Thread: Talent oder Übung?
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Eröffnet am: 25.10.2009 13:15 Letzte Reaktion: 16.07.2012 19:09 Beiträge: 95 Status: Offen |
Unterforen: - Fanfiction |
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| Verfasser | Betreff | Datum | |||
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| Chibifier | Talent oder Übung? | 21.06.2010, 07:23 | |||
| Talent oder Übung? | 24.06.2010, 20:25 | ||||
| Wanda_Maximoff | Talent oder Übung? | 24.06.2010, 20:26 | |||
| Talent oder Übung? | 27.06.2010, 16:39 | ||||
| Zenitora | Talent oder Übung? | 27.06.2010, 17:18 | |||
| Haleine | Talent oder Übung? | 22.07.2010, 21:16 | |||
| Haibane-Renmei | Talent oder Übung? | 04.09.2010, 22:00 | |||
| Hauskater | Talent oder Übung? | 05.09.2010, 13:20 | |||
| Ladeniel | Talent oder Übung? | 05.09.2010, 18:48 | |||
HyakuyaMikaela |
Talent oder Übung? | 11.10.2010, 03:16 | |||
| Ladeniel | Talent oder Übung? | 12.10.2010, 22:04 | |||
HyakuyaMikaela |
Talent oder Übung? | 27.11.2010, 14:13 | |||
| Maddish | Talent oder Übung? | 28.11.2010, 15:56 | |||
| Mirros | Talent oder Übung? | 16.02.2011, 22:01 | |||
| mikaela-chan | Talent oder Übung? | 17.02.2011, 16:01 | |||
| Kazumi-chan | Talent oder Übung? | 06.04.2011, 16:33 | |||
| Shuu_san | Talent oder Übung? | 09.04.2011, 00:47 | |||
| Mirros | Talent oder Übung? | 17.04.2011, 20:11 | |||
| bad_kitty | Talent oder Übung? | 03.05.2011, 18:53 | |||
| Schneeregen | Talent oder Übung? | 15.05.2011, 00:41 | |||
| Kleines-Corie | Talent oder Übung? | 15.05.2011, 12:46 | |||
| Shaan | Talent oder Übung? | 04.06.2011, 05:54 | |||
| Shizana | Talent oder Übung? | 06.06.2011, 04:48 | |||
| MeltingPenguins | Talent oder Übung? | 07.06.2011, 07:48 | |||
| Shizana | Talent oder Übung? | 07.06.2011, 15:32 | |||
| Chibifier | Talent oder Übung? | 07.06.2011, 12:42 | |||
| Naglaya | Talent oder Übung? | 01.08.2011, 22:57 | |||
| Rinoa | Talent oder Übung? | 01.08.2011, 23:27 | |||
| hyouzan-chan | Talent oder Übung? | 09.08.2011, 23:36 | |||
| Dreammaster | Talent oder Übung? | 11.08.2011, 01:46 | |||
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| >> Weil man immer darauf achten muss nichts zu kopieren. Das macht den Künstler aus. ...gibts das denn überhaupt noch? Ist 'ne kreative neubearbeitung nichts wert? |
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| Natürlich ist sie was wert. Aber für die Leute die das schon kennen wird es immer einen bitteren Nachgeschmack haben. Und das mit dem kopieren war auch auf das Schreiben fixiert. Als klassischer Musiker spielt man ja auch nur Sachen nach. Aber bei der neuen Musik kannst du jemanden für kopiere. Verklagen wenn er 4 aufeinander folgende Takte genauso sing wie du. |
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| Zuerst mal meine Antwort auf die Frage, was einen Autor zum "guten Autor" ausmacht: Für mich ist ein guter Autor derjenige, der eine Geschichte schreibt, die mich dermaßen mitreißt, dass ich alles andere um mich herum vergesse. Seien es nun einfach die Charaktere, deren Schicksal mich interessiert, die unheimlich spannende Geschichte des Romans, den ich da grad lese, die witzigen Formulierungen des Autors, oder oder oder... das ist dabei für mich völlig nebensächlich. Wenn ein Autor ein "lebendiges" Werk schafft, in das man beim Lesen quasi eintaucht - dann ist das ein guter Autor. Finde ich jedenfalls. Nun die Sache mit dem Talent und der Übung... "Talent ist eine besondere Begabung auf einem Gebiet" - so irgendein Wörterbuch und demnach sollte Talent zumindest ansatzweise vorhanden sein - egal ob beim Schreiben oder bei etwas Anderem. Doch alles Talent ist ohne Übung einfach gar nichts wert. Die erste Übung zum Schreiben ist natürlich der Unterricht in der Schule: Rechtschreibung und Grammatik machen für mich jedenfalls einen sehr wichtigen Teil einer guten Geschichte aus. Eine Idee kann noch so spannend und packend sein, wenn jedes zweite Wort falsch geschrieben und die Grammatik ein Horror ohnegleichen ist, dann lese ich die Geschichte nicht. Und diese beiden Punkte sind einfach ein Teil der Übung, richtige Rechtschreibung und Grammatik kann man lernen. Auch Teil von Übung ist einfach Beschreibungen plastisch rüberzubringen. Es ist schön, wenn ein Autor schreibt "Der Wald war grün." - danke, sowas kann ich mir auch denken, wenn die Geschichte im Sommer spielt. (Würde sie im Winter spielen, würde ich mich bei solch einer Aussage erst einmal wundern und dann an Tannenbäume denken ^^) Es ist doch aber viel schöner, wenn der Autor auch umschreiben kann, wie der Wald sonst noch ist - rascheln die Blätter im Wind, hört man irgendwelche Tiere oder seltsamen Geräusche und so weiter und so weiter... Der Wald ist jetzt nur ein Beispiel, um zu verdeutlichen, was ich eigentlich meine und kann beliebig ersetzt werden. ^^ Ich denke, niemand kann etwas von Anfang an gut, es sei denn, es handelt sich um irgendein Wunderkind. Ist man kein Wunderkind, dann braucht man einfach Übung in dem was man macht, in diesem Fall dem Schreiben. Und wenn man über Jahre hinweg die Geschichten eines Autors verfolgt, stellt man auch fest, dass sein Stil sich mit der Zeit durchaus ändert, meistens zum Besseren, zumindest ist das meine Beobachtung. Ob dann die Ideen der Autoren einem immer noch gefallen, ist eine ganz andere Sache. Also zusammengefasst: Ein wenig (oder auch ein wenig mehr) Talent muss sein, ohne wird man nichts, aber ohne Übung verkümmert auch das größte Talent, daher muss auch (sehr) viel Übung sein. Ähem, ja... Das von mir dazu. ^^ Mit freundlichem Gruß Galium_Odoratum |
