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Silent Hill - Room of Angel

Eine unheilvolle Affäre beginnt.
von

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Schritt 4

Pure Dunkelheit. Dieses Mal wacht Henry nicht an einem sonnigen Platz auf an dem Vögel zwitschern und leckere Torten für ihn auf Tabletts gebracht werden.

Henry öffnet seine Augen langsam und müde, er merkt selber wie schwer er seinen Körper bewegen kann.

Er fühlt sich als wäre er auf irgendeiner Droge gewesen oder als hätte er einen schrecklichen Kater, jedoch ist es nicht so intensiv und eher betäubend. Man kann es kaum in Worte fassen.

Henry reibt sich über die Augen und setzt sich langsam auf. Er legt sich den Arm an den Bauch, da er leichte Schmerzen verspürt, vielleicht ja weil er die ganze Zeit auf der Schulter getragen wurde ?

Trotzdem erkennt Henry schnell wo er sich befindet und steht von einem alten und modrigen Tisch auf. Er hat nur seine Hose an und am Handgelenk eine Manschette aus Silber.

Er versucht sich daran zu erinnern was wohl passiert ist und wie er hierher kommt. Das Alles erscheint ihm seltsam und irgendwie auch neu. Klar er erinnert sich noch an diesen Ort, das alte Waisenhaus, jedoch war die Atmosphäre und die ganze Aura viel einsamer und düsterer.

An der Wand blinkt ein defektes Licht und ein paar Motten kreisen um sie herum.

Henry sieht sich Unwissen um und hofft das dies doch nur ein Traum ist. Während er sich etwas umsieht rüttelt er vergeblich an der Manschette an seinem Handgelenk. Er geht ein paar Schritte zu einem Fenster und schiebt die alten Vorhänge zur Seite. Draußen schleicht ein Rudel Hunde, zumindest hundeähnliche Geschöpfe, vor dem Haus herum. Soweit er es sehen kann ist es ansonsten vollkommen Dunkel und nichts ist zu erkennen. Das ist irgendwie erleichternd das einem die Dunkelheit manchmal die widerwärtigsten und auch schlimmsten Dinge versteckt.

Henry seufzt und lässt sich die Wand entlang runter rutschen, als er auf dem Boden ankommt legt er die Hände sich auf das Gesicht. Er Versucht die Gedanken klar zu ordnen und zur ruhe zu kommen, was ihm nicht sehr einfach fällt. Was soll er jetzt nur Tun. Er hat weder Waffen noch weiß er was er hier tun muss. Er ist auf sich alleine Gestellt.

Leise Schritte kommen aus der Richtung der Treppe. Henry hebt den Kopf und starrt in die Dunkelheit. Seine Augen sind ganz Rot vom vielen reiben und er ist kurz davor wieder Tränen zu vergießen.

» Du bist ja schon wach Herr Townshend « Walter grinst über beide Ohren und sein Blick ist vielsagend. Besonders dieser Belustigte Blick der schon von alleine sagt das er es Witzig findet wie Henry da hockt. Walter geht mit eleganten und langen Schritten auf Henry zu und bleibt vor ihm stehen. Dann kniet er sich langsam zu ihm runter und legt die Hände sich auf die Knien.

» Ich dachte du wachst gar nicht mehr auf... tut mir Leid das ich dich auf einem Tisch ausruhen lasse haben, leider gab es hier kein Bett das es Wert gewesen wäre « Walter klingt sehr erwachsen und irgendwie ziemlich Normal, als würde er das jeden Tag tun.

» Wieso tust du so etwas...? Ich meine... Ich dachte es wäre alles vorbei... « Henry weiß nicht weiter, er lässt das mit der Panik erst einmal sein und versucht besser mit Walter zu reden als ihn sauer zu machen. So wäre er doch wirklich eine leichte Beute.

» Weil nichts das nicht beendet wurde vorbei sein kann. Solange ein Mensch Ziele hat und diese befolgt ist nichts beendet« er zündet sich eine Zigarette an und genießt anscheinend den Rauch der durch seine Lunge tänzelt. Henry verschränkt die Arme und zieht die Beine ein.

»Das heißt du wirst es zu ende bringen ?... Mich und Eileen umbringen ?...« Henry sieht Walter in die eisigen Augen. Er schreckt ein wenig zusammen da sich die Gesichtszüge des kalten Engels stark verfinstern. Walter zieht kurz an der Zigarette und pustet den hellen Rauch nach oben, dann grinst er und streicht sich mit dem Nagel des Daumens über die Unterlippe.

» Nun dich werde ich nicht umbringen... dich habe ich für etwas anderes geplant, jedoch muss ich wohl Miss Galvin umbringen da sie die Frechheit besitzt mein Eigentum anzufassen« er knurrt.

