Zum Inhalt der Seite

A little Trip to Tokyo

von

.
.
.
.
.
.
.
.
.
.

Seite 1 / 1   Schriftgröße:   [xx]   [xx]   [xx]

Ein abgeschlossenes Kapitel

„Nii-san!“, schrie Sasuke auf, auch Marry konnte es nicht zurück halten den Namen zu schreien.

Itachi hielt seine Waffe nah am Oberkörper und sein Blick war entschlossen, nur auf die drei Personen gerichtet.

„Es ist meine Schuld, hätte ich es nur vorher bemerkt, Sasuke.“

„Das ist also Uchiha Itachi, wie oft musste ich mit schon so etwas wie “Mein Nii-san wird herkommen und dich umbringen“, anhören?“, Orochimaru kicherte fast schon. „Jetzt scheint es endlich mal zu einem Endspiel zu kommen.“

„So ist es, du Perverser.“, die Gestalt einer attraktiven Frau trat neben den Uchiha, auch ihre Waffe schien geladen und einsatzbereit.

„Sora!“, schrie Marry auf und die Tränen strömten ihr Gesicht entlang. Sie zu sehen, ließ sie einfach in eine Sicherheit einsinken, die sie fast schon lächeln ließ. Sora war da, um ihren dummen Fehler zu begleichen und sie da raus zu holen.

„Oh, schön dich wieder zu sehen, Rotschopf.“, auch von ihr ließ Orochimaru sich nicht beirren.

„Aber wir kennen uns doch gar nicht.“, auch Gaara kam dazu.

„Noch einer.“, die Miene des Mannes, der für das alles verantwortlich war, bröckelte langsam.

„Sabakuno?“, fragte Sasuke verwundert, jedoch lag sein Blick weiterhin nur auf seinem großen Bruder.

„Denkt ihr eine als Beamtin gekleidete Nutte, ein Kerl mit dem Gesicht einer ungefickten Geisha  und ein zwölfjähriger Emo ohne Augenbrauen können mir was anhaben?“, Orochimaru stellte sich vor seine Geiseln, sodass Sora die drei nicht mehr sehen konnte, aber ihre Präsens war deutlich zu spüren.

„Ein Verhältnis von drei zu eins und sie denken sie seien trotzdem im Vorteil?“

„Wer sagt was von drei zu eins?“, ein Grinsen lag in der Frage.

„Meinst du deine Lakeien da oben? War ja nicht besonders bedrohlich.“, Marry vernahm eine ihr bekannte Stimme, welche anscheinend nicht nur ihr nicht fremd war.

„Hashirama?!“, die Stimme des Entführers stockte kurz, da ertönte noch eine.

„Und Madara! Du hast jetzt fünf Waffen auf dich gerichtet, gib auf.“

„Ich gebe niemals auf.“, schnell zerrte er Marry vor sich und hielt sie nah an seinem Körper, die Hände hielt er einmal an ihrer Kehle und einmal an ihrer Hüfte.

„Schießt wenn ihr wollt.“, seine dünne Stimme an ihrem Ohr, ließ sie erschrecken. Marrys Herz pochte schnell und ängstlich, ihr Körper produzierte eigentlich genug Adrenalin um ganz schnell wegrennen zu können, ihm vielleicht sogar einen Schlag in sein blasse hässliche Fratze zu verpassen, aber sowohl sein Griff als auch die der Fesseln ließ sie daran hindern.

„Danke für die Erlaubnis.“, Gaara sah seine Mitschülerin mit einem Blick an, der nur ein bedeuten konnte: Beweg dich ja nicht. Dann verzog sein Blick sich zu einem Grinsen, als er die Pistole hob. „Ich wollte schon immer so eine richtige Waffe halten.“, und dann drückte er ab.

Marry schrie laut und kniff die Augen zusammen, zeitgleich brüllte Senyu Hashirama.

