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Auf der Death...

von

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... da wird es ernst

Penguin sprang auf die Reling und balancierte dort ein paar Sekunden, bis Ohm ihm folgte und erneut angriff. Er holte mit der Faust aus und zielte auf Penguins Brust. Ein dummer Fehler.

Ohm kannte Penguins Schwächen aber genauso gut, kannte Penguin die Schwächen seines Kameraden. Ohm, der klein und ein wenig rundlich war, war kein guter Nahkämpfer. Natürlich wusste er wie man sich verteidigte und wie man einen Gegner schnell und effektiv ausschalten konnte, spezialisiert war er aber trotzdem auf -vorzugsweise- Wurfmesser aber auch auf Pistolen.

Ganz im Gegensatz zu Penguin.

Auch wenn er nicht gerne prahlte, gehörte er mit Bepo und Jean Bart sicher zu den besseren Kämpfern auf dem Schiff, vor allem was Nahkampftechniken anging.

Geschickt wich er Ohm weiter aus und versuchte gleichzeitig den Grund für sein Verhalten zu erspähen.

Ein Teufelsfruchtnutzer? Das hätte einen bitteren Beigeschmack aber nein, unwahrscheinlich. Dann hätte er Penguin genauso gut kontrollieren können. Aber was war es dann?

Am liebsten würde er diesem verfluchten Koffermann das schleimige Grinsen aus dem Gesicht schlagen. Aber Ohm hatte Vorrang.

Gerade noch rechtzeitig riss Penguin seine Arme nach oben und blockte so einen weiteren, auf seinen Kopf gezielten, Tritt.

„Ohm verdammt!“, schrie Penguin und warf ihn zurück. „Was ist los mit dir!?“

Der runde Mechaniker antwortete nicht aber, und das verwunderte Penguin, er stoppte seine Angriffe. War er doch zu ihm durchgedrungen?

Penguins Augen weiteten sich vor Schock. Das was hier geschah konnte einfach nicht sein.

Hinter Ohm hatte Kei das Deck betreten. In beiden Händen eine Schusswaffen. Eine richtete er auf Ohm und die Andere auf seine eigene Schläfe.
 

Fast automatisch beschleunigte Law seine Schritte. Es ärgerte ihn zwar, dass Kid es vor ihm bemerkt hatte aber der Grund war wohl sein feines Gespür gewesen. Schließlich war es kein Feind der da langsam auf sie zu gehumpelt kam.

Es war niemand anderes als Nero, der stets etwas brummige Schwertkämpfer. Ungehalten bemerkte Law, wie er das rechte Bein hinter sich her zog.

Als der Kapitän bei seinem Gefolgsmann angekommen war, blieb dieser stehen und ließ sich einer strengen Musterung unterziehen. Erleichtert stellte der Arzt fest: Auf den ersten Blick keine größeren Wunden. Nur das Bein musste er sich ansehen. Der Stoff der schwarzen Hose hatte sich kaum merklich rot gefärbt und auch wie Nero das Bein schleifen ließ, machte ihm sorgen.

Law konnte sehen wie der Schwertkämpfer unter seiner strengen Musterung ein Stück kleiner zu werden schien. Sein Blick wanderte schuldbewusst nach unten und mit einem leisem Seufzen hörte der Kapitän ihn kaum merklich „Tut mir Leid“, flüstern, ging allerdings nicht darauf ein sondern drehte sich wieder zu Kid um. Der stand immer noch an der selben Stelle und sah zu ihnen herüber.

„Er ist einer meiner Leute.“, erklärte er knapp und wandte sich wieder dem Verletzen zu. „Wo sind die Anderen und was ist passiert?“
 

So leise wie möglich schlich sich Shachi an der Reling entlang zur Planke, die auf den Steg führte. Er achtete nicht darauf ob Killer ihm folgte, schließlich hatten sie keine andere Wahl. Wenn sie nicht schwimmen wollten, was Killer in seinem jetzigem Zustand niemals schaffen würde, war das hier der einzige Ausgang.

Killer unterdrückte ein Stöhnen als er hinter Shachi in die Hocke ging und zu der Tür spähte. „Zwei Möglichkeiten.“, murmelte er als er zusah wie zwei der Männer durch die Tür verschwanden.

Shachi sah zu ihm und runzelte die Stirn. „Wir schleichen uns einfach an ihnen vorbei. Die Tür führt sicher zu einem Ausgang.“ Daraufhin lachte der Massakersoldat leise. „Du bist ja ganz schön optimistisch. Mir wäre es lieber diese Kerle ein für alle mal kalt zu machen, aber wir sollten so lange wie Möglich unbemerkt bleiben ...“ Wieder spähte er an der Kiste vorbei und auch Shachi versuchte einen sicheren und vor allem nicht zu anstrengenden Weg zu finden.

