Wen man im Urlaub so alles trifft...
Die Vögel zwitscherten laut und verkündeten den Morgen. Die Sonne schien durch das Fenster, welches ich über Nacht offen gelassen habe und weckte mich sanft aus meinem Traum. Aber diesmal wollte ich gar nicht geweckt werden, ewig diesen Traum weiterträumen. Doch leider klingelte dann auch mein Wecker. Mit einem leisen fluchen ließ ich ihn verstimmen und rieb mir den Augen aus den Schlaf. Noch kurze Zeit blieb ich im Bett liegen um endlich aufzuwachen und nicht nur halfverschlafen durch die Gegend taumelnd. Dann stand ich auf und ging zum Fenster um die Morgenluft zu schnuppern. Ich öffnete die Balkontür und trat heraus. Die Sonne blendete mich und ich muss meine Augen schließen. Draußen war es warm und so entschloß ich mich kurze Sachen anzuziehen. Ich warf kurz einen Blick nach draußen um herauszufinden ob irgend wo eine Wolke ihr Unwesen treibt. Zu meinem Glück konnte ich keine finden. Ich zog mir mein lockeres Shirt an und meine kurze Hose. Dann stellte ich mich vor den Spiegel und überlegte weiter. Plötzlich störte ein Hupen die Vogelgesangstunde. Das konnte doch nur einer sein. Schnell griff ich nach meinem Kamm, der auf den Tisch lag und rannte zum Balkon zurück. Meine Vermutung bestätigte sich. Seto saß in dem roten Cabrio und wartete auf mich. Wie verabredet. Der Typ kommt immer pünktlich. Schnell kämmte ich mir meine Haare, putzte in Höchstgeschwindigkeit die Zähne, griff nach meinem Hotelzimmerschlüssel und verließ mein Zimmer mit einem lauten Krachen. An der Rezeption wartete ich ungeduldig bis mir jemand den Schlüssel abnahm und ging dort nach draußen. Auf dem Foyer kramte ich schnell nach meiner Sonnenbrille, die ich in die Hosentasche gesteckt habe und setzte sie auf. Draußen herrschte bereits Hochbetrieb. Da erblickte ich das rote Auto von Seto und ging zu ihm rüber. " Hey du! ", begrüßte ich ihn und schwang mich über die Tür ins Auto. Seto fluchte sofort wieder los. " Kannst du nicht einsteigen wie jeder normale Mensch auch? ", fragte er mich und sah mich böse an. " Jetzt reg dich wieder ab. Nirgends ein Kratzer an dem Wagen. ", beruhigte ich ihn. " Wenn das nochmal vorkommt, bist du Geschichte.", drohte er mir. " Keep cool Seto. Genieß lieber die Sonne als so rumzumeckern. Und außerdem hörst du dich an, als hätte ich dein Baby gepoppt.", antwortete ich und lehnte mich nach hinten. "Erspare mir das.", war seine einzige Antwort und startete dann den Motor um noch die anderen beiden abzuholen. Diese wohnten etwa eine halbe Stunde von meinem Hotel entfernt. Während Seto fuhr, ließ ich mir den Wind um die Nase wehen. Dann kamen wir endlich bei den beiden an. Beide warteten sie schon. Beide standen am Straßenrand und warteten ungeduldig. Dann als sie den Wagen erkannten, änderten sich ihre genervten Mienen in ein strahlen. Beide hatten sich ebenfalls etwas lockeres angezogen. Kai sah dadrin echt gut aus. Verboten gut. Seto wendete den Wagen und stellte sich neben sie. Tala grüßte mich kurz mit einer Umarmung und Kai setzte sich ohne irgend eine Begrüßung in den Wagen hinter mich. " Guten Morgen Kai. ", begrüßte ich ihn. Es kam nur ein forsches " Morgen ", von ihm und mehr auch nicht. Tala grüßte auch Seto und setzte sich hinter Seto. Schwang sich aber genauso wie ich ins Auto. " Tala, kann du nicht wie ein ...", begann Seto lauter zu werden, doch ich verhinderte dies indem ich ihn auf den Mund küßte. Dieser Kuß hielt kurzer Zeit an und dann löste ich mich von ihm. Danach kam von Seto nichts mehr. " Gut gemacht, Ryu ", lobte Tala, der sich keine Standpauke von Seto anhören