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Prinzessin Mononoke [Diskussionsforum]


Manga: Prinzessin Mononoke
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San und ihre Geschwister
Ashitaka, San und ein Wolf
(c) 1997 by Studio Ghibli

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Inhaltsverzeichnis

Prinzessin Mononoke

もののけ姫 - Mononoke Hime

.. ein japanischer Animationsfilm aus dem Hause Ghibli, welcher 1997 unter der Regie von Hayao Miyazaki produziert wurde.

Das Drehbuch schrieb Hayao Miyazaki ebenfalls, die Produktion wurde von Toshio Suzuki geleitet, hinter der Kamera stand Atsushi Okui und für den Schnitt verantwortlich war Takeshi Seyama.

Storyinhalt

Vor langer, langer Zeit, als in Japan noch die Götter regieren, lebt in einem riesigen Wald die wilde Prinzessin Mononoke bei den Wölfen. Doch das friedliche Miteinander von Mensch und Tier ist bedroht Immer weiter frisst sich die Zivilisation in die Natur hinein. Erstmals werden Waffen aus Eisen geschmiedet, Gewehre, deren Kugeln bereits den Panzer einer Samurai-Rüstung durchschlagen können. Nun wollen die Menschen die alte Ordnung endgültig umstürzen und machen Jagd auf den mächtigen Waldgott.

Die Tiere aber wollen sich nicht kampflos ergeben und sammeln sich zu einer letzten großen Schlacht. Mitten hinein in diesen tödlichen Konflikt gerät der junge Krieger Ashitaka. Er und Mononoke finden sich zwischen den Fronten wieder - und nur in ihren Händen liegt die Macht, die drohende Katastrophe abzuwenden...

Anime-Soundtrack

Opening

  • Ashitaka Sekki (アシタカせっき; The Legend of Ashitaka) - von Joe Hisaishi

Ending

Manga-Adaption

1997 kam in Japan auch der Manga Prinzessin Mononoke in fünf Bänden heraus (Deutschland vier Bände 2000), darin wird die Geschichte des spektakulären Zeichentrickfilms von Hayao Miyazaki nacherzählt.


Charas

  • Ashitaka

Ashitaka ist ein junger Prinz der Emishi, dessen Dorf eines Tages von einem zum Dämon gewordenen Keiler angegriffen wird. Als er versucht, die Menschen des Dorfes zu schützen, greift das wild gewordene Tier ihn an und verflucht ihn. Daraufhin ist einer seiner Arme mit einem dunklen Mal befleckt, welches sich stetig vergrößert und somit seinen gesamten Körper aufzufressen droht. Um den Fluch von sich abzuwenden, reist der junge Prinz gen Westen, wo er darauf hofft, dass die dort lebenden Götter ihn heilen können. Während seiner Reise begegnet er dem jungen Wolfsmädchen San und wird dadurch in den Konflikt zwischen den Waldgöttern und den Menschen gezogen. Fortan muss Ashitaka sich entscheiden, welche Seite er unterstützen will. Sein verfluchter Arm gibt ihm dabei eine übermenschliche Kraft, doch sobald er sie nutzt, vergrößert sich das Mal. Ashitaka hat einen großen Sinn für Gerechtigkeit, wodurch er schnell Anerkennung bei seinen Mitmenschen findet, ist aber auch gütig und urteilt niemals vorschnell über andere.

  • San

San wurde von der Wolfsgöttin Moro aufgezogen, wodurch sie sich nicht als Mensch sondern mehr als Wolf sieht. Sie hasst die Menschen, mehr noch als ihre Mutter Moro. Um ihr eigenes Leben zu retten, verstießen Sans Eltern sie als Opfergabe für Moro, der sie mit einer Gruppe von Reisenden im Innern des Walds begegneten. Moro fraß das kleine Mädchen jedoch nicht und ließ sie fortan mit in ihrem Rudel leben, wodurch San neben ihrer Mutter auch 2 Wolfsbrüder hat. Sie kümmert sich liebevoll und fürsorglich um ihre Wolfsfamilie und sorgt sich sehr um den Wald und die dort lebenden Tiere. Daher kämpft sie gegen die Menschen, die den Wald zu zerstören drohen. Ihr Ziel ist der Tod von Eboshi. Der einzige Mensch, zu dem sie nach und nach Vertrauen fasst, ist der aufrichtige Ashitaka. Die Gefühle zu ihm irritieren San und sie weiß damit nicht so recht umzugehen. San trägt einen Dolch, der aus einem Wolfszahn angefertigt wurde.