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| Talent ist ein guter "Startschuss". Es erlaubt einem, von Natur aus Dinge besser zu machen, als Untalentierte sie machen würden. ABER man darf auch nicht aus der Übung kommen. Das Talent ist das Messer, die Übung der Schleifstein und ohne Letzteren ist das Messer irgendwann stumpf. Schleifen, schleifen, schleifen. |
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| Sein eigenes Talent als Grundvoraussetzung für einen Text zu nehmen ist auch meiner Meinung nach nur der erste Schritt. Doch wie definiert man dieses Talent? Durch Wortschatz? Sicheren Umgang mit Sprache? Korrekte Grammatik und Rechtschreibung? Ich denke, dass von allem ein Bisschen gefragt ist, wenn man sich entschließt "Ich fange jetzt mit FanFics an und ziehe das auch durch!" Was aber am wichtigsten ist, ist am Ende doch die Wirkung auf den Leser. Nicht jeder, der hier die FFs konsumiert, hat Ahnung von treffenden Formulierungen. Einigen gefällt die Storyline, anderen der Sprachstil, wieder andere kennen aber die stillen "No Gos" der Textproduktion nicht. (Nur Bilder haben "Einen Rahmen", nicht aber Ereignisse. Es "findet" auch nichts "statt" etc.). Was ich damit ausdrücken will, ist ein Prozess. Der Talent sei als Grundstein festgelegt, danach beginnt die "Formung" des Autors. "Man muss Scheiße fressen", um endlich so gut zu sein, wie man es sich wünscht. Storylines schreiben, Kapitel ausformulieren und am Ende doch wieder zurückgeworfen werden. Sicherlich spielt Geschmack dabei eine wesentliche Rolle, ich glaube aber an die Entwicklung des einzelnen. Jedes neue Kapitel formt einen Autor, jeder Kommentar biegt ihn in die richtige Richtung. Niemand kann von sich behaupten, mit seinem "Talent" ein guter Autor zu sein. Das reicht nun wirklich nicht. Erst wenn dieser Entwicklungsprozess (der übrigens niemals abgeschlossen sein wird) weit fortgeschritten ist, kann eine Geschichte "gut" werden. |
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| Erstmal: Woraus besteht denn Talent beim Schreiben? Ganz ehrlich: Ich glaube, dass "Talent" ein Wort ist, das von Menschen erfunden wurde, die am Schreiben gescheitert sind und einen Grund brauchten, um nachvollziehn zu können, wo denn nun der Unterschied zu den erfolgreichen Autoren liegt. Für mich ist das Talent eines Autors nicht in der DNA festgelegt wie z.B. bei Sportlern. Es sind mehr prägende Erlebnisse, besondere Umstände, unter denen er aufgewachsen ist, Menschen, die Einfluss auf ihn hatten sowie seine Charakterzüge, die einen guten Autor ausmachen. Ein von Natur aus eher nachdenklicher und emotionaler Mensch kann auch besser solche Dinge zu Papier bringen als jemand ohne diese Eigenschaften. Und jemand, der Besonderes/Ungewöhnliches erlebt hat, ist automatisch erfahrener und kann solche Gefühle beschreiben und verarbeiten. Sicher haben schon manche bemerkt, dass die meisten großen Schriftsteller irgendeinen Knick im Lebenslauf haben, eine schwere Krankheit, eine verkorkste Kindheit, Kriegserlebnisse. Oder auch "positive" Sachen wie Weltreisen, die große Liebe etc. Wenn jemand nichts erlebt hat bzw. nicht so emotional veranlagt ist, dass er Erlebtes auch abspeichert, der kann - glaube ich - auch keine glaubwürdigen Gedanken und Gefühle in Geschichten rüberbringen. Er hat ja dann wahrscheinlich noch nicht einmal das Bedürfnis danach, sich kreativ auszuleben. Mit Übung kann man solche eher emotionalen Dinge nicht "aufholen", egal wie sehr man es versucht. Aber ich denke, dass mann sehr nah dran gelangen könnte, z.B. indem man viel liest und sich viel mit anderen Menschen auseinandersetzt. Was man durch Übung auf jeden Fall erlangen kann - und das gilt mMn wirklich für jeden - sind ein flüssiger Schreibstil mit einem großen sowie adäquatem Wortschatz, korrekte Rechtschreibung & Grammatik, Dramaturgie & Aufbau einer Geschichte - also die technischen Sachen. Dabei kommt es natürlich auf die Häufigkeit der Übungen sowie die Intensivität und die Willensstärke, mit der die Übungen ausgeführt werden. Weswegen die meisten daran scheitern und dann sagen, dass läge am fehlenden Talent. :P Gute Ideen, Inspirationen und diesen gewissen Pepp, der jeden Autor individuell macht und lesenswert - die kommen schon auf das sogenannte "Talent" an, welches ja, wie ich finde, nicht unbedingt aus "Veranlagung" besteht, sondern aus oben erwähnten Sachen. Dazu Gedanken? Zustimmung, Widerspruch irgendjemand? :) EDIT: Hab gerade gemerkt, dass Schreiberliene eine Seite zuvor bereits genau meine Gedanken ausgesprohen hat... egal! Zweimal ist keinmal (oder so...)! *zwinker* |
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| Zuletzt geändert: 22.07.2010 21:24:26 | |||||||
