Thread: 80er und 90er Generation!
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Eröffnet am: 25.01.2021 20:52 Letzte Reaktion: 04.04.2026 08:13 Beiträge: 40 Status: Offen |
Unterforen: - Labern |
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| Verfasser | Betreff | Datum | |||
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| Ajatakasa | 80er und 90er Generation! | 10.03.2022, 23:21 | |||
| Schattenlie | 80er und 90er Generation! | 14.03.2022, 06:35 | |||
| Meishanli | 80er und 90er Generation! | 27.03.2022, 20:07 | |||
| Aisubeki | 80er und 90er Generation! | 31.03.2022, 17:21 | |||
| moritz | 80er und 90er Generation! | 17.12.2024, 01:25 | |||
| Laxiel_Oni | 80er und 90er Generation! | 07.12.2024, 15:15 | |||
| GreyAlien | 80er und 90er Generation! | 06.03.2025, 10:53 | |||
| Skalde | 80er und 90er Generation! | 24.09.2025, 14:36 | |||
| moritz | 80er und 90er Generation! | 17.12.2024, 01:23 | |||
| Laxiel_Oni | 80er und 90er Generation! | 04.04.2026, 08:13 | |||
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| 90er Jahre Kind, mit Baujahr in den 80ern. Aufgewachsen mit Röhrenbildschirmen, VHS-Kasetten, Walkman, Animes im RTL2 Kinderprogramm und ,,Watership down“ zu Ostern. Waren teilweise entspanntere Zeiten mit weniger Hektik, weniger Schubladen (weil die Bandbreite einfach kleiner war), weniger Einschränkungen mit suggerierten Freiheiten und insgesamt weniger vom unnötig Überflüssigen. |
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| 94er Kind, allerdings mit viel Einfluss aus den 80er durch Geschwister. Wie man halt so ist, als kleines Mädchen mit Brüdern. ^^ |
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| 1982 hier 😂 |
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| 1988 hier ^^/ Wenn du fliegen willst, musst du loslassen, was dich runterzieht. - Unbekannt ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Nimm dir Zeit zum Glücklichsein. - Prof. Kurt Tepperwein[ |
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| Junges Gemüse! |
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| Anfang der 80er, allerdings kann ich nichts mit dem Good-Old-Days-Geschwafel meiner Generation anfangen, denn die frühen 2000er waren für mich einfach nur kacke - meine gute Zeit ist, trotz allem, jetzt! Erst ab meinem 26. wurde ich Stück für Stück die Frau, die ich gern sein wollte und es heute bin. Und ehrlich gesagt kann ich in vielen Belangen eher mit den zwischen 90 und 2000-Geborenen connecten, weil's in meiner Generation, meiner Erfahrung nach, kaum aufgeweckte, neugierige Leute gibt die gern Neues entdecken oder in der Lage sind neu anzufangen und das nicht nur wenn's zwangsläufig erforderlich wird. Dieses "Ich habe einen Job also bin ich!"-Getue meiner Generation geht mir auch gehörig auf die Eierstöcke! Bin ich demnach also nichts wert, weil ich aus gesundheitlichen Gründen gegenwärtig nicht arbeiten kann? Bin ich also wertlos, obwohl ich meine Mama gepflegt habe, während ich mich in meine 2. Ausbildung voll reinhing aber dann einen Burn-Out aufgrund meiner Doppelbelastung erlitt, von dem ich mich heute nicht erholt habe sowie rheumatischer Beschwerden?! Die Einteilung der Menschen, die leider auch Politiker die eigentlich die Schwachen schützen sollten(!) aus populistischen Gründen gern mal anwenden, in nutzlos und nutzlos bzw. in arbeitet und arbeitet nicht, ist in vielerlei Hinsicht mehr als problematisch! Denn das würde ja auch im Umkehrschluss bedeuten, das auch Menschen mit Behinderungen, Hausfrauen und -männer, Rentner, Kinder und Kranke auch nichts wert sind. Und spätestens da bewegen wir uns auf einen mehr als problematischen und äußerst fragwürdigem Terrain! Übrigens kann es auch nicht sein das man hanebüchene