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Der Mann meiner Cousine!

von

Vorwort zu diesem Kapitel:
Ein letztes Mal wünsche ich euch einen guten Morgen…

Nach etwas mehr als einem halben Jahr findet dieses Geschichte an heutigen Tag ein Ende…

Dennoch hoffe ich das euch das letzte Kapitel ebenfalls gefallen wird und wünsche euch viel Spaß mit diesem ❤️❤️❤️ Komplett anzeigen

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Eine glückliche Zukunft!

Eine glückliche Zukunft!
 

Fünf Jahre später!
 

Mit angehaltenem Atem lauschte Kagome aufmerksam dem Geräusch, welches aus dem unteren Stockwerk kam. Vorsichtig und möglichst lautlos stand sie aus ihrem Bett auf und lief auf leisen Sohlen aus dem Schlafzimmer. Die Tür schloss sie hinter sich und schaute mit wild pochendem Herzen die Treppe hinunter. Erschrocken weiteten sich ihre Augen, als sie ein leises Zischen hörte. Kurz flog ihr Blick wieder Richtung Schlafzimmer, ehe sie sich dazu entschloss ihren nächtlichen Besucher gegenüberzutreten. Mit leisen Schritten schlich Kagome die Treppen hinunter. Vielleicht würde sie es ja bis zu ihrem Handy schaffen, welches blöderweise auf dem Küchentisch liegen geblieben war. Kurz überprüfte sie den Flur. Doch niemand war zu sehen und Kagome hoffte, dass dies auch so bleiben würde. Schnell hatte sie den Flur durchquert und hörte wie im Gang eine Tür aufging. Der schmale Lichtstrahl erhellte den Flur für einen kurzen Moment.

Mit einem gezielten Griff schnappte sich Kagome ihr Handy. Doch noch ehe sie auch nur eine Zahl hatte tippen können, wurde sie am Handgelenk gepackt. „Willst du dich vor mir verstecken?“ Mit großen Augen sah Kagome zu dem jungen Mann, der soeben das Licht angeschaltet hatte. „Inuyasha…“, hauchte sie erleichtert und warf sich in seine Arme. „Warte… was machst du schon hier“, schob sie ihn ein Stück von sich. Eigentlich hatte sie erst in zwei Tagen mit ihm gerechnet. „Ich habe schneller gearbeitet und mich beeilt nach Hause zu kommen, um meiner wunderschönen Frau mit unseren beiden Kindern zu helfen“, grinste Inuyasha sie frech an. Kagome verengte ihre Augen, die es absolut nicht lustig gefunden hatte, zu glauben, auf einen Einbrecher in ihrem Haus zu treffen. „Du hättest mir was sagen können“, warf sie ihm eingeschnappt vor. „Dann wäre es keine Überraschung mehr gewesen. Schlafen die Kleinen schon?“, wollte er wissen und zog sie wieder in seine Arme. „Ja, es ist schon fast Mitternacht. Ich sollte auch wieder ins Bett“, gestand sie seufzend.

In den letzten Wochen hatte sie nur wenig Schlaf bekommen. Inuyasha war beinahe einen ganzen Monat geschäftlich im Ausland gewesen. Sie hatte sich einfach unsicher in dem großen Haus gefühlt und auch die Kinder hatten sie unheimlich gefordert. „Dann sollten wir dich lieber ganz schnell wieder ins Bett bringen.“ Kurz kreischte Kagome auf, als er sie ohne Rücksicht hochhob. Ihre Beine legten sich um seine Hüfte. Glücklich drückte sie ihre Lippen auf seine. „Ich fürchte nur, dass es ziemlich eng werden wird“, hauchte sie leise an seinen Lippen, als sie den Kuss gelöst hatte. Inuyasha hatte eine Augenbraue hochgezogen und seufzte ergeben. „Die Kinder schlafen in unserem Bett, oder?“ Verlegen nickte Kagome. Eigentlich hatten sie ausgemacht, die Kinder nicht mit ins Bett zu nehmen. Doch sie hatte sich einsam gefühlt und sich so wenigstens etwas mit Inuyasha verbunden gefühlt. „Tut mir leid“, hauchte sie ihm einen Kuss auf die Lippen.

Nach all den Wochen war sie unendlich froh, ihren Mann wieder bei sich zu haben. Sie hatte ihn vermisst und genoss seine Nähe, doch mehr würde zumindest am heutigen Abend nicht passieren. Für Kagome war es jedoch schon wunderschön, wieder in seinen Armen schlafen zu können und diese Sicherheit, die nur er ihr geben konnte zu spüren.
 

