Wer redet von schlagen... endlich noch jemand, der mitschreibt!
"Be... belauscht?", fragte Nami. "Nicht zu viel reden.", sagte Sanji, "Am Besten überhaupt nicht. Wenn die irgendetwas..." Die Tür wurde aufgerissen. Buggy stand vor ihnen und sah drohend auf sie hinunter. "Wir sind jetzt an der Ostbucht, liebes Mädchen.", sagte er mit zuckersüßer Stimme, "Und was glaubst du, was wir gefunden haben, hä? GAR NICHTS! NICHT EINEN STROHHALM, GESCHWEIGE DENN DEN STROHHUTBENGEL!" Blitzschnell stand er neben ihr und zog sie grob hoch. "Also? Wo sind sie wirklich? Spuck's aus, oder der Kleine hier wird's bereuen!" Sanji schüttelte stumm den Kopf, als sie ihm einen verzweifelten Blick zuwarf. Kabaji stieß ihm seinen Schertgriff in die Rippen. Sanjis Gesicht gab keine Regung von sich. Er rührte sich nicht. Nami verspürte ein äußerst merkwürdiges Gefühl in der Magengegend. Konnte es etwa sein, dass sie... Angst um Sanji hatte? Buggy packte sie vorn am Hemd und hob sie hoch. "Also, meine Schöne? Ich lausche dir." "Sie weiß es nicht. Du verschwendest deine Zeit.", sagte Sanji. "Ach. Aber du...?" Buggy warf ihm einen Blick zu. Sanji hatte sich aufgerichtet, so gut es ging. Er zitterte zwar und war kreidebleich, doch er hatte sich gegen die Wand gestützt und stand tatsächlich aufrecht. "Lass sie gehen und ich sag' dir, wo er ist.", sagte er, "Meinetwegen kannst du mich danach erdrosseln oder über Bord schmeißen, kein Problem. Aber lass sie gehen." "Soso.", schnurrte Kabaji. Langsam glitt seine Schwertklinge über Namis zitternde Kehle. "Sehe ich da Zuneigung in seinen Augen? Du kannst ja nicht mal alleine stehen.", knurrte er und verpasste Sanji einen Stoß vor die Brust. Sanji taumelte und sackte wieder auf die Knie. Kabaji trat hinter ihn, riss ihm den Kopf an den blonden Haaren ins Genick und setzte nun ihm sein Schwert an die Kehle, gerade so, dass es blutete. "Tut ihm nichts!", stieß Nami hervor, "Verdammt, tut ihm nichts an!" Buggy knöpfte sich wieder Nami vor, während Kabaji den ohnehin wehrlosen Sanji im Schach hielt. "So, du weißt es nicht? Aber er weiß es? Das glaube ich euch nicht.", zischte Buggy. "Verdammt noch mal, sie ist nur eine zugekiffte Nutte, die ich in 'ner Bar aufgelesen habe!", fauchte Sanji, offenbar unter Schmerzen, "Sie hat keine Ahnung!" Nami wollte gerade protestieren, doch sie begriff. Vielleicht würde Buggy sie gehen lassen, wenn er glaubte, dass sie von nichts wüsste. "Ha! Da hast du Pech gehabt, Kleiner! Zufälligerweise kenne ich diese Kleine hier, sie arbeitet mit dem Strohhut zusammen oder hat es zumindest getan! Aber da du ja so genau weißt, wo der Srohhut steckt... nimm ihn mal mit, Kabaji. Dann knöpfen wir uns halt ihn zuerst vor." Er stieß Nami zurück und schleifte Sanji mit sich hinaus. Die Tür schlug zu. Nami war allein. "Sanji.", flüsterte sie. Sie hatte keine Ahnung, was Buggy und Kabaji jetzt mit ihm anstellen würden, aber etwas nettes würde es bestimmt nicht sein.
Mihawk beugte sich über Zorro. Der Junge war schwer verletzt, doch immerhin atmete er noch. Seine Freundin und der andere Junge sahen ihn besorgt an. "Was ist? Überlebt er's?", fragte sie besorgt. Mihawk nickte. "Ich denke schon. Mit dem Trainieren ist's zwar erst mal Essig für's nächste, aber er wird's überleben, denke ich." "Und, ähm, wenn du ihn an die Marine auslieferst..." "Was? ich werde ihn nicht ausliefern." "Aber... Alvida hat gesagt..." "Aach, die olle Schnepfe kann mich mal. Ich werd' mein Patenkind keinem sadistischen Irren wie Morgan überlassen!" "Dein... Patenkind?", fragte sie verständnislos. Mihawk lächelte. "Oh, ja. Sein Dad und ich waren beste Freunde."
"Sanji!", flüsterte Nami und stürzte zu ihm. Sein Gesicht und seine Hände waren voller Blut. Er war kaum bei Bewusstsein. "Nami... chan..." "Verdammt, wie blöd bist du eigentlich?", zischte sie, während sie ihm vorsichtig das Blut von Gesicht und Händen tupfte, "War dir denn nicht klar, was sie tun würden?" "D... doch... schon... aber ich dachte... dass du... in Sicherheit musstest... bevor sie... dir etwas antun..." "Sanji..." Sie brach ab, weil sie das Gefühl hatte, dass ihre Stimme sie ansonsten verraten würde. Es war lange her, seit jemand so selbstlos gewesen war und sein Leben für sie gegeben hatte. Bellemere hatte teuer dafür bezahlt. Er streichelte mit einer zitternden Hand ihre Wange. "Mach dir keine Sorgen, Liebes.", flüsterte er, "Mir geht's gut. Ruffy wird uns schon hier rausholen."
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