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Nur ein Spiel

von

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Geheimnisse der Vergangenheit IX

Kapitel 54: Geheimnisse der Vergangenheit IX
 

Link kam gerade von dem Markplatz zurück. Er hatte, so wie Malon es ihm vorgeschlagen hatte, einen Strauß Blumen vom Markplatz geholt und befand sich auf dem Weg in den Ostflügel des Schlosses. Vorbei an einer Schar Zimmermädchen, die bei seinem Anblick und dem faszinierenden Blumenstrauß kicherten, lief er einen langen Gang entlang, an dessen rechter Seite Fenster angebracht waren und zahlreiche Lichtstrahlen von draußen hineinfielen. Auch Maia, die Hofdame, war unter der kleinen Gesellschaft und trieb die anderen zur Eile an.

"Sucht ihr die Prinzessin, mein Herr?", sagte sie und blieb kurz stehen. Link nickte nur und versteckte hastig den Blumenstrauß hinter seinem Rücken. Maia grinste, kicherte dann und entgegnete: "Sie befindet sich mit ihrem Vater in jenem Saal des Schlosses, wo die große Rittertafel ist. Wisst Ihr, wo das ist?" Link schüttelte verlegen mit dem Kopf. Sein Verhalten musste wohl äußerst entzückend sein, denn daraufhin kicherten die jungen Zimmermädchen erneut. Link drehte sich um, verlor beinahe den Blumenstrauß und bezeichnete sich murmelnd als Trottel. Schnell rannte er davon und hoffte, er würde den Saal auch ohne fremde Hilfe finden.
 

Zelda saß währenddessen an einem riesigen runden Tisch, in einem Saal, wo sich die angesehensten Ritter Hyrules mindestens einmal in der Woche trafen. Ihr Vater stand nicht weit entfernt vor einer großen Karte des Königreiches, die stolz ausgebreitet an der Wand hing. In jenem Raum führte kein Lichtstrahl hinein und obwohl Tag war, brannten einige riesige Standkerzen, die den gesamten hohen Saal erleuchteten.

"Jetzt kommst du mit diesem Ersuchen zu mir, Zelda, jetzt? Woher der plötzliche Sinneswandel?"

"Ich bitte dich, Vater, mach' mir diese Entscheidung nicht noch schwerer, als sie ohnehin ist..."

Zelda stand auf und lief ebenso zu der Karte des Reiches. "Es ist wunderschön, nicht wahr?" Harkenia drehte sich um und blickte mit seinen alten, weisen Augen in diejenigen seiner Tochter.

"Und es wird immer wunderschön bleiben, selbst in einer tausendjährigen Zukunft. Dafür werden zukünftige Könige sorgen, Zelda." Die Rede war von Hyrule selbst, einem einzigartigen Land ohnegleichen.

"Gerade deswegen weiß ich um die Wichtigkeit meiner Entscheidung, Vater. Mit jedem Tag der zerrinnt, bleibt mir weniger Zeit. Ich muss diese Entscheidung treffen. Besser zu früh als zu spät."
 

Harkenia berührte seine Tochter sanft an den Schultern und lächelte: "Du wirst deiner Mutter immer ähnlicher, mein Kind..." Zelda scheute seinen Blick und bemerkte traurig. "Hat sie denn aus Liebe geheiratet?" Sie war sichtlich bemüht ihre Standhaftigkeit und Stärke zu wahren.

"Mit der Zeit hat sie mich lieben gelernt und ich sie. Aus ihr wurde eine wunderbare Königin und Mutter und du, mein Kind, wirst ebenso Glück erfahren, wenn es soweit ist."
 

In dem Augenblick gelangte Link in einen Gang, mit einem Schmunzeln auf den Lippen und dem Blumenstrauß in der Hand. Dann vernahm er Stimmen und erkannte diese als jene des Königs und der Prinzessin. Aufmerksam schlich er näher und versteckte sich hinter einem roten, großen Vorhang am Eingang zu dem Saal. Gespannt hörte er zu.
 

"Wer wird zu dem großen Ball eingeladen werden?"

"Einige feine Adelsmänner, der Prinz Vasard aus dem Land seiner Väter, unserem Bündnispartner, die Familie Morganiell, die Söhne Iriens, Prinz Caldrian, die königlichen Ritter und deren Söhne und einige andere."