Der Griff um die Studentin wurde sofort gelöst, zeitgleich begann Orochimaru mit solch bösartigen Beleidigungen zu fluchen, die Marry sicher nicht einmal in ihrer Muttersprache gekannt hatte.

Gaara hatte ihm in die Hand geschossen! Schnell wollte die junge Frau weg weichen, vielleicht sogar nach dem Übeltäter kicken aber da hatte sie in all der Aufregung ganz ihr durchbohrtes Fußgelenk vergessen.

Sie fiel zur Seite als von weiterer Nähe Schüsse ertönten, zeitgleich ging Uchiha Madara  auf ihren Gegner zu, dann verfielen alle in hektische Bewegungen und alles geriet in eine Durcheinander.

Marry sah, wie Itachi  wieder in den Gang rannte, von dem sie gekommen waren, die beiden anderen Männer drehten ihr ebenfalls den Rücken zu, dann kniff sie ihre Augen zu. Die beiden Männer rangelten neben ihr und waren so eben, ohne es auch nur bemerkt zu haben, auf ihren verletzten Fuß getreten.

„Du dummes Flittchen.“, hörte sie neben sich in einer heiseren Stimme, dann zerrte jemand an ihren Fesseln. „Ich hasse dich so sehr.“, Sora sah sie nicht an, als sie diese Worte sprach, dann riss sie die Seile endgültig durch. Marry schrak auf und schlang sich um ihre Retterin, diese aber wies sie sofort ab um an den restlichen Fesseln zu reißen und mit dem Messer durchzuschneiden. „Danke!“, mehr als das konnte Marry nicht keuchen, als sie zu dem Kampf neben sich sah, da bemerkte sie, dass Itachi zu seinem Onkel dazu gesprungen war und sie ihren anscheinend sehr starken Gegner zusammen in die Enge trieben. Beinahe jedem Schlag und jedem Kick wich Orochimaru aus, aber doch wurde er unweigerlich immer näher und näher an die dreckige Wand hinter sich getrieben.

Direkt vor der Tür, die zu dem Geiselgefängnis führte, waren alle anderen Beteiligten beschäftigt. Des Entführers Verbündete kämpften für das Gelingen ihres Arbeitgebers. Die Studentin erkannte im Zuge von Sekunden den “Haimann“, der sie von hinten überführt hatte und anderen in Anzug gekleidete Männer mit Gaara und dem Beamten kämpfen.

Marry kroch zu Sasuke, welcher ihnen seine aneinander geschnürten Hände nur so hin hielt  und begann an diesen zu reißen. Als Sora ihr ein Messer überließ, gewann dies einiges an Effektivität und während sie daran weiter sägte, kümmerte sich die Polizistin um andere Stricke.

Der junge Mann sprang sofort auf und nachdem Sora ihre Freundin aufzog, die dann ihre Schmerzen in einem Blick präsentierte, nahm sie sie zu sich und hob sie wie eine soeben verheiratete Braut hoch.

„Bist du stark verletzt?!“,

Marry drückte sich so fest sie konnte an ihren starken Oberkörper und schüttelte stark den Kopf.

Die Polizistin zwängte sich sprintend an den Kämpfenden im Gang vorbei, was eine gefährliche und schwierige Handlung war, jedoch war ihr Wille, dass Marry sofort aus dem Laden raus kommen könnte, viel zu groß um auch nur einen Moment zu zögern.

„Jetzt Itachi!“, der Aufruf Madaras war nicht zu überhören und als Marry über Soras Schulter zurückschaute, sah sie wie der jüngere Uchiha mit aller Kraft, die er aufbringen konnte, zuschlug. Orochimaru, oder wer sonst die Person war, die attackiert wurde, konnte sie nicht sehen, dann waren sie auch schon um die Ecke gebogen. Irgendetwas gab Marry jedoch die Gewissheit, dass  Itachi es soeben beendet hatte.

Zwei Stunden später saßen alle beteiligten zusammen in der Polizeizentrale in Tokyo. Man hatte sie alle als erstes medizinisch versorgt und sobald ein paar Beamte ihre Marke auch nur kurz vorzeigten, verging die Wartezeit im Krankenhaus ganz plötzlich verwirrend schnell.

