Thread: Vegetarier ja oder nein?
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Eröffnet am: 21.01.2008 19:31 Letzte Reaktion: 16.01.2025 13:51 Beiträge: 2556 Status: Offen |
Unterforen: - Kulturelles - Speisen und Getränke |
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| > >rgendwie scheinst du zu vergessen, dass hunde und katzen nicht die >einzigen tiere auf der welt sind. aber kaninchen, meerschweinchen >und co sind doch so klein, da isses doch scheiß egal, was mit >denen passiert... > > Jup,weil ich nur über Hundezucht bescheid weiß,spreche ich nur davon. In gegensatz zu manch andren Leuten, habe ich nicht vor dinge zu erwähnen,zu denen ich keine begründete Meinung habe. > Und die sache mit den Katzen hab ICH nicht angeführt, nur darauf erwiedert. > außerdem sind Hudne und Katzen die beliebtesten haustiere,wenn jemand Haustier sagt,wird ein normaler mensch wohl zuerst an Hund und Katze denken,bevor dinge wie Schlange, hamster,Meerschwein, Kaninchen, Eidechsen, teranteln,....Orang utans... kommen Kleintiere wie Kaninchen und Meerschweinchen, die eindeutig zu den beliebtesten Haustieren, gerade für Kinder, gehören, mit affen und schlangen gleichzusetzen ist ja wohl lächerlich. In pain, you can still sleep. But if you inflict pain, you will never be able to sleep again. |
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| >Dass die Tierheime das so machen, finde ich super. Wünschte, Zoohandlungen würden das auch so regeln, aber da gehts leider nur um das Geschäft ._. Jetzt wollen wir die Kirche aber mal wieder im Dorf lassen, ja? Du tust ja gerade so, als würde ausnahmslos jeder, der jemand anders ein Tier zu Weihnachten schenkt, dass tun ohne sich vorher zu informieren. Und dass Zoohandlungen Weihnachten rum nicht schließen, ist ja mehr als verständlich. Die leben unter anderem davon, dass sie Tiere verkaufen. Da werden sie nicht Weihnachten zu machen, weil es da eventuell öfters vorkommen kann, dass ein Mensch sich ein Tier kauft, ohne sich zu informieren. Da könnten sie gleich das ganze Jahr über zu haben, weil jeden Tag ganz viele Menschen Geburtstag haben und es da auch öfters mal vorkommt, dass Betreffende ein Haustier geschenkt bekommen. |
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| Tiere zu Weihnachten sind ja nun wirklich nicht grundsätzlich schlecht, nur eben, wenn sich vorher keine Gedanken darum gemacht wurde. Aber wenn sich z.B. ein Kind schon lange ein Tier wünscht und die Eltern es überdacht und beschlossen haben, eines anzuschaffen, ist es doch eine tolle Überraschung für Weihnachten! Und ich glaube ehrlich auch nicht, dass man das Problem unbedachter Tierkäufe so lösen könnte... dann gibts den süßen Welpen oder den Hamster eben zum Geburtstag oder was weiß ich. Da müssen wohl eher die Menschen umdenken! - gollum gollum - |
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| > >Dass die Tierheime das so machen, finde ich super. Wünschte, Zoohandlungen würden das auch so regeln, aber da gehts leider nur um das Geschäft ._. > > Jetzt wollen wir die Kirche aber mal wieder im Dorf lassen, ja? > Du tust ja gerade so, als würde ausnahmslos jeder, der jemand anders ein Tier zu Weihnachten schenkt, dass tun ohne sich vorher zu informieren. > Und dass Zoohandlungen Weihnachten rum nicht schließen, ist ja mehr als verständlich. Die leben unter anderem davon, dass sie Tiere verkaufen. Da werden sie nicht Weihnachten zu machen, weil es da eventuell öfters vorkommen kann, dass ein Mensch sich ein Tier kauft, ohne sich zu informieren. Da könnten sie gleich das ganze Jahr über zu haben, weil jeden Tag ganz viele Menschen Geburtstag haben und es da auch öfters mal vorkommt, dass Betreffende ein Haustier geschenkt bekommen. Missed the point, was? es geht nicht um die leute, die sich informieren bevor sie ein tier kaufen - es geht um die idioten, die das nicht tun und dann keine verantwortung übernehmen wollen. Und die häufen sich nunmal an weihnachten und ostern, nicht an geburtstagen, namenstagen etc. ruf doch mal in nem tierheim an, das kleintiere aufnimmt und frag da nach. und tiere sind kein verdammtes geschenk, das sind lebewesen und man hat sie mit dem gebührenden respekt zu behandeln. oder was würdest du sagen, wenn ein mann seiner frau, die sich ja schon soooo lange ein kind wünscht, mal eben eines adoptiert und zu weihnachten untern christbaum legt? In pain, you can still sleep. But if you inflict pain, you will never be able to sleep again. |
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| >Missed the point, was? Ja ne, dacht ich mir bei dir gerade auch. >es geht nicht um die leute, die sich informieren bevor sie ein tier kaufen - >es geht um die idioten, die das nicht tun und dann keine verantwortung >übernehmen wollen. Und die häufen sich nunmal an weihnachten und ostern, >nicht an geburtstagen, namenstagen etc. ruf doch mal in nem tierheim an, das >kleintiere aufnimmt und frag da nach. Ich habe doch auch von diesen Menschen gesprochen ôo Und schon klar, dass es vllt in der Weihnachtszeit etwas häufiger passiert als an einem x-beliebigen Datum im Jahr, dass die Tiere wieder zurück gegeben werden. Liegt vllt auch daran, dass die Geburtstage übers ganze Jahr verstreut sind. Und ausserdem, sicher dass die zurückgegebenen Tiere immer nur aufgrund der zu vielen Verantwortung und Uninformiertheit der Besitzer zurückgegeben werden? Wie wärs mit Allergien? Oder nem als Haustier ungeeigntenen Tier (die Katze die nur katzt und beißt verträgt sich mit nem Kindergartenkind ja nicht so wirklich, um mal nen Beispiel zu nennen)? Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass alle zurückgegebenen Tiere nur aufgrund von vergessenen Zubehör zurückgegeben werden. Und bei Leuten, die ihren Kindern ein Tier schenken und dabei Zubehör vergessen, da mach ich mir dann eher sorgen um das Kind als um die Tiere ôo >und tiere sind kein verdammtes geschenk, das sind lebewesen und man hat sie mit dem gebührenden respekt zu behandeln. Sagt wer? Das ist ganz alleine deine Meinung. Also tu nicht so als wäre es absolut. Und was nun so schlimm dran ist, jemand ein Tier zu schenken, verstehe ich auch nicht. Manchmal ist es für das Tier auch besser, da nicht jede Zoohandlung, ect. die besten Haltebedinungen aufweißt. >oder was würdest du sagen, wenn ein mann seiner frau, die sich ja schon soooo lange ein kind wünscht, mal eben eines adoptiert und zu weihnachten untern christbaum legt? Aufgrund der Tatsache, dass ich gestern erst noch ein Postsecret gelesen habe, auf dem eine Frau verkündete, dass sie schwanger wäre und es am 24. ihren Mann erzählen wollen würde: wayne? Mich stört da allgemein das "zu Weihnachten untern christbaum" weniger als das Überaschungsbaby als solches. Weil ein Baby krempelt ja doch so ziemlich einen Großteil des eigenen Lebens um, bei nem Tier ist das anders. Von daher kann man das schlecht vergleichen. |
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| > Ich habe doch auch von diesen Menschen gesprochen ôo > Und schon klar, dass es vllt in der Weihnachtszeit etwas häufiger passiert als an einem x-beliebigen Datum im Jahr, dass die Tiere wieder zurück gegeben werden. Liegt vllt auch daran, dass die Geburtstage übers ganze Jahr verstreut sind. Ändert nichts daran, dass nach weihnachten immer große belastungen auf tierheime zukommen > Und ausserdem, sicher dass die zurückgegebenen Tiere immer nur aufgrund der zu vielen Verantwortung und Uninformiertheit der Besitzer zurückgegeben werden? Wie wärs mit Allergien? Oder nem als Haustier ungeeigntenen Tier (die Katze die nur katzt und beißt verträgt sich mit nem Kindergartenkind ja nicht so wirklich, um mal nen Beispiel zu nennen)? Ich hab mir von ein, zwei Jahren ein paar ritzer in den arm machen lassen, da wurde ich auf allergien getestet - hätte mir nicht so weh getan, wie wenn mir mein tierchen aufgrund ner allergie weggenommen werden würde. mal abgesehen davon, dass die tiere arm sind, denk mal an die kinder, die sich zuerst über so ein vieh freuen, und dann muss es weggegeben werden. und ich kann mir nicht vorstellen, dass die alle zurückgegeben werden, weil die tiere ja ACH SO PHÖSE sind. > Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass alle zurückgegebenen Tiere nur aufgrund von vergessenen Zubehör zurückgegeben werden. Und bei Leuten, die ihren Kindern ein Tier schenken und dabei Zubehör vergessen, da mach ich mir dann eher sorgen um das Kind als um die Tiere ôo > Geh, das hab ich nicht behauptet. das problem ist, dass menschen zu wenig verantwortung übernehmen wollen, sich zu wenig informieren (kaninchen und meerschweinchen z.b. müssen mindestens zu zweit gehalten werden), von den zoogeschäften auch keine wirkliche info kommt (allein diese käfige sind ein WITZ), etc. dazu kommt, dass gerade bei kleinen tieren der aufwand unterschätzt wird. > > >und tiere sind kein verdammtes geschenk, das sind lebewesen und man hat sie mit dem gebührenden respekt zu behandeln. > > Sagt wer? Das ist ganz alleine deine Meinung. Also tu nicht so als wäre es absolut. ich schreib hier was ich will, und ja, das ist meine meinung, und die darf ich auch so äußern. du hast mir hier gar nichts zu verbieten. > Und was nun so schlimm dran ist, jemand ein Tier zu schenken, verstehe ich auch nicht. Manchmal ist es für das Tier auch besser, da nicht jede Zoohandlung, ect. die besten Haltebedinungen aufweißt. > weil ein tier auch ein großer happen verantwortung ist. Das muss man mit dem beschänkten ordentlich abklären, man muss das planen, vorbereiten, etc. gerade kindern muss man verantwortung beibringen, und erwachsene müssen sich bewusst sein, dass, wenn das kind keine lust mehr auf das tier hat, was vorkommen kann, sie sich um das tier kümmern müssen. und wenn sie das nicht wollen, dann bitte, sollen die mit dem kind in den streichelzoo, aber ihnen kein tier kaufen. > >oder was würdest du sagen, wenn ein mann seiner frau, die sich ja schon soooo lange ein kind wünscht, mal eben eines adoptiert und zu weihnachten untern christbaum legt? > > Mich stört da allgemein das "zu Weihnachten untern christbaum" weniger als das Überaschungsbaby als solches. Weil ein Baby krempelt ja doch so ziemlich einen Großteil des eigenen Lebens um, bei nem Tier ist das anders. Von daher kann man das schlecht vergleichen. Ein Tier bringt aber auch eine große menge arbeit mit sich. dreimal mit dem hund gassi gehen krempelt das leben nicht um? In pain, you can still sleep. But if you inflict pain, you will never be able to sleep again. |
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| >> Ich habe doch auch von diesen Menschen gesprochen ôo >> Und schon klar, dass es vllt in der Weihnachtszeit etwas häufiger passiert als an einem x-beliebigen Datum im Jahr, dass die Tiere wieder zurück gegeben werden. Liegt vllt auch daran, dass die Geburtstage übers ganze Jahr verstreut sind. >Ändert nichts daran, dass nach weihnachten immer große belastungen auf tierheime zukommen Habe ich je behauptet, dass dem nicht so ist? >> Und ausserdem, sicher dass die zurückgegebenen Tiere immer nur aufgrund der zu vielen Verantwortung und Uninformiertheit der Besitzer zurückgegeben werden? Wie wärs mit Allergien? Oder nem als Haustier ungeeigntenen Tier (die Katze die nur katzt und beißt verträgt sich mit nem Kindergartenkind ja nicht so wirklich, um mal nen Beispiel zu nennen)? >Ich hab mir von ein, zwei Jahren ein paar ritzer in den arm machen lassen, da wurde ich auf allergien getestet - hätte mir nicht so weh getan, wie wenn mir mein tierchen aufgrund ner allergie weggenommen werden würde. mal abgesehen davon, dass die tiere arm sind, denk mal an die kinder, die sich zuerst über so ein vieh freuen, und dann muss es weggegeben werden. >und ich kann mir nicht vorstellen, dass die alle