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Einzelposting: Schreibgewohnheiten


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Von:    Duchess 03.01.2005 22:13
Betreff: Schreibgewohnheiten [Antworten]
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meine Schreibgewohnheiten stimmen zum Teil ungefähr mit denen von PolarfuchsKai überein:
ich muss mir immer fest vornehmen, dass ich schreiben will, was in der Regel Nachts oder am später Nachmittag ist, denn entweder hab ich ne Blockade und ich bekomm nicht einmal mehr einen Satz auf den PC, oder es fließt, und dann kann ich stundenlang (manchmal die ganze Nacht durch) einfach nur schreiben, unterbrechen kann ich dass nur, wenn ich etwas trinken muss, aufs WC muss, oder wenn mir meine 4 Buchstaben vom langen sitzen so weh tuen, dass ich mich einfach bewegen muss, aber in Gedanken bleib ich immer bei der Ff um nicht aus dem Takt bzw aus der Welt, in die ich mich immer hinweinversetze herauszukommen.

Dabei läuft manchmal Musik, manchmal auch nicht, dann ist's hier ganz Still und man hört nur noch das Tippen auf der Tatstatur (schönes Geräusch ^^)
(wir haben hier sogar noch zwei Schreibmaschinen, aber ich finde die Dinger einfach nur lässtig, wenn sich mal wieder was verkeilt, wenn man wieder eine Zeile höher machen muss, o.ä. aber das allerschlimmste sind ja hinterher die Schmerzen in den Fingerkuppen...)

nen rictigen Beta hab ich nicht, ich druck mir das Kapitel wenn dann nur aus und les es mir nur einmal mit nem Rotstift durch.

Auf Papier Vorschreiben und dann abtippen kann ich überhaupt nicht.
sowas endet bei mir immer in einer Schatzkarte, dessen Schatz i.d.R. nicht mehr geborgen werden kann, weil ich...
1. ...immer Altpapier (hab was sowas angeht nen Umweltfimmel XD) dafür benutze, auf dem irgendwo logischerweise noch etwas (aus der schule) draufsteht
2. ...eine Sauklaue hab, die aufgrund ihrer Winzigkeit, letztendlich ineinander verschmilzt
3. ich von diesem Altpapier immer mal wier eine noch frie Ecke abreiße, die ich für was anders benötige
4. dieses Blatt falte, wodurch dann, wenn man es wieder aufklappt alles durcheinander, Kopfüber oder in einer 90° Biegung auch auf die andere Seite schreib
5. ... ich durch diesen Umweltfimmel auch wirklich das letzte stückchen weißes Papier aufbrauche, was heißt, dass ich teilweise dinge zwischen die Zeilen schreibe...

mit anderen Worten, chaotischer geht's nimmer

was ich allerdings immer bei längeren Ffs mache sind kleine Notizen wo ich wichtige Ereignisse, Sätze, die mir besonders gut gefallen, oder beziehungen, zwischen Personen und Ereignissen aufmale und alles richtig miteinander verbinde, sodass ich mir immer wieder vor Augen halten kann auf welches Ziel ich gerade hinarbeite, welche Hinweise, die ich später brauche jetzt noch rein müssen usw

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