Hi ihr lieben Rocketboys and girls. Hier ist wieder mal Arbo-chan mit einer kleinen (?) Geschichte. Noch ein kleiner Hinweis, das Team Thunder gehört mir also Finger weg! Ich hoffe euch gefällt die Geschichte, aber warum laber ( schreibe) ich euch hier zu, besser ihr lest selber. Also viel Spass!
Alles aus Liebe!
( by Arbo-chan)
Kapitel 1 - Ferien? Ferien!
Es war ein Sonniger Tag. Jessie, James und Mauzi saßen, in ihrem Haus, am Tisch und Frühstückten.
" Heute ist das Wetter einfach bombastisch gut." Sagte James.
" Ja, das ist das Ideale Strandwetter." Sagte Mauzi.
" Warum gehen wir dann nicht schwimmen?" fragte James und sah Jessie bittend an.
" Das könnt ihr beide gleich wieder vergessen," meinte Jessie, " wir müssen erst unseren Job erledigen, nämlich Pikachu fangen."
" Bis wir das geschafft haben ist das super Wetter vorbei." Jammerten James und Mauzi.
" Hört auf zu jammern!" meckerte Jessie und schlug die beiden mit ihren Fächer auf den Kopf.
" Warum hast du das jetzt gemacht?" Fragte Mauzi wütend.
" Ich habe euer Gejammer langsam satt." antwortet Jessie. " Denkt ihr ich würde nicht auch gerne schwimmen gehen?"
" Wenn du Wasserscheu bist dann nicht." Meinte Mauzi. Jessie schlug ihn für diese Bemerkung gleich noch mal. In diesem Moment klingelte das Telefon.
James nahm den Hörer ab. " Hallo!" sagte er. Jessie und Mauzi stellten sich vor James und sahen interessiert zu wie er Telefonierte. " Ja, wir werden sofort da sein!" beendete er das Gespräch und legte auf.
" Wer war das?" fragte Jessie und sah James an.
" Der Boss." Antwortete er.
" Was will er?" ( "Frag doch nicht immer so doof Jessie! Ahhhhh!" Jessie versucht Arbo-chan fast umzubringen.)
" Wir sollen zum Hauptquartier kommen, er will uns sprechen."
" Na dann wollen wir ihn nicht warten lassen." Sagte Mauzi und und lief aus der Tür. Jessie und James folgten Mauzi und machten sich auf den Weg zum Boss.
Jessie, James und Mauzi warteten nun vor der Tür zum Büro von Giovanni. Die drei waren überpünktlich und mussten deswegen noch etwas warten.
" Was glaubst du will der Boss von uns?" fragte Jessie nachdenklich.
" Keine Ahnung." Antwortete James, der auch nachdachte.
" Hoffentlich nichts schlimmes." meinte Mauzi, der auf den Boden saß und seine beiden Partner ansah.
" Hoffen wir es." Sagte James der Mauzi anschaute.
Die Tür zum Büro öffnete sich und ein diener kam heraus. " Sie können jetzt eintreten." Sagte er nur und machte eine Bewegung zu den dreien das sie herein kommen sollten.
Jessie, James und Mauzi traten, durch die Tür in Giovannis Büro, ein. Dieser saß hinter seinem Schreibtisch und kraulte Snobilikat.
" Sie wollten uns sprechen Boss." Sagte Mauzi, der neidisch auf Snobilikat starrte.
Der Boss sah nun die drei an. Jessie, James und Mauzi standen wie angewurzelt da. Ihnen wurde ganz mulmig als er sie so ansah. Die drei hatten sich auf das schlimmste vorbereitet.
" Jessie, James und Mauzi," fing er dann an, " wie weit seit ihr damit seltene Pokemon zu fangen?"
" Nun," sagte Jessie nervös, " wir versuchen immer noch Pikachu zu fangen, das sie haben wollten."
" Wir geben uns große mühe!" erklärte nun James.
" Ja," stimmte Mauzi zu, " wir versuchen es pausenlos. Wir arbeiten sehr hart daran es zu fangen."
" So." sagte der Boss und starrte die drei weiterhin an.
Jessie kribbelte es im Magen bei diesem Blick. " Das soll natürlich nicht heissen das wir überarbeitet sind, oder so." sagte sie.
" Ich glaube aber schon!" meinte der Boss und fing wieder an Snobilikat zu kraulen.
Jessie, James und Mauzi guckten ganz entsetzt bei diesen Worten.
" Sie wollen uns doch nicht etwa aus den Team schmeissen, oder?" fragte James etwas ängstlich.
" Nein das nicht." Antwortet dieser.
Die drei Rocket Mitglieder schauten schon etwas erleichterter. Sie hatten schon angst gehabt das er sie einfach rausschmeissen würde.
" Ich werde euch frei geben."
Jessie und ihre beiden Partner glaubten sich verhört zu haben. " Sie wollen uns wirklich frei geben?" fragte Jessie mit einem ungläubigen Blick.
" Das habe ich doch gerade eben gesagt, oder?" sagte er und sah Jessie direkt in die Augen. Jessie musste schlucken.
" Und für wie lange geben sie uns frei?" fragte Mauzi.
" Sagen wir für zwei Woche."
" Zwei ganze Wochen." Sagte James leise, fast überhörbar.
" Ja, zwei Wochen." Wiederholte der Boss. " Aber danach erwarte ich bessere Ergebnisse im fangen von Pokemon, verstanden?"
" Jawohl!" antworteten die drei gleichzeitig.
" Ihr könnt jetzt gehen." sagte der Boss und machte eine bewegung das sie gehen sollten.
Jessie, James und Mauzi verließen das Büro und standen nun draussen. Sie konnten es immer noch nicht glauben das sie zwei ganze Wochen frei haben sollten. Die drei sahen sich an und machten dann einen freudensprung.
" Juhu, wir haben frei!" riefen die drei gleichzeitig.
" Und was machen wir jetzt?" fragte Jessie aufgeregt.
" Wir gehen an den Strand." sagte James mit einem lächeln. ( " Ich komme mit!")
" Ja, und tun uns erstmal entspannen." fügte Mauzi hinzu.
" Also looos!" rief James und rannte vor. Jessie und Mauzi rannten hinterher.
Kapitel 2 - Sonne, Strand und Anbagger versuche
Die drei hatten sich in Windeseile an den Strand begeben. Trotz des schönen Wetters war es nicht sehr voll, es wahr geradezu leer, was die drei Rockets gut fanden, denn so hatten sie viel mehr Platz für sich. Sie suchten sich eine freie Fläche aus, wo weiter keiner zu sehen war, und breiteten eine große decke aus, auf der alle drei mehr als genug Platz hatten. Mauzi holte eine Sonnenbrille hervor, setzt sie sich und lies sich nach hinten auf die decke fallen. Jessie und James hatten die Umkleidekabinen heimgesucht, um sich umzuziehen. James war natürlich als erstes fertig, denn er braucht nur seine Shorts anzuziehen. Er setzte sich nun auf die decke und streckte die Beine aus. Als letztes kam Jessie aus der Kabine, die ihren tiefblauen Bikini anhatte. Auch sie setzte sich auf die decke.
" Jetzt brauchen wir für eine Woche nicht an Arbeit zu denken." sagte Mauzi, der ganz entspannt auf der decke lag.
" Ja, für eine Woche kein Ärger." Sagte James, der seine Sonennbrille aufsetzte und sich hinlegte.
" Und vor allem keine Knirpse und kein Pikachu." meinte Jessie darauf, die sich auch, mit ihrer Sonnenbrille auf der Nase, langgelegt hatte.
" So ein kurz Urlaub ist schon eine tolle Sache." sagte Mauzi.
" Oh ja." Meinte James nur und lies sich von der Sonne bräunen.
Nachdem die drei eine weile in der Sonne gelegen hatten, sprang James auf. " Los Jessie wir gehen ne runde schwimmen." Sagte er, und sah Jessie erwartungsvoll an.
Jessie setzte sich aufrecht hin und sah ihn stumm an.
" Was ist denn?" fragte er und machte ein verwundertes Gesicht.
" Nichts ist." antwortete sie.
" Na dann komm." Sagte er mit einem lächeln im Gesicht und streckte ihr seine Hand entgegen. Jessie nahm, etwas zögernd, seine Hand. James zog sie mit einemmal hoch und zog sie hinter sich her, in Richtung Wasser.
Mauzi schaute den beiden hinterher. " Die beiden benahmen sich nicht wie sonst," dachte er.
" Vielleicht liegt es daran das sie endlich einmal ausspannen können," fügte er dann in Gedanken dazu und rollte sich zusammen, um ein kleines Nickerchen zu machen.
Jessie standen nun im Wasser. Sie sah ihren Partner zu wie er umherschwamm, so ausgelassen hatte sie ihn noch nie gesehen, obwohl sie sich schon so lange kannten.
" Hey Jessie," rief er auf einmal, " willst du da festwachsen? Komm schon rein!"
Jessie, die nichts sagte, schwamm James entgegen.
" Hast du auf irgend etwas gewartet?" fragte er, als sie bei ihm war.
" Nein!" antwortete sie nur.
" Wirklich nicht?" fragte er weiter.