zurückgegeben werden, weil die tiere ja ACH SO PHÖSE sind. Das war auch nur ein zufälliger Grund, der mir gerade einfiel. Meine güte, komm wieder runter. >> >und tiere sind kein verdammtes geschenk, das sind lebewesen und man hat sie mit dem gebührenden respekt zu behandeln. > >> Sagt wer? Das ist ganz alleine deine Meinung. Also tu nicht so als wäre es absolut. >ich schreib hier was ich will, und ja, das ist meine meinung, und die darf ich auch so äußern. du hast mir hier gar nichts zu verbieten. Erstens habe ich dir nichts verboten, unterstell mir nichts. Zweitens, wenn du etwas so in die Diskussion schmetterst, brauchst du dich nicht wundern, wenn jemand dran Anstoss nimmt. >weil ein tier auch ein großer happen verantwortung ist. Das muss man mit dem beschänkten ordentlich abklären, man muss das planen, vorbereiten, etc. gerade kindern muss man verantwortung beibringen, und erwachsene müssen sich bewusst sein, dass, wenn das kind keine lust mehr auf das tier hat, was vorkommen kann, sie sich um das tier kümmern müssen. und wenn sie das nicht wollen, dann bitte, sollen die mit dem kind in den streichelzoo, aber ihnen kein tier kaufen. Dem würde ich auch nicht widersprechen. >> Mich stört da allgemein das "zu Weihnachten untern christbaum" weniger als das Überaschungsbaby als solches. Weil ein Baby krempelt ja doch so ziemlich einen Großteil des eigenen Lebens um, bei nem Tier ist das anders. Von daher kann man das schlecht vergleichen. >Ein Tier bringt aber auch eine große menge arbeit mit sich. dreimal mit dem hund gassi gehen krempelt das leben nicht um? Du vergleichst jetzt nicht ernsthaft dreimal mit dem Hund vor die Tür gehen mit einem Baby, oder? ... |
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| Uhm, nur kurz zum Thema Allergie: Ich hatte einen Test machen lassen und war positiv auf Katzenhaare getestet worden. 3 Monate später haben sich meine Eltern (bei denen ich lebe) eine Katze angeschafft. Ich habe keinerlei Beschwerden, obwohl sie manchmal schon ganz arg fusselt. Ist auch ne Europäische Kurzhaar, also kein Rassetier, sondern eine robuste Dorfkatze. |
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| Nicht die Katzenhaare selbst sind allergen, sondern bestimmte Proteine, die den Katzenhaaren anhaften. Diese Katzenallergene stammen hauptsächlich aus dem Speichel und den Hautschuppen der Katze. Und das ist nunmal von Katze zu Katze unterschiedlich. Leute, jetzt bitte keine Panik bekommen: Ich habe soeben festgestellt, dass mein Kalender bereits am 31.12.2010 endet!!! Scheiße - wir werden also schon viel eher sterben!!! |
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| Bei den Allergien wird es kompliziert... Manche sind gegen Speichel oder Hautschuppen o. Talk o. Kot in manchen(wenigen Fällen) auch gegen die Haare selbst allergisch. Generell sind die Haare eher träger als Allergen... Es gibt auch Experten wie meine Cousine die nur gegen Unkastrierte Graugetigerte Kater allergisch ist u.u Man könnte sagen: Jedem Tierchen sein pläsierchen, einer wird schon niesen. |
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| > Das war auch nur ein zufälliger Grund, der mir gerade einfiel. Meine güte, komm wieder runter. > Wie kommst du eigentlich auf die Idee, ich wäre hoch gegangen? oO > Erstens habe ich dir nichts verboten, unterstell mir nichts. > Zweitens, wenn du etwas so in die Diskussion schmetterst, brauchst du dich nicht wundern, wenn jemand dran Anstoss nimmt. > hat sich erstens aber anders angehört und zweitens schallts so aus dem wald heraus, wies hineingeschallt hat. > Du vergleichst jetzt nicht ernsthaft dreimal mit dem Hund vor die Tür gehen mit einem Baby, oder? ... > Nein, aber auch um nen hund muss man sich kümmern - ein hund ist ebenfalls eine große einschränkung. da kannst du nicht spontan ein, zwei tage weg bleiben, der hund muss raus, der muss gefüttert werden. auch ein tier verändert das leben, wenn auch nicht in einem so großen maße wie ein baby, aber es verändert es, das ist der punkt. In pain, you can still sleep. But if you inflict pain, you will never be able to sleep again. |
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| >Wie kommst du eigentlich auf die Idee, ich wäre hoch gegangen? oO Auf mich machstest du hier gerade doch nen sehr aufbrausenden Eindruck. Dann hab ich mich wohl getäuscht =/ >hat sich erstens aber anders angehört >und zweitens schallts so aus dem wald heraus, wies hineingeschallt hat. Genauso anders wie wohl auch das von dir anders auf mich gewirkt hat ;) >Nein, aber auch um nen hund muss man sich kümmern - ein hund ist ebenfalls eine große einschränkung. da kannst du nicht spontan ein, zwei tage weg bleiben, der hund muss raus, der muss gefüttert werden. auch ein tier verändert das leben, wenn auch nicht in einem so großen maße wie ein baby, aber es verändert es, das ist der punkt. Aber nen Hund ist dann trotzdem nicht so ne große Belastung. Nen Hund kann man für ein,zwei Tage eben schon zu Verwandten/Nachbarn tun. Bei nem Baby kannst du das nicht bzw. ist das nicht ganz so einfach. Ich mein, schon klar, ein Hund birgt Verantwortung und man ist auch gebunden und er verändert das Leben des Besitzers. Aber bei nem Baby ist das ganze halt um ne deutliche spur krasser. |
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| Zuletzt geändert: 27.12.2010 22:46:01 | |||||||
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| ich hab jetzt irgendwie das gefühl, wir haben uns missverstanden, sind in den wichtigsten punkten ungefähr der selben meinung und diskutieren hier aneinander vorbei... das ist jetzt aber unangenehm... In pain, you can still sleep. But if you inflict pain, you will never be able to sleep again. |
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| @ cuby & Oni-giri: Ui, so genau wusste ich das gar nicht. XD Der Arzt vermutet, dass meine generelle Hausstaubmilbenallergie die Katzenhaarallergie so stark übertüncht, dass ich es einfach nicht merke. Aber vielen Dank für die genaue Erklärung. ^__^ Das werd ich mir merken. |
