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Spiel mit dem Feuer

von

Vorwort zu diesem Kapitel:
Guten Abend zusammen,

das Wochenende war leider viel zu kurz und zu sehr vollgepackt
daher komme ich erst heute das, das Kap für euch hoch zu laden

nun quatsche ich nicht mehr weiter
und wünsche euch viel Spaß beim Lesen *Kekse und Kakao da lass* Komplett anzeigen

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Zeitablauf

Schläfrig tastete ich nach meinem Handy und tippte bei dem Wecker auf die Schlummertaste. Gähnend blinzelte ich mehrmals, ehe ich meine Augen öffnen konnte. Die Uhrzeit auf dem Display verriet mir, dass es schon 10 Uhr morgens war und mir entkam erneut ein Gähnen. Der Abend bzw. die Nacht war ziemlich lang und demnach der Schlaf viel zu kurz. Wir waren nämlich erst kurz nach 6 zurück im Haus. Tatsächlich haben wir sehr lange noch getanzt und nachdem wir nicht mehr konnten, uns im VIP-Bereich angeregt unterhalten. Allen voran über die momentane Lage der verschiedenen Ferienhäuser bzw. Hotels, die sich in seinem Besitz befanden. Ein Lächeln huschte mir über die Lippen, als ich zurück an das Gespräch dachte.
 

Er hatte mir mehr davon erzählt, wie schnell er die Gebäude erhielt und aufbaute. Einmal mehr beeindruckte er mich, denn er war nur ein Jahr älter als ich und schon äußerst erfolgreich. Darüber konnte ich nur staunen und fand es mehr als interessant. Weshalb ich mehr erfahren wollte und wir dadurch viel zu spät die Uhrzeit bemerkten. Der erneute Wecker holte mich wieder zurück in die Realität und kurz streckte ich mich. Jedoch beschloss ich den Wecker noch weiter zu stellen, um noch etwas versuchen zu schlafen und mich damit etwas länger zu erholen von dem Vortag. Dies konnte ich mir problemlos leisten, da Chiaki meinte, dass wir vor 13 Uhr nichts machen würden. Er selbst brauchte ebenso seinen Schlaf.
 

Schmunzelnd schlummerte ich erneut ein und landetet im Land der Träume. Doch dass diese mehr als zweideutig werden würden, hätte ich niemals gedacht. Dementsprechend wachte ich keuchend auf und sah mich verwirrt um. Es dauerte eine Weile, bis ich realisiert hatte, dass ich nur geträumt hatte. Sowas Verrücktes war mir schon lange nicht mehr passiert. Eindeutig brauchte ich guten Sex oder eben eine Session mit einem Dom. Denn ich war wahrlich untervögelt. Seufzend glitt ich mit meiner Hand durch meine Haare und schloss kurz meine Augen, um etwas runter zu kommen. Solch ‘schmutzige’ Gedanken wären nicht hilfreich für den Rest des Tages. Daher streckte ich mich und beschloss duschen zu gehen.
 

Aus diesem Grund stieg ich aus dem Bett und zog mich noch einmal in die Länge. Ein Blick auf die Uhr zeigte mir, dass ich trotz dem längeren Schläfchen noch gut in der Zeit lag. Eine ausgiebige Dusche würde mich etwas mehr wecken, damit ich den Tag überstehen würde. Schnell kramte ich aus meiner Tasche Unterwäsche und verschwand damit im Bad. Nach einer längeren Erfrischung machte ich das Wasser aus, griff nach dem Handtuch und trocknete mich ordentlich ab. Erst danach zog ich mich an und hatte meine Haare etwas trocken gerubbelt. Nach einer Tasse Kaffee würde ich sie mir trocken föhnen und frisieren. Definitiv fühlte ich mich fitter als zuvor.
 