"Gut." Zelda drehte sich um und setzte sich erneut an den Tisch. "Wann möchtest du, dass ich dir meine Entscheidung mitteile, Vater?" Er blickte auf und schien überrascht.

"Zelda, es geht schließlich um deine Zukunft. Überlege dir genau, wer an deiner Seite regieren soll und weiterhin muss es jemand sein, der dich achtet, dem du dein Herz öffnen kannst."
 

Link lauschte hinter dem Vorhang und begriff allmählich das Thema des Gespräches. Er umgriff den Blumenstrauß immer fester und konnte nicht glauben, was er da hörte.
 

"Ich weiß, Vater... aber umso eher ich diese Entscheidung getroffen habe, umso besser ist das für Hyrule und für das Ansehen der Königsfamilie." Zeldas Hände verkrampften sich. Sie hatte sich entschieden und wieder an das Wohl des Landes gedacht, aber nicht an ihr eigenes. Sie würde beim nächsten Ball der Verlobung mit irgendjemandem einwilligen, sodass endlich dieses Thema vom Tisch war. Monate lang hatte sie gekämpft; dagegen angekämpft, auf die billigen Komplimente eines Möchtegernprinzen hereinzufallen, sie wollte nicht heiraten, sie wollte mit niemandem ein derartiges Bündnis, wie sie es nannte, abschließen, aber hatte sie als Prinzessin denn eine Wahl? Sie wollte ihre Freiheit und Monate lang hatte sie dafür ihren Hals riskiert und sich Streitereien mit ihrem Vater eingehandelt und nun? Links Wiedersehen mit Malon hatte ihr zunächst einen gewaltigen Stich versetzt und dann die Erkenntnis, dass sie, egal, was sie auch tat, immer die Prinzessin von Hyrule bleiben würde. Selbst wenn sie weglief, selbst wenn sie ihren Titel ablegte... sie würde immer Zelda, Kronprinzessin von Hyrule bleiben, ob nun äußerlich oder innerlich. Zelda blickte auf und sah das nachdenkliche Gesicht ihres Vater genau an.

"Alles in Ordnung, Vater?"

"Nein, eigentlich nicht." Zelda stand wieder auf und ging zu ihm herüber. Sie legte ihre Hände auf seine rauen. "Ich frage mich, was es wohl ist, dass dir diese Sicht der Dinge beschert hat, Tochter." Zelda schaute zu Boden und allmählich legte sich ein Schatten über das Blau ihrer Augen. Sie setzte eine Hand an ihre Stirn, lief einige Schritte und lehnte sich anschließend mit dem Rücken an die Wand. Aber sie schwieg.

"Du musst es mir nicht mitteilen, Zelda, und doch... ich möchte das Beste für dich, mein Kind." Zelda atmete tief aus, wendete ihrem Vater den Rücken zu und kämpfte mit sich selbst.

"Zelda", sagte Harkenia, der wusste, wie schwer es ihr fiel, in eine Verlobung einzuwilligen.

"Ich werde niemals... niemals wirklich lieben..." Harkenia umarmte seine Tochter daraufhin.

"Damals, mein Kind, ist es mir auch sehr schwer gefallen, die wahre Liebe zu ignorieren... weißt du, ich bin damals auch recht häufig einfach vom Schloss davongelaufen." Ein wenig überrascht sah Zelda auf und erkannte ein friedvolles Lächeln auf dem Gesicht ihres Vaters.

"Damals habe ich ein Mädchen kennen gelernt, und irgendwann verliebte ich mich in sie, lange, bevor ich deine Mutter traf."

"Was wurde aus ihr?"

"Sie vergaß mich, als sie herausfand, wer ich war... ich habe sie eben geliebt und hätte ich nicht meine Pflichten und wäre nicht dazu geboren worden, gerecht über Hyrule zu herrschen, dann würde ich heute mit einer anderen meine Zukunft teilen." Zelda lehnte sich an ihn und hatte schwache Tränen in den Augen.

"Danke Vater, das beruhigt mich ein wenig. Wann genau planst du die Hochzeit?"

"Ich dachte, genau dann, wenn dein achtzehnter Geburtstag vorüber ist, dann bist du volljährig."

"In Ordnung. Dann ist alles geklärt."
 

Link ließ den Blumenstrauß fallen und schlich in der Dunkelheit zur Tür, sodass ihn niemand bemerkte. Kurz bevor er verschwand, hörte er aber aus dem Gespräch seinen Namen.
 

