Freunde
Autor: Phelana
Ich fühl mich einsam.
Bin allein auch in der Menge.
Ein Gesicht in der Menge.
Doch bin ich nicht allein.
Ich bin allein,
doch nicht allein.
Bin einsam,
doch zweisam oder
doch dreisam.
Meine Freunde stehen mir bei.
Meine Freunde sind da,
wenn ich sie brauch.
Ich bin da,
wenn sie mich brauchen.
Wenn ich reden will, sind sie da.
Wenn sie reden wollen, bin ich da.
Um Probleme, in der Schule
Oder zu Hause kümmern wir
Uns immer zusammen.
Wir mögen das gleiche
Und doch was anderes.
Wir hassen das gleiche
Und doch was anderes.
Wir unternehmen viel
Und doch gar nichts.
Sie brauchen mich
Und ich brauch sie.
Wir brauchen uns
Gegenseitig.
Wenn ich Hilfe brauch,
Sind meine Freunde da.
Wenn sie Hilfe brauchen,
bin ich da.
Denn ich brauche meine Freunde.
Ich hoffe meine Freunde brauchen mich,
wie ich sie brauche.
Doch wofür?
Um Spaß zu teilen!
Um Trauer zu teilen!
Ich teile gerne mit meinen Freunden.
Sie sind da und sind nicht da.
Ich bin alle und doch keiner,
bin alleine und doch nicht alleine.