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Verwandlung- Fortsetzung zu Dämonenzähmung

Ein Inu Dai Youkai als Mensch. Sesshoumaru in einer misslichen Lage, oder doch nicht?
von

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Home sweet home

Home sweet home
 

„Inu Yasha Sama?“ Kenka flog in der Gegend rum und fragte sich immer ärgerlicher werden wohin dieser sturköpfige Hanyou nur verschwunden sein könnte.

„Was willst du blödes Insekt von mir?“

Von irgendwo über sich hörte sie die angefressen klingende Stimme des Gesuchten.

Sie schwebte nach oben und sah ihn auf einem großen Ast in der tiefen Verzweigung eines großen Baumes sitzen. Er selbst lag im Dunkeln, doch seine wütenden Augen und die weißen Haare stachen deutlich hervor.

Langsam flog sie auf ihn zu. Setzte sich zu ihm auf den ihr riesig erscheinen Ast. Stumm liess er sie gewähren. Beobachtete sie aber genau.

„Es tut mit leid“, platzte es endlich aus ihr raus.

„Das sollte es auch. Sei froh, dass ihr nichts weiter passiert ist. Sonst wäre es dir schlecht ergangen.“

„Ja, Inu Yasha Sama.“ Tief traurig blickte sie nach unten in die Dunkelheit.

„Ist mein Bruder wieder normal?“, fragte er nach einer ganzen Weile der Stille.

„Das ist er. Ihr solltet ihn und Jacky Sama auf keinen Fall stören gehen!“ Als die kleine Gami mitbekam, dass er aufstand.

„Bin ich lebensmüde? Ich will zu Kagome. Und nachsehen wie es ihr geht.

Erleichtert flog sie auf und schwebte neben ihm her.

„Was machst du hier eigentlich so lange?“, fragte der Hanyou sie endlich.

„Mein Meister will, dass ich auf euch aufpasse.“

„KEH! Das können wir alleine viel besser. Kehre wieder zu ihm zurück.“

Er versuchte sie zu verscheuchen.

„Das geht leider nicht. Er hat es mir befohlen.“

„Argh, der alte Herr ist manchmal zu ängstlich. Früher sind wir alle ohne ihn ausgekommen.“

Missmutig stapfte er Richtung Herberge davon. Die fröhlich grinsende Gami hinter sich herfliegend.
 

Am frühen Morgen wurde Kagome durch einen seltsamen Geruch geweckt. Es stank wie nach schon lange nicht mehr gewaschenen Füssen. Nach nur einem kurzen Moment hatte sie den Verursacher auch schon ausgemacht.

Ein lautes „ INU YASHA!“ brachte den auf die Beine, Tessaiga gezückt und zum Angriff bereit.

„Wer wagt es?“

„Ich wage es!“ Aufgebracht baute sich Kagome vor ihm auf und deutete auf das Schlaflager.

„Du hast mit den Füssen in meinem Gesicht geschlafen!“

Der Hanyou sah aus als hätte man ihn mit einem Eimer kalten Wasser übergossen,

„Auf keinen Fall. Heute früh lag ich noch richtig rum. Vielleicht hast du dich im Schlaf auch nur gedreht.“

„Bestimmt nicht. Du hast dich mit deinen Schmutzfüssen so herum ins Bett gelegt!“

„Als hätte ich überhaupt eine Veranlassung dazu!“

Er sah sich um. Lächelte triumphierend. Und zeigte auf das Schlaflager unter sich.

„Kagome, du bist so auf gestanden.“ Er zeigte ihr wie.

„Das kann nicht sein, ich habe mich gestern aber so hingelegt!“

Sie legte sich mit dem Kopf Richtung Fenster.

„Da hast du heute früh auch noch gelegen. Was dann passiert ist, entzieht sich meiner Kenntnis.“

„Es ist mir egal wer wann wie aufgewacht ist. Würdet ihr bitte nicht son Lärm veranstalten?“

Jacky hatte die Tür zum Nebenzimmer aufgeschoben und rieb sich die Augen. Mit einmal wurde sich von hinten ergriffen und unter ihrem Protest wieder in das Zimmer gezogen.

„He, was soll das?“

„Erst anziehen, dann kannst du rumschreien.“

Sesshoumaru zeigte auf ihren nackten Körper. Hochrot befolgte sie den Wunsch ihres Göttergattens. Sie hatte völlig vergessen, dass sie ja heute Nacht mit anderen Dingen beschäftigt gewesen war.

Den anderen war noch nicht mal aufgefallen, dass sie ganz unbekleidet vor ihnen stand.

„Äh, dann können wir ja bald los. Nicht wahr?“, fragte eine verlegene Jacky sie nach einer Weile, als sie nun angekleidet wieder in ihr Zimmer kam.

