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Noblesse Oblige

von

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Kapitel 2: Da kann ich wohl nicht mehr ablehnen


 

Fleurdelis schloss die Autotür und atmete auf, als sie sich damit von der Außenwelt abschnitt. Die einzigen beiden Personen, die das mitbekamen, durften das, sie vertraute ihnen.

»Bonsoir, Mademoiselle Fleurdelis und Mademoiselle Julie«, grüßte ihr Fahrer, Maurice, sie. »Ich hoffe, Sie hatten einen erfolgreichen Tag.«

»Bonsoir, Maurice«, erwiderte Julie lächelnd. »Wir hatten wirklich einen erfolgreichen Tag. Wenn man es schon als Erfolg betrachtet, dass wir heute weniger genervt wurden als sonst.«

Fleurdelis deutete ein Kopfschütteln an. »Ich denke, du siehst das zu negativ.«

Während Maurice den Wagen startete, sah Julie sie skeptisch an. »Werden Sie denn gern genervt?«

»Natürlich nicht. Aber ...«

Es erschien ihr unpassend, vor einem weiteren Angestellten darüber zu klagen, wie schlimm die Arbeit war. Julie sah das offensichtlich anders, wohl auch, weil Maurice nicht ihr Angestellter war, und eigentlich wollte Fleurdelis sie nicht zu sehr dafür zurechtweisen – schon gar nicht vor Maurice.

Glücklicherweise schien Julie auch nicht länger diesem Thema nachhängen zu wollen, denn sie wechselte es sofort: »Danke, dass Sie mich wieder nach Hause fahren. Auch an Sie, Maurice.«

Er tippte mit zwei Fingern gegen seine Stirn, konzentrierte sich aber ansonsten auf die Straße.

»Solange es so gefährlich ist, ein Taxi zu nehmen, behagt es mir nicht, zu wissen, dass du auf diese angewiesen bist«, sagte Fleurdelis und legte eine Hand auf ihr Herz. »Deine Sicherheit ist mir sehr wichtig, nicht nur, weil du meine Assistentin bist.«

Obwohl sie das schon öfter gesagt hatte, sah Julie sie wieder mit einem überraschten Blick an. Wie jedes Mal hoffte Fleurdelis, dass die Überraschung nicht daher rührte, dass es so ungewöhnlich war, sie nett zu erleben. Schließlich lächelte Julie wieder. »Das freut mich. Aber ich hoffe dennoch, dass sie diese Schurken bald alle schnappen und ins Gefängnis werfen. Wenn die sich mit mir anlegen würden, würden sie am Ende bereuen, überhaupt geboren worden zu sein.«

»Ja, bei ihnen müsstest du dich nicht zurückhalten«, stimmte Fleurdelis zu. »Aber ich bin dennoch überzeugt, dass es besser ist, wenn du gar nicht in diese Situation kommst.«

»Ja, für die Schurken!« Julies Augen glitzerten abenteuerlustig, ehe sie wieder ernst wurde. »Oh, und wo wir gerade von Schurken sprechen … muss ich Sie noch einmal daran erinnern, dass Sie übermorgen Abend ein Geschäftsessen mit der Leitung der Roux Group haben.«

Fleurdelis seufzte. »Ich hatte es gerade erfolgreich verdrängt.«

»Ich finde Monsieur Fabien auch eher anstrengend«, sagte Julie, »aber Sie benötigen die Firma leider für die Produktion der Holo-Logs. Immer noch.«

Der einst stille Vorwurf war inzwischen deutlich hörbar. Fleurdelis verschob es einfach zu oft, sich nach einem neuen Zulieferer umzusehen, denn: »Die Roux Group ist ein traditionelles Unternehmen aus Kalos. Ich habe schon mit Monsieur Fabiens Vater Geschäfte gemacht und war immer sehr zufrieden mit ihren Waren.«

Inklusive der ressourcenschonenden Produktion, von der Fleurdelis sich in regelmäßigen Abständen wieder überzeugte.

»Mein Problem mit Monsieur Fabien ist anderer Natur.«

»Oh, ich weiß genau, welches Problem Sie mit ihm haben«, ereiferte Julie sich sofort. »Monsieur Fabien ist respektlos, besonders gegenüber Frauen, er denkt, er ist Arceus' Geschenk an die Menschheit und lässt das jeden spüren, der unter ihm steht. Er ist noch schlimmer als der Professor, denn er hat nicht mal den Charme, um das zu überspielen!«

Fleurdelis ignorierte die Spitze gegen Platan – vor allem, weil sie das nur wieder daran erinnerte, wie furchtbar das Mittagessen gewesen war – und schüttelte mit dem Kopf. »Was du da über Monsieur Fabien sagst, ist mir wirklich ein Rätsel. Ich kann dir nur wiederholt sagen, dass er mir gegenüber dieses Verhalten noch nie gezeigt hat.«

»Natürlich nicht«, erwiderte Julie prompt. »Sie sind sein wichtigster Geschäftspartner. Aber wenn Sie mit ihm essen gehen, achten Sie mal darauf, wie er mit den Kellnern umgeht. Sie werden bestimmt überrascht sein.«

»Hat er Sie denn auch so behandelt, Mademoiselle Julie?«, fragte Maurice, der offenbar sehr interessiert an ihrem Gespräch war.

