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Wie es ist...

von

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Prolog

Ok, ich bin mir bei dem Prolog nich so ganz sicher, darum wäre es schön wenn ihr mir schreiben würdet ob ihr ihn verstanden habt, und wie ihr ihn aufgefasst habt.
 

Danke, Akaji
 

~*~
 

Zorro:

... es ist immer so, wenn es schneit.

>>Warum schaffe ich es nur nicht? Bin ich so schwach? Ich will nicht mehr...<<
 

Ruffy:

... Hoffnung kommt und geht, wie sie will.

>>Ich kann es nicht. Ich kann es einfach nicht. Nein. Ich will es nicht glauben.<<
 

Lysop:

... wahre Gefühle lassen sich nicht verstecken.

>>Wird sie es verstehen? ...will ich überhaupt, dass sie es weiß? Könnte ich alles für sie aufgeben?<<
 

Sanji:

... was wirklich zählt auf dieser Welt.

>>Kann ich es? Könnte ich es denn jemals? Ich würde sie nur verletzen...<<
 

Nami:

... Vertrauen müssen wir auch anderen.

>>Was soll ich noch hier? Ich bin doch nur noch im Weg. Wäre es besser, ich ginge?<<
 

Robin:

... Wahrheit finden wir nur in uns selbst.

>>Nur keine Zweifel, keine Angst. Ich werde es schon finden. Nicht?<<
 

~*~

Vertrauen - Part One

So, hier ist nun also das erste Kapitel von meiner "Leben" Story.

Die Figuren und alles andere gehören nicht mir, und ich verdiene hiermit auch kein Geld.
 

~*~
 

Vertrauen - Part One
 

Der Himmel war Wolkenverhangen, und von einem solchen trostlosen Grau das

nicht mal die Möwen Lust hatten sich aufzuraffen und zu fliegen. Lieber

versteckten sie ihre Köpfe unter den Flügeln und hörten dem Rauschen der

Wellen zu.

Erst als sie sich, durch plötzlichen Lärm aufgeschreckt, in die Lüfte erhoben

und der kalte Wind durch ihr Gefieder drang wandten sie sich dem Festland zu.

Kurz schauten sie noch zurück, ihre schwarzen Perlaugen blitzten sauer, und

versuchten ergebnislos die Ursache dieser Störung zu benennen. Doch konnten

sie nichts mehr erkennen, da sie ihre Schwingen schon zu weit von dem Schiff

mit der schwarz-weißen Piratenflagge weg getragen hatten. Lieber widmeten sie

sich der Aufgabe, sich einen neuen, warmen Schlafplatz zu suchen, bei dem sie

nicht der Gischt der Wellen ausgesetzt waren.
 

Doch die Ursache des Lärms, ein 22-jähriger, schwarzhaariger Mann, der sich

gerade mit dem Smutje um ein Stück Fisch schlug, bemerkte nichts von den

aufgescheuchten Möwen, genauso wenig wie von dem sturmgrauen Himmel.

Immer mehr Menschen sammelten sich auf dem Deck des Schiffes, und sahen den

beiden bei ihrer Balgerei zu.

Obwohl zusehen wohl der falsche Ausdruck war. Viel eher verwandelten sie es in

eine zu groß geratene Gartenparty, wobei die Schlägerei der beiden die

Hauptattraktion war.

Und bei einer Party darf das Bier ja nicht fehlen.

Binnen kürzester Zeit war die Keilerei vergessen, und alle saßen lachend und

singend beisammen.
 

Fast alle. Nur in dem kleinen Zimmer über dem Steuerraum brannte noch Licht und leise Musik drang aus dem Raum. Sanfte Gitarrentöne und die rauchige Stimme eines namenlosen Sängers.

Die Augen geschlossen und die Gedanken nur auf die kaum noch hörbaren Klänge der Musik gerichtet, die in dem von Bier getränkten Gegröle unter zu gehen drohten. Man sollte doch annehmen, dass eine 10 cm dicke Eichenholztür es vermochte, den Lärm von außerhalb, gemäß ihrer Aufgabe, auch draußen zu halten. Doch flossen immer noch genug von den, für die rothaarige junge Frau nervenaufreibenden, Geräuschen in den nach Tusche riechenden Raum. Sie hatte das Gefühl, als würden sich das Lachen ihrer Kameraden, und der raue Gesang der Unzähligen Männerstimmen direkt in ihren Kopf fressen.