„Papa…“, freudig hüpfte Moroha auf ihm herum und riss Inuyasha damit aus seinem Schlaf. „Hey, meine kleine Prinzessin“, zog er seine kleine Tochter an seine Brust. Zappelnd versuchte die dreijährige ihrem Vater zu entkommen. „Wo sind denn Mama und dein Bruder?“, richtete er das Wort an Moroha, nachdem er bemerkt hatte, dass nur seine Tochter mit ihm im Bett war. „Unten“, flöte sie fröhlich. „Wollen wir dann zu Mama und Shinya gehen?“, wollte er wissen und kitzelte die Kleine durch. Ein lautes Kichern halte durch das Schlafzimmer. Inuyasha genoss es wirklich, wieder mit seiner Familie vereint zu sein. Er musste seinem Vater unbedingt klar machen, dass solche Termine nicht mehr so lange dauern durften oder eben jemand anders sollte dies für ihn übernehmen. Inuyasha liebte sein Familienleben, auch wenn es anfangs nicht danach ausgesehen hatte, dass es funktionieren konnte, hatten sie sich doch erst richtig kennenlernen müssen.

Doch nur einige Monate nach der Hochzeit waren Kagome und er bereit den nächsten Schritt zu gehen. An ihrem ersten Hochzeitstag hatte sie ihm freudestrahlend den positiven Schwangerschaftstest übergeben. Kurz darauf hatten sie sich räumlich verändert, um genügend Platz für ihre kleine Familie zu haben. Nach der mit Kikyo geplatzten Hochzeit war Inuyasha damals einfach bei Kagome und dessen Wohngemeinschaft eingezogen. Es hatte wirklich prima funktioniert. Sie hatten eine Menge Spaß gehabt. Doch nach der Verkündung der Schwangerschaft hatte er sofort mit der Haussuche begonnen. Durch seinen Vater hatten sie schnell ein Haus in ruhiger Lage in Tokio gefunden. Mittlerweile wohnten sie bereits über drei Jahre in ihrem Traumhaus. „Guten Morgen“, lächelte Kagome ihn an. Sie stand am Herd und bereitete soeben das Frühstück für die Familie zu. „Guten Morgen“, begrüßte Inuyasha sie mit einem Kuss und strich seinem Sohn einmal über den Kopf, der seiner Mutter tatkräftig beim Kochen half.

„Hast du nicht etwas viel gekocht?“, wollte Inuyasha wissen, da seine Frau doch einen üppigen Tisch gedeckt hatte. „Nein. Deine Eltern und Sess mit Rin und dem Kleinen sind in der Stadt. Sie wollten heute eigentlich zum Frühstücken vorbeikommen“, kicherte sie. „Die haben Zeit für einen Besuch und schicken mich nach Hongkong?“, kam es fassungslos von ihm. Denn die letzten Wochen ohne seine Familie waren ihm unendlich schwergefallen. „Jetzt sei nicht so eingeschnappt. Sie haben mir in den letzten Wochen wirklich sehr geholfen.“ Darüber war Inuyasha unheimlich froh. Allein hätte Kagome die Versorgung der Kinder und ihre Arbeit wohl nicht unter einen Hut bekommen. „Jaja… wann wollten sie denn kommen?“, fragte er nach. Vielleicht hatte Inuyasha noch ein paar Minuten mit seiner Familie. „Jetzt“, kicherte Kagome, die wie er, den großen Familienvan die Einfahrt hochfahren sah.

„Na dann überrasche ich die Familie mal“, grinste er, weil seine Eltern auch ziemlich überrascht sein würden, ihn schon am heutigen Morgen zu sehen.
 

„Will noch jemand Eier?“, fragte Kagome in die Runde. Lächelnd nahm Rin das Angebot an. „Willst du dafür noch einen Kaffee?“ Kurz sah Kagome auf die Kanne, die Rin ihr entgegenhielt. Jedoch schüttelte sie mit einem Lächeln den Kopf. „Ich hatte heute schon genug“, lehnte sie dankend ab. Inuyashas Blick legte sich auf Kagome. „Shinya, nimm bitte deine Gabel“, versuchte sie von sich abzulenken, der Blick ihres Mannes gefiel ihr nicht. Im Moment versucht sie ihren zweijährigen Sohn dazu zu bringen, sein Besteck zu benutzen. Immer klappte dies leider nicht, sodass der Esstisch um den kleinen Jungen ziemlich wild und wüst aussah. „Ach lass ihn doch, Kagome. Mit den Händen schmeckt es eben besser“, kam es lächelnd von Izayoi. Fürsorglich strich sie ihrem Enkel über den Kopf. Kagome freute sich wirklich solch tolle Großeltern für ihre Kinder zu haben.