  • Toki

Toki ist eine Arbeiterin in der Eisenstadt Tatara Ba. Ihr Vorbild ist ihre Herrin Lady Eboshi, die sie für ihre Stärke schätzt. Gleichzeitig ist sie ihr auch dankbar für die Heimat, die Eboshi ihr geschenkt hat und für die Arbeit, wenn sie auch anstrengend ist. Sie wurde von Eboshi von ihrer Arbeit im Bordell frei gekauft und nimmt seitdem eine Art Führungsposition unter den Arbeiterinnen ein. Toki ist eine sehr resolute Frau, die sich nichts vormachen lässt und genau weiß, was sie will.

  • Gonza

Gonza ist der Hauptmann der Wachen und Leibwächter von Eboshi. Er ist ihr gegenüber äußerst loyal, es zeigt sich jedoch, dass er entgegen seines imposanten Auftretens und seiner kampferprobten Statur bei weitem nicht so willensstark und mutig ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

  • Lady Eboshi

Lady Eboshi ist die Gründerin und Herrin der Eisenstadt Tatara Ba nahe dem Wald, welche sie nach und nach zu einer Festung umbaute. Sie ist sehr reserviert, ruhig und entschlossen. Als Vorsitzende und Führerin der Stadt ist sie stets über alles im Bilde und stellt für die dort lebenden Menschen eine starke und respektierte Führungskraft mit Vorbildfunktion dar. Eboshi ist außerdem sehr geübt im Umgang mit dem Schwert und Schusswaffen, welche gerade erst in ihrer Stadt entwickelt werden. Für die Herstellung der Waffen benötigt sie allerdings viele Arbeitskräfte und Rohmaterialien. Die Menschen sind ihr dankbar für den Unterschlupf, den Eboshi ihnen gewährt und für ihre Güte, da sie vielen Menschen eine Heimat gegeben hat, die anderswo am Rande der Gesellschaft leben: in ihrer Waffenmanufaktur arbeiten Aussätzige, die sie aber mit der gleichen Freundlichkeit und Normalität behandelt wie jeden anderen auch, und in der Eisengießerei sind z.T. Mädchen beschäftigt, die sie aus der Prostitution freigekauft hat. Die Waldgötter hassen sie jedoch dafür, dass sie den Wald abholzt und somit zerstört. Sie ist davon überzeugt, dass die alten Waldgötter nur aus Aberglauben gefürchtet werden und dass die Menschen sich mit dem nötigen Willen die Natur untertan machen können. Deswegen sammelt sie auch Menschen (vor allem Frauen) um sich, die über die nötige Stärke verfügen, um sich von niemandem einschüchtern zu lassen. Mut ist auch vonnöten, um in der Eisenstadt zu arbeiten, denn durch den Raubbau an der Natur befindet sich Eboshi quasi im Kriegszustand mit den Wolfsgottheiten des Waldes. Dabei erweist sie sich auch als kompetente militärische Anführerin, auch wenn ihre Entscheidungen manchmal gnadenlos erscheinen, denn die Gemeinschaft hat für sie Vorrang vor eventuellen Einzelschicksalen.

  • Jiko Bou

Der Wandermönch Jigo wird von Ashitaka vor Samurai gerettet, als dieser in einen Konflikt mit ihnen gerät. Später treffen sich die beiden erneut in einer belebten Stadt wieder und Jigo klärt den jungen Prinzen ein wenig über das Leben im Westen auf. Er legt ein recht kauziges Verhalten an den Tag und gibt dem jungen Krieger ein paar Lebensweisheiten mit auf den Weg. Es stellt sich jedoch später heraus, dass der freundlich wirkende Wanderer im Geheimen in Diensten des Shogunats steht und für seinen Lehnsherrn eine besondere Trophäe ergattern soll, von der dieser sich ewiges Leben verspricht. Jigo erweist sich dabei als gewiefter Taktiker, aber zuweilen auch als recht skrupellos. Er schließt sich später Eboshi an, da ihre Ziele, obwohl unterschiedlicher Natur, miteinander konform gehen und er in ihr eine gute Gelegenheit erkennt, sich selbst Ärger und Arbeit zu ersparen.

