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Einzelposting: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr sehen?


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Von:    Tali-Zorah 03.05.2011 22:38
Betreff: Welche Sachen könnt/wollt ihr nicht mehr... [Antworten]
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> > > Wenn ich jetzt den Ratschlag befolgen würde und die Person nicht auf gewisse Dinge reduzieren würde (Was das auch immer heißen mag) dann hätte ich nur noch:
> > > Frau, Freundin, sie und Tamara.
> > > Selbst das kann man noch weiter führen. Denn so weit ich das mit dem Reduzieren verstehe, würde man bei anderen Bezeichnungen als den Namen sie ebenfalls auf nur eine Sache reduzieren.
> > > Ich reduziere sie darauf, dass sie nur eine Frau ist
> > > Ich reduziere sie darauf, dass sie nur eine Freundin ist
> > >
> > > Irgendwie will mir dieses Prinzip nicht richtig einleuchten ^^;
> >
> > Es kommt fast immer darauf an, aus welcher Sicht man schreibt. Wie denkt die Person von sich und anderen?
> >
> > Schreibst du aus Tamars Sicht?
> > (Nicht Ich-Erzählung, sondern immer noch dritte Person)
> > Dann wird Tamara von sich als Tamara denken.
> >
> > Schreibst du aus der Sicht ihrer Freundin?
> > Dann wird die Freundin von Tamara als Tamara denken. Oder als ihre Freundin/Geliebte/Liebste.
> >
> > Wenn du aus der Sicht der Freundin schreibst und sie zB. Tamara in einer romantischen Szene in Gedanken nur als "die Rothaarige" sieht, dann ist das insofern reduzierend, als dass die Freundin Tamara nicht einmal so viel Wert zukommen lässt, dass sie sie als Menschen und als Tamara ansieht, sondern eben nur als "die Rothaarige".
> >
> >
> > Edit:
> > NIX hat mich geploppt.
> > *schmoll* xD

Aber ich bleibe so gut wie immer absolut unpersönlich. Ich schreibe aus der Sicht des alleswissenden Erzählers. Das heißt, ich erläutere Emotionen und ergreife nie Partei.
Und wenn ich Partei ergreife und schon die Sicht ändere, dann benutze ich natürlich auch dementsprechende Synonyme. Aber du gehst ja davon aus, dass ich "Blauhaarige" oder "Grünäugige" dann verwende, wenn ich aus der Sicht (selbst in der 3. Person) des Charakters schreibe. Ich wechsle oft zwischen unpersönlich und persönlich. Somit stellt es für mich keine Reduzierung dar, wenn ich "Blauhaarige" schreibe. Außerdem nimmt doch der andere Charakter trotzdem keine Stellung dazu.
"Sie sah auf die Blauhaarige vor sich herunter..."
Ich sehe darin keine Wertung. Für mich wird es sogar erläutert, dass sie auf den Kopf des Mädchens vor sich heruntersieht und somit geschrieben wird "Blauhaarige". Einfach weil es das ist, was dieser Charakter gerade sieht.
Es ist somit nicht mal eine Reduzierung, sondern eine Erweiterung der Wahrnehmung. Dem Leser wird damit klar gemacht, dass diese Person gerade auf die blauen Haare ihrer Freundin herunter sieht.

"Die Blauhaarige konnte damit wenig anfangen..."
In diesem Satz gibt es nicht mal eine Wertung und es wird völlig unpersönlich gesprochen. Weder die eine, noch die andere Person bezieht Stellung. Es wird einfach erzählt. Es findet somit keinerlei Reduzierung statt. Dem Leser wird nur gerade klar gemacht, dass das Mädchen mit einer Sache wenig anfangen konnte. Nicht mehr und nicht weniger.
Nach langer Zeit unter den Sternen
Durch die Gezeiten des Lichts
Und Schwärme von Staub
Kehre ich zu meinen Anfängen zurück

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