Wie alles begann...
Wie alles begann...
Ich hatte Geburtstag und es war mein 19. Geburtstag. Auch wenn es eine eher unbedeutende Zahl war, wünschte ich mir von meinen Eltern etwas besonderes, nämlich eine Reise. Keine x beliebige Reise, sondern eine Urlaubsreise zum entspannen.Natürlich hatte mein kleiner Bruder rumgenörgerlt das er auch soetwas haben will.... halt kleine Geschwister...
Okay ich hab mich noch nicht mal vorgestellt, wie unhöflich von mir.
Meine Name ist Ryu, ich wohne in Russland spezieller gesagt wohne ich in Saratow und hab einen kleinen Bruder namens Ty. Meine Eltern waren auch voll in Ordnung und total nett. Meine besten Freunde waren K., Ivana und Alexander mit denen ich ziemlich viel unternehme. Natürlich waren alle drei neidisch als ich ihnen erzählte das mir meine Eltern zum 19. eine Urlaubsreise spendiert haben, aber ich versprach ihnen alle eine Postkarte zu schreiben, sofern ich dran dachte.
Aber die drei wussten schon, dass sie sich auf mich verlassen konnten. Und wie versprochen schrieb ich ihnen am 3. Tag eine Postkarte über meinem Urlaub hier.
Aber genug jetzt erzählt vom groben, lasst uns lieber ins jetzt und hier weiter sehen.
Wen man im Urlaub so alles trifft...
Die Vögel zwitscherten laut und verkündeten den Morgen. Die Sonne schien durch das Fenster, welches ich über Nacht offen gelassen habe und weckte mich sanft aus meinem Traum. Aber diesmal wollte ich gar nicht geweckt werden, ewig diesen Traum weiterträumen. Doch leider klingelte dann auch mein Wecker. Mit einem leisen fluchen ließ ich ihn verstimmen und rieb mir den Augen aus den Schlaf. Noch kurze Zeit blieb ich im Bett liegen um endlich aufzuwachen und nicht nur halfverschlafen durch die Gegend taumelnd. Dann stand ich auf und ging zum Fenster um die Morgenluft zu schnuppern. Ich öffnete die Balkontür und trat heraus. Die Sonne blendete mich und ich muss meine Augen schließen. Draußen war es warm und so entschloß ich mich kurze Sachen anzuziehen. Ich warf kurz einen Blick nach draußen um herauszufinden ob irgend wo eine Wolke ihr Unwesen treibt. Zu meinem Glück konnte ich keine finden. Ich zog mir mein lockeres Shirt an und meine kurze Hose. Dann stellte ich mich vor den Spiegel und überlegte weiter. Plötzlich störte ein Hupen die Vogelgesangstunde. Das konnte doch nur einer sein. Schnell griff ich nach meinem Kamm, der auf den Tisch lag und rannte zum Balkon zurück. Meine Vermutung bestätigte sich. Seto saß in dem roten Cabrio und wartete auf mich. Wie verabredet. Der Typ kommt immer pünktlich. Schnell kämmte ich mir meine Haare, putzte in Höchstgeschwindigkeit die Zähne, griff nach meinem Hotelzimmerschlüssel und verließ mein Zimmer mit einem lauten Krachen. An der Rezeption wartete ich ungeduldig bis mir jemand den Schlüssel abnahm und ging dort nach draußen. Auf dem Foyer kramte ich schnell nach meiner Sonnenbrille, die ich in die Hosentasche gesteckt habe und setzte sie auf. Draußen herrschte bereits Hochbetrieb. Da erblickte ich das rote Auto von Seto und ging zu ihm rüber. " Hey du! ", begrüßte ich ihn und schwang mich über die Tür ins Auto. Seto fluchte sofort wieder los. " Kannst du nicht einsteigen wie jeder normale Mensch auch? ", fragte er mich und sah mich böse an. " Jetzt reg dich wieder ab. Nirgends ein Kratzer an dem Wagen. ", beruhigte ich ihn. " Wenn das nochmal vorkommt, bist du Geschichte.", drohte er mir. " Keep cool Seto. Genieß lieber die Sonne als so rumzumeckern. Und außerdem hörst du dich an, als hätte ich dein Baby gepoppt.", antwortete ich und lehnte mich nach hinten. "Erspare mir das.", war seine einzige Antwort und startete dann den Motor um noch die anderen beiden abzuholen. Diese wohnten etwa eine halbe Stunde von meinem Hotel entfernt. Während Seto fuhr, ließ ich mir den Wind um die Nase wehen. Dann kamen wir endlich bei den beiden an. Beide warteten sie schon. Beide standen am Straßenrand und warteten ungeduldig. Dann als sie den Wagen erkannten, änderten sich ihre genervten Mienen in ein strahlen. Beide hatten sich ebenfalls etwas lockeres angezogen. Kai sah dadrin echt gut aus. Verboten gut. Seto wendete den Wagen und stellte sich neben sie. Tala grüßte mich kurz mit einer Umarmung und Kai setzte sich ohne irgend eine Begrüßung in den Wagen hinter mich. " Guten Morgen Kai. ", begrüßte ich ihn. Es kam nur ein forsches " Morgen ", von ihm und mehr auch nicht. Tala grüßte auch Seto und setzte sich hinter Seto. Schwang sich aber genauso wie ich ins Auto. " Tala, kann du nicht wie ein ...", begann Seto lauter zu werden, doch ich verhinderte dies indem ich ihn auf den Mund küßte. Dieser Kuß hielt kurzer Zeit an und dann löste ich mich von ihm. Danach kam von Seto nichts mehr. " Gut gemacht, Ryu ", lobte Tala, der sich keine Standpauke von Seto anhören wollte. " Und jetzt auf zum Strand. ", feierte ich. Dann fuhr Seto wieder los. Seine Laune verzog sich und schon war er wieder gut drauf. " Sag mal Tala, was ist eigentlich gestern auf dem Weib geworden, dass dir hinterher lief?", fragte Seto und konzentrierte sich auf die Straße. " Ich weiß nicht wovon du redest. ", gab dieser aus. " Aber natürlich und von was träumst du nachts? ", fragte ich ihn. " Na doch nur von meinem Süßen neben mir. ", gab dieser sofort zurück und schmuste sich an Kai. Dieser beteiligte sich nicht und schaute nach draußen an die vorbeifahrenden Häuser, Menschen, Straßen und was sonst noch so alles kam. " Aber was ist eigentlich aus deinem Schwarm geworden Ryu? ", wechselte Tala das Thema und schaute mich an. Auch Seto schaute neugierig zu mir. " Naja, wie soll ich sagen. Sie war ziemlich aufdringlich. ", begann ich. " Aber ihre Nummer hast du. ", vermutete Seto. " Da war doch bestimmt mehr als nur ein Nummernaustausch.", hakte Tala weiter. Ich schmunzelte . Nein das war es wirklich nicht. Es war noch viel mehr als das. " Na los erzähl schon. ", meinte Seto, als er mein lächeln bemerkte. " Es ist eben bis zum Schluss gekommen. Wir waren bei ihr und ich bin dann abgehauen als sie schlief. Natürlich nicht ohne Abschiedsbrief.", erzählte ich nur und schwieg dann. " Aber bei dir waren doch auch ziemlich viele Weiber. ", meinte ich und schaute nach hinten zu Tala. " Tja, ich bin aber leider schon vergeben. ", meinte dieser und grinste mich an. Hat der es gut. Ich seufzte und schaute wieder nach vorn. " Oh, bist du etwa enttäuscht darüber das Kai schon vergeben ist? ", lächelte Seto. " Ach quatsch wie kommst du darauf ?", fragte ich ihn sauer. " Es hörte sich glatt so an. Gibst du dich etwa mit mir zufrieden. Das finde ich aber sehr schade. ", meinte Seto traurig. " Was soll das jetzt schon wieder heißen? ", fauchte ich ihn an. " Der Tiger fährt die Krallen aus. ", meinte Seto und mußte lachen. " Komm schon Ryu. Es scheint die Sonne, wir sind auf dem Weg zum Strand und die Weiber rennen uns nur so hinterher. ", versuchte mich Tala aufzuheitern. Genau, er hat Recht. Und so schön ist Kai nun auch wieder nicht. Zumindest versuchte ich mir das auszureden, wobei ich wusste das dies eine Lüge war. Der Typ sah einfach immer geil aus. Egal was er anhatte. Mein Blick schweifte zu Seto. Aber er ist auch nicht zuverachten. Ach die beiden sind zum verlieben. Die sehen einfach nur geil aus. Mit Worten kann man das nicht beschreiben. Doch während ich diese Ideen weitersponn machte sich etwas anders bei mir bemerkbar. Okay, schlechter Zeitpunkt dafür. Ich versuchte mich mit anderen Sachen abzulenken und zählte die Laternen. Nur leider erzählte ich mich immer wieder, da meine Gedanken sich verselbständigten und ich mir immer wieder vorstellen mußte wie ich mit Seto ... im Auto... Hey, komm wieder zurück auf den Boden der Tatsachen, ermahnte ich mich. " Seto kannst mal anhalten, ich möchte mit Kai zum Strand wandern. Ist ja nicht mehr so weit. ", mischte sich Tala ein und unterbrach meine Gedankengänge. Was! Die beiden wollen zu Fuss laufen, dass heißt ja ich würde mit Seto allein im Auto... ganz ruhig. Es ist ein ganz normaler Urlaubstag und ich sitze im Auto mit Seto allein, wenn die beiden aussteigen. Was ist daran so schlimm? " Wenn ihr denn unbedingt darauf besteht. ", meinte Seto und hielt am Straßenrand an und ließ die beiden raus. " Wir treffen uns dann spätestens um 21 Uhr an unserer Stammkneipe. ", rief Tala noch hinterher als Seto wieder los fuhr. Ich saß schweigend neben ihm und versuchte meine Gedanken zu verdrängen. " Was ist denn los? Erst bist du aufgedreht und jetzt schweigst du wie ein Grab. ", erkundigte sich Seto und sah mich an. " Mir geht es gut. ", log ich und versuchte mir nichts anmerken zu lasen. Nach kurzer Fahrt kamen wir an eine Ampel die sich auf Rot schaltete. Seto stoppte das Auto und sah mich an. " Wenn es dir gut gehen würde, würdest du nicht rot sein. ", antwortete Seto und betrachtete mich genauer. " Das siehst du nur falsch.", meinte ich. Dann wanderten Setos Blicke nach unten. Oh Gott, bitte lass ihn nicht. Plötzlich erschien auf Setos Gesicht ein Grinsen. " Ah, dass ist es, warum die so totenstill bist. Dagegen sollte man was tun.", meinte er und die Ampel schaltete sich auf Grün. Ich habe es gewußt. Was er wohl jetzt vorhat? Seto fuhr an dem Strand vorbei. " Ähm Seto, du fährst am Strand vorbei. ", bemerkte ich. " Ich weiß. Ich hab noch etwas bei mir liegen lassen. ", meinte er und fuhr ohne Beachtung des Strandes weiter. Nach ungefähr einer weiteren Viertelstunde Fahrt, kamen wir an ein kleines Häuschen an. " Wohnst du hier? ", fragte ich unsicher. " Yep, hab ich mir für den Sommer gemietet. Hier sind wir ganz für uns. ", stimmte er zu und stieg aus. Ich blieb noch im Auto sitzen, da ich nicht wusste was jetzt zu tun ist. Seto verschwand hinter einer Ecke und blieb dort auch. " Ryu, könntest du mir vielleicht helfen? ", rief er dann. Vorsichtig stieg ich aus und folgte ihm. Grade als ich um die Ecke bog, ergriff er mich und drückte mich gegen die Hauswand. Dann begann er mich wild zu küssen und suchte mit seiner Zunge bei mir Einlas. Eine Hand wanderte zu meinem besten Stück und umfaßte es. Ich mußte laut aufstöhnen bei diesem Gefühl. Diese Chance nutzte er und glitt mit seiner Zunge in mein Mund. Dort verwickelte er mich in einen Zungenkampf, welchen ich erwiderte. Verlangend nach mehr drückte ich ihm mein Unterleib entgegen und erforschte nun seinen Mund. Dann löste er sich von mir. Mein Atem hatte sich beschleunigt. " Seto...", stöhnte ich. Dieser trat wieder an mich und begann mein Hals entlang zu lecken. Mit der anderen Hand wanderte er unter mein Hemd und massierte meine Brustwarzen. Das Gefühl stieg immer weiter in mich auf. Mein stöhnen wurde immer lauter und mein Körper verlangte nach mehr. Dann löste er sich erneut von mir. Mit einem geschicktem Handgriff öffnete er meine Hose und machte mit meiner Boxer kurzen Prozeß. Er umfaßte mit einer Hand mein Stück und begann daran auf und ab zu reiben. Das Gefühl der Begierde nahm immer weiter zu. Mein Stöhnen verwandelte sich in ein Keuchen und wurde immer schneller, genauso wie mein Atem. Meine Gedanken waren ganz vernebelt und ich konnte nicht mehr klar denken, wollte es auch nicht. Mit der anderen Hand umfaßte Seto mein Hintern und fuhr an meinem Eingang immer auf und ab. Dann begann er an meinem Besten Stück rhythmisch zu pumpen. Ich konnte es nicht mehr aushalten und fing an seinen Namen immer lauter zu stöhnen. Ich nahm nur noch teilweise was war. Ich konnte erkennen, dass Seto immer noch sein Grinsen aufgesetzt hatte. Ob er es genoß mich so zu sehen? Doch meine Gedanken wurden erneut unterbrochen als ich etwas feuchtes am meinem Stück bemerkte. Ich schaute nach unten und konnte erkennen, dass Seto sich an meinem Stück vergriff. Mit seiner Zunge umspielte er es. Doch dies hielt nicht lange und dann begann er an meinem zu saugen. Ich glaubte verrückt zu werden bei diesem Gefühl. Ich konnte mich einfach nicht mehr halten und kam in seinem Mund. Mit einem lautem Stöhnen signalisierte ich es ihm und dieser sog nochmal kräftig. Meine Kräfte verließen mich dann und ich wankte nach vorn. Doch Seto fing mich auf und hielt mich in seinen Armen. " Ich wusste doch das du süß bist. ", flüsterte er mir ins Ohr, während ich versuchte mein Atem unter Kontrolle zu kriegen. " Seto... ", keuchte ich noch und er küßte mich innig. Diesen Kuß erwiderte ich. Schließlich holte er noch die Dinge die er liegen gelassen hat. Ich trottete langsam zum Auto zurück und stieg diesmal wie ein normaler Mensch ein. Ich war zu erschöpft um rüber zu springen. Dann lehnte ich mich nach hinten und schloß die Augen. Das ganze was eben passier war, versuchte ich grade zu verarbeiten.Dann stieg auch Seto ein und fuhr los. Eigentlich hatte ich jetzt keine Lust mehr zum Strand zu fahren. Lieber wollte ich mit Seto allein sein. Beim Strand angekommen, suchten wir uns einen Platz und ich legte mich zum Sonnen hin. Natürlich blieb ich nicht lange allein. Sofort hatte sich eine Schar Mädchen um mich versammelt und flüsterten. Tja, man kann eben nie seine Ruhe haben. Ich versuchte sie zu ignorieren. " Hey Ryu! ", wurde ich mit einem Mal gerufen. Das war grade Talas Stimme. Ich setzte mich auf und lächelte die beiden an. Beide setzten sich neben uns. " Na schon jemand rumgekriegt? ", fragte er mich. " Eher andersherum. ", mischte sich Seto ein und mußte grinsen. " Wie das? ", fragte Tala verwirrt. " Ähm...",begann ich, da mir diese Unterhaltung nun doch etwas peinlich wurde. " Frag nicht weiter. ", meinte ich dann nur. Verwundert sah er mich an. " Eben nichts für unwissende. ", kommentierte Seto nur und ging baden. Tala folgte ihm. Ich hoffe nur nicht, dass er Seto ausfragen wird. Dafür betete ich.
Dieser Abend verging schnell und leider Gottes hatte sich Tala einen Sonnenbrand eingefangen. Deswegen verschoben wir den Kneipenbesuch auf ein anders Mal. Es waren schließlich nur noch drei Tage Urlaub bevor es wieder nach Rußland in die Kälte ging Und meine Wette mit Tala wollte ich doch auch noch gewinnen. Seto muss ja dann auch in drei Tagen wieder zurück zu seiner Firma und das würde heißen, dass wir uns nicht mehr sehen würden. Kai und Tala würde ich dann auch nicht sehen. Vermodern würde ich in meinem Zuhause. Kai und Tala dürfen dann eh nicht irgend jemand besuchen gehen. Nicht bei Kais Großvater, der die Hölle sein soll, so zumindestens Tala. Doch auch die drei letzten Tage vergingen wie im Flug und so fuhr uns Seto zum Flughafen, er selbst fuhr dann mit Schiff zurück damit sein Wagen transportieren werden konnte. Wir verabschiedeten uns von einander. Ich war noch eine Weile mit Kai und Tala zusammen bis ihr Flug aufgerufen wurde. Ich verabschiedete mich von den beiden und sie verschwanden dann durch das Gate zum Flugzeug, dass sie nach Moskau bringen sollte. Ich mußte auf eine andere Maschine warten, da sie einen anderen Flughafen Rußlands anflog. Dieser kam pünktlich und ich lief zum Gate um ins Flugzeug zu gelangen. Dort hatte ich mir einen Fensterplatz reserviert. Ich schaute nach draußen. Vermissen würde ich diese Ort schon, aber Seto noch mehr. Wieso hatte ich mir kein Erinnerungsfoto von ihm gemacht? Genauso wie von Kai und Tala. Ich seufzte und sah mich dann um. Nach ungefähr einer Viertelstunde startete dann das Flugzeug auf dem Weg heim. Die Reise dauerte etwa 3 Stunden und ich schwelgte in Erinnerungen um die Zeit schneller laufen zu lassen. Dann konnte ich die ersten schneebedeckten Bergen sehen. Schließlich kam die Durchsage, dass wir in einer halben Stunde landen würden. Das Wetter in Rußland war wie eh und je. Kalt, trüb und windig. Die Landung verlief Reibungslos und ich machte mich auf dem Weg nach Hause.
Die Rückkehr
Die Rückkehr
Das Wiedersehen
1.)Die Rückkehr
'Endlich wieder nach Hause.', das war mein erster Gedanke als ich im Flugzeug saß.
So, da bin ich nun wieder... Zuhause. Aber irgend wie freue ich mich überhaupt nicht wieder Zuhause zu sein. Lieber wäre ich jetzt bei den anderen. Tala und Kai haben es ja gut, die wohnen ja ganz in der Nähe voneinander. Aber Seto wohnt in Japan und ich in Russland. Na gut, im selben Land wie Kai und Tala, aber kilometerweit entfernt. Ich wüsste zu gerne wie es den anderen geht. „ Ryu!“, rief mir jemand zu und ich drehte mich um. Mein kleiner Bruder kam direkt auf mich zugelaufen und sprang mich an. Ich ließ alles fallen um ihn aufzufangen. „ Schön das du wieder da bist.“, freute er sich tierisch. Nun konnte ich auch meine Eltern erkennen, die schon am Flughafen auf mich gewartet hatten. Ich setze ein lächeln auf, Klette meinen kleinen Bruder von mir ab und hebe meine Sachen wieder auf. Dann geh ich in Begleitung meines kleinen Bruders zu ihnen.