" Nein, habe ich doch gerade eben gesagt, oder?" meckerte sie und wollte ihn gerade eine scheuern, für diese dumme Fragerei, doch er war nicht mehr da. " James!" rief sie. " Wo bist du? Komm raus!" Sie bekam keine Antwort und sehen konnte sie ihn auch nirgendwo.
Jessie bekam langsam Angst, denn sie konnte James nirgendwo entdecken. Sie schaute sich um, doch sie konnte ihn nicht entdecken. " James wenn du schon nicht da bist, dann komm wenigstens raus und sag es mir!" rief sie dann. Er war immer noch nicht zu sehen. Auf einmal merkte sie etwas das nach ihrer Taille griff, sie sprang erschrocken hoch und aus dem Wasser. Sie drehte sich um und sah James, der pitschnass war und sie mit einem lächeln ansah.
" Wie kannst du es wagen mich so zu erschrecken?" fauchte sie und lief zu ihm und schlug ihn.
" Entschuldigung, das wollte ich nicht." Erklärte er.
" Und warum hast du das dann gemacht?" schrie sie.
" Ich habe doch gesagt es war keine Absicht."
" Dann hättest du das nicht tun sollen." Meckerte Jessie weiter. " Wo warst du überhaupt?"
" Ich bin bis zum Grund getaucht."
" Und? Hast du irgend etwas gefunden?"
" Ja, das habe ich." sagte James und holte eine Perle hervor.
" Oh, ist die schön." Staunte Jessie und starrte darauf.
" Sie ist das einzigste was ich gefunden habe." erklärte er.
Jessie sagte nichts, sie schaute immer noch auf die große Perle, die James in der Hand hielt.
" Ich schenke sie dir." sagte er nach einer weile.
" Wirklich?" fragte Jessie mit großen leuchtenden Augen.
" Ja." antwortete er nur kurz und gab Jessie die Perle in die Hand. Diese freute sich riesig darüber. Sie hüpfte vor Freude auf und ab, im Wasser. James musste lachen, als er sie so rumhüpfen sah.
" Danke James!" sagte sie, als sie sich zu ihm drehte, aber James war schon wieder untergetaucht.
Jessie lag wieder auf der decke und lies sich von der Sonne bräunen. James hingegen schwamm immer noch im Wasser umher. Jessie sah Mauzi, der neben sie lag, an. Das Katzenpokemon schlief tief und fest, es lies sich durch nichts stören. Sie schaute sich nun die Perle an, die sie nicht aus der Hand gelegt hatte. Die Perle schimmerte in bunten Farben, wenn die Sonne sie anleuchtete. Jessie konnte sich daran gar nicht satt sehen, so schön fand sie es. Jessie war so damit beschäftigt sich die Perle anzusehen, das sie gar nicht merkte das ein Junge ihr entgegen kam.
" Hi." sagte er zu Jessie.
Jessie sah nun von der Perle zu den Jungen der neben sie stand. Er hatte lange Weinrote Haare, die zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden waren. Seine Augen hatten einen Türkisfarbenen Ton. Er wahr vielleicht so um die 1,70 groß. Er stand ganz lässig da, in seiner Badehose und seinem Braungebrannten Körper, der in der Sonne leicht schimmerte. Seine Bauchmuskeln konnte mann nicht übersehen.
" Hi." Sagte nun Jessie, die ihn ansah als ob er aus den Wolken gefallen währe.
" Ist hier noch frei?" fragte er.
" Ja." antwortete Jessie. Die frage hielt sie für richtig bescheuert, denn es war überall frei.
Der Junge setzte sich neben sie. " Wie heisst du?" fragte er sie, nach einer weile.
" Ich heisse Jessie." sagte sie, ohne ihn eines weiteren Blickes zu würdigen.
" Ein schöner Name." sagte der Junge.
Jessie sah ihn aus den Augenwinkeln an. " Wer bist du überhaupt?" fragte sie nun.
" Ich bin Jake." Antwortete er, und sah Jessie mit einem lächeln an.
Jessie, die nichts weiter sagte, legte sich wieder hin um sich zu bräunen.
Jake beugte sich nun über sie. " Hast du schon einen Freund?" fragte er weiter.
" Geh mir aus dem licht!" sagte sie mit genervter stimme.
" Sag schon hast du einen?" fragte er weiter.
Jessie ging der Typ so langsam aber sicher auf die Nerven. " Ja, das habe ich!" sagte sie nun mit noch genervterer Stimme als zuvor.
" Ach ja, und wo ist der dann?" frage er neugierig.
Jessie wusste jetzt nicht was sie sagen sollte. " Da drüben." Sagte sie schnell, und zeigte zum Wasser rüber zu James, der immer noch schwamm. Jessie wurde jetzt erst bewusst was sie gerade gesagt hatte, und wunderte sich selber warum sie gerade auf James kam.
Jake schaute in die Richtung zu James. " Diese Flasche da ist dein Freund?" sagte er etwas spöttisch.
" Er ist keine Flasche!" verteidigte Jessie James. Sie wusste eigentlich nicht warum sie das tat, denn irgendwie hatte er recht, dachte sie, aber sie wollte so schnell wie möglich diesen Kerl los werden.
" Also wenn ich dein Freund währe," sagte er, " würde ich dich keine Sekunde aus den Augen lassen." er kam Jessie immer näher. Sie wusste jetzt nicht was sie tun sollte.
" Hey, was ist denn hier los?" fragte eine Stimme, die Jessie sehr vertraut war.
Jessie und Jake sahen zum ende der decke, wo James stand und die beiden anstarrte.
" James!" sagte Jessie überglücklich ihren Partner zu sehen. Sie sprang auf und stellte sich neben ihm.
" Was ist denn los Jessie?" fragte er und sah sie erstaunt an, das sie so fröhlich war ihn zu sehen.
" Der Kerl da hat mich belästigt!" sagte sie und zeigte auf Jake, der auch aufgestanden war.
James sah Jake mit einem grimmigen Gesicht an. James sah noch viel gemeiner aus wenn er nass war. Jake bekam etwas angst. " Oh, schon so spät," sagte er auf einmal, " Ich habe ja noch einen wichtigen Termin! Vielleicht sehen wir uns ja irgendwann mal wieder Jessie." Mit diesen Worten verschwand er.
" Hoffentlich nicht." Sagte Jessie leise zu sich selbst. " Du warst meine Rettung James." Sagte Jessie nun zu ihrem Partner.
" Was war denn los?" fragte James und sah sie mit verwunderten Gesicht an.
" Der Typ hat mich genervt, aber dann bist du ja, zum Glück, gekommen." Erklärte sie.
James sah sie nur mit großen Augen an. Er setzte sich nun wieder mit Jessie auf die decke.
" Jessie?" fragte James nach einer weile.
" Was ist denn?" fragte diese.
" Was wollen wir eigentlich morgen unternehmen, hm?"
" Tja. Wie währe es wenn wir morgen einfach shoppen gehen?"
" Muss das denn sein?" fragte James mit bitterem Gesichtsausdruck. Er konnte sich noch gut daran erinnern als sie das letzte mal shoppen wahren. Jessie hätte am liebsten den ganzen Laden gekauft. Und nicht nur das, sie hätte einigen Kunden beinahe die Schädel eingeschlagen, weil sie sich um die Sonderangebote gestritten hatten. Darauf hin hatte Jessie Hausverbot gekriegt. " Können wir nicht etwas anderes unternehmen?" fragte er dann.
" Was würdest du denn machen wollen?" fragte Jessie ihn nun.
" Ich weiss nicht." Antwortete er.
" Also dann bleibt es beim shoppen." sagte Jessie mit einem siegreichen Grinsen im Gesicht.
" Na gut, wenn es dann unbedingt seien muss." meinte James, der sich nicht darum streiten wollte was sie sonst noch machen könnten, denn er wusste so oder so würde sich Jessie durchsetzen.
Kapitel 3 - Erinnerungen und Träume
Es wurde nun schon langsam kühl draussen am Strand, also machten sich Jessie, James und Mauzi auf den Weg Nachhause. James musste die ganzen Sachen tragen.
" Jessie, warum muss eigentlich immer ich alles schleppen?" fragte James.
" Hör auf zu jammern! Das bisschen was du da tragen tust." Antwortete Jessie.
" Warum trägst du es dann nicht?"
" Du bist vielleicht ein Weichei!"
" Bin ich nicht!" widersprach James.
" Dann jammere nicht so viel rum!" sagte Jessie und lief ein paar schritte voraus.
" Warum müsst ihr euch eigentlich immer soviel streiten?" fragte Mauzi James. " War das schon immer so bei euch beiden?"
" Ja." Antwortete James ihm.
" Und wieso hast du dich dann mit Jessie angefreundet?" fragte Mauzi der verständnislos den Kopf schüttelte.
" Nun... ich weis es eigentlich selber nicht, um ehrlich zu sein. Aber irgend etwas hat mich an ihr fasziniert." Antwortete James und sah zu Jessie, die sich immer weiter von ihnen entfernte.
" Was soll schon an ihr faszinierend sein?" fragte Mauzi und sah zu James hinauf.
James schien die frage gar nicht gehört zu haben, denn er starrte immer noch, mit einem verträumten Blick, auf Jessie.
" He, hast du mir zugehört?" meckerte Mauzi.