„Erst frühstücken, dann geht's los“, bestimmte Inu Yasha sogleich.

„Essen?“ Kagome wurde käsig im Gesicht und sie rannte hinter das Tuch in der Ecke. Die Würggeräusche waren allen nur zu vertraut. Und der Geruch erst.

„Ist das immer so schlimm?“, fragte eine sich die Nase zuhaltende Jacky leise die anderen dämonischen Anwesenden.

Beide nickten zustimmenden. Unterliesen es aber sich selbst die Nase zuzuhalten. Was für eine Disziplin, bewunderte sie die beiden insgeheim.

Damit Kagome nicht beleidigt ist, ging die Fürstin schon mal vor in den Speisenraum. Misstrauisch beobachteten sie die anderen Gäste. Da Jacky Sesshoumaru nicht erst seit gestern kannte und ihn ab und an auch mal beobachtet hatte, wie er mit solch einer Situation um ging, schritt sie einfach durch den Raum und setzte sich in eine Ecke, wo sie zwar die Türen im Blick hatte, aber nicht die Treppe. Das brauchte sie auch nicht. Ihre Verwandtschaft gesellte sich schon bald zu ihr.

„Ich freue mich richtig auf zu Hause“, sagte Kagome mit einmal zwischen zwei Bissen.

Überrascht sahen sowohl Sesshoumaru als auch Jacky auf. Zufrieden ass hingegen Inu Yasha weiter.

„Ich kenne einen kleinen Dämon mit wuschigem roten Schweif, der es bestimmt nicht erwarten kann gerade dich wieder zu sehen, Kagome Chan.“

„Wie geht es ihm und den anderen Kindern eigentlich?“ Mit einmal wollte die Ärztin alles wissen. Und Jacky, die ihre Nachkommenschaft schmerzlich vermisste, tat ihr nur zu gerne den Gefallen.

Sie deckten sich auf den Markt noch mal mit den Nötigsten ein. Verabschiedeten sich von dem Mönch, der versprach im Herbst wieder zu kommen und seinen Schüler mitzubringen. Damit er die Strafe des Fürsten bekommen sollte.

„Der macht sich doch eher davon, als das er bei uns erscheint.“ War Inu Yashas Meinung dazu. Doch der Shaolinmönch widersprach dem Hanyou:

„Ein Mitglied unseres Ordens weiß wann er sich seiner schwersten Aufgabe zu stellen hat.“

„Dann bin ich echt mal gespannt.“

„Und für Euch wünsche ich viel Gelingen bei eurem Vorhaben.“ Der Mönch verbeugte sich tief vor dem Fürstenpaar.

Eine hochrote Jacky nickte nur und wandte sich schnell ab.

Später stiegen Inu Yasha und Kagome auf den Rücken des Drachens.

„Ich zeige dir wie man fliegt“, sagte Sesshoumaru zu seiner Frau, als diese zu ihnen steigen wollte.

Verwirrt nahm sie ihren Fuss wieder herunter und drehte sich mit einem missmutigen Laut zu ihm herum.

„Das muss doch nicht jetzt sein. Ausserdem bin ich nun schon so lange in meinem Dämonenkörper und warum kommst du erst jetzt damit an?“

„Weil ich dir das erst erklären kann, wenn ich mich in meinem eigenen Körper befinde.“

„Und konnte mir das keiner der anderen erklären?“ Ihr Blick sprach Bände.

„Das habe ich mir verbeten. Doch nun ist es notwendig, dass du es kannst. Sonst sind wir übermorgen immer noch hier.“

„Wollten wir nicht einen Anstandsbesuch bei Nodoka und Yusaku einlegen?“

„Das machen wir auch. Aber nicht jetzt.“

Jacky verstand nur noch Bahnhof.

„Ich denke, ihr fliegt schon mal vor. Das hier kann noch dauern“, bat sie ihren Schwager nebst Frau.

Beide nickten nur und erhoben sich auf ah Uhs Rücken Richtung Himmel.

Angesäuert drehte sich inzwischen Jacky zu ihrem angetrauten Ehegatten um.

„Und wie sieht meine erste Flugstunde aus? Muss ich zu einem Berg gehen und mich todesmutig nach unten stürzen? Friss oder stirb?“

Ihm traute sie das durchaus zu.

„Nein. Beobachte mich.“

Sofort stieg er nach oben und landete nach einer Weile wieder neben ihr. Jacky konnte wirklich nicht sagen, was genau anders sein sollte. Sesshoumaru kannte diesen Blick inzwischen zu gut an ihr.

„Sieh dir meinen Schweif genauer an.“

Das tat sie und nun sah sie den Unterschied.