Sora hatte Marry auf den Kopf gehauen nachdem diese überhaupt begonnen hatte  zu erzählen, weshalb sie alleine in den Laden gegangen war.

„Du bist so ein Trottel! Ich kann es nicht glauben.“, Erschütterung begleitete ihre Stimme

„Ich wollte doch nur… Nur…“

„Nur einen Helden spielen?! Marry, eine so kleine und tollpatschige Studentin wie du, gegen die Mafia?!“

„Aber.. Aber…“, weinerlich rieb sie sich die Augen, dann trat ein großer uniformierter Mann zu ihnen. Unter seiner Mütze sah man schwarzes kinnlanges Haar, in seinem Gesicht waren am Kinn Falten zu finden, schwarze Augen sahen zu ihr herunter.

„Kommissarin Sora…“, er verneigte sich und Sora sprang sofort auf, Marry folgte langsam.

“Miss Marry Jonin, how are you?“

„Guten Tag, wir können uns auf Japanisch unterhalten.“, das würde sie am ehesten verstehen.

„Oh, sehr gut. Mein Name ist Uchiha Fugaku, ich bin der Polizeichef der Präfektur Tokyo.“

„G-guten Abend.“, sofort neigte auch sie den Kopf vor dem Chef ihrer besten Freundin. Ob es Zufall war, dass er Itachis Familien Namen trug? Nein, die Ähnlichkeit, welche zwischen den beiden bestand konnte unmöglich einfach so da sein.

„Wäre es in Ordnung wenn ich Ihnen noch einmal einige Fragen stelle?“

„J-ja natürlich.“, Marry konnte nun nichts anderes als Unsicherheit ausstrahlen, das änderte sich auch nicht, als ihr aufmunternd von Sora über den Rücken gestreichelt wurde.

„Vielen Dank, bitte folgen Sie mir an meinen Schreibtisch. Sora-san, sie machen bitte noch bei Senyu-san eine Aussage.“

„Jawohl Uchiha-sama.“, sie nickte Marry zu, streichelte ihren Kopf und ging dann mit dem immerzu lächelnden Polizisten. „Na wie geht’s?“, hörte Marry ihn noch auf Deutsch kichern.

„Folgen Sie mir Jonin-san.“

Der Mann ging en Flur entlang, an einigen weißen Türen vorbei und dann an der letzten öffnete er sie und ließ der Dame den Einlass.

Typisches Büro des Chefs, dachte Marry und ging hinein, setzte sich an den Stuhl am Schreibtisch.

Uchiha Fugaku setzte sich ihr gegenüber und startete seinen Computer. „Ist Ihnen kalt?“

„N-nein alles bestens.“

„Hmm, junge Frauen, die in meinem Büro sitzen zittern anscheinend alle aus einem mir unbekannten Grund. Angst kann es nicht sein, Sie sind hier in Sicherheit und haben sich auch nichts verschuldet.“

Wollte der Mann sie damit versichern, sie müsse jetzt Angst vor einem Nachspiel haben?“

Mehr als ein Lächeln konnte sie nicht aufbringen, dann wollte er gerade zu etwas ansetzen, als es an der Tür klopfte. Ohne Erlaubnis trat ein weiterer Uchiha ein.

„Madara?“, nannte der Polizeichef ihn bei Vornamen und sah fragend auf.

„Ich brauche dich einen Moment. Könntest du rüber kommen?“, Itachis Onkel lehnte im Türrahmen und nickte dem Mädchen zu. Der andere seufzte schwer, erhob sich und neigte den Kopf. „Bitte entschuldigen Sie mich für einen Moment, Jonin-san.“

„Natürlich, natürlich.“, eilig neigte sie den Kopf, dann verschwanden die beiden ohne die Tür zu schließen.