„Hallo Ryu~ Schatz!“, sagte meine Mutter gleich und umarmte mich. Wie sehr ich das hasse, wenn mich jemand Ryu~Schatz nennt. Da war mir der Name den mir Seto verpasst hat noch lieber, Ryu-Chan, so nannte er mich den ganzen Urlaub immer wieder um mich zu ärgern. Erst im Nachhinein hat er mir erklärt das -chan, eigentlich die Endung für Mädchen ist, aber auch gern als Verniedlichung für Jungs benutzt wird. Dafür hätte ich ihm natürlich liebend gern eine geklebt, aber ich wollt nicht so sein, schließlich hat er für uns Coiffeur gespielt und für mich noch mehr.
„Ryu?“, fragte mich jemand. Ich schaute ganz erschrocken zu der Stimme. Man hatte mich wieder aus diesen wundervollen Träumen geweckt. „ Du bist bestimmt müde von der Reise. Ist auch verständlich, es war schließlich ein langer Weg bis hierher...“, redet meine Mutter auf mich ein, doch ich schalte irgend wann wieder ab und versinke zurück in die Träume.'... und ein noch längerer um an solche wie Tala , Kai und Seto zu kommen.', dachte ich. Dann setzten wir uns in Bewegung um zum Auto zu kommen. „ Ryu~Schatz, ich habe schon deine Schulsachen gekauft damit du nicht in Stress kommst. Nur wegen Sportsachen müssten wir noch mal schauen gehen.“, erklärte meine Mutter und ich nickte nur. „Danke, wäre doch aber nicht nötig gewesen.“, sagte ich.
Dann fuhren wir noch etwa 2 Stunden bis wir in unserer Heimatstadt waren. Wie sollte es anders sein, war es doch recht kalt. Dann stiegen wir aus als wir bei unserem Haus angekommen sind. Ich griff mir meine Sachen und verschwand sofort ins Haus und in mein Zimmer. Dort legte ich mich auf mein Bett und schloss die Augen. Alles kam mir noch mal hoch, von der Begegnung der drei, über die gemeinsamen Erlebnisse und die Sache mit Seto. Ich vermisse sie irgend wie und auf die Schule, die in zwei Tagen beginnt, hab ich alles andere als Lust. Ich setzte mich auf und stieß ein Seufzer aus. Dann machte ich mich dran meine Sachen auszuräumen. Das erste was mir sofort in die Augen fiel war ein Foto. Irgend einer der drei musste es wohl heimlich in mein Koffer geschmuggelt haben als ich nicht aufgepasst habe. Ich nahm es und fing sofort an nach einem Bilderrahmen wo ich es reinstecken kann. Zufällig fing mein Blick ein altes Bild von meiner Ex-Freundin ein, die lächelnd auf dem Bett lag. Ich nahm das Foto raus und schob sorgfältig das neue Foto rein. Als es drin war begutachtete ich es und lächelte. Dann stellte ich es mir auf den Schreibtisch damit ich es jederzeit wieder finden konnte. Das andere Foto packte ich zu den Fotoalben in meinem Schrank. Dann sortierte ich meinen Koffer weiter aus. Einige dieser Sachen hatte ich mir dort gekauft, wie das hauchdünne, schwarze Nylon-Shirt. Ich packte es behutsam zur Seite. Die restliche Wäsche kam sofort in die Waschmaschine, säuberlich getrennt. Dann räumte ich mein Koffer weg und sah mich um. Ja, das war mein Zimmer, schwarze Tapete, dunkelblaue Decke und um mein großes Bett. Meine Mutter nennt es nicht Zimmer, sondern Höhle. Na gut, überall sind Tücher über den Möbeln. Ich ging zu dem Schreibtisch der in der Ecke stand, zündete einige Kerzen an und legte mich zurück ins Bett. „ Ryu~Schatz?“, fragte meine Mutter und klopfte an der Tür. „Ja?“, kam meine Antwort. „ Kannst du noch in deinem Zimmer lüften? Ich hab es noch nicht gemacht.“, sagte sie. „ Ja, mach ich.“, war meine Antwort und damit war sie wieder verschwunden. Ich schaute zum Fenster. Vor meinen Fenster hing wie immer der dunkle Vorhang, damit keine Sonne in das Zimmer kam. Eigentlich war ich ja nicht so der Typ, der sich die ganze Zeit in der Sonne aufhält um braun zu werden. Na gut, der Urlaub war ne Ausnahme. Dadurch bin ich auch etwas angebräunt. Ich legte mich noch etwas auf Ohr.
Ich wachte plötzlich auf und bemerkte, dass ich schweißgebadet war und mein Atem unregelmäßig war. Ich schaute auf mich herab.' Nein, nicht jetzt und hier.', dachte ich als ich ihn erblickte. Ich griff mir schnell neue Sachen, kam aus meinem Zimmer und verschwand sofort ins Bad und schloss ab. Ich zog mich aus und nahm eine eiskalte Dusche um wieder runterzukommen. Der Traum war ja auch erregend. Ich hatte geträumt, dass wir wieder zusammen wären und in dem Hotel waren. Dort war es bereits 1 Uhr früh und wir hatten alles etwas zu viel getrunken hatten. Wir waren die einzigen die noch waren und das einzige was den Raum erleuchtete waren die Kerzen auf den Tischen. Tala war grade dabei sich an Kai ranzumachen und knabberte an dessen Ohrläppchen. Doch Kai schubste ihn von sich weg um an die Flasche zu kommen. Okay, wir spielten grade Flaschendrehen. Und Kai war dran die Aufgabe zu nennen, doch durch Tala konnte er sich nicht ganz konzentrieren. „Derjenige auf den die Flasche zeigt, der muss jemanden anderes heiß auf sich machen. Der andere darf aber keine Gegenmaßnahme tun. Ob es nun das wegstoßen ist oder das erwidern.“, entschied er und drehte die Flasche. Sie blieb bei Seto stehen und zeige auf ihn. Wir drei schauten ihn grinsend an und warteten, wer wohl sein Opfer sein würde. Er grinste mich an und ich konnte nur schlucken. Er stand auf und kam zu mir. Er hielt seine Hand um mich zum aufstehen aufzufordern. Ich folgte der Anweisung und stand auf. Sofort machte er sich dran, mein Shirt auszuziehen und strich mit seinen Fingern den Oberkörper entlang. Er verteilte überall kleine Küsse. Als er bei meiner Brust angekommen war fing er an dran zu saugen und umspielte es mit seiner Zunge. Ich musste leise aufstöhnen, schloss meine Augen und genoss es. Ich spürte wie er mit seinen Händen die ganzen Stellen zart entlang strich und nach unten wanderte bis er an meinem besten Stück. Er griff in meinen Schritt und umfasste mein Glied. Ich musste aufkeuchen. Am liebsten hätte ich mein Unterleib gegen seine Hand gepresst, aber das war ja nicht erlaubt. Ich vergaß alles um mich herum und stöhnte leise. „Seto, das reicht. Du hast ihn ja mehr als heiß gemacht.“, mischte sich Tala ein und schaute mich grinsend an. Seto ließ von mir ab. Ich versuchte mein Atem unter Kontrolle zu kriegen. Seto setzte sich wieder an seinen Platz und ich tat es ihm gleich. „ Derjenige, auf den die Flasche zeigt, der muss sich mit Kai rumlecken.“, sagte Seto und drehte die Flasche. Als wäre das zuvor nicht schon schlimm gewesen, zeigte sie genau auf mich. Kai grinste mich an und kam in die Mitte des kleinen Kreises. Ich kam ihm entgegen. Sofort begann ein wildes rumlecken zwischen uns beiden. Ich schloss die Augen und ließ mich einfach gehen. Küssen konnte er gut, wirklich gut. Dann ließen wir voneinander ab. Kai trank noch den Rest Wodka auf ex aus und legte sich dann nach hinten. Sofort war Tala auf ihm drauf und begann sein Shirt auszuziehen und küsste ihn leidenschaftlich. Ich beobachtete die beiden solange, bis Tala anfing seine Hose ausziehen und auf Kai anfing zu reiten. Er stand auf, zumindest versuchte ich das und ging einige Meter von ihnen weg. Seto war kurz auf Toilette verschwunden. Ich ging ans andere Ende des Raumes. Aber ich konnte noch immer die beiden hören, wie sie stöhnten und sah sie noch. Wie Tala auf Kai ritt und dieser sein Unterleib gegen Tala presste. Das machte mich so an, hinzukommt noch der Akt von vorhin wo Seto mich heiß gemacht hatte. Lange würde ich mich nicht halten können. Ich ging zu den beiden zurück und beobachtete sie. Tala nickt mir zu und mit einem Zeichen sollte ich zu ihm kommen. Ich folgte dem Zeichen. „ Schon mal einen Dreier gemacht?“, fragte er mich und grinste. Auch Kai sah ihn an. Ich schüttelte nur den Kopf. „ Na dann wird es Zeit.“, antwortete Tala und in diesem Moment kam Seto wieder. „ Seto, nen Dreier?“, fragte er diesen. „ Können wir machen.“, antwortete dieser. „ Dann weißt du ja, was du deinem Schützling beibringen kannst.“, grinste Tala. Dann widmete er sich wieder Kai und bewegte sich immer schneller. Nach einigen Minuten kamen beide mit einem lauten stöhnen. Seto zehrte mich auf die Decke und fing an mich auszuziehen. „ Am besten lernt man learning by doing. Also lass dich einfach nur gehen und genieß es.“, hauchte Seto und zog sich selbst aus. Dann legte er sich rechts von mir und Tala kam von der anderen Seite. Ohne weitere Vorwarnung begannen beide und ich seuftzte nur. Es war herlich. Der eine war grade dabei meine Brustwarzen zu umkreisen und der andere war grade an meinem Bauchnabel. Es war mehr als herlich. Ich schloss die Augen und genoss es. Dann gelangte einer der beiden zu meinem Harten und nahm ihn in den Mund. Ich musste aufkeuchen. In diesem Moment wurde aber mein keuchen von einem Mund aufgehalten. Und die Zunge fing an meinen Mund zu erkunden. Der andere war immer noch dabei mein Harten zu beglücken und fing an zu saugen und ich stöhnte in den Kuss auf. Mein Atem wurde immer schneller und ich merkte wie ich langsam zum Höhepunkt kam.
Genau an dieser Stelle wachte ich schweißgebadet auf.
Jetzt steh ich immer noch unter der Dusche und lasse das eiskalte Wasser auf meinen Körper runter rinnt. Mein Körper hat sich endlich wieder beruhigt und ich trocknete mich ab, zog mir neue Sachen an und ging zu meinen Eltern hoch. Ich hab nach langer Zeit betteln jetzt endlich meine eigene Wohnung bekommen und muss nicht mehr eine Etage mit meinem kleinen Bruder zu teilen. „ na hast noch etwas geschlafen?“, begrüßte mich meine Mutter. „Ja hab ich.“, antwortete ich lächelnd. „ na los erzähl mal, wie der urlaub war.“, löcherte meine Mutter mich sofort. Ich schwieg. 'Also, ich hab da drei Typen kennen gelernt mit den ich die ganze Zeit unterwegs war. Und einer hat mir einen runtergeholt, mal so nebenbei.', dachte ich gedanklich. Würde ich das erzählen, würde meine Mutter sofort einen Arzt rufen und mich einliefern lassen. „ War ganz schön. Ich hab welche getroffen mit den ich ab und an unterwegs war. Die waren voll okay. Und sonst hab ich nur am Strand gelegen und die Sonne auf meinem Pelz brennen lassen.“, erzählte ich ihr. „ Das freut mich.“- ' Mich auch, wenigstens fragt sie nicht ob ich da ein nettes Weib kennen gelernt habe und mit der im Bett war.', dachte ich erleichtert. „ Na Ryu, in Zwei tagen wieder Schule. Freust dich schon?“, kam mein Vater rein. „Irgend wie schon.“, gab ich zurück. 'Theoretisch ja, praktisch auf keinen Fall.', gab ich gedanklich mein Senf hinzu.Dann aßen wir Abendbrot und ich verschwand wieder in mein Verließ und legte mich wieder schlafen.
Die Überraschung
Mitten in der Nacht bin ich dann wieder wach geworden, wusste aber nicht warum. Ich setzte mich auf mein Bett, tastete nach der kleinen Lampe an meinem Tisch. Nachdem ich sie gefunden hatte, schaute ich mich um. Alles war wie immer, es gab nicht wirklich ein Grund warum ich wach wurde. Ein Blick auf die Uhr verriet mir das es bereits 1 Uhr war. Ich stand auf und ging zum Fernseher. Ich hatte zu meinem letzten Geburtstag ein Fernseher geschenkt bekommen, zwar war er klein, aber besser als ein alter. Ich zapte lustlos durch die Programme. Nichts, aber auch wirklich gar nichts lief was einen interessieren könnte. Das war ja wie verhext. Ich seuftzte, schaltete die Bildröhre wieder aus und zog mir was warmes an. Leise verließ ich das Haus und machte einen Spaziergang. ' Vielleicht sind ja noch K., Alexander oder Ivana wach. Ich kann ja mal schauen gehen.', dachte ich mir und machte mich gleich auf den Weg zu den einzelnen Häusern. Zuerst kam ich bei Alexander an. Doch brannte in dem Haus kein einziges Licht. ' Schlafen wohl schon alle, schade eigentlich.', dachte ich und tapste weiter. Dann kam ich zu K. Haus, dorf brannte erstaunlicher Weise Licht, zumindestens im Keller und damit auch in K. s Zimmer. Ich ging zur Scheibe und klopfte vorsichtig dran. Sofort kam K. zum Fenster und als er mich erblickte öffnete er das Fenster. "Grüß dich Ryu. Man hab ich dich vermisst. Wo warst du denn die ganze Zeit? Ich hab deine Eltern gefragt und die meinten, dass du in Urlaub geflogen bist.", begrüßte er mich gleich. "Ja war ich auch. Kann ich dir aber alles später erzählen. Sag mal, was machst du eigentlich grade?", beantwortete ich seine Frage. "Ivana hatte uns eigentlich eingeladen, weil keiner bei ihr zu Hause ist. Alexander hatte abgesagt, weil er nicht da ist udn du warst ja zu der Zeit schon nicht da. Deswegen hab ich bei ihr zugesagt.", erklärte er. "Achso, deswegen brannte bei Alex kein Licht.", schlussfolgerte ich dabei. " Also was ist? Kommste auch mit zu Ivana?", fragte mich K. "Logo, immer doch.", gab ich prompt die Antwort. "Gut, bin gleich bei dir, muss nur noch das Futterzeug holen.", verabschiedete er sich vom Fenster, schloss es und nach kurzer Zeit ging dann auch sein Licht aus. Ich stand vor der Haustür und wartete bis er raus kam. Dann gingen wir gemeinsam zu Ivana. Auch bei ihr brannte noch Licht. K. klingelte einmal und wartete bis die Tür aufging. Ivana kam auch sofort zur Tür und öffnete sie mit einem Lächeln. "Hallo K. und dir auch hallo Ryu. Hat dich doch die Nachricht erreicht das ich ne kleine Party mache.", lächelte sie mich an und umarmte mich. " Naja eher weniger, das hab ich eher durch zufall mitbekommen. Bin ja gestern erst wieder zurück gekommen.", erklärte ich ihr. Dann traten wir in ihr Haus ein udn sie schloss hinter uns die Tür. "Fühlt euch wie Zuhause.", meinte sie und ging in die Küche. K. und ich zogen uns die Jacken aus, weil es hier schön warm war. "Man Alter, was denn mit dir passiert?", fragte K. ganz erschrocken und schaute mich dabei an, als ich meine jacke ausgezogen hatte und nun im shirt da stand. "Was? Wo?", fragte ich verwirrt. Auch Ivana kam wieder zu uns. "Deine weiße Haut, mein ich...die ist ja leicht braun geworden.", stelle K. fest. "Achso, das liegt daran das ich jeden Tag am Strand war.", grinste ich ihn an. "Seit wann bist du denn ein Sonnentyp? Du versuchst doch so gut wie jede Sonne zu vermeiden.", meinte K und war immer noch leicht verwirrt. " Nicht bei dem Urlaub mein Lieber.", grinste ich ihn an. "Na dann kannste ja davon erzählen, Ryu.", mischte sich Ivana ein. "Könnte ich. Mach ich aber nicht.", gab ich grinsend zurück. In diesem Moment fing mein Handy an zu klingeln. Ich nahm es aus der Hosentasche und schaute auf die Nummer. " Samira"....ich überlegte kurz. "Was denn los? Wieso gehst du nicht ran?", fragte mich K. und sah mich an. " Weil ich überlege von wo die ist...also wo ich die kennen gelent habe.", antwortete ich. Dann ging ich ran obwohl ich immer noch nicht wusste wo genau ich sie zuordnen musste. "Ja?"-"Nee, ich bin schon längst wieder weg."- " Wollte ich? Daran kann ich mich nicht erinnern."-"Ja, du mich auch." Dann legte ich auf. " Was?!", fragte ich beide als ich ihre Blicke bemerkte. "Nichts.", antworteten beide gleichzeitig wie auf Komando. Dann herrschte wieder ein gemäßigtest Klima. Wir hatten uns ins Wohnzimmer gesetzt und ich erzählte ein wenig vom Urlaub, ließ aber die Sachen mit Seto sein und erzählte nur, dass ich die drei kennengelernt hatte, mit ihnen viel Zeit verbrachte und wir viel Spaß hatten. Beide hörten interessiert zu bis meine Geschichte endete. Wir blieben bei Ivana noch bis gegen 5 Uhr und machten uns dann auf den Weg nach Hause. Ich blieb noch bis 7 Uhr bei K. und wir unterhielten uns noch etwas und dann machte ich mich auch auf den Weg nach hause. 'Ich mach drei Kreuze wenn ich den morgigen Tag in der Schule überlebe.', dachte ich mir. Dann machte ich mir Frühstück und deckte auch gleich für die ganze Familie, da ich sonst nichts besseres zu tun hatte. Grade als ich fertig war, kam meiner Mum rein und schaute mich an. " Ich war schon wach und wusste nicht was ich machen sollte.", gab ich ihr eine Antwort. Meine Mutter fing an zu schmunzeln. Dann ging ich runter in meine Höhle und setzte mich wieder auf mein Bett. Ein Griff hinter mein Bett und ich kam an mein Radio ran, schaltete es an und hörte der Musik einfach zu ohne sie wirklich wahr zu nehmen. Dann stand ich wieder auf und packte mein ganzes Schulzeug für morgen zusammen. Den restlichen Tag genoss ich noch den freien Tag und legte mich abends schlafen. Früh klingelte dann der Wecker und riss mich aus dem Schlaf. Verschlafen tapste ich erstmal ins Bad um mich wach zu bekommen. Es war ja noch viel Zeit bis ich zur schule musste, aber während des Urlaubs hatte ich mein Frühsport vernächlässigt und das musste ich nun wieder nacholen. Ich zog mir meine Sportsachen an und lief noch knapp eine halbe Stunde draußen. Als ich wieder zurück kam, war ich ausser Puste. Schnell ging ich noch duschen, zog dann meine richtigen Sachen an und ging dann frühstücken, machte mir was für zwischendurch und ging dann zum Bus, der mich zur Schule bringen sollte.
