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Wherever You Go

I'll be following you
von

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Utakata und Hotaru

Nachdem Ino, Hotaru und Tenten jedes einzelne Detail aus ihr herausgequetscht hatten, was ihr mysteriöses Wegfahren mit dem Universitätsschwarm anging, hatte Sakura nun nicht sonderlich große Lust, mit ihnen das Neuste zu besprechen.

Es lag nicht daran, dass sie ihnen nicht vertraute. Vielmehr hatte ihr Gehirn bereits Probleme, das Gehörte nur zu verarbeiten, geschweige denn, darüber zu reden.

Außerdem hatte Professor Hatake ihr ein Geheimnis erzählt, das möglichst nicht die Runde machen sollte. Die Geschichte rund um die Uchiha war vertuscht worden, sodass niemand in der heutigen Zeit genau wusste, was vor rund 12 Jahren geschehen war. Natürlich stellte jeder so seine Vermutungen an, die jedoch der Wahrheit im Prinzip nicht nahe kamen. Sasuke selbst sprach darüber nicht und schnell hatten die Leute gelernt, auf keinen Fall mit dem Thema in seiner Gegenwart anzufangen.

Zu Beginn hatte er sich viel deswegen geprügelt, aber später reichte seine Ausstrahlung bereits aus, um ihn vor der Erwähnung dieser heiklen Geschichte seiner Kindheit zu bewahren.

Langsam dämmerte es Sakura, weshalb er sich am vergangenen Abend so seltsam benommen hatte. Ihre abwertenden Äußerungen, was ihre Eltern betraf, mussten einen empfindlichen Nerv bei ihm getroffen haben.
 

Um die Mittagszeit herrschten Temperaturen um die dreißig Grad im Schatten, was zu Sakuras Entschluss beitrug, sich den Rest des Tages freizunehmen.

Bei einem Schokoladeneis wollte sie weiter über Sasuke grübeln, doch Naruto machte ihr dabei einen Strich durch die Rechnung. Kaum hatte sie mit einiger Mühe die Flügeltür des Hauptgebäudes aufgestemmt, lief sie direkt in ihn hinein. Automatisch hielt der blonde Student sie an den Armen fest, damit sie nicht stolperte.
 

„Sakura-chan! Ich habe überall nach dir gesucht!“

„Naruto!“, rief die Angesprochene überrascht und entwand sich galant seinem Griff. Sie wollte sich schon mit einer Ausrede davonmachen, da kam er ihr zuvor, indem er mit einer Bitte an sie herantrat.

„Gut, dass ich dir sehe, ich möchte dich nämlich etwas fragen… Könnten wir uns heute Nachmittag bei mir treffen?“.

Sakura wischte sich den Schweiß von der hohen Stirn und überlegte. Eigentlich wollte sie nur ihre Ruhe haben, doch Naruto sah sie so eindringlich an. Trotzdem schüttelte sie den Kopf. Ehe sie zu einer Erklärung ansetzen konnte, unterbrach er sie bereits:

„Sag nicht nein! Es ist wirklich wichtig!“

Naruto würde sie nicht um so etwas bitten, wenn es nicht einen guten Grund dafür gab. Deswegen willigte sie zögerlich ein, was ihrem besten Freund ein breites Lächeln entlockte.

„Genial! Komm gegen vier Uhr vorbei, ja?!“

Kaum hatte sie genickt, rauschte er davon, während Sakura ihm fragend nachsah.
 

Was war nur los mit ihm? Seitdem sie ihm erklärt hatte, was mit Sasuke gelaufen oder viel mehr nicht gelaufen war, machte er irgendwie einen seltsamen Eindruck.

Entweder er starrte sie an, während sie redete, als wäre sie gar nicht da oder er reagierte bissig, was auf Dauer gar nicht typisch für ihn war. Der Hass auf Sasuke hatte sich in ihm festgesetzt, als wäre ihm ein weiteres Organ extra dafür gewachsen. Es war nicht bloß die Eifersucht, die diesen Groll auslöste, sondern auch die Angst, was er Sakura antun könnte.

„Mach dir keine Sorgen, Naruto“, dachte sie, als er ins kühle Gebäude stürme. „Ich kann gut auf mich selbst aufpassen. Außerdem ist es sowieso zu spät.“
 

„Utakata-senpai!“

Hotaru musste sich Mühe geben, ihrem Tutor nicht um den Hals zu fallen. Utakata hasste Körperkontakt. Jedes Mal wenn ihm das glänzende, schwarze Haar ins Gesicht fiel, während er sich über ihre Schulter beugte (natürlich in gebührendem Abstand), um sie auf einen Fehler in einer Aufgabe hinzuweisen, klopfte ihr Herz wie wild. An seine braunen Augen, die bei Lichteinfall sogar golden strahlten, wollte sie gar nicht erst denken, so sehr geriet sie dabei in Aufregung.