"Und was ist mit deinem treuen Freund Link, mein Kind? Willst du ihn ebenfalls zu deiner Hochzeit einladen?"

"Ja, es wäre schön, wenn er dabei wäre..." Link kniff schmerzverzerrt seine Augen zusammen und rannte hinaus aus dem Schloss. Er durchquerte den Vorhof, grüßte keine Person, die ihm entgegenkam und beschleunigte sein Tempo immer mehr, bis er total außer Puste vor den Toren der Zitadelle der Zeit zum Stehen kam. Er fühlte sich kläglich... wie konnte er nur jemals ignorieren, dass Zelda eben eine Prinzessin war. Verdammt, sie stammte von höherer Geburt und du bist lediglich ein dummer, leicht auszunutzender, tölpelhafter Held, der in Hyrule kein wirkliches Zuhause hatte, dachte er. Kopfhängerisch trat er in die Zitadelle ein, setzte sich auf eine der Holzbankreihen und beobachtete an den Wänden die Fackeln. Es hatte für ihn niemals eine Rolle gespielt, dass Zelda eine Prinzessin war. Für ihn war sie etwas Besonderes, einfach nur Zelda und er sah sie so, wie niemand sie je gesehen hatte: als eine einzigartige Hylianerin und nicht als die unnahbare, eitle Prinzessin. Aber in letzter Zeit hatte sich seine Einstellung ihr gegenüber grundlegend geändert, seine Gefühle ihr gegenüber gewandelt, und noch ehe er begriff, was vor sich ging, bedeutete sie ihm so viel wie noch nie zuvor und wie niemand sonst.

Er stützte seinen Kopf in seine Hände und für einige Augenblicke wurde ihm alles egal...

Ihr Name entkam seinen Lippen und er fragte sich, warum es ihm auf diese Weise zusetzte, dass sie irgendjemanden heiraten würde. Was ging es ihn denn noch etwas an? Sie war eben die Prinzessin... verflucht... die Prinzessin...
 

Dann wurde er sanft aus seinen Gedanken gerissen. Eine angenehme, tiefe Stimme sprach zu ihm und flugs drehte sich Link um. Eine geisterhafte, vertraute Gestalt stand vor ihm, die er nur allzu gut kannte. Rauru... der Weise des Lichts. Nanu? Was wollte der denn?

"Link, ich möchte dir gerne einige Dinge unterbreiten, die ich vor wenigen Stunden erfahren habe. Es geht um die neue Gefahr..." Link war zwar nicht in Stimmung für irgendwelche anderweitigen Probleme, aber vielleicht lenkten sie ihn von dem Thema: Zelda, Zelda und noch mehr Zelda ab...

Link nickte bloß und Rauru erkannte, dass er irgendwelche Probleme mit sich herumschleppte. Dann setzte sich Rauru neben ihn auf die hölzerne Bankreihe und für wenige Minuten erschuf alte Magie die wahre Gestalt Raurus erneut. Das geisterhafte Abbild verschwand und Rauru besaß einmal mehr ein bisschen Menschlichkeit.

"Link, du bist in Sorge?"

"Mmh... es ist aber eigentlich nicht wirklich von Belang. Zelda... wird sich verloben..." Es fiel ihm schwer, das letzte Wort auszusprechen.

"Und das bedrückt dich?" Link hetzte auf und zum Glück befand sich niemand sonst in der Zitadelle. Er fauchte. "Ja, verdammt, es..." Er schüttelte den Kopf und entschuldigte sich leise bei Rauru für seine plötzliche Lautstärke. "Ich weiß, dass sie die Prinzessin ist und ich wusste... sie würde irgendwann einen Prinzen heiraten, aber ich... hätte niemals gedacht, dass es..."

"... dass es dir soviel ausmachen würde..." Der junge Held nickte.

"Ich wünschte, ich wäre nie wieder nach Hyrule zurückgekehrt", beendete Link.

"Dir ist aber klar, dass Zelda ohne deine Hilfe den Tod durch diese Schreckensgestalten gefunden hätte, ja?" Link schaute schnell zu Rauru, aber zeige keine weitere Gefühlsregung.

"Hast du mit ihr darüber geredet?"

"Worüber?"

"Über deine Gefühle für sie?"

"Was denn für Gefühle?" Link glotzte irritiert, und verstand es vielleicht immer noch nicht.

Rauru schüttelte mit dem Kopf und ließ einen leisen Lacher aus seinem alten Munde dringen.