» Eileen ist meine Freundin... du darfst sie nicht verletzen und ich werde es auch nicht zulassen !«

» Ach ? Was willst du den tun ? Mir die Ohren voll heulen ? Oder mich umbringen ? Oh ! Ich habe eine Idee! Wie wäre es wenn du dir ein fliegendes Pferd besorgst und mich mit seinem Einhorn erstichst!« Walter lacht hemmungslos und laut. Anscheinend findet er es auch noch witzig das Henry fliehen will. Henry versucht aufzustehen und stützt sich an der Wand, sein Körper ist immer noch down. Walter richtet sich auch auf und stützt Henry sorgsam indem er einen Arm um seinen Rücken legt und mit der Hand ihn an der Hüfte hält.

» Du solltest dich nicht so viel bewegen, das bekommt dir nicht sehr gut. Anscheinend hat du ja einen kleinen Schock erlitten als ich dich mitnahm « Walter hilft Henry sich auf einen Stuhl zu setzen und zieht sich das weiße Shirt aus. Es hält es Henry hin damit er es annimmt.

» ...Was soll ich damit ?... « Henry versteht nicht wieso er das tut, das ist alles ein vollkommener Widerspruch. Jedoch nimmt er das Shirt in die Hände, es ist noch ganz warm und auch etwas zu groß für ihn.

» Du sollst es anziehen natürlich, es ist nicht sehr warm hier und ich will nicht das du dich erkältest. Außerdem denke ich das du dir sicherlich etwas überziehen möchtest... Klar würde ich diesen Anblick genießen aber man muss ja Opfer bringen...« Dieser Mörder kann einfach nicht aufhören zu grinsen. Diese ganzen vielen Andeutungen die er macht machen Henry etwas nervös.

Er zieht sich das Shirt drüber und macht es sich zurecht, es ist tatsächlich etwas zu groß.

Der Braunhaarige fasst sich etwas genervt an die Stirn und schließt die Augen, er kann das alles kaum fassen egal wie realistisch es sich anfühlt.

» Und was bitte hat Eileen getan das du sie umbringen musst ?...Welches Eigentum ?...Alles in der Wohnung gehört ihr...zumindest das meiste « Henry öffnet die Augen und sieht ihn ernst an, er ist sich sicher das er gleich wahrscheinlich fliehen muss.

» Sie hat dich berührt... Ich habe schon immer gewusst das ich eine gewisse Neigung zum Stalker habe aber in dem Fall habe ich mich wirklich übertroffen. « Er grinst weiterhin und raucht seine Zigarette. Abermals weiß Henry nicht was er sagen sollte.

» Eigentum ?...Ich ?... Warte mal, nur damit wir uns klar und deutlich verstehen...DU ...Siehst MICH...als DEIN … Eigentum an ?! WIESO ?! Was ist falsch mit dir ?! Was bist du für eine kranke Person ?! Was hast du für Probleme ?! DU schlachtest Menschen einfach so ab als wäre das nichts bedeutendes ! DAS IST FALSCH! « er starrt ihn sauer an und langsam bemerkt Henry das es ein Fehler war diese Worte auszusprechen. Walter Miene verfinstert sich stark und er packt Henry am Kinn während er langsam mit dem Gesicht an ihn näher rutscht.

» Weil...es nichts bedeutendes ist...wir alle sterben eines Tages mal, ob nun durch ein Zugunglück oder einem Unfall oder eben durch meine Hand. Ich erwarte nichts besonderes von dir, außer...das du dich mit endlich hingibst. Ich will dich nicht töten müssen weil ich dich besitzen will... In solchen Fällen bin ich wie ein kleines Kind...und werde nicht locker lassen « Er drückt mit dem Zeigefinger und Daumen gegen Henrys Kiefer, so das Henry leichte Schmerzen bekommt und sich kaum bewegen kann. Bevor er überhaupt etwas merkt schnallt Walter eine lange Kette an Henrys Manschette am Arm.

»Was ist das ? Was tust du ?!« Henry zieht verzweifelt daran doch Walter hält sein Gesicht fest, so das er nicht wegschauen kann.

» Damit du nicht wegrennst... und ich mir nehmen kann was mir schon so lange zusteht...« Diese sanften und doch trockenen Lippen des Engels berühren Henrys zitternden Lippen. Ihm wird am ganzem Körper heiß und sein kompletter Unterleib zieht sich vor Nervosität zusammen. Er spürt wie seine Hände zittern und er sich kaum bewegen kann. Walter drückt gekonnt Henrys Kiefer runter damit er seinen Mund leicht öffnet und taucht langsam und leidenschaftlich mit seiner Zunge in Henrys Mund ein. Henry merkt wie sein Gesicht glühend rot wird und schließt die Augen. Ihre beiden Zungen tanzen um herum als würden sie Walzer tanzen, wobei Walter ihn jedes mal dazu verführen muss mitzumachen. Und er macht das wirklich sehr gut.
 