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| Es gibt Talent. Und diese sind genetisch bedingt. Wozu? Damit der Mensch sich weiterentwickeln kann. Etwas was ein Mensch sich hart erarbeitet hat soll nicht bei seinem Tod verloren gehen. Die nächste Generation soll darauf aufbauen können. Dafür gibt es die Genetik. Und dazu zählt auch die Fähigkeit mit Worten umzugehen. Ich bin zum Beispiel sehr talentiert was Mathe angeht. Dies war was sich mein Vater erarbeiten musste. Kampfscenen entwickeln habe ich mir stattdessen erarbeitet. Und wenn ich irgendwann mal Kinder haben sollte, werden sie vermutlich beides von mir erben. |
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| > Es gibt Talent. Und diese sind genetisch bedingt. Beweise? Beim Sport okay, da wird Grundbeweglichkeit und Ähnliches weietrvererbt. Aber beim Schreiben? Nicht jeder gute Autor hat Kinder die gut schreiben. Und es gibt Familien, wo seit Generationen niemand ein erfolgreicher Autor war und wo dann plötzlich der jüngste Sproß weltbekannt wird. So leicht würde ich das nicht auf die Gene schieben. Talent hat man, oder man hat es eben nicht. Und wenn amn es hat, dann kommt es noch darauf an, wieviel. Und wie gut man dieses fördert. Das hat aber deswegen nicht zwingend etwas mit den Genen zu tun. Die Gene legen nicht Alles fest. Vieles kommt mehr durch Erziehung als durch Gene. Und dann gibt es noch einige Dinge, die weder durch das Eine noch durch das Andere kommen. Ich denke das Talent spannend zu schreiben gehört in diese dritte Kategorie. Es gibt aber Eigenschaften, die das Talent gut unterstützen und diese können erblich sein. Eine gute Beobachtungsgabe (wobei diese auch durch Übung kommen kann) und die Fähigkeit schnell zu denken (Intelligenz) wären Beispiele dafür. > Wozu? Damit der Mensch sich weiterentwickeln kann. Gene sind nicht zur Weietrentwicklung da. Sie haben keinen Sinn, außer, dass sie Leben mit verschiedenen Eigenschaften möglich machen. Aber sie können weder denken, noch etwas bestimmen, oder ein Ziel haben, es sei denn, man setzt einen Gott vorraus, der die Gene zu diesem Zweck erschaffen hat. > Etwas was ein Mensch sich hart erarbeitet hat soll nicht bei seinem Tod verloren gehen. Und nun verwechselt du Genetik mit den Thesen von Lamarck, die aber falsch sind. Giraffen haben keine längeren Hälse bewußt entwickelt und gestärkt, um diese weiter zu geben, damit die Kinder darauf aufbauen könnten. Genetik und Evolution sieht eher so aus: Irgendwann einmal gab es eine Mutation eines Gens (oder mehrerer) bei einem Vorfahren der Giraffen. Dieser hatte durch diese Mutation einen langen Hals und kam so an höhere Bäume ran. Er konnte mehr Fressen und darum auch mehr Nachkommen zeugen, welche diese Mutation nun auch in sich trugen. Sorry, aber wenn von von einem Thema nur minimal Ahnung hat, dann sollte man dazu besser nichts sagen, statt wüst Behauptungen in den Raum zu stellen. > Die nächste Generation soll darauf aufbauen können. Dafür gibt es die Genetik. Und dazu zählt auch die Fähigkeit mit Worten umzugehen. Siehe oben. Kompletter Quatsch. > Ich bin zum Beispiel sehr talentiert was Mathe angeht. Dies war was sich mein Vater erarbeiten musste. Falsch. Entweder er hatte das Talent für rechnerisches Denken ebenfalls, oder aber, er hat sehr hart gearbeitet. Aber im zweiteren Fall, hat er es nicht genetisch weitergegeben. Wir mutieren nicht, sobald wir etwas gut gelernt haben. Da sist kompletter Quatsch. -- "Soon we'd wake up with a different girl most every morning-it was kid in-a-candy-store time." Alice Cooper ~ Golf Monster Katzen, Scherben & Co. |
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| Oaaaah, aber wie geil wäre das denn!! Wir würden totale Übermenschen produzieren! Stellt euch das mal vor, ich studiere jetzt Anglistik und Latein, mein Kind hat dann da ein Riesentalent für und macht die Uni innerhalb von zwei Jahren fertig, hat dann noch Zeit, Informatik zu studieren. Dessen Kind ist dann ein multilinguales Kellerkind, studiert aber Mathematik! Dessen Kind wiederum kann bald alle Sprachen Europas sprechen, programmiert sein eigenes Betriebssystem, kennt alle bekannten Stellen von Pi und macht dann Karriere als J-Rock-Musiker! Wie es weiterging, ist Geschichte. Das wäre ein episches Motiv eines dystopischen Romans (hiermit ist diese Idee von mir patentiert, stehlt mir die ja nicht!). :D :D :D Im Ernst, woher kommt Talent?? Mortal Instruments als Shonen-AI-Manga?! Fail. |
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| Zuletzt geändert: 05.09.2010 23:40:29 | |||||||
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| Talent würde ich nicht als Können beschreiben, sondern als Ehrgeiz, mit dem an eine Sache herangeht - wer Ehrgeizig ist, erreicht seine Ziele öfters & vor allem schneller, als jemand, der das Handtuch wirft. Manche beherrschen eine Kunst - in dem Falle die Kunst des Schreiben & Erzählen - vom ersten Versuch an, bei Anderen dauert es eben ein Wenig. Dabei kommt es auch auf die Aufnahmefähigkeit & Fantasie (die Muse ~) an, denke ich mal, was aber keine Kritik an diejenigen sein soll, die mehrere Anläufe brauchen (dazu gehöre ich übrigens auch!). Fakt ist doch aber, dass man in beiden Fällen die Chance hat, ein tolles Werk zu zaubern. Wenn der Grundstein gelegt ist, hat man natürlich die Chance, besser zu werden. Von daher würde ich sagen, man braucht Talent (als Basis) und Übung (um eben ein tolles Werk zu zaubern.) |