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| Noch kurz an Anachronismus: Ich hoffe, dass du keinen Hund hältst, denn dies sind Rudeltiere und benötigen eine Bezugsperson. Eine Abgabe an einen fremden Ort für ein bis zwei Tage ist nicht artgerechte Haltung, da der Hund mit fremder Umgebung und Gerüchen und in eine fremde Rudelordnung geworfen wird. Manche Wesen oder auch Rassen sind sehr sensibel und verweigern die Notdurft oder Nahrungsaufnahme für Tage, was auch physisch schädlich ist. Wenn man einen Hund abgibt, weil man Ferien braucht oder ähnliches, im Idealfall für länger als ein Kurzwochenende und bei Menschen, deren Umgebung der Hund kennt. Dann kann man auch beruhigt sein, dass sich das Tier wohl fühlt, aber man sollte es nicht oft machen. Denn der Hund benötigt unbedingt eine Bezugsperson und Rudelführer und durch Abgabe wird der ausgetauscht, das ist nicht gut. Ich glaube, wir haben unsere Hündin in sechs oder sieben Jahren zweimal für eine Woche abgegeben. Ansonsten wurde immer abgeklärt, ob sie mitkommen kann - auch bei Ferien, da lag ein Wochenendausflug in eine Metropole oder Strandurlaub nicht drin, sondern Wanderurlaub - weil ihr das Spass machte und sie in einer fremden Umgebung trotzdem immer wieder uns hatte und dementsprechend auch beschützt war. Und uns machte es Spass, weil wir uns bewusst für einen Hund entschieden haben und deshalb zum Wohle des Tieres unsere eigene Bedürfnisse zurückstellen. Deshalb haben wir momentan keinen Hund - obwohl oder gerade weil wir erfahrene Hundehalter sind und diese Tiere sehr lieben. Und in dieser Hinsicht ist man bei einem Haustier eingeschränkter (Sofern man es richtig behandelt!) als bei einem Baby - denn das hat kein Artenverbot, sondern kann grundsätzlich überall mit. Auch wenn das mit Anstrengungen verbunden ist. |
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| Zuletzt geändert: 27.12.2010 23:16:52 | |||||||
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| @JRF: Nein, habe ich nicht. Es war auch nur ein Beispiel dafür, dass man es mit nem Hund etwas leichter hat als mit nem Baby. Und es ist einfach so, dass man nen Hund eher für 1-2 Tage zu seinem Verwandten tun kann als das eigene Baby. Darauf wollte ich hinaus. @xXSushi-chanXx: Sowas passiert im Internet erstaunlich oft :S |
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| Zuletzt geändert: 28.12.2010 00:24:48 | |||||||
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| Hmmm... scheint aus dem Vegetarier-Thread wurde ein Haustier-Thread. Hehehe. Lasst euch nicht aufhalten. Wir sind Kinder der Sonne - Es liegt in unserer Natur zu leuchten! |
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| @ xXSushi-chanXx >Kleintiere wie Kaninchen und Meerschweinchen, die eindeutig zu den >beliebtesten Haustieren, gerade für Kinder, gehören, mit affen und >schlangen gleichzusetzen ist ja wohl lächerlich. Nenn Dinge nicht Lächerlich, wenn du nicht den Hintergrund weist. Urang-Utans werden in manchen Teilen Asien um einiges Liebr als Haustier gehalten als son olles Kaninchen. Und Schlangen bzw Eidechsenzucht erfreut sich auch Wachsender Beliebtheit in Deutschland. Ich hab nur Haustiere aufgeführt die neben Hund und Katz existieren, wenn du keine ahnung von den Haustiergewohnheit mancher Länder hast, ist das dein Problem, aber nenn etwas nicht Lächerlich,wenn du nix drüber weist. Es ging mir um die Assoziation, wer Haustier hört denkt zuerst an Hund und Katze, die meisten zumindest. Sind kaninchen überhaupt offiziell domestiziert? >Ändert nichts daran, dass nach weihnachten immer große belastungen auf tierheime zukommen Nah, ich würd mal generell Sagen zur Weihnachtszeit. Ich mein nicht nur nach weihnachten. Immerhin..es gibt Schulferien, Leute machen Urlaub, klingelts? Ich denke, dass vile das tier dann auch aussetzen oder in Tierheim bringen um in den Urlaub zu fahrn. |
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| Zuletzt geändert: 02.01.2011 12:43:58 |
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| >Sind Kaninchen überhaupt offiziell domestiziert? Da es hunderte Züchtervereine und eine beachtliche Anzahl von Züchtungen gibt. Ja durchaus. Bei Katzen kann man sich da eher streiten als bei Kaninchen, wobei ich Kaninchen eher als Nutz- denn als Haustier sehe... |
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| Vllt musst man die aber auch nich domestiziern, sind ja keine unbedingt gefährlichen Tiere, da gibts nich viel zu zähmen. Naja, man müsste sich mal die kriterien anguggen, die ein domestiziertes Tier alles erfüllen muss :P |
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| Edit... |
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| Zuletzt geändert: 03.03.2015 02:12:02 | |||||||
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| Ich bin kein Vegetarier und würde es auch nicht sein wollen. Das heißt aber nicht, dass ich Menschen, die vegetarisch Leben wollen, kritisiere, jedem das Seine. Allerdings kann ich manche Sprüche nicht mehr seheen: Fleischfresser raus, oder das Recht für Tiere zu leben. Mag sein, aber trotzdem würde ich nicht auf Fleisch verzichten wollen. :) Andere eben wohl und das ist schließlich auch okay. |
