Einzelposting: Vegetarier ja oder nein?
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| Pflanzen leiten, ebenso wie Menschen, Aktionspotentiale. In vielen Faellen allerdings wesentlich langsamer. Die Pflanze merkt ob und wie stark sie verletzt wurde und versucht sich zu regenerieren. Das gibt trotzdem keine Auskunft darueber, ob sie ein Bewusstsein hat und empfinden kann. Artikel findet man dazu sehr viele, z.B. hier auf stern.de. Meine Ansichten unterscheiden sich scheinbar ein wenig von der ueblichen, ethischen "Vegetarier-Erklaerung", von daher will ich sie hier einmal auffuehren. Spoiler(Wer sich denkt: "Das habe ich doch schon irgendwo gelesen...", ich hatte mich vor kurzem bei einer Umfrage zu einer kleinen emotionalen Ueberreaktion verleiten lassen und in meiner Formulierung daneben gegriffen, traf den Kern der Aussage aber ganz gut und werde deswegen den Eintrag etwas abgeaendert verwenden. |D ) Ich bin Vegetarier und seit einiger Zeit am reduzieren saemtlicher tierischer Produkte, sprich, auf dem Weg zum Veganer. Es geht mir nicht darum keine Tiere mehr zu toeten - der Tod ist ein natuerlicher, wichtiger Prozess im Kreislauf des Lebens -, es geht mir darum diesen verlogenen Umgang mit anderen Lebewesen nicht hinzunehmen, der angesichts unserer komplexen Wahrnehmungsmoeglichkeiten nicht notwendig waere. Auch wenn ich persoenlich kein Fleisch zu mir nehmen wuerde, weil es mich einfach nicht (mehr) reizt, finde ich es nicht "falsch", wenn Menschen sich davon ernaehren, solange es in Maßen genossen wird und der "Nutzer" dieses Nahrungsmittels den "Ernaehrer" mit Respekt behandelt. Das Problem liegt meiner Meinung nach in dem Vergleichen und Werten. Natuerlich unterscheiden Dinge sich, und offensichtlich auch Menschen und Tiere, aber das bedeutet nicht das eines von beiden mehr oder weniger Wert ist. Aber diese MASSEN-zuechtung, -haltung und -toetung sind einfach nur voller Verachtung und Geringschaetzung gegenueber dem Leben, dass uns genau wie allen anderen Wesen zu Teil wurde. Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. Wir fällen sie und verwandeln sie in Papier, um unsere Leere darauf auszudrücken. Khalil Gibran |
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