Weshalb war Marry eigentlich so nervös? Angespannt, von all dem was geschehen war, ja das war verständlich. Aber die Befragung diente nicht dazu um sie selber zu überführen.

Mehr als sich ins Bett legen und mit Sora kuscheln, wollte sie momentan doch gar nicht…

Bei einem Klopfen an der Tür horchte sie auf und sah schnell hinter sich und blickte niemand geringeres als Uchiha Itachi an.

„Marry-san…“, er trat ohne Erlaubnis nicht herein. In den Händen hielt er eine Tasse mit einer Untertasse. „Itachi-san.“, antwortete sie. Immer noch war sie verletzt, aber ihr Herz hämmerte wie wild gegen ihre Brust. Sie erinnerte sich an das, woran sie gedacht hatte, als sie sich sicher war, zu sterben.

Ich wünschte, ich könnte dich das alles nochmal fragen…

Aber weshalb hatte sie jetzt nun doch keinen Mut? Sein Anblick löste so viel in ihr aus… Verlangen, Nervosität, Unsicherheit, der Gedanke, vielleicht doch etwas Besonderes zu sein… Angst vor Ablehnung und eine ganz große Enttäuschung.

Dies konnte der einzige Grund für ihr Verhalten sein.

„Der Tag war total anstrengend, ich habe Ihnen einen Kaffee gebracht.“

„Ich hasse Kaffee.“, sagte sie und es gab auch kein Lächeln für ihn. Sie sah ihm einfach in die Augen.

„Oh… Wenn das so ist.“, er neigte den Kopf und verschwand wieder. So, sie hatte ihn verscheucht.

„Shit.“, zischte sie und lehnte ihren Kopf an die Hand, die sich am Tisch abstützte. Hätte sie den Kaffee einfach angenommen. Den Kaffee, den Uchiha Itachi extra für sie gemacht hatte…

Lange Zeit zu bereuen hatte  die junge Frau nicht, schon stand der Uchiha wieder an der Tür, genau die gleiche Körperhaltung wie gerade eben und genauso mit dem Geschirr in der Hand.

„Marry-san?“, wiederholte er. Erneut drehte sie sich herum, er brachte sie kurz zum Lächeln. „Itachi-san?“

„Der Tag war lang und ich weiß, dass sie gerne Tee trinken.“

Hatte er extra für sie jetzt…?

„Ich weiß sogar, dass ihre Lieblingssorte Waldfrucht ist.“, erzählte er ihr weiter.

„Vielen Dank, das ist so lieb von Ihnen.“

Lächelnd kam er herein und stellte die Untertasse mit Besetzung vor ihr ab. „Ich muss aber etwas gestehen.“

„Ja?“, aufmerksam sah sie ihn an, während er sich setzte. „Mein Wissen über ihre Lieblingssorte hat mir leider gar nichts gebracht, weil wir diesen Tee hier nicht da haben, es ist ein einfacher Frucht Tee.“

Ehrlich und laut lachte Marry und legte ihre Hände an die Tasse. „Ihnen sei vergeben.“

„Was für eine Erleichterung.“, er grinste ebenfalls und lehnte sich zurück. Seinen eleganten langen Finger lagen ineinander verschränkt in seinem Schoß, trotz allem wirkte sein schöner Körper nicht entspannt. Marry wusste kaum zu reden, langsam fing sie an.

„Uchiha Fugaku, noch ein Onkel von Ihnen?“

Er lachte kurz. „Nein, mein Vater.“

„Oh.“, darauf konnte sie erstmals nichts sagen. Bestand seine Familie nur aus der Elite?

„Behandelt er Sie nicht gut?“, Marry hörte heraus, dass er aus Höflichkeit fragte und nicht, weil er von seinem Vater erwartete, dass er ein junges Fräulein nicht gerecht gegenüber stand.

„Hehe, nein Sie scheinen ihr vorzügliches Verhalten von ihrem Oto-san gelernt zu haben.“

„Nein.“, Kopfschüttelnd beugte er sich etwas näher zu seinem Gegenüber. „Mein Vater würde niemals…So etwas, so etwas… tun.“

„Wovon reden Sie?“, fragte Marry und nippte an ihrem Tee.