" Hä?" James sah nun von Jessie weg, und sah hinunter zu Mauzi, der ihn aus seinem Gedanken gerissen hatte. " Hast du irgend etwas gesagt?"
" Ach vergiss es." meinte Mauzi und schaute wieder geradeaus.
James richtete seinen Blick nun auch wieder nach vorne, zu Jessie. Er konnte es sich schon erklären warum er so von Jessie fasziniert wahr, aber er wollte es Mauzi nicht sagen. Als er sie so anstarrte musste er an früher zurück denken, wie sie sich kennengelernt hatten.
James stand unter einen Baum und beobachtete ein rothaariges Mädchen, das sich an der Mauer gelehnt hatte, wo ein Schild hing, worauf stand "Pokemeon Tech Schule". Er konnte seinen Blick einfach nicht von ihr abwenden. Das Mädchen schaute nun auch zu ihm herüber. Die beiden sahen sich eine zeit lang an, bis die rothaarige zu ihm kam.
" Hey, was starrst du mich denn die ganze zeit lang an?" fing sie an zu meckern.
" Ähm..." brachte James nur heraus.
" Hast du deine Zunge verschluckt? Antworte mir gefälligst!" sagte sie, und schaute James böse an.
" Ich..." er sagte immer noch nichts.
" Wer bist du überhaupt?" fragte sie dann.
" Ich... Ich bin James." Antwortete er dann mit fast überhörbarer Stimme.
" Was ist denn das für ein ulkiger Name?" sagte sie im lachenden Ton.
" Wer bist du denn eigentlich?" fragte er nun zurück.
" Ich? Ich bin die wunderschöne Jessie!" antwortete diese und strich sich über das Haar.
" Schön bist du." Meinte James der sie ansah.
" Hey, du gefällst mir. Du kannst wahre Schönheit erkennen." meinte Jessie, die sich geschmeichelt fühlte. " Wollen wir beide für die Aufnahmeprüfung, für die Poke Tech Schule lernen?" fragte sie nun und zeigte hinüber zu der Schule.
" Wird das auch nicht zu schwer?" fragte James und sah Jessie mit großen Augen an.
" Ach, dass kann schon nicht so schwer sein." meinte Jessie. " Wenn wir zusammen Arbeiten werden wir es schaffen!"
" Dann mache ich mit." Sagte James und sah Jessie in ihre Meerblauen Augen, diese schaute auch in seine Grünen Augen.
" Ja, so habe wir uns damals kennengelernt." sagte James leise zu sich selber. Er konnte sich noch gut an das Gefühl erinnern als sie sich in die Augen geschaut hatten.
" Hast du irgend etwas gesagt?" fragte Mauzi, der zu seinem Partner aufschaute.
" Nein, ich habe nur laut nachgedacht." Antwortete James, der seine Blick immer noch auf Jessie gerichtet hielt.
Die drei kamen gerade Zuhause an, als die Sonne schon unterging. James, der etwas aus der puste war, weil die Sachen mit der zeit schwer wurden, kam ins Haus gewankt und stellte alles ab.
" Dafür das es sooo wenig war, wurden es aber sehr schwer." Sagte James der Jessie anschaute.
Jessie Grinste. " Ich habe nicht gesagt das es leicht ist, ich habe nur gesagt das es wenig ist!"
" Hmm." Grummelte James, der sich auf den Boden, vor den Tisch, fallen lies. Jessie und Mauzi setzten sich dazu.
" Wer macht jetzt eigentlich das Abendessen?" fragte Mauzi, dem der Magen knurrte.
" Wir knobeln es einfach aus." sagte Jessie.
" Und mit was?" fragte James.
" Mit Schere, Stein, Papier natürlich!" Antwortete Jessie.
" OK, dann mal los." Sagte Mauzi, der sich schon bereit stellte.
" Schere, Stein, Papier!" sagten alle drei, und hielte die Hände über den Tisch. Das Ergebnis war eindeutig, Mauzi musste das Abendessen machen. " Das war bestimmt nicht fair." Murmelte er und machte sich in der Küche zu schaffen.
" Er kann einfach nicht verlieren." Meckerte Jessie.
" Du doch auch nicht." Sagte James und Grinste sie an. Jessie schaute beleidigt von James weg, denn sie konnte einfach keine Kritik ertragen.
Nach einer weile stand James auf und ging nach draussen. Jessie schaute ihm hinterher. " Wo willst du hin James?" fragte sie dann.
" Ich geh nur mal kurz frische Luft schnappen!" antwortete er ihr so das man ihn fast überhören hätte können.
James setzte sich vor das Haus und lehnte sich gegen die Wand. Er beobachtete den Sonnenuntergang, der den Himmel in zarte Pastellfarben tauchte. Er seufzte leise, denn irgend etwas fehlte ihm jetzt, und er wusste ganz genau was es war. Er stellte sich nun vor wie schön es währe wenn Jessie neben ihm sitzen würde, und beide Arm in Arm den Sonnenuntergang beobachten würden. James lächelte schwach. Er hatte schon oft vor dem Haus gesessen, den Sonnenuntergang zugesehen und geträumt das Jessie mit ihm das tun würde, aber dieser Traum ging noch nicht in Erfüllung. " Es wird wohl für immer ein Traum bleiben." Sagte er etwas traurig, und leise, zu sich selbst und schaute weiter der Sonne zu, wie sie langsam unterging und träumte weiter vor sich hin. James wurde aus seinen Gedanken gerissen als Mauzi auftauchte.
" Hey James, komm essen!" sagte Mauzi, der neben ihm stand.
" Ich komme gleich." Sagte James, der Mauzi nicht einmal ansah.
" Aber beeile dich, sonst wird es kalt." meinte Mauzi und verschwand wieder ins Haus.
James erhob sich, und wollte rein gehen. Er blieb vor der Tür stehen, drehte sich noch einmal um, schaute der untergehenden Sonne noch kurz zu, und ging anschließend ins Haus.
Jessie und Mauzi hatten schon angefangen zu essen. Nun setzte sich James dazu. Er nahm sich etwas und fing auch an zu mampfen. Nach ein paar bissen hörte er auf und schaute Jessie, mit einem leichten traurigen Blick, an. Diese schien ihn gar nicht zu beachten, denn sie aß seelenruhig weiter. Nur Mauzi bemerkte es.
" Hast du irgend etwas James?" fragte er leicht besorgt.
James, der in seinen Gedanken vertieft war, zuckte leicht zusammen, als er seinen Namen hörte.
" Ist irgend etwas mit dir?" fragte Mauzi nochmals.
Jessie schaute nun auch, von ihrem Teller, zu James hinüber.
" Nichts ist." Antwortete James nach einer weile.
" Und warum ißt du dann nicht weiter?" fragte nun Jessie.
" Ich habe keinen Hunger mehr." Sagte er, stand auf, und ging in sein Zimmer. Jessie und Mauzi schauten ihm hinterher.
" Manchmal benimmt sich James merkwürdig." sagte Jessie und machte sich wieder an ihrem essen zu schaffen.
Mauzi schaute immer noch zur Tür. Er lies nun auch sein essen stehen und ging in Richtung James Zimmer.
" Hey Mauzi, wo willst du jetzt hin?" fragte Jessie mit vollen Mund.
Mauzi, der sie kurz ansah, antwortete ihr nicht.
" Na toll! Jetzt hauen alle ab und ich bin allein." grummelte Jessie leise. Aber sie machte sich nichts daraus und kaute weiter auf ihrem essen herum.
Mauzi schaute durch den Türspalt und betrat dann, langsam, James Zimmer. Er sah James auf seinem Bett liegen. Das Gesicht hielt James auf das Kissen gepresst und hielt es fest an sich gedrückt. Mauzi kletterte auf James Bett und setzte sich neben ihm. " James?" sagte Mauzi im fragenden Ton und tippte ihn an. Er reagierte nicht darauf. " James, antworte mir doch!" meinte Mauzi und sah wie gebannt auf seinen Partner.
" Was ist denn?" fragte James der den Kopf immer noch auf das Kissen gepresst hielt. Seine stimme hörte sich ein wenig verweint an.
" Sieh mich gefälligst an, wenn ich mit dir rede." sagte Mauzi.
James drehte nun langsam seinen Kopf zu Mauzi, und sah ihn mit verheulten Augen an.
" Warum weinst du denn?" fragte Mauzi besorgt.
" Ich weine doch nicht." Sagte James, der versuchte die weiteren Tränen zu unterdrücken.
" Ach nein? Und was machst du dann hier?" fragte Mauzi der ihn direkt in die Augen schaute.
" Nichts." antwortete James.
" Nach nichts sieht es aber nicht aus." Meinte Mauzi. " Sag schon warum weinst du?"
" Lass mich in ruhe, bitte!" sagte James und drehte sich zur anderen Seite hin.
" Na gut." Sagte Mauzi, sprang vom Bett und verließ das Zimmer.