Ich stand wie immer 5 Minuten bevor der Bus kam an der Haltestelle und wartete. Auch Alexander und K. kamen wenig später zur Haltestelle. Ivana wohnte ja ein Stück weiter weg und nahm damit einen anderen Bus als wir. Als der Bus kam, stiegen wir ein und fuhren zur Schule. Wir unterhielten uns und Alex erzählte, dass er in Schweden war für 4 Tage bei Bekannten und total begeistert war. Dann kam der Bus bei der Schule an und wir gingen langsam zu den Räumen, zwischen durch begrüßten wir einige Mitschüler die an uns vorbei liefen. Ich hatte ein Pulli angezogen, damit die anderen mich nicht durchlöcherten so wie K. und Ivana wo ich denn war und warum ausgerechnet ich, der Typ der die Sonne am meisten meidet. Schließlich fing dann der Unterricht an. Zuerst erzählte unser Lehrer das übliche wie jedes Jahr, die Schulordnung. Dann wurde uns die Stundenpläne ausgeteilt und wir durften wieder gehen. Die ersten zwei Wochen waren ganz gut, wobei...das seltsame war, dass wir in Sport gefordert wurden wie nie zuvor und als wir nachfragten gaben uns die Lehrer nur die Antwort " Weil später nicht mehr viel Zeit für Kontrollen ist." Aber dies glaubten wir ihnen nicht so ganz. Nach dem ersten Monat, wir hatten zu der Zeit grade bei unserem Vertrauenslehrer unterricht, fing der Lehrer dann an. " Wie ihr mitbekommen habt, wurdet ihr in Sport die ersten Wochen ziemlich hart rangenommen. Das lag daran, dass jemand von unserer Schule ausgewählt werden sollte nach Japan zu fliegen und dort dann die Sportschule zu besuchen.", fing er an. Ich wurde sofort munter, wo ich das Wort Japan hörte. "Also wurde jemand ausgewählt der es verdient hat, sowohl im Sport als auch in schulischen Verhältnissen nach Japan zu gehen und dort die Schule zu beenden.", meinte er. Zuerst glitzerten meine Augen, da ich recht gut im Sport war, jedoch wo das Wort "schulisch" fiel, seuftzte ich resignierend. Ich war nicht grade der Beste in der Schule, da gab es welche die 3 mal besser waren. Also schaltete ich wieder auf durchzug. Ich hab nur noch mitbekomnen, das ne Firma das ganze sponsort und nicht aus der Tasche des jenigen bezahlt werden muss. Die Eltern des Schülers wurden bereits informiert. 'Na mir haben meine Eltern nicht gesagt, also bin ich es definitiv nicht.', seuftzte ich und schaute aus dem Fenster. Alle anderen waren noch ganz neugirig, wer der Glückliche ist. " So, dann wollen wir euch mal nicht weiter auf die Folter spannen. Es ist jemand aus unserer Klasse.", fing sie an. Man merkte noch allen die Anspannung. " Der Glückliche ist Ryu!", löste sie das Geheimnis. Alle schauten sofort zu mir und auch meine Ohren waren plötzlich wieder beim Lehrer. " Wie jetzt?", fragte ich total verdutzt, als hätte ich grade die letzten 30 Sekunden verpasst. " Du hast die Ehre nach japan zu fliegen und dort die Schule an der Sportschule zu beenden." wiederholte mein Lehrer. " Aber es gibt doch Schüler die viee besser sind als ich.", meinte ich, weil ich dachte es sei noch immer ein Traum. " Das stimmt schon, aber du hast dich in letzter Zeit sehr gut verbessert, dass alle einstimmig beschlossen haben das du hinfliegst.", erklärte sie. " Ja, aber was ist mit der Benachrichtigung der Eltern? Mir hat niemand davon etwas erzählt.", disskutierte ich weiter. " Wir baten deine Eltern nichts zu sagen und sie waren total glücklich als sie das gehört habe.", lächelte sie mich an. Immer noch war ich verwirrt. "Ich fliege nach Japan? Und es ist kein Traum?", fragte ich sicherheitshalber nochmal nach. Die Lehrerin nickte und lächelte mich noch immer an. Ich konnte es immer noch nicht fassen. K und auch Alex schauten zu mir.."hast du ein Glück Junge... sowas will ich auch mal schaffen", meinte Alex und es hörte sich fast an als wäre er etwas neidisch auf mich. Ich ließ den Blick durch die Klasse gleiten und alle schauten mich an. " Und wann flieg ich?", fragte ich dann und schaute wieder die Lehrerin an. "Schon morgen."- " Wie so zeitig?", antwortete ich erstaunt. "Die Schule in Japan beginnt eine Woche später wie unsere. Du kannst also unbesorgt sein"- "Aber ich kann doch kein Japanisch!"- "Du bekommst dort Japanischen Unterricht" Danach schwieg ich. "Und du bist nun vom Unterricht befreit um deine Sachen zu packen", fügte sie hinzu. "Ja aber..."- "Die anderen lehrer wissen bereits bescheit und wünschen frohes schaffen", unterbrach die Lehrerin meinen Satz.Da ich nicht wusste was noch zu sagen war, stand ich auch und verließ den Unterricht und wartete auf den Bus der mich nach hause fuhr. Immer noch verwirrt von der nachricht kam ich Zuhause an und trat ein. Sofort kam meine Mutter auf mich zu. " ich wünsche dir viel Glück in Japan!", sagte sie und umarmte mich. "Danke", gab ich nur monoton von mir, befreite mich von der Umarmung und ging in mein Zimmer. "Bin Sachen packen", meinte ich nur im vorbei gehen. Dann schloss ich hinter mir die Tür. "Ein ganzes Schuljahr wo anders...", murmelte ich und schaute mich um. Nach einer halben Stunde des nichts tuns machte ich mich dann ran die Sachen zu packen die ich für das ganze Schuljahr benötigte. Nach etwa 2 Std war ich dann fertig mit packen und saß auf meinem Koffer. Das Foto von Seto, Tala, Kai und mir hatte ich natürlich mitgenommen damit ich wenigstens dort etwas hatte womit ich mich ablenken konnte. Etwas aufgeregt war ich ja schon auf das neue Abenteuer, das gebe ich offen zu. Der Tag verging viel zu schnell und ich hatte nur kurz zeit mich von Alex, K. und Ivana zu verabschieden. Am nächsten Tag ging mein Flug schon früh um 4 Uhr. Nachdem meine Eltern mich zum Flughafen gebracht hatten und sich von mir verabschiedet hatten, tapste ich etwas verschlafen zum Flugzeug. Mein Gepäck hatte ich ebenfalls schon abgegeben und mein Flugzeug nach Japan war auch schon da. Die Lehrerin hatte mir einen Brief noch in die hand gedrückt und meinte ich soll ihn erst öffnen wenn das Flugzeug in japan angekommen ist. Ich frag mich zwar warum, aber steckte ihn dann in die Hosentasche und beließ es bei der Sache. Nach etwa einer halben Stunde startete dann der Flieger von der Startbahn Richtung Japan.
So das war fürs erste die 3 Kappis die bereits schon länger wartete darauf on gestellt zu werden. hoffe ich krieg ein Paar kleine Kommis drauf. Ihr könnt euch aba ruhig auf die Weiterführung freuen
*g*
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Wiedersehen
Wiedersehen
Der Flug verlief soweit ganz ruhig ohne weitere Störungen oder Zwischenfälle. Wir haben nur in Pautou einen Zwischenstopp eingelegt damit das Flugzeug tanken konnte und Fluggäste zustiegen. Nach etwa 3 Stunden Flug vom zwischenstopp erschien am Horizont eine Insel. Laut der Anzeigetafel im Flugzeug war diese Insel Japan. Nun war es also wirklich klar das ich nach Japan flog und fast da bin. Wie es da wohl sein wird? DIe ganzen Leute und die Bräuche und ähnliches... Also Seto war ja total nett und sympatisch..ob alle so sind?
Ich schüttelte nur den Kopf und wollte mich überraschen lassen. Aber von wem würde ich am Flughafen abgeholt werden? Ich wusste absolut gar nix...dann fiel mir der Brief wieder ein den mir die Lehrerin gegeben hatte. Ich holte ihn hervor und öffnete ihn. Langsam las ich mir Zeile für Zeile durch. Dadurch er fuhr ich das ich die Reise und Aufenthalt von einer in Japan sehr bekannte Firma finanziert bekam. Aber woher sollte die Firma oder die Leute da drin mich erkennen? Schließlich hatten sie mich zuvor noch nie gesehen und im Brief stand eindeutig das ich von denen abgeholt werde...mehr an Informationen stand nicht drin.Ich stieß einen kurzen Seuftzter aus und musste mich wohl oder über überraschen lassen. Schließlich nach längerer Zeit setzte der Flieger zur Landung auf den Flughafen Kyoto an. Nach und nach leerte sich nach Ankunft des Flugzeugs die Kabine. Ich ließ die anderen vor mir aussteigen um einem Gedränge zu entkommen. Draußen herrschte stralender Sonnenstrahl und ich musste zuerst die augen zusammen kneifen und langsam öffnen damit sich dich Augen langsam dran gewöhnten. Dann folgte ich der Menschenmasse zum Flughafengebäude. Nach kurzer Zeit kamen dann auch langsam unser Gepäck eingetrudelt auf den Rollbändern. ich entdeckte meins, was mit eins der ersten auf dem Band war. Nachdem ich mir eine freie Stelle ergattert hatte krallte ich mir ihn und rollte damit zum Schild der die Richtung "Ausgang " angab. Zum Glück war nicht nur alles auf japanisch geschrieben sondern darunter mit englisch übersetzt. In der Eingangshalle, in die ich kam herschte ein ziemlich großer Trubel. Einige Passanten standen mit Schildern da auf denen Namen von Leuten standen.
Ich sah mich um in der Hoffnung das auf irgendeinem Schild mein Name stand, was aber nicht so war. Stattdessen standen nur am Rand der Tür zur Eingangshalle einige Kerle in Anzug und mit Sonnenbrillen auf rum und schienen jemanden zu suchen. Dann machte einer dieser Typen die anderen auf sich aufmerksam und schauten zu mir. Ich wendete mein Blick von den ab und suchte hoffnungvoll weiter. Dann kamen die Typen auf mich zu und fragten ob ich Ryu sein, was ich benickte. Sie sagten zu mir, dass sie mich abholen sollen und und zum Hotel bringen sollen wo der Chef und die anderen Mitschüler bereits warteten. Ich folgte ohne ein weiteres Wort zu fragen und stieg in die Limo ein, die Vor dem Fluggebäude parkte. Wir fuhren etwa 2 Stunden bin wir in einem kleinem Ort angekommen waren. Zwar war der Ort klein aber das Hotel, wo die Limo parkte, war im Vergleich zu den Häusern rundherum riesig. Vorsichtig stieg ich aus und schaute mich noch immer verblüft um. Dann wandte sich mein Blick auf zwei Personen die am Eingang des Hotels standen und sich unterhielten. Diese beiden Gestalten kamen mir aber irgendwie ungemein bekannt vor, konnte es mir aber nicht erklären warum. Aus diesem Grund ging ich einige Schritte auf sie zu bis ich mir 100% sicher war das ich sie doch kannte. "Kai! Tala!", rief ich erfreut. Beide drehten sich überraschend um als sie ihre Namen vernahmen. "Ryu!", riefen beide gleichzeitig und ihre Miene hellte sich von einer Sekunde zur nächsten Sekunde auf. Ich lief zu ihnen und umarmte sie. "Was macht ihr denn hier?", ging meine Fragerei ohne weitere Verzögerung los. "Ich schätze mal, aus dem selben Grund wie du. Die Sportschule in Japan für ein Jahr mit Abschluss.", vermutetete Kai. Ich stimmte Kai nickend zu. "Da hast du wohl recht. Wobei ich total erstaunt war das ich auserwählt wurde.", erklärte ich kurz. "Bei uns hat man uns gewählt weil wir als einziges fähig erklärt wurden.", meinte Tala. "Und warum ihr zwei? ich denke jeweils einer immer.", erinnerte ich mich. "Tja..ich und Kai, wir sind beide auf der selben Ebene und da konnte sich keiner entscheiden, also wurden wir beide auserwählt.", erklärte Tala weiter. Ich nickte nur und hörte Tala zu. Dann trat ein Mann aus dem Eingangsbereich aus dem Hotel zu uns. "Willkommen in Japan und wünscht euch die Kaiba Cooperation und ebenfalls viel Glück an der Sportschule.", begrüßte er uns.Wir drei drehten uns zu ihm und machten große Augen. "Seto!", kam von uns drei alle das selbe. Er lächelte kurz als Begrüßung. "Was machst du denn hier Seto?", fragte ich. "Ich bin Chef der Kaiba Cooperation und begrüße euch herzlich, was dagegen?", sah er mich fragend an und grinste aber dabei. "Nein, nicht wirklich...", murmelte ich und schaute verlegen zu Boden. "Lass uns rein gehen. ich erkläre euch dann alles im Detail und nächste Woche beginnt dann die Schulefür euch.", meinte er und ging vor. Wir folgten ihm ohne ein weiteres Wort.
Wir setzten uns dann in die Lobby und Seto erklärte uns alles im Detail von Frühstück bis Nachtruhe und den sonstigen Aktivitäten in der Freizeit.
So der next Kappi ist fertig und hoffe das es einige Kommis gib
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Die ersten Tage in Japan
Die ersten Tage in Japan
Am selbigen Tag an dem wir auch in Japan ankamen verbrachten wir gemütlich zusammen im Hotel da wir doch etwas geschafft waren, zumindest ich von dem frühen aufstehen und der langen Fahrt bis hierher. Wie es mit Tala und Kai stand, war mir nicht bekannt, sie sahen zumindest nicht erschöpft aus.
Ich warf ein Blick auf meine Uhr und diese zeigte mir an das es jetzt Mittagszeit wäre, jedenfalls in Russland. Denn die Uhr in der Hotellobby zeigte an das es bereits 19 Uhr ist und Seto deutete darauf hin, dass das Abendessen bereits serviert wäre. Wir gingen zusammen in das Restaurant und bestellten uns unser Essen. Die staunte denn die japanische Küche ist nicht zu verachten wobei ich es mir schlimmer vorstellte. Während des Essens redeten wir über private Dinge und auch über den Urlaub. Zu meinem Leid ist Tala bis heute nicht der Satz entfallen den Seto damals sagte, als der rothaarige mich fragte ob ich schon jemanden abgeschleppt hätte. Und nun fragte er Seto erneut nach dieser Bedeutung. Dieser grinste mit einem male und schaute mich an. " Es scheint so als ob es dir peinlich wäre.", sagte er belustigend zu mir als er meine Reaktion mitbekam das ich mit einem Male total still war. "Tja Tala, dann hast du wohl Pech gehabt wenn er es dir nicht sagt.", wandte er sich dann mit mitleidsvoller Stimme an Tala. Dieser verzog für einige Sekunden den Mund zu einem Schmollmund. "Na komm Ryu, sag es schon so schlimm kann es schon nicht sein, das es dir peinlich sein sollte.", versuchte er mich aufzumuntern. Nur leider brachte diese Aufmunterung nichts Positives. Tala stocherte noch einige Zeit rum damit ich es ihm endlich sagen soll. " Ich weiß zwar nicht wie du es finden würdest, wenn dir Seto einen runterholt!", sagte ich, stand auf und ging dann ohne Umwege auf mein Zimmer. Doch wie es scheint hatte ich den Satz etwas zu laut gesagt, denn die ganzen Gäste schauten mir nach. Tala und Kai schauten mir nach bis ich um die Ecke verschwunden bin und wendeten dann ihren Blick zu Seto. "Du hast was?", fragte Tala ganz erstaunt. Doch Seto ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und aß sein Essen weiter als wäre nichts passiert. " Jetzt komm mal wieder runter.", meinte Seto ruhig, "Ich weiß nicht warum sich der Kleine so aufregt." Mit dem Kleinen meinte er mich, da ich ein Kopf kleiner war wie er. " Hast du nicht mal Mitleid mit ihm? Wann habt ihr es denn getrieben? Und wie war er?", prasselte Tala sofort mit seinen Fragen los. Kai hatte sich mittlerweile wieder gefangen und aß ruhig weiter. " Warum auf einmal die Fragerei? Etwa Interesse an ihm?", stelle Seto die Gegenfrage und zog eine Augenbraue hoch. "Ach Quatsch.", streitet Tala ab und wank mit der Hand ab, " Es waren einfach nur normale Frage. Ich mein, ich hätte mir ja nicht vorstellen können du und er wie..."- " Traust du ihm etwa so wenig zu? Du musst doch zugeben das er nicht zu verachten ist mit seinem Aussehen und sei doch mal ganz ehrlich, würdest du nicht Kai haben, würdest du dich nicht versuchen an ihn ran zu machen?", fragte Seto ruhig und stützte seine Ellenbogen auf den Tisch, faltete die Hände zusammen und setzte sein Kinn auf diese. Die Bedienung kam vorbei und nahm Setos leeren Teller mit. Dieser schaute Tala die ganze Zeit an und schwieg und wartete auf eine Antwort. Tala drehte den Kopf weg um nicht Seto in die Augen zu sehen und schaute auf seinen halbvollen Teller. " Schon möglich...", murmelte er dann nach längerem Schweigen.“ Siehst du, also warum sollte der Kleine nicht auch mal zum Zuge kommen? Ich weiß ja nicht wie es zwischen euch beiden aussieht mit eurer Beziehung und es geht mich nichts an. Aber wenn er schon euch beiden immer sehnsüchtig zusieht, warum soll er es denn nicht auch mal erleben?", redete Seto auf Tala ein. Dieser nickte dann und seufzte resignierend. "Sorry Seto...ich war halt etwas geschockt als er das gesagt hat.", sagte Tala demütigt. " Ist schon okay aber ich glaube du solltest dich bei ihm entschuldigen. Der Kleine sah ziemlich gekränkt aus.", antwortete der Firmenchef nur noch. " Was machen wir morgen?", erkundigte sich Kai und wechselte damit das Thema, was, wie es schien Tala nur recht war. " Ihr habt die Möglichkeit Schulsachen zu kaufen und damit auch Uniformen. oder...", zählte Seto auf wurde aber unterbrochen. " Uniformen? Davon war nie die Rede!", protestierte Tala sofort los. "Keep cool, Tala. Das ist ja das harmloseste von allen. Zumal die Sportschule nicht nur eine Sportschule ist.", bemerkte Seto nebenbei. " Wie meinst du das?", wollte jetzt Kai wissen und sah Seto fragend an. "Das werdet ihr noch früh genug erfahren. Auf jeden Fall seit ihr auf der besten Schule Japans aufgehoben. Achso, es gibt noch eine Planänderung. Da das Hotel in nächster Zeit mehr Andrang von Gästen bekommt, werdet ihr ins Wohnheim an der Sportschule ziehen. Aber das wird erst nach einem Test entschieden wer hier in Japan bleibt und sein Abschluss macht und wer hier nur eine Woche Urlaub macht bevor man zurück in sein Heimatland geschickt wird. Also, wenn ihr hier bleiben wollt, müsst ihr es unter die ersten 10 schaffen, sonst fliegt ihr wieder.", erzählte Seto und stand dann auf. " Und was sind das für Test?", erkundigte sich Tala. " Tut mir leid, auch wenn ich mit euch befreundet bin und für andere nur der Firmenchef bin, so herrscht doch eine Gleichberechtigung für alle Teilnehmer hier. Ich muss jetzt auch schon wieder gehen. Genaueres sag ich dann an eurem ersten Schultag, dann werdet ihr alles erfahren. In der Zeit jetzt dazwischen hab ich keinerlei Zeit mit euch zu verbringen. Also dann, genießt eure freien Tage noch.", verabschiedete sich Seto und verließ das Restaurant und auch das Hotel. Tala und Kai sahen sich gegenseitig an. " Das klingt doch mal nach einer Herausforderung", meinte Tala verschmitzt und Kai stimmte diesem nickend zu.