»Nicht direkt«, wich sie aus. »Wahrscheinlich glaubt Mademoiselle Fleurdelis mir deswegen auch nicht. Aber ich habe genug gehört.«

»Ich kann ihn nicht abstrafen, weil du von anderen Leuten gehört hast, dass er furchtbar sein soll.«

»Ich weiß, ich weiß. Aber achten Sie einmal darauf, wie er mit Kellnern umgeht. Sie werden es auch sehen.«

Fleurdelis versicherte ihr, dass sie das tun würde. Währenddessen parkte Maurice an der Seite, ehe er »Wir sind da, Mademoiselle Julie« verkündete.

»Danke, Maurice«, sagte sie, ehe sie noch einmal ernst Fleurdelis ansah. »Jedenfalls habe ich Sie hiermit an den Termin erinnert. Und ich erinnere Sie auch gern daran, dass Sie die Einladung des Professors annehmen sollten.«

»Ich denke darüber nach.«

Julie runzelte ihre Stirn, fixierte sie geradezu mit ihrem Blick, der tief in Fleurdelis' Seele zu kriechen schien und dort ihre Wahrhaftigkeit anzweifelte. Fleurdelis erwiderte das mit einem eigenen stoischen Gesichtsausdruck, in dem nichts zu lesen war. Doch je länger Julies Skepsis anhielt, desto mehr bröckelte Fleurdelis' Widerstand.

Und schließlich zuckte ihr Auge für einen Moment. Nur der Bruchteil einer Sekunde, aber für Julie schien es genug zu sein, denn sie lehnte sich zufrieden lächelnd zurück. »Gut, ich glaube Ihnen.«

Das Jetzt, das sie verschwieg, dachte Fleurdelis sich einfach.

Sie wünschte Julie eine gute Nacht, als diese sich verabschiedete und aus dem Wagen stieg. »Bis morgen.«

Julie erwiderte das, dann schloss sie die Tür und ließ Fleurdelis diesmal mit Maurice allein. Noch einmal atmete sie ein wenig auf, dann bat sie Maurice, sie direkt nach Hause zu fahren und keine weiteren Umwege zu machen. Inzwischen sehnte sie sich nur noch nach etwas Zeit mit ihren Pokémon. Und nach Platan, aber den konnte sie heute unmöglich noch stören.

Maurice startete den Wagen und schlängelte sich wieder in den Verkehr ein. Nur wenige Sekunden hielt die Stille an, dann durchbrach Maurice sie bereits erneut: »Die Frage ist vielleicht unangebracht, aber was genau finden Sie an diesem Monsieur Fabien denn derart verstörend, wenn es nicht dasselbe ist wie bei Mademoiselle Julie?«

Fleurdelis zögerte einen Moment. Es behagte ihr nicht wirklich, sich bei ihren Angestellten zu beklagen, deswegen hatte sie auch Julie noch nie erzählt, was ihr Problem mit Fabien war. Obwohl es ihr auf der Zunge brannte, beschloss sie auch jetzt, sich zurückzuhalten: »Es tut mir leid, aber ich würde nur ungern darüber sprechen. Ich fürchte, das ist eine private Sache.«

Erst als sie es bereits ausgesprochen hatte, wurde ihr klar, dass sie zu viel gesagt hatte. Es war ein Glücksfall, dass sie ihm genug vertraute, dass er niemandem davon erzählen würde.

Maurice nickte. »Ich verstehe. Und was hat es mit der Einladung des Professors auf sich?«

Das war wohl der Nachteil, wenn ein Angestellter so lange bei einem war: Er fühlte sich sicher genug, derartige Fragen zu stellen. Vielleicht war das aber auch ein gutes Zeichen, immerhin gab es also Personen, die sie nicht furchterregend fanden.

Bei diesem Thema fühlte sie sich wesentlich weniger zurückhaltend: »Der Professor hat mich zu einem Konzert von Meisa eingeladen, weil er Karten dafür hat. Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob ich diese Einladung annehmen soll.«

»Ich weiß, es steht mir nicht zu, das zu sagen, aber ich stimme Mademoiselle Julie zu: Sie sollten sie auf jeden Fall annehmen.«

»Sie auch?«, fragte Fleurdelis mit gerunzelter Stirn.

