Der dritte Brief: Ein neuer Freund
Wie gewöhnlich huschte Nachiko zwischen den Häusern herum.Sie wollte nämlich nicht erkannt werden, jedenfalls nicht, wenn sie gerade in dieser bestimmten Lage war.
Denn Nachiko Sanegawa, das Mädchen, vor dem sich die meisten fürchteten, trug eines der Ungeheuer in sich, wie Naruto Kyuubi. Ihres nannte sich Nibi, das zweischwänzige Katzenungeheuer, und machte ihr ganz schön das Leben schwer.
Mit einem ihrer Kennzeichen, ihrem langen,schwarzen Mantel, huschte sie so kruez und quer durch Konoha. Sie trug in ihrer Hand einen Brief, den sie bis nach Suna bringen musste. Sie hatte ihn doch für jemanden geschrieben, der ihr sehr am Herzen lag und wenn Nibi nicht gewesen wäre, hätte sie diesen Menschen nie kennengelernt.
Gaara Sabakuno hieß er; Kazekage wurde er aber von den Bürgern genannt. Sie selbst nannte ihn immer beim Vornamen, denn sie fand es immer so unpersönlich, wenn sie einen Freund förmlich anredete. Kurz bevor sie schließlich vor der Grenze zu Suna stand, überflog sie noch einmal die schwarz-grauen Zeilen:
"Lieber Gaara,
wie du weißt, kennen wir uns schon länger und wissen schon viel übereinander.
Ich bin wirklich sehr froh, dass ich dich kennengelernt hab; ich glaube wir sind so etwas Ähnliches wie Seelenverwandte, da wir beide einen Dämon in uns tragen.
Ich sollte nicht lang um den heißen Brei herumreden.....dazu habe ich nämlich eigentlich keine Zeit^^°......Ich wollte dir etwas Wichtiges sagen, was ich mich sonst nie getraut hätte, in den Mund zu nehmen. Ich glaube nämlich......
...Dass ich dich liebe.
Ich weiß du wirst jetzt denken, ich würde dich auf den Arm nehmen, aber ich meine es wirklich ernst und würde gern wissen, wie du dazu stehst.Ich hoffe nur, dass du mich nicht von dir weist......noch mehr Schmerzen kann ich glaube ich nicht vertragen, nach alldem, was passiert ist.
Ich bete dafür, dass du mich verstehst und mich nicht verurteilen willst.
Bis bald,
Nachiko Sanegawa
Es war kein langer Brief....das wusste sie. Aber Gaara würde merken, dass diese Worte nicht einfach für sie waren. Sie hatte nämlich noch niemandem ihre Liebe gestanden und hatte es eigentlich auch nicht vor...
Sie schaute in Richtung Suna und zog sich die Kapuze vom Kopf.
Ihre dunkelbraunen Haare wehten im Wind und ihre dunklen Katzenohren waren nun endlich zu sehen.Nibi wollte zurück und ließ der jungen Frau nur wenig Zeit, ihren Brief endlich dem zu geben, für den er bestimmt war......