Bevor ich mein Zimmer verließ, zog ich mir eine kurze Hose und eine Bluse über. In der Küche sollte ich nicht unbedingt nur mit Unterwäsche auftauchen. Auch wenn ich nur zu gerne sein Gesicht dabei sehen würde. Schnell schüttelte ich den Gedanken ab und atmete tiefer durch. Nein, nein, nein... er ist mein Kunde und ich sollte professionell bleiben!, mahnte ich mich dabei und verließ erst danach meinen Raum.
 

Auf dem Weg zur Küchenzeile merkte ich, dass ich wohl vor ihm wach war, da ich ihn weder hören noch sehen konnte. Bei der Kaffeemaschine suchte ich alles zusammen, um die magische schwarze Brühe durch laufen zu lassen. Davon würde ich im Laufe des Tages einiges brauchen. Egal wie schön der Abend und die Nacht waren, auf Dauer war das für mich absolut nichts. Aber hin und wieder wäre das wundervoll, besonders mit ihm gemeinsam. Das werde ich ihm nicht auf die Nase binden, so viel stand für mich fest. Denn sein Ego sollte ich nicht unbedingt puschen.
 

Der Duft des frisch aufgebrühten Kaffees erfüllte den Raum und diesen genoss ich sehr. Lächelnd holte ich gleich zwei Tasse hervor, um diese füllen zu können. “Oh... guten Mittag... machst du Kaffee auch für mich?”, hörte ich plötzlich und erschrak mich minimal.
 

“Musst du mich so erschrecken?”, schimpfte ich etwas und drehte mich um.
 

“Entschuldige... ich hätte mich ankündigen sollen”, schmunzelte er und rubbelte mit dem Handtuch durch seine Haare. Da wurde mir bewusst, dass er gerade aus der Dusche kam. Wie von selbst blickte ich an ihm herab und schluckte schwerer, denn er trug nur ein Handtuch um seine Hüfte. Er konnte das doch nicht ernst meinen. “Und... noch Kaffee für mich da?”, holte er mich aus meinem Starren und meinen Gedanken heraus.
 

“Ähm... ja klar... gleich ist er durch”, meinte ich und musste noch einmal schlucken. Der Anblick, der sich mir bot, war mehr als nur verführerisch.
 

“Prima... dann bin ich sicher auch fitter”, meinte er und ließ das Handtuch, womit er zuvor seine Haare getrocknet hatte, locker über seine Schultern hängen.
 

“Wieso? Du wirkst nicht müde”, amüsierte ich mich leicht.
 

“Das täuscht nur... wegen der Dusche”, antwortete er schmunzelnd und kam näher.
 

“Vermutlich wie bei mir”, sprach ich meinen Gedanken laut aus und hörte sofort sein Lachen.
 

“Es scheint so”, merkte er amüsiert lachend an.
 

Zum Glück war der Kaffee durch gelaufen, weshalb ich mich zur Maschine umdrehte und mich damit beschäftigte die schwarze Brühe in die Becher zu füllen. “Schwarz?”, fragte ich vorsichtshalber mal nach.
 

“Unbedingt... schön stark”, entgegnete er mir und ich grinste leicht bei seinen Worten.
 

“Ganz meine Meinung”, pflichtete ich ihm bei und atmete einmal tiefer durch, bevor ich mich umdrehte und ihm einen Becher reichte.
 

“Vielen Dank, Jeanne”, lächelte er und nahm diesen an und nippte daran. “Mmmh, der tut gut”, fügte er an und lehnte sich leicht an die Arbeitsplatte.
 

Für einen kurzen Moment dachte ich darüber nach, ob er das wohl mit Absicht macht. Jedoch nippte er einfach weiter an seinem Kaffee und verhielt sich absolut normal. Deshalb hatte ich den Gedanken wieder verworfen. Viel lieber widmete ich mich meinem Becher und trank vom Kaffee. Es tat wirklich gut und dadurch mussten wir uns nicht unbedingt unterhalten. Dennoch war diese Stille zwischen uns gar nicht unangenehm. Eher das Gegenteil. So wohl hatte ich mich schon lange nicht mehr in der Nähe eines fast nackten Mannes gefüllt. Schwerer schluckte ich, während ich mich hinter der Tasse verstecken konnte. Der Gedanke, dass er unter dem Handtuch nichts an hatte, machte mich glatt verrückt.
 