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| Oh man... Ein Haufen Leute, die mit Vorurteilen um sich schmeißen... Auf beiden Seiten der Diskussion... *seufz* Ich würde gerne mit einigen gängigen und hier oft genannten und diskutierten Vorurteilen aufräumen und sie zur Diskussion stellen. Mir geht es nicht um Missionierung, ich bin zwar Vegetarierin (mit Tendenz zum Veganismus), aber keine militante. Jeder Mensch hat das Recht sein Leben so zu leben wie er es für richtig hält und eine "richtige, echte Wahrheit" gibt es nun mal nicht. Erst einmal finde ich es sehr betrüblich, dass den meisten Veganern und Vegetariern vorgeworfen wird, dass sie nicht hundertprozentig konsequent seien - das ist doch menschlich, oder? Nobody is perfect! Diese Menschen verfolgen eine bestimmte, individuelle Moral und bemühen sich, so gut sie können, diese zu verfolgen. Ihrer Ansicht nach sind sie sehr viel moralischer und verursachen deutlich weniger Leid, als der Durchschnittsmensch und rein rational betrachtet haben sie damit nicht Unrecht. Auf dieser Grundlage üben sie dann (rational begründete) Kritik an anderen aus, die mehr Leid verursachen als sie selbst. Vor dem Hintergrund ist das Sklavenbeispiel, dass hier schon mal jemand anbrachte tatsächlich korrekt, denn es karikiert den inhaltlichen Widerspruch der Kritik an Veganern/Vegetariern: "Du kannst dein Leben unmöglich leben ohne anderen zu schaden, also ist es egal in welchem Ausmaß du ihnen schadest." "Vegetarier und Veganer sind mangelernährt!" "Es gibt Veganer die sogar ihre Kinder vegan ernähren, das ist unverantwortlich!" Nein. Das ist ein hartnäckiges Vorurteil, das schon seit langem widerlegt ist, sich aber trotzdem in den Köpfen der Menschen fest gesetzt hat. Aber das ist ein ganz normales Phänomen im Umgang mit Minderheiten. Die breite Masse hat Schwierigkeiten die "Andersartigkeit" zu akzeptieren und hält stur an Pseudoargumenten fest, auch wenn sie lange widerlegt sind. Die Militanz und Aggressivität, mit der viele Veggies zu missionieren versuchen tut ihr übriges, um die Akzeptanz in der Gesellschaft zu erschweren - Nicht-veggies werden ja praktisch zur panischen Selbstverteidigung gezwungen... Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass der viel angeführte Vitamin B12-Mangel KEIN Veggie-Problem ist, sondern, dass der Großteil der fleischessenden Bevölkerung ebenfalls diesen Mangel aufweist! Eisenmangel (auch oft angeführt) ist ebenfalls auch unter Fleischessern (vor allem Frauen) weit verbreitet, es ist tatsächlich sogar herausgefunden worden, dass die Inhaltsstoffzusammensetzung von Milch und Milchprodukten die Eisenresorption HEMMT, bei Eisenmangel empfiehlt sich also auf Milchprodukte weitestgehend zu verzichten... Auch das viel angeführte Calcium ist eine Mogelpackung - um den Ca-Bedarf eines Kindes zu decken muss es ZEHN Liter Milch am Tag trinken... Übermäßiger Fleischkonsum führt zu einem Phosphorüberschuss im Körper, der das Ph:Ca-Verhältnis so sehr aus dem Gleichgewicht bringt, dass die knochenstruktur geschädigt wird (Osteoporose und Gicht lassen grüßen). Nicht umsonst gilt unter Hunde-Rohfütterern (neumodisch "B.A.R.F.") die reine Muskelfleischfütterung als der ernährungsphysiologische Super-GAU... Schuld an den vielen Negativbeispielen bei Vegetariern ist vor allem der gängige Ernährungsfehler: Einseitige Ernährung. Viele Menschen die zum Vegetarismus "konvertieren" lassen einfach das Fleisch weg und erhöhen ihren Konsum an Milch-, Ei- und Getreideprodukte, Gemüse und Obst spielen weiterhin nur eine unwichtige Nebenrolle. Resultat: Mangelernährung. Habe ich selbst erlebt - mein Bruder und ich sind gleichzeitig Vegetarier geworden und während ich mich vorwiegend von Gemüsepfannen, Salat etc ernähre, hat er einfach nur die Nudelportionen vergrößert und schnippelt ein paar Gemüsebröckchen in die Sauce. Er hat akuten Eisenmangel, ich dagegen habe zum ersten Mal in meinem Leben normale Eisenwerte und keinen Mangel mehr... Veganer haben übrigens nur sehr, sehr selten Mangelernährung, da sich die meisten vor und während ihrer Ernährungsumstellung sehr intensiv mit ausgewogener Ernährung beschäftigen, sodass sie bei diesem Thema deutlich besser gebildet sind, als Otto-normal-bürger und die vielen Modevegetarier. Ich persönlich halte Milch und weißes Getreide für ziemlich ungesund, Fleisch und Eier im Übermaß(!) auch. Die optimale Ernährung findet auf Obst- und Gemüsebasis statt. Getreide ist ein sehr starker Energielieferant, als Hauptnahrungsmittel also nur für körperlich stark belastete Menschen (Arbeiter auf dem Bau, Hochleistungsportler etc). Fleisch und Eier sind für eine ausgewogene Ernährung nicht notwendig, in Maßen sind sie aber auch nicht schädlich. (Kuh)Milch ist natürlicherweise dazu da, kleine Kuhbabys möglichst schnell möglichst fett zu kriegen, für ausgewachsene Nichtkühe also völlig sinnfrei... "Aber wir haben schon immer Fleisch gegessen!" Jain. In der 50 Millionen Jahre währenden Menschheitsgeschichte haben wir die ersten 45 Mio fast vegan verbracht, wenn man von einem erbeuteten Eichen hier und da mal absieht. Erst seit dem Nahrungsmangel in der letzten Eiszeit steht Fleisch mit auf dem Speiseplan. ABER leider vergessen viele, dass Fleisch schon immer ein Luxusgut war und kein Hauptnahrungsmittel! Zu Festtagen wurde das Familienschwein oder ein Huhn geschlachtet, selbst Adlige haben sehr selten Fleisch gegessen, wie Knochenuntersuchungen ergeben haben. Die morgendliche Bärchenwurst, das Schnitzel mit Pommes am Mittag und die Bifi abends vorm Fernseher sind ein Produkt unserer neuen Überflussgesellschaft und der Massentierhaltung und die Auswirkungen sind, wie so viele andere Auswirkungen des veränderten Lebensstils, alles andere als gesund. Ernährungsphysiologisch und -historisch ist also täglicher Konsum von Tierprodukten ungesund! Gegen gelegentlichen Verzehr (z.B. 2 oder 3 Mahlzeiten pro Woche) ist von dieser Warte aber nichts einzuwenden. Viele Veggies argumentieren über die Tierethik - es ist falsch einem anderen Lebewesen das Leben zu nehmen, frei nach dem Motto "Was du nicht willst, was man die tu, das füg auch keinem andern zu." Pflanzen sind von diesem Argument nicht betroffen, da sie keine Schmerzrezeptoren und keinen freien Willen wie organische Lebewesen besitzen, dementsprechend sind die Grundbedürfnisse, die Mensch und Tier teilen (Vermeidung von Schmerz, Streben nach positiven