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Urlaub einmal anders

..und die Folgen
von

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Das Ende naht

So kam der Sommer und die Sommerferien nahten. Das hieß für uns, dass wir nach Hause fahren. Ich wäre ja gerne in Japan geblieben, aber die Schulregeln verboten einen Aufenthalt in den Wohnheimen, da in der Zeit alles renoviert,saniert und restauriert und verändert werden sollte.

Also war heute der letzte Schultag, natürlich hatte die Schule ein Fest organisiert mit Spiel und Spaß. Ich verbrachte die ganze Zeit mit Tala, Kai und Yami das Fest. Mittlerweile hatte ich Yamis indirekte Liebeserklärung schon längst wieder vergessen. Auch Seto erschien an diesem Tag noch auf dem Fest und hielt eine kurze Rede und mischte sich wenig später unters Volk oder besser gesagt zu uns. Das ganze Fest endete dann gegen 18 Uhr und die ersten verabschiedeten sich schon, weil deren Eltern mittlerweile eingetroffen waren. Zeugnisse sollte es natürlich auch geben, diese wurden aber mit der Post zugeschickt. Ich schaute dem Trubel noch etwas zu bis dann auch Yami sich von uns verabschiedete. Er erzählte noch, dass es ihm Spaß gemacht habe, dieses Schuljahr zusammen mit uns erleben zu dürgen und ich konnte mir wie Tala und Kai ein grinsen nicht verkneifen. Wir bedankten uns dann ebenfalls bei Yami für die viele Hilfe aber er winkte sie nur ab. Von Seto verabschiedete er sich mit einem höflichen Händeschütteln, Kai und Tala umarmte er zur Verabschiedung. Mich umarmte er ebenfalls und sagte mir, dass ich noch etwas japanisch lernen soll, damit auch der Rest klappt. Während Kai, Tala und Seto anfingen zu lachen konnte ich ihm nur die Zunge rausstrecken, als ob ich das nicht alleine auch wüsste. „Ich liebe dich.“, sagte er dann leise und küsste mich im nächsten Moment auf den Mund ohne Vorwarnung. Ich blieb wie erstarrt stehen und konnte meinen Ohren nicht trauen. Dann löste sich Yami von mir, lächelte mich an und lief zu den Toren und verschwand in der Menge. Ich blieb noch immer wie angewurzelt stehen und schaute ihm nach. „Davon hast du mir ja gar nichts erzählt.“, hörte ich Setos Stimme die neugierig klang. Als ich mich aus meiner Starre löste, warf ich ihm ein Blick zu. Er grinste mich nur an und erwartete eine Antwort. Mein zweiter Blick fiel zu Tala und Kai, die mich ebenfalls erwartungsvoll anschauten. „Ihr braucht doch nicht immer gleich alles zu wissen.“, antwortete ich ihnen, da mir nichts besseres einfiel und setzte mich in Bewegung. Die anderen folgten sogleich. Seto war so freundlich und brachte uns samt Gepäck zum Flughafen von dem wir aus in 3 Stunden losfliegen sollten, zurück nach Russland. Natürlich nutzen die 3 die Möglichkeit und versuchten mich noch weiter auszufragen über Yami, aber ich schaltete nur doch auf Durchzug und hörte ihnen nicht mehr zu. Als unser Flug aufgerufen wurde, machten wir uns auf dem Wege zur Security. Tala und Kai gingen als erstes durch, nachdem sie sich von Seto verabschiedet hatten. Ich verabschiedete mich nun auch mit einer Umarmung von ihm. Ich wusste jetzt schon das er mir fehlen würde. Ich seufzte schweren Herzen und wollte mich schon von ihm lösen. Aber er hielt mich weiterhin fest. „Werde mir bloß nicht untreu mein Süßer. Du gehörst nur mir alleine, hast du gehört?“, flüsterte mir Seto ins Ohr, war mir eine Gänsehaut brachte, „Ich liebe dich, Ryu.“ Ich wollte gerade etwas sagen als ich Setos Lippen auf meinen spürten. Ein leises Stöhnen entwich meinen Mund und Seto schien es registriert zu haben, denn er lies den Kuss intensiver werden und verlangte mit seiner Zunge sogar Eintritt. Natürlich gewährte ich ihm diesen. Dann löste er sich von mir und ich rang leicht nach Luft. Er grinste mich dann nur an und ließ mich los. „Wir sehen uns bestimmt mal wieder. Auf jeden Fall bleiben wir in Kontakt miteinander, versprochen?“, fragte er mich dann und sah mich erwartungsvoll an. Ich nickte nur und bedankte mich dann für das tolle Schuljahr in Japan und wusste das ich das Land gewiss vermissen würde. Genauso wie ich Yami vermissen würde und die Zeit mit ihm. Dann verabschiedete ich mich nochmals von Seto und folgte dann Tala und Kai. Was diesmal gut war, war das ich mit Kai und Tala in einem Flugzeug nach Moskau saß und nur in Moskau umsteigen musste auf ein Zug der bis nach Saratow fuhr. So konnte ich wenigstens noch die restliche Zeit mit den beiden Russen verbringen. Ich unterhielt mich mit ihnen und zusammenfassend konnte man sagen das Schuljahr war wirklich toll gewesen.
 