Zur Ablenkung konzentrierte ich mich etwas mehr auf meinen Kaffee und fragte ihn, was er für den Tag geplant hätte. Schließlich war es bald schon Mittag. “Nun... ich würde sagen... wir trinken aus, gehen etwas essen und treffen uns mit Miya und Mato”, meinte er und nippte von seinem Becher.
 

“Klingt nach einem Plan”, lächelte ich leicht und nahm noch einen Schluck zu mir.
 

“Ich schreibe mal Mato, ob sie schon wach sind... vielleicht wollen sie mit zum Essen”, überlegte er und dem stimmte ich gleich zu. Es wäre sicher gut, wenn das andere Paar mit dabei wäre. So würde ich weniger auf dumme Gedanken kommen.
 

“Mach das... ich föhne mir eben meine Haare”, meinte ich und trank die schwarze Brühe aus meinem Becher leer.
 

“Lass den in der Spüle... ich wasche ihn gleich ab, sobald ich meinen Kaffee getrunken habe”, bot er mir an und das nahm ich dankend an.
 

Daher stellte ich den Becher in die Spüle und schritt zu meinem Raum, um mich dort für den Tag fertig zu machen. Wir war schon jetzt klar, dass ich mich ziemlich zusammen nehmen musste. Oder aber ich brauchte einfach wieder eine verdammt gute Nacht, die heiß enden würde. Seufzend nahm ich den Föhn und steckte ihn in die Steckdose. Das Handtuch löste ich von meinem Haar und begann dieses zu föhnen, ehe ich es durch kämmte und weiter trocknete. Es dauerte einige Minuten, bis ich soweit fertig war und mein Haar zusammen steckte. Dabei fiel mir auf, dass ich die Blondierung erneuern müsste. Es wäre nicht so hilfreich, wenn meine Naturfarbe zu sehr durchscheinen würde.
 

Womöglich könnte mir Miyako helfen einen Frisör in der Nähe zu finden. Klar könnte ich nach einigen im Internet recherchieren. Jedoch hätte ich dabei keinerlei Erfahrungswerte, die auch irgendwie der Wahrheit entsprechen würde. Klar gab es online Einträge, aber denen blind zu vertrauen war nicht mein Ding. Vieles hing vom persönlichen Geschmack ab, ebenso wie von der Tagesform jeglicher Beteiligten. Daher war meine Entscheidung schnell getroffen, Miyako zuerst zu fragen. Das würde ich gleich als erstes machen, sobald ich sie sehen würde. Mit einem Lächeln legte ich noch kurz einfaches Make-Up auf. Damit kaschierte ich meine Müdigkeit und es wirkte nicht zu aufdringlich.
 

Nachdem ich fertig war, stellte ich alles aus und steckte den Föhn aus. Auch wenn es vielleicht paradox klang, so war das eine kleine Angewohnheit von mir. Danach schnappte ich mein Handy und die Handtasche, ehe ich das Zimmer verließ. Da ich Chiaki noch nicht sah, checkte ich noch einmal mein Handy und musste über die Nachrichten meiner besten Freundinnen schmunzeln. Schnell überflog ich diese und antwortete ihnen nur ganz kurz. Sie waren unverbesserlich und wollten wissen, ob und wen ich abgeschleppt hätte. Aber ich werde ihnen sicher nichts auf die Nase binden. Zumal es dahingehend nichts zu berichten gab. Streng genommen habe ich ihn nicht abgeschleppt, sondern nur mich mit ihm gut unterhalten.
 