"Nun begreif' es doch endlich, Link. Du hast dich verliebt.", sagte der Weise des Lichts zuversichtlich.

"WAS?", entkam es Link lärmend, sodass weitere Anwesende verdutzt aufsahen. In der Zitadelle war es eben untersagt, laut zureden.

"Was dachtest du denn, warum es dir zusetzt, wenn Zelda sich verlobt? Was bei den Göttinnen hast du gedacht, sind das für Gefühle? Du liebst sie, Link, setzt dein Leben für sie auf's Spiel, tust alles für sie und willst einfach nicht verstehen, dass es Liebe ist?" Links Kopf sah aus, als ob er in einen reifen Tomatenstrauch gefallen wäre und schluckte vor Aufregung mühevoll die Spucke in seinem Hals herunter. Dennoch bekam er nicht einen Ton heraus. Er war sprachlos, fassungslos, weil Rauru wohl oder übel Recht hatte.

"Jetzt mal ehrlich, wie kommt es, dass du annimmst jemand wie du könnte sich nicht verlieben. Es liegt in der Natur der Hylianer sich zu verlieben. Warum solltest du verschont werden?" Für einige Momente herrschte unangenehme Stille in der Zitadelle...
 

"Hast du schon mal daran gedacht, dass sie diese Entscheidung nicht für sich selbst getroffen hat? Glaubst du, sie will irgendeinen Prinzen?" Link setzte sich wieder, strich sich durch seine blonden Haarsträhnen und legte seinen Kopf auf seine Arme.

"Nein. Und selbst wenn... sie ist die Prinzessin, Rauru."

Rauru schüttelte nur mit dem Kopf. Er hatte das Gefühl, Link machte sich die Sache schwerer, als sie überhaupt war. Zum Teufel, es lag doch nur an ihm und an der Tatsache, dass Zelda überhaupt keinen blassen Dunst hatte, wie er empfand. Aber sein Geheimnis würde Link wohl mit ins Grab nehmen, denn hinsichtlich Gefühlen und dem Begriff Liebe, besaß der Held der Zeit genau das Gegenteil von Mut und Tapferkeit...
 

Eine ältere Frau gelangte in die Zitadelle und setzte sich auf eine der Bankreihen. Sie faltete die Hände und betete zu den Göttinnen. Rauru führte Link daraufhin in die Krypta der Zitadelle. Ein ruhiger Ort, an dem Rauru ihm seine neuen Erkenntnisse mitteilen konnte, ohne, dass Unwissende Notiz von Dingen erhielten, die sie nichts angingen. Erkenntnisse bezüglich der merkwürdigen Dämonen, die in Zeldas Gemächer eingebrochen waren und ihr Blut stahlen.
 

Rauru setzte sich an einen kleinen Holztisch und schlug ein verstaubtes Buch auf. "Link, hast du schon einmal etwas von den Schatten der Götter gehört?"

"Nein. Worauf willst du hinaus?" Und Link steckte seine neugierige Hylianernase in das Buch hinein.

"Auch die Göttinnen Farore, Din und Nayru besitzen Schatten, ebenso wie ein anderes Lebewesen. Jene existieren in der Schattenwelt, die du sicherlich kennst, Link, nicht wahr?"

Scherzhaft entgegnete er: "Oh, ja, besser als es mir lieb ist. Mein letzter Aufenthalt dort endete mit einem gebrochenen Bein." Und Link kamen einige Abenteuer, die er erlebt hatte in den Sinn. Aber wirklich daran denken wollte er nicht...

"Diese Schatten, die Zelda bedrohten, waren also jene von den drei Göttinnen. Das ist ja ungeheuerlich. Wenn ich Farore das nächste Mal sehe, soll' sie mir bitte sagen, weshalb sie das zulassen konnte", grummelte er. Rauru blätterte suchend in dem Buch herum.

"Es gibt einen Abschnitt im alten hylianischen Urtext, in dem erwähnt wurde, die Schattengötter wären machtlos gewesen und hätten sich, als sie das Böse in sich selbst verstanden, bereitwillig anderen bösen Kreaturen angeschlossen. Es könnte also sein, dass sie Ganondorf unterstützten, Link."

