Lebenszeichen
6.Kapitel: Lebenszeichen
"Zorro!! Sanji!! Wo seid ihr?", Nami suchte nun schon eine kleine Ewigkeit nach den zwei fehlenden Crewmitgliedern. Doch bis jetzt hatte sie nicht einmal eine Spur von den beiden entdeckt. Was zu verstehen war, weil sie sich in der Dunkelheit kaum zurechtfinden konnte.
Ruffy ging es nicht anders, als der Navigatorin. Er konnte sich einfach nicht erklären wo seine Freunde geblieben waren. Hoffnungsvoll zog er seinen Hals meterhoch, bis über das Blätterdach des Dschungels, um sich so einen besseren Ausblick zu verschaffen. <Niete! Das Blätterwerk ist zu dicht. Da seh' ich nicht hindurch.> enttäuscht ließ er seinen Hals wieder zurückschnalzen.
An Lysops Suche schien etwas schief gegangen zu sein. Nicht nur, dass er bereits zum dritten Mal an ein und demselben Baum vorbeigelaufen war, so fand er sich nach bereits einer halben Stunde am Strand wieder. Dabei ließ sich aber nicht feststellen, ob er das mit Absicht machte oder nicht.
Chopper hingegen hatte es durch seine Elchaugen leichter, als die anderen und Dank des Rumbleball(schreibt man das so?) lief er auf vier Hufen durch den Urwald. Das beschleunigte die Suche immerhin.
"Gib auf, bevor du's bereust!", Zorro hatte es geschafft Sanji in die Mangel zu nehmen. Dieser bemerkte erst jetzt, dass sein Gegner ihn langsam zu einer gewaltigen Felswand drängte.
Zorro und Sanji hatten während ihrem Kampf nicht mitbekommen, wie sie sich immer mehr den zwei Bergen, der Insel, näherten. Doch Zorro, der es als Erster realisierte, wusste wie er seinen Vorteil gegenüber Sanji nutzen konnte. Er hatte schon dafür gesorgt, dass dem Koch nur mehr eine einzige Fluchtmöglichkeit übrig blieb, doch selbst die, so war sich der Schwertkämpfer sicher, würde sein Rivale nicht annehmen.
"Wer ist da?" Nami fuhr erschrocken zusammen, als sie ein Rascheln vernahm. Instinktiv holte sie ihren Stab unter ihrem Shirt hervor und klappte ihn auseinander. "Ich fragte wer ist da?" schrie Nami laut in die Richtung, aus der das Rascheln kam, als ihr keine Antwort gegeben wurde. "Zeig dich!", mit diesen Worten stellte sie sich in Kampfposition.
"Beruhig' dich Nami! Ich bin's doch nur." Chopper kam aus einem, der vielen Gebüsche, hervor. "Achso du, Chopper! Hast du mir vielleicht einen Schrecken eingejagt.", erleichtert senkte die Navigatorin ihre Waffe. "Tut mir Leid, das wollt' ich nicht." "Ach, ist schon gut. Vergiss es einfach.... Sag mal... Hast du schon 'was von Sanji und Zorro entdeckt? Irgendeinen Hinweiß oder so?" "Nein, leider nicht. Ich wundere mich schon die ganze Zeit, wie weit die gekommen sind." , musste Chopper seine Freundin enttäuschen. "Bis ans andere Ende der Insel vielleicht?", Nami versuchte die Situation mit einem gespielten Lächeln aufzulockern, doch es schien ihr nicht so recht zu gelingen. Sie wusste, dass der Elch die selben Befürchtungen hatte wie sie. <Sie können doch nicht einfach so verschwunden sein. Was, wenn ihnen was zugestoßen ist?> die Orangehaarige fühlte, dass etwas nicht stimmte. Ihr war ganz unbehaglich zu Mute.
Plötzlich horchte Nami auf. "Hast du das auch gehört, Chopper?" "Ja, sogar ganz deutlich. Es klang wie das Zusammentreffen von Schwertklingen in einem Kampf." <Zorro>, Nami fiel ein Stein vom Herzen. "Das ist bestimmt Zorro!" < Das kann nur Zorro sein!>, das Mädchen war sich ihrer Erkenntnis absolut sicher. <Aber mit wem kämpft er? Ich dachte diese Insel ist unbewohnt. Und wo ist dann Sanji, wenn die beiden doch zusammenbleiben sollten?>, sie konnte es sich nicht erklären. "Von welcher Richtung kam das, Chopper?" "Nordwestlich." "Dann lass uns schau'n ob wir da hin kommen." und schon lief die Navigatorin davon. "Warte Nami!", Chopper hatte sie bereits eingeholt und galoppierte neben ihr her. "Was ist?" "Ich bin viel schneller. Komm spring auf!" Nami sah ein, dass sie so, viel eher bei Zorro waren und ihm, wenn nötig, helfen konnten. So sprang sie auf den Rücken des Elches, umklammerte mit beiden Händen sein Geweih und los ging's.
Mit rasanter Geschwindigkeit pirschte Chopper, mit Nami, durch den Dschungel, Nami selbst, stets darauf bedacht nicht das Gleichgewicht zu verlieren.
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