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| Ich würde Talent nicht mit Ehrgeiz gleichsetzen und/oder beschreiben. Ehrgeiz ist ja das, was man braucht, um aus dem Talent was zu machen. Nur Talent allein genügt nicht, wenn man mit dem Bereich, in dem man talentiert ist, als Hobby oder Beruf nichts anfangen kann. Talent kann einem vieles erleichtern, aber alles abnehmen nicht. Woher Talent kommt... keine Ahnung. Aber vielleicht hat es auch was mit Motivation zu tun? Viele Leute reden sich ja "Anti-Talente" selbst ein, weil sie vllt. mal in bestimmten Bereichen gescheitert sind. Ich selber war immer davon überzeugt, naturgegeben schlecht in Mathe zu sein, aber ich glaube mittlerweile, dass ich einfach nie besonders motiviert war und mich auf meiner "Unbegabung" ausgeruht habe. Möglicherweise kann man andersrum auch dahingehend überzeugt werden, dass man in einer Sache besonders begabt ist und das kann vielleicht so weit gehen, dass es wirklich so "ist". ... Mortal Instruments als Shonen-AI-Manga?! Fail. |
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| Allerdings bringt einem die Veranlagung eines Talentes nicht viel, wenn man nicht bereit dazu ist, es zu fördern oder zu verbessern. Und man kann nichts fördern, ohne Ehrgeiz/Motivation in dieser Hinsicht zu zeigen. |
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| Ich denke es ist eine Mischung aus beidem. Wenn man nicht besonders kreativ ist, fällt es oft schwer sich eine gute Geschichte aus zu denken, es setzt aber nicht voraus das der Autor unbegabt ist, sondern einfach das ihm/ihr die Ideen fehlen um einen Anfang oder eine Weiterführung zu finden. Talent ist immer so eine Sache. Mir wurde als ich klein war immer wieder gesagt "Das liegt in der Familie! Das Talent hast du von ... und von ... aber nicht von ... , weil die hat kein Talent gehabt! Das hat mich schon als Kind etwas gestört weil ich immer davon ausgegangen bin das man Talent nicht direkt vererben kann. Ich weiß von mir nur, das ich einfach nur viele Ideen habe. Ich würde jetzt nicht sagen, das ich Talent besitze weil ich Jahre lang nicht richtig schreiben und lesen konnte und mir über einen Zeitraum von 4 Jahren einen halbwegs ansehnlichen Stil, der mir selbst nicht wirklich gefällt, angeeignet habe. Aber nur durch Übung. Gewisse Faktoren könnten Talente sein, aber sie sind nicht allein entscheidend für das Ergebnis. Eben so wenig kann jemand noch so viel Übung und Erfahrung habe und trotzdem sind die Texte nicht gut, einfach weil etwas fehlt. Das ist zumindest meine Ansicht. "Schule ist das Gegenteil vom Leben. Wer vom Leben nichts wissen will, der geht zurück in die Schule - oder in den Bundestag" |
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| So ich hab mal wieder ein super Beispiel für diese Stelle. Mich (oh Wunder). Ich spiele jetzt schon über 11 Jahre Geige bzw. Bratsche (wer nicht weiß was das ist, frag Wikipedia) und werd nicht unbedingt besser. Ich übe selten und das ist der Punkt. Laut Lehrer bin ich enorm Talentiert. Sicher ich habs leichter beim Üben und übereis gewisse Dinge schneller. Und durch meine musikalische Begabung kann ich auch andere Musikinstrumente nach Gefühl spielen ohne großartig zu üben. Der Punkt ist, um richtig gut zu sein, muss man üben, ob man will oder nicht |
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| Ich finde Übung beim schreiben wichtiger, da selbst mit Talent ein Schreiberling nicht weit kommt.( Für mich war es einfach wichtig, unmengen an Bücher zu lesen und so kam ich auch auf's schreiben.) "Talent" in Sachen schreiben finde ich sowieso schwierig, da meiner Meinung nach jeder etwas aufs Papier bringen kann, es kommt eben nur auf die Worte (Grammatik, Satzstellung,...) an. Ein gutes Beispiel wäre eine Freundin. Sie liest selbst sehr viel und sagt aber, dass sie nicht schreiben kann, was eine grandiose Lüge ist. Gebt ihr eine Idee und sie bringt fantastische Werke aufs Papier ^_^. Ich merke aber auch immer wieder, dass ich selbst den Schreibstil eines Autors "adoptiere", wenn ich zu viel von ihm lese undd as hält sich dann auch ein paar Tage xD "Ein Training ohne Schmerzen ist kein Training...Denn ein Mensch kann nichts gewinnen,wenn er nicht auch etwas dafür opfert." |
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| Ich bin ja der Meinung, dass man beides bentötigt, Talent und Übung. Nur würde ich es nicht als Talent bezeichnen, sondern ein Gefühl dafür etws schön oder traurig oder spannnd oder sonst wie zu beschreiben. Hat man dieses Gefühl für die Sprache, hat man, denke ich zumindest, einen großen Vorteil gegenüber denen, die dieses Geühl dafür nicht haben. Übung braucht man trotzdem, denn wenn ich mir meine ersten Versuche etwas zu schreiben ansehe, es mir heute noch eiskalt den Rücken runter läuft, da ich es selbst schlecht finde, was ich da zusammen geschrieben hab. Ich denke, man muss einfach viel und vor allem gerne immer wieder was schreiben um selbst besser zu werden. Zusätzlich sollte man auch lesen um sich spezielle Redeweisen und Kniffe abschauen kann. Außerdem würde ich noch ein drittes Kriterium hinzufügen, nämlich die Motivation. Ich denke es macht einen gewaltigen Unterschied aus, ob ich schreibe weil es mir Spaß macht und es mich freut, dass andere meine Geschichten mögen oder aber ich nur schnell was schreibe, damit ich Kommentare bekomme, einfach weil ich Kommigeil bin. Ich persönlich gehöre ja zu der ersten Gruppe, aber wer würde schon zugeben, da man kommigeil ist und nur screibt um Aufmerksamkeit zu bekommen oder um andere Leute zu beeindrucken. |
