Neues Glück
Robin wacht früh auf. Noch von der Nacht benebelt, dringt ein ihr unbekanntes Geräusch, an ihr Ohr. Was ist das? Sie versucht sich zu bewegen, irgendetwas hält sie fest. Kurz steigt Panik in ihr auf. Doch dann fehlt ihr wieder alles ein, das sie denn gestrigen Abend und die Nacht mit Zorro verbracht hat. Das Geräusch kommt von dem schlafendem Zorro. Er schnarcht leise. Robin grinst fröhlich vor sich hin. Kann sie sich doch zu gut vorstellen, jeden Morgen mit diesem Geräusch auf zu wachen. Zufrieden mit sich selbst und der Situation, kuschelt sie sich dichter an ihn. In Gedanken lässt sie den gestrigen Tag und Nacht nochmal Revue passieren. Der Möbelaufbau mit ihm. Wie er seinen Pullover während des Aufbaus auszog. Seine Leidenschaft, die er ihr mit Dominanz, aber auch sehr viel Zärtlichkeit, unter Beweis stellte. Ihren Heulkrampf danach und ihr anschließendes Geständnis. Sein Verständnis und die Tatsache, das er zu ihr steht. Hatten sie sich vor dem einschlafen noch einmal geliebt. Robin war sich, wegen ihrer Vorgeschichte, nicht sicher ob sie diesen Schritt noch einmal wagen sollte. Doch Zorro, war so zärtlich. Er hatte sich mit ihr zusammen auf den Rücken gedreht und gesagt, das sie in dieser Position, alles mit ihm machen könnte. Robin war zuerst zu Schüchtern dafür. Aber er ermutigte sie immer weiter. Bis sie sich schließlich darauf einließ. Es tat ihr richtig gut, selber das Kommando zu übernehmen. Robin fühlte sich frei. Sie ritt ihn zur Besinnungslosigkeit!
Der Gedanke daran, das sie die Überhand übernommen hatte und er wehrlos unter ihr lag, lässt Robin leise kichern. „Was ist denn so lustig?“ Nuschelt Zorro neben ihr. „Nichts! Guten morgen du Schlafmütze...“ kichert Robin weiter und gibt ihm einen Kuss auf die Wange.
Robin richtet sich ein wenig auf, möchte sie doch aufstehen. Doch Zorro umfasst ihren Körper und zieht sie wieder zu sich. Mit Küssen überseht er ihren Nacken und murmelt dabei. „Wo willst du denn hin?“ „Ich wollte uns Frühstück machen.“ „Ich brauch kein Frühstück. Ich brauch nur dich!“ Mit diesen Worten ist er halb über ihr. Er verwickelt sie in einen leidenschaftlichen Kuss, denn sie nur zu gerne erwidert. Vorsichtig gleitet seine Hand von ihren Haaren hinunter zu ihrem Busen. „Darf ich?“ Über diese Frage muss Robin grinsen. Sie nimmt seine Hand in ihre und drückt sie auf ihren Busen. Er grinst zurück und küsst sie erneut. Das er sie um Erlaubnis fragt, findet sie total süß. Er darf alles und braucht dafür auch nicht zu fragen. Das weiß er, dennoch fragt er nach. Dafür liebte sie ihn. Robin ist sich sicher. Zum ersten mal in ihrem Leben, ist sie sich ihrer Gefühle völlig sicher. Sie liebt Zorro!
Robin gibt sich ihm hin und wird nicht Enttäuscht. Er steht seinen Mann. Er scheint zu wissen, was sie am meisten verlangt. Es ist als ob sie mit ihm zu einer Person werden würde. Sie verschmelzen miteinander. Ihre Bewegungen passen zu einander, wie in einem Tanz. Ja sie tanzen zusammen. Zu der Musik, die nur Liebende hören und verstehen. Als die Musik verstummte, sinkt sie erschöpft, aber überglücklich, in die Kissen. Nur noch sein und ihr schneller Atem ist zu hören.
Er liegt auf den Rücken neben ihr und starrt die Decke an. Robin hat ihren Kopf auf seine Schulter abgelegt und fährt mit den Fingerspitzen über seine Bauchmuskulatur. Ein brummen entrinnt seiner Kehle. Findet er diese Berührung doch mehr als angenehm.
„Zorro...“ „Hmm...“ „Ich... ich liebe dich!“
Hat sie das gerade wirklich gesagt? Wow, Zorro kann sein Glück gar nicht fassen. Vorsichtig richtet er sich ein wenig auf, um sie besser sehen zu können. Schüchtern sieht sie ihn an.
„Meinst du das ernst?“ Robin nickt, aber ihr Blick verändert sich. Ist das Furcht, Reue, oder beides?
Zorro lächelt und nimmt sie in die Arme. „Du weißt gar nicht, wie Glücklich du mich damit machst!“ „Wie meinst du das?“ Ihre Stimme klingt unsicher und verwirrt „Das hat noch keine Frau zu mir gesagt.“ Beichtet er ihr. Jetzt ist ihre Verwirrung komplett. Zorro muss leise lachen. Sind in Robins Augen nur noch Fragezeichen zu sehen.