Maurice nickte und sah sie im Rückspiegel an. »Als Ihr Fahrer weiß ich vielleicht nicht so viel über Ihren Terminkalender wie Ihre Assistentin, aber ich sehe, wie erschöpft und mutlos Sie abends sind, wenn ich Sie von der Arbeit abhole. Es kann also nicht schaden, sich zumindest an einem Abend einmal zu entspannen.«

Bereitete sie den Leuten wirklich so viele Sorgen? Das tat Fleurdelis leid, denn immerhin war das niemals in ihrer Absicht gewesen. Wenn so viele rein deswegen darauf bestanden, dass sie die Einladung annahm, sollte sie vielleicht weniger darüber nachdenken und es einfach tun. Aber noch stand ihre Eifersucht ihr dabei im Weg. Sie sollte noch ihre Pokémon fragen, auch wenn sie sich deren Antwort bereits denken konnte.

»Wie ich zu Julie sagte: Ich werde darüber nachdenken.«

»Mehr wünschen wir uns auch nicht«, sagte Maurice.

Der Rest der Fahrt verlief schweigend. Maurice konzentrierte sich auf den Verkehr, Fleurdelis sah aus dem Fenster. Da es bereits dunkel war, erhaschte sie nur einige vorbeiziehende Lichter. Der Anblick war beruhigend und ließ sie zum ersten Mal seit dem Mittagessen wirklich durchatmen.

Noch besser wurde es nur, als sie bei ihr zu Hause ankamen. Maurice wünsche ihr eine gute Nacht, was sie ihm erwiderte, während sie ausstieg. Nach wenigen Schritten war sie bei ihrer Tür angekommen, dann sah sie dem wegfahrenden Maurice hinterher, bis sie die Lichter des Autos nicht mehr sehen konnte. Damit begann ihr Feierabend endlich offiziell.

Sie betrat das dunkle Haus, schaltete die Lichter an und ging dann zuerst in den Garten, der vollkommen ruhig dalag. Dort entließ sie ihre Pokémon, worauf etwas Leben einkehrte. Swaroness stieß einen lieblichen Laut aus, ehe sie sich elegant auf dem Teich niederließ. Das genaue Gegenteil von Stolloss, der Fleurdelis brummend ansah und erst zufrieden war, als sie ihm versicherte, dass es ihr gut ging und sie gleich hineingehen würde, um sich auszuruhen. Pyroleo warf ihre Mähne zurück, als sie Stolloss versprach, genau darauf zu achten; dem schloss Wie-Shu sich auch sofort an, nachdem sie auch noch einmal geprüft hatte, dass keine Eindringlinge im Garten waren. Über diese Unruhe empört, konnte Swaroness nur mit dem Kopf schütteln.

»Nachdem jetzt alle in Sicherheit sind«, verkündete Fleurdelis, »werde ich euch gleich euer Essen bringen. Es tut mir leid, dass ihr heute wieder den ganzen Tag in euren Bällen wart.«

Stolloss brummte darauf verärgert. Fleurdelis lächelte müde. »Ich weiß, ihr findet das nicht so schlimm. Mir tut es dennoch immer ein bisschen weh.«

Schon weil sie die emotionale Unterstützung ihrer Pokémon immer gut gebrauchen könnte. Aber ein Büro war einfach keine passende Umgebung für ein solches.

Pyroleo stieß sie vorsichtig mit ihrem Kopf an und schmiegte sich dann an sie, worauf Fleurdelis sie lächelnd streichelte. »Der Tag heute war ein bisschen anstrengend für mich, obwohl ich mit Platan essen war.«

Wie-Shu neigte ratlos den Kopf, als könne sie auch nicht verstehen, wie der Tag dann ermüdend sein könnte.

Damit die Pokémon nicht länger auf ihr Essen warten müssten, schüttete Fleurdelis ihr Herz aus, während sie das Futter verteilte. Sie erzählte von Platans Schwärmerei für Meisa, wer Meisa überhaupt war, wie perfekt sie – vermeintlich – für ihn wäre und zu guter Letzt, als sie neben Pyroleo saß und ihr durch das Fell strich, klagte sie auch darüber, dass sie übermorgen mit Fabien essen gehen müsste.

Pyroleo brummte unwillig. Fleurdelis nickte. »Ich bin auch nicht sehr begeistert davon. Auf seine Aufdringlichkeit kann ich getrost verzichten. Deswegen wollte ich eigentlich nicht, dass es ein Geschäftsessen wird, schon gar nicht zum Abendessen, aber im Endeffekt hat es sich so ergeben.«

Swaroness neigte den Kopf und flötete fragend.