Insgesamt waren noch neun oder zehn Männer an Deck. Nichts mit was man nicht fertig werden konnte aber vermutlich hatte Killer recht. Angestrengt versuchte Shachi einen Geistesblitz heraufzubeschwören dabei lehnte er seine Stirn gegen die Kiste. Sein Kopf pochte immer noch, vermutlich hatte er bei seinem kleinem Kampf eine leichte Gehirnerschütterung davon getragen.

… hoffentlich war es nur eine leichte Gehirnerschütterung.

Moment mal. Die Kisten! Das war die Lösung!
 

„Ich glaube nicht, das Sie es noch rechtzeitig schaffen, Käpt’n.“, sagte Nero und traute sich diesmal nicht Law noch einmal anzusehen. Zuletzt hatte der Blick seines Kapitän ihm schlimme Konsequenzen für sein unüberlegtes Handeln prophezeit.

Jetzt saß er auf dem Boden und ließ sich von Law sein Bein provisorisch und so gut es ging verarzten.
 

„Sie schaffen sie einen nach dem anderem weg. Ich weiß nicht wohin aber ...“

„War Killer dabei?“, unterbrach Kid ihn scharf aber Nero schüttelte nur den Kopf. „Zum Großteil nur unsere Leute.“

Law nickte und ignorierte Kid der wütend gegen die Wand trat.

„Wie lange dauert es bis wir dort sind?“

Nero überlegte kurz. „Der Unterseetunnel ist nicht mehr lange. Ich bin nicht weit gekommen und vermutlich verfolgen sie mich ...“ Law grinste kalt über diese Nachricht. „Die sollen ruhig kommen.“

Anders als Law gab sich der Rotschopf nicht so schnell mit den dürftigen Informationen zu Frieden. „Du willst mir nicht erzählen, dass das alles war, was du gesehen hast.“

„Das war alles.“, wiederholte Nero genervt.

„Du ...“, zischte Kid.

„Schluss jetzt.“, unterbrach sie Law und stand auf. „Nero, du gehst weiter. Bepo müsste dir entgegen kommen. Geh mit ihm zurück zum U-boot. Wir erledigen das hier!“

„Aber Käpt'n!“, protestierte Nero sofort. „Ihr könnt nicht alleine gehen. Nehmt mich mit!“

Der Kapitän der Heartpiraten stutze und musterte Nero noch einmal. „Du gehst zurück zum Schiff.“, wiederholte er langsam.

„Nein! Ich komme mit. Das ist zu gefährlich.“

„Wag es nicht mir Befehle zu geben.“, Law fühlte Kids Blick in seinem Nacken, hoffentlich hielt er sich raus. Das hier war keine Reaktion, die er von Nero erwarten würde. „Du wärst nur im Weg.“

„Käpt'n bitte ich …“

Das wars. Ohne ein weiteres Wort drehte sich Law zur Seite und ging ein paar Schritte weiter, als er aus dem Augenwinkel eine Bewegung wahr nahm. Nero humpelte ihm hinterher und legte ihm seine Hand auf die Schulter.

Aber Trafalgar Law hatte etwas wichtiges Vergessen. Eustass Kid. Und der hatte wohl mit Ähnlichem gerechnet, nur dass er anders reagierte als der Arzt. Nero der seinen Kapitän jetzt beinahe flehend ansah zog etwas aus seiner Jacke, wohlweislich in Laws totem Winkel.

„Es ist gefährlich.“, sagte er noch einmal und wollte zustoßen als beide reagierten. Trafalgar Law fuhr in einer rasanten Geschwindigkeit herum und packte Nero am Handgelenk bevor dieser seine Geste zu Ende bringen konnte. Eustass Kid aber nutze seine Teufelskräfte und warf dem Heart Piraten seinerseits eines seiner Messer in den Rücken. Das alles geschah innerhalb weniger Sekunden.


Nachwort zu diesem Kapitel:
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Kommentare zu diesem Kapitel (2)

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Von:  Agust_D
2014-05-06T19:40:36+00:00 06.05.2014 21:40
Wahhhh! Kid! Sei doch nicht immer so brutal! @_@
Von:  Haidogirl
2013-12-22T17:16:01+00:00 22.12.2013 18:16
Waaaaaah gestern hab ich deine Fanfic entdeckt und jetzt in einem Rutsch durchgelesen!
ICH LIEBE ES!
Oh mein Gott und jetzt ist es so spannend! Bitte schreib schnell weiter! Kid und Law in deiner Geschichte sind einfach genial! XD
Antwort von:  AkephalosXx
22.12.2013 20:49
:D
Vielen Dank! Es freud mich sehr wenn sie dir so gut gefällt X3
Auch wenn Law und Kid mir immer ein bisschen Schwierigkeiten machen XP


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