Daher schrieb ich ihnen nur, dass der Abend und die Nacht wundervoll waren und ich es keine Sekunde bereuen würde. Tatsächlich tat ich das nicht, obwohl ich mich ermahnen musste, ihn nur als meinen Kunden an zu sehen. Meine Professionalität werde ich nicht verlieren. So viel stand für mich fest. Schließlich konnte ich das bei dem Ehepaar Smith auch sein. Auch wenn unser Verhältnis eher freundschaftlich oder gar familiär war. Dennoch war mir klar, dass sie meine Kunden waren und es noch bleiben würden. Zumindest so lange wie mein Vertrag bei Noyn noch laufen würde. Was nach dieser Zeit sein wird, konnte ich natürlich noch nicht sagen. Aber wünschen würde ich mir, wenn der Kontakt bleiben würde.
 

“Du bist ja schon fertig”, hörte ich die sichtlich erstaunte Stimme von ihm. Sogleich blickte ich zu ihm und bekam große Augen. Er sah mal wieder viel zu gut aus.
 

“Na... Natürlich... ich hatte doch nur die Haare zu machen”, erklärte ich ihm und versuchte das anfängliche Stottern in den Griff zu bekommen.
 

“Stimmt... du warst schon angezogen”, kam es so ziemlich beiläufig von ihm und dennoch spürte ich seine Blicke auf mir.
 

“Genau... Also... sind die beiden schon wach?”, lenkte ich ihn auf ein ganz anderes Thema.
 

“Tatsächlich sind sie das... wir sollen sie zum Essen abholen”, erklärte er mir mit einem Lächeln.
 

“Gut... dann lass uns das machen”, grinste ich ihn leicht an.
 

“Das machen wir”, entgegnete er.
 

Schlussendlich verließen wir den Gemeinschaftsbereich und zogen uns die Schuhe an. Er schnappte sich die Schlüssel und wir verließen das Haus. Gemeinsam gingen wir zum Nebenhaus, um das andere Paar ab zu holen. Jedoch war es nicht notwendig zu klingen, da Miyako schon die Tür auf gemacht hatte und raus kam. “Guten Mittag, ihr beide”, grüßte sie und umarmte sowohl Chiaki als auch mich.
 

“Du bist aber fröhlich”, bemerkte ich und sie gluckste leise.
 

“Klaro... nach solch einer Nacht”, schwärmte sie und leicht legte ich den Kopf schief.
 

“Wie meinst du das denn?“, fragte ich, ohne zu überlegen nach. Miyako wollte schon antworten, doch Chiaki hielt sie vorher noch ab.
 

“Keine Details, Miya... es reicht schon, wenn ich euch hin und wieder höre”, erklärte er gleich und dankend sah ich zu ihm rüber. Ich hatte absolut nicht daran gedacht, dass sie aus schweifend sein könnte.
 

“Och man... du vermiest mir den gesamten Tag”, lachte sie und hakte sich wie selbstverständlich bei mir ein.
 

“Das mache ich gewiss nicht”, zwinkerte er seiner besten Freundin zu und sie lachte augenblicklich los.
 

“Da könntest du Recht haben”, entgegnete sie und streckte ihm die Zunge aus. “Von dir lasse ich mir den Tag nicht verderben”, setzte sie frech fort. Amüsiert lachte ich über die beiden und konnte nur den Kopf schütteln. Sie waren unverbesserlich in dieser Hinsicht.
 

“Da lasse ich euch ein paar Minuten allein und ihr zankt wieder”, hörte ich nur Yamato und musste nur noch mehr lachen. Die drei waren unglaublich miteinander. Man konnte genau sehen, wie stark ihre Freundschaft war.
 

“Na kommt... lasst uns was essen”, lenkte ich ihre Aufmerksamkeit auf das Wesentliche.
 

“Dann mal los”, grinste Yamato und ging mit Chiaki voran, während ich mit Miyako ihnen folgte.
 