Einteilungen vornimmt wie 'Hausfrauen und -männer und Rentner haben ja mal gearbeitet und gesunde Kinder werden mal arbeiten, deswegen sind ja auch wertvoller als Menschen die nicht arbeiten können!' FALSCH! Wenn wir das Gerede von der freien, gleichwertigen Gesellschaft tatsächlich in die Tat umsetzen wollen, ist es inakzeptabel eine künstliche Selektion in nützliche und unnütze Menschen vorzunehmen! Denn entweder sind ALLE(!) die aktuell nicht arbeiten, unabhängig von der jeweiligen vorhergehenden oder zukünftigen Tätigkeit, wertvoll als Mensch oder keiner! Denn dieses zweierlei Maß messen ist eine künstlich herbei geredete Wertung die keinerlei Existenzberechtigung hat. Religion ist die einzige Psychose für die man Steuern zahlen muss. |
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| Zuletzt geändert: 07.12.2024 16:20:59 | |||||||
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| Positiv. Zustimmung. Generationen vor uns und auch unsere eigene Generation verursachte auch in uns Erkrankung, die nie wieder heilen wird. Ich schreibe mal als Menschling weiter. Eigentlich bin dagegen, jemandem für auch nur irgendwas die Schuld zu geben, weil ich dann genau das täte, was diejenigen getan haben und immer noch tun, die durch ihr "Business-Mindset" diesen Schaden in uns angerichtet haben. "Wer nichts zur Gesellschaft beiträgt ist schädlich und muss aussortiert werden." Das mag wie eine Persiflage klingen, aber ich habe das schon öfter gehört. Insbesondere von Kollegen, als ich selbst in gewissen Behörden tätig war. Und auch auf offener Straße labern besonders ältere Leute genau solchen Durchfall. Dabei ist jeder Mensch irgendwann nicht mehr in Arbeit. Die Ironie daran ist aber: Diese Aussagen konzentrieren sich auf die Quelle der Mittelalten. Also so zwischen 50 und 70, die ebenfalls entweder kurz vor oder bereits in der Rente sind. Klar dass die sich sicher fühlen, weil die ja versorgt sind. Aber gleichzeitig wollen sie, dass alle nach ihnen sich zu Tode arbeiten. Und wer es nicht kann, der muss aus dem System entfernt werden. Noch lustiger ist: Sie wollen sogar Menschen aus dem System entfernen, die genau diese Rente für sie verdienen. Und am Ende werden sie selbst entfernt, weil sie ja ebenfalls nichts dem System beitragen. Wie bescheuert kann man nur sein? Und die nachfolgenden Generationen plappern nur nach, was ihre Vorgänger für einen Bullshit von sich lassen. Sie übertragen es sogar auf ihre Nachfolger: "Ich hab schließlich auch schwere Zeiten hinter mir, also müssen alle anderen auch leiden." Es ist klassisches Kolonialdenken. Oder sogar Faschismus, wenn man bestimmten Definitionen nachgeht. Zumindest aber Turbokapitalismus. Jemand fühlt sich in der Hierarchie höher als jemand anderes und der "Niedergestellte" muss dann für den "Höhergestellten" arbeiten. Tut dieser es nicht, wird er vor "Seinesgleichen" diffamiert, bis er aus dieser Gesellschaft ausgeschlossen wird. Und am Ende wundern sich alle, warum es so viel Armut und soziale Ungerechtigkeit gibt. Daraus folgt dann auch Kriminalität. Die Höhergestellten verbinden dann medial Kriminalität mit denjenigen, die eine "Belastung" für die Gesellschaft seien. Diese müssten dann von ihr sondiert (weggesperrt, ausgewiesen, ...) werden, damit das System wieder ins Gleichgewicht kommt und man den nächsten "Niedergestellten" diffamieren kann. Sagen wir es mal so wie es ist: Unsere Generation ist gearscht. Die Vorgänger stehen drauf, wenn alle sich zu Tode arbeiten. Die Nachfolger sind entweder Business-Fanatiker wie die Alten oder sie sind genauso kaputt wie wir. Allerdings haben diese andere Chancen als wir. Ich mein, wir können uns nicht mehr vor OnlyFans stellen und damit noch ein paar Pimperlinge