James setzte sich nun aufrecht auf sein Bett hin, und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. Er sah zu seinem Nachttisch, öffnete die Schublade und holte ein Bild heraus. Er sah es wie hypnotisiert an. Das Bild zeigte ihn und Jessie wie sie im Frühling unter einem Kirschblütenbaum saßen und Picknickten. James hatte, mit einem roten Filzstift, um Jessie ein Herz gemalt. James lächelte schwach und packte das Foto dann wieder zurück. Er sah nun zum Fenster hinaus. Die Sonne war schon längst untergegangen und die Sterne aufgegangen. Er betrachtete eine ganze weile den wunderschönen Sternenhimmel. " Vielleicht irgendwann einmal." Sagte er während er die Sterne ansah, und legte sich dann hin um zu schlafen.
Jessie saß in ihrem Zimmer, und kramte in der Schublade nach ihrem Nachthemd. Sie war so im suchen vertieft das sie gar nicht merkte das Mauzi in ihr Zimmer kam.
" Hey Jessie." Sagte Mauzi als er so vor dem Bett stand.
Jessie drehte sich, leicht erschrocken, um. " Kannst du nicht vorher anklopfen du Flohball?" meckerte sie ihn an.
" Tut mir leid!" entschuldigte sich Mauzi, der sich ganz klein machte.
" Was ist denn?" fragte Jessie, die schnell wieder beruhigt hatte.
" Es ist wegen James." Antwortete er.
" Was ist denn mit ihm?" fragte Jessie uninteressiert und kramte weiter in der Schublade herum.
" Er benimmt sich ziemlich seltsam." Fuhr Mauzi fort.
" Das ist doch typisch für ihn." meinte Jessie, die endlich ihr Nachthemd gefunden hatte.
" Aber er benimmt sich noch viel seltsamer als sonst." Fügte Mauzi hinzu.
" Ach, das geht schon wieder vorbei." Meinte sie und sah Mauzi an. " Könntest du jetzt vielleicht verschwinden? Ich will mich nämlich umziehen!" sagte Jessie und zeigte auf die Tür.
Mauzi, der nicht verstand wie leicht sie das mit James hinnahm, verschwand wie befohlen, aus Jessies Zimmer, und setzte sich ins Wohnzimmer. " Die beiden sind schon ziemlich merkwürdig." Sagte er zu sich selbst, rollte sich auf dem Sofa zusammen und schlief ein.
Es war früh am morgen, als James aufwachte. Er rieb sich die Auge, gähnte herzhaft, und stand schliesslich auf. Er stellte sich ans Fenster und sah hinaus. " Heute wird es bestimmt wieder ein super Tag." Sagte er und verließ sein Zimmer. Als er durch das Wohnzimmer ging, um zur Küche zu kommen, schaute er auf das Sofa, wo Mauzi lag und tief und fest schlief. James hockte sich vor Mauzi hin und sah ihn stumm an, er lächelte, als er ihn so da liegen sah. Er wusste das Mauzi sich manchmal sorgen um ihn und Jessie machte, auch wenn er es nicht zugeben wollte. James kraulte Mauzi am Kopf, dieser fing leicht zu schnurren an, dann ging James in die Küche um das Frühstück vorzubereiten.
Jessie, die diese Nacht unruhig geschlafen hatte, stand im Badezimmer und zog sich an. Auch wenn sie es niemals zugeben würde, hatte sie sich, die ganze Nacht lang, sorgen um James gemacht.
Als sie fertig, mit anziehen, war verließ sie das Bad. Als sie vor der Badezimmertür stand, stieg ihr ein angenehmer Geruch, von frischen Brötchen, in die Nase. " Er hat schon das Frühstück gemacht." Dachte sie und bewegte sich in Richtung Küche.
" Guten morgen." Sagte James, als Jessie durch die Küchentür hereintrat.
" Morgen." Sagte schließlich auch Jessie, die sich an den, fertig gedeckten, Küchentisch setzte.
" Gut geschlafen?" fragte James, der sie, mit seinem unglaublich süßen lächeln, ansah.
" Ja." Antwortete sie nur, obwohl sie wusste das es nicht stimmte.
" Guten morgen." Sagte eine andere Stimme.
" Morgen Mauzi." Sagte James zurück.
Mauzi setzte sich auch an den Tisch und sah James an. " Und?" fragte er dann.
" Und was?" fragte James zurück.
" Wie geht es dir? Was war eigentlich gestern abend mit dir los?" fragte Mauzi.
" Ach weißt du..." fing James an.
" Nein, weiß ich nicht!" unterbrach ihn Mauzi.
" Ich hatte gestern abend auf einmal starke Kopfschmerzen." Log James ihn an.
" Auf einmal?" fragte Jessie und sah James mißtrauisch an.
" Äh... ja." Gab James zur Antwort und kratzte sich verlegen am Hinterkopf.
" Na ja, dagegen kann man eben nichts machen." Sagte Jessie und fing an zu essen.
" Tja, dagegen kann man wirklich nichts machen." Wiederholte James und fing auch zu essen an.
Kapitel 4 - Gefährlicher Einkausmaraton
Als die drei das Frühstück beendet hatte, machten sie sich auf den Weg in die Stadt, um shoppen zu gehen, was James und Mauzi gar nicht erfreute. Nur Jessie schien sich darauf zu freuen.
" Wie kann man sich nur aufs einkaufen freuen?" fragte James Mauzi. " Könntest du mir das erklären?"
" Das scheint den Frauen im Blut zu liegen." Antwortete Mauzi, der auf Jessie schaute, die ein paar schritte vorausgegangen war und das Gespräch der beiden gar nicht bemerkte.
" Ja, und den Männern liegen sie auf der Brieftasche." Meinte dann James.
" Bin ich froh das ich ein Pokemon bin." Sagte Mauzi, der etwas erleichtert aufatmete.
" Ja, nur schade das du die Attacke Zahltag nicht kannst, denn dann hätten wir keine Geldprobleme mehr." Sagte James, der in seine Brieftasche schaute, die fast leer war.
" Tja nur leider kann ich sie nicht mehr lernen, weil ich meine ganze kraft für sprechen lernen verbraucht habe." Erklärte Mauzi.
" Leider!" seufzte James, der sich mit Mauzi beeilte, um Jessie einzuholen.
Als die drei in der Stadt angekommen waren, zog Jessie sie gleich in das erste Designer geschäft. James und Mauzi ließen sich erstmal auf twei Stühle, die im Geschäft standen, fallen und sahen Jessie zu, die sich regelrecht auf die Sachen stürzte.
" Ich hasse einkaufen!" maulte James.
" Ich auch!" stimmte Mauzi dazu.
" Das kann heute wieder teuer werden." Sagte James, der trübe dreinschaute.
" Miauz, genau!" sagte Mauzi, der auch trübe dreinschaute.
Jessie, die ein paar Sonderangebote entdeckt hatte, stritt sich mal wieder mit den anderen Kundinnen.
" Ich habe es zuerst gesehen!" schrie Jessie, die an einem Kleid zog.
" Ich hatte es zuerst in der Hand!" schrie die andere Kundin, die am anderen ende zog.
" Dafür braucht man einen guten Geschmack!"
" Dann ist es nichts für sie!" schrie Jessie weiter. " Darin würden sie nämlich wie ein Relaxo im Minikleid aussehen!"
" So etwas lasse ich mir nicht bieten!" schrie die Frau. " Ich hole den Geschäftsführer!"
Gesagt, getan. Die Frau holte den Geschäftsführer, der Jessie, ohne wenn und aber, aus dem Laden schmiss. Und zur Krönung bekam Jessie auch noch Hausverbot.
" Was war denn los?" fragten Jasmes und Mauzi, die neben Jessie standen.
" Diese aufgedonnerte Ziege!!!" schrie Jessie und machte sich auf den Weg zum nächsten Laden. James und Mauzi folgten ihr einfach, ohne weitere fragen zu stellen.
" Wenn Jessie heute so weiter macht," sagte James, " dann wird sie bald in jedem Laden diese Stadt Hausverbot bekommen."
Es kam wie James es vorhergesagt hatte. Jessie bekam in weiteren vier Läden Hausverbot, und einer wollte schon die Polizei verständigen, aber Jessie ist dann schon freiwillig gegangen.
" Und was machen wir jetzt?" fragte Mauzi, als sie aus dem sechsten Geschäft raussgeschmissen wurden.
" Wir gehen zum nächsten Laden." antwortete Jessie.
" Ja, das hatte ich befürchtet." maulte James.
" Jammer nicht herum, sondern komm endlicj!" befahl Jessie, und zog James hinter sich her. Mauzi folgte den beiden stumm, denn er wollte sich lieber nicht einmischen. Das würde nur seiner Gesundheit schaden.
Kapitel 5 - Unerwünschtes Wiedersehen
Es war schon sehr spät, als die drei die Stadt verlassen hatten, um Nachhause zu gehen. Es war wirklich ein schlimmer Tag, den Jessie hatte wirklich fast in jedem Geschäft Hausverbot bekommen. Jessie konnte nicht verstehen warum jeder sie rausgeworfen hatte, nur wegen einen kleinen Streit, der fast in einer Rauferei geendet hatte.
" Ich hoffe wir gehen in den nächsten drei Jahren nie wieder einkaufen." Sagte James der neben Jessie, auf der Straße, hertrottete.
Jessie, die nichts, erstaunlicher weise, sagte, sah James nur an. James bemerkte es und sah auch zu Jessie. Diese schaute wieder schnell Weg. " Was ist denn mit der los?" fragte er sich in Gedanken. Aber bevor er irgend etwas sagen konnte war ein Lachen zu hören.
