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Die Campingtour

ZoroxRobin, SanjixNami
von

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Eine gemütliche Nacht

Aus der Sicht von Zorro
 

Oh mann, ist das langweilig. Warum musste ausgerechnet ich heute Nachtwache halten? Hier ist doch eh nichts los. Wie gerne würde ich mich doch jetzt in meinen Schlafsack mummeln, ehe ich einschlief. Aber nein.

Stattdessen muss ich vor unserem Zelt sitzen, Ruffy beim Schnarchen zuhören und aufpassen, das ja kein mutiertes Killereichhörnchen uns befällt.

Echt, diese Kinder. Was soll in so einem Wald schon passieren?

Schön es gibt vielleicht Bären und Wölfe. Aber wir sind doch alle hundert mal stärker als diese Viecher.
 

Ich hörte, wie der Reißverschluss des Mädchen-Zeltes hochgezogen wurde.

Ich drehte mich um und müsste überrascht feststellen, dass es Robin war.

"Kannst du nicht schlafen?" Sie nickte. "Nami schnarcht wie ein Ochsenfrosch und murmelt im Schlaf die ganze Zeit unverständliche Dinge über Sanji."

Sie setzte sich neben mich und schaute in den Nachthimmel. Von der Seite betrachtet war Robin ziemlich hübsch. Aber sie ist eh eine hübsche Frau, das gebe ich zu. Wenn sie bloß nicht so alt wäre. "Schau mal"
 

Ich sah sie fragend an. "Da ist der Polarstern"

Sie deutete mit den Fingern auf einen hellen Stern. Ich schaute in den Himmel. "Ach ja? Und wie hast du das jetzt herausgefunden?" Robin lächelte.

"Ganz einfach. Du siehst doch den großen Wagen dort am Firnament?"

Ich nickte. "Und wenn man jetzt die Hinterachse des großen Wagens fünfmal verlängert gelangt man zum Polarstern. Gleichzeitig ist auch dies der letzte Deichselstern des kleinen Wagens. Es gibt auch noch noch eine andere Möglichkeit, und diese wäre, zwischen dem ersten Deichselstern des großen Wagens und dem Mittelstern der Cassiopeia eine Linie zu ziehen. Der Polarstern befindet sich in etwa in der Mitte dieser Verbindungslinie." Sie zeichnete währenddessen mit dem Finger in der Luft herum. "Wow" Ich war wirklich erstaunt.

Woher wusste Robin das alles bloß? Sie war wirklich intelligent.
 

Der Vollmond stand am Himmel und die Luft war kühl.

Robin fröstelte leicht, obwohl das Lagerfeuer immer noch brannte.

"Hier" Ich schlang ihr meine Decke um die Schultern.

Mir machte die Kälte nicht so viel aus.

Aber warum habe ich das überhaupt gerade getan?

Eigentlich ist das so garnicht meine Art. "Danke" Ihre Stimme klang so hübsch. Melancholisch. Ach, was rede ich da eigentlich für einen Unsinn?

Ein merkwürdiges Kribbeln breitete sich in meiner Magengegend aus.

Es tat zwar nicht weh, ganz im Gegenteil, es fühlte sich sogar schön an, aber dennoch war dieses Gefühl merkwürdig.
 

"Nein, lass mich inruhe! Ich will nicht gefressen werden! Shanks will doch seinen Hut wiederhaben!" Lautes Gemurmel von Ruffy drang aus dem Zelt der drei Männer. Robin kicherte. Und auch ich musste lächeln.

Ruffy redete oft im Schlaf. Eigentlich war es ganz lustig mit Robin zusammen.

Wir redeten normalerweise kaum miteinander, geschweigedenn, dass wir so dicht beieinander saßen. Robin strahlte eine merkwürdige Wärme aus.

Sie durchfuhr meinen Körper, fühlte sich gut an.

Machte mich auf eine gewisse Weise glücklich. Robin erhob sich.

"Ich geh mal wieder ins Zelt und versuche, doch noch irgendwie die Nacht zumzukriegen" Sie legte mir die Decke wieder um die Schultern. Ich nickte.

Schade eigentlich, dass sie ging. Von mir aus hätte sie ruhig noch eine Weile bleiben können, um mir Gesellschaft zu leisten.

"Gute Nacht, Zorro", verabschiedete sie sich mit einem Lächeln, ehe sie wieder im Zelt verschwand. "Nacht, Robin"
 

Ich sprang auf. Da war doch gerade ein Geräusch!

Ein Rascheln, als ob jemand durch den Wald laufen würde.

Vorsichtig zückte ich meine Schwerter und ging leise ein paar Schritte vor.

Ein wildes Tier konnte es unmöglich sein, denn Robin sagte, durch das Lagerfeuer würden die meisten Tiere Angst haben und sich überhaupt nicht unsere Nähe trauen. Und ich glaubte Robin. Warum sollte sie uns anlügen?

