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Weblog-Berichte zu: Kenshin





Film-Review: Rurōni Kenshin (2012) Kenshin, Review

Autor: Porpetina

Titel: Rurouni Kenshin
Genre: Abenteuer, Action, Comedy
Regie: Keishi Ohtomo
Drehbuch: Kiyomi Fujii
Mangavorlage: Nobuhiro Watsuki

Sprache: deutsch
Serienseite auf Animexx

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Plot
Japan nach der Meiji-Restauration: Ein mysteriöser Verbrecher, der sich als der Samurai Battōsai ausgibt, treibt in Tokio sein Unwesen. Er bringt das Dōjō von Kendo-Lehrerin Kaoru in Verruf und ist für diverse Morde verantwortlich. Die Vorfälle werden von dem Polizisten Hajime Saito untersucht. Als ein Schlägertrupp den Dōjō verwüsten will, kommt Kenshin hinzu und vertreibt die Banditen. Was der junge Kenshin nicht weiß: ein skrupelloser Geschäftsmann hat den Schlägertrupp geschickt, da er den Dōjō als Basis für sein Opiumgeschäft missbrauchen will. Doch auch der junge Kämpfer birgt das ein oder andere Geheimnis.


Meinung - hier nicht weiterlesen, wenn man nicht gespoilert werden will ;-)
Tele5 bringt auch ab und zu noch interessante Filme. Aber ich hab das Gefühl, dass die noch öfter und noch länger Werbung machen als Pro7. Aber ja, für einen japanischen Film schaltet man den Sender dann doch mal ein. Bei Rurōni Kenshin handelt es sich zudem um eine Verfilmung des gleichnamigen Manga Kenshin, der in Japan bereits in den 1990er Jahren veröffentlicht wurde. Ich muss an dieser Stelle dazu sagen, dass ich den Manga noch nicht kenne, mir also die ganze Geschichte auch mehr oder minder unbekannt ist. Allerdings tauchen bekannte Namen wie zum Beispiel Hajime Saito auf, der in der japanischen Geschichte ja kein Unbekannter ist und immer mal wieder bei Manga & Co. in Erscheinung tritt (z. B. bei Hakuoki).

Das Setting des Films finde ich besonders gelungen. Wie gesagt spielt die Geschichte nach der Meiji-Restauration Mitte des 19. Jahrhunderts. Japan öffnet sich für die westliche Welt. Die Shogunatsführung wurde gestürzt, der Tenno wieder eingesetzt. Der Zusammenprall von Tradition und Moderne löst in dem Inselreich einen Kulturschock aus, der zu rasanten Änderungen führt. Neue Polizeiuniformen nach westlichem Vorbild, Dampfmaschinen und vieles mehr stehen dem traditionellen Japan mit seinen Dōjōs, Samurais und Marterial Arts gegenüber. Das bisherige Klassensystem, nach dem Bauern besser gestellt waren als Kaufleute, gehört der Vergangenheit an. Der Kapitalismus hält Einzug und gierige Geschäftsleute greifen nach der Macht. Samurai sein ist verboten und jeder, der mit einem Katana aufgegriffen wird, muss mit Repressalien rechnen.

Der junge Kenshin lässt sich aber davon nicht beeindrucken. Sein Katana ist eine Spezialanfertigung, die scharfe Seite befindet sich an der Rückseite der Klinge und Kenshin behauptet, dass diese Waffe niemanden mehr töten kann. Sobald er tatsächlich in einen Kampf verwickelt wird, prügelt er seine Gegner mit dem improvisierten Katana bewusstlos. Trotzdem sacken ihn die Gesetzeshüter ein.