verdienen. Überhaupt ist es eine Lüge der Alten, die sagten: "Man kann immer erfolgreich sein, wenn man sich nur anstrengt." Auch so ein typischer Spruch des Turbokapitalismus. (Oder auch Ausbeutung, wenn man es so nennen will.) Selbst wenn man kurzfristigen Erfolg hatte, ist dieser nicht auf lange Sicht gesichert. Wenn wir mal im Beruf glänzen, dann wird von uns erwartet uns komplett zu verausgaben. "Schließlich wollen Sie doch in der Unternehmenskette aufsteigen und eine bessere Position innehaben!", hab ich schon so oft gehört. Und wie die meisten, bin ich darauf reingefallen. Gleichzeitig wird von uns erwartet, länger als unsere Vorgänger zu arbeiten. Sei es täglich oder in Hinblick auf die Rente. Wie soll das bitte gehen? Deutschland hat bereits eine höhere Nettoarbeitszeit als Japan. (Menge der erledigten Aufgaben innerhalb der täglichen Arbeitszeit) Und gleichzeitig darf sich unsere Generation den meisten Spott anhören. Wir wären nicht krank, sondern nur faul. Man hat uns in der Schule versprochen, wir könnten alles machen, was wir wollen. Aber die Wahrheit sieht ganz anders aus. Wir sind ausgelaugt. Viele in unserem Alter merken das nur nicht und machen einfach weiter, obwohl sie gar nicht mehr können. Diese Leute werden aber total in den Himmel gelobt, erscheinen bescheuerterweise sogar in Lokalzeitungen. "Person XY hat dies und jenes erreicht." Ja und nu? Was kommt dann? Geht's dann immer weiter? Sollen sich andere an dieser Selbstausbeutung ein Beispiel nehmen? Für WEN beuten sich denn diese Menschen eigentlich aus? Für ein fiktives Konstrukt, an dessen Spitze einige wenige alte Säcke stehen? Was unterscheidet diese Penner von dem Typen von vor 400 Jahren mit der Peitsche in der Hand? |
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| Obzwar ich der Ansicht bin, dass sich der Ungeist kapitalistischer, klassistischer Hierarchien nicht disproportional speziell in der Generation der Millennials bemerkbar macht; sondern vielmehr über alle Generationen hinweg wie ein wucherndes Krebsgeschwür den gesamten Korpus der Gesellschaft befallen hat, kann ich allem anderen nur beipflichten. Wir befinden uns in einem Stadium des Kapitalismus, in welchem sich die Fassade des Neo-Liberalismus zersetzt, verrottet und den Blick auf die stinkende, ekelerregende Fratze des Faschismus freilegt, die schon immer darunter verborgen war. Kapitalismus wurde aus dem Feudalismus heraus geboren und die Silhouette und Ideologie des solchen bildet sein Fundament. Das kapitalistische System ist inhärent autoritär, beruht auf Sklaverei, Ausbeutung, Unterdrückung, strikten Kasten und Hierarchie, Entmenschlichung sowie Sozial Darwinismus und ist somit bereits grundlegend faschistoid, ableistisch und komplett menschenfeindlich. Der Wert und der Erfolg einer Person werden daran bemessen wie viel Profit diese für die Kapitalisten generiert. Und wir, die wir das Unvergnügen haben in diesem System aufzuwachsen, werden bereits in der Schule, in frühsten Jahren, mit dieser Ideologie indoktriniert, damit wir uns später leichter ausbeuten und kontrollieren lassen und stillschweigend den Profit für die Milliardäre und Millionäre, die Kapitalistenklasse generieren und offensichtliche Ungerechtigkeiten und Irrationalitäten nicht hinterfragen. Mitschüler sind als Konkurrenten zu betrachten, später sollen dann die Mitarbeiter als Konkurrenten betrachtet werden. Den Kapitalbesitzer, den Ausbeuter soll man bewundern, ihm gefallen wollen, ihm demonstrieren, wie wertvoll man für seinen Profit ist und danach streben vielleicht, ja vielleicht selbst eines Tages zu den Ausbeutern und nicht den Ausgebeuteten zu gehören, obgleich die Chance marginal ist. Die Menschen werden systematisch gegeneinander ausgespielt. Jede