Mit leicht melancholischem Blick dachte sie an die Zeit zurück in der Ruffy noch nicht den Titel "Piratenkönig" getragen hatte. Diese inzwischen ruhig wirkende Zeit schien schon Jahre zurückzuliegen. Doch waren erst wenige Monate zwischen dem jetzt mit lautem Geschrei und allgegenwärtigen Zigarettenrauch gefüllten Schiff und der Zeit auf der Flying Lamb vergangen.

Natürlich dürfte sie sich nicht darüber beschweren. Sie selbst hatte nicht einen unwesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass ihr Captain sich seinen größten, und wahrscheinlich einzigen Traum erfüllen konnte. Immerhin war sie es gewesen die den Weg zum One Piece gesegelt war. Sie war es gewesen die das Schiff ganze drei Tage lang durch Korallenriffe, Klippen, Wasserminen und unzählige andere Dinge, die das Navigieren nicht gerade einfacher machten, gesteuert hatte. Sie war es gewesen, die wegen den extremen Temperaturschwankungen und dem nicht aufhören wollenden Regen keine Zeit zum schlafen gefunden hatte. Sie dürfte sich also auf keinen Fall beschweren.

Doch es hatte sich gelohnt. Am Ziel hatte sie dann der wahrscheinlich größte Schatz, den sie je gesehen hatte, erwartet und sie zweifelte ernsthaft ob sie jemals wieder so eine menge Gold auf einem Haufen sehen würde.

Schnell hatten auch andere Piraten von der Bergung Gold Rodgers Schatz gehört, und die Seeroute zu seinem Versteck war seltsamerweise auch kein Geheimnis mehr gewesen.

Und Ruffy nahm sie alle auf. Jeden, den er nett fand und dessen Einstellung ihm gefiel, nahm er mit.

Daher war die jetzige Mannschaft, die nur 300 Piraten zählte eine kaum nennbare Summe zu den 10.000 die kamen.

Sicher, sie hatte es gewusst. Das aber änderte nicht im Geringsten etwas daran, dass sie sich immer wieder über die fehlende Ruhe zum Kartenzeichnen und die immerzu verqualmten Zimmer aufregte.
 

Sie schwelgte noch ein bisschen in der Vergangenheit, als sie durch einem Klopfen aus ihren Erinnerungen gerissen wurde, und sich kurz orientieren musste. Ein in schwarz gekleideter Mann trat ein. "Du stehst zurzeit etwas neben dir, Nami" bemerkte der Blonde, als er den leicht verwirrten Gesichtsausdruck seines Gegenübers wahrnahm. "...was willst du Sanji?" fragte Nami, kälter als eigentlich beabsichtigt. Sie sah den Smutje nur noch, wenn sie sich nachts in die Küche schlich, um sich kurz etwas zu Essen zu nehmen.

>Er sieht ausgelaugt aus...< Dieser Gedanke drängte sich durch ihren vom Lärm schmerzenden Kopf, so lange bis sie ihn endlich wahrnahm. Es stimmte. Er hatte schwarze Schatten unter den matten Augen, und seine Körperhaltung war geduckt. Es war wohl ganz schön anstrengend um 27 Frauen gleichzeitig herumschwänzeln zu müssen, sie selbst ausgeschlossen. Er hatte in den drei Monaten, die sie jetzt wieder auf See waren, alle seine Kräfte aufgebraucht. Also beschränkte er sich inzwischen darauf, den weiblichen Wesen, die sich in seiner Nähe aufhielten, Komplimente zu machen, aber er schwebte nicht mehr jeder hinterher, die ging, und lag auch nicht jeder zu Boden, die kam. Dazu war es ja auch nicht gerade ein leichter Job knapp 300 Seeräuber zu ernähren, von dem verfressenen Captain abgesehen.

"...hast du dich geprügelt?". Sie stellte die Frage beiläufig, als sie sich aus dem roten Sessel, in dem sie bis jetzt gesessen hatte, erhob und in einem Schrank nach Verbandszeug suchte.