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| Zuletzt geändert: 06.06.2012 13:15:06 |
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| ich denke, das es einer gesunden mischung aus beidem bedarf, allerdings ist natürlich noch kein meister vom himmel gefallen *meistens*manches muss man wohl einfach üben.eine geschichte logisch und sinnvol aufzu bauen bedarf wohl einfach übung und erfahrung. allerdings, wenn es wirklich um das feingefühl der sprache geht, und nicht nur solche platt FFs, die es vielzu oft gib, da gehöhrt wohl talent dazu.ich kannnochsoviel üben, schöne FFs zu schreiben, wenn ich kein sprachgefühl besitze.man kann an seiner ausdrucksweise feilen und sich über gramatik ect schlau machen, aber es gibt nunmal meschen, die schaffen es einfach, mit ihren worten eine erfundene welt unglaublich real erscheinen zu lassewn, sodas man wirklich am geschehen teil nimmt. |
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| Talent beim Schreiben? Das gibt es meiner Meinung nach nicht. Man kann alles lernen. Das soll heißen durch Übung erarbeiten. Entweder man lernt wie man am besten jemanden an eine Geschichte fesselt oder man hat ein weiß schon vom logischen Denken (was man zwar als Talent bezeichnen kann, ich aber es als solches nicht hinnehmen will) her wie man jemanden dazu bringt sich in die Geschichte vertiefen. Sonst braucht man nur noch eine Idee. Ok die Argumentation hängt davon ab was man unter Talent versteht. Bzw. wie man Talent definiert. Aber zum Beispiel ist es glaub ich offensichtlicher, dass jemand musikalisch ist wenn jemand ein Instrument in die Hand drückst, dass er noch nie vorher in der Hand gehabt und darauf nach einer gewissen Zeit schon etwas spielen kann, was man als Lied wiedererkennen kann. (musikalische Begabung ist ja nicht an ein Instrument gebunden) und da kommt man ohne üben auch nicht weit. Und so ähnliches finde ich ist es auch mit dem Schreiben. Weil Musik kann jeder machen. Ob er dann gut oder schlecht ist, hängt von ihm alleine ab ob er sich näher damit befasst oder nicht |
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| Ich glaube mittlerweile, dass in der Belletristik vor allem die talentierten Schreiber scheitern. Warum? Weil vor allem die Handwerksschreiber (das meine ich weder negativ noch postiv) einfach durch Übung mehr Routine haben und demnach den Stoff knallhart "abarbeiten". Die Talentierten sind oft Träumer und nicht so diszipliniert, weil sie glauben, dass sie das nicht nötig haben. Dabei stünde ihnen mehr Professionalität, im Sinne der Handwerkskunst und Ausdauer, gut zu Gesicht. (schlagt mich, aber ich halte mich für genau so einen talentierten, aber herzlich unproduktiven und launischen Schreiber, der es deshalb zu nichts bringen wird). Grund ist vielleicht auch, dass dem Handwerk etwas "unkünstlerisches" anhaftet. Die Leute wollen nicht hören, wie hart es war, einen Roman zu schreiben, wenn er sich ganz leicht an einem Abend liest. Die Qual des Autors zählt nichts.^^ Anders wird damit in Amiland umgegangen: dort haftet der Unterhaltrungsliteratur kein schlechter Geschmack an, man bewundert Leute, die einen unterhalten können. - Und ehrlich gesagt haben die meist auch mehr Routine und sind exquisite Schreibhandwerker als dass sie große verkannte literarische Genies sind. In Deutschland gibt man sich da viel elitärer. Verdammt cool, weil Hanseat. † Falx Ferocis und "Drunken Master" der Inquisi†ion † People say beware... but I don't care. |
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| Zuletzt geändert: 03.05.2011 19:00:35 | |||||||
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| Oh ja, ich stelle auch immer wieder fest, dass Bücher aus dem amerikanischen Raum nicht besonders viel Wert auf Stil legen, solange die Story ganz gut ist. Ich hoffe wirklich, dass sich die Tendenz der Unterhaltungsliteratur nicht durchsetzten wird. Auch wenn es immoment anders aussieht. Eine Geschichte ist für mich unlesbar, wenn Autoren schon an Anfängerfehlern scheitern. Ich denke schreiben kann jeder und jeder hat eine eigene Art sich auszudrücken. Doch wenn wir eine Geschichte schreiben, dann fließen eben Talent und Übung mit ein. Talent hilft uns überhaupt den Faden zu finden, doch erst die Übung schafft es, dass wir ein Gefühl dafür entwickeln, an welche Stelle welches Wort gehört. |
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| Meiner Meinung nach sollte man schon ein wenig Talent mitbringen. Der Rest ist Übungssache. Ich merke es bei mir. Wenn ich länger nichts geschrieben habe, dann bin ich "aus der Übung" und brauche wesentlich länger, ein Kapitel fertigzustellen. Talent braucht man m.M.n. nur für den Bereich Storyline/Idee, ect, weil Kreativität vor Allem dort gefragt ist. Rechtschreibung, Formulierung und Grammatik kann man lernen. Man sollte mit dem Lernprozess nur nicht dann erst anfangen, wenn man selber FFs schreibt. :-) |