Solidarität und jedes Klassenbewusstsein soll im Keim erstickt werden oder am besten gar nicht erst aufkommen. Leider ist die Rechnung der Herrscherkaste, der kapitalistischen „Oberschicht“, auch wunderbar aufgegangen. Den Menschen geht es beschissen, sie werden ausgebeutet, sind von ihrer eigenen Arbeit und ihren Mitmenschen, ihrer Gemeinschaft komplett entfremdet und haben keinerlei Bezug zu dem was sie herstellen oder erarbeiten. Sie haben viel zu häufig keine intrinsisch motivierenden, erfüllenden Aufgaben im Leben, sondern arbeiten für den immer weiter wachsenden Reichtum Weniger ( Die reichsten 10% der Weltbevölkerung besitzen ca. 84% des Vermögens auf der Welt, die reichsten 1% ca.44%, Tendenz steigend). Das bisschen Hungerlohn wird größtenteils von parasitär agierenden Vermietern/Mietkonzernen verzehrt, das Grund- und Menschenrecht auf würdiges Wohnen und dass das Land allen gehört wird geflissentlich ignoriert. Lebenserhaltungskosten werden künstlich in die Höhe getrieben, damit die Millionen und Milliarden auf den Konten der oberen 10000 sich noch schön weiter vermehren. Krankenkassen bieten weniger Gesundheitsleistungen an, steigen aber im Preis. Währenddessen müssen die Menschen viele Behandlungen und Arzneien selbstzahlen. Gesundheitsversorgung ist ein weiteres Menschenrecht was eingeschränkt oder anderer Orts sogar komplett durch eine „Paywall“ verwehrt wird. Unsere Umwelt ist zerstört, unsere Luft verschmutzt, unsere Ökosysteme irreparabel geschädigt, Unwetter Katastrophen häufen sich und fordern immer weitere Menschenleben, auch all das einzig für den Profit der gleichen Kaste ….. …. Und was macht unsere Gesellschaft? Schluckt lieber den Köder, nimmt den Sündenbock auch noch dankend an, anstatt einen gerechten Zorn gegen die zu wenden, die ihnen dieses Unheil antun, die sie Knechten, die sie in Ketten legen, die wortwörtlich ihren Lebensraum vergiften und zerstören. Hätte für die nicht besser laufen können! Für die verläuft alles perfekt nach Plan. Die rechten Parteien (CDU, AfD, FDP etc.) und Medienkonzerne, die Sprachrohre und Marionetten der Milliardäre und Millionäre, hetzen gegen von Armut betroffene Menschen die eigentlich gesellschaftliche Solidarität verdienen und machen sie verächtlich, entmenschlichen und kriminalisieren sie. Sie dämonisieren LGBT und Immigranten, erkrankte Menschen sowie Menschen mit Behinderung und die Leute nehmen es an, machen es sich zu Eigen, treten hart nach unten. Denn nach unten treten ist einfach und wenn es in der Hierarchie andere Menschen gibt die noch unter ihnen stehen, gibt es ihnen gleich ein Gefühl von Überlegenheit, sie fühlen sich aufgewertet, gleich ein Stück besser. Egal, dass die Herrscherklasse und besagte Parteien (CDU, AfD, FDP etc.) und Medienmogule auch sie verachten. Egal, wenn sie unter den gleichen Akteuren leiden, von den gleichen Akteuren ausgenommen werden wie eine Weihnachtsgans. Nach oben treten ist schließlich anstrengend und riskant, man würde auf Widerstand stoßen, vielleicht ausgegrenzt aus der sich über andere erhebenden Masse und könnte sich nicht von der braunen Flut mitreißen und tragen lassen. Wie die Blagen in der Schule die sich den Mobbern anschließen um selbst zu den „coolen Kids“ zu gehören und nicht selbst Zielscheibe der selbigen zu werden. Und so wählen sie gegen ihre eigenen Interessen, sprechen gegen ihre eigenen Interessen, jubeln wenn hart erkämpfte Arbeiterschutzgesetze von denen sie profitieren wieder in der Versenkung verschwinden sollen. Wenn die Rechten im Gegenzug nur dafür sorgen, dass es diesen unerwünschten Gruppen die von den Kapitalisten gebrandmarkt wurden und als Ablenkung und Spaltung dienen sollen, so richtig, richtig mies geht und denen das Leben zur