" So sieht man sich wieder, Jessie." Ertönte eine Jungenstimme, die Jessie irgendwie bekannt vorkam.
" Oh Nein! Nicht der!" sagte Jessie leise, die nun wusste wer es war.
Zwei Menschen kamen auf die drei zu. Die eine war Jake, der Jessie mit einem lächeln ansah, und die andere war ein Mädchen, die neben ihm herlief. Das Mädchen war ungefähr genauso groß wie Jessie, hatte lange Malvenfarbene Haare, die zu einem geflochtenen Zopf gebunden waren und lilane Augen.
" Was willst du denn schon wieder?" fragte Jessie, die ihn keines Blickes würdigte.
" Nichts. Wir sind hier nur zufällig vorbeigekommen." Sagte Jake, der hinterhältig grinste.
" Dann könnt ihr ja auch zufällig wieder verschwinden!" sagte James und sah beide mit einem bösen Blick an.
" Wollt ihr uns etwa Ärger machen?" fragte das Mädchen.
" Jessie ich kann einfach nicht widerstehen!" flüsterte James seiner Partnerin zu.
" Ich auch nicht!" flüsterte Jessie zurück.
Jessie und James stellten sich in Pose und sagten ihre Kampfansage auf.
" Jetzt gibt es Ärger!"
" Und es kommt noch härter!"
" Wir wollen über die Erde regieren!"
" Und unseren eigenen Staat kreieren!"
" Liebe und Wahrheit verurteilen wir!"
" Mehr und mehr Macht das wollen wir!"
" Jessie!"
" Und James!"
Team Rocket so schnell wie das Licht!"
" Gebt lieber auf und bekämpft uns nicht!"
" Miauz, genau!"
Jessie und James standen nun in ihren Team Rocket Uniformen vor den beiden.
" Na? Da fallen euch die Augen aus dem Kopf, oder?" fragte Jessie die frech grinste.
Jake und seine Begleiterin waren aber nicht gerade sehr beeindruckt.
" Ah, ihr gehört zum Team Rocket." Sagte Jake mit ausdruckslosem Gesicht. " Dann werden wir uns auch mal vorstellen."
" Macht euch auf Ärger gefasst!" sagte das Mädchen.
" Ihr kriegt die doppelte Ladung verpass!" sagte nun Jake, und stellte sich mit seiner Begleiterin auch in Pose.
" Wir werden euch ein leben voller Qualen bereiten!"
" Und euch dazu bringen euch zu zerstreiten!"
" Das leben in frieden verabscheuen wir!"
" Haut lieber ab das ist unser Revier"
" Alexandra!"
" Und Jake!"
" Wir sind das Team Thunder und fürchten weder Donner noch grollen!"
" Wenn wir mit euch fertig sind werdet ihr in der Ecke schmollen!"
Jessie und James, sowohl auch Mauzi, sahen die beiden Leute, mit offenstehenden Mündern, an. Die beiden trugen schwarze Kleidung, sie ein schwarzes Top und er ein schwarzes T-Shirt, auf dem eine gelbes, wie ein Blitz gezacktes, T drauf war. Dazu trugen beide dunkelblaue Hosen.
" Wer oder was ist Team Thunder?" fragten Jessie und James die, die beiden mit großen Augen anschauten.
" Das Team Thunder ist eine andere Organisation von Verbrechern." erklärte Alexandra.
" Und wie kommt es das wir noch nie von euch gehört haben?" fragte Mauzi, der beide mißtrauisch ansah.
" Nun wir sind eben nicht so auffällig wie das Team Rocket." erklärte Jake, der Mauzi direkt in die Augen schaute. Mauzi bekam bei diesem kalten Blick eine Gänsehaut.
" Wir haben keine angst vor solchen Typen wie euch." Sagte Jessie die, die Arme verschränkte.
" Das wäre aber besser." sagte Jake, und machte eine Handbewegung.
Auf einmal waren die drei Rockets von schwarz gekleideten Männern umzingelt. Es gab keinen Möglichkeit zu entkommen. Einer packte Mauzi, der sich krampfhaft versuchte zu währen. Zwei andere hielten James fest, und zwei weitere Jessie, die sich auch versuchten zu währen, aber die Männer waren zu stark.
" Was sollen wir jetzt mit ihnen machen?" fragte einer der Männer.
" Nehmt das Mauzi und das Mädchen mit." befahl er, und wandte sich zum gehen.
" Nein! Jessie! Mauzi!" rief James, der versuchte sich aus dem griff der beiden Männer zu befreien, was ihm nicht gelang.
" Und was sollen wir mit ihm machen?" fragte der eine Mann der James festhielt.
" Macht ihn fertig!" befahl Jake und ging mit Alexandra. Die Männer, die Mauzi und Jessie festhielten, folgten ihnen.
" Nein! James!" schrie Jessie, die sich versuchte aus dem griff, der schwarz gekleideten, zu lösen. Jessie konnte nichts mehr erkennen, denn sie waren schon zu weit von James entfernt, als sie nach hinten schaute.
James bekam angst, als sich einer der Männer vor ihm stellte, und sich die Faust rieb.
" Du hast Jake gehört," sagte er dann zu James, " wir sollen dich fertig machen."
James wusste was ihm jetzt blühte. Er schloss die Augen und hoffte das dies alles nur ein böser Traum war.
Kapitel 6 - Training ist alles!
James öffnete langsam seine Augen. Ihm tat alles weh. Es kam ihn vor als ob alle Knochen in seinen Körper gebrochen waren. Wo war er überhaupt? Er lag in einem Bett und alles um ihn herum war weiß. " Wo bin ich?" fragte er mit schwacher Stimme.
" Im Krankenhaus." antwortete ihm eine wohlbekannte Stimme.
" Pika." sagte eine andere.
James schaute zur Seite. Er wollte es zwar nicht glauben aber da standen wirklich Ash mit Pikachu, Misty mit Togepi im Arm und Tracy, die ihn ansahen.
" Was macht ihr denn hier?" fragte James.
" Wir haben dich bewusstlos auf der Straße liegen sehen." erklärte Ash.
" Und da haben wir dich ins Krankenhaus gebracht." Erklärte Misty weiter.
" Wir konnten dich da ja nicht verletzt liegen lassen." Erklärte nun Tracy.
James setzte sich, unter großen schmerzen, aufrecht im Bett hin. Er sah zur Seite, wo ein großer Spiegel stand, und sah sich an. James hatte ein blaues Auge und einen Kratzer an der Wange. Zu alledem tat ihm jeder Knochen in seinem Körper weh und er hatte überall, verteilt, blaue Flecke. Er konnte gar nicht glauben das er diese, jämmerliche, Gestalt im Spiegel war, aber leider war es so.
" Was ist eigentlich passiert?" fragte Ash neugierig.
" Ja, und wo ist Jessie?" fragte Misty.
" Und Mauzi?" fragte Tracy.
James sah die drei an und lies dann den Kopf hängen. " Sie haben sie mitgenommen." Sagte er.
" Wer hat sie mitgenommen?" fragte Ash.
" Das Team Thunder." Antwortete James.
" Wer?" fragte Misty, die ihn fragend anschaute.
James musste den dreien alles von vorne erklären. Als er fertig war lies er wieder den Kopf hängen. " So war es." Sagte er.
" Aber warum haben sie die beiden mitgenommen?" fragte Ash.
" Ich weiß es nicht." Gab James, mit trauriger Stimme, zur antwort.
" Und was jetzt?" fragte Misty, und sah abwechselnd von Ash zu Tracy.
" Ich werde sie da rausholen." Sagte James leise und stand aus dem Bett aus. Kaum stand er brach er auch schon zusammen.
" Du musst dich noch ausruhen." Sagte Ash und half James auf.
" Nein! Ich muss sie da herausholen!" wiedersprach James ihm. " Helft ihr mir?" fragte James, der die drei bittend ansah.
Ash. Misty und Tracy waren leicht verwundert, warum er gerade sie fragte ob sie ihm helfen.
" Bitte!" flehte James die drei, auf knien und mit Tränen in den Augen, an.
" Na gut." sagte Ash nach einer weile.
" Pika." Meldete sich nun auch Pikachu mal wieder.
" Danke." Sagte James und verlies, mit den drei Freunden, das Krankenhaus. Sie machte sich auf den Weg zum Haus der Rockets.
In der Zwischenzeit saßen Jessie und Mauzi in einem Zimmer. Es sollte ihr Gefängnis sein, wie Jake gesagt hatte, aber es war für ein Gefängnis sehr komfortabel. Es hatte ein weiches Bett und sogar ein eigenes Bad. Nur die Fenster hatten Gitterstäbe und die Tür war aus Eisen.
Jessie saß auf dem Bett und starrte ins leere. " Was haben sie nur mit James gemacht?" fragte sie und sah Mauzi, mit einem traurigen Gesichtsausdruck, an.
" Ich Weiß es nicht Jessie." Antwortete Mauzi und sah in Jessies trauriges Gesicht.
" Sie werden ihn, im wahrsten Sinne des Wortes, fertig gemacht haben." Sagte eine Mädchenstimme vor der Tür.