»Ich war für ein Treffen in meinem Büro«, erklärte Fleurdelis, »aber Fabiens Terminkalender hat keine andere Möglichkeit als ein Abendessen ergeben.«

Stolloss' tiefes Brummen vibrierte regelrecht durch den Garten. Ihm missfiel das Treffen offensichtlich genauso wie ihr. Vermutlich hatte sie ihnen zu viel von ihm erzählt, natürlich mochten sie ihn da genauso wenig wie etwa Julie.

»Das Essen wird aber sicher schnell vorbei sein, dann kann ich wieder ...«

Sie verstummte, als ihr auffiel, dass sie seit einiger Zeit schon gar nichts mehr machte, wenn sie zu Hause war. Ihre meisten Abende verliefen genau wie dieser: Sie fütterte die Pokémon, klagte ihnen ihr Leid und dann ging sie irgendwann ins Bett, um einen weiteren Tag mit Arbeit zu verbringen.

»Oh«, sagte sie. »Ich glaube, jetzt verstehe ich, warum alle meinen, ich sollte Platans Einladung annehmen.«

Darauf stimmten ihre Pokémon allesamt zu. Ein eigenwilliger Chor voller Hoffnung, der Fleurdelis kaum eine Wahl ließ: »Ihr seid offensichtlich derselben Meinung, ja? In Ordnung, da kann ich wohl nicht mehr ablehnen.«

Freudig schnurrend schmiegte Wie-Shu sich an sie, kaum dass sie diese Entscheidung getroffen hatte.

Damit sie es sich nicht doch anders überlegte, griff Fleurdelis direkt nach ihrem Handy, während sie mit der anderen Hand über Wie-Shus Kopf strich. Für einen Moment überlegte sie, Platan anzurufen, aber eigentlich wollte sie ihn um diese Zeit nicht mehr stören – und sie wollte auch ganz sicher nicht noch ein Loblied auf Meisa von ihm hören. Also tippte sie einfach nur eine Nachricht, von der sie hoffte, dass er sich darüber freuen würde, sobald er sie las: Ich habe mich entschieden, ich nehme deine Einladung an. Teile mir bei einer passenden Gelegenheit deinerseits bitte die Details zum Konzert mit.

Sie seufzte leise über den Text. Derart verkopft hatte sie ihn eigentlich nicht verfassen wollen, aber wenn sie nun erst stundenlang darüber nachdenken würde, wie sie es besser schreiben sollte, würde sie diese Nachricht nie verschicken und die Einladung doch nicht annehmen. Deswegen schickte sie den Text ab und sagte sich, dass sie eben so war und Platan das auch wusste. Falls er sich also daran störte, würde sich ohnehin die Frage stellen, warum er noch mit ihr befreundet war – und die einzige Antwort wäre Mitleid. Oder vielleicht Gewohnheit, weil sie sich schon derart lange kannten.

Doch bevor sie sich in diesen Gedanken verlieren konnte, vibrierte ihr Handy und lenkte sie glücklicherweise davon ab. Zu ihrer eigenen Überraschung war es tatsächlich bereits Platans Antwort und die ließ sie nicht nur lächeln, sondern überzeugte sie augenblicklich davon, sich richtig entschieden zu haben: Deine Antwort lässt mein Herz erblühen, meine Liebe. Du wirst es auch nicht bereuen, ich werde dir einen ganz unvergesslichen Abend bereiten, damit du zumindest einmal nicht an deine Arbeit denken musst. Zusammen werden wir ein ganz wundervolles Konzert und noch mehr erleben. Weitere Details (aber nicht zu viele, damit manches eine Überraschung bleibt) gebe ich dir dann bald. Nun wünsche ich dir aber erst eine gute Nacht, Fleurdelis! Auf dass deine Träume so wunderschön sein werden wie der Prismaturm. Bis bald, meine Liebe~.
 


Nachwort zu diesem Kapitel:
Ich hab mich ein bisschen mit diesem Kapitel schwergetan. >:|
Nicht nur, dass ich Fabiens Namen ändern musste, weil er zu nah an einem anderen Namen war, es ist noch dazu ein Kapitel, mit dem Foreshadowing betrieben werden sollte und ich wollte Fleurdelis' Pokémon-Team zeigen. Deswegen hab ich das Kapitel im Vorfeld nicht so gut durchgeplant und war ein bisschen shaky mit der Frage, was genau und wie passieren soll. Aus diesen Gründen (und Legenden: Z-A und privaten Dingen und viel zu vielen FFs und Ideen) hat das alles ein wenig länger gedauert. x_x
Ab dem nächsten Kapitel sind wir bei mehr Inhalten, die von Anfang an geplant waren, mit kleineren Anpassungen auf die ich im nächsten Nachwort dann näher eingehe. Komplett anzeigen

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