//Wie konnte Tala nur, mich die ganze Zeit stochern das ich es sage und dann so was. Warum hab ich es ihm eigentlich gesagt?// Die ganze Zeit lag ich auf meinem Bett und zerbrach mir die Frage darüber. Der Appetit war mir nach dem Gespräch von vorhin total vergangen .Ich starrte die Decke an und malte mir aus, wie Tala sich jetzt bestimmt die ganze Zeit einen darüber ablacht und Seto fragen wird warum wir es nicht gleich richtig getrieben hätten. Ich schüttelte den Kopf und wollte nicht weiter darüber nachdenken. Ich setzte mich auf und schaute mich um. Ein gemütliches Einzelzimmer mit Balkon war das Zimmer was mir Seto zugeteilt hatte. Ich stand auf und zum Balkon vom Fenster aus, hatte man einen tollen Blick auf die Stadt mit all ihren Reklameschildern die bunt leuchten. Ich weiß nicht wie lange ich stand und raus schaute, aber mit einem Male wurde ich aus meinen Gedanken gerissen weil es klopfte und jemand meinen Namen rief. Es schien als hätte dieser Jemand schon mal geklopft und ich hatte es nicht mitbekommen. Langsam ging ich zur Tür und öffnete sie einen Spalt. Vor der Tür stand Tala, aber allein. Ich schaute zur linken und rechten Seite um mich zu vergewissern das ich ihn nicht übersehen hätte. " Kai ist nicht bei mir. Der ist auf dem Zimmer, ich bin allein hier.", sagte Tala als er meine kleine Verwirrtheit bemerkte. " Komm rein", bot ich ihm an und trat ein schritt nach hinten um ihm die Tür zu öffnen. " Danke, lieb von dir.", meinte Tala und trat ein. Ich schloss hinter ihm die Tür und drehte mich dann zu ihm um. " Also, was gibt's. ", kam ich gleich auf dem Punkt ohne weitere Umschweife. Tala schaute kurz mich an und dann zu Boden. " Es tut mir leid. Wegen vorhin, mein ich. Es ist dir bestimmt nicht leicht gefallen das zu sagen", begann er und ich hörte aufmerksam zu, trat von der Tür weg und ging wieder zum Balkon um die bunten Lichter zu beobachten. " Ist schon okay, du konntest ja nichts wissen.", meinte ich nur kurz. Dann herrschte eine stille und ich wusste nicht ob Tala wieder ohne ein Wort gegangen ist oder ob er selbst nicht wusste was er sagen sollte. Mit einem Mal umarmte er mich plötzlich von hinten als ich mich umdrehen wollte um nachzusehen was denn nun stimmte. So verharrten wir für eine Weile bis ich den Kopf seitwärts drehte um ihn zu sehen. Er hob einige Sekunden später den Kopf und begann mich ohne eine Vorwarnung zu küssten. Ich weitete die Augen und wusste überhaupt nicht was ich machen sollte. Zum einem wollte ich ihn wegstoßen und ihn darauf aufmerksam machen, dass er doch Kai habe, zum anderen genoss mein ganzer Körper aber seine Nähe und würde sich sträuben wenn ich Tala wegschubsen würde. So ließ ich ihn gewähren. Schließlich löste er sich dann von mir und blickte mich an. Ich hatte einen leichten roten Schimmer auf meinen Wangen. Als er dies bemerkte fing er an zu grinsen. " Was ist so lustig?", fuhr ich ihn gleich an. Doch Tala zuckte nur mit den Schultern und ging wieder Richtung Tür und verschwand dann auch nach draußen. Da stand ich nun allein wieder in meinem Zimmer und in meinem Kopf herrschte mehr Chaos als in dem Zimmer von meinem Bruder. Wieso hat Tala mich geküsst? Er hat doch Kai mit dem er es treiben kann, wieso also mich? War es einfach nur so ohne einen Hintergrund oder hatte das etwas zu bedeuten? Ich schüttelte den Kopf und verwarf den Gedanken wieder, da dieser Kuss sowieso ohne Bedeutung war, so redete ich es mir ein. Da ich nicht schlafen konnte wegen der 7 Stunden Umstellung von Russland und Japan beschloss ich noch rauszugehen und die Straßen zu erkunden, aber ohne Tala und Kai. Ich wollte schließlich mal Ruhe vor den beiden haben und im Zimmer abgammeln wollte ich erst recht nicht. Ich zog mich um, da es doch im Gegensatz zu Russland hier wärmer war und mir in dem Pullover den ich zur Hinfahrt anhatte doch zu warm war. Ich zog mir ein Shirt an und verließ dann das Hotel. Den Schlüssel hatte ich mitgenommen damit ich nachher nicht zu vergesslich war und nach oben gehen würde und ihn gar nicht zu Hand hätte. Und den Weg doppelt laufen musste auch nicht sein. Also ich aus dem Hotel trat, empfing mich eine angenehme Briese von frischer Luft, die um mich streifte. Ich schaute mich rechts und links um und alles rund um das Hotel war ruhig. Ich wusste nicht wie spät es ist, denn ich kam noch nicht dazu meine Uhr umzustellen und so zeigte mir diese an das es 15 Uhr war. Also musste es nach Adam Riese hier jetzt 22 Uhr sein. Dadurch wunderte ich mich gar nicht warum es so ruhig war. Ich lief einige Straßen entlang bis ich zu einer Art Einkaufsstraße, so sah es zumindest aus, kam. Es hatte bereits alle Läden geschlossen, bei der Uhrzeit logisch. Ich weiß nicht wie lange, aber ich vermute mal 2 Stunden bin ich die Straße auf und ab gewandert um mir die einzelnen Schaufenster anzusehen. Mittlerweile wurde ich dann doch müde und lief gemütlich zurück zum Hotel. Dort angekommen war niemand mehr zu sehen außer, der Angestellte der Nachtdienst an der Rezeption hatte. Als ich an ihm vorbei lief wünschte er mir eine gute Nacht und ich nickte ihm dankend zu und verzog mich auf mein Zimmer und fiel ins Bett und schlief wenige Minuten später ein. Am nächsten Morgen wurde ich unsanft vom Telefon geweckt, was direkt neben meinem Bett auf dem Nachtschrank stand und ununterbrochen klingelte. Verschlafen nahm ich den Hörer ab und lauschte hinein. " Guten Morgen!", brüllte mir Tala ins Ohr durch den Hörer, " Wir treffen uns in einer halben Stunde in der Lobby, dann gibt es Frühstück und dann gehen wir einkaufen für die Schule." Ohne ein weiteres Wort legte ich auf und drehte mich um. Naja nach der Aktion konnte ich nicht mehr schlafen und stand widerwillig auf. Nach einer halben Stunde stand ich dann fertig unten in der Lobby und wartete auf Tala und Kai. Diese kamen 5 Minuten später gutgelaunt in die Lobby. " Morgen Ryu!", rief Tala als er mich bemerkte. Als beide neben mir standen sah ich Tala böse an. " Hast du Todessehnsucht?", fauchte ich ihn an. " Was denn?", fragte er unschuldig, " Ich wusste nicht wie ich dich sonst wecken sollte." - " Achso! Und deswegen hast das Telefon benutzt?! Wo man doch mal an der Tür klopfen kann!", sagte ich stinksauer. Natürlich bin ich nicht schnell sauer zu kriegen aber an manchen Punkten geht man doch zu weit. Ich ging dann allein vor zum Frühstückssaal, Tala und Kai liefen mir nach. " Also was steht an?", fragte ich nachdem ich mich wieder einigermaßen beruhigt hatte. " Schulsachen und Schuluniform kaufen gehen.", antwortete Tala. Ich dreht mich mit einem Mal und sah Tala an. " Ich hab mich jetzt grad verhört, oder?", vergewisserte ich mich doch zu meinem Bedauern schüttelte Tala den Kopf. " Nein leider nicht. Wir haben das gestern Abend von Seto erfahren.", berichtete er, " Hinzu kommt aber noch, das die Auserwählten nicht im Hotel wohnen werden sondern in dem Wohnheim der Schule.“ Ich sah Tala fassungslos an. " Aber es können doch nie im Leben so viele in ein Wohnheim passen."- " Nein deswegen hat er gesagt, wird ein Test statt finden und die besten 10 Schüler bleiben hier in Japan, der Rest macht hier noch eine Woche Urlaub und fliegt dann zurück zur Heimatstadt. Was das jedoch für ein test ist, hat er uns nicht gesagt.", stellte Tala klar. Ich seufzte. Es wäre auch zu schön gewesen wenn es so leicht gewesen wäre. Dann sah ich abwechselnd zu Tala und Kai und grinste. " Okay, dann lasst uns unter die besten 10 Teilnehmer kommen.", sagte ich fröhlich und ging dann wieder dem eigentlich Weg zum Essenssaal. Dort holte ich mir zwei Eierkuchen und eine Obstschale und spachtelte das in mich herein wie nichts. Fürs erste war mein Hunger gestillt und ich wartete das Tala und Kai auch irgendwann mit dem Essen fertig wurden. Während dessen habe ich mich mit ihnen unterhalten als wäre zuvor nichts passiert. Als auch die beiden fertig waren mit essen, machten wir uns wenig später auf den Weg in die Stadt um die benötigten Sachen zu kaufen. Nach etwa 2 Stunden hatten wir alles zusammen, naja fast alles. Nur noch diese Schuluniform und die Sportsachen fehlten uns, aber diese bekamen wir leider nicht, weil sie es nicht in unserer Größe gab. Wir sollten in 3 Tagen noch mal vorbeikommen, bis dahin sind sie dann da wurde uns versichert. Also trotteten wir mit Tüten zugepackt zurück zum Hotel. Okay außer den Schulsachen hatten wir uns auch andere Sachen besorgt, wie private Sachen die uns gefallen. Den Rest des Tages verbrachten wir im Hotel und beschäftigten uns mit Kartenspiele und Unterhaltung. Drei Tage später waren dann auch endlich die Sportsachen und Schuluniformen die uns dann auch passten. Die Woche war schnell vorbei und am nächsten Morgen war es soweit, die Schule hatte begonnen und damit auch unser Wettkampf um die Plätze in dem Wohnheim. So einigermaßen guter Laune, ausgenommen von Tala der irgendwie noch ziemlich müde aussah, ich will nicht wissen was die beiden noch getrieben haben, gingen wir zu der Sportschule. Als wir ankamen überraschte uns erstmal die Größe des Schulgeländes. Wir haben gewettet dass es mindestens 3 Stadionfelder groß ist, aber nachgefragt hatten wir nicht. " Das ist jetzt ein schlechter Scherz, oder?", hörte ich Tala missgelaunt sagen. "Wieso?", ich blickte ihn an. " Weiß ich was Seto damit meinte, die Uniformen sind das kleinste Übel. Das hier ist eine Jungenschule.", seufzte er. Ich schaute mich um und wohl oder übel hatte Tala Recht. Soweit man nur sah war der ganze Platz voller Jungen. Na das konnte eine echt lustige Zeit werden nur mit irgendwelchen Kerlen zusammen zu leben und nicht mal ein Mädchen war da, das sollte wohl echt trist aussehen der Schulalltag. Vielleicht waren sie darauf keine Mädchen an der Schule zu haben damit sich alle auf die Schule konzentrieren und keinen anderen Gedanken daran verschwendeten. Ich nickte und gab mich mit der Antwort zufrieden, aber Tala schaute mit einem akribischen Blick an und versuchte zu lesen was ich dachte. Jedoch grinste ich ihn bloß an und wandte dann wieder die Aufmerksamkeit auf die neue Schule. Alle eingetroffenen ausländischen Schüler wurden gebeten auf den Sportplatz zu gehen. So sind wir der Masse also hinterher und befanden uns wenig später auf einen großen Sportplatz der genügt Plätze für alle sicherte. Positiv daran war auch, dass für Sitzplätze gesorgt wurde, wobei ich mich frage wo die für jeden einen Stuhl aufgetrieben haben. Wer weiß welche Einkaufshallen die überfallen haben um soviel zu bekommen. Nachdem sich alle einen Sitzplatz gesucht hatten, ging Seto, der an der Seite der aufgebauten Bühne zuvor stand und sich mit dem wahrscheinlichen Direktor der Schule unterhalten hatte, auf die Bühne und begrüßte uns alle rechtherzlich. Da dies ja ein internationaler Wettkampf war hielt er es für das beste auf Englisch zu reden damit jeder ihn verstehen konnte. Jeder bis auf mich, mit meinen grauenhaften Englischkenntnissen, so hatte ich von der ganzen Rede vielleicht nur ein Viertel von allem verstanden. Dann bedankte er sich, sagte noch etwas was ich nicht verstand und ging dann von der Bühne ab. Dann herrschte einige Augenblicke Beifall und dann setzten sich die Massen wieder in Bewegung. Ich blieb zusammen mit Tala und Kai sitzen und sah beide hilflos an. „ Sag bloß du hast kein Wort von dem verstanden was Seto gesagt hat.“, vermutete Tala bei meinem Gesichtsausdruck und ich schüttelte den Kopf um ihm dies zu bestätigen. Wenig später hatte ich die ganze Rede in Kurzfassung von Tala bekommen. Wie wir wussten war es ein Wettbewerb um 10 Plätze im Wohnheim, dann kam noch etwas zum Thema Schule und schließlich wurde der Wettbewerb für eröffnet erklärt und würde eine ganze Woche gehen. Es wurde uns versichert das die Schiedsrichter bei allen unparteiisch seien und das jedem Schiedsrichter einem Beamten zugeteilt wurde, der alle überwacht und für Gleichheit herrscht. Danach sind wir drei wieder zurück zum Hotel gegangen. Eigentlich wollte ich noch mit Seto reden, aber der war zu beschäftigt und hatte für niemanden Zeit. So haben wir uns den Rest des Tages geschont um dann die ganze Woche über fit zu sein und sind früh zu Bett um nicht während der ganzen Wettkämpfe übermüdet zu sein.
