Mir ist kalt...
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Wie viele Jahre sind schon vergangen?
Waren es überhaupt Jahre?
Vielleicht war alles nur eine Illusion, erschaffen von seinen nutzlosen Wünschen.
'Aber selbst wenn es so wäre...', dachte Tetsuya, '... Würde es am Ende nichts ändern, denn...'
.... Denn was schon längst geschehen ist, kann man nicht ändern.
Kise Ryouta
Er rannte durch die Strassen, vergessen war was er seinem Kapitän versprochen hatte. In seinem Kopf schwirrten tausende von Gedanke und er konnte sie nicht ignorieren. Zu sehr hatter er angst, von dem was ihm erwarten würde wenn er ankommen würde. Er erinnerte sich leicht an die Worte, die ihm sein blauhaariger Freund nur wenige Tage zuvor zugesprochen hatte. Er erinnerte sich an das Lächeln, mit dem er beglückt wurde.
Aber vorallem, erinnerte er sich an die Augen, die ihn mit Wärme als auch Kälte anstarrten.
Sie verzauberten Ryouta und hielten ihn gefangen in seinen Wunschträume. Sie verführten ihne ohne Mühe, zerstörten all seine Sorgen und befreiten ihn aus seinen Qualen. Er wollte sie wiedersehen, er wollte Kuroko wiedersehen. Aber Träume blieben Träume und das musste auch Kise lernen.
Auch wenn er dafür die Leiche von Kuroko umgeben von dunkelrotem Blut sehen musste. Auch wenn ihn dafür die Augen seines ehemahligen Freundes kalt und leblos ansahen, ihm leise zuflüsterten, das es zu spät war. Ihm Illusionen zeigten, die ihn verrückt machten.
Und als Ryouta auf seine Knie sank und Tränen von seinen honiggelben Augen über seinen Wangen fliessten, merkte er nicht die bittersüsse Stimme, die von dem sanften Wind weggetragen wurde.
Die ihm versuchte so vieles klarzumachen, mit nur einzlenen Wörtern.
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... Aber dir ist immer noch warm.