Kurz nach der Hochzeit hatte sie ziemliche Bedenken gehabt. Ihre geplante Auswanderung hatte sie gecancelt. Nur ein paar schöne Wochen hatte sie mit Inuyasha in Europa verbracht. Doch mit dem Zusammenleben waren auch einige Herausforderungen auf sie zugekommen. Sie hatten beide die Eigenheiten des anderen kennengelernt. Nicht immer war dies einfach gewesen. Kagome war zunehmend unsicher geworden, ob es eine gute Entscheidung gewesen war, so überstürzt zu heiraten. Doch ihre und auch seine Eltern hatten immer wieder zwischen den beiden vermittelt. Ohne ihre Familie wären beide womöglich nicht mehr zusammen. Kagome war unendlich dankbar in diese Familie eingeheiratet zu haben. „Habt ihr eigentlich in den letzten Wochen etwas von Kikyo gehört?“, wollte Toga von den Paar wissen. „Ja, ihr geht es gut. Sie ist im Moment in Australien und versucht dort einen Deal ans Land zu ziehen“, erklärte Kagome. Nach wie vor hatte sie eine gute Beziehung zu ihrer Cousine.

Nach der Hochzeit hatten sich die beiden Frauen noch einmal gründlich ausgesprochen. Jede für sich hatte mittlerweile ihren Traum verwirklichen können. Kikyo hatte ihre gewünschte Position in der Firma bekommen und reiste nun um die halbe Welt, während Kagome die Familie bekommen hatte, die sie immer haben wollte. „Ich finde es toll, dass sie so engagiert an ihrer beruflichen Laufbahn arbeitet. Wann musst du eigentlich wieder in die Arbeit?“, hakte Izayoi interessiert nach. „Morgen früh“, lächelte Kagome. Sie hatte sich nach ihrer Hochzeit in einer neuen Klinik beworben. Durch ihre begonnene Ausbildung hatte sie schnell eine neue Anstellung gefunden. Sie hatte ihre Ausbildung trotz Schwangerschaft beendet und war unendlich glücklich in dieser Klinik zu arbeiten, in welcher mittlerweile auch Sango und Shippo tätig waren. Die beiden waren auch nach Jahren immer noch ihre besten Freunde und halfen ihr unterstützend mit den Kindern, wenn sie mal Hilfe brauchte.

„Soll ich die Kinder trotzdem in den Kindergarten bringen?“, wollte Izayoi wissen, die sich diese Aufgabe in den letzten Wochen mit ihrer Mutter geteilt hatte, damit sie etwas Zeit für sich hatte. „Wenn du möchtest“, lächelte Kagome, sie würde ihrer Schwiegermutter sicher nicht verbieten ihre Kinder in den Kindergarten zu bringen. Immerhin hatte sie so einen ruhigen Tagesstart und konnte noch etwas Zeit mit Inuyasha verbringen.
 

Suchend lief Inuyasha durch das Haus. Doch Kagome und auch seine Kinder konnte er in diesem nicht finden. Nachdem seine Eltern gegangen waren, hatte er sich noch schnell an seinen PC gesetzt. Inuyasha wollte nur noch schnell ein paar dokumentarische Dinge erledigen. Diese hatten jedoch mehr Zeit in Anspruch genommen, als er gerechnet hatte. Nun wollte er aber endlich seinen Feierabend genießen. Für die kommende Woche hatte Inuyasha sich ein paar Tage Urlaub genommen, um ganz für seine Familie da sein zu können. „Hier steckt ihr“, lächelte er Kagome an, nachdem er sie im kleinen Garten auf der Hollywoodschaukel erblickte, wie sie ihren Kindern beim Spielen zusah. „Die Kleinen wollten ein bisschen raus.“ Ein liebevolles Lächeln hatte sich auf ihre Lippen gelegt. Er setzte sich zu ihr und legte einen Arm zärtlich um ihre zierliche Gestalt. „Wieviel Kinder haben wir?“ Etwas verwirrt sah Kagome Inuyasha an.