Mögen die Spiele beginnen
Mögen die Spiele beginnen
Pünktlich um 6 Uhr wurde ich unsanft von meinem Wecker gestellt und saß senkrecht im Bett. Ein kurzes Gähnen, dann ein Strecken und schließlich der Griff zum Hörer. Schnell wählte ich die Nummer von Tala und Kais Zimmer und wartete ungeduldig dass jemand abnahm. „Hallo?“, kam eine verschlafe Stimme aus dem Telefon. „ Zeit zum aufstehen, ihr Schlafmützen. Oder wollt ihr den Wettbewerb verpassen und zurück nach Hause?“, scherzte ich. Ich weiß dass dem nicht so war, aber ich kann es nicht lassen die beiden zu ärgern. „ Wir treffen uns in einer halben Stunde unten im Foyer.“, antwortete die Stimme nach einigen Sekunden und legte dann auf. Ich weiß zwar nicht wer von den beiden ans Telefon gegangen ist, aber die Anstichelei hatte gereicht um denjenigen wach zu machen und dieser würde den anderen munter bekommen. Dem war ich mir sicher und machte mich dann fertig für den heutigen Tag. Eine halbe Stunde stand ich dann im Foyer und nur 5 Minuten später kamen dann auch Kai und Tala. Beide konnte man eine ernste Miene ablesen auf den ersten Blick und dann gingen wir schweigend zum Frühstück. Keiner von uns hat viel gegessen, jeder von uns war konzentriert den heutigen Tage, was auch immer kommen mag, gut zu überstehen und einen guten Eindruck bei den Schiedsrichtern zu hinterlassen. Wir waren etwa eine halbe Stunde vor dem Wettkampf schon dort. Auch schon andere hatten sich eingefunden und redeten untereinander in ihrer Sprache, auch wenn sie sich überhaupt nicht kannten. Punkt 7 Uhr kam der Direktor und las die Liste vor und teilte uns damit in verschiedene Gruppe, unabhängig von Nationalität. Leider waren Tala und Kai nicht in meiner Gruppe. Ich sah die beiden an, als mein Name aufgerufen wurde und ich nach vorn gehen sollte. Beide nickten mir zu und Tala lächelte sogar. „ Damit sind wir ab jetzt wohl Rivalen.“, meinte ich schließlich noch zu beiden. Talas Grinsen wurde nur noch breiter und reichte mir die Hand. „ Auf ein guten Wettkampf.“, sagte er. Auch Kai hielt mir die Hand hin und ich sah ihn an. „ Wehe du vergeigst das hier!“, antwortete er. Ich schüttelte beiden kurz die Hand. „ Viel Glück, meine Rivalen“, sagte ich schließlich nur und verschwand dann in der Menge. Ich war bei einer Gruppe gelandet, bei denen die Jungs einen halben Kopf größer waren wie ich und mich genau betrachteten. Ich blieb von deren Größe unberührt und ging an denen vorbei. Einer der Jungs machte irgendeine dumme Bemerkung die ich nicht verstand und einige seiner Freunde musste lachen. Ob Tala und Kai in einer Gruppe sind oder ob die auch getrennt wurden? Diese Frage stellte ich mir, bis unser Gruppenleiter zu uns kam und uns zu einem ruhigen Platz brachte. Dann erklärte er den Ablauf des heutigen Tages, zu meinem Leid, auf Englisch. Ich verstand nur soviel, dass heute die Wettkämpfe für Kraft angesagt sind und irgendwie sollte alles bis 12 Uhr gehen und dann sollte um 14 Uhr die Auswertung sein. Und morgen würde dann die nächste Disziplin folgen. Also war heute schon einer der stressigen Tage. Was wohl Tala und Kai für eine Disziplin erwischt hatten, überlegte ich, schüttelte dann aber den Kopf. Ich musste mich jetzt voll und ganz auf diesen Wettkampf konzentrieren und Tala und Kai waren ab jetzt Feinde, denen ich nichts schenken durfte wenn es um diese 10 Plätze ging. Die erste Disziplin war Kugelstoßen. Auch wenn ich nicht sehr kräftig aussah, so konnte ich es in den Bemerkungen und der Gestik der Typen sehen, hatte ich schon Kraft, zwar nicht wie so ein Muskelprotz, aber ich war stolz darauf. Da die Wurfergebnisse nicht laut angesagt wurden, konnte ich nur schätzen wie meine Wertung stand und ich ordnete mich unter die ersten 10 von 20 Teilnehmern in der Gruppe. Danach kam der Diskuswurf. Diesen machte ich zum ersten Mal, genauso wie den Spießweitwurf. Dabei war ich mit einer der schlechteren und dies würde sich in meiner Wertung wieder spiegeln. Zu guter letzt kam dann schließlich der allbekannte Weitwurf. Im Gegensatz zu den beiden Sportarten davor, hatte ich das Gefühl mit einer der besten zu sein. Und damit war dann schließlich der erste Tag des Wettkampfes abgeschlossen. Der Gruppenführer sagte zu uns, dass wir uns um 13.30 Uhr wieder auf dem Sportplatz treffen und pünktlich 14 Uhr die Ergebnisse bekannt gegeben werden. Damit waren wir entlassen. Ich ging ohne weiteres zurück zum Hotel. Ich wusste nicht ob Tala und Kai schon fertig mit ihrem Wettkampf waren, aber ich wollte mir auch kein Wolf stehen und ewig auf die warten. Die werden schon bei Ende des Wettkampfes im Hotel wieder eintrudeln. Außerdem taten mir die Arme weh von dem Tag und ich vermutete dass es einen schönen Muskelkater geben wird. Kurz vor 13.30 Uhr war ich wieder zurück am Sportplatz und schaute mich um. Noch lag dieser ruhig da und nur Tische ebenso wie Bänke säumten diesen. Ich schloss die Augen und genoss die Stille die da war. Dann hörte ich hinter mir Schritte und ich öffnete die Augen und drehte mich um. Vor mir stand ein Junge der mich ansah. Bei genauerem hinsehen erkannte ich das dieser ebenfalls auf die Sportschule hier geht, wo alle rauf wollten. Ich nickte ihm nur zu, da ich kein Wort japanisch konnte. Dieser erwiderte das Nicken und trat näher auf mich zu und blieb neben mir stehen und betrachtete den Sportplatz. Schweigend standen wir nebeneinander. Ich wusste nicht was ich sagen sollte bzw. ich konnte ja nicht mal ein Wort japanisch, geschweige denn richtig englisch. Dann fragte er mich etwas, was ich nicht verstand und ich sah ihn fragend an. „ Where do you come from?“, fragte er mich dann auf englisch das ich auch noch verstand. „ From Russia“, antwortete ich und versuchte meine Englischkenntnisse zu nutzen. „ Is your english good?“, fragte er mich als nächstes und ich schüttelte nur den Kopf. Es schien so als wolle er sich mit mir unterhalten, aber aufgrund meiner miserablen Englischkenntnisse wurde aus dem Gespräch nichts. „ Whats your name?“, frage er mich nach einigen Augenblicken der Stille. „Ryu.“, antwortete ich ihm und sah ihn verwundert an. Der Junge lächelte mich an. „ Hi, I’m Yami. Nice to meet you. “, stellte er sich vor und verbeugte sich kurz. Ich verbeugte mich ebenfalls aus Höflichkeit vor ihm. Dann kam unser Gruppenleiter und ich folgte diesen und sagte nur ein kurzes Bye zu Yami, der am Tor stehen geblieben war und mir nachschaute mit einem lächeln. Als unsere ganze Gruppe sich eingefunden hatte, erfuhr ich dass die besten 10 Teilnehmer in der nächsten Runde waren und die anderen 10 waren aus dem Turnier raus und konnten sich den Rest der Woche freinehmen. Dass die Bewertung so hart war, wusste ich nicht, sonst hätte ich alles gegeben. So konnte ich nur das Beste für mich hoffen. Zu meinem erstaunen war ich von unserer ganzen Gruppe der 6. Beste von 20. Und die Typen die sich zuvor über mich lustig gemacht hatten waren nur auf den Plätzen unter 10 und damit raus. Somit waren es nur noch 8 Gegner, die ich besiegen musste um mir den Platz zu sichern. Dann folgte nur noch eine Instruktion für die noch vorhandenen Teilnehmer für den morgigen Wettbewerb und das war es auch schon. Dann verlies ich den Sportplatz wieder. Was mich nur wunderte war, dass dieser Yami immer noch da stand und wartete. Dann erkannte ich auch Tala und Kai die grade die Straße überquerten und zum Sportplatz kamen. Eigentlich wollte ich zu Yami, aber als ich die beiden sah bin ich sofort zu denen und hab ihnen erzählt welche Disziplin ich machen musste und das ich eine Runde weiter war. Dann erzählten mir Tala und Kai von ihrem heutigen Tag. Da beide nicht in einer Gruppe waren, erfuhr ich, dass noch Schnelligkeit und Wendigkeit auf mich warteten. Danach verabredeten wir uns im Hotel für einen gemütlichen Abend und verabschiedeten uns. Ich sah den beiden noch hinterher als mir wieder dieser Yami einfiel. Ich schaute mich um, doch dieser war spurlos verschwunden. Ich zuckte mit den Schultern und machte mich auf den Weg zum Hotel. Etwa eine halbe Stunde später klopfte es an meiner Zimmertür. Ich saß die ganze Zeit über auf meinem Bett und ging nun zu Tür. Vor mir standen Kai und Tala und schauten mich an. „ Was ist?“, fragte ich unsicher. „ Wir haben unsere Ergebnisse bekommen vom ersten Wettkampf und leider müssen wir dir sagen, dass wir besser sind als du. Wir haben beide den jeweiligen ersten Platz belegt in unseren Gruppen.“, verkündete Tala stolz. Ich zuckte nur kurz mit den Schultern. „ Na und? Was wollt ihr mir damit sagen? Etwa das ich innerhalb dieser Tage noch rausfliegen kann weil ihr die Schuldigen seit? Das ich nicht lache.“, meinte ich monoton. „ Na dann ist ja alles klar.“, grinste mich Tala an und sah dann Kai an. „ Ich sag dir doch das er sich deswegen nicht aufregt.“, meinte er zu Kai und hielt ihm die offene Hand hin. Kai seufzte kurz und griff in die Hosentasche und holte 5 Dollar raus und legte sich auf Talas Hand. „ Was soll das werden?“, fragte ich verwundert. „ Nur eine kleine Wette die wir abgeschlossen haben und Kai grade verloren hat.“, erklärte der rothaarige Russe. Ich schwieg und schüttelte nur den Kopf. „ Na kommt wenn die Spiele vorbei sind, dann lad ich euch zum trinken ein.“, schlug Tala vor. Kai und ich waren einverstanden. Dann verabschiedeten sich beide wieder und verschwanden. Die nächsten Tage waren aber trotz den Disziplinen auch kein Kinderschlecken mich erwarteten am nächsten Tag die Schnelligkeit, den Tag darauf Wendigkeit und am vorletzten Tag war Ausdauer angesagt und am Freitag, dem letzten Prüfungstag, war das große Finale angesagt. Bloß leider bestand das große Finale aus schulischen Fähigkeiten. Am Ende des Tages dachte ich, das ich nun endgültig draußen war. Nicht nur weil ich so ein mieses Gefühlt hatte, sondern auch weil ich teilweise nicht verstanden hatte was man von mir wollte. Zwar lernte ich in den Tagen davor durch reden und verstehen ein bisschen mehr englisch, aber denn noch war ich mir sicher dass es nicht gut war. Am Ende des letzten Tages wurde uns gesagt das am Samstag die Auswertung stattfand und am Sonntag die Ergebnisse aushingen. Und wie versprochen gingen wir 3 ins nächstgelegene Restaurant und Tala spendierte uns das Trinken und etwas zu essen. Zu meiner Überraschung traf ich in dem Restaurant auf Yami wieder, aber nicht als Gast sondern als Kellner, der grade zu uns kam und die Karte austeilte. Als er mich erkannte, nickte er mir zu und fragte uns denn, was wir gern trinken würden. Tala überflog kurz die Karte und bestellte uns alle einen Martini. Dann verschwand Yami wieder um uns die Getränke zu holen. „ Ich wusste gar nicht, das die so süße Bedienungen hier haben.“, meinte Tala mit einem mal. Das riss mich aus den Gedanken und ich sah ihn verwundert an. „ Was?“, fragte ich. „ Hast du die Bedienung grade nicht gesehen?“, fragte Tala nun verwundert. „ Welche Bedienung ?“- „ Der Kerl, bei dem ich grad die Getränke bestellt habe?“, hackte Tala nach. „ Achso, den meinst du. Na wenn er dein Geschmack ist, dann mach dich doch an den ran.“, sagte ich gelangweilt. „ Was ist denn mit dir los, Ryu? Du wirkst so abwesend.“, fragte Tala. „ Ich glaub das ich die letzte Prüfung nicht bestanden habe.“, gab ich zu. „ Oh man, das ist doch erstmal egal. Wir sind hier um es uns gut gehen zu lassen.“, versuchte mich Tala aufzumuntern. Doch die Aufmunterung half nicht wirklich. Dann kam Yami mit den Getränken zurück und fragte uns was wir essen wollten. Wir hatten uns darauf geeinigt das jeder eine Pizza isst. „ Ich glaub, ich muss dich anders aufheitern.“, meinte Tala schließlich als der Kellner wieder weg war. „ Ach ja? Und wie?“, fragte ich sarkastisch. „ Das lass mich mal machen.“, grinste Tala nur wohlwissend, aber ich zuckte nur desinteressiert die Schultern. Nach 20 Minuten kamen dann auch unsere Pizzen und die waren innerhalb einer Viertelstunde schon wieder weg. Dann kam Yami und räumte das Geschirr ab. In diesem Moment fiel mir ein was Tala über Yami gesagt hatte. Es stimmt schon, er sah gut aus, keine Widerrede, aber mein Typ war er auf keinen Fall. Tala bemerkte meinen Blick. „ Ich sag doch, dass der gut aussieht.“, antwortete er sofort darauf. „ Ich habe auch nicht widersprochen, dass er nicht gut aussieht. Aber er ist nicht mein Typ“, maulte ich ihn sofort an. „ Aha?“- „ Nichts Aha. Außerdem weißt du ganz genau dass ich eher auf Seto stehe als auf diesen Kerl.“, antwortete ich sofort nach dieser diskreten Bemerkung von Tala und hab mich damit glatt um Hals und Kragen geredet. „ Soso, du stehst also auf mich?“, hörte ich eine Stimme hinter mir die mir mehr als bekannt war. Langsam drehte ich mich um und entdeckte Seto direkt hinter mir. „ Ähm…Hi Seto.“, murmelte ich nur und schaute auf die Tischkante. Dafür würde Tala zahlen. Ich sah Tala böse an und der grinste mich einfach nur an und zeigte mir sein Handy, dass er in der Hand hielt. Seto setzte sich neben mich und leistete uns allen Gesellschaft. „ Und wie schauen die Ergebnisse bei euch aus?“, fragte er munter. „ Ryu glaubt das er den letzten Test verhauen hat und fliegt.“, antwortete Tala gelangweilt. Seto schaute mich an. „ So, du glaubst also das du draußen bist? Soll ich dich trösten und auf andere Gedanken bringen?“, grinste er mich an. Ich wurde mit einem Schlag rot und schaute in die andere Richtung. „ Na klasse Seto, jetzt hast du Ryu sprachlos gemacht.“, scherzte Kai, der sich nun erbarmte und sich in der Runde beteiligte. Den restlichen Abend schwieg ich und hörte den anderen zu was sie den Tag erlebten. Es war 22 Uhr als wir langsam das Restaurant verließen, zum einen waren wir müde und zum anderen musste auch Seto wieder los da er noch in der Firma arbeiten musste. Seto meinte noch zum Abschied, dass er am Sonntag bei den Ergebnissen dabei war und den Siegern gratulierte.
Schulbeginn
Schulbeginn
Nach dem wir wieder zurück im Hotel waren setzten wir uns noch in die Bar vom Hotel und tranken noch einen.
Der Samstag verging viel zu schnell als einem lieb war und so schrieben wir bereits schon sonntagmorgens.
Um 10 Uhr standen alle, die für den Wettbewerb angemeldet waren, auf dem Sportplatz wo wir begrüßt wurden.
Wie am Anfang, wurden wir von Seto begrüßt und er hielt eine Aufmunterungsrede. Nach etwa 10 Minuten bekam er von dem Leiter der Schule die Listen wo die aufgenommenen Schüler draufstehen. Dann rief Seto Schüler für Schüler auf und gratulierte den Schülern, die bestanden hatten. Auch Kai und Tala wurden aufgerufen und Seto gratulierte ihnen. Die Menge der Schüler nahmen Stück für Stück ab, mittlerweile war ich schon total nervös und überlegte ob ich doch durchgefallen bin. Schließlich war ich der letzte Schüler der auf sein Ergebnis wartete. Schließlich wurde ich doch noch aufgerufen und ging auf die Bühne. Seto wartete geduldig und grinste mich an als ich vor ihn stand. „Ich hätte dich ja gern weiter auf die Folter geschoben, aber irgendwann hat alles Mal ein Ende. Und so bekommst du nun auch dein Ergebnis.“, sagte er munter. Ich schluckte nur und sah ihn schweigend an. „Also wir wollen ja das auch dieses Fest mal beendet. Du kannst beruhig aufatmen das du die Wettkämpfe geschafft hast und auch die schulischen Fragen. Und zu deiner Erleichterung hast du die Prüfungen alle bestanden. Glückwunsch.“, gratulierte Seto mir schließlich. Total erleichtert umarmte ich ihn mit einem Mal. Er zog die Augenbraue hoch und sah mich an. „Sag bloß du hast Sehnsucht nach mir.“, fragte er mich leise ins Ohr. Ich bekam eine Gänsehaut und löste mich von ihm, sah beschämt zu Boden. „Ryu!“, riefen mir Tala und Kai zu. Ich drehte mich zu ihnen und grinste sie an. Dann schüttelte ich noch dem Rektor die Hand und griff mir die Erlaubnisbestätigung und ging zu beiden. Zu dritt verließen wir den Sportplatz und am Gelände stand derselbe Junge wieder und er nickte mir zu. Ich nickte ihm zu, zu meinem Übel bemerkte Tala es und schaute hin. „Sag mal, das ist doch derselbe Typ, der auch Kellner ist in dem Restaurant. Scheinst ihn ja zu kennen.“, hackte Tala los. „Nur flüchtig.“, antworte ich kurz und ging weiter. „ Aha! Ich denk du willst deinem Seto nicht fremdgehen.“, legte mir Tala sein Kopf von hinten auf die Schultern. Ich blieb stehen und drehte mich zu ihm um. Ich konnte sehen das Yami zu uns schaute, aber dann wendete ich wieder den Blick zu Tala. Dieser grinste mich an und drehte sich etwas. „Also damit wir eins klarstellen, Seto ist nicht mein Freund“, während ich das sagte, tippte ich ihn mit meinem Finger auf seine Brust, „Zweitens, will ich von dem Typen da“, dabei zeigte ich dann auf Yami, „absolut und überhaupt nichts.“, beendete ich dann meine Rede. Tala grinste mich noch immer an, dabei kam er mir aber immer näher. Ich wich etwas zurück bis ich schließlich an die Wand hinter mir stieß. „Was soll das werden wenn’s fertig?“, fragte ich Tala gereizt. „Naja, wenn du weder was von Seto willst, noch von dem da, dann darf ich ja die Ehre haben.“, erklärte er mir. „ Du hast sie doch nicht alle. Treib es mit deinem Kerl.“, fauchte ich ihn an, „Ich wird bestimmt nicht dein…“. Weiter kam ich nicht, denn mein Satz wurde von Tala unterbrochen der mich begann zu küssen. Ich riss die Augen auf und starrte ihn fassungslos an. Nach einigen Momenten löste er sich dann von mir und schmiegte sein Kopf an meinem Körper. Mein Herz raste und ich bekam kein einziges Wort heraus so starr war ich. Ich bemerkte nur das Tala den Kopf in die Richtung drehte, wo Yami stand. Auch ich tat es ihm gleich. Ich sah Yami total fassungslos d stehen und uns anschauen. Dann schaute er weg und rannte davon. Schließlich löste sich auch Tala wieder von mir. „Den bist du fürs Erste los, mein Lieber.“, sagte Tala zu mir und drehte sich von mir weg und ging zu Kai. Ich starrte Tala ebenso fassungslos an, wie Yami es zuvor tat. Nach einigen Sekunden hatte ich den Schrecken runtergeschluckt und wollte grade meine Predigt halten, als Seto zu uns stieß. „Na ihr hübschen, was macht ihr noch hier?“, fragte er und legte einen Arm um mich. Ich wurde mit einem Schlag rot und schaute zu Boden. „Ich glaube, dass sich jemand von der Schule hier, in deinen Freund verguckt hat.“, meinte Tala und sah mich grinsend an. Ich schwieg. Nun bemerkte ich auch den Blick von Seto auf mir. „Ich glaub, ich muss mich mal unter 4 Augen mit dir unterhalten. “, sagte er zu mir. „Aber Seto! Ich hab doch nicht mal was gemacht.“, protestierte ich. Aber ich griff meine Hand und ging mit mir weg. „Schönen Tag, euch zwei!“, rief Tala uns hinterher. Wir gingen das edle Restaurant. Ich schaute mich verwundert um. „Ich denke du wolltest mit mir reden, Seto?“, fragte ich verwundert nach. „Sag mal, freust du dich denn nicht, dass du bestanden hast? Das wollte ich eigentlich mit dir feiern.“, antwortete Seto und setzte sich mit mir an einen Platz am Fenster. Dort bestellte er uns beiden was zu essen, schließlich war es schon längst Mittagszeit und mein Magen machte sich auch bemerkbar. als das Essen kam, bedankte ich mich bei Seto für das leckere Essen und das er mich drauf einlud. Normalerweise hatte er ja wenig Zeit, aber die Zeit die er hatte, verbrachte er mit mir. Den restlichen Tag verbrachten wir in der Stadt und er zeigte mir die Stadt und erklärte mir einige wichtige Dinge. Schließlich neigte sich der Abend und wir gingen zurück zum Hotel. Dort sollte es die letzte Nacht werden bevor wir dann morgen in das Wohnheim der Schule ziehen würden.
Auf meinem Zimmer setzte sich Seto auf mein Bett während ich die Sachen zusammen packte für die morgige Reise.
Als ich damit fertig war, ließ ich mich neben Seto aufs Bett fallen und legte mich dann rücklings aufs Bett.