In seiner Anwesenheit strengte sie sich an, sich das nicht anmerken zu lassen.
 

Im Gegensatz zu Sasuke war er nicht gerade beliebt, was aber eher daran lag, dass er Kontakt, der über das Studium hinausging, nicht zuließ. Hotaru war sich ziemlich sicher, dass er noch nie eine Freundin hatte, was sie in dem Bestreben bestärke, seine erste zu werden.

Allerdings schlugen alle subtilen Versuche fehl, die sie unternahm, um entsprechende Signale auszusenden. Erschien sie etwas freizügiger als sonst zu ihrer wöchentlichen Nachhilfestunde, hatte er nicht einmal ein Zucken mit den Augenbrauen dafür übrig. Er schien es nicht einmal zu merken, wie sie sich anzog oder wie sie sich ihre Haare frisierte, was sie dazu veranlasste, das Zurechtmachen schließlich wieder auf ein Minimum zu beschränken, wie es ihre Art war. Machte sie zweideutige Bemerkungen, ging er nicht weiter darauf ein, sondern kehrte sofort wieder zum Stoff zurück.
 

Doch heute sollte alles anders werden. Heute würde sie sich mit ihm verabreden und zwar nicht zu einer weiteren Nachhilfestunde.

Kaum hatte sie ihn entdeckt, als er an einem Baum lehnte und etwas in ein Heft schrieb, setzte sie sich zu ihm und begrüßte ihn.

„Hotaru? Was machst du denn hier?“ Er schrieb unbeirrt weiter in seiner sauberen, ordentlichen Handschrift.

Seine Verwirrung über ihr Erscheinen, in die sich anscheinend keinerlei Freude mischte, nahm ihr ein wenig den Wind aus den Segeln, doch sie wollte jetzt noch nicht einknicken.

Als sie darauf nicht antwortete, fuhr er fort. „Hast du irgendein Problem, bei dessen Lösung ich dir helfen soll?“
 

Sie rupfte ein bisschen Gras aus, um ihre Nervosität zu überspielen und Zeit zu gewinnen, den nötigen Mut aufzubringen, ihn um ein Date zu bitten. Als die Stille sie bereits langsam verlegen machte, während sie Utakata nicht einmal auffiel, holte sie endlich tief Luft und fragte:

„Möchtest du dich mit mir verabreden?“

„Klar. Wann denn?“

Innerlich machte Hotaru einen Luftsprung. Sollte es etwa so einfach sein? Wollte er es etwa schon die ganze Zeit?

„Am Wochenende ginge es bei mir. Das ist ja so toll, dass du ja sagst, Utakata-senpai!“, antwortete sie begeistert. Daraufhin nahm sein Gesicht wieder einen verwunderten Ausdruck an.

„Wieso auch nicht? Bisher habe ich eine Lernstunde mit dir noch nie abgesagt. Um welches Fach geht es denn?“
 

Hotarus Glückseligkeit fiel in sich zusammen wie ein geplatzter Luftballon. Utakata hatte schon wieder nicht verstanden, worauf sie hinaus wollte. Trotzdem wollte sie sich noch nicht geschlagen geben. Dieses Mal würde sie nicht mittendrin abbrechen.

„Es geht nicht um eine Lernstunde“, sagte sie langsam. Daraufhin legte er seine Schreibutensilien beseite und sah sie perplex an. Sie mied seinen Blick und setzte hinzu:

„Ich möchte mit dir ausgehen, Utakata-senpai.“
 

Ein Vogel zirpte über ihren Köpfen, der allem Anschein nach in dem Ahornbaum sein Nest baute. Hotaru konnte beinahe spüren, wie der Baum atmete, während Utakata angestrengt über eine angemessene Antwort nachdachte.
 

Sie wartete zehn Atemzüge ab, bis sie aufstand und behutsam Grashalme von ihrem Rock klopfte.

„Ich weiß schon Bescheid. Du musst nichts mehr sagen“, meinte sie mit zittriger Stimme, ohne die Enttäuschung zu verbergen, die sich in ihrer ganzen Haltung spiegelte.

Mit entschlossenen Schritten, um sich vor den anderen Studenten, die auf der Wiese miteinander herumalberten, nichts anmerken zu lassen, lief sie davon.

Kaum war sie außer Sichtweite, erhöhte sie ihr Tempo und hielt direkt auf ihr Fahrrad zu, das gemeinsam mit unzähligen anderen an einem eigens dafür angeschafften Ständer angekettet war.