"Aber Ganondorf ist versiegelt. Wie hätte er diese Schatten rufen können? Gibt es Risse im Siegel, oder was ist der Grund?" Rauru schlug das Buch wieder zu und blickte Link ernst, aber durchdringend an. "Das Siegel ist intakt. Die Frage ist bloß... wie lange noch. Link, ich will dir deine Hoffnung nicht nehmen, aber es besteht die Gefahr, dass jene Schatten irgendwann das Siegel brechen werden, um ihren Meister freizulassen. Wie Ganondorf das wieder angestellt hat, sei in Frage gestellt, aber bisher... liegen die Dinge wohl zu unseren Ungunsten..."
 

Link setzte sich nachdenklich auf eine Treppenstufe und seufzte laut. Was, wenn Ganon wirklich zurückkehren würde? Er erinnerte sich an den grausamen Kampf in einer alternativen Zukunft, in der es den Helden der Zeit nicht mehr gab. Er besann sich auf Schmerzen, Wunden, auf jene Angst und Ganons widerwärtiges Gesicht, das er niemals mehr sehen wollte. Der Kampf von damals steckte noch in seinen Gliedern. Er wusste noch genau, wie es sich anfühlte, das Masterschwert in seinen Händen zuhalten, kannte noch das Gefühl der vibrierenden Klinge in seinen Händen, als Ganon ihm jede Kraft raubte. Es war ein Kampf, den er nicht wirklich überstanden hatte, denn die Erinnerung quälte Link, auch wenn man es ihm nicht ansah. Manchmal überkamen ihn Alträumen von jener Zeit, die doch nicht war und Visionen davon, wie sich das Siegel schloss und Ganon einen Fluch gegen ihn, Zelda und den Weisen aussprach.
 

"Link?" Und fragend sah Rauru ihn an. Mit glasigen Augen sah Link ihn an. "Du siehst müde aus, Link."

"Jep, bin ich wohl." Und herzlich gähnte unser Heroe, seine Arme und Beine in alle Richtungen ausstreckend.

"Noch etwas Link... da diese Schatten Zeldas Blut wollten, und du weißt, dass sich in ihrem Blut Magie verbirgt, könnte es um einiges wahrscheinlicher sein, dass sie das Siegel brechen wollen. Wir müssen demnächst sehr wachsam sein. Besonders die Weisen und Zelda. Es könnte sein, dass sie annehmen, mit dem Tod der Weisen würde das Siegel zerreißen. Wir sollten die anderen Weisen kontaktieren. Ich fange dann gleich damit an." Link nickte und bestätigte: "Ich werde da sein. Falls etwas geschieht... werde ich kämpfen." Damit sprang er auf.

"Und Link... rede mit Zelda." Darauf kam nur leider keine Antwort und auch kein Nicken oder eine andere Anwandlung und Link verschwand.



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Kommentare zu diesem Kapitel (6)

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Von:  Prinzessin_Zelda
2018-05-26T17:56:28+00:00 26.05.2018 19:56
Bitte Link... rede mit ihr :x...
Von:  Suku
2017-07-25T23:25:22+00:00 26.07.2017 01:25
"Und das bedrückt dich?" Link hetzte auf und zum Glück befand sich niemand sonst in der Zitadelle. Er fauchte. "Ja, verdammt, es..." Er schüttelte den Kopf und entschuldigte sich leise bei Rauru für seine plötzliche Lautstärke. "Ich weiß, dass sie die Prinzessin ist und ich wusste... sie würde irgendwann einen Prinzen heiraten, aber ich... hätte niemals gedacht, dass es..."

"... dass es dir soviel ausmachen würde..." Der junge Held nickte.

"Ich wünschte, ich wäre nie wieder nach Hyrule zurückgekehrt", beendete Link.

"Dir ist aber klar, dass Zelda ohne deine Hilfe den Tod durch diese Schreckensgestalten gefunden hätte, ja?" Link schaute schnell zu Rauru, aber zeige keine weitere Gefühlsregung.

"Hast du mit ihr darüber geredet?"

"Worüber?"

"Über deine Gefühle für sie?"

"Was denn für Gefühle?" Link glotzte irritiert, und verstand es vielleicht immer noch nicht.

Rauru schüttelte mit dem Kopf und ließ einen leisen Lacher aus seinem alten Munde dringen.

"Nun begreif' es doch endlich, Link. Du hast dich verliebt.", sagte der Weise des Lichts zuversichtlich.

"WAS?", entkam es Link lärmend, sodass weitere Anwesende verdutzt aufsahen. In der Zitadelle war es eben untersagt, laut zureden.