wollte. " Und jetzt auf zum Strand. ", feierte ich. Dann fuhr Seto wieder los. Seine Laune verzog sich und schon war er wieder gut drauf. " Sag mal Tala, was ist eigentlich gestern auf dem Weib geworden, dass dir hinterher lief?", fragte Seto und konzentrierte sich auf die Straße. " Ich weiß nicht wovon du redest. ", gab dieser aus. " Aber natürlich und von was träumst du nachts? ", fragte ich ihn. " Na doch nur von meinem Süßen neben mir. ", gab dieser sofort zurück und schmuste sich an Kai. Dieser beteiligte sich nicht und schaute nach draußen an die vorbeifahrenden Häuser, Menschen, Straßen und was sonst noch so alles kam. " Aber was ist eigentlich aus deinem Schwarm geworden Ryu? ", wechselte Tala das Thema und schaute mich an. Auch Seto schaute neugierig zu mir. " Naja, wie soll ich sagen. Sie war ziemlich aufdringlich. ", begann ich. " Aber ihre Nummer hast du. ", vermutete Seto. " Da war doch bestimmt mehr als nur ein Nummernaustausch.", hakte Tala weiter. Ich schmunzelte . Nein das war es wirklich nicht. Es war noch viel mehr als das. " Na los erzähl schon. ", meinte Seto, als er mein lächeln bemerkte. " Es ist eben bis zum Schluss gekommen. Wir waren bei ihr und ich bin dann abgehauen als sie schlief. Natürlich nicht ohne Abschiedsbrief.", erzählte ich nur und schwieg dann. " Aber bei dir waren doch auch ziemlich viele Weiber. ", meinte ich und schaute nach hinten zu Tala. " Tja, ich bin aber leider schon vergeben. ", meinte dieser und grinste mich an. Hat der es gut. Ich seufzte und schaute wieder nach vorn. " Oh, bist du etwa enttäuscht darüber das Kai schon vergeben ist? ", lächelte Seto. " Ach quatsch wie kommst du darauf ?", fragte ich ihn sauer. " Es hörte sich glatt so an. Gibst du dich etwa mit mir zufrieden. Das finde ich aber sehr schade. ", meinte Seto traurig. " Was soll das jetzt schon wieder heißen? ", fauchte ich ihn an. " Der Tiger fährt die Krallen aus. ", meinte Seto und mußte lachen. " Komm schon Ryu. Es scheint die Sonne, wir sind auf dem Weg zum Strand und die Weiber rennen uns nur so hinterher. ", versuchte mich Tala aufzuheitern. Genau, er hat Recht. Und so schön ist Kai nun auch wieder nicht. Zumindest versuchte ich mir das auszureden, wobei ich wusste das dies eine Lüge war. Der Typ sah einfach immer geil aus. Egal was er anhatte. Mein Blick schweifte zu Seto. Aber er ist auch nicht zuverachten. Ach die beiden sind zum verlieben. Die sehen einfach nur geil aus. Mit Worten kann man das nicht beschreiben. Doch während ich diese Ideen weitersponn machte sich etwas anders bei mir bemerkbar. Okay, schlechter Zeitpunkt dafür. Ich versuchte mich mit anderen Sachen abzulenken und zählte die Laternen. Nur leider erzählte ich mich immer wieder, da meine Gedanken sich verselbständigten und ich mir immer wieder vorstellen mußte wie ich mit Seto ... im Auto... Hey, komm wieder zurück auf den Boden der Tatsachen, ermahnte ich mich. " Seto kannst mal anhalten, ich möchte mit Kai zum Strand wandern. Ist ja nicht mehr so weit. ", mischte sich Tala ein und unterbrach meine Gedankengänge. Was! Die beiden wollen zu Fuss laufen, dass heißt ja ich würde mit Seto allein im Auto... ganz ruhig. Es ist ein ganz normaler Urlaubstag und ich sitze im Auto mit Seto allein, wenn die beiden aussteigen. Was ist daran so schlimm? " Wenn ihr denn unbedingt darauf besteht. ", meinte Seto und hielt am Straßenrand an und ließ die beiden raus. " Wir treffen uns dann spätestens um 21 Uhr an unserer Stammkneipe. ", rief Tala noch hinterher als Seto wieder los fuhr. Ich saß schweigend neben ihm und versuchte meine Gedanken zu verdrängen. " Was