„Weißt du… du hattest Recht.“

„Eh?“, ihren Ohren konnte sie kaum trauen.

„Dass wir uns nicht mehr Siezen sollten, hören wir auf damit.“

„J-ja sehr gerne…“

„Marry-san…“, er sah nur sie an und nahm vorsichtig ihre Hand. „Du hast es sicher von Sora bereits gehört aber… ich war so besorgt um dich.“

Die Röte verfärbte ihr ganzes Gesicht und sie atmete schneller aus und ein. „Ich denke, da sagt man…“, seine Berührung, ihre Berührung ließ sie nicht klar denken. „Da sagt man wohl… danke.“

„Nein, Marry-san, ich dachte an so vieles, dass… dass du sterben könntest, dabei gab es noch so vieles, dass ich dir entgegen bringen wollte…“, er biss sich auf die Lippen und sah dann weg, schien noch einmal tief durchzuatmen. Was wollte er ihr sagen? Marrys Körper jedenfalls, konnte diese Spannung nicht aushalten.

„Itachi-san? Ich verstehe nicht…“

„Nichts, ich sagte nichts, richtig?“, nun sah er sie viel eindringlicher an. „Aber das war eine Lüge, der Kuss hat mir so viel mehr als nur “Nichts“ bedeutet, ich war so durcheinander, es war so viel… Sasuke, die Ermittlungen, meine vorzeitige Suspendierung… Ich konnte kaum denken.“

„Itachi! Sie sind sicher noch… ganz verwirrt!“, es konnte schließlich nicht wahr sein, was der Mann da sagte. Er hatte recht, es war eine schwierige Zeit für ihn gewesen, eine ungeschickte Ausländerin wie sie, sie ist, war sicher nur hinderlich und nun hatte sie ihn ganz durcheinander gebracht.

„Nein Marry-san, Sie zu küssen,… dich zu küssen hat so gut getan! Es war so schön, ich war danach, danach so verrückt nach dir.“

Wovon erzählter er denn? Was sollte sie sagen?

Kein Laut entkam ihren Lippen, plötzlich war ihr ganz heiß und der Mund war auch ausgetrocknet.

So ergriff wieder der Polizist das Wort. „Ich konnte nichts anderes als dich abzuweisen, ich redete mir ein, dass ich meinem Leben nichts anderes widmen durfte als meinen entführten kleinen Bruder, ich war so dumm, dass ich das getan habe.“, er atmete nochmal aus und gab ihr die Gelegenheit etwas zu sagen, das verweigerte sie jedoch.

„Ich sage das alles weil… du hättest sterben können Marry-san. Und dann hätte ich das alles so bereut…“

„Itachi-san, ich kann gar nicht sicher sagen… Ob du mich jetzt anlügst…“

„Ich weiß, dass ich ein Idiot bin“, er nahm ihre zweite Hand und kam ihr nun etwas näher. „Aber nimmst du eine Entschuldigung von einem Idioten an?“

Marry brauchte noch einen kurzen Moment, sie versuchte etwas zu sagen aber es waren nur ihre Lippen, die sich stumm bewegten. Eine Träne sickerte glitzernd ihr Gesicht entlang, dann nickte sie.

Der Mann schien das wirklich ernst zu meinen und die Gefühle, welche bei ihr ausgelöst wurden, waren nicht zu beschreiben.

„Bist du dir sicher?“, wollte er sich vergewissern und sah sie eindringlich an.

Marry lächelte und nickte nochmal. „Ja, ja du Idiot!“

Noch bevor er irgendetwas sagen oder tun konnte, ertönte eine Stimme hinter ihnen.

„Itachi.“

„Vater!“, eilig sprang er auf. „Verzeihung, ich habe Marry-san nur etwas Tee gebracht.

