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Silent Hill - Room of Angel

Eine unheilvolle Affäre beginnt.
von

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Prolog

Viele Monate vergingen.Viele Tage vergingen.Viele Stunden...viele Minuten vergingen.

Und trotzdem ließ es Henry nicht in Ruhe. Es ist jetzt 8 Monate her seit er endlich aus seinem Gefängnis fliehen konnte. Sein Apartment. Der Geruch als er das erste mal hinein tritt lag immer noch in seiner Erinnerung. Es roch so neu, so frisch und doch ein wenig bedrückend.

Diese ganzen vielen Geschehnisse schwirrten immer noch in seinem Kopf. Die ganzen Bereiche, die ganzen Geister, die vielen Monster, das viele Blut. Doch das war nicht das einzige was ihn beschäftigte. Jetzt wieder daran zu denken würde nur die ganzen Teufel an die Wände malen und mittlerweile wissen wir ja, dass es diese wirklich gibt. „Ein sonniger Tag“ flüstert Henry leise vor sich hin. Er genießt die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut. Es hat sich wohl doch gelohnt das Eileen ein paar neue Möbel kaufte und er nun auch draußen auf einer Liege sitzen kann. Eileen hat ihn wieder aufgebaut, ihn getröstet. Sie beide zogen gleich nach ihrem Krankenhausaufenthalt in eine kleine Wohnung, weit weg vom alten Apartment mit dem bedrückendem Geruch.

Henry legt die Zeitung von Gestern auf den Boden und legt den Kopf stöhnend in den Nacken.

Zwei seiner Finger benutz er um den Knochen zwischen seinen Augenbrauen zu massieren.

Eileen war nun schon fast 4 Stunden weg. Frauen. Das schoss Henry jedes mal durch den Kopf.

Langsam legt sich die Kälte über Henrys Körper, es war schon Abend und es wird wohl gleich Schneien. Henry steht auf, zieht sich den Schal zurecht und geht in die Wohnung rein. Ein warmer Luftstoß empfängt ihn. Er macht das Licht an und geht dann müde ins Bad. Jedes mal wenn er bloß an ein Badezimmer denkt, muss er schaudern. Schon diese Panik das da wieder ein Loch sein sollte bringt ihn fast jede Nacht um den Schlaf. Auch das Licht im Bad macht er an, er sieht sich um und geht zum Spiegel. „Du siehst sehr müde aus...sehr...müde...bald musst du dir ein Job suchen...das ist dir klar ?“ sagt er selbst zu sich, während er sich die Haare nach hinten streicht. Eileen arbeitet zumindest als Kellnerin, aber er selbst hat noch nicht die Lust gefunden sich etwas zu suchen. Wie den auch ? Sollte er etwa in einem Gefängnis arbeiten ? Am besten einem Wassergefängnis, das würde alles nur versüßen. Vielleicht als Aushilfe in einem Krankenhaus ? Klar, liebend gerne neben den ganzen rülpsenden Krankenschwestern und riesigen Köpfen. Es war wohl aussichtslos, selbst als Maler würde er wohl nur noch Blut anstelle Farbe sehen. Es würde ihn alles daran erinnern. Aber am meisten machte ihm ein Gedanke angst, der Gedanke an Walter...Walter Sullivan.

Er wollte nicht mehr an ihn denken. Aber es klappte nicht. Jeder normale Mensch würde psychische Schäden haben, vielleicht sogar lebenslänglich Angst. Eileen hat das meiste vergessen und erinnert sich kaum noch an etwas. Ansonsten würde man sich sorgen um Sie machen, so dachte Henry zumindest. Er war wohl der einzigste Mensch der bei dem Gedanken an diesen Mörder Erregung verspürt. Beim Gedanken an diesen rohen Diamanten, dieser Bestie. Henry gerät wieder in Gedanken. Er schüttelt den Kopf und dreht am Wasserhahn. Klares kaltes Wasser läuft über seine Hand, die er hebt um sich im Gesicht zu erfrischen. „Verdammt...was zur Hölle soll das...hör auf...hör einfach auf Henry, das ist nicht normal“ .Die Tatsache, welche Henry auch klar war, ist das wahrscheinlich nichts mehr Normal laufen wird.



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