„Mist!“, schimpfte sie. Ihre Hände zitterten zu sehr, als dass sie den kleinen Schlüssel in das Fahrradschloss pfriemeln konnte. Als sie gerade alles hinwerfen und den Kopf in den Armen vergraben wollte, um ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen, nahm ihr jemand das Schloss aus der Hand und drehte den Schlüssel mit einem Klicken herum, sodass es sich öffnete.
 

Hotaru fuhr herum und stand Utakata von Angesicht zu Angesicht gegenüber, dessen Gesichtsausdruck nur schwer zu deuten war. Eine Mischung aus Verwirrung, Unsicherheit und Stolz spiegelten sich darin, die ihn die Hände anschließend in den Hosentaschen vergraben ließ.

„Hotaru“, sagte er und wusste anscheinend nicht weiter, denn er fuhr sich durch das Haar, was er zuvor in ihrer Anwesenheit noch nie getan hatte.

„Utakata-senpai, bitte lass mich in Ruhe“, sagte sie mit einer Stimme, in der sich der Tränenfluss bereits ankündigte.

Sie wollte gerade ein Bein über den Sattel schwingen, da legte er ihr eine Hand auf die Schulter.
 

Diese sanfte Bewegung ließ sie inne halten. Das war das erste Mal, dass er sie überhaupt berührte.

„Ich kann dich nicht in Ruhe lassen. Aber ich kann auch nicht… auf die Weise mit dir zusammen sein, verstehst du?“

Entrüstet schüttelte sich Hotaru, damit er von ihr abließ.

„Kann nicht heißt meistens will nicht. Du musst mich nicht anlügen, klar? Nein, ich verstehe dich nicht. Sei doch einfach ehrlich zu mir!“

„Na gut! Du willst das ich ehrlich bin?“. Er wurde so laut, dass Hotaru erschrocken aufsah.

„Natürlich empfinde ich etwas für dich, aber ich weiß nicht, was es ist! Ich kenne mich mit Liebe und all dem Kram nicht aus. Ich wehre mich ja gar nicht dagegen, aber was soll ich denn machen? Ich will dich nicht verletzen. Und wenn ich dir zu nahe komme und dir dann wehtue, könnte ich mir das nicht verzeihen. Das möchte ich nicht.“
 

„Du bist so ein Feigling, Utakata-senpai“, erwiderte Hotaru, lächelte aber dabei mit feuchten Augen. Sie hob die Hand, um sein wirres Haar zu glätten. Er schloss die Augen und ließ es geschehen. Seine verzweifelte Mimik berührte sie und sie fühlte eine Zärtlichkeit in sich aufsteigen, die nur eine Entscheidung zuließ.

„Ich kann gut die Verantwortung für mich übernehmen, so wie du sie für dich übernehmen musst. Ich weiß, dass ich mir nichts mehr wünsche als an deiner Seite zu sein. Dafür nehme ich alles in Kauf.“

„Hotaru…“, murmelte er gequält, aber sie legte ihm ihren Zeigefinger auf den Mund.

„Hey, was dieses Gebiet angeht, kenne ich mich besser aus als du. Also vertrau mir.“

Utakata packte ihre Hand und umklammerte sie so fest, dass es beinahe schmerzte.

„Gut. Ich vertraue dir.“

Sie ließ das Fahrrad, das sie die ganze Zeit mit der rechten Hand festgehalten hatte, einfach fallen und legte ihm die Arme um den Hals.

Danach hatte sie sich die ganze Zeit schon gesehnt und sie genoss es, obwohl sie Utakatas Bedenken deutlich spürte.

Die würde sie ihm schon noch endgültig ausräumen.



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Kommentare zu diesem Kapitel (2)

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Von:  ximi
2013-12-19T20:03:38+00:00 19.12.2013 21:03
Heii!

Ein schönes Kapitel!
Was Naruto wohl von Sakura will? Und Hotaru und Utakata sind ja mal echt süss^^
Ich freue mich auf das nächste Kapi!
Toll dass es bei dir so schnell weitergeht^^

glg ximi

Antwort von:  Elvea
07.02.2014 17:08
Vielen Dank dafür, dass du die Fanfiction liest :)
Von:  Kaninchensklave
2013-12-18T19:58:25+00:00 18.12.2013 20:58
Ein Tolles Kap

na da schent Hotaru sich wohl ihren liebsten zu Angeln der nur nnciht weiss was er amchen soll immerhin emmpfidet er was für sie und kennt sich damit nur nciht aus darum sollte er Hotaru vertrauen da sie Ihrem Utakata schon den richtigen weg weissen wewird de rsie dierekt in iHre Arme führt

NAw as Naruto wohl mit Sakura besprechen möchte da bin ich mal gespannt vieleicht will er mit Ihr darüber reden das er anfängt Hinata sehr gerne zu ahben xD

GVLG


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