Das ich die nähe die Henry immer braucht, die Nähe die Eileen ihm niemals geben könnte.

Er braucht Halt um das alles zu verarbeiten was in den letzten Tagen geschah.

Walter drückt seinen Körper an Henrys und drückt ihn so mehr an den großen und gepolsterten Sessel, der wie eines der Möbel aussieht die Oma bei sich zu Hause stehen hat. Seine großen und groben Hände fahren über Henrys zitternden Körper. Sie liebkosen seinen Bauchnabel und dann seine Hüften mit zarten Streicheleinheiten. Henry kann sich kaum bewegen, er ist wie starr und lässt mich sich geschehen, irgendwie will er das auch unbedingt. Diese Sehnsucht hat ihn Monatelang gequält. Es ist so als würden Walters Hände jede Wunde, jedes einzelne Loch das in Henry entstand füllen und heilen. Ihre Lippen lösen sich und Henry entweicht ein leises keuchen von den Lippen. Er zieht den Kopf leicht ein und öffnet die Augen langsam. Die ganzen Berührungen brennen auf seiner Haut wie einzelne Nadelstiche, es prickelt überall und seine Brust hebt sich schwer auf und ab. Walter lächelt so zart wie kein anderer jemals gelächelt hat, während seine Hände weiterhin Henrys Körper bearbeiten und ihn immer mehr in die tiefe und unerforschte Dunkelheit der Verbotenen Lust locken. Er genießt jede einzelne Sekunde, egal wie seltsam und wie falsch es sich anfühlt. Henry spannt die Schenkel an als der große Mann über ihm seine Beine hebt und über die Sessellehnen legt, so das er vollkommen Platz zwischen seinen Beinen hat und sich an ihn drücken kann. Der kleinere muss keuchen, er will ihn schon so lange berühren und traut sich nun endlich mit den Händen Walters blondes Haar zu berühren. Es fühlt sich seidig an, seidig und glatt. Alles um ihn herum erscheint ihm so verschwommen und kaum vorhanden. Die kalten und groben Hände des eiskalten Engels gleiten in Henrys Hose und streicheln über seine Beule, so da Henry dieses mal ein leises Stöhnen entflieht.

» Spürst du wie hart du schon bist ?...wie sehr du mich willst ?...genauso geht es mir auch Henry... mein 21. Opfer das mich verführt hat... zuerst wollte ich Eileen besitzen... sie hat mich damals als einzige Person nett behandelt...als ich alleine in der U-Bahn lag...aber dann beobachtete ich dich, wie du meinen Weg gegangen bist und durch meinen Albtraum immer ein Weg gefunden hast dich zu befreien. « Walter brummt Henry leise ins Ohr und massiert mit den langen Fingern über Henrys Erregung, dieser Schaudert immer wieder und bebt am ganzen Körper. Er kriegt kein Wort raus weil er damit beschäftigt ist zu keuchen und zu stöhnen. Walter geht einen Schritt weiter und fährt mit der Hand unter Henrys grauen Boxershorts, was diesen mächtig zusammen zucken lässt. Er öffnet schnell die Augen und krallt die Hände in Walters Arme.

» Hör auf....hör einfach auf....« flüstert er leise und muss die Tränen unterdrücken. Das geht ihm alles viel zu schnell, sein Kopf dreht sich und er weiß nicht wohin mit den Gefühlen. Walter lässt zu seiner Überraschung auch sofort von ihm ab und streichelt so zärtlich wie noch nie jemand zu Henry war über seine Wange.

» Versuch noch etwas zu schlafen, das alles macht dich sicherlich müde...du musst dich erst wieder daran Gewöhnen hier zu sein und ich muss diesen düsteren Ort erhellen. « Walter klaut sich noch ein letztes mal einen kurzen Kuss und lässt Henry dann erst einmal in Ruhe. Und dann verschwindet er auch wieder in der Dunkelheit, seine Schritte sind das einzige das Henry noch darauf hinweisen wohin er geht, nämlich die Treppe hinauf.

Henrys Körper zittert und bebt vor Erregung, was soll er jetzt mit der Erregung in der Hose nur tun. Seine Augen werden wieder schwer und er wird müde. Als er Walter nicht mehr hört zieht er kurz das Shirt hoch und riecht daran. Es riecht nicht nach Schweiß oder Schmutz sondern nach frischem Regen und Blumen. Dieser Mann überrascht ihn jedes mal aufs neue.



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