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| Ich denke es ist von jedem etwas. Klar braucht man um wirklich gut zu sein einen gewissen Grad an Talent. Mir hat mans schon oft gesagt das ich durchaus Talent hätte. Mein Problem ist es aber, das ich gar keine Lust habe zu Üben. *mit den Schultern zuck* Ich halte nichts von Schreibübungen. Oder Storyline, dem roten Faden. Ich schreibe sehr viel nach Gefühl, nach Stimmungslage und so. Hin und wieder kommt dabei etwas brauchbares heraus, ist aber viel mist darunter, das dann aber keinesfalls im Netz landet. Meinen Traum mal Schriftstellerin zu werden, habe ich begraben, weil ich eben nicht so den hang zum Üben habe und auch oft längere Phasen habe, wo ich gar nichts schreibe. Dann wieder, kann ich mich nicht retten vor meiner Schreibwut, hab Ideen für 10 Geschichten auf einmal und komm nicht hinterher. Also m.M.n. gehört beides dazu. Üben vielleicht noch etwas mehr, weil die, die das Talent haben sowieso einen kleinen Vorteil den anderen gegenüber haben HETZ MICH NICHT! |
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| Ich schließe mich meinen letzten Vorgängern an: Meiner Meinung nach ist es auch von beiden etwas. Talent sollte insofern vorhanden sein, dass man natürlich die eigene Sprache beherrscht. Das merkt man ja meist schon in der Schule, wie schwer man sich mit Diktaten oder Aufsätzen tut, auch Assoziationen zählen da für mich dazu. Allgemein eigentlich wird der Deutschunterricht und das, was man daraus mitnimmt, später immer wieder irgendwo auftauchen, wenn man etwas Eigenes schreibt. Wenn man dann auch noch etwas in einer Fremdsprache schreibt - reden wir erst gar nicht drüber. Ein gewisses Grundverständnis für die jeweilige Sprache, in der man schreiben will, sollte also schon gegeben sein. Ich persönlich setze auch Phantasie voraus. Dass man einen Gedanken hat, ihn festhält und ihn ausarbeitet. Ihn "belebt". Je weiter da der eigene, gedankliche Spielraum ist, umso einfach ist das Schreiben. Übung zählt auch dazu. Selbst wenn man im Deutschunterricht nicht glänzen konnte, kann man noch nachträglich lernen. Es gibt genug Menschen, die sind zu Schulzeiten regelrecht an Aufsätzen und Diktaten verzweifelt und erlangen später erst ganz von selbst das Knowhow, was damals einfach "versperrt" blieb. Vor allem wenn es um das Vokabular und den Ausdruck geht spielt die Übung eine große Rolle. Je mehr man liest und/oder schreibt, umso mehr entwickelt sich der eigene "Spielraum" rund um die weite Pracht der Worte und deren Einsatz. Auch der eigene Schreibstil kommt erst nach und nach, ebenso wie beim Zeichnen oder Musizieren, u know? Talent & Übung zusammen macht schlussendlich dann erst den eigenen Schreibstil aus, denke ich. Und je nach eigenem Interesse kann man das nach Belieben ausweiten, bis man evtl. irgendwann an seine tatsächlichen Grenzen stößt. Bis dahin sollte man ruhig so viel wie nur möglich ausprobieren, wenn man leidenschaftlich gerne schreibt, aye! *~ It's up to you if you give it up ~* |
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| Zuletzt geändert: 06.06.2011 04:49:08 | |||||||
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| Ich schließe mich denen an, die beides wichtig finden: Talent und Übung. Dazu kommt aber eben auch noch, dass man kritikfähig sein sollte und aus der Kritik, die gegeben wird (wenn dies denn mal geschiet. Leider trauen sich viel zu wenige Leser Kritik abzugeben. Zumindest scheint es manchmal so) jene Lektionen zu ziehen, die einen wirklich weiterbringen. Es bringt ja z.B. nicht viel, wenn jemand in einen Kommentar schreibt, man solle vom Satzbau besser so schreiben, wie sein/ihr persönlicher Lieblingsautor, weil er/sie die Geschichte dann besser finden würde. Was bringt das? Nicht unbedingt viel. Wenn der Kommentator hingegen sagt, man solle oben erwähntes tuen, da der benutze Stil er- und abschreckend kompliziert ist, dann sollte man zumindest einen Blick auf den eigenen Stil werfen und schauen, ob etwas Wahres an dem Kommentar dran ist oder nicht. Dazu sollte man, wie erwähnt, kritikfähig sein. Die meisten hier kennen es vielleicht von sich selbst: Jeder hatte eine Zeit, in der er seine Werke für die Krone der Fiktion hielt. Ob Fanfiction oder Originalgeschichte. Der Stil war perfekt, der Plot neu, aufregend, fesselnd, glaubwürdig, unterhaltend etc, die Charaktere perfekt ausgearbeitet, sympathisch und so fort. Blickt man heute auf diese Geschichte(n) zurück fragt man sich, was für einen Müll man damals geschrieben hat. Ich kenne das zumindest von mir. Die Geschichten lasse ich auch brav hier auf Mexx oben, einfach um mich selbst dran zu erinnern, was für einen Mist ich mal gemacht habe. Aber ich wage einfach mal zu behaupten, dass ich irgendwann die Kurve gekriegt habe und meine neuere Sachen (für die, die's interessiert: Die Scheibenwelt FFs) gar nicht mal so katastrophal sind. Dann die Sache mit dem Talent: Ein wenig sollte schon vorhanden sein, denn alles Üben und alle Offenheit gegenüber Kritik nutzt einem nichts, wenn die Ideen fehlen. So long, mom, I'm off to drop the bomb. |