„Ist das Kätzchen etwa schon müde?“, scherzte er leicht. Ich drehte den Kopf zu ihm und sah ihn an. „Du hattest ja keinen Wettkampf eine ganze Woche zu machen“, murrte ich leise und schloss die Augen kurz. Im nächsten Moment spürte ich nur das Seto sich bewegte, was er machte, wusste ich nicht und öffnete deswegen wieder die Augen. Ich sah Setos Gesicht direkt über mir und wurde leicht rot. „Ich habe überlegt ob ich dir helfen soll dich zu entspannen~“, säuselte er leise und küsste mich dann. Er erwiderte den Kuss. Wie sehr hatte ich mich nach ihm gesehnt, wollte das aber die letzte Zeit nicht wahrhaben. Ich spürte wie mein Körper aufs Setos Berührungen reagierte. Seto streichelte mir sanft am Bauch entlang und wanderte hoch zum Hals. Mein Shirt entfernte er dabei spielend leicht. Dann fing er an mich zu Küssen und meinen Hals zu liebkosen und wanderte immer weiter runter. Bei meinen Brustwarzen machte er einen kurzen Stopp und leckte und saugte an ihnen. Dies ließ mich unweigerlich aufstöhnen und ich krallte meine Hände in die Matratze. Mit seiner Hand wanderte er weiter runter bis zur Hose und legte seine Hand auf die Beule, die sich mittlerweile in meiner Hose gebildet hatte. Erneut und diesmal lauter stöhnte ich. Mit einem Mal ließ er von mir ab und stand auf. Ich ließ ein enttäuschtes seufzen von mir hören was er zu belächeln schien. Er betrachtete mich noch kurz, wie ich so erregt da lag. „Ich hoffe das hat deiner Entspannung beigetragen“, sagte er und grinste mich dabei an. Dann verließ er mit einem „Träum gut mein Betthäschen“ das Zimmer und ließ mich allein. Ich versuchte mich wieder unter Kontrolle zu bekommen und hoffte, dass meine Erregung wieder nachließ. Nach etwa zwei Minuten beschloss ich dann eine eiskalte Dusche zu nehmen um damit wieder runterzukommen. Ich stand vielleicht 5 Minuten unter der Dusche bis wieder alles in Ordnung war. ich trocknete mich ab und zog mir meine Short an und legte mich ins Bett. nach kurzer Zeit schlief ich dann schließlich ein.
Der nächste Tag ging schon am frühen Morgen stressig los. Um 7 Uhr wurden wir abgeholt mit einem Bus um darin die Sachen zu verstauen und um 8 Uhr war dann der erste Schultag zu dem wir pünktlich sein sollten. Ich trottete mit meiner Tasche zur Lobby und überreichte den Schlüssel an die Rezeption, die sie dankend entgegen nahm.
Dann ging ich weiter zum Bus, packte meine Sachen rein und stieg ein. Tala und Kai waren noch nicht da. nach etwa 10 Minute warten kamen dann auch die beiden an und schließlich war der kleine Bus komplett und fuhr zur Schule.
Zu dritt unterhielten wir uns während der ganzen Busfahrt, weil aufgeregt waren wir alle irgendwie. Schließlich kam der Bus an, wir räumten die Koffer in das Wohnheim und gingen dann alle zum Schulgebäude.
Dort wurden wir vom Direktor begrüßt und eingeweiht. Dann gab es eine kurze Schulführung und schließlich wurden wir in unsere Klassen eingeteilt. Leider war ich nicht in derselben Klasse wie Tala und Kai was mich leicht traurig stimmte. Als ich der Klasse vorgestellt wurde erkannte er Yami wieder, der mich anlächelte. Dann setzte ich mich auf den Platz, den mir die Lehrerin nannte, dieser war direkt vor Yami. Dadurch, dass wir zuvor eine Schulführung bekommen hatten dauerte der Unterricht nicht sehr lange und die Pause wurde eingeläutet. Ich blieb auf meinem Platz sitzen und schaute auf den Zettel, wo unseren Stundenplan drauf verzeichnet war.
Nach 90 Minuten war dann die Schule aus und ich ging in die Richtung aus der ich zu Schulbeginn gegangen bin. Tala und Kai hatte ich seit der Begrüßung nicht mehr gesehen. Betrübt trappte ich zum Wohnheim hin und schaute auf der Liste in welches Zimmer ich eingeteilt wurde. Ob es Zufall oder Schicksal war, wusste ich nicht aber mein Zimmerpartner war niemand anderes als Yami. Ich geh zum Zimmer und öffnete dieses. Mein Gepäck stand bereits drinnen und Yami war noch nicht da. ich räumte langsam meine Sachen aus und in den Schrank rein. Ich hätte vielleicht noch schauen sollen wo Tala und Kai waren in welchem Zimmer von den vielen hier, tat es aber nicht.
Als ich meine Sachen alle weggeräumt hatte, ließ ich mich auf mein Bett fallen und ruhte mich kurz aus.
Etwa eine halbe Stunde später kam dann Yami ins Zimmer und begrüßte mich. Wir versuchten uns mit Händen, Füßen und was uns Gott noch gegeben hatte zu unterhalten, was aber nicht so gelang wie erhofft. Und schließlich legten wir uns dann schlafen, da morgen früh dann wieder Schule war.
Der erste richtige Schultag
So back to work nach einer 4 jährigen Schreibpause.
Sorry!
Lets go!
Der erste richtige Schultag
Ich hörte eine Stimme, weit entfernt die mich rief. Aber sie kam mir nicht bekannt vor. Kurz herrschte Stille und dann rief sie mich erneut. Mit einem Mal war ich hellwach. Es war Yami, mein Mitbewohner, der mich geweckt hat. Ich schaute auf die Uhr, die verriet das es bereits 7.30 Uhr war. Also höchste Zeit zum Aufstehen. Ich nickte ihm zu und murmelte ein Hello heraus und streckte mich dann ausgiebig, nachdem sich Yami wieder seinen Tätigkeiten widmete.
Ich stand auf, griff mir meine Waschsachen und verschwand damit in den Flur. Der Nachteil an Wohnheimen war der, dass es nur Gemeinschaftsräume gab, was Bäder betraf. Im Eiltempo wusch ich mich und ging zurück aufs Zimmer. Yami war bereits fertig und saß auf seinem Bett und las ein Buch als ich die Tür öffnete. Ich zog mir die Schuluniform widerwillig an, die ich gestern behutsam auf den Stuhl gelegt hatte und suchte die letzten Bücher zusammen. Mein Mitbewohner schloss das Buch und stand auf. „Come on,hurry up!“, sagte er und stand an der Türschwelle. Ich folgte ihm und wir verließen das Wohnheim und gingen rüber zur Schule und in unseren Klassenraum.
Pünktlich zum Schulklingeln trat der Lehrer ein und begrüßte uns. Dann begann der Unterricht. Zu meinem Bedauern, waren es 4 Schulstunden nur Englisch und da ich nur die Hälfte verstand, betete ich darum, dass der Unterricht schnell vorbei ging. Ich fragte mich auch was Tala und Kai wohl machen und ob sie besser klarkommen mit der Schule wie ich. Vielleicht sollte ich sie darum bitten, mir zu helfen.
Es schellte zur ersten Pause.
Erleichtert atmete ich auf und schaute auf die Tafel, ich hatte zwar minimal etwas verstanden aber so wirklich den Durchblick habe ich nicht und hab nur das abgeschrieben, was auf der Tafel stand.
Dann wurden meine Gedankengänge unterbrochen als Yami zu mir trat. „I'll help you in English und Japanese for the school,kay?“, meinte er zu mir und ich lächelte und dankte ihm. Naja mir wäre es lieber gewesen, wenn es Tala und Kai gewesen wären, aber immer noch besser als gar keine Hilfe. Ich schaute mich dann zum ersten Mal genau im Klassenraum um. Es war geräumig und groß, aber doch total anders als die Klassenräume bei mir daheim.
Und weiter ging es mit Englisch und diesmal vergingen die Stunden zum Glück schneller und ich wurde auch so langsam munterer und schrieb alles mit was der Lehrer an die Tafel schrieb.
Die Zeit verging wie im Flug und schon stand die Mittagspause an, mein Magen meldete sich auch pünktlich um mich zu erinnern. „Do you want something to eat?I'll show you the scantiness.“, fragte Yami mich und schaute mich erwartungsvoll an. Also das mit dem Essen hab ich verstanden und irgendetwas zeigen, aber das wars. Naja ich wollte mich ja sowieso mal in der Schule umsehen, also kann es nicht schaden. Ich stimmte zu und erhob mich. Yami führte mich geradewegs in die Kantine, in der es von Schülern nur so wimmelt. Ich entschied mich für ein belegtes Brötchen. Später konnte ich immer noch etwas essen. Als ich mit Yami an einigen Schülern vorbei ging um nach einem Platz Ausschau zu halten, wobei ich hoffte dort Kai und Tala zu treffen, spürte ich wie einige Blicke uns folgten. Ich kann es mir zwar nur einreden, aber ich bin mir definitiv sicher... ich drehte meinen Kopf und sah nur wie einige Schüler ihre Köpfe wieder dem Essen zu wandten... Sehr seltsam... was haben die denn? Yami hatte einen Platz gesichtet und eilt dort hin und wank mir zu, dass ich ihm folgen soll. Ich folgte der Aufforderung. Als ich mich setzte, warf ich nochmal ein Blick auf die Leute... Ich sah einige verstohlene Blick auf mich gerichtet und andere, die sich gerade abrupt abwandten. Was zum Teufel ist denn hier los?! Wollen die mich alle veräppeln?! „Ähm... Yami?“, fing ich vorsichtig das Gespräch an. „Hm?What's up Ryu?“, fragte dieser während des Essens. „Ähm... why the... why are they looking at me?“, stammelte ich mich meinem winzigen Englischkenntnissen hervor, was für mich irgendwie nach einer verständlichen Frage klang. Yami fing an zu kichern und ich schaute ihn fragend an. „There is only one reason. You're looking really cute. And as you know, this is only a boys school, so there are no girls. So these Gyus looking after sweet Boys, like you.“, erklärte er mir. Ich habe zwar nicht alles komplett verstanden, aber denn noch genug, dass es mir eiskalt den Rücken runter lief. Die Kerle schauten mir nach ,weil ich in ihren Augen süß aussah. Na noch schlimmer geht es doch nun wirklich nicht mehr. Ich seufzte und aß den Rest meines Brötchens auf bevor ich aufstand und die Kantine verließ. Auf halben Weg zum Klassenraum fand ich dann Tala und Kai. Die beiden hatten echt großes Glück in einer Klasse zu sein, wieso muss immer nur ich Pech haben. Beide standen vor den Klassenraum und unterhielten sich. Als sie mich kommen sah, winkte Tala wie wild und ich kam zu ihnen. „Na Ryu,wie geht’s? Hast die Nacht gut geschlafen?“, bombardierte mich Tala sofort mit Fragen. „Geschlafen hab ich soweit ganz gut und wie es mir geht... Hm... es muss halt.“, meinte ich etwas monoton. „Was ist los alte Socke?“, stocherte Tala sofort nach, „Hast du jetzt schon Sehnsucht nach Seto?“ .Ich warf Tala einen bösen Blick zu. „Nein das ist es nicht. Nur ich versteh nur die Hälfte vom Unterricht, geschweige denn vom japanisch Unterricht versteh ich gar nichts.“, fing ich an. „Naja beim Japanischunterricht haste du mein vollstes Mitleid, aber Kai und ich verstehen auch noch nichts. Aber versuch wenigstens dein Englisch etwas zu verbessern.“, hielt er mir eine Predigt. Ich nickte nur und wusste es ja selbst. „Apropos, in welchem Zimmer im Wohnheim bist du eigentlich? Ich hatte ja gar nicht mehr daran gedacht nach zuschauen, sonst wäre ich dich längst besuchen gekommen. Und hast du ein Mitbewohner? Und wenn ja, wie sieht er aus und wie heißt er?“, wechselte Tala prompt das Thema. „Ich hab ein Einzelzimmer erwischt und Kai ist im Zimmer 21 mit som Typen, der die halbe Zeit nur am Rechner hängt, ich hab schon bei der Wohnheimleitung gefragt ob wir uns nicht ein Zimmer teilen könnte, aber das wurde abgelehnt, sonst würde jeder tauschen und machen wollen, wie er will. Naja kann man nix machen. Also erzähl.“, plapperte er munter weiter. „Ähm ich bin im Zimmer 10 und hab ein Mitbewohner.“, antwortete ich Tala. „Und wie ist der so, wie sieht er aus, wie heißt er?“, stocherte Tala weiter nach. „Naja sein Name ist Yami und er ist eigentlich recht ruhig, ich hab mich mit ihm aber auch noch nicht wirklich unterhalten. Er hat mir angeboten bei Englisch und Japanisch zu helfen für die Schule.“, erzählte ich, ließ aber aus das die Beiden ihm durchaus schon begegnet sind, sonst würde Tala wieder irgendwelche dummen Bemerkungen machen. „Und aussehen... durchschnittlich... würde ich sagen.“, ergänzte ich noch die Antwort. „Hm... scheinst ja ein ganz schönen Langweiler zu haben als Zimmerkamerad. Lass uns doch nach der Schule zusammen treffen und dann lernen wir zusammen. Ich helf dir bei Englisch und dieser Yami bringt uns Japanisch bei.“, entschied Tala. Ich schaute zu Kai, doch der hatte die Augen geschlossen und hörte dem Gespräch nur zu, von ihm konnte ich also scheinbar keine Hilfe erwarten. „Ryu!“, hörte ich plötzlich meinen Namen rufen und drehte mich automatisch dorthin.
Es war Yami, der mich gerufen hatte und mir lächelnd zugewunken hat. Ich seufzte einmal und zwang mir ein Lächeln auf und hob kurz die Hand. „Aber das ist doch...“, hörte ich Tala sagen und trat neben mich. Yami blieb vor mir stehen. „Sorry, I'm late. A friend of my, asked me to do him a favour. He's my best friend, so I can't say no.“, entschuldigte sich der Japaner bei mir und kratze sich verlegen am Hinterkopf. Dann wurde er aufmerksam auf Kai und Tala. „Oh hello. I think your friends of Ryu, right? My Name is Yami, I'm his classmate and roommate. Nice to meet you.“, stellte er sich vor und verbeugte sich vor ihnen. Tala war mehr als buff und brachte anfangs kein Wort raus. „Hello I'm Kai.“, brach der Russe die Stille. „I'm Tala.“, fing der andere sich wieder. „Sag mal, hast du sie nicht mehr alle?! Von wegen Langweiler und Durchschnittstyp! Wieso hast du nicht gesagt, dass du und der Kellner euch ein Zimmer teilt? Nun bin ich ja vollkommen neidisch!“, meckerte mich Tala dann in der Heimatsprache an und Yami sah nur fragend von mir zu Tala und zurück. Ich zuckte mit den Schultern. „Yami? Could it be possible, that you teach us about Japanese? So that we can follow the school lesson?“, fragte Tala dann prompt. Yami lachte und unterhielt sich dann mit Tala weiter auf Englisch. Ich wandte mich an Kai. „Wieso konntest du mir nicht helfen?!“, knurrte ich ihn leicht verstimmt an. Aber dieser zuckte nur mit den Schultern. Ich seuftzte erneut und schwieg. Dann hörte ich nur wie die beiden sich verabschiedeten und ging mit Yami wieder zurück zu unserem Klassenraum. Da das konnte ja nur noch besser werden. Erst versteh ich sowieso kaum Englisch, weiß noch nicht mal wie ich die Prüfung bestanden habe, vom japanischen Mal ganz abgesehen und dann schauen mir die Typen alle nach, weil ich angeblich süß aussehen soll und nun werden Bemerkungen in Massen von Tala bezüglich Yami kommen. Womit hab ich das alles nur verdient.
Der restliche Unterricht verging wie im Flug und danach machte ich mich auf den Weg zurück in das Wohnheim. Yami musste länger bleiben, weil er Putzdienst hatte,was mir nur recht war.
Ich legte meine Schulsachen auf den Schreibtisch ab und ließ mich ins Bett fallen. Was für ein Tag, dachte ich mir nur und schlief kurzerhand ein. Als ich das nächste mal wach wurde und ein Blick auf die Uhr warf, war es bereit 19:30 Uhr und ich war alleine im Zimmer, eine Decke wurde über mich gelegt, wahrscheinlich war Yami nach dem Putzdienst da und hat mich schlafend aufgefunden. Hm, aber wo ist er dann jetzt? Also nicht das es mich interessieren würde, aber neugierig war ich schon, weil die Schule war ja schon längst aus. Ich legte die Decke zurück auf Yamis Bett und griff dann nach meinen Schulsachen um die Hausaufgaben ansatzweise zu bewältigten, was Englisch betraf. Aber irgendwie verstand ich nur teilweise etwas und das ergab im Zusammenhang kein Sinn. Ich seufzte, klappte das Buch zusammen und raffte mich auf. Blieb wohl nichts anderes übrig als Tala um Hilfe zu bitten. Ich stand auf und ging in den Flur und suchte nach der Zimmernummer die mir Tala nannte. Ich fand sie am Ende des Flurs, klopfte höflich an und wartete auf ein Zeichen. „Who's there?“, rief dieser nur. „Ich bins,Ryu.“, gab ich als Antwort wobei etwa 2 Sekunden später die Tür geöffnet wurde. „Komm rein altes Haus. Was kann ich für dich tun?“, fragte er erfreut und ich zeigte ihm das Englisch Buch. „Wir haben Aufgaben bekommen für Englisch aber ich versteh die nicht ganz. Und nun hab ich gehofft das du mir helfen kannst.“, fragte ich ihn hoffnungsvoll. „Ja klar, jederzeit.“, sagte er während er zum Bett zurück ging und sich dort hinsetzte und mit der Hand aufs Bett klopfte, „Komm und setze dich doch erstmal oder willst du die Aufgaben im Flur und im stehen machen?“. Ich folgte seiner Aufforderung und setzte mich neben ihn, schlug die Seite vom Buch auf uns zeigte ihm die Aufgaben. Er flog kurz drüber und erklärte es mir dann so, dass ich es auch verstanden hatte und die Aufgaben lösen konnte. Nach einer halben Stunden hatte ich dann die Arbeit beendet und bedankte mich bei ihm. Er lachte nur und meinte,das ich ihm keinerlei Umstände mache und ich jederzeit wieder vorbei kommen könnte für sowas. Als ich gerade aufstehen wollte, hielt er meine Hand fest und ich sah ihn fragend an. „Ich hab gehofft du bleibst noch etwas bei mir, hier so alleine zu sein ist öde. Man hat zwar viel Platz aber trotzdem. Und soweit ich weiß, ist Yami ja auch nicht da.“, erzählte er mit gesenkter Stimme. „Woher weißt du das? Wo ist er denn?“, fragte ich verwundert. „Ich hab ihn vorhin getroffen und er meinte, dass er heute arbeiten müsste und erst spät nach zurück kommt.“, gab Tala mir Antwort. Ich nickte nur stumm. Er lehnte sich an mich und ich spürte seine Wärme. Auf einmal schoss mir das Bild von der Szene im Hotel wieder in den Kopf wo er mich geküsst an und mein Herz fing auf einmal an schneller zu schlagen. Ich löste mich schließlich von ihm und stand auf. „Ich bin müde und geh lieber schlafen, sonst bin ich morgen früh nicht fit für die Schule.“, entschuldigte ich mich bei Tala und verliess das Zimmer.