Jessie sah zur Tür und bekam wieder einen ernsten Gesichtsausdruck. Dort stand Alexandra.
" Wie meinst du das?" fragte Jessie, die Alexandra böse ansah.
" Tu nicht so! Du Weißt ganz genau was ich meine!" sagte Alexandra und sah Jessie in die Augen.
Jessie wusste was sie meinte, aber sie konnte es sich einfach nicht vorstellen. " Was habt ihr mit uns vor?" fragte sie etwas wütend.
" Ich habe nichts mit euch vor, aber Jake." Antwortete das Mädchen im ruhigen Ton.
" Was denn?" fragte Mauzi.
" Das werdet ihr schon noch erfahren, aber bis dahin werdet ihr hier drinnen bleiben." Sagte sie und ging.
Jessie und Mauzi schauten sich fragend an. " Was hat sie nur damit gemeint?" dachten beide.
James, Ash, Misty und Tracy hatten nun das Haus von Team Rocket erreicht. Die vier traten ins Haus und gingen in die Küche. James fand, auf dem Küchentisch, einen Zettel.
" Hey, was ist das?" fragte Ash und schaute auf den Zettel.
James las ihn vor.
Hey Flasche,
falls du das bisschen Prügel überlebt hast, fordere ich dich zu einem Wettkampf heraus. Falls du gewinnen solltest, was ich bezweifle, bekommst du Jessie und Mauzi wieder. Aber wenn du verlierst werde ich die beiden behalten und es würde deiner Gesundheit schaden. Wenn du den Mut hast dann komm morgen in zehn Tagen zu den White Cliffs um 17.00 Uhr.
Gez. Jake
James sah wütend auf den Zettel. " Ich bin keine Flasche!" sagte er wutschnaubend. " Der wird sein blaues wunder erleben!"
" Glaubst du das James es schaffen kann?" fragte Tracy Ash.
" Natürlich wird er es schaffen, wenn wir ihm helfen." Beantwortete Ash die frage.
" Ja genau." Stimmte Misty zu.
" Meint ihr?" fragte James und sah die drei an.
" Natürlich!" sagten alle drei gleichzeitig.
" Du brauchst nur Training." Sagte Misty.
" Training ist alles!" sagte Ash.
" Pikachu!" sagte Pikachu, der Ash zustimmte.
" Gleich morgen früh musst du anfangen zu Trainieren." Sagte Tracy.
" Ja, dann wirst du es garantiert schaffen. Wir werden dir schon helfen!" sagte Ash der neben James trat.
" Ich hoffe ihr habt recht." Sagte James leise und starrte auf den Zettel in der Hand. Er schwor sich Jessie und Mauzi da herauszuholen.
Jessie saß immer noch auf dem Bett, in ihrem Gefängnis. Mauzi hatte sich zusammengerollt und schlief. Jessie schaute eine Zeitlang auf Mauzi. " Der kann aber auch immer schlafen." Sagte sie leise und kraulte Mauzi. Sie ließ nun von ihn ab und griff in ihre Hosentasche. Sie holte die Perle hervor, die sie von James geschenkt bekommen hatte, und sah sie eine weile an. " Ich hoffe dir geht es gut James." Sagte sie. Mit diesen Worten legte sie sich hin und wollte auch versuchen zu schlafen.
James, Ash, Misty und Tracy saßen beim Abendessen zusammen. James kriegte keinen einzigen bissen runter. Ash, Misty und Tracy unterhielten sich so intensiv miteinander, das sie gar nicht merkten das James in sein Zimmer verschwand. Nur Pikachu bemerkte es und folgte ihm.
James saß auf seinem Bett. Er starrte ins leere. Er wurde erst aus seinen Gedanken gerissen als ein leises " Pika" hinter ihm ertönte. James drehte sich um und sah Pikachu, der mühselig versuchte auf James Bett zu klettern.
" Was machst du denn hier?" fragte James und half dem kleinen gelben Mauspokemon.
" Pikachu." Sagte es und lächelte.
" Wenn Mauzi hier währe könnte ich dich wenigstens verstehen, aber so." sagte James und schaute traurig vor sich her.
" Pika Pi." Sagte Pikachu und klopfte auf James rücken.
James schaute wieder zu Pikachu. " Du willst mich aufmuntern, habe ich recht?"
" Pikachu." Antwortete es und nickte.
" Das ist nett von dir, aber im Moment kann mich gar nichts aufmuntern." sagte James und holte aus seiner Schublade das Bild von Jessie und ihm beim Picknick. Er schaute es eine weile an und fing an zu weinen. " Oh Jessie, hoffentlich geht es dir gut." Sagte James unter Tränen und legte sich hin.
Pikachu, der jetzt wusste das James allein sein wollte, verließ wieder das Zimmer und ging wieder in die Küche, zu den anderen.
Kapitel 7 - Harte Zeiten für James
James schlief, wenn auch etwas unruhig in dieser Nacht, bis zum nächsten morgen. Er schlief gerade etwas besser, als ein lauter lärm in seinem Zimmer zu hören war.
" Aufstehen!!!" rief Ash, der durch ein Megaphon sprach.
James viel bei diesem Krach prompt aus den Bett. Er schaute die drei Freunde, die in seinem Zimmer standen, verschlafen an. " Schon aufstehen?" fragte er. Er sah aus den Fenster. " Ist doch noch so früh." Jammerte er und stand auf.
" Man kann nie früh genug aufstehen um zu Trainieren." Sagte Ash und grinste breit.
" Das musst du gerade sagen." Stichelte Misty. " Wir mussten dich doch auch wecken."
Ash wechselte vom grinsenden zum ernsten Gesicht. " Hier geht es jetzt nicht um mich sondern um James." Sagte er etwas wütend und zeigte auf James.
" Na dann, würde ich mal sagen, fangen wir an." Sagte Tracy.
1.Tag
Die vier standen nun vor dem Haus. " Und was soll ich heute zuerst machen?" fragte James, der immer noch müde war.
" Zwei stunden Dauerlauf." Antwortete Ash.
" Waaas? Zwei stunden?" rief James entsetzt.
" Ja. Also los." Sagte Ash und machte eine Bewegung das James loslaufen sollte.
James, der nicht gerade sehr begeistert war, rannte los. Er bereute es jetzt irgendwie die Knirpse um Hilfe gebeten zu haben.
" Meinst du das, das für den Anfang nicht etwas viel ist?" fragte Misty.
" Ach! So ein bisschen Training wird ihm schon nicht schaden!" antwortete Ash.
" Dann könntest du ja gleich mitmachen!" meinte Misty.
" Häh?!?" sagte Ash etwas entsetzt.
" Dir würde so ein bisschen Training auch nichts schaden!" erklärte sie.
" Aber ich..." fing Ash an.
" Nichts da! Du läufst mit!!!" schrie Misty und scheuchte Ash hinterher. " Pikach," sagte sie zum kleinen Mauspokemon, " du läufst mit ihm, und wenn er schlapp macht dann verpasst du ihn einen schock! Verstanden?"
" Pikachu!" antwortete es und lief seinem Trainer hinterher.
" Glaubst du das Ash das durchhalten wird?" fragte Tracy.
" Wenn er vorher schlapp macht dann wird Pikachu ihn schon auf Trab bringen!" antwortete Misty mit einen fiesen Grinsen im Gesicht.
James schaute auf die Uhr. Er ist erst 20 Minuten gelaufen und war jetzt schon etwas ausser Atem. Er hörte auf einmal einen schrei hinter sich. James drehte sich um. Es war Ash der, leicht angesengt, auf James zugerannt kam. Hinter ihm Pikachu.
" Was... machst du... denn hier?" fragte James, der nach Luft schnappte.
" Das siehst... du... doch, ich... mache auch... einen Dauerlauf." Antwortete Ash etwas aus der Puste.
" Doch nicht etwa... freiwillig?"
" Nein! Misty hat... mich dazu... gezwungen und... Pikachu... hinter mich... hergehetzt."
Ash blieb kurz stehen um sich etwas auszuruhen, aber kaum blieb er stehen verpasste ihn Pikachu einen Donnerschock. Ash lief sofort wieder los.
" Wenn Pikachu dich... heute öfters schockt... dann bist... du... aber arm dran!" sagte James und lief gemeinsam mit Ash vor Pikachu weg.
Die beiden kamen zwei stunden später wieder am Haus an. James vollkommen erschöpft, genauso wie Ash, nur Ash sah sehr verkohlt aus(" Geschieht den Jungen ganz recht! Hi hi."). Beide brachen, vor Misty und Tracy, auf den Boden zusammen und rangen nach Luft.
" Das hast du gut gemacht Pikachu." sagte Misty zu Pikachu
" Pi Pikachu!" sagte es und lächelte.
" Nach dem Mittagessen und Abendessen lauft ihr beide nochmal zwei stunden! Pikachu wird euch sicherlich dabei Helfen!" sagte Misty.
" Nein!!!" riefen James und Ash gleichzeitig.
5.Tag
" Heute ist wieder Krafttraining angesagt!" sagte Tracy.
" Oh nein!" sagten James und Ash überhörbar.
" Also ihr beiden, als erstes 50 Kniebeugen." Befahl Misty.