Ich lauschte noch eine Weile angestrengt, aber es war nichts mehr zu hören. Wahrscheinlich war es doch nur irgendein Tier. Aber trotzdem fühlte ich mich beobachtet.

Ach quatsch, Zorro. Das bildest du dir nur ein.

Ich steckte meine Schwerter zurück und setzte mich wieder vor unser Zelt.

Ich gähnte. Oh mann, war ich müde! Ich schloss die Augen und wenige Minuten später war ich eingeschlafen.
 

"Hey Alter!" Irgendwer rüttelte mich unsaft.

Ich öffnete die Augen und sah in die Visage unseres Koches.

"Sanji, was willst du denn?" Brummelnd rieb ich mir den Schlaf aus den Augen und gähnte. "Mann du bist eingeschlafen. Und jetzt bin ich dran mit Wacheschieben." Er zog eine Zigarette aus seiner Tasche und zündete sie an.

"Achso!" Ich grummelte. Sanji ließ sich neben mir nieder.

"Und, wie hast du dir die Zeit vertrieben?"

Er zog an seiner Zigarette. Jetzt würde der Koch eine Abreibung bekommen.

"Ich hatte Frauengesellschaft", meinte ich nur und grinste breit.

Sanji fiel fast die Zigarette aus dem Mund? "Wie bitte? Doch nicht etwa von Nami, oder?" "Sag ich dir nicht!" "Du elender Schwertkrüppel!"

"Was hast du gerade gesagt?"

Und schon stürzte ich mich auf Sanji und raufte mich mit ihm.
 

"Aua" Schmollend hockte ich in der Ecke und betastete meine Beule, die ich durch die Kopfnuss von Nami erhalten hatte. Sanji erging es nicht anders.

"Kann man noch nichtmal inruhe schlafen, ohne dass ihr euch zofft?"

Wütend fuchtelte sie mit ihrer Faust vor Sanji herum.

"Tschuldigung, Nami-Mäuschen." Nami schnaubte nur und verschwand im Zelt.

"Hey" Sanji verpasste mir einen Stoß in die Rippen. "We hat dir denn die Nacht Gesellschaft geleistet?" Keine Antwort. "Aha, wahrscheinlich war Ruffy hier und du hast mit ihm rumgeknutscht" Boom. Neben der Beule von Namis Kopfnuss war nun eine weitere Beule. "Spinnst du?!"

Sanji hob einen Arm, aber dann fiel ihm Nami ein, und er ließ die Hand murrend sinken. "Das gibt Rache, das schwör ich dir! Aber nun sag schon!"

Ich verschränkte die Arme vor Brust und murmelte ein unverständliches "Robin"
 

Sanji nickte. "Aha. Und wie war es?" "Wie soll es schon gewesen sein?"

"Hat es dir gefallen?" "Was?" "Na das Robin da war" "Aso. Naja. War schon okay." Eine lange Schweigepause trat ein. Ich schaute in dem Himmel.

Die Sterne waren bereits verschwunden, statdessen färbte sich der Himmel lila. Bald würde die Sonne aufgehen. "Ich geh dann auch mal schlafen"

Ich stand auf und lief zum Zelt.

Sanji winkte mir noch zum Abschied, ehe ich im Zelt verschwand.

Oh Gott, ist das peinlich! Fast hätte ich geschrieen, als ich in das Gesicht von Nami blickte, die bereits wieder schlief.

"Scheiße, ich bin im falschen Zelt!" Ich drehte mich wieder um und wollte gehen, aber nicht bevor ich noch einen kurzen Blick auf Robin warf. Hübsch sah sie aus.
 

Sanji lachte sich halbtot, als ich mit hochrotem Kopf aus dem Mädchen-Zelt gehuscht kam. Ich verpasste ihm eine Beule durch eine Kopfnuss und verschwand diesmal im richtigen Zelt. Während ich Sanji draußen immer noch lachen hörte, legte ich mich auf meinen Schlafsack und schloss die Augen, ehe ich zum zweiten Mal ins Reich der Träume gleitete.
 

Wie es weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Kapitel.



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Kommentare zu diesem Kapitel (3)

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Von:  sanxbrit
2009-11-18T22:28:05+00:00 18.11.2009 23:28
ist immer wieder zum lachen wenn sich sanji und zorro streiten^^
Von:  Rukia-sama
2009-05-09T10:22:49+00:00 09.05.2009 12:22
Ja, Nachtwache kann echt öde sein^^
Aber Zorro is i-wie voll knuffig, wie er sich so benimmt wenn Robin dabei ist
oder generell, wenn es um Robin geht^^
ich freu mich auf das nächste Kapitel (zu lesen)^^
Von:  Yatonii-
2007-02-11T13:04:22+00:00 11.02.2007 14:04
ohhh wie süß die beiden doch sind^^
weiter so
HDGDL
joi


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