Erfahrungen, Bewegungsbedürfnis, Selbsterhaltungstrieb, ...) nicht auf Pflanzen anwendbar, es ist also okay, diese auszuklammern. (Wobei es durchaus auch Menschen gibt, die dies nicht tun und nur Fallobst essen!) Grundsatz der tierethischen Bewegung ist daher: Wir haben genug Möglichkeiten uns anderweitig zu ernähren, daher ist es moralisch nicht vertretbar andere Lebewesen für unseren "Genuss" zu töten oder ihnen anderweitig Leid zuzufügen. Ein anderer "gemäßigterer" Ansatz ist die Verurteilung der Massentierhaltung - es wird nicht das Töten der Tiere an sich "tabuisiert", sondern die unerträgliche Qual und das unwürdige, trostlose Leben, das den Tieren bis zu ihrem frühen Tod aufgezwungen wird. Sie alle sind fühlende, lebende Wesen, wenn wir sie schon aus Eigennutz und zu unserem "Genuss" töten, dann sollten wir ihnen ein Mindestmaß an Lebenswürde und Respekt angedeihen lassen... Die Massentierhaltung bringt außer den ethischen auch gesundheitliche und ökologische Probleme mit sich: Um die Tiere am Leben zu erhalten (viele Tiere auf engem Raum bedeutet rasche Ausbreitung an Seuchen und Krankheiten!) müssen sie regelmäßig mit Medikamenten vollgepumpt werden, die unweigerlich auch in geringen Dosen beim Verbraucher landen. Antibiotikaresistenzen sind die Folge. Zur Optimierung des Gewinnes werden die Masttiere mit artfremdem Futter gefüttert, für das ihr Verdauungstrakt nicht gemacht ist, das führt zu einem immensen Methanausstoß, aber zum anderen auch zu einem unnatürlichen Darmklima, das quasi eine Brutstätte für Keime aller Art wird - unter anderen der aggressive Stamm der e.Coli-Bakterien, der seit Jahren für weltweites Aufsehen sorgt. Bei artgerechter Fütterung der Tiere kann sich dieser NICHT entwickeln... Sehr interessante und empfehlenswerte Lektüre zu diesem Thema ist: "Katzen würden Mäuse kaufen - Schwarzbuch Tierfutter" Dieses Buch klärt auf über den Müll der Haus- und Nutztieren einverleibt wird und den Folgen. Dabei hat es keinen Propagandacharakter, es können sowohl Veggies als auch "Fleischfresser" lesen. ;) Die ökologischen Folgen der Massentierhaltung sind erschreckend, wenn man mal genauer hinsieht... 40% des weltweiten CO2-Ausstoßes stammen direkt oder indirekt aus der Massentierhaltung. Pro Kilogramm Fleisch werden 15(!!!)kg Getreide verbraucht, um das Tier zu füttern. Gäbe es keine Massentierhaltung könnte man also 15x so viel Nahrung produzieren, "Welthunger" wäre damit also kein Thema mehr... Das traurigste an dieser Sache ist, dass Kühe und Schweine eigentlich gar kein Getreide fressen. Würde man sie auf eine Weide stellen, statt in einen dunklen Stall sperren und mit Getreide und Tiermehl vollstopfen, würde man eine Menge Fliegen mit einem Mal klatschen: Mehr Anbauflächen für Menschennahrung, gesünderes, weniger medikamenten- und keimverseuchtes Fleisch, weniger CO2-Ausstoß, ein würdigeres Tierleben... Eigentlich sind die Argumente PRO-vegan sehr stark. Eigentlich fällt mir nur ein einziges Contra-Argument ein: Gewohnheit. Wir sind so aufgezogen worden, in unserer Kultur ist Fleisch- und Tierproduktekonsum normal. Meiner Meinung nach rechtfertigt dieses Argument keinen maßlosen, verschwenderischen Umgang mit tierischen Ressourcen, aber es rechtfertigt, dass Menschen nicht bereit sind, auf diese Genussmittel zu verzichten. Alles "übers Knie zu brechen", wie es viele Veggies versuchen halte ich deshalb für ungerecht und auch unproduktiv, denn es erzeugt nur Abwehr. Wichtig ist meiner Meinung nach, zu respektieren, dass viele Menschen mit tierischen Produkten aufgewachsen sind und diese wichtiger ideologischer und geschmacklicher Bestandteil ihrer Nahrung geworden sind. Auch ich bin oft nicht frei von meiner Prägung, manchmal fällt es mir schwer an einem Hot-Dog-Stand vorbeizugehen ohne eines mitzunehmen und auf Milch mag ich derzeit einfach nicht verzichten, weil ich keine geeigneten Ersatzprodukte finde, Soja vertrage ich nämlich nicht. Worum ich bitten möchte, ist dass ihr euch Gedanken über euren Konsum macht. Was ihr tut, welche Produkte ihr kauft, hat immer Auswirkungen, denn die Nachfrage bestimmt den Markt. Je mehr Menschen diese Verantwortung ernst nehmen, desto größer der Einfluss. Drosselt euren wahllosen Konsum von Tierprodukten etwas. Dafür hat ein Tier sein Leben gelassen, also behandelt es mit Respekt. Stopft es nicht einfach nebenbei in euch rein, sondern esst es bewusst und genießt es. Probiert doch mal vegetarische und vegane Gerichte durch, vielleicht findet ihr ja das eine oder andere, was euch gut schmeckt. Kauft Tierprodukte so gut es geht mit Bio-siegel. Auch hier ist die Haltung von Nutzvieh noch nicht wirklich artgerecht, aber sie ist würdevoller und weniger grausam und bietet den Tieren wenigstens ein Mindestmaß an Lebensqualität. Oder kauft von Jägern - Wildtiere führen ein weitestgehend unberührtes, sehr artgerechtes Leben, bis sie geschossen werden. Jedes Mal wenn ihr Eier aus Käfig- oder Bodenhaltung oder normale Milch oder normales Fleisch kauft, bezahlt ihr die Leute für ihre Tierquälerei. Tut das bitte nicht, steckt euer Geld doch lieber in die Menschen, die mit gutem Beispiel voran gehen. Das hilft nicht nur den Tieren, sondern es ist gesünder für euch, für die Umwelt und für arme Länder. Gut, jetzt missioniere ich doch ein bisschen, aber ich verurteile niemanden, wenn er sich dieser "Lebensart" nicht anschließen möchte, solange ihm bewusst ist, was er tut. Nichts ist frustrierender und feiger, als Menschen die ganz genau wissen, dass sie etwas unerträglich finden und deshalb extra nicht genau hinschauen, um an ihren Gewohnheiten nichts ändern zu müssen. Es ist EURE Verantwortung. Schaut euch das eine oder andere Video über Massentierhaltung an - wenn ihr das unerträglich findet oder schon den Gedanken euch so etwas anzuschauen, dann solltet ihr die Konsequenz daraus ziehen und aufhören so etwas zu finanzieren. Wenn ihr kein Problem damit habt, euch so etwas anzuschauen, gut, dann ist das so. Dann gibt es da auch keine Konsequenzen für euch. ;) |