Hölle gemacht wird. Wenn man gegen einen gemeinsamen, vermeintlichen Feind vorgehen kann. Die Leute interessiert weder, dass durch den Sieg eines deregulierten Kapitalisten-Faschismus, ihre eigene Lage um ein vielfaches prekärer wird, noch, dass nur dadurch, dass andere mehr leiden als ohnehin schon, für sie garantiert nichts besser wird und kein einziges Problem behoben wird. Hauptsache Hass rauskotzen und die eigene Wut, den ganzen Frust auf das einfachste Ziel, den Sündenbock lenken, ist schön kathartisch! Bloß nichts sinnvolles oder produktives damit anfangen, das ggf. positive Veränderung bringen könnte. Sie merken und verstehen nicht, dass soziale Sicherheitsnetze auch IHNEN SELBST zu Gute kommen, dass sie IHR eigenes Schild in der Schlacht sind und sie vor noch schlimmerer Ausbeutung sowie potentieller Hungersnot bewahren. Sie sind zu verblendet und/oder verblödet um zu begreifen, dass sie schneller ohne Arbeit dastehen könnten als ihnen lieb ist, dass sie schneller auf der Straße landen könnten, als sie sich bewusst sind…. Nein, geifernd, blind vor Hass auf „die Anderen“ und high vom eigenen Überlegenheitsgefühl, tanzen die Lämmer zur Schlachtbank. Wie ein Mann der wütend über seine Mieterhöhung und seine Arbeit und den Chef der ihm das Leben zur Hölle macht aus seiner überteuerten Schimmelbude rennt und einen Obdachlosen tritt, weil der ohne Miete zu zahlen und ohne asozialen Chef die gleiche Luft atmet wie er selbst, anstatt die Wut gegen den Vermieter und das ausbeuterische, die Arbeiter absichtlich in Abhängigkeit haltende Konzept der Vermieter und der Mieten zu richten und dagegen aufzubegehren. Oder auch nur das kapitalistische System und seine Hierarchien überhaupt einmal in Frage zu stellen! Es ist nur noch widerlich! Die ganze Weltlage widert mich an! Meine Frau ist US-Amerikanerin. Wir hatten ursprünglich (noch unter der Biden Regierung) geplant in die Heimat meiner Frau zu ziehen….. Selbstredend ist daraus nichts mehr geworden, denn dort ist dieser Entdemokratisierungsprozess unter der aktuellen Trump Administration bereits rapide fortgeschritten. Das Land ist nunmehr eine christo-faschistische, totalitäre Diktatur und Freakshow! Immigranten werden in Konzentrationslager verschleppt, erschossen, in irgendwelche Länder abgeschoben aus welchen sie nicht stammen und zum „verschwinden“ gebracht. Obdachlose werden zusammengetrieben und inhaftiert. Faire Gerichtsverfahren werden nicht gewährleistet, geltendes Recht und Rechtsprechung ignoriert. Politische Gegner werden verfolgte, als Terroristen deklariert und Protestierende werden Brutal niedergeknüppelt, festgenommen und gekidnappt. LGBT werden auf Grund ihres Seins, ihrer bloßen Existenz als Terroristen und psychisch krank sowie gefährlich für die Allgemeinheit gebrandmarkt und sollen demnächst in Anstalten gesperrt werden. Die Nationalgarde wird auf die eigenen Bürger angesetzt und losgelassen. Es wird diskutiert Frauen das Wahlrecht zu entziehen und überhaupt sollen Frauen sich laut Mitgliedern der US-Regierung dem Mann unterordnen usw. Krankenversorgung für arme Menschen und Arbeiter, gecancelt! Dafür aber jetzt Eugenik direkt aus dem Gesundheitsministerium! Totalüberwachung durch KI-Systeme (Stichwort:Palantir und Peter Thiel). Medienberichterstattung der Medienkonzerne ist bereits weitestgehend auf Regierungskurs gleichgeschaltet. Universitäten und Lehranstalten werden mit deren Christo-Nazi Ideologie durchseucht. Naturschutzgebiete und extrem wichtige Trinkwasserreservoire sind konkret von Zerstörung und Verschmutzung durch den Verkauf an Konzerne durch die Faschoregierung bedroht. Und noch weitere „tolle“ Faschospecials. Sollte irgendwer denken,dass das „da drüben“ ist, dass da ja ein ganzer Ozean