 

Die Fahrt zum Café dauerte nicht allzu lange. Schnell hatten wir entschieden, wo wir essen wollen würde. Auf dem Parkplatz hielt Chiaki an und wir stiegen alle vier aus, ehe wir zu dem netten kleinen Café gingen. Im Inneren hatten wir schnell einen Tisch für uns gefunden und Platz genommen. Nur wenige Minuten später war schon ein Kellner da und nahm unsere Bestellung entgegen. Zuerst kamen unsere Getränke und wir besprachen unsere nächste Planung für die nächsten Tage. Wobei der momentane Tag nicht mehr so viel hergeben würde. Daher konzentrierten wir uns darauf die Tage etwas mehr zu strukturieren, damit die bevorstehenden Arbeiten gut durch plant werden könnten.
 

Die restlichen Tage würden etwas voller gespickt sein als sonst, doch wir teilten die Aufgaben sehr gut auf. Zudem hatten wir bei den Möbeln schon einige Ideen, ebenso wie bei den Farben, die sie nutzen wollten. Ihnen hatte ich bei der Auswahl geholfen, welche Kombinationen zusammen passen würden. Dadurch konnte einiges an Zeit gespart werden. Es war unglaublich wie schnell wir uns einig wurden und vor allem wie sehr wir harmonierten. Wobei die Männer uns Damen die Farben überließen und sie selbst kümmerten sich eher um das Technische. Es schien so zu sein, dass wir einander ergänzten und ich konnte sogar ein paar Beispiele auf dem Tablet zusammen stellen, um es ihnen zu zeigen.
 

“Somit machen wir die Details übermorgen, damit wir heute und morgen alles für die beiden Veranstaltung vorbereiten können”, beschloss Miyako nach einiger Zeit und überrascht blinzelte ich. Wie von selbst ging mein Blick zur Uhr und meine Augen weiteten sich. Wir waren ziemlich lange im Café, was mich doch etwas erstaunte. Wobei wenn man die Menge an Kaffeetassen zählen würden, wäre es ersichtlich, dass die Zeit schnell voran geschritten war.
 

“Haben wir noch so viel zu erledigen dafür?”, fragte ich verwundert, während Miyako zu mir sah.
 

“Mhm... wir brauchen noch ein wenig Pediküre, Maniküre und einen Frisörtermin”, zählte sie auf.
 

“Oh stimmt... aber muss bei dir auch viel gemacht werden?”, überlegte ich und eifrig nickte sie.
 

“Oh ja... auch Mato und Chiaki bekommen das Wellnessprogramm ab”, grinste sie und blickte zu den beiden Männern. Leicht legte ich den Kopf schief.
 

“Muss das sein, Miya?”, fragte Chiaki gleich nach.
 

“Na klar... wofür haben wir den Wellnessbereich drüben im Hotel”, zwinkerte sie ihm zu und ich merkte ihm an, dass er nicht wirklich begeistert von der Idee schien.
 

“Habt dich nicht so... Miya weiß genau, was wir brauchen”, meinte Yamato und legte freundschaftlich den Arm um Chiakis Schulter. Damit rückte er dichter zu ihm. “Komm schon... etwas Entspannung wird selbst dir gut tun”, fügte er an und seufzend sah Chiaki zu Miyako.
 

“Müssen wir wirklich?”, hakte er nach.
 

“Natürlich... komm schon... lasst euch auch verwöhnen. So eine Maske und ein Peeling werden euch auch gut tun”, grinste sie und leise musste ich kichern. Sie hatte die Männer wahrlich fest im Griff.
 

“Na gut... aber dann lässt du mich für die nächsten Monate damit in Ruhe”, willigte Chiaki schließlich ein und eifrig nickte Miyako. Sie kostete ihren kleinen Sieg voll aus.
 