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| ô_o wow, ein langer Post. Und ein Post, bei dem ich teilweise arg die Stirn runzeln musste... zum Thema Mangelernährung: Natürlich werden immer die extremsten Beispiele genommen. Doch ganz ehrlich? Das was du angesprochen hast: "Ich lass Fleisch weg und esse dafür mehr Nudeln" Das ist leider bei den meisten Vegetariern so. Keine Informationen, einfach nur "aww, die armen Tiere, ich esse kein Fleisch mehr". Ich finde es aber gut, dass du dich damit mal beschäftigt hast und viele Vorurteile hinsichtlich der Ernährung aufgeräumt hast. Hast du ein paar Quellen, von denen du die Informationen hast? Die würden mich sehr interessieren. So, zum "Wir haben immer Fleisch gegessen". JA. Ja, das haben wir. Selten, aber wir haben es getan. Der Mensch ist ein Allesfresser. Sicher, damals musste gejagt werden und Fleisch war teuer, aber jetzt in der Luxuswelt ist halt alles zuviel. ABER: Nicht nur Fleisch. Auch die ganze Chemiegrütze. Die ist ÜBERALL drin. ô_O Auch in ach so gesundem Gemüsepfannen. Thema Tierethik: Jawoll, aber: Pflanzen reagieren nachweislich auf äußere Einflüsse, z.B. Musik. Wer sagt also, dass Pflanzen nicht leiden, wenn du ihnen ein Blatt abreißt? Nur, weil sie nicht schreien können? Das ist ja auch die Diskussionsgrundlage einer Art der Veganer. Thema Tiere und Medikamente: Wieviel Gift wird auf deinen Salatkopf gesprüht, wenn du nicht unbedingt beim Bauern deines Vertrauens kaufst? Ob die Tiere Antibiotika kriegen oder die Pflanzen Gift. Es nimmt sich nichts. Thema: (Zitat)Gäbe es keine Massentierhaltung könnte man also 15x so viel Nahrung produzieren, "Welthunger" wäre damit also kein Thema mehr... (Zitat Ende) Das ist lächerlich. Welthunger liegt nicht an den Massen, die produziert werden, sondern an den Transportkosten! Weißt du wie teuer es wäre Nahrungsmittel nach Afrika zu fliegen? Und da anbauen? Wird gemacht. Aber die Trockenzeit ist nunmal für mitteleuropäische Pflanzen scheiße. Ebenso die Kriege, die teilweise ganze Jahresernten zerstören. Ob wir nun 15x mehr Getreide wegwerfen oder nicht... das nimmt sich leider gar nichts. Ein billiges Transportmittel in genau die Länder wäre die Lösung. Thema (Zitat)Jedes Mal wenn ihr Eier aus Käfig- oder Bodenhaltung oder normale Milch oder normales Fleisch kauft, bezahlt ihr die Leute für ihre Tierquälerei. Tut das bitte nicht, steckt euer Geld doch lieber in die Menschen, die mit gutem Beispiel voran gehen. (Zitat Ende) Immer wenn ich das höre, bin ich innerlich zerrissen... Einserseits- klar! Ich würde auch nur Bio kaufen. ABER: Krieg mal Hartz IV mit einer 4-köpfigen Familie und kauf Bio. Du wirst sehen, dein Ansatz in Ehren, es ist nicht durchführbar. Aber das bezieht sich generell auf gesunde Ernährung. Das ist das große Manko. An sich finde ich deine Einstellung sehr gut, weil du halt wirklich jemand bist, der nicht sofort auf der "typischen" Schiene fährt "Tierquälerei!" "Fleischesser sind scheiße!", etc. Unter der Woche ernähre ich mich auch fleischlos und esse eigentlich nur am Wochenende wirklich Fleisch, und muss sagen, dass es nicht schadet und auch sehr lecker ist. X3 Aber auf Fleisch verzichten? Hmmm, neee. XD |
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| "Weißt du wie teuer es wäre Nahrungsmittel nach Afrika zu fliegen?" Nicht so teuer wie du offenbar vermutest, denn sonst würden die deutschen Nordseekrabben nicht regelmäßig zum Puhlen nach Südostasien transportiert werden, um dann wieder zurückgebracht und in der Strandkantine neben den Fischerbooten verkauft zu werden... ;) "Einserseits- klar! Ich würde auch nur Bio kaufen. ABER: Krieg mal Hartz IV mit einer 4-köpfigen Familie und kauf Bio. Du wirst sehen, dein Ansatz in Ehren, es ist nicht durchführbar. Aber das bezieht sich generell auf gesunde Ernährung. Das ist das große Manko." Das stimmt. Für mich persönlich ist das relativ einfach, da ich kein Fleisch esse und Bio-Eier und -Milch bei den geringen Mengen die ich konsumiere nun wirklich kein Loch ins Portemonnaie fressen. Bei meinen Hunden sieht das schon wieder ganz anders aus - sie bekommen Schlachtabfälle und diese werden (da nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt) nicht in Bio und Nicht-Bio unterteilt. Und wenn ich dann irgendwelche Spezialhändler übers Internet raussuche, die auch wirklich das haben, was ich brauche, dann explodieren die Kosten regelrecht... Statt 24€ sinds dann gut 100 im Monat und das kann ich mir dann doch nicht leisten... x.X Aber ich bemühe mich wenn ich etwas Geld über habe zumindest Innereien (Pansen, Herz, Leber etc) Bio zu bekommen, weil sich genau da ja alle Schadstoffe sammeln. "Unter der Woche ernähre ich mich auch fleischlos und esse eigentlich nur am Wochenende wirklich Fleisch, und muss sagen, dass es nicht schadet und auch sehr lecker ist. X3 Aber auf Fleisch verzichten? Hmmm, neee. XD" Das ist eine Ernährungsweise die ich persönlich sowohl für ethisch vorbildlich als auch für ernährungsphysiologisch sinnvoll halte - alles in Maßen. ;) Quellen, ja... Ich sollte anfangen mir die aufzuschreiben... >.< Teile stammen aus dem Schwarzbuch Tierfutter, anderes aus weiteren Artikeln und Studien zum Thema, die in den unzähligen Diskussionen zum Thema auf anderen Plattformen verlinkt wurden. Milchbessernicht.de fällt mir spontan noch ein. Ich schau mal, ob ich noch mehr wiederfinde. |