„Er wird größer, länger und teilt sich so komisch.“

„Er teilt sich wie?“

„Wie empfindlich wir wieder sein können.“ Sie streichelte ihn an einer bestimmten Stelle am Hintern.

Nur langsam beruhigte er sich wieder. Sah sie nur noch einmal streng an, bevor er mit seiner Erklärung fortfuhr:

„Mach die Augen zu und hör auf deine Sinne.“

Sie tat es. Und dann prasselten die Eindrücke auf sie ein, die sie normalerweise automatisch ausblendete, damit sie nicht an Überreizung einging.

Roch sofort etwas bestimmtes aus der Richtung ihres Mannes. Das Streicheln hatte ihn in eine bestimmte Stimmung versetzt. Nur mühselig gelang es ihr diesen Geruch auszuschalten und in andere Bannen zu lenken. Blöder Kerl, dachte sie sich. Nur schwer konnte sie sich auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren. Endlich nahm sie auch andere Gerüche war. Bemerkte die Blumen, die neben ihnen wuchsen. Den leichten Wachsgeruch der Tannen hinter ihnen. Den torfigen und brennen Geruch der Erde unter ihnen.

Und den von sich selbst. Gut, läufig war sie momentan nicht. Das hätte Mr. Ich- will- so- schnell- wie- möglich- wieder- Vater- werden auch gleich ausgenützt. Das Fell, welches so sehr nach Hund roch und doch so anders als seines. Ihre Haut. Und dann wieder überdeutlich er.

Ach Verdammt. Was sollte das alles eigentlich? Sie verstand es nicht. Mit einmal spürte sie einen festen Arm um ihren Hüften und eine bekannte männliche Stimme herrschte sie an:

„Du verlierst deine Konzentration. Und wärst beinahe abgestürzt“

Erst da machte sie die Augen auf und sah nach unten. Die Erde war nicht mehr unter ihren Füssen sondern ziemlich weit weg.

„Okay. Wenn du mir nun noch verrätst, wie ich das hinbekommen habe, bekommst du einen dicken Kuss von mir.“

„Das Geheimnis beim Fliegen ist einfach. Du denkst nur an was schönes und schon hebst du ab.“

Ihr Blick sprach Bände als sie sich zu ihm herumdrehte.

„Und warum schwebst du nicht, wenn du an mich denkst?“

Er lachte.

„Weil ich weiß wann ich es kontrollieren muss. Aber wenn du willst, können wir das auch mal in der Luft ausprobieren.“

„Unartiger Kerl. An was du schon wieder denkst.“

Sie schlug ihm belustigt auf die Finger. Er liess sie los. Verzweifelt und ihn ausschimpfend schwebte sie Richtung Boden davon. Ihr war klar, dass er sie mal wieder testete. Also wollen wir dem Herrn mal zeigen was ich in seiner tollen Flugstunde gelernt habe. Jacky knackste mit den Händen und konzentrierte sich auf das, was sie vorhin gedacht hatte. Nach einer kleinen Weile stabilisierte sich ihre Fluglage und sie schwebte hinter ihrem Mann her, der sich schon auf den Weg gen Heimat gemacht hatte.

Der Mistkerl hat sich noch nicht mal drum gekümmert, ob ich es schaffe oder nicht. Jacky war angefressen. Eigentlich sollte ich umdrehen und ihn alleine lassen. Mal sehen wie er darauf reagiert.

Doch halt. Sie stockte mitten in ihrer Bewegung.

Er hat mir noch nicht gezeigt wie man landet. Und dieses Fellzeugs wieder einfährt. ARGH! Jetzt kochte sie. Ihr wurde klar, dass er sie nur zu genau kannte. Doch sie hatte ihre Methoden um ihm die Flötentöne auf ihre Weise beizubringen. Der Schlafzimmerentzug wird ihn wieder zur Vernunft bringen, da war sie sich ganz sicher. Und dieses Mal konnte sie sich sogar richtig zur Wehr setzen.

Gegen Abend hatten sie Inu Yasha, Kagome und den zweiköpfigen Drachen wieder eingeholt.

„Übermorgen sind wir wieder Zuhause“, freute sich der Hanyou beim Essen.

„Endlich“, stimmte seine Schwägerin überglücklich ihm zu.



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Kommentare zu diesem Kapitel (1)

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Von:  Hotepneith
2010-02-19T23:06:06+00:00 20.02.2010 00:06
Jacky sollte langsam wissen, wie Männer ticken...er hätte es nicht einmal seinem eigenen Erben gezeigt, zu sicher, dass man mit zuviel Belehrung ja den anderen dumm dastehen lässt.
Das kann ja noch heiter werden...


bye

hotep





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