Thread: M.-Antoinette-Biographie v. Stefan Zweig
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Eröffnet am: 02.01.2004 15:24 Letzte Reaktion: 02.10.2005 00:28 Beiträge: 36 Status: Offen |
Unterforen: - Lady Oscar |
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| Verfasser | Betreff | Datum | |||
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| M.-Antoinette-Biographie v. St... | 25.09.2005, 10:12 | ||||
| Nienchen | M.-Antoinette-Biographie v. St... | 25.09.2005, 10:27 | |||
| M.-Antoinette-Biographie v. St... | 25.09.2005, 16:52 | ||||
| Nienchen | M.-Antoinette-Biographie v. St... | 25.09.2005, 17:05 | |||
| M.-Antoinette-Biographie v. St... | 25.09.2005, 17:15 | ||||
| M.-Antoinette-Biographie v. St... | 02.10.2005, 00:28 | ||||
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| Ich hab ja nun gerade auch die biografie von zweig angefangen weil sie mir von allen Seiten empfohlen wurde. In den Buchhandlungen sind sie ganz hin und weg, und die kritiken auf websiten und sind enorm - ich finds nur etwas...nunja...ihrgendwie fehlt da extrem viel was ich aus anderen büchern entnommen habe - bisher hatte ich vom ersten kapitel bis jetzt das gefühl das hier keinerlei liebe und zuneigung, schon gar kein feinfühliges verständniss für die lage der marie antoinette hervorgebracht wurde - ich weiß nicht ob es sich lohnt weiter zu lesen . . . zudem finde ich das Stefan Zweig einen extrem, verzeit für den ausdruck, dämlichen schreibstil besitzt - wir kam der mann darauf dieses Leben in Form eines so prüden schreibstil niederzulegen....Marie Antoinettes Leben ist viel zu romantisch und aufgerent . . .das kann nicht in "fachbuch" Form geschrieben werden. |
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> zudem finde ich das Stefan Zweig einen extrem, verzeit für den ausdruck, dämlichen schreibstil besitzt - wir kam der mann darauf dieses Leben in Form eines so prüden schreibstil niederzulegen....Marie Antoinettes Leben ist viel zu romantisch und aufgerent . . .das kann nicht in "fachbuch" Form > geschrieben werden. *lol* Es ist eine Biografie... was erwartest du? Außerdem ist das Leben von M.-A. sicherlich nicht halb so romantisch und aufregend gewesen wie du dir das vorstellst. ^_^ Dazu musst du dir einfach nur die damaligen Verhältnisse vorstellen, die man übrigens im Geschichtsunterricht schon lernt. Die katastrophalen Hygieneverhältnisse, der Zwang aus politischen Gründen jemanden zu heiraten, den man nicht liebt..., vom Volk gehasst zu werden. Immer die Angst evt. durch ein Attentat zu sterben, weil andere ja auf den Thron möchten. ...sorry... das ist nicht romantisch. "Der Nachteil der Intelligenz besteht darin, dass man ununterbrochen gezwungen ist dazuzulernen." (George Bernard Shaw) |
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| *lol* - ich bin Marie Antoinette Fan - und las auch schon an die 13 Biografien über sie. Und diese hier ist zumindest für meinen Geschmack die schlechteste. Das Buch ist furchtbar strukturiert, beinhaltet grauenhafte Sätze -es wirkt so als wenn der Autor nur seine Eloquenz aufrollen will und zu dem: aus einigen Ecken hörte ich tatsächlich dass Zweig unparteiisch sein soll *hust* ich finde eher das dieses Buch ziemlich viele Antisympathien aufweist. Maries leben war sehr wohl romantisch und vorallem dramatisch [...was ist z.b mit ihrer romanze mit fersen ? Vallotton schreib darüber einen ganz interesantes buch....]. Und die katastrophalen Hygieneverhältnisse sollten ihre wenigste sorge sein, die waren in dieser Zeit mehr als normal. Maries Leben war trostlos, sie sehte sich nach liebe....aber genau das kommt in meinen augen nicht rüber. Dazu ist dieses Buch einfach ein dicker,langweiliger staubfänger durch dem man sich mit größter mühe durchquelen muss. Es gibt viel genialere Bücher...also das sind meine liebsten: Castelot, André : Von Versailles zur Guillotene Chalon, Jean : Chère Marie-Antoinette Huismann, Philippe/Jallut Marguerite : Marie-Antoinette, l´impossible bonheur Kunstler, Charles: La vie privée de Marie-Antoinette Nolhac, Pierre de : La reine Marie-Antoinette Vallotton, Henri: Marie-ANtoinette et Fersen + wie gesagt stellt dieser beitrag nur meine Meinung über das Buch da. Der Geschmack ist ja immer verschieden, andere wollen vieliecht gerade eine recht eifnache und sachliche Biografie lesen, die an dem schicksal der MA wenig teilnimmt.... Alles Liebe Chrestus |
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> Maries leben war sehr wohl romantisch und vorallem dramatisch [...was ist z.b mit ihrer romanze mit fersen ? Vallotton schreib darüber einen ganz interesantes buch....]. Und die katastrophalen Hygieneverhältnisse sollten ihre wenigste sorge sein, die waren in dieser Zeit mehr als normal. Maries Leben war trostlos, sie sehte sich nach liebe....aber genau das kommt in meinen augen nicht rüber. Was soll denn daran romantisch sein? Mit jemandem verheiratet sein, den man nicht liebt, sich nach einem anderen sehnen, aber man kann sich nicht scheiden lassen... usw. Das ist nicht romantisch, das lässt einen nur in Depressionen verfallen. Du bist ein Fan, deswegen siehst du das ganze zu verklärt. Macht dir niemand zum Vorwurf. Nur ist das ganze nicht romantisch, schließlich war sie hinterher etwas kopflos und bekam von Fersen nicht. (Das wäre zumindest ein bißchen Romantik) Nee, ich würde generell das Leben von großen Herrschern nicht als supergenial bezeichnen, weil sie einfach nicht selbst über ihr Leben bestimmen konnten. Somit ist jegliche Romantik von vorneherein ausgeschlossen. "Der Nachteil der Intelligenz besteht darin, dass man ununterbrochen gezwungen ist dazuzulernen." (George Bernard Shaw) http://animexx.4players.de/forum/?thread=114106 |
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| Romatik ist immer mit einem Drama verbunden ~ und sie hatte ein Leben voller dramen und leid. ich sehe romantik nicht nur als etwas positives sondern auch als qualvoller leidensweg. Ich sehe das leben der MA alles andere als verklärt oder radiere mir naive zitate der Antoinette aus dem Kopf - im gegenteil. Aber es geht hier in erster Linie um das Buch ~ und das schneidet meiner meinung nach gegen die anderen MA Biografien reichlich schlecht ab. Eben genau aus den gründen die ich genannt habe.... |
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| @ snowwhite: ist Dir schonmal aufgefallen, dass die ganzen biographien, die Du hier empfiehlst von französischen Autoren stammen. Ich würd vielleicht jetzt nicht grad stefan Zweig nehmen, aber les doch auch mal andere autoren aus Deutschland, England und den USA. (hab ich selbst auch noch nicht getan.) wär vielleicht interessant, was die dazu zu sagen haben. Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, so fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir. |
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