James und Ash taten lieber wie befohlen und machten erstemal 50 Kniebeugen, denn ansonsten gab es einen schock von Pikachu.
Als sie fertig waren mussten sie 100 Liegestütze machen.
" Warum muss Training so anstrengend sein?" fragte Ash der schon nach dem 10 stütz zusammenbrach. Pikachu, der genau aufpasste, schockte Ash etwas.
" Ich mache das nur um Jessie und Mauzi da rauszuholen." sagte James und strengte sich an.
Die beiden mussten Hürden laufen, Bock springen und Muskeltraining machen. James hielt, so gut wie er konnte durch, aber Ash hatte in 5 Tagen die meisten Schocks abbekommen. Am Abend war James geschafft und viel wie tot ins Bett, aber er konnte nicht einschlafen, weil er immerzu an Jessie denken musste. Er hoffte das es ihr gut ging und sie wohl auf war.
" Noch 5 Tage dann hole ich dich da raus." Dachte James und schlief erschöpft ein.
Jessie saß auf dem Bode, in ihrem sogenannten Gefängnis, und sah Mauzi, der vor ihr saß, schweigend an. Nach langem schweigen hielt es Mauzi einfach nicht mehr aus. " Glaubst du James wird uns hier herausholen können?" fragte er und sah Jessie an.
" Ich hoffe es." Sagte sie leise und sah wieder die Perle an. " Ansonsten ist das Team Rocket Geschichte."
9.Tag
James machte am späten nachmittag einen kleinen dauerlauf, aber diesmal ohne Ash und Pikachu. Misty war gnädig und lies Ash seit gestern in ruhe, denn sein Gejammer ging ihr so langsam auf die nerven, also gab sie nach. James Gedanken kreisten immer nur um Jessie, Mauzi und den bevorstehenden Wettkampf morgen. Er hatte in den letzten Tagen hart, unter Mistys leitung, Trainiert das er sich stark genug fühlte und auch war. Er kam an einem alten Holzschuppen, im Wald, vorbei. Er blieb davor stehen und schaute auf die Holzwand. James ballte die Faust und schlug mit all seiner kraft dagegen. Eine zeit lang herrschte stille, dann schrie James vor schmerzen auf und rieb sich seine Hand, die anfing zu bluten. ( Tja, in 9 Tagen kann mann nicht zum Herkules werden James!) Mit seiner, schmerzenden und blutenden, Hand machte er sich auf den Weg Nachhause.
" Was hast du denn mit deiner Hnd gemacht?" fragte Misty, die sofort seine verletzte Hand erblickt hatte.
" Ein kleiner Unfall." Antwortete James der sich die Hand hielt.
" Die muss schnellstens verbunden werden." Sagte Tracy, der den verbandskasten holte und sofort James verarztete.
" Glaubst du das du es mit einer verletzten Hand morgen schaffen wirst?" fragte Ash, der auf James Hand schaute.
" Es sieht schlimmer aus als es ist." Meinte James.
" Na hoffentlich überschätzt du dich nicht." Meinte Misty.
" Nein das werde ich schon nicht." Sagte James und ging in sein Zimmer. Pikachu folgte ihm.
James saß wieder mal auf seinem Bett und starrte seine Hand an, die immernoch leicht schmerzte.
" Pika Pi Pikachu." Sagte Pikachu, der vor James stand.
" Na du." Sagte James und nahm es auf den Arm. " Glaubst du das ich es morgen schaffen könnte?"
" Pika Pika," sagte Pikachu und sah James in die Augen.
" Weißt du, wenn ich Jessie und Mauzi befreien kann, werden wir wieder nach dir jagen." Sagte James und kraulte Pikachu am Kopf.
" Pika?" fragte Pikachu und lies sich einfach von ihm kraulen.
" Aber du wirst uns sicherlich wieder mit einem Donnerschock oder Donnerblitz aufhalte, hab ich recht?" fragte James und lächelte Pikachu an.
" Pi Pikachu." Nickte Pikachu und lächelte zurück.
James setzte nun Pikachu, auf den Boden, ab und legte sich hin. " Ich muss mich jetzt für morgen ausruhen." Sagte er zu Pika.
Pikachu kletterte wider auf James Bett und legte sich neben ihn.
" Willst du heute nacht bei mir schlafen?" fragte James, den es etwas wunderte das Pikachu sich neben ihn legte.
" Pika." Antwortete es und nickte leicht.
" Na gut." Sagte James und deckte es zu.
James und Pikachu schliefen nach kurzer zeit ein.
Kapitel 8 - Die Herausforderung
James öffnete die Augen und schaute neben sich. Er musste lächeln, weil Pikachu ganz eng an ihn gekuschelt lag. James gähnte laut, wobei Pikach aufwachte.
" Hab ich dich geweckt?" fragte James freundlich.
" Pikaaaaaa." Sagte es mit gähnender Stimme.
" Ich mach jetzt Frühstück. Kommst du mit?" fragte James und sah Pika an.
" Pikachu." Antwortete es und kletterte auf seine Schulter.
James konnte nicht verstehen warum Pikachu ihn nicht einfach schockte, denn er hatte schon oft versucht es zu fangen, aber Pikachu war in den letzten 10 Tagen total freundlich zu ihm. Ohne weiter darüber nachzudenken begab er sich, mit Pkachu auf der Schulter, zur Küche um das Frühstück zu machen.
" Pikachu scheint sich ja gut mit James zu verstehen." Sagte Misty, die mit Ash und Tracy durch die halboffene Küchentür spähten.
" Ein bisschen zu gut für meinen Geschmack." Meinte Ash.
" Bist du etwa eifersüchtig?" fragte Misty.
" Nein, nur verwundert, weil sich Pikachu auf einmal mit ihm versteht." Antwortete er.
" Ach komm schon Ash du kannst es nur nicht ertragen wenn sich Pikachu mit jemand anderen versteht." Meinte Misty.
Ash sagte nichts weiter darauf sondern schaute beleidigt auf James, mit Pikachu auf seiner Schulter, der das Frühstück machte.
Tracy, den der Streit zwischen Ash und Misty kalt lies, zeichnete James und Pikachu.
Die vier saßen nun beim Frühstück. James starrte, wie immer, auf sein Teller mit dem essen darauf. Er dachte wieder an Jessie.
" Pika Pi." Sagte Pikachu zu James und tippte ihn an.
" Ist irgendwas mit dir James?" fragte nun Misty.
" Nein, alles in Ordnung." Antwortete er und fing an zu essen.
James dachte den ganzen Tag über an den Wettkampf. Die kleine Gruppe, von vier Leuten und zwei Pokemon, machte sich auf den Weg zu den White Cliffs. Sie waren Punkt genau um 17.00 Uhr da, nur von Jake war keine Spur, weit und breit, zu sehen.
" Der Kerl scheint nichts von Pünktlichkeit zu halte." Sagte Ash, der sich umsah.
" Ich kenne da auch jemanden der nichts von Pünktlichkeit hält." ärgerte Misty ihn.
" Ich bin aber nicht so unpünktlich." Erklärte Ash leicht verärgert.
" Ich auch nicht!" ertönte eine Stimme hinter ihnen.
" Jake." Sagte James, der einen düsteren Gesichtsausdruck bekam.
" Wen hattet ihr sonst erwartet? Den Osterhasen?" fragte er mit Ironischer Stimme.
" Ha ha ha. Ich lache nächstes Jahr, O K." sagte James und ging ein paar schritte auf ihn zu.
" Keinen schritt weiter oder deine kleine Freundin und das Katzenvieh müssen daran glauben." Er zeigte nach hinten, wo ein großer Muskel bepackter Kerl Jessie und Mauzi, die gefesselt waren, festhielt.
" James!" rief Jessie, überglücklich ihren Partner zu sehen.
James sah zu ihr rüber, sagte aber nichts. Er starrte nun Jake böse an.
" Was ist denn? Willst du ihr nicht Hallo sagen? Sagte Jake mit kalter Stimme.
James sah ihn weiterhin mit bösen Gesichtsausdruck an.
" Ach da wäre noch etwas." Sagte Jake. " Deine kleinen Freunde da," er zeigte auf die drei hinter James, " dürfen dir nicht Helfen, ansonsten wäre das nicht gut für Jessies und Mauzis Gesundheit."
" Keine Angst." Sagte James mit fester Stimme. " Das geht nur dich und mich was an."
" Bei diesem kleinen Test könnten sie dir sowieso nicht helfen." Erklärte Alexandra, die nun neben Jake aufgetaucht war.
" Was ist das für ein Test? Ich bin gut auf alles vorbereite!" erklärte James.
" Wirklich auf alles?" fragte Jakes.
" Auch auf ein kleines Wettrennen mit dem Auto?" fragte Alexandra.
James wechselte vom ernsten zum entsetzten Gesicht. Er hatte mit etwas ganz anderen gerechnet, als wie mit einem Wettrennen. Ausserdem konnte er doch nicht richtig fahren.
" Was ist denn? Hast du angst bekommen?" fragte Jake mit einem Siegessicheren lächeln.
" Du kannst natürlich kneifen und abhauen, aber dann gehören Jessie und Mauzi mir."
James überlegte nicht lange. " Ich tue es." Sagte er.