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| XD Sicher, mit den Krabben hast du recht, aber: Wieviel Geld bezahlst du als Kunde dann dafür? Und was bezahlt ein armer, hungernder Afrikaner für ein Kilo Kartoffeln...? Dieser Vergleich ist eben das, was halt für die Wirtschaft nicht passt. Sagen wir 1 Flug kostet 100 Euro für 10 kg. So. Für 10kg Krabbensalat (kein Reingewicht!!) kriegst du 250 Euro. Für 10kg Kartoffeln/Getreide kriegst du in Afrika... nichts? 25 Euro? Die Menschen dort hungern ja nicht aus Spaß. Die Reichen haben genug zu essen. Aber die Wirtschaft zwingt uns dazu unsere Lebensmittel in Tonnen wegzuwerfen anstatt sie zu "spenden". X3 Falls du sonst nochmal eine Quelle findest, meld dich einfach bei mir. XD Meine Mutter hat viel mit sowas zu tun und würde sich dafür sehr interessieren. |
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| Als Großhändler bezahlt man sehr viel weniger. Große Mengen drücken ja den Preis enorm. Das größte Problem am Hunger in Afrika ist ja, dass die Leute da mehr oder weniger zum Billiganbau von Rohstoffen für die westliche Gesellschaft gezwungen werden. Mit Ackerflächen auf denen sie mit etwas wohlwollender Unterstützung in der Anfangszeit gut auch Nahrungsmittel für den Eigenbedarf anbauen könnten... :( (Quelle dafür habe ich nicht, das haben wir in der Schule in Erdkunde durchgenommen und ich hab alle Schulunterlagen weggeschmissen, als ich mein Abi in der Hand hielt...) Ja, wegen der Quellen melde ich mich gerne bei dir! Was macht deine Mutter denn? |
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| > So, zum "Wir haben immer Fleisch gegessen". JA. Ja, das haben wir. Selten, aber wir haben es getan. Der Mensch ist ein Allesfresser. Sicher, damals musste gejagt werden und Fleisch war teuer, aber jetzt in der Luxuswelt ist halt alles zuviel. ABER: Nicht nur Fleisch. Auch die ganze Chemiegrütze. Die ist ÜBERALL drin. ô_O Auch in ach so gesundem Gemüsepfannen. > Der Mensch war gar nicht so der grosse Jäger - wird nur gerne so dargestellt - macht sich halt hübscher fürs menschliche Ego - wir waren aber prima Aasfresser - was sich auch daran belegen lässt das man heute Fleisch auch nicht ganz frisch essen kann / soll. "Gut abgehangen" ist eigentlich Aas :D Ausser Fisch den können wir rproblemlos aus dem See ziehen und essen wie er ist. Mit dem Chemiedreck hast Du aber sowas von Recht - jedes Fertigessen ist eigentlich Müll. Ansonsten finde ich es interessant, das Fusselbande den Menschen Fleisch ausreden mag, zwar auf eine recht nette Art und Weise, aber zu den vegetariern gehört, die fleischfressende Tiere halten. Haustiere sind, wie ich schon einmal sagte, heute zumeist Luxus. kaum jemand braucht noch einen richtigen Wachhund. Katzen sind meistens auch nur noch Deko und keine benötigten Mäusejäger. ICH kann keine Veganer oder Vegetarier ernst nehmen oder ihre Versuche Andere zu fleischloser Kost zu erziehen, die für ihr eigenes Wohlbefinden Tiere besitzen, die Fleisch essen. Warum haben eigentlich so viele Vegetarier oder Veganer grade Katzen oder Hunde? Wundert mich echt. Gibt doch viele Tiere die viel besser zum ideologischen Weltbild passen. ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥ Mein Amazon Shop - BÜCHER und MANGAS - SCI FI - FANTASY ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥ |
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| Zuletzt geändert: 18.02.2011 23:41:12 | |||||||
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| > Der Mensch war gar nicht so der grosse Jäger - wird nur gerne so dargestellt - macht sich halt hübscher fürs menschliche Ego - wir waren aber prima Aasfresser - was sich auch daran belegen lässt das man heute Fleisch auch nicht ganz frisch essen kann / soll. > "Gut abgehangen" ist eigentlich Aas :D Es heißt ja so oft, der Mensch wäre kein Fleischfresser, weil er keine Reißzähne und Klauen hat. Brauchte er aber auch gar nicht! Der Frühmensch verspeiste einfach, was die Raubtiere übrig ließen, das meist nichtmal Aas, sondern etwas, das die Raubtiere liegen lassen mussten, weil sie keine Werkzeuge zu benutzen wussten. Knochenmark und Hirn. Eine nahezu unerschöfliche Eiweiß- und Fettquelle, durch die sich das Gehirn speziell entwicken konnte. Leute, jetzt bitte keine Panik bekommen: Ich habe soeben festgestellt, dass mein Kalender bereits am 31.12.2011 endet!!! Scheiße - wir werden also schon viel eher sterben!!! |
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| Zuletzt geändert: 18.02.2011 23:49:24 | |||||||
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| Ich mag den Leuten ihren Fleischkonsum nicht ausreden, ich plädiere nur für einen maßvollen Umgang mit diesen Lebensmitteln und dafür, auf die Herkunft der Lebensmittel zu achten. Fleischkonsum ist seit Jahrtausenden ein Bestandteil unserer Kultur, diesen völlig abzuschaffen halte ich für unrealistisch. Einen humaneren Umgang mit den Tieren, die dafür geschlachtet werden finde ich moralisch aber schon angebracht... Ich versuche den Menschen einzureden, der Massentierhaltung und dem Massenkonsum von Tierprodukten den Rücken zu kehren und zur traditionellen Form des Fleischkonsums zurückzukehren - die Kuh auf der Wiese und das Fleisch nicht täglich bei jeder Mahlzeit auf dem Teller. ;) Zum Thema "fleischfressende Haustiere"... Der Hund war zuerst da. Ich war mit Fertigfutter irgendwie nicht glücklich, begann mich über alternative Möglichkeiten zu informieren und das erweiterte sich dann auf die Beschäftigung mit Lebensmitteln und Ernährung im Allgemeinen. Als ich den Schritt zum Vegetarismus tat, da war "das Kind also schon in den Brunnen gefallen". ;) Die "Köter" bekommen ausschließlich Schlachtabfälle (die einzig wirklich wertvollen Tierteile, zumindest wenn man den Nährstoffgehalt betrachtet), also jene Teile, die sonst im Müll landen. Da ich keine von den militanten Veggies bin, die die völlige Abschaffung der Fleischindustrie verlangen, bin ich da also nicht inkonsequent, wenn ich meine Tiere mit solchen Abfällen ernähre. ...wenn man sich mal mit der genauen Zusammensetzung handelsüblicher Futtersorten auseinandersetzt, stellt man übrigens sehr schnell fest, dass die damit gefütterten Tiere keineswegs als "mit Fleisch gefütterte" Haustiere zählen können. ;) |









