Shattered.
A James and Lily Story
Info: Die folgende kurze Songfiction ist nur für diejenigen was, die Kitsch, Romantik und etwas Drama mögen :).
Irgendwie kam mir zu dem Song nur einfach diese Szene zwischen den Beiden in den Sinn.
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Lily und James standen allein auf dem Schulgelände von Hogwarts.
Es war längst Ausgangssperre. Doch Potter wollte unbedingt mit ihr über etwas
sprechen. Eigentlich war Lily wütend darüber, dass sie wegen ihm eine Regel brechen musste und wollte ihn zur Rede stellen.
Doch als sie ihn sah, konnte sie nicht länger sauer sein. Stattdessen war sie viel mehr... Ja - Sie war tatsächlich besorgt.
Er stand vor ihr. Gebrochen. Zerstört. Ohne Stolz und resignierend.
„Ich kann nicht mehr Lily.“ , lächelte er ausdruckslos.
Sie sah ihn prüfend an. Unsicher. Sichtlich verwirrt und sprachlos.
Sie runzelte die Stirn.
„Was meinst du?“
James seufzte. Dumme Frage.
Er schloss die Augen und senkte den Kopf.
Nicht hinsehen.
Vergessen... aufgeben.
Und dann öffnete er - zum vielleicht letztes Mal - den Mund um etwas zu ihr zu sagen.
„Du kennst die Antwort.“
Daraufhin wandte er sich um und ging langsam, aber sicheren Schrittes davon.
Lily blieb zurück.
Noch immer verwirrt.
Nach der Antwort suchend.
Doch das einzige was sie sicher wusste war,
dass ihr Herz fürchterlich schmerzte.
And I've lost who I am
And I can't understand
Why my heart is so broken
Rejecting your love
Without love gone wrong
Lifeless words
Carry on
But I know
All I know
Is that the ends beginning
James holte seinen Besen und flog davon.
Er sah Lily noch immer an der Stelle stehen wo sie sich unterhalten hatten.
Doch sie wurde unter ihm immer kleiner...
So musste es sein. All die kleinen Gewinne, wie wenn sie ihm ihr Lächeln schenkte oder nicht direkt ablehnte als er um ein Date bat, hatten letztlich nirgendwohin geführt.
All this time spent in vain
Wasted years
Wasted gain
All is lost
Und doch… war stets die Hoffnung geblieben.
Die Hoffnung darauf, sie könnte eines Tages anfangen ihn zu lieben.
Selbst jetzt...
Hope remains
- Verdammt. Ich kann es nicht.
Ihre roten Haare.
Ihre grünen Augen.
Ich will nochmal sehen wie sie die Hände in die Hüften stemmt und mir eine Predigt hält.
Ich will ihre Stimme nochmal hören.
Ihren Duft einatmen.
Ich brauche sie...
Ich kann sie nicht aufgeben…
selbst wenn mein Kampf nie von Erfolg gekrönt sein wird, muss ich es versuchen. Wenn sie es nicht wert ist ewig zu kämpfen, ist es wohl niemand.-
And this war's not over
James landete schließlich mit seinem Besen direkt vor Lily.
Sein Gesicht verzerrt.
Hatte sie die ganze Zeit hier gestanden?
"James... hör mal..." , begann Lily mit leiser Stimme.
Doch er hörte nicht zu. Er hatte etwas zu sagen.
Das konnte nicht warten.
„Lily. Ich hab keine Kraft mehr.
Ich kann nicht mehr um dich kämpfen.
Aber ich hab noch weniger die Kraft dazu dich aufzugeben.“
Daraufhin umarmte er sie stürmisch.
Was für eine Angst hatte er als er flog. Nicht mal der Wind,
das Gefühl der Freiheit hatte sein Herz besänftigen können.
Er hatte sich leer gefühlt mit dem Gedanken sie nie wieder zu sehen.
Und verängstigt wie ein Kind. Auch jetzt zitterte er noch.
Lily kamen die Tränen und der Himmel weinte mit ihr.
Ein heftiger Regenschauer überraschte das ungleiche Paar.
Doch es war ihnen egal.
Who I am from the start
Take me home to my heart
„Lass mich gehen….
James...”
Let me go
Und er ließ sie los und wich von ihr zurück.
Mit einem so traurigen Gesichtsausdruck, dass es Lily schmerzte.
"Geh schnell rein. Du wirst noch krank." , sagte er leblos.
Doch sie schüttelte den Kopf und umarmte ihn selbst.
„Ich bin dran, James. Ich werde nicht länger ruhig sein. Ich werde nicht länger verleugnen was ich fühle. Du bist ein Chaot. Du bist ein verfluchter Abenteurer und Geheimniskrämer. Doch während ich hier stand und versuchte zu verstehen, warum es mir so schlecht ging, als du mich hier hast stehen lassen, da habe ich endlich verstanden...
Ich LIEBE dich und ich will das du dein freches... so selbstsicheres Lächeln nie verlierst. Ich will das du glücklich bist.“
And I will run
I will not be silenced
James konnte es nicht glauben.
Tränen liefen ihm über das Gesicht und er war froh, dass man sie auch für Regentropfen halten könnte.
Sanft strich er ihr über die nassen, roten Haare und dann über ihre Wange.
„Glaub mir, du hast mich gerade sehr glücklich gemacht!“ , erwiderte er.
Schließlich nahm er ihr Gesicht in beide Hände und gab ihr einen leidenschaftlichen Kuss.
There's a light
There's the sun
Taking all the shattered ones
To the place we belong
And his love will conquer all
Yes his love will conquer all
Unterm Tarnumhang verborgen, der mit dem Impervius Zauber belegt war (macht etwas wasserabstoßend), standen Remus und Sirius.
"Lass uns gehen. Wir werden nicht gebraucht."
Sirius aber blieb stehen.
"Was für ein Kuss. Wie lang die wohl noch so weitermachen."
"Tatze!"
"Was denn Moony?"
Remus verdrehte die Augen.
"Das ist IHR Moment, nicht unserer. Also sollten wir sie nun
allein lassen. Wie du siehst besteht kein Grund sich mehr Sorgen
um James zu machen. Er braucht keinen Trost. Im Gegenteil.
Also sind wir... überflüssig."
"Spaßbremse." -
"Spanner."
Sirius seufzte und ging widerwillig zusammen mit Remus ins Gebäude zurück.
"Er ist endlich am Ziel seiner Träume, es muss ein unglaubliches Gefühl sein." , lächelte Remus und nun grinste auch Sirius.
"Wie lange hat er schon um sie gekämpft? Er hat sich dieses Happy End mehr als verdient."
Remus nickte.
"Ja. Das hat er."