Zurück im eigenen legte ich mich aufs Bett und schloss die Augen, aber bevor ich über den Tag nachdenken konnte, war ich eingeschlafen.
Schulalltag
Wie abgemacht gab Yami uns Japanisch Unterricht und Tala half mir bei Englisch. Mit jeder Nachhilfe verstand ich mehr und mehr. Viele sagen zwar japanisch lernen ist schwer, aber so wie Yami das erklärte war ich dieser Meinung nicht wirklich. Und außerdem es machte sogar Spaß.
Mittlerweile waren 2 Monate vergangen und ich konnte mich sogar mit Yami unterhalten, auch wenn es ein Mix aus japanisch und englisch war. Egal, aber man konnte sich unterhalten. Er hatte mich in den 2 Monaten auch nie auf das Geschehnis am Sportplatz angesprochen. Auch Tala hatte seit über 2 Monaten kein einzigen anzüglichen Scherz mehr gemacht, worüber ich sehr froh war. Auch die Blicke der anderen Schüler, konnte ich mittlerweile gekonnt ignorieren, zumal mich auch keiner von denen angesprochen hatte. Alles lief seinen inzwischen gewohnten Gang ohne Komplikationen. Nur leider hatte ich seit 2 Monaten auch Seto nicht mehr gesehen. Ich hatte zwar versucht ihn zwischendurch anzurufen, aber die meiste Zeit war er nur beschäftigt und deswegen hatte ich es nach dem ersten Monat auch bleiben lassen ihn weiter zu belästigen.
Heute war mal ein etwas anderes Schultag, da Lehrermangel herrschte, hatten wir Aufgaben bekommen, die wir jeweils in Paaren erledigen sollten. Und zwar handelte es sich dabei um die Geschichte bekannter Orte in Japan. Yami und ich wählten Kyoto aus und waren nicht mal eine halbe Stunde unterwegs dorthin. Jeder von uns hatte ein Rucksack mit Getränken und etwas zu Essen und unserem Lehrauftrag samt Schulzeug was wir alles benötigen würden. Als wir uns im Zug die Fragen anschauten, staunte ich nicht schlecht. Von Entstehung von Kyoto bis hin zu den Gründen der Beliebtheit bei Touristen war alles dabei.
Nachdem wir endlich in Kyoto angekommen waren, suchten wir uns ein gemütliches Plätzchen wo wir die Aufgaben in Ruhe bearbeiten konnten, und das ganze am Besten in der Nähe eines Ladens, wo wir uns Informationen beschaffen konnten.
Es bot sich nach einiger Zeit suchen ein ruhiges Plätzchen im Park an, und nur wenige Meter entfernt stand ein Informationsstand für Touristen über Kyoto.
Ich hatte vorsorglich eine Decke mitgenommen, die ich nun auf der Wiese ausbreitete und wir beide uns dann drauf setzten, bewaffnet mit Informationsmaterialien in Massen.
Wir arbeiteten alle Materialien durch die für die Fragen relevant waren und schlussendlich ergab sich, dass nur die Hälfte der Materialien hilfreich waren. Okay für die Gründe nach der Beliebtheit von Kyoto bei Touristen mussten wir natürlich die Leute fragen gehen, aber die meisten waren sehr hilfsbereit und schon bald hatten wir das ganze Zusammen, sogar schneller als erwartet.
Den Rest des Tages entschlossen wir in Kyoto zu verbringen und uns die Gegend anzuschauen bevor es mit Zug wieder zurück ging.
Da wir unser Essen bereits verputzt haben, entschlossen wir in einem Restaurant, was günstig war, unsere leeren Mägen zu füllen. Yami lud mich ein und wollte das Essen zahlen, aber ich wehrte ab und bestand darauf, selbst zu zahlen. Seufzend nickte Yami nur und ließ mich auch mein bestelltes Essen bezahlen. Als wir auf dem Weg Richtung Bahnhof waren, wollte Yami unbedingt noch in ein Laden und sagte zu mir nur, ich solle eben draußen warten, es würde nicht lange dauern. Also wartete ich auch brav. Dann kam Yami wieder raus und steckte sein Portemonnaie wieder in die Hose und dann ging es weiter zum Bahnhof. Dann fuhren wir mit dem Zug wieder nach Hause...da die Fahrt einige Stunden dauerte, hatte Yami seinen Rucksack unter seine Füße geklemmt damit dieser nicht im Wege stand und ich tat es ihm gleich. Wir saßen beide nebeneinander und betrachteten schweigend die Landschaft. Ich ließ den heutigen Tag nochmal Revue passieren und konnte absolut nicht klagen. Er war einfach witzig, entspannt und locker. Auch habe ich mich sehr gut mit Yami unterhalten und wir haben auch herumgeblödelt. Ich fragte mich, was Tala und Kai wohl machten und erst recht Seto, da ich nun über 1 Monat nichts von ihm gehörte habe. Dann spürte ich ein leichtes Gewicht auf meiner rechten Schulter, welches vorher noch nicht da war. Ich blickte nach rechts und sah Yami, der eingeschlafen war und sich gegen mich lehnte. Ich konnte mir ein lächeln nicht verkneifen. Ich wandte mich wieder ab und schaute weiter raus. Mittlerweile war die Sonne schon am Horizont als wir wieder ankamen. Sanft weckte ich Yami aus seinem Schlaf, der sich sofort für die Unannehmlichkeit entschuldigte, aber ich lachte nur und winkte die Entschuldigung ab. Zusammen gingen wir zurück zum Wohnheim und gingen auch sofort in unser Zimmer. Yami stellte seinen Rucksack ab und suchte einige Sachen zusammen. Ich sah das es die Kleidung vom Restaurant war, in dem er arbeitet und ich fragte ihn, ob er denn heute noch arbeiten müsse, welches er mit einem Nicken bejahte. In dem Moment tat Yami mir leid und ich überlegte schon, ob und wie ich ihm helfen konnte. Ich fragte ihn schließlich nur, wie lange er arbeiten müsste und er antwortete mir das er bis 23.30 Uhr arbeiten müsse. Dann lächelte er mich an und verabschiedete sich mit einem Wink. Nun war ich für den restlichen Tag also alleine im Zimmer. Ich suchte die Unterlagen zusammen, die wir ausgearbeitet hatten und sortierte sie, schrieb sie säuberlich raus, passend zu den Fragen. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass es 23.10 Uhr war, ich schnappte mir meine Jacke und verließ das Wohnheim um Yami von der Arbeit abzuholen. Ich weiß zwar nicht was mich dazu trieb, aber ich wollte es einfach. Als ich an dem Restaurant ankam war es bereits 23.25 Uhr, also noch 5 Minuten bis er Schluss hatte. Ich lehnte mich draußen an die Wand vom Restaurant und wartete. Dann hörte ich die Tür vom Restaurant aufgehen und wandte mein Blick zu ihr. In ihr stand Yami lächelnd und verbeugte sich mit einer Verabschiedung. Dann richtete er sich wieder auf und sah mich erstaunt an. Schloss hinter sich die Tür und lief zu mir: „Was machst du denn hier?“, fragte er mich verwundert. Ich zuckte nur mit den Schultern und gab keine weitere Antwort. Dann ging ich neben ihn schweigend auf dem Weg zurück ins Heim. „Ryu?“, fragte Yami vorsichtig. „Hm?“, brummte ich und schaute weiter gerade aus. „Sag mal,...“, fing Yami vorsichtig an und wusste scheinbar nicht so genau was er sagen wollte. Nun blickte ich ihn fragend an aber schwieg. Als er mein Blick bemerkte, starrte er den Boden an und lief weiter, ebenfalls schweigend. Nach einigen Schritten fing er wieder an. „Ryu, sag mal, hast du eine Freundin?“, fragte er vorsichtig. „Wieso?“, entgegnete ich ihm. „Einfach nur so... Das wollte ich dich eigentlich schon die ganze Zeit fragen, weil mir ist aufgefallen das du nie Zuhause anrufst oder von einem Mädchen erzählst.“, erklärte er langsam. „Ich habe keine Freundin und Zuhause anrufen will ich auch nicht, weil sonst mein kleiner Bruder zig tausend Fragen stellt und die alle zu beantworten, darauf hab ich dann auch keine Lust.“, erklärte ich Yami. Er nickte nur und schwieg dann wieder. „Darf ich dich noch was fragen?,“ fing mein Klassenkamerad wieder an zu fragen, nur bei der Frage klang ein Hauch Unsicherheit und große Vorsichtig mit. Ich nickte und war nun gespannt was er mich fragen wollte. „Du weißt doch noch vor über 2 Monaten, wo ihr die Sportprüfungen absolvieren musstet. Da haben wir uns ja zum ersten Mal gesehen.“, fing Yami an und ich stimmte dem mit einem Nicken zu, wusste aber immer noch nicht worauf Yami aus war. „Naja und dann...“, fing er an, aber stockte da er scheinbar nach den Worten suchte ,„hast du dich mit Tala geküsst. Ich wollte fragen ob etwas zwischen euch läuft, da er ja, so scheint es mir, sehr an dir hängt.“, brach Yami dann das Schweigen, aber man spürte seine Unsicherheit. Ich blieb abrupt stehen wo ich seine Worte gehört habe. Mit einem Mal fing mein Puls an zu rasen und mir wurde warm. Stimmt, das hatte ich ja völlig verdrängt, dass Yami dabei zugesehen hatte, als Tala mich bedrängt hatte und küsste. Mein Zimmerkamerad blieb ebenfalls stehen und ich spürte sein Blick auf mir. „Eh tut mir Leid, wenn ich dich das gefragt habe. Bitte vergiss es. Das war sehr dumm von mir dich das...“, stotterte Yami herum und versuchte sich zu entschuldigen. „Es läuft nichts zwischen uns. Er ist nur eine einzige Nervensäge und außerdem hat er Kai mit dem er vögeln kann.“, unterbrach ich ihn mit einem gereizten Ton und ging dann wieder los. Yami folgte mir sofort. „Entschuldige..“, fing er wieder an. „Vergiss es!“, schmetterte ich seine Versuche nur ab. Die restliche Strecke liefen wir schweigend nebeneinander her bis zum Heim.
Ich war zwar sauer, aber nicht auf Yami, dass er mich das gefragt hat. Nein, eher war ich sauer auf Tala der mich dazu gezwungen hat, und dann noch in seiner Anwesenheit.
Kleine Entschädigung?
Als wir das Zimmer erreichten, zog ich mir nur die Jacke aus und legte mich ins Bett. Yami räumte seine Sachen weg und seinen Rucksack vom Mittags aus. Dann verschwand er aus dem Zimmer mit dem Waschutensilien. Ich nutzte die Chance und zog mein Shirt und Hose aus und verkroch mich unter meine Decke. Als Yami wieder herein kam, sah er frisch geduscht aus. Er räumte den Rest auf und machte schließlich das große Licht aus und nur sein kleines Licht am Schreibtisch an, an dem er sich noch setzte. Ich fragte ihn nicht was er noch machte, interessieren würde es mich aber schon gern. Mittlerweile war ich so müde geworden, dass ich kurze Zeit später eingeschlafen bin. Als ich das nächste Mal erwachte, war es noch dunkel, bis auf dem Schreibtischlampenlicht, welches immer noch brannte. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass es erst 3 Uhr morgens sei. Ich sah das Yami noch am Schreibtisch saß, aber scheinbar nichts mehr tat. Nach einigen Minuten der Beobachtung kam ich zu dem Entschluss, dass er eingeschlafen sein muss. Vorsichtig stand ich auf und näherte mich seinem Schreibtisch. Als ich über seine Schulter schaute, erkannte ich die Aufzeichnung, welche er sich gemacht hatte für Kyoto und wie es schien, war er dabei sie zu überarbeiten, wie ich es bereits am Abend erledigt hatte. Aber es schien, als hätte ihn der Tag mehr als geschafft, das er davor einschläft. Ich nahm seine Decke vom Bett dabei rollte mir etwas vom Bett. Als ich ihn aufhob, erkannte ich, dass es ein Plüschtier war, welches eine Katze darstellte. Knuffig sah sie ja schon aus. Ich stellte sie auf sein Schreibtisch und fischte vorsichtig die zu bearbeiteten Unterlagen heraus und fing an sie für ihn zu überarbeiten. Die Decke legte ich ihm zuvor behutsam über die Schulter. Klar, das ein oder andere Zeichen verstand ich nicht, worüber ich glücklich bin, dass ich mir ein Wörterbuch zugelegt hatte und schrieb die Worte, welche ich nur auf englisch kannte auch so auf. Etwa eine Stunde später hatte ich alles durchgearbeitet und legte seine Sachen auf sein freies Bett. Ich schaute auf den Wecker. 2 Stunden bis der Wecker klingelt und da heute Freitag ist, vergeht der Unterricht hoffentlich schnell. Nur war dieses Wochenende noch gar nichts geplant. Ich muss heute unbedingt Tala und Kai fragen. Ich schnappte mir mein Handtuch und ging dann duschen. Um die Uhrzeit war nun wirklich niemand wach und so hatte ich alles für mich alleine und konnte in Ruhe duschen. Als ich zurück im Zimmer war, suchte ich die Schulsachen zusammen und überlegte noch ein Buch zu lesen. In dem Moment regte sich Yami und ich blickte von dem Buch auf, welches ich gerade beginnen wollte zu lesen. Ich beobachtete ihn gespannt. Er schien leicht verwirrt zu sein als er sich umblickte und seine Katze vor sich fand, ich konnte nur grinsen, sagte aber nichts. Dann streckte er sich und dabei fiel ihm die Decke von den Schultern. Er blickte kurz auf die Decke am Boden. „Sai, hast du das hier gemacht?“, fragte er und schien mehr mit der Katze zur reden. „Du sollst mich doch wecken wenn ich am Tisch einschlafe, und außerdem bin ich doch noch gar nicht fertig mit der Ausarbeitung der....“, er stockte als er die Unterlagen nicht auf seinem Tisch fand und drehte sich zum Bett und sah auch, dass ich wach war. „Oh...“, war sein einziges Wort was er heraus bekam, als er dies feststellte. „Tut mir leid.“, entschuldigte er sich erneut. „Du musst mich jetzt bestimmt für verrückt halten..“, sprach er während er auf gestanden war um die Decke zurück aufs Bett zu legen inklusive Katze. Auf dem Bett fand er dann die Unterlagen. „Ich wollte dir etwas Arbeit abnehmen und hab mal dein Bericht weiter bearbeitet. Nur einzelne Worte stehen auf englisch die ich trotz Wörterbuch nicht wusste.“, erklärte ich ihm ohne auf seine Entschuldigung einzugehen. „Danke.“, flüsterte er und blickte einmal durch, verbeugte sich vor mir und bedankte sich erneut. Ich lächelte nur leicht. Dann wandte sich Yami ab und räumte das Schulzeug zusammen für heute. Ich beobachtete ihn schweigend dabei. Eigentlich wollte ich das Buchen lesen, aber er war grade interessanter. „Yami?“, unterbrach ich nach einigen Minuten des Schweigens die Stille und beobachtete ihn weiter während er aufräumte. Er unterbrach kurz seine Arbeit und schaute zu mir. „Ja?“ - „Tut mir leid wegen gestern Abend. Das ich dann so schlecht gelaunt war.“, entschuldigte ich mich bei ihm. „Ist schon okay. Ich hätte nicht fragen sollen, schließlich geht es mich auch auch nichts an.“, schob Yami die Entschuldigung ab und fing wieder an Ordnung zu machen. „Ich war nicht sauer, dass du mich gefragt hast. Ich war sauer, dass Tala mich ohne zu fragen geküsst hat und das noch in deiner Anwesenheit.“, erklärte ich es ihm während ich ihn weiterhin beobachtete, aber es folgte keine Reaktion von ihm. Er holte sich seinen Stuhl und stellte ihn vor den Schrank und krabbelte drauf um einige Dinge auf den Schrank herunter zu fischen. „Pass auf das du nicht fällst.“, riet ich ihm. „Ja mach ich.“, kam nur die Antwort und dann stellte er sich auf die Zehenspitzen um etwas größer zu werden. Dabei rutschte sein Shirt etwas hoch und gab etwas haut preis, welches mir nicht entgangen war. Dann stieg er vom Stuhl runter und stellte noch 4 dicke Bücher auf den Stuhl und stellte sich erneut auf den Stuhl. Ich traute der Konstruktion nicht ganz und beobachtete alles argwöhnisch. Dann passierte es, es gab ein unheilvolles knacken und im nächsten Moment ein krachen und ich sah, das Yami verzweifelt das Gleichgewicht versuchte zu halten. Im Nachhinein hätte ich es mir vielleicht sparen können, aber in dem Moment bin ich aus dem Bett gesprungen und habe versucht Yami zu halten. Was natürlich absolut sinnfrei ist, wenn ein Stuhlbein bricht. Das Resultat endete damit, dass ich hart auf dem Boden landete zwischen beiden Betten und Yami auf mir. Ich schloss kurz die Augen, weil sich vor meinem Augen alles drehte. Als ich sie wieder öffnete, sah ich Yami über mir, als ich nach ihm greifen wollte, spürte ich, dass bei dem Fall und Sturz und Aufprall sein Shirt nach oben gerutscht sein und ich seine nackte Haut berührte. Als auch Yami die Situation registrierte lief er rot an und wollte gerade aufstehen als er ungeschickter Weise zwischen meine Beine griff, welchen zur Gegenreaktion führte, dass ich die Hände heben wollte um sie zu schützen. Nur stieß ich mit einer Hand auf Widerstand und ihm nächsten Moment hörte ich nur ein leises Stöhnen. Ich stockte in meiner Bewegung und erst dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen wo ich ihn berührt hatte. Erschrocken zuckte zusammen und robbte rücklings ein Stück von ihm zurück. „Sorry Yami, das war absolut keine Absicht.“, entschuldigte ich mich hastig bei ihm und setzte mich schnell aufs Bett. Ich sah zu Yami und bemerkte das er immer noch rot im Gesicht war. Er blieb weiter auf dem Boden knien, sagte aber kein Wort. Dann griff er sich die am nahst gelegende Bekleidung und rannte aus dem Zimmer raus. Die Peinlichkeit und Schamröte stand ihm mehr als im Gesicht geschrieben. Okay es lief echt scheiße, das musste ich zugeben. Ich wartete ca. eine halbe Stunde und hoffte eigentlich das er zurück kam, aber nachdem eine ganze Stunde verging, griff ich mir erneut meine Jacke und machte mich auf dem Weg ihn zu finden. Ich fand ihn schließlich am Sportplatz alleine stehend, an die Wand gelehnt, an der wir uns damals das erste Mal getroffen haben. „Hier steckst du!“, rief ich ihm zu und er reagierte sehr erschrocken als er mich erblickte und wollte schon weglaufen, aber ich holte ihn schnell ein. „Hey das tut mir echt leid. Das war echt doof gelaufen, eigentlich wollte ich dir helfen, und war in der Hoffnung dein Sturz aufhalten zu können, aber im Nachhinein hätte ich ja sowieso nichts machen können.“, entschuldigte ich mich bei ihm und er schwieg, den blick weiterhin zu Boden gerichtet. „Sorry Yami. Das war wirklich nicht meine Absicht, ehrlich.“, redete ich weiter, als keine Antwort von ihm kam. Dann herrschte schweigen. „Du siehst niedlich aus wenn du schläfst.“, redete ich einfach sinnlos drauf los um die bedrückende Stille zu verscheuchen. Aber ich glaube das war nicht der beste Einstieg dafür, denn Yami blieb wie versteinert stehen. „Oh man, ich merk schon, ich bin nicht gut im aufmuntern, dass überlasse ich dann lieber den anderen.“, gestand ich und Yami blickte mich nun kurz an, schwieg aber weiterhin. Ich seufzte und lief einige Meter auf und ab. Yami beobachtete mich dabei. „Und was machen wir nun? Willst du hier stehen bleiben bis die Schule anfängt? Dann verschlafen wir alle beide aber den Unterricht.“, versuchte ich wieder ein Gespräch anzufangen, aber keine Reaktion. Ich wanderte wieder einige Meter auf und ab ohne eine Idee zu bekommen. „Stehst du denn auf Kerle?“, kam nach gefühlten endlosen Stunden die zögerliche Frage von Yami. Ich blieb stehen und schaute ihn erstaunt an und fragte mich, wie er denn auf die Idee kam. Ich wollte schon fragen, aber ich ließ es bleiben, bevor es wieder eine offene Frage wird zu der es keine Antwort gibt. Ich zuckte die Schultern. „Schon möglich.“, gab ich ihm eine Antwort. Ich fand es jetzt nicht so schlimm, da wir beide nur alleine waren. Ich wartete auf eine Reaktion von Yami aber es herrschte wieder schweigen. Ca. eine halbe Stunde verging ohne ein Wortwechsel. Mein Mitbewohner musste scheinbar irgendwo in Gedanken gewesen sein, denn als ich ihn von hinten ins Ohr pustete quiekte er erschrocken auf und ich konnte nur kichern. Dann fing er an mit mir zu schimpfen, dass ich so etwas nicht machen solle, aber grinste nur vor mich hin. Dann drehte er sich von mir weg und ich nutzte die Chance und umarmte ihn von hinten, da er weiterhin laut vor sich her erzählte. Mit dieser Umarmung brachte ich ihn zum schweigen und diesmal war er derjenige der zu Stein erstarrte. „Komm lass uns zurück ins Zimmer gehen. Hier draußen wird es kalt.“, flüsterte ich ihm in Ohr und griff nach einer seiner Hände. Dann zog ich ihn ohne Widerstand zurück zum Heim und ins Zimmer. Im Licht sah ich, dass er rot wie eine Tomate war und ich konnte mir ein kichern nicht verkneifen. Er schaute zu Boden und schwieg. „Hey, hast du jetzt ein Schweigegelübde abgelegt?“,fragte ich ihn und setzte mich auf mein Bett und schaute ihn dann an. Ich wusste zwar nicht, was mich dazu trieb ihn zu umarmen und ihn zu ärgern, aber es machte einfach Spaß. Vielleicht war es die Sehnsucht nach etwas Zuneigung und Körperwärme einer anderen Person und schließlich hatte sich Seto nicht mehr bei mir gemeldet. Ja das muss es sein, grübelte ich und tat es damit einfach ab. „ Es sind noch 15 Minuten bis der Wecker klingelt.“, bemerkte ich mit einem Blick zum Wecker. „Ich geh schon vor zum Schulgebäude.“, sagte er knapp, schnappte sich seine Schuluniform und die Schultasche und verschwand aus dem Zimmer. Ich lehnte mich zurück und starrte die Decke. Was zur Hölle, hatte ich eigentlich heute Nacht getan? Erst hole ich ihn freiwillig von der Arbeit hab, dann rede ich mit ihm über die Aktion am Sportplatz mit Tala und gestehe ihm sogar das ich auf Männer stehe... und dann zu guter Letzt umarme ich ihn noch und flüsterte ihm ins Ohr. Fehlte ja nur noch das wir uns küssen würden. Ich raufte meine Haare und fluchte leise auf russisch.