" Oh, sieht so aus als hätte die Flasche doch Mut." Sagte Jake.
James überhörte einfach den letzten Satz, denn er wusste das Jake ihn nur wütend machen wollte.
Zwei Geländewagen hielte vor den beiden Jungs. " Wir werden drei runden um die White Cliffs fahren, der erste ist der Sieger, verstanden?" sagte Jake und setzte sich in den Einen Wagen.
" Na klar." Sagte James und setzte sich in den anderen Wagen.
" Wenn ich den Startschuss gebe fahrt ihr los." Erklärte Alexandra und hielt eine Pistole in die Höhe.
Jessie starrte wie gebannt auf den Wagen in den James saß und hoffte das er es schaffen würde.
" Auf die Plätze... Fertig... looos!" sagte Alexandra und feuerte die Pistole ab.
Die Motoren der beiden Wägen heulte auf und sie fuhren los.
" Glaub ihr James schafft das?" fragte Misty.
" Er hat zwar Trainiert aber das es ein Wettkampf mit dem Wagen ist hätte keiner gedacht." Sagte Ash.
" Wir können doch jetzt nicht einfach hier herumstehen und zugucken. Der Kerl wird bestimmt nicht Fair kämpfen." Meinte Tracy.
" Ich hab ne Idee. Pikachu!" sagte Ash und flüsterte den kleinen Pokemon etwas ins Ohr.
" Hast du verstanden?"
" Pikachu." Sagte es und rannte los.
In der Zwischenzeit hatten James und Jake schon die erste runde geschafft. James hatte einen kleinen Vorsprung, aber Jake holte ihn schnell ein. Als die beiden direkt nebeneinander fuhren, versuchte Jake James aus der Bahn zu drängen. James konnte ihn noch gerade so ausweichen. Der Wagen fing etwas zu schlingern an, aber James konnte ihn noch unter Kontrolle bringen. Auf einmal fing James Hand an zu schmezen. " Nein, nicht jetzt." sagte er mit Schmerz verzerrten Gesicht. Er wurde langsamer, so das Jake ohne große Probleme vorbeiziehen konnte. Er hörte seinen Rivalen " Flasche" rufen und fuhr so schnell weg das er eine Staubwolke hinterließ. " Na warte!" fauchte James wütend und trat das Gaspedal fast durch den Boden durch, um ihn einzuholen. Er wollte und musste unbedingt gewinnen, also achtete er nicht mehr auf sein Hand und schoss wie der geölte Blitz die Straße entlang.
" Du musst es schaffen James." Sagte Jessie leise.
" Glaubst du wirklich das er das schaffen kann?" fragte Alexandra, die nun neben sie stand und die fesseln der beiden löste.
" Warum bindest du uns los?" fragte Jessie verwundert.
" Wir könnten jetzt einfach abhauen!" sagte Mauzi.
" Das würdet ihr schon nicht." meinte Alexandra und hielt den beiden ihre Waffe entgegen.
" Das ist ein überzeugende Argument." Sagte Mauzi und versteckte sich hinter Jessie, die es offensichtlich nicht beeindruckte.
James und Jake mussten nur noch eine rund fahren. James jagte Jake so schnell hinterher das er beinahe, in einer scharfen Kurve, von den Klippen gestürzt wäre, aber das war ihm egal, denn er wollte unbedingt gewinnen und Jessie wieder in die Arme schließen. Die beiden fuhren auf die Zielgerade zu, James dicht an Jake. James, der Jake ein Stück überholt hatte, achtete gar nicht mehr auf seinen Gegner sondern nur noch auf die Strecke. Er konnte schon Jessie und die Knirpse sehen. James gab noch mal so richtig Gas und lies Jake, in einer Staubwolke, zurück und gewann dieses Rennen.
" Gewonnen!!!" schrien Ash, Misty, Tracy, Jessie und Mauzi wie aus einem Munde.
James Wagen kam zum stehen und er stieg freudestrahlend aus. Jetzt kam auch Jake, der ebenfalls ausstieg, auf James zu. " Ich habe eindeutig Gewonnen." Sagte James zu ihm. Jake, der vor James stand, lächelte hinterhältig und Boxte ihn mit all seiner Kraft in den Magen. James brach, vor schmerzen, auf dem Boden zusammen. " Du glaubst doch nicht das ich dich so einfach davon kommen lasse, oder?" sagte Jake und verpasste ihm noch einen Tritt.
" Er hat eindeutig und Fair Gewonnen!" rief Ash wütend.
" Ich werde euch gleich zeigen was ich von Fährnis halte." sagte Jake und richtete seine Waffe gegen James und Grinste.
" Halt! Im Namen des Gesetzes!" rief eine Weiblich Stimme auf einmal.
Alle drehten sich um und sahen in die Richtung von der die Stimme kam. " Officer Rocky." Riefen Ash und seine Freunde. Neben ihr stand Pikachu und Grinste.
" Mist!" riefen Jake und Alexandra und wollten verschwinden, aber sie waren in Windeseile von Polizisten umzingelt.
" Ihr werdet nirgendwo hingehen, ausser ins Gefängnis!" sagte Rocky und führte sie ab.
" Gut gemacht Pikachu." sagte Ash und nahm Pika auf den Arm.
" Pi Pikachu." Sagte es.
James richtete sich, trotz der schmerzen, auf und rannte Jessie entgegen, die ihm auch entgegen kam. Die beiden fielen sich in die Arme. " Ich hab mir solche Sorgen um dich gemacht." Sagte James zu ihr und drückte sie fest an sich. " Ich auch." Sagte Jessie, die ihn auch fest an sich drückte. " Hey, und was ist mit mir." Jammerte Mauzi. James beugte sich zu ihm herunter und nahm ihn auch in den Arm. " Ist ja gut, du brauchst mich ja nicht gleich zu zerquetschen!" riefe er und sprang von seinen Arm herunter.
" Sieht so aus als wäre alles wieder in Ordnung." Sagte Misty, die mit Ash und Tracy auf die Rockets zukamen.
" Ja und die beiden werden uns erstmal kein Ärger machen." Meinte James und nahm Pikachu auf den Arm. " Hab ich recht?" fragte er Pika.
" Pika." gab Pikachu von sich und Grinste frech.
" Danke für die Hilfe." Sagte James, der Pika wider abgesetzt hatte, und reichte Ash die Hand.
" Sieht so aus als würden sich unsere Wege hier wieder trennen." Meinte Ash und gab James die Hand.
" Nicht für lange, denn übermorgen werden wir wieder hinter Pikachu her sein." Erklärte James und Grinste Pikachu an, der zurückgrinste.
Die drei Freunde verabschiedeten sich von den Rockets und machten sich auf den Weg.
" James?" fragte Jessie.
" Was denn?" fragte er zurück.
" Was ist denn in den 10 Tagen passiert?"
" Wieso?"
" Weil Pikachu sich einfach von dir nehmen lies und dich nicht geschockt hat."
" Das erzähle ich dir unterwegs." Sagte er und machte sich mit Jessie und Mauzi auf den Weg Nachhause.
Kapitel 9 - Ein Traum wird wahr
James saß vor dem Haus, mit dem Rücken an der Wand gelehnt, und schaute wieder einmal den Sonnenuntergang zu. Es war jetzt alles wieder beim alten. Er schaute gebannt auf den Sonnenuntergang bis Jessie neben ihm auftauchte. " Wie geht's?" fragte sie ihn und lächelte schwach.
" Ganz gut." Antwortete er ihr und lächelte sie an.
" Das war wirklich ein entspannter Urlaub, nicht war?" sagte Jessie Ironisch.
" Wie mans nimmt." Antwortet James.
Eine Zeitlang herrschte stille zwischen den beiden. " Jessie?" sagte James und sah ihr in die Augen.
" Was?"
" Ich wollte dir schon lange etwas sagen." Erklärte er und wurde rot.
" Was denn?" fragte sie mit sanfter Stimme.
" Also... ich... ich wollte dir sagen das..." weiter kam er nicht, denn Jessie legte ihren Finger auf seine Lippen.
" Ich weiß es schon." Sagte sie, mit einem leichten lächeln auf den Lippen.
" Aber... woher?" fragte er.
Jessie holte ein Bild hervor und zeigte es James. Es war das Foto von ihm und Jessie beim Picknick. " Das habe ich vorhin auf deinem Bett gefunden." erklärte Jessie.
James wusste jetzt nicht was er sagen sollte. Er wurde ganz verlegen. Er sah nun Jessie in die Augen und sie in seine. James klopfte das Herz wie wild, bei diesen so wunderschönen Augen, von denen er seit ihrer ersten Begegnung fasziniert war. Er kam ihrem Gesicht immer näher und Küsste sie schliesslich. Jessie währte sich nicht sonder Küsste zurück. So kam es das beide Arm in Arm und Küssend vor dem Haus saßen und den Sonnenuntergang zuschauten, so wie es James sich schon immer gewünscht und geträumt hatte.
Ende ( " Leider.")
Wie hat euch die Geschichte gefallen? Ich hoffe sie gefiel euch. Vielleicht schreibe ich ja noch eine! ( Wer schreit da " Bloß nicht?") Also macht's gut und bye bye eure, euch ewig nervende, Arbo-chan. Küsschen.