Nach kurzer Verweildauer lässt er sich bei der schönen Dōjō-Leiterin Kaoru Kamiya nieder, der er zuvor aus der Patsche geholfen hat und die sich ihm gegenüber nun verpflichtet fühlt. Diese superhöflichen Japaner. Mit von der Partie ist inzwischen auch Yū Aoi, eine Medizinerin, die sich aus den Händen des gerissenen Geschäftsmannes Kanryu Takeda befreien konnte, der sie dazu zwang, ein verbessertes Opium mit höherer Abhängigkeitsrate für ihn zu produzieren. Trotzdem finden die jungen Leute Zeit, das Leben so gut als möglich zu genießen, wäre da nicht Takeda, der mittlerweile in der ganzen Gegend sein Unwesen treibt. Natürlich will er die hübsche Yū zurück und zudem versucht er, Kenshin als Söldner anzuheuern.

Der lehnt aber - wie man es sich denken kann - das Angebot ab. Aber gibt ja noch andere ambitionierte Leute, zum Beispiel Sanosuke Sagara, der ein etwa zwei Meter langes Schwert führt. Zugegeben, es hat mehr Ähnlichkeit mit einem verdammt unhandlichen Knüppel. Zwischen Kenshin und Sanosuke kommt es zum Kampf, da letzterer Gerüchte von Battōsai gehört hat, einem berühmtberüchtigten Samurai und er vermutet, dass Kenshin die gesuchte Person sein könnte. Nach einem Kampf, den die beiden friedlich beilegen, schließt sich auch Sanosuke der kleinen Gruppe junger Leute an und ist ab sofort so etwas wie der "Klassenclown".

Wie gesagt kenne ich die Manga-Vorlage nicht und na ja. Mit Sanosuke gibt es teilweise so extrem komische Szenen, die meiner Meinung nach nie in einem richtigen Kampf vorkommen. Später kämpft er zum Beispiel gegen einen Schergen, den Takeda ausgeschickt hat und sie kloppen sich in der Küche. Zwischendrin bricht Sanosuke den Kampf mal ab mit der Begründung, dass er jetzt was essen muss und bietet seinem Kontrahenten etwas von dem gebratenen Hühnchen an, das er gefunden hat. Als ob das noch nicht genug wäre, lehnt sein Gegner ab mit der Begründung, er sei religiös. In welcher Religion darf man bitte kein Hühnchen essen? Danach genehmigen sich die beiden noch einen Schluck aus der Rotweinpulle und weiter geht es mit dem Kampf.

Insgesamt also ein Film, dessen Story zwar etwas vorhersehbar ist (die Männer müssen zu Hilfe eilen!), der sich aber allein schon wegen der Aufmachung lohnt, ihn sich anzuschauen. Vor allem versteht man die Geschichte auch, wenn man den Manga noch nicht kennt. Zudem gibt es da noch zwei weitere Filme, wenn ich mich nicht täusche. Die hängen dann aber beide zusammen und unsere Helden müssen nun gegen Shishio antreten, ebenfalls eine Samurai-Legende, der aber für längere Zeit als vermisst galt. Also, schaut es euch an. Tele5 bringt die Filme öfter mal ab 20:15 Uhr. ^^

 


Quellen: Filmcovererstes Bildzweites Bild, drittes Bild



Trailer zu "Rurouni Kenshin - Der Teufel steckt im Detail" AnimagiC 2014, Kenshin, AnimagiC, Daijoubu, Kenshin, Ruroni Kenshin

Autor:  Daijoubu

Ist euch auch so warm wie uns? Der Sommer ist im vollen Gange und das Freibad lockt mit dem kühlen Nass.
Zur Abkühlung eurer Neugier können wir nun sagen das er fertig ist!
Unser bis jetzt aufwendigste Trailer zum aktuellen Stück "Rurouni Kenshin - Der Teufel steckt im Detail" ;)


  

Wir hoffen, er gefällt euch ^-^
Mehr zum Stück erfahrt ihr auf daijoubu.eu/performance/show/performance_19.html

Unser nächster Auftritt ist am Sonntag, der 3. August um 11:30 Uhr in den Festsaal der Beethovenhalle auf der AnimagiC Link zum Event: Daijoubu auf der AnimagiC

Wir freuen uns euch dort zu sehen!




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