem würde mich echt nichts wundern ... selbst wenn er schon mit Schülerinnen rum gemacht hat ... und eventuell mehr ...< Sie schüttelte den Kopf.
Plötzlich sah sie aus den Augenwinkeln heraus eine Bewegung. Er war wohl auch aufgewacht. Er streckte sich und gähnte, dann registrierte er sein Publikum. Severus sah sie zuerst etwas verdutzt an. Er konnte sich nicht daran entsinnen, dass er die letzte Nacht etwas mit einer Schülerin hatte. Außerdem war das Mädchen eindeutig aus Gryffindor, und mit denen hatte er sowieso nichts zu schaffen. Wenn, dann Ravenclaw, da waren die hübschesten Mädchen. [Betonung lag auf wenn!] Aber schließlich war er Lehrer ... >Und jetzt zurück zu diesem Mädchen ... wer auch immer sie ...< Dann checkte auch er, wer sie war. "Hermine Granger, was machen sie hier?" Sie musste durch seine Unwissenheit grinsen. "Oh, verehrter Herr Professor? Wissen sie es nicht? Sie haben mich hier festgehalten und ..." Sie fing gespielt an zu schluchzen.
>Habe ich wirklich? ... eine Schülerin? Oh Gott ... Moment mal!< Er rieb sich kurz die Augen, in denen sich immer noch Schlaf befand. Dann sah er ihr in die Augen. In ihre dunklen aber funkelnden Augen. Nein, er hatte sie nicht ... vergewaltigt, sie war aus einem anderen Grund hier. Nun war es an ihm, zu grinsen. "Miss Crow, sie glauben also, mich hier verarschen zu können, richtig?" Sein Blick war hochmütig, als ob er glaubte, etwas besseres zu sein. Doch sie wusste, wie sie ihm Contra bieten konnte. "Herr Professor, ich glaube es nicht nur, ich weis es. Schließlich hat es geklappt und sie haben anscheinend für einen Augenblick tatsächlich geglaubt, mit mir geschlafen zu haben!" Sie lächelte den älteren Mann nun an. "Warte nur, du Göre, du wirst deine Strafe schon erhalten!" Er stand auf, ging zu seinem Schrank und holte sich Sachen raus. Dann schritt er ohne sie weiter zu beachten zu einer Tür. Er machte sie auf und trat ins Bad.
Eine viertel Stunde später kam er wieder heraus. Er ignorierte sie, was sie eigentlich nicht gestört hätte, wäre sie nicht neugierig wegen der Strafe gewesen. "Snape? Was ist das für eine Strafe?" Er wandte sich zu ihr um. "Erstens, so redet man nicht mit seinem Professor!" "Das ist mir scheiß - E!" "Schön! Und zweitens: Das wirst du schon noch erfahren! Ich werde jetzt erst mal frühstücken gehen und danach gehen wir beide zum Quidditch. Wie du sicher weißt, spielt dort deine Mannschaft, und das wollen wir dich ja nicht verpassen lassen!!!" Damit verlies er den Raum. Eigentlich wollte er nicht zum Frühstück, aber nun hatte es sich halt so ergeben und er genoss es. Während er sich den Bauch voll stopfte musste die kleine in seinem Zimmer sitzen und hungern.
Claudia saß da und wusste nicht, was er damit meinte oder was Dumbledore damit bezwecken wollte. Warum sollte sie bei dem Quidditch Spiel zugucken? Früher oder später würde sie es schon erfahren. Spätestens, wenn Snape zurück kam um sie zu holen und sie dann zu Spielfeld gingen. Apropos Frühstück ... >Hat er sich jetzt überlegen gefühlt, dass er essen kann während ich hungere? Das ich nicht lache! Schließlich bin ich ein Vampir, ich habe gerade erst gestern Blut getrunken. Erstmal bin ich gesättigt.<
Nach ungefähr fünfundvierzig Minuten kam Severus wieder. "Na, hats geschmeckt?" "Vorzüglich. Das Essen war besser denn je!" "Ich hatte sowieso keinen Hunger, aber trotzdem Schade!" "Sicher, dass du nicht hungrig bist?" "Ich meine, Sie können mir gerne etwas von ihrem Blut geben, Herr Professor!" "Vergiss es doch, kleine! Und jetzt steh auf!" Er sagte kurz einen Zauberspruch und der Stuhl verschwand. Sie stand auf, bewegte sich jedoch kein Stück. "Komm her, habe ich gesagt!!!" "Ich hab's gehört, aber irgendwie habe ich keine Lust!" Er ging genervt auf sie zu und packte sie am Arm. Er zog sie hinter sich her, bis sie seine Gemächer verlassen hatten, blieb kurz stehen versiegelte die Tür mit einem