ist denn los? Erst bist du aufgedreht und jetzt schweigst du wie ein Grab. ", erkundigte sich Seto und sah mich an. " Mir geht es gut. ", log ich und versuchte mir nichts anmerken zu lasen. Nach kurzer Fahrt kamen wir an eine Ampel die sich auf Rot schaltete. Seto stoppte das Auto und sah mich an. " Wenn es dir gut gehen würde, würdest du nicht rot sein. ", antwortete Seto und betrachtete mich genauer. " Das siehst du nur falsch.", meinte ich. Dann wanderten Setos Blicke nach unten. Oh Gott, bitte lass ihn nicht. Plötzlich erschien auf Setos Gesicht ein Grinsen. " Ah, dass ist es, warum die so totenstill bist. Dagegen sollte man was tun.", meinte er und die Ampel schaltete sich auf Grün. Ich habe es gewußt. Was er wohl jetzt vorhat? Seto fuhr an dem Strand vorbei. " Ähm Seto, du fährst am Strand vorbei. ", bemerkte ich. " Ich weiß. Ich hab noch etwas bei mir liegen lassen. ", meinte er und fuhr ohne Beachtung des Strandes weiter. Nach ungefähr einer weiteren Viertelstunde Fahrt, kamen wir an ein kleines Häuschen an. " Wohnst du hier? ", fragte ich unsicher. " Yep, hab ich mir für den Sommer gemietet. Hier sind wir ganz für uns. ", stimmte er zu und stieg aus. Ich blieb noch im Auto sitzen, da ich nicht wusste was jetzt zu tun ist. Seto verschwand hinter einer Ecke und blieb dort auch. " Ryu, könntest du mir vielleicht helfen? ", rief er dann. Vorsichtig stieg ich aus und folgte ihm. Grade als ich um die Ecke bog, ergriff er mich und drückte mich gegen die Hauswand. Dann begann er mich wild zu küssen und suchte mit seiner Zunge bei mir Einlas. Eine Hand wanderte zu meinem besten Stück und umfaßte es. Ich mußte laut aufstöhnen bei diesem Gefühl. Diese Chance nutzte er und glitt mit seiner Zunge in mein Mund. Dort verwickelte er mich in einen Zungenkampf, welchen ich erwiderte. Verlangend nach mehr drückte ich ihm mein Unterleib entgegen und erforschte nun seinen Mund. Dann löste er sich von mir. Mein Atem hatte sich beschleunigt. " Seto...", stöhnte ich. Dieser trat wieder an mich und begann mein Hals entlang zu lecken. Mit der anderen Hand wanderte er unter mein Hemd und massierte meine Brustwarzen. Das Gefühl stieg immer weiter in mich auf. Mein stöhnen wurde immer lauter und mein Körper verlangte nach mehr. Dann löste er sich erneut von mir. Mit einem geschicktem Handgriff öffnete er meine Hose und machte mit meiner Boxer kurzen Prozeß. Er umfaßte mit einer Hand mein Stück und begann daran auf und ab zu reiben. Das Gefühl der Begierde nahm immer weiter zu. Mein Stöhnen verwandelte sich in ein Keuchen und wurde immer schneller, genauso wie mein Atem. Meine Gedanken waren ganz vernebelt und ich konnte nicht mehr klar denken, wollte es auch nicht. Mit der anderen Hand umfaßte Seto mein Hintern und fuhr an meinem Eingang immer auf und ab. Dann begann er an meinem Besten Stück rhythmisch zu pumpen. Ich konnte es nicht mehr aushalten und fing an seinen Namen immer lauter zu stöhnen. Ich nahm nur noch teilweise was war. Ich konnte erkennen, dass Seto immer noch sein Grinsen aufgesetzt hatte. Ob er es genoß mich so zu sehen? Doch meine Gedanken wurden erneut unterbrochen als ich etwas feuchtes am meinem Stück bemerkte. Ich schaute nach unten und konnte erkennen, dass Seto sich an meinem Stück vergriff. Mit seiner Zunge umspielte er es. Doch dies hielt nicht lange und dann begann er an meinem zu saugen. Ich glaubte verrückt zu werden bei diesem Gefühl. Ich konnte mich einfach nicht mehr halten und kam in seinem Mund. Mit einem lautem Stöhnen signalisierte ich es ihm und dieser sog nochmal kräftig. Meine Kräfte verließen mich dann