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Jeder hatte eine Zeit, in der er seine Werke für die Krone der Fiktion hielt. Ob Fanfiction oder Originalgeschichte. Oh oh oh... da sagst du was. So ging es mir, als ich nach einer jahrelangen Auszeit wieder zu Mexx zurückkam. Ich wusste, dass ich damals FFs von mir hier hochgeladen habe. (Jene FFs sind aber irgendwie von sämtlichen Festplatten verschwunden... Oo) Und dann habe ich sie hier wiedergefunden und war außer mir vor Freude! Schwupps, wieder registriert und die Stücke mir wieder unter meine Obhut geholt (ich war erstmal baff, wieviele es tatsächlich waren...). Dann wusste ich: Ey, dieses "Legend of Kamikaze", da hast du damals dein ganzes Herzblut reingesteckt, das war DIE Debüt-FF überhaupt hier auf Mexx! Voller Stolz las ich sie mir dann mal wieder durch... und war entsetzt! *lach* Etwas so Schlechtes hatte ich lange nicht mehr gelesen! Jedenfalls nicht von mir. Man merkt die 5+ Jahre ganz deutlich, wenn man meinen heutigen Stil kennt. Ich habe dann überlegt, sie nochmal zu aktualisieren, aber bisher habe ich mich noch nicht dafürentscheiden können. Denn auch wenn das FF aus heutiger Sicht betrachtet "grottenschlecht" ist, so waren da meine Anfänge drin... so steckt da trotzdem das erste Herzblut drin, was ich für ein so aufwendiges FF vergossen habe. Daher, who knows, ob ich nochmal eine Zweitauflage dazu starten werde. Ich kann dir also zu 100% beipflichten, lilmaibe. *~ It's up to you if you give it up ~* |
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| Zuletzt geändert: 07.06.2011 15:33:17 | |||||||
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| ...ich würde allerdings Talent nicht unbedingt auf die Vorstellungskraft beschränken wollen. Man mag noch so gute Ideen haben, wenn man sie nicht Umsetzen kann, bringt einem auch das Wenig. Und da hilft übung alleine eben auch nichts. Man braucht schon ein (ausbalanciertes) Maß an Intelligenz und/oder "feeling". Es gibt Leute, die haben relativ wenig "Gefühl" was Situationen, Spannungen zwischen Charakteren usw. angeht, können das aber teilweise kompensieren mit Überblick über die Handlung, und der Konstruktion von Komplexen Zusammenhängen. Auf der anderen Seite gibts "strunzdumme" Leute, die nicht mal die Rechtschreibung ordentlich hinkriegen, und überall Logikfehler einbauen, aber dafür rein aus dem Bauch heraus interessantere Dialoge oder Situationen basteln. In beiden Fällen hilft Beta am Ende. Übung dagegen eher bedingt. Für die einen Sperrt sich das ganze Logische Konzept, für die anderen einfach das "natürliche". Und ich glaube es gibt Leute, die trotz allem beschissen schreiben. Und längst nicht nur unter FF-Autoren. |
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| Der User bad kitty hat die Sache schon sehr auf den Punkt gebracht. Creativ Writing ist ein sehr beliebtes Studienfach auf den amerikanischen Colleges und Universitäten, und das zu recht, denn wer glaubt es gäbe sowas wie Genies auf Knopfdruck, der irrt. Die amerikanischen Schreiber sind so beliebt aus dem Grund weil sie Techniken kennen wie ein Text aufgebaut sein sollte damit er gut klingt, also die Struktur. Sie kennen Charakteraufbau und andere Schreibregeln. Es scheint sehr viele Menschen hier in Deutschland zu geben, die meinen ein Schreibe trifft die Inspiration wie ein schlag und er schreibt einfach so ein großes Werk. TUT er nicht, es gibt keinen einzigen Fall der mir bekannt wäre wo einer einfach so aus dem nichts ein großes Werk geschaffen hatte. Auch die Sache mit Goethe, der diese Drama da geschrieben hatte in ein paar Wochen (ich glaube es war sein Götz von Berlichingen, das er in sechs Wochen geschrieben hatte), das konnte er nur weil er den Dramenaufbau seiner Zeit genau kannte. Und das, das Creative Writing nur mittelmäßige amerikanische Autoren, die Unterhaltungsliteratur schreiben, praktizieren stimmt nicht, es gab genug wie William Faulkner oder auch David Foster Wallace, die das ebenfalls so geschrieben haben und es auch unterrichtet haben. Es gibt kein Talent ohne Grundlagenwissen und exessives Stoffwiederholen, ob nun Literatur oder Mathe oder Naturwissenschaften ist egal. Das was Begabte von anderen Unterscheidet ist das sie neurologisch in der Lage sind mehr Daten schneller zu verarbeiten, sprich sie haben eine bessere Hardware (ich hasse Gehirn-Computer Analogien aber in diesen Fall pass es so gut.). Aber wie gesagt oft sind die, mit der besseren Hardware auch diejenigen die fauler sind und deswegen oft die besseren vorraussetzung haben, aber nicht die Disziplin es durchzuziehen. Übrigens die meisten Schriftsteller arbeiten oft genau an ihrem Geschichtenaufbau, da ist nichts mit einfach losschreiben und der Genialität einfach freien lauf lassen. Capote hat sich über diese Autoren immer lustig gemacht, zu recht. "Der, deinen Köperteilresten, ein Syntax gebende Verstand ist voll effektiv." Der Hurensohnologe |