^Fällt dir bestimmt auf was ich hinaus will :D
Super FF (JA OMG, es liest tatsächlich noch 2017 jemand diese FF! Um ehrlich zu sein hab ich sie schon vor 10 Jahren gefunden, hatt aber in den frühen Kapiteln das Interesse verloren (Link hatte mir ein bisschen zu viel Zeit gebraucht xD// der anfang liest sich immer noch schwer, also ich mag nicht gefühlt jeden 2 abstatz lesen, was er hätte tun können/sollen und bin froh dass sich das in Hyrule etwas gelegt hat aber nun dreht Zelda wieder am Rad....)

Ich bin ja schon etwas genervt von Links und Zeldas ständigen Streitereien, wann können sie damit endlich aufhören? Ich mochte vorallem den Auftritt von Farore. Das mit Navi ist mir schon früh aufgefallen, wobei ich anmerken musste dass ich ja schon zuerst dachte dass sie Ruto war xDD. Ich habe auch schon eine Vermutung wer der kleine Link ist, der noch nicht existiert. (Links aussehen, sein Namen, aber Zeldas himmelsblaue Augen? Und dann exisitert er nur in der Zukunft und muss Zelda und Link dafür verkuppeln? Er hätte ja wenigstens ein anderen Namen bekommen können *hust* jedenfalls bin ich darauf am meisten gespannt ob sich meine vermutung bestätigt hihi) Ich mag ja schon dass die Leser mehr aus der Vergangenheit erfahren (übrigens war das die bisher lustigste Stelle, wo Link seine Gefühle einfach immer noch nicht wahr haben wollte, richtig niedlich xD) fällt mir allerdings auch schwer das mit in die Geschichte zu bringen da es einfach da ist und nicht... z.B geträumt wird, sondern wirklich nur für die Leser exklusiv ist. Ich finds auch drollig das Link sich leicht an das Geschehene mit den Moorleichen erinnert und diesmal nicht Zelda. (wäre auch lw geworden) xD
Nun gut, ich werde dann mal weiter lesen, ich bin ja schon froh überhaupt so weit gekommen zu sein *-*
Von: abgemeldet
2008-04-10T16:44:50+00:00 10.04.2008 18:44
...Zeldas Entschluss hat Linkylein wirklich schwer mitgenommen...
...naja morgen les ich weiter und hofe das alles wieder zu einer heilen Welt wird... aber so wie ich unsere Favo-Charas kenne wird das nicht ganz so einfach...-._-.*seltsam zu Link und Zelda rüberstarr*
Von:  Earu
2007-07-03T16:33:37+00:00 03.07.2007 18:33
Uh, ich leide mit den beiden. Die Sache mit der Hochzeit und dem Vorhang war ne klassische Situation und so ziemlich vorauszusehen, wenn man Zelda so sieht. Mustte ja soweit kommen, dass Link das mitkriegt. ich bin immernoch gerührt.

Weiter so, Heo, ich liebe deinen Schreibstil und die storyführung ^^
Von: abgemeldet
2006-02-08T20:53:15+00:00 08.02.2006 21:53
ich wieß ic wieß hab mich lange lange nicht mehr gemeldet *bittenichthauen* es tut mir auch ganz doll lein *kopfsenk*
najoooo zurück zu den letzen kapiteln: ein wort KLASSE ich bin immer wieder baff über deine ideen. mir wär schon bei der hälfte der geschichte mein gehirn eingegangen *hehe*.
eines versteh ich nicht dass mit dem kleinen frechen kerl hab ich (hoffentlich) richtig verstanden aber dass mit der navi steck ich irgendwie nicht *grübelgrübel* könntest du ir das vielleicht erklähren?? *dackelblickaufsetz*
dat nabukulein
Von: abgemeldet
2006-02-08T18:15:48+00:00 08.02.2006 19:15
Juhuu, wieder 2 neue Kapitel! *freu* ^___^
Sie waren beide wieder toll! Ich bin jedesmal wieder fasziniert und sitze gebannt vor meinem PC. ^-^

Dass du immer wieder Momente der Vergangenheit einblendest ist wirklich eine klasse Idee!! Das gefällt mir sehr gut =)

Was soll ich sagen...Ich finde, du hast einfach ein Gefühl für's Schreiben. Ich lese deine Geschichte soooo gern!

Hoffe, du schreibst bald weiter! *dich motivieren tu* ^___^
Ganz viele liebe Grüße! ^o^
Dani =3


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