„Robin, ich liebe dich auch! Und das du ebenso Empfindest und mir dies auch sagst, macht mich mehr als Glücklich.“ „Hat wirklich noch keine Frau vor mir, diese Worte zu dir gesagt?“ „Nein...“ Er schüttelt den Kopf. „Das kann ich gar nicht glauben.“ „Warum?“ „Na du bist jung, gut aussehend... dir müssen doch die Frauen zu Füssen liegen. Da hattest du bestimmt schon die ein oder andere Freundin. Und das keine von denen dir jemals gesagt hat das sie dich sehr mag. Das glaub ich nicht!“ „Ich hatte bis jetzt nur eine feste Freundin! Und das sie mich mag hat sie des öfteren erwähnt. Aber nicht das sie mich liebt. So wie du! Wahrscheinlich ist das auch der Grund warum sie nach drei Jahren Beziehung mit mir Schluss gemacht hat.“ Zorro zuckt mit den Schultern und wendet seinen Blick nicht von ihr ab. Sie sieht immer noch skeptisch aus. „Du glaubst mir nicht.“ „Doch, aber....“ „Aber was?“ „Ich versteh es nicht! Neulich im Club... Die Kellnerin... ich meine sie hat ganz schön mit dir geflirtet und auch andere Gäste.... naja viele der Weiblichen Gäste haben dich förmlich mit ihren Blicken vernascht. Und da willst du mir weiß machen, das du nur eine Frau bisher hattest!“ „Ja will ich!“ Er sieht ihr direkt in die Augen. Ist er ihr doch eine Erklärung schuldig. „Robin, ich bin nicht der Typ für nur eine Nacht. Wenn ich mich für eine Frau entscheide, dann ganz und gar. Normalerweise lande ich auch nicht gleich beim zweiten oder dritten Treffen mit dieser im Bett. Warum es bei dir der Fall ist, kann ich dir auch nicht genau beantworten. Ich weiß nur, das wenn ich bei dir bin, das Gefühl habe von Zuhause.“ „Was heißt den hier Normalerweise? Ich dachte da gab es nur eine Frau vor mir!“ Wirft sie neckend ein und grinst dabei. Er grinst zurück und Antwortet trocken. „Stimmt, mit Kuina war ich ein Jahr zusammen, bevor wir das Erste mal mit einander hatten.“ Zorro lacht laut los. Denn Robin ist bei seiner Aussage der Mund aufgeklappt. „Da das jetzt ja geklärt ist. Werde ich jetzt nach Hause gehen duschen und die Bohrmaschine holen. Wenn ich mich recht entsinne wolltest du heute Abend eine Party veranstalten.“ Damit steht er auf und sucht seine Sachen zusammen.
Verwirrt sitzt Robin auf ihrem Bett und beobachtet Zorro beim Anziehen. Als er fertig war dreht er sich zu ihr um und kommt auf sie zu. Er beugt sich zu ihr runter und gibt ihr einen kurzen aber liebevollen Kuss. „Ich bin in einer Stunde wieder bei dir.“ Haucht er ihr zu und wendet sich zum gehen. „Zorro warte!“ Fragend dreht er sich um. Robin wickelt sich ein Laken um und steht langsam auf. Muss sie doch Zeitgewinnen. Denn als Zorro im begriff war zu gehen, überkam sie plötzlich Panik. Jetzt weiß sie nicht was sie sagen soll. Regungslos steht er in der Tür und sieht sie an. Sie geht auf ihn zu. „Bleibst du diese Nacht auch wieder bei mir?“ „Wenn du das möchtest. Dann sehr gerne.“ Sie nickt nur. Er lächelt sie an. „Gut, dann bis später! Bleib ruhig hier. Ich finde schon allein die Tür.“ Neckt er sie.
Zorro hat Wort gehalten und nach ungefähr einer Stunde war er wieder da. In normalen Alttags Klamotten. Jeans und T-Shirt und einen Rucksack. In dem sich Wechselklamotten befinden.
Die paar Schränke sind schnell angebracht und Zorro half ihr noch beim sauber machen. Denn Rest des Tages verbrachten sie damit über alles mögliche zu reden. Bis es 17 Uhr wurde und ihre Zweisamkeit von der Klingelt unterbrochen wurde. Waren das doch Nami und Nojiko. Die beiden wollten Robin bei den Vorbereitungen für die Party helfen. Sie waren sehr überrascht, als sie Zorro auf dem Sofa entdeckten. Aber als Robin die Situation aufgeklärt hatte, freuten sie sich ungemein für die beiden. Denn Robin und Zorro waren jetzt offiziell ein Paar. Und das konnten ruhig alle wissen.
Die Party war ein Riesen Erfolg. Alle ihre Freunde waren da, auch die Jungs. Gehörten sie doch auch dazu. Auch wenn Robin sie noch nicht lange kannte. Gehörten sie doch definitiv zu Zorro. So wie dieser zu ihr gehörte. Das hatten sie auf der Party auch verkündet und jeder freute sich sehr darüber. Besonders Robin. Ist ihre Familie in so wenigen Tagen, so groß geworden. Jetzt steht ihrem Neuanfang nichts mehr im Wege. Mit Zorro an ihrer Seite und ihren Freunden. Da kann sie alles schaffen.
Ende