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| Für mich sind Talent und Übung beides wichtige Faktoren. Allerdings, was bringt einem die größte Übung, wenn einem das Schreiben trotzdem nicht sonderlich leicht fällt und man ewig vor sich hingrübelt, was man denn nun schreiben könnte bzw. wie man es mit den passenden Worten umsetzt. Ich für meinen Teil merke, dass üben wichtig ist, damit man aus seinen eigenen Fehlern lernt um daran zu wachsen. Andererseits hatte ich nie das Problem lange für für eine Story grübeln zu müssen. Denn wenn ich schreibe, kommen die passenden Worte meistens von ganz alleine. Worte fügen sich zu Sätzen und Sätze dann zu ganzen Abschnitten, bis eine Geschichte entstanden ist. Was ein weiterer wichtiger Punkt für mich ist, ohne den ich gar nicht so schreiben könnte wie oben genannt, ist die Phantasie. Ich denke man braucht eine ausgeprägte Gedankenwelt sowie Empathie, um gute Texte verfassen zu können. Oder besser gesagt, sie helfen einem sehr bei der Umsetzung, damit etwas richtig gut wird. Was ich nun eigentlich sagen will ist, dass neben dem hier diskutierten Talent und Übung auch die besagte Phantasie sehr wichtig ist. Denn wenn die einmal erloschen ist, bringt einem auch das größte Talent nichts. Zumindestens empfinde ich das so :) |
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| Ich behaupte, dass Talent erblich ist. Man darf es allerdings keineswegs mit Übung, Ehrgeiz oder Ausdauer verwechseln. Talent hat man, oder hat man nicht. Je mehr Talent man hat, desto weniger muss man üben um gut zu werden. Andersherum genauso. dementsprechend gestaltet sich das auch mit dem Ehrgeiz. Wenn man merkt, dass man schnell Erfolge erzielt, wird der eigene ehrgeiz eher geweckt, als wenn man nur langsam voran kommt. in einem solchen fall wird man wohl irgendwann das schreiben/zeichnen aufgeben und sich einer anderen tätigkeit zuwenden, in der das "talent" größer ist. Ähm, ja. Trotzdem- Übung macht den Meister. Und auch jemand ohne einen "natürlichen Sinn" fürs schreiben kann gut werden, wenn er nur genug übt und lernt. Achja, btw: Es gibt doch auch interessante Reportagen über Menschen, die zwar geistig behindert sind, dafür aber schon in jungen jahren megagenial zeichnen können. Das wär dann wohl extremes "talent"... ヴァイスクロイツ - Die Welt in Schwarz und Weiß http://animexx.onlinewelten.com/fanfiction/autor/583628/276638/ |
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| Zuletzt geändert: 09.08.2011 23:38:05 | |||||||
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| *seufz* Wie oft sehe ich den Titel dieses Threads und muss an folgenden Satz denken? Übung ist eine Form des Talentes. Ich weiß nicht, wo ich das schonmal gehört hatte, aber ich denke, dass an diesem Satz etwas dran ist. Woran man Talent festmachen will, das weiß ich nicht. Wie massentauglich das Endprodukt ist? Wie sehr man sich von der Masse abhebt? Wie gut die Handlung ausgebaut sind? Wie realistisch die Charaktere sind? Wie authentisch alles beschrieben ist? Am Mangel von Rechtschraipfählerz? Alle genannten Charakteristika? Ich denke, die meisten guten Schreiberlinge hier sind nur deshalb so gut, weil sie schon sehr früh mit Schreibversuchen anfingen und entsprechend Erfahrungen gesammelt haben. Eventuell hatten sie auch jemanden, der sie darauf hinwies, was gut oder schlecht an ihren Geschichten war. Ich selbst fing erst in der zehnten Klasse aktiv mit dem Schreiben an, davor hatte ich mir nur Geschichten und Konzepte ausgedacht, aber mich nie wirklich bemüht, sie zu Papier zu bringen. Daher nehme ich stark an, dass mir das eine oder andere Stückchen an Erfahrung fehlt. Teilweise kann ich mich mit einigen älteren Geschichten von mir auch gar nicht mehr identifizieren, weil der Stil einfach nur... plump ist. Ich weiß nicht, wie viele Wandel ich durchmachte, aber ich erinnere mich an meine "Hauptsache schön blöd"-Phase. Dass diese nichts war muss ich hier nicht ernsthaft erwähnen, oder? Entsprechend sah ein gewisser Einlauf auch aus, inklusive fehlender Recherche und schlechter Argumente des "Einläufers", aber da wärme ich olle Kamellen auf, die ich lieber ruhen lassen möchte. Hatte mir jedenfalls geholfen, mich schreiberisch zu entwickeln. (Ich scheine nur gut zu funktionieren, wenn man mir einen Arschtritt verpasst.) Jedenfalls, als ich ein älteres Werk von mir las und direkt darauf ein neueres fielen mir schon gravierende Unterschiede auf. Anders sieht es dann bei Leuten aus, die ihre Werke hochstellen und erwarten, dass sie das Nonplusultra sind. Vor allem dann, wenn ich an eine gewisse Vampirgeschichte denken muss. Jedenfalls, wo ist der Faden? Ah ja, hier~. Wenn aber schon ein Schreiber davon ausgeht, nicht nur den Zenit erreicht zu haben, sondern besagter Zenit zu sein, fehlen mir die Worte. (Verdammt, ich wollte noch mehr schreiben, aber davon ist das meiste natürlich wieder vergessen) In anderen Worten, es gibt kein Talent als solches, es ist nichts weiteres als Übung. Jeder, der sich anstrengt und es auch will kann es schaffen, etwas Gutes zu schreiben. Man darf sich nur nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen. Jeder der ganz klein anfängt kann es schaffen, sich zu verbessern. Vor allem sollte man sich nicht von bauchpinseleien einlullen lassen und sich immer ins gedächnis rufen, dass man nicht jedermanns Geschmack treffen kann oder Figur XY nicht aller Welt gefällt. Das hatte mir jedenfalls zu meinen Anfängen weitergeholfen und ich versuchte auch, mich zu verbessern. *Baum* |
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