“Dann buche ich für uns beide das volle Programm und ihr zwei bekommt das nötigste... mit Saunagang?”, machte sie gleich weiter.
 

“Natürlich... wenn ich mich schon so schikanieren lasse, dann wenigstens mit Saunabesuch”, entschied er sofort und Yamato nickte eifrig.
 

“Ja... mit Sauna gemeinsam, Schatz”, fügte Yamato an und Miyako nickte, ehe sie ihr Handy griff und aufstand, um zu telefonieren und das Wellnessprogramm zu buchen.
 

“Sie scheint genau zu wissen, wie sie euch überzeugen kann”, merkte ich an.
 

“Irgendwie schon”, seufzte Chiaki und Yamato lachte leise.
 

“Hin und wieder tut das aber auch gut... gib es ruhig zu”, grinste letzterer und gab Chiaki einen freundschaftlichen Klaps auf das Schulterblatt.
 

Leicht grummelte Chiaki und ich konnte nicht anders und lachte leise über seine Reaktion. Es war mehr als deutlich, dass es ihm immer noch nicht schmeckte, doch er fügte sich. Schließlich war ihm genauso klar wie mir, dass man ihr einfach nichts ausschlagen könnte. Es dauerte nicht lange, bis sie wieder zurück kam und strahlte. “Alles gebucht und geplant”, kicherte sie und setzte sich gleich wieder zu uns.
 

“Möchte ich wissen, was genau du gebucht hast?”, fragte Chiaki sichtlich skeptisch nach.
 

“Jeanne und ich bekommen morgen früh Wellness pur und ihr zwei könnt in die Sauna gehen. Hinterher bekommt ihr Maniküre und Pediküre mit einer ausgiebigen Massage”, antwortete sie ihm und seufzend lehnte er sich zurück.
 

“Aber danach ist sicher Schluss”, erhob er seine Augenbraue und sah sie eindringlich an.
 

“Ja... für euch danach nichts mehr geplant”, versicherte sie ihm, denn auch sie kannte ihn gut genug.
 

“Und für Jeanne und mich steht danach ein Frisörtermin an, um für den Abend perfekt aus zu sehen”, grinste sie und kurz überlegte ich.
 

“Wäre es möglich, dass wir schon heute einen bekommen können?”, fragte ich sie.
 

“Kommt drauf an, für was genau”, entgegnete sie und ich erklärte ihr, dass ich gerne das Blond auffrischen wollen würde. Verstehend nickte sie und zückte ihr Handy. “Ein wenig Farbe kann nicht schaden”, grinste sie und organisierte nur zu gerne einen Termin. Sogar auch für sie. Überrascht blinzelte ich sie an und sie zwinkerte leicht.
 

“Möchtest du etwa eine neue Haarfarbe?”, musste ich wissen und konnte im Augenwinkel sehen, dass Yamato genauso neugierig war.
 

“Ja... ich habe da schon länger etwas im Sinn”, meinte sie ganz geheimnisvoll und nahm einen Schluck von ihrem Kaffee. Mehr Informationen wollte sie mit uns scheinbar noch nicht teilen. Schnell hatte sie noch zwei Termine für den Abend klar gemacht und blickte auf die Uhr. “So... wir haben noch eine Stunde, dann sollten wir zum Frisör”, grinste sie mich an.
 

“Dann wäre die Rechnung jetzt genau richtig”, meinte Yamato und winkte den Kellner zu ihnen, um dies gleich zu erledigen. Danach räumten wir unsere Unterlagen zusammen und verließen das Lokal. Gemeinsam fuhren wir zurück und beschlossen noch gemütlich zu plauschen.


Nachwort zu diesem Kapitel:
das war es auch schon :D

Na da werden die Männer aber viel Spaß beim Wellness haben *kichert*

lasst mir gerne eure Meinungen und Anregungen da

bis bald, eure Seredhiel / Seren
*Kekse und Kakao da lass* Komplett anzeigen

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