„Ja, das habe ich gesehen.“, Uchiha Fugaku lächelte kurz und klopfte seinem Sohn beim Vorbeigehen auf den Rücken.

„Wir sprechen uns später!“, Itachi grinste ihr zu und verneigte sich bevor er aus dem Raum ging. Die Befragung war nach diesem Gespräch ein leichtes für Marry.

In der nächsten Zeit wurde der Studentenalltag immer wieder mit Einladungen zum hohen Landesgericht von Japan unterbrochen. Jedes Mal, als sie als Zeugin den Saal betrat und zu dem Angeklagten sah, erschien ihr dieser immer wieder etwas schwächer, kränkliches, blasser. Die Haft schien ihm gut zu tun.

Erschreckend waren die Fortschritte, die die japanische Regierung machte und immer mehr Mitglieder der japanischen Mafia Yakuza vorführte. Durch mehrmalige Entführung mit und ohne Todesfolge und weiteren Vergehen wurde Orochimaru Shimura schließlich zur Höchststrafe verurteilt.

Auch wenn es kein Dauerzustand war, so war es beruhigend zu wissen, dass alle Drogendeals in Shinhuku und Umgebung für eine kurze Zeit unterbrochen waren. Darüber konnte Marry ein halbes Jahr später nur auf ihrem Weg zur Uni lächeln, heute nahm sie jedoch einen Umweg mit der U-Bahn, um einen Kuchen für Soras baldigen Geburtstag in Auftrag zu geben. Kaum eingestiegen erblickte sie einen guten Bekannten und schlich sich von hinten an ihn heran, vorsichtig legte sie ihre Hand an seine Schulter und strich dann mit der Fingerspitze seinen behemdeten Rücken herunter.

Schnell wirbelte Itachi herum und grinste. „Nana, Marry-san.“

„Guten Tag.“, sie lächelte ihn an und hielt sich dann eilig fest.

„So ein Mist aber auch, ich muss bei der nächsten raus, dabei hätte ich so gerne einen längeren Moment mit dir geteilt.“

„Solange du den Freitagabend nicht vergisst.“, zwinkerte die Studentin.

„Mein langersehntes Date mit Marry-san vergesse ich doch nicht.“, dann schwiegen sie beide kurz, als die Bahn ihr Tempo verlangsamte. „Ich freue mich schon.“

„Ich mich noch mehr.“, verabschiedete der Polizist sich winkend und stieg dann aus, zurück ließ er eine kichernde Marry, welche dann zwei Haltestellen später hinausging.

Egal was alles in den letzten Tagen, Wochen und Monaten geschehen war, man musste sich danach einfach wieder aufrappeln und sich nicht die Zukunft stehlen lassen, sondern sein Leben einfach wie bisher führen. 


Nachwort zu diesem Kapitel:
Huiiiii ist hier viel passiert und das war dann auch das letzte Kapitel ^^ Ein kleiner Epilog wird noch folgen aber ansonsten ist die Geschichte beendet und ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung, die jeder Charakter durchgemacht hat ^^ Danke an alle die mich unterstützt haben und auch an alle, die interesse gezeigt haben ^^
Lasst mich wissen wie ihr die Geschichte fandet ^^
~ Marry-chan Komplett anzeigen

Fanfic-Anzeigeoptionen

Kommentare zu diesem Kapitel (1)

Kommentar schreiben
Bitte keine Beleidigungen oder Flames! Falls Ihr Kritik habt, formuliert sie bitte konstruktiv.
Von:  Black_Tenshi
2016-11-08T21:00:01+00:00 08.11.2016 22:00
Ich will nicht, dass es zu Ende ist.😭😭😭😭
Es ist so ne schöne Story und echt spannend..
Ich habe die Geschichte unglaublich gerne gelesen und finde es schade, dass sie zu Ende ist.
Gibt es vieleicht einen zweiten Teil?
Wenn ja, musst du mir unbedingt schreiben😉
Glg von deiner Black_Tenshi


Zurück