Daheim erfuhr ich das in 2 Wochen der Abschluss meiner Klasse sei und meine Mutter wollte wissen ob ich daran teilnehmen wollte oder nicht. Natürlich klebte seit meiner Rückkehr aus Japan mein kleiner Bruder Ty an mir und ließ mich nicht mehr aus den Augen. Sicherlich wollte ich mir die Abschlussfeier meiner Klasse nicht entgehen lassen. Als ich dann zum Vortreffen kam war ich doch recht überrascht wie viel sich geändert hatte. Ivana war nun mit Alex zusammen seit einem halben Jahr hatte nun auch K. eine Freundin und dementsprechend hatten sie weniger Zeit was ich durchaus verstehen konnte. Alex hatte ein Ausbildungsplatz bei einer Computerfirma in Moskau angeboten bekommen den er auch sofort annahm und Ivana hatte eine Stelle in einer Tierarztpraxis ebenfalls in Moskau gefunden. Dies führte also zum Entschluss das beide zusammen dorthin zogen und ich bekam sie auch nicht mehr zu Gesicht. Zwar schreiben wir uns zwischendurch mal, aber auch diese Kommunikation nahm immer mehr ab. K. wohnte zwar noch Zuhause, aber dadurch das er ständig auf Reisen war, da er ein Job für Kurier angenommen hatte, war er kaum daheim und wenn er daheim war, dann war meist seine Freundin bei ihm und dann wollte ich ihn auch nicht stören. Ich selbst hatte mich erst nach meiner Rückkehr aus Japan für eine Universität eingeschrieben aber ob ich ein Platz bekam stand noch offen zumal diese Kurse erst in einem dreiviertel Jahr beginnen würden. Ich hatte auch schon überlegt umzuziehen da hier in Saratow nichts mehr los war seit ich aus der Schule raus war, aber irgendwie konnte ich mich nie richtig entschließen. Zwar hatte ich mit meinen Eltern schon darüber geredet und diese gaben mir volle Unterstützung dabei..aber solange ich mit mir selbst nicht einig werden konnte, ließ ich es bleiben. Stattdessen nutze ich die Zeit eher damit mein Japanisch weiter zu verbessern und ich besuchte sogar Japanischkurse im Nachbarort um Yami schließlich zu beweisen, dass ich nicht auf der faulen Haut gelegen habe. Sowohl mit Yami als auch mit Seto hielt ich weiterhin Briefkontakt und Yami versprach, dass er mich mal besuchen kommen würde.
 

So meine lieben Leser, nach langer, langer Zeit hat nun auch diese Story ein Ende.

Ich danke euch für eure Geduld!
 

Dat Yami

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