„Zwei…“, gab sie anschließend ziemlich scharf von sich. Die Frage schien sie wirklich aufzuregen. „Wie viele Kinder wollten wir?“, machte Inuyasha einfach weiter. Er hatte es schon immer recht lustig gefunden, Kagome etwas zu ärgern. „Zwei… was willst du eigentlich von mir?“, knurrte sie ihre Antwort heraus. Inuyasha zog jedoch nur eine Augenbraue hoch. Mittlerweile kannte er Kagome sehr gut. Vor allem ihre Vorlieben. „Mich hat es nur überrascht, dass du keinen weiteren Kaffee wolltest, vor allem seit du zum wahren Kaffeejunkie geworden bist“, kam es beiläufig von ihm, der wie sie zu ihren spielenden Kindern blickte. „Was willst du von mir hören?“, seufzte sie, da Kagome zu ahnen schien, in welche Richtung dieses Gespräch gehen würde. „Die Wahrheit, Kagome. Ich kenn dich ziemlich gut... ich weiß, dass du hin und wieder etwas mit dir allein ausmachen willst. Und wenn du ein weiteres kleines Kind mit dir selbst ausmachen willst… mache ich dir einen Strich durch die Rechnung.“

Mit rollenden Augen hatte Kagome ihm zugehört. „Ja... ja, ich bin... schwanger“, gestand sie nun leise. Inuyasha hatte diese Antwortet schon erwartet. Wirklich schlimm fand er dies nicht. „Und wieso sagst du mir das nicht?“, hakte er bei ihr nach. Immerhin war er ihr Ehemann. „Weil wir abgeschlossen hatten. Dieses Kind ist nicht geplant. Ich arbeite endlich wieder und der Kleine schläft endlich einmal durch und jetzt soll alles wieder von vorne anfangen?“, seufzte Kagome, die sich ihre Zukunft genau wie er anders vorgestellt hatte. „Das Leben geht nun mal seine eigenen Wege, Kagome. Du und ich sind das beste Beispiel dafür.“ Zärtlich griff Inuyasha unter ihr Kinn und drehte ihr Gesicht zu sich. „Ich liebe dich… und unsere Kinder… und auch dieses kleine Wunder unter deinem Herzen liebe ich schon jetzt“, flüsterte er leise und drückte ihr vorsichtig einen Kuss auf die Lippen.

Für ihn spielte es keine Rolle, ob es geplant war oder nicht. Jedes Leben hatte seinen eigenen Plan. So sehr man sich auch anstrengte und Pläne machte, manchmal gingen die eben nicht auf. Kagome und er hatten vor fünf Jahren auch alles auf eine Karte gesetzt. Am Ende hatten beide eine wunderbare Familie dazugewonnen, die sich in wenigen Monaten noch ein Stückchen vergrößern würde. „Mami, komm spielen“, rief ihre kleine Tochter ihnen zu. „Ich liebe dich auch… und unsere Kinder“, seufzte Kagome, nachdem sie sich von ihm gelöst hatte. „Kommst du mit spielen, Daddy?“ kicherte sie, während Kagome sich schon von der Bank erhob und ihn auffordernd an sah. Lächelnd stand er ebenso auf. Gemeinsam liefen die beiden auf ihre Kinder zu. Inuyasha hob seine Tochter hoch, schubste sie einmal in die Luft. Auch Shinya wurde von Kagome hochgehoben. Mit einem Lächeln stand Inuyasha in der kleinen Sandkiste.

Es war für ihn immer noch unglaublich, wie sehr sein Leben sich durch Kagome verändert hatte. All seine Wünsche waren in Erfüllung gegangen. Er hatte eine Familie, die er über alles liebte und für die er alles geben würde.


Nachwort zu diesem Kapitel:
Und das wars nun auch endgültig für diese Geschichte…

Mit einem Lachenden und auch weinenden Auge sehe ich auf sie zurück und dennoch freu ich mich schon auf das neue Abenteuer das aufgeschlagen wird…


Doch zurvor genönne ich mir eine kleine Pause um etwas schöpferische Ruhe zu genießen.

Am 26.1 werde ich mit einer neuen Geschichte zurückkommen und freue mich jetzt schon dort vielleicht wieder von euch lesen zu können…

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2025!

Bis dann eure Miyu ❤️❤️❤️ Komplett anzeigen

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Kommentare zu diesem Kapitel (1)

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Von: Coconut
2024-12-29T12:14:26+00:00 29.12.2024 13:14
Was für ein schönes Ende. Besser hätte die Geschicht nicht enden können. Danke für diese schöne Geschichte.

Ich wünsche dir einen angenehmen Jahreswechsel und einen guten Start ins neue Jahr.
Bis zur nächsten Story. Ich freu mich schon darauf und bin schon sehr auf die neue Handlung gespannt.

Antwort von:  Miyu94
30.12.2024 12:45
Hello ☺️☺️☺️

Es freut mich zu lesen das dir die Geschichte gefallen hat!

Ich hab zu Danken!

Danke ich wünsche dir ebenfalls einen guten Rutsch und schöne Feiertage mit deinen Lieben ☺️☺️☺️

Bis bald Miyu ☺️☺️☺️


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