und ich wankte nach vorn. Doch Seto fing mich auf und hielt mich in seinen Armen. " Ich wusste doch das du süß bist. ", flüsterte er mir ins Ohr, während ich versuchte mein Atem unter Kontrolle zu kriegen. " Seto... ", keuchte ich noch und er küßte mich innig. Diesen Kuß erwiderte ich. Schließlich holte er noch die Dinge die er liegen gelassen hat. Ich trottete langsam zum Auto zurück und stieg diesmal wie ein normaler Mensch ein. Ich war zu erschöpft um rüber zu springen. Dann lehnte ich mich nach hinten und schloß die Augen. Das ganze was eben passier war, versuchte ich grade zu verarbeiten.Dann stieg auch Seto ein und fuhr los. Eigentlich hatte ich jetzt keine Lust mehr zum Strand zu fahren. Lieber wollte ich mit Seto allein sein. Beim Strand angekommen, suchten wir uns einen Platz und ich legte mich zum Sonnen hin. Natürlich blieb ich nicht lange allein. Sofort hatte sich eine Schar Mädchen um mich versammelt und flüsterten. Tja, man kann eben nie seine Ruhe haben. Ich versuchte sie zu ignorieren. " Hey Ryu! ", wurde ich mit einem Mal gerufen. Das war grade Talas Stimme. Ich setzte mich auf und lächelte die beiden an. Beide setzten sich neben uns. " Na schon jemand rumgekriegt? ", fragte er mich. " Eher andersherum. ", mischte sich Seto ein und mußte grinsen. " Wie das? ", fragte Tala verwirrt. " Ähm...",begann ich, da mir diese Unterhaltung nun doch etwas peinlich wurde. " Frag nicht weiter. ", meinte ich dann nur. Verwundert sah er mich an. " Eben nichts für unwissende. ", kommentierte Seto nur und ging baden. Tala folgte ihm. Ich hoffe nur nicht, dass er Seto ausfragen wird. Dafür betete ich.
Dieser Abend verging schnell und leider Gottes hatte sich Tala einen Sonnenbrand eingefangen. Deswegen verschoben wir den Kneipenbesuch auf ein anders Mal. Es waren schließlich nur noch drei Tage Urlaub bevor es wieder nach Rußland in die Kälte ging Und meine Wette mit Tala wollte ich doch auch noch gewinnen. Seto muss ja dann auch in drei Tagen wieder zurück zu seiner Firma und das würde heißen, dass wir uns nicht mehr sehen würden. Kai und Tala würde ich dann auch nicht sehen. Vermodern würde ich in meinem Zuhause. Kai und Tala dürfen dann eh nicht irgend jemand besuchen gehen. Nicht bei Kais Großvater, der die Hölle sein soll, so zumindestens Tala. Doch auch die drei letzten Tage vergingen wie im Flug und so fuhr uns Seto zum Flughafen, er selbst fuhr dann mit Schiff zurück damit sein Wagen transportieren werden konnte. Wir verabschiedeten uns von einander. Ich war noch eine Weile mit Kai und Tala zusammen bis ihr Flug aufgerufen wurde. Ich verabschiedete mich von den beiden und sie verschwanden dann durch das Gate zum Flugzeug, dass sie nach Moskau bringen sollte. Ich mußte auf eine andere Maschine warten, da sie einen anderen Flughafen Rußlands anflog. Dieser kam pünktlich und ich lief zum Gate um ins Flugzeug zu gelangen. Dort hatte ich mir einen Fensterplatz reserviert. Ich schaute nach draußen. Vermissen würde ich diese Ort schon, aber Seto noch mehr. Wieso hatte ich mir kein Erinnerungsfoto von ihm gemacht? Genauso wie von Kai und Tala. Ich seufzte und sah mich dann um. Nach ungefähr einer Viertelstunde startete dann das Flugzeug auf dem Weg heim. Die Reise dauerte etwa 3 Stunden und ich schwelgte in Erinnerungen um die Zeit schneller laufen zu lassen. Dann konnte ich die ersten schneebedeckten Bergen sehen. Schließlich kam die Durchsage, dass wir in einer halben Stunde landen würden. Das Wetter in Rußland war wie eh und je. Kalt, trüb und windig. Die Landung verlief Reibungslos und ich machte mich auf dem Weg nach Hause.