Was für eine Nacht...
[Dieses Kapitel ist nur Volljährigen zugänglich]
Setos Überraschung
Ich musste grinsen, wo wir an Setos Auto ankamen. Immer noch das rote Capri wie damals. Er stiegt ein und ich sprang wie damals über die Tür ins Auto. „Ey! Sag mal hast du es immer noch nicht kapiert?“, fauchte Seto mich sofort an wo ich es mir im Sitz bequem machte. „Lass mich kurz überlegen....Nö... Bestrafe mich doch!“, stachelte ich ihn an. Er wollte sich schon zu mir hinüber lehnen als ein Auto ebenfalls auf den Parkplatz fuhr. Seto wandte sich ab und startete den Motor vom Auto und fuhr los. Ich schaute mir die Umgebung an, während Seto das Radio anschaltete und Musik anfing zu laufen. Da die Fahrt endlos schien, schloss ich meine Augen und genoss den Fahrtwind.
Ich weiß nicht wie lange wir fuhren, aber scheinbar bin ich eingeschlafen, denn als ich mich umschaute, standen wir auf einem Parkplatz. Rundherum waren irgendwelche Firmen die offensichtlich länger schon nicht mehr im Betrieb sind. „Guten Morgen, Sonnenschein.“, lenkte Seto die Aufmerksamkeit auf sich und ich drehte mein Kopf zu ihm. „Wo sind wir hier?“, fragte ich ihn oder er schüttelte nur den Kopf. Da konnte ich mir sicher sein, dass ich keine Antwort darauf bekommen würde. Er stieg aus und ich folgte ihm. Er ging auf ein Gebäude zu wo nur das Schild „Welcome“ beleuchtet war. Ich grübelte angestrengt was das wohl für ein Gebäude sei, aber da öffnete Seto schon die Tür und ließ mich eintreten. Außer verdunkeltem Raum und Musik sah ich noch nichts, da meine Augen sich erst an die Dunkelheit gewöhnen mussten. Aber Seto schob mich weiter hinein in den Raum. Dann sah ich einige Mädels nur in Dessous herum laufen. Ich drehte mich zu Seto um doch dieser grinste mich nur an und schob mich weiter bis zur Bar. Dort setzte er sich auf einen Hocker und forderte mich auf ebenfalls Platz zu nehmen. Er bestellte für uns zwei Cocktails und meinte nur, ich könne mir bestellen was ich möchte, Geld spielt dabei keine Rolle. Ich hielt mich zurück was das bestellen betraf, aber Seto war dieses durchaus bewusst und bestellte deshalb immer für mich mit. Dann orderte er noch eine Flasche Sekt und verließ die Theke und setzte sich auf eine Couch, die eben frei wurde. Ich setzte mich zu ihm. Kurze Zeit später kam eine Dame zu uns und setzte sich zu uns. Seto lehnte sich zur ihr hinüber und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Sie nickte nur, stand dann auf und verschwand. „Was hast du ihr denn gesagt?.“, fragte ich interessiert und beugte mich zu Seto hinüber. Er öffnete gerade die Flasche und die Dame kam mit 2 Sektgläsern zurück. „Ich habe Sie darum gebeten, dass sie uns zwei Gläser bringt für die Flasche.“, antwortete er. Ich wusste ja nicht, dass da noch mehr kommen sollte. Ich wusste nicht wie lange wir in diesem Club schon drin waren, aber die halbe Sektflasche war bereits geleert und ich fühlte mich doch etwas beschwipst, zumal mir bereits nun warm wurde. Dann kam die Dame, die bei uns war wieder und flüsterte Seto etwas ins Ohr. Darauf hin stand dieser auf und hielt mir seine Hand hin, damit ich ebenfalls aufstehen sollte. In der anderen Hand hielt er die Sektflasche noch fest. Dann verließen wir die Couchecke, wie ich sie mal nennen will und gingen weiter hinein in den Club. Dann blieben wir vor einer Tür stehen und die Dame verabschiedete sich und verschwand erneut. Seto öffnete die Tür mit dem Ellenbogen und trat ein. Natürlich zog er mich hinter sich her und dirigierte mich aufs Bett. Er stellte die Sektflasche auf das Nachtschränkchen und widmete sich mir. Er beugte sich nach vorn zu mir und begann mich liebevoll zu küssen. Ich erwiderte natürlich sofort seine Küsse. Nach einigen Minuten klopfte es an der Tür und sie öffnete sich. Ich dachte erst es ist die Dame von vorhin, aber stattdessen stand ein Typ da. Seto nickte ihm zu und er näherte sich uns. Erst jetzt bemerkte ich, dass der Typ echt geil und scharf aussah. Seto verpasste mir einen letzten Kuss bevor er sich von mir löste und ein Stück vom Bett entfernt auf einen Stuhl saß. Ich sah Seto fragend an. Dieser grinste mich an und sagte schließlich: „Ich dachte, ich mach mir mal eine Freude, indem ich dir zusehe wie du leidest unter den Berührung und nach Erlösung bettelst.“ Ohne es mitzubekommen knurrte ich leise worauf Seto zu lachen begann. „Und da ich weiß, dass Mädels dich nicht antörnen, hab ich einfach jemanden engagiert. Ich mein, der Typ sieht doch süß aus, oder?“, fragte Seto und grinste weiter. Ich wurde leicht rot und schwieg. „Siehst du. Also genieße es mein Schatz. Aber keine Angst, wenn du nicht mehr willst musst du nur Bescheid geben.“, meinte Seto nur und blieb ruhig auf dem Stuhl sitzen.Der fremde Typ gab mir kurz ein paar Anweisungen und dann ein Passwort, welches ich nur im Notfall nutzen sollte...
Als ich das nächste mal eine Uhrzeit sah, war es bereits später Abends gewesen, aber ich konnte nicht glauben das ich den halben Tag in diesem Gebäude verbracht habe. Okay ich war angetrunken da kann man mal schnell die Zeit vergessen..Ich entriss mich aus meinen Gedanken als ich vor dem Wohnheim stand. Seto hatte sein Chauffeur angerufen der sie fahren soll und mich zum Wohnheim bringen sollte. Als der Wagen hielt und ich aussteigen wollte hielt Seto mich auf und verpasste mir ein Kuss der sanft begann und intensiv endete. Obwohl mein Körper in denn letzten Stunden mehr als einmal auf verschiedenste Art zum Höhepunkt kam und eigentlich erschöpft sein sollte, fing sich mein bestes Stück erneut an zu regen, was Seto nicht entging und dieser grinste. „Für heute ist aber Feierabend.“, lachte er nur und ich wurde rot. Damit stieg ich aus und wank ihm noch zu als er fuhr.
Da stand ich also nun vor dem Wohnheim und bewegte mich so langsam auf den Eingang hin.
Als ich das Zimmer betrat musste ich feststellen das ich allein war. Scheinbar war Yami wieder mal arbeiten. Erleichtert ließ ich mich aufs Bett fallen und starrte die Decke an. Nach einiger Zeit machte sich die Müdigkeit in meinem Körper bemerkbar und so kuschelte ich mich in meine Decke ein schlief kurze Zeit später dann ein.
Ein Waldausflug mit Folgen
Die nächsten Tage verliefen wie die anderen Tage auch und dann kam das besagte Wochenende bei dem mich Seto eingeladen hatte. Ich räumte einige Sachen zusammen und stopfte sie in meinen Rucksack. Ich verabschiedete mich von Yami bevor ich das Zimmer verließ. Seit der Nacht mit ihm, ist so etwas nicht mehr vorgekommen und keiner von uns hat dieses Thema auch nochmal angesprochen.Er wünschte mir viel Spaß und lächelte mir noch zu als ich das Zimmer verließ.
Dann ging ich gut gelaunt, zum Parkplatz, wie von Seto verabredetet.Ich musste auch nicht lange warten als Seto vorgefahren kann. Ich warf mein Rucksack auf den Rücksitz und wollte gerade über den Türrahmen springen als Setos Worte „Lass noch Platz für die anderen“ mich inne halten ließen. „Was?“, rief ich ganz schockiert. “Na ganz alleine ist doch langweilig. Da hab ich Tala und Kai ebenfalls mit eingeladen damit es wieder die gemütliche Runde wie im Urlaub wird.“, klärte mich Seto auf. Ich lehnte mich nach vorn ins Auto um meinen Rucksack wieder herauszufischen als ich plötzlich ein Widerstand an meinem Rücken spürte der sich gegen mich drückte. „Tala, lass den Scheiss in der Öffentlichkeit.“, brüllte ich los. „Ach du bist so ein Spielverderber.“, maulte der Beschuldigte sofort los und löste sich von mir.Ich griff nach meinem Rucksack und drehte mich schließlich zu dem Russen um. Mir verschlug es glatt die Sprache als ich ihn sah. „Wow...“, brachte ich nur hervor als ich ihn betrachtete.Er grinste mich hämisch an und stieg dann ins Auto ein zusammen mit Kai. Ich setzte mich auf den Beifahrersitz und Seto fuhr dann los zu der versprochenen Waldhütte.
Das Wochenende gestaltete sich sehr amüsant und witzig und die Zeit verflog förmlich in Sekunden und schon war es Sonntagabend geworden als wir unsere Sachen wieder zusammen räumten und alles ins Auto trugen. Ich streckte mich noch einmal ausgiebig und sog die Waldluft tief in meine Lungen. Ich lehnte mich dann an einen Baum und betrachtete die Umgebung rund um die Hütte.
Für einen kurzen Augenblick schloss ich die Augen und ließ die Geräusche auf mich wirken. Blätterrauschen, Vogelgezwitscher, den Wind... Richtig ruhig... “Ryu!“, hörte ich meinen Namen rufen und öffnete die Augen. Seto stand an der Waldhütte und winkte mir zu. „Hilf mir mal.“, rief er und verschwand hinter der Hütte. Ich seufzte kurz und drückte mich dann von dem Baum ab und folgte ihm. Er stand Kopfüber gebeugt über einen Blätterhaufen. Ich ging neben ihm in die Hocke und fragte ihn was er denn da tut. „Ich hab da im Haufen was gesehen und mich gebückt und dann ist mir der Autoschlüssel in den Blätterhaufen gefallen und nun finde ich ihn nicht mehr.“, erklärte Seto und suchte weiter. „Nicht dein Ernst jetzt?!“, brachte ich aufgebracht hervor und fing ebenfalls an im Blätterhaufen zu suchen. Mittlerweile hatte ich ich mich auf den Boden gekniet und durchsuchte den Haufen verzweifelt. „Seto, du bist doch so ein Idiot. Wie kann man denn den Autoschlüssel im Blätterhaufen verlieren?“, schimpfte ich mit Seto ohne diesem einen Blick zu würdigen.
„So gefällt mir das am besten. Ich könnte mich glatt an den Anblick gewöhnen.“, hörte ich dann Seto sagen und drehte meinen Kopf zu ihm. Das nächste was ich spürte war der kühle Waldboden und die Blätter unter mir. „Was soll ...“, brachte ich gerade heraus bevor mein Satz von meinem eignen Stöhnen unterbrochen wurde. Ich spürte deutlich eine Hand in meinem Schritt die auf und ab strich und mir immer wieder ein leises Stöhnen entlockte. Seto saß auf mir uns streichelte mich zwischen meinen Beinen. Ich versuchte mich zu wehren und freizukommen, nur je mehr ich mich wehrte, um so intensiver wurde Setos Streicheln. Mittlerweile hatte ich schon einen Ständer bekommen der sich gegen meine Hose und den Erdboden drückte. Seto hörte auf mit dem streicheln und saß nun nur noch auf mich und beobachtete. Ich versuchte mich zu drehen, aber bei jedem Drehversuch rieb mein Stück an der Hose und ich konnte mir ein leises aufstöhnen nicht verkneifen. Schließlich ließ mich Seto gewähren das ich auf den Rücken liegen durfte, wobei er sich gleich darauf an meiner Hose zu schaffen machte und diese samt Boxershorts entledigte. Nun lag ich halbnackt vor ihm und er betrachtete mich ausgiebig. Ich spürte den zarten Wind an meinen Beinen und Hüfte das es mir kurzerhand eine Gänsehaut verschaffte. Seto beugte sich vor mich, gab mir einen innigen Kuss und griff dann mit seiner Hand nach meinem Stück, dass ich nur mit einem Aufstöhnen kommentieren konnte. „Da verlangt wohl jemand nach Aufmerksamkeit.“, grinste Seto und nahm ich dann schließlich in den Mund. Ich spürte seine feuchte Zunge an meiner Eichel, wie sie darüber strich und die restliche Spitze umkreiste, wobei seine Hand um mein Stamm lang und langsam anfing zu bewegen. Ich stöhnte laut auf. Seto begann dann ein Spiel mit seiner Zunge, zwischendurch saugte er dann auch daran und dann umkreiste er wieder nur mit der Zunge. Passend dazu die Bewegungen seiner Hand an meinem Stamm. Mein Stöhnen und Keuchen konnte ich nicht lange zurück halten und mit Sicherheit würden es auch Tala und Kai hören, aber das war mir in dem Moment egal, da es sich so intensiv und toll anfühlte was Seto da betrieb. Kurze Zeit später kam ich dann in Setos Mund. Dieser schluckte meine Flüssigkeit runter und fing an mein bestes Stück mit der Zunge zu reinigen, was dazu führte, das ich kurze Zeit später wieder einen Ständer hatte. Seto grinste nur und entledigte sich ebenfalls seiner Hose. Er setzte mich auf seinen Schoss und drang sanft in mich ein. Er ritt mich erst langsam aber nach einiger Zeit wurde der Ritt immer schneller und heftiger bis wir beide dann schließlich zum Höhepunkt kamen.
Kurze Zeit später, lösten wir uns von einander und zogen uns an. Seto holte aus seiner Hosentasche den Autoschlüssel und hielt ihn mir vor der Nase. Ich sagte kein Ton und er verschwand schon zum Vordereingang der Hütte. Ich ging einige Meter in den Wald rein und sah mich um. Überall grün und riesige Laubbäume. In einiger Entfernung sah ich Tala und Kai. Ich ging auf die beide zu. In kurzer Entfernung blieb ich abrupt stehen und hielt den Atem an, als ich erkannte was die beiden da taten. Ich versteckte mich hinter einen Baum und beobachtete die beiden. Tala stand nach vorn gebeugt gegen einen Baum, während Kai hinter ihm stand und ihn beide Hände festhielt. Ich hörte immer wieder ein stöhnen, welches vermutlich von Tala kam, aber es war auch ein betteln nach mehr, was Kai sichtlich erfüllte denn er wurde in seinen Bewegungen schneller und härter. „Dir gefällt es wohl anderen dabei zuzusehen, hm?“, hörte ich eine Stimme hinter mir und drehte mich erschrocken um. Hinter mir stand Seto der mich neugierig ansah. „Ähm..nein das sieht du vollkommen falsch..“, fing ich an zu erzählen, da ich mich auf frischer Tat ertappt fühlte. „Ach tu ich das?“, fragte Seto und zog eine Augenbraue hoch, während er auf mich zuging. Ich trat automatisch ein Schritt zurück, nur musste ich feststellen das hinter mir kein Platz war sondern der Baum, hinter dem ich mich zuvor