zwischen liegt und dass das mit uns hier in Europa, in Deutschland nichts zu tun hat, der irrt gewaltig. Es stecken die gleichen Sponsoren, Geldgeber, Lobbygruppen und Personen hinter der AfD, die hinter J.D. Vance, Projekt 2025 und der ganzen Trump Regierung stecken. Die gleichen Akteure, die gleiche Ideologie, das gleiche Ziel, die gleichen Mechanismen, das gleiche Prinzip. Wenn unser Land und unsere Gesellschaft weiter diesen Weg beschreiten, wenn CDU und AfD weiter derart vorankommen, wird uns die gleiche Transformation, die gleiche Hölle, der gleiche braune Faschosumpf drohen, deren Entfaltung wir gerade in den USA beobachten können und der von den deutschen Medien ach so wunderbar verharmlost und teils totgeschwiegen wird. Ein Trauerspiel! Ein gar ekelhaftes, zutiefst gestörtes Trauerspiel! Daher ertappe ich mich neben Entsetzen und dem Ekel angesichts des Zustands diesen Landes - vielleicht etwas ironischer Weise - dabei, wie ich zeitweilen Nostalgie für die vermeintlich „gute alte Zeit“ verspüre. Insofern, dass ich, wenn ich so durch die Straßen laufe und fahre, denke:“Ach, das waren noch Zeiten, als die ganze Stadt nicht mit Naziwahlplakaten zugeschissen wurde ohne, dass es jemanden großartig zu stören scheint. Zeiten, als jedermanns Handys, Fernseher und Kühlschränke noch so herrlich dumm waren, als sich das Overton-Window nicht so weit nach rechts verschoben hatte, dass alle links von Mussolini als in gefährlichen Maße Linksextremistisch gelten, Zeiten als die eigene Intelligenz nicht Konstant und ohne Vorwarnung von KI-Gülle beleidigt und besudelt wurde…. etc.“ Ich bin mir natürlich dessen bewusst, dass das sich Sehnen nach bestimmten Aspekten einer vergangenen Zeit und das Gefühl der Nostalgie als solches, nicht produktiv ist. Denn es ändert nichts! Danach zu trachten alte Zeiten wiederherzustellen ist nicht nur unmöglich sondern auch sinnlos, sogar kontraproduktiv. Denn die Grundlage des Jetzt wurde damals geschaffen. Jetzt ist ein Produkt des Damals, der Fehler, der Probleme, der inhumanen Realitäten die der Kapitalismus erschafft, welcher schon früher hätte überwunden werden müssen um das Jetzt zu verhindern. Da dies nicht geschehen ist, bleibt uns als Gesellschaft nur zu versuchen in der Gegenwart das Ruder noch irgendwie herumzureißen, zu dekonstruieren, zu lösen und zu überwinden, was zuvor nicht überwunden wurde und mag es auch noch so aussichtslos erscheinen. "Oh, she's easily the most skilled. That's a fact. It's just 'scrappy' is better than 'flawless.' I like heroes who try their damnedest, even if they fail a lot. It's easy to be valiant when you always win and everything goes your way. There's nothing great in that." - Varric Tethras (Dragon Age Inquisition) |
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| Zuletzt geändert: 24.09.2025 14:55:31 | |||||||
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| Ich bin 87 geboren, ein sehr cooles Jahr. ò.Ó |
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| Frühe 80er, allerdings kann ich mich so gar nicht mit meinen Altersgenossen identifizieren. Dieses dümmliche Dauer-Gebrabbel von den angeblichen 'Good old days' in den frühen 2000ern geht mir so richtig auf die Eierstöcke! Diese Jahre waren für mich 'Old shit days', meine gute Zeit ist jetzt! Meine Altersgenossen tun gerade so als wären sie schon am verschimmeln - ätzend.*kotz* Liegt vielleicht auch daran das ich mich um die 10 Jahre lang in seelisch, psychischer Stasis aufgrund von traumatischen Erlebnissen befand und meine Entwicklung quasi erst mit 18 fortsetzte d.h. mein kalenderisches Alter stimmt nicht mit meinem tatsächlichem Alter überein. Karma doesn't forget. Never. |
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