Zauber und ging dann mit ihr hoch in Richtung Große Halle. Claudia war immer noch hinterm Rücken gefesselt. Langsam tat es ihr weh, denn die Fesseln waren sehr eng zugeschnürt und scheuerten. Aber das wollte sie diesem Mann nicht zeigen. Warum auch? Sie gönnte es ihm nicht, Erfolg zu verspüren. Als sie die Eingangshalle erreichten, war merkwürdiger Weise kein Schüler und Lehrer zu sehen. Normalerweise war die Eingangshalle propenvoll, erst Recht, wenn Gryffindor gegen Slytherin spielt. Das ist immer DAS Spiel der Saison. Vor allem wegen den Mannschaftsmitgliedern. Viele Mädchen himmelten sowohl einige aus Slytherin als auch einige aus Gryffindor an. Und sie flippten immer aus, wie süß beide Mannschaften doch waren. Und die meisten Mädchen himmelten entweder Harry Potter an ... oder ... Oliver. Was hatte der Kerl zu verbergen. Er hatte schwarzes Blut, okay, so viel wusste sie schon mal. Das bedeutete, dass er entweder ein Dämon war, oder ein Vampir oder er hatte gemeint, er arbeitete für *hach* Voldemort. Ihr großes Vorbild. Was, war ihr eigentlich Egal, er war ihr vom Stammbaum her schon mal sehr sympathisch.
Sie ging mit Snape aus dem Schloss hinüber zum Spielfeld. "Es hat schon angefangen, beeil dich!" >Aha, es hat schon angefangen ... deshalb die leere Halle ...< Komisch war nur, dass es Snape normalerweise egal war, ob er den Anfang eines Spieles oder sogar alles verpasste. Er war nur wegen Dumbledore da, und das wusste Claudia. Sie wusste so einiges, was andere nicht wissen.
Sie traten auf die Tribünen und jemand bemerkte sie. Er machte einige andere auf die beiden aufmerksam und zehn Sekunden später wussten etliche Schüler, wer da gerade gekommen war. Snape lies sich nicht stören und ging zur Lehrertribüne. "Du hast heute mal einen besonderen Sitzplatz!" Das bezweckten sie also. Sie wollten sie vor allen lächerlich machen. Fünf Minuten später tuschelte das gesamte Stadion über Hermine, was sie denn bei den Lehren mach. George und Malfoy durften nicht sagen. George hatte sich daran gehalten, im Gegensatz zu Malfoy. Der plapperte munter drauf los. Er hatte sich auf Snapes befehl eine Ausrede einfallen lassen und spielte nicht. Snape hatte auch gesagt, im Richtigen Moment solle er es erzählen, und dieser war nun gekommen. Es dauerte keine zehn Minuten, da wusste der ganze Slytherin-Bereich was los war. Und nicht nur Slytherins hatten davon mitbekommen, sie sprachen so laut, dass auch die benachbarten davon erfuhren und so ging es weiter.
Claudia interessierte sich nicht wirklich für das Spiel. Sie beobachtete die ganze Zeit Wood und Harry. Harry mit Wut, dass sie es noch nicht geschafft hatte, ihn umzubringen und Wood mit Neugierde. Wer war er und was wollte er? Außerdem schmiedete sie einen Plan, wie sie dem ganzen hier entkommen könnte. Sie wartete noch ein wenig, bis alle Spieler von einer kurzen Pause wiederkamen und sich in die Luft erhoben. Alle waren über ihnen, bis auf Madame Hooch, die an der Seite des Spielfeldes stand und mit Adleraugen alles beobachtete. Gut, keiner könnte ihr in die Quere kommen, die Spieler waren zu beschäftigt und zu langsam, die Slytherins wären vielleicht schnell genug, aber die würden sich nicht rühren.
Claudia stand ruckartig auf, zu Verwunderung der Lehrer, ging ein paar Schritte geradeaus, drehte sich um und grinste Snape noch einmal an. Dann kletterte sie blitzartig aufs Geländer [da ist jetzt mal eins! -.-] und sprang in die Tiefe, ohne, das jemand htte schnell genug sein können und sie vor dem Sturz hätte bewahren können ...
So, jetzt reichts! Ich habe weiter geschrieben und das Ende stand vorher schon fest! Na, Shu-chan? Zu Frieden? Ich glaube zwar kaum, aber trotzdem! Kommis erwünscht, mit dm nächsten teil kommt, falls sie es überlebt, ein wenig Romantik. Ohne Snape natürlich! Also, wenn sie es überlebt, kommt ein bisschen ClaudiaXMicheal! Freut euch drauf!
By Marron-chan