  • Kaya

Kaya ist eines der Mädchen, die im Dorf leben, das von dem riesigen Keiler angegriffen wird. Sie hegt tiefe Gefühle für Ashitaka, den Prinzen des Dorfes. Als dieser aufgrund seines Fluches sich auf seine Reise begibt, schenkt sie ihm ein Schmuckstück, welches ihn immer an sie und ihre Liebe zu ihm erinnern soll. Kaya ist mit 2 Mädchen aus dem gleichen Dorf befreundet und sehr mutig, denn sie stellt sich dem angreifenden Keiler in den Weg, als eine ihrer Freundinnen bei der Flucht stürzt.

  • Moro

Moro ist die 300 Jahre alte Wolfsgöttin und lebt gemeinsam in einem Rudel mit ihren beiden Wolfskindern und dem Menschenkind San. Vor Jahren entdeckte Moro Menschen, die ihren Wald abholzten und vor lauter Zorn griff sie diese an. Ein Pärchen warf der Göttin ihre Tochter als Opfergabe vor und sie flohen. Moro verschonte das junge Mädchen, San, jedoch und zog sie wie ihre eigene Tochter auf. Moro hat ein gütiges und ausgeglichenes Wesen, doch sie hasst die Menschen für die Zerstörung ihres Walds. Deswegen kämpft sie gemeinsam mit ihrem Rudel, einschließlich San, gegen Eboshi und ihre Stadt.

  • Okoto

Okoto ist der etwa 500 Jahre alte Wildschweingott und somit der älteste Tiergott. Er ist äußerst intelligent, weise und wird von jedem Tier im Wald respektiert. Da Okoto blind ist, hat sich sein Geruchssinn derart stark ausgeprägt, dass er einen Ersatz für seine trüben Augen darstellt. Im Gegensatz zu Moro möchte Okoto gegen die Menschen eine Schlacht führen. Selbst wenn es seinen gesamten Stamm töten wird, will Okoto den Menschen heimzahlen, was sie dem Wald angetan haben.

  • Die Seherin

Die Seherin verspricht dem zum Dämon gewordenen Keiler, welcher das Dorf in den Wäldern angegriffen hatte, ein ehrenvolles Begräbnis und bittet ihn darum, das Dorf mit seinem Hass zu verschonen. Später begutachtet sie außerdem Ashitakas Verfluchung, die aus dem Kampf mit dem wild gewordenen Keiler resultierte. Als Orakel sagt sie ihm sein Schicksal vorher, nämlich seinen Tod, falls er die Verfluchung nicht abwenden kann. Sie schickt ihn daher in die westlichen Länder, damit er einen Weg finden kann, seinem Tod zu entkommen.

  • Ji-san

Ji-san ist der Dorfälteste und ein Mitglied im Rat der Ältesten. Als der zum Dämon gewordene Keiler das Dorf angreift, sichtet Ji-san ihn von seinem Hochsitz aus als Erster und schlägt sofort Alarm.

  • Waldgott

Der Waldgott hat Nachts eine bläuliche, durchscheinende Erscheinung, die jegliche Bäume des Waldes überragt und gemächlich durch den Wald wandert. Dabei erinnert sein Äußeres an das eines Menschen, mit einem länglich gezogenen Hirschgesicht und einem mit Sternen übersäten Körper. Er wird in dieser Form als Nachtwandler (Daidarabocchi) bezeichnet. Tagsüber verwandelt sich der uralte Geist in eine Tiergestalt, die an einen großen Hirsch erinnert, mit vogelartigen Füßen und einem Gesicht wie das eines Pavians. Seine Ankunft wird von kleinen Waldgeistern (Kodamas) angekündigt. Dort, wo er den Waldboden berührt, blühen die Pflanzen auf – sobald er seinen Weg fortsetzt, gehen sie jedoch rasch wieder ein. Der Waldgott hat die Macht, Leben zu nehmen und zu geben.

  • Yakkul

Yakkul ist Ashitakas Reittier und gleichzeitig auch sein Freund. Es ist sehr intelligent, unheimlich schnell und gewandt. Yakkul ist eines der letzten Tiere seiner Art, die vom Aussterben bedroht ist. Es ist Ashitaka gegenüber äußerst loyal und selbst in gefährlichen Zeiten steht es seinem Herren bei und rettet ihm somit des Öfteren das Leben.


Einordnung: Historiendrama | Krieg | Fantasy




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