"Hmm" Vorsichtig schob er ein paar Karten zur Seite, die zuhauf auf dem alten Schreibtisch lagen und kaum einen Blick auf die kunstvoll verzierte Arbeitsplatte zuließen. Langsam ließ er sich jetzt auf das hart erkämpfte freie Stückchen Tisch sinken. "Ruffy" murmelte er dann nur leise, als sein Blick wieder zurück zu der zu schmalen Rothaarigen flog. Immer noch kramte sie in den verschiedenen kleinen Schränken des Sideboards. "Du bist schmal geworden. Isst du überhaupt noch?"
 

Nami ärgerte sich. Diese Feststellung, und Frage war so überflüssig, wie das Jod in diesen verdammten Schränken zu suchen. Als ob er nicht wüsste, dass sie nicht mehr zum Essen erschien. Denn warum sonst machte er sich jedes Mal wieder die Mühe, etwas von dem sowieso schon umkämpften Essen bei Seite zu bringen, und es dann mitten in der Nacht wieder auf den Tisch zu stellen, mit der Gewissheit, dass sie kommen, und es zu sich nehmen würde?

Oh, es war nicht so dass sie ihm nicht dankbar wäre. Aber diese ständigen Anspielungen, jedes Mal wenn er ihre Räume betrat, machten sie langsam verrückt

Es war wie ein unausgesprochener Pakt. Er konnte sich bei ihr ausruhen, und sie konnte Essen wann sie wollte. Dazu konnte sie sich sicher sein, das er es niemandem erzählen würde. Aber sie bezweifelte, dass auch wenn die anderen Crewmitglieder ihre seltsamen Essgewohnheiten mitbekamen, sie sich darum scheren würden. Jeder hatte hier mit sich selber zu tun.
 

~*~
 

Also? Wie fandet ihr's? Ich war mir bei einigen Teilen in diesem Kapitel sehr unsicher...

Vertrauen - Part Two

~*~
 

Vertrauen - Part Two
 

... Jeder hatte hier mit sich selbst zu tun.

Niemand kümmerte sich mehr wirklich um den anderen. Nur um den Schein zu wahren, um nicht in die dreckigen Gesichter seiner ,Kameraden' sehen zu müssen wenn man am Boden lag, wurde jeden Abend gesoffen. Nur um Interesse an seinen Mitmenschen vorzutäuschen, so wie Heute.
 

Nami konnte viele der neuen Mannschaft nicht leiden, und verhielt sich ihnen gegenüber auch dementsprechend.

Zu oft stritt sich die Navigatorin mit den Matrosen und den anderen Crewmitgliedern. Häufig auch, weil diese an ihr herumkritisierten und meinten, der Kurs sei falsch oder ihre Karten währen zu ungenau gezeichnet. Doch das waren im Grunde nur Aufhänger.

Trotzdem war es bald soweit, dass sie sagten, Nami wäre als Navigatorin ungeeignet und dass sie diesen Posten doch jemandem überlassen sollte, der etwas davon verstünde.

Also übernahm einer der Matrosen, die Nami für ganz und gar unfähig hielt, den Posten.

Erst als sie fast auf Grund liefen und beinahe an einer Klippe zerschellt wären, bekam Nami ihren Posten wieder.

Doch das war nicht wirklich das was sie wollte.
 

----flashback----
 

"Nein, nicht so! Auf diese Art will ich nicht wieder Navigatorin werden!" Die schrille Stimme der Rothaarigen schallte über das Schiff. Ihr ,Captain' hatte ihr gerade erlaubt ihren Job wieder auszuüben. Obwohl das wohl nicht der richtige Ausdruck für die Art war, wie er ihr mitgeteilt hatte, jeder andere Navigator eine Gefährdung für die Crew und das Schiff wäre.

"Dir geht es hier nicht um mich Ruffy, sondern nur um dein Schiff! Du hast nichts getan, um zu verhindern, dass mir der Job entzogen wurde. Du hast nichts gesagt, als wir fast von einem dieser inkompetenten Trottel umgebracht wurden! Und, was am allerschlimmsten war, du hast nichts gesagt oder getan, um mir zu helfen.

Trotz allem werde ich deiner ... Bitte nachkommen und wieder navigieren, mein Captain. Aber es geht mir einzig und allein um das Schiff. Aus keinem anderen Grund nehme ich dein Angebot an."

Nach dieser Rede schritt Nami mit vor Wut blitzenden Augen in den Steuerraum, und schlug die Tür derartig hart zu, dass das Glas des darin befindlichen Bullauges brach.

Ruffy war sprachlos, genau wie alle anderen um ihn herum. Der Strohhut war es, weil er noch nie von einem seiner Freude so angeschrieen wurde und es ihn doch ein bisschen erschreckte, dass ausgerechnet Nami genau das gerade getan hatte.

Seine Crew jedoch konnte diese, in ihren Augen, einfach bodenlose Unverschämtheit kaum fassen. Das, was sie zu ihrem Captain gesagt hatte, erschreckte sie durch zweierlei Dinge. Erstens hatte sie ihn mit dem Vornamen angesprochen. Mit dem Vornamen!!!

Und zweitens, wie konnte sie es wagen, sie alle inkompetent zu nennen? Und wie konnte sie es wagen, ihrem Chef etwas zu unterstellen?
 

----flashback ende----
 

Erst das kalte Glas in ihren Händen riss sie aus ihren Gedanken. "Gefunden!" lächelte sie triumphierend. Der Kampf gegen die kleine braune Flasche war gewonnen.

Was würde es schon bringen über Vergangenes nachzusinnen, wenn man es doch nicht mehr ändern konnte? Und auch wenn sich noch etwas ändern ließe würde sie ihr Stolz davon abhalten, davon war sie überzeugt.

Leicht verstimmt, schon wieder an die jetzige Situation erinnert worden zu sein drehte sich Nami zu ihrem Gast um.
 

~*~



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Kommentare zu dieser Fanfic (16)
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Von: abgemeldet
2006-04-12T17:55:56+00:00 12.04.2006 19:55
hi
*besen nimmt* *alle ausser der alten crew vom schiff kehrt*
300 O.O mann irgendwie tun die mir Leid.
du kannst die gefühle sehr gut beschreiben,ich hoffe das war Ruffy eine Lehre.
schreib bitte weiter
cucu
Von:  Xell
2005-10-16T04:28:47+00:00 16.10.2005 06:28
Was denn? 300 Mitglieder? Kein Wunder dass Nami und die anderen total genervt sind... Deine Fanfiction ist auf jeden Fall genial!
Von: abgemeldet
2005-06-20T20:23:36+00:00 20.06.2005 22:23
*seufz* schreibst du denn nie weiter? könntest du dann wenigstens schreiben, dassu NICHT weiterschreibst? dann müssen sich hier alle nich dauernd verrückt machen und Hoffnungen machen.... ich würd so gern weiterlesen., aber wenn du nict weiterschreiben willst oder so, dann schreib das und wir verstehen es. nur lass uns nich im ungewissen. bitte.
dissension
Von: abgemeldet
2005-04-02T16:53:02+00:00 02.04.2005 18:53
Einfach irre!!!
Schreibst du denn gar nicht merh weiter???
Von: abgemeldet
2005-02-19T22:10:49+00:00 19.02.2005 23:10
du hast einen tollen stil, der sich von der Masse abhebt, noch dazu klingt die story vielversprechen und befasst sich mit einer neuen perspektive, nämlich NACH der entdeckung des one piece. Es wäre toll, wenn du diese Story vollenden würdest!
Grüße, Jay
Von:  K_danny
2004-03-18T21:49:59+00:00 18.03.2004 22:49
hab die ff heute zum ersten mal endeckt !!
finde sie großartig und richtig spannend geschreiben .. ^^

ich hoffe das man blad wieder was zu lesen davon bekommt
Von:  nüs-schen
2004-03-06T22:53:52+00:00 06.03.2004 23:53
einfach super
wag es ja nicht aufzuhören *mit dem finger droh*
Von: abgemeldet
2004-03-06T15:17:33+00:00 06.03.2004 16:17
Weiter, weiter, weiter, weiter... *singsangstarte*
Willst du wohl sofort weiterschreiben? Coole neue Idee, coole Charas, einfach alles ist cool! Weiter, BITTE! :)
Von: abgemeldet
2004-03-05T20:44:12+00:00 05.03.2004 21:44
Deine Kapitel gefallen mir. Mach weiter so!!! Hör ja nicht auf. *mitdemfingerdroh* ^^
Bin total gespannt wie's weiter geht.
Bitte bitte bitte schreib schnell weiter!

Enyiru
Von: abgemeldet
2004-03-03T15:23:22+00:00 03.03.2004 16:23
Hey die ersten Kapitel sind verdammt vielversprechend!
Ich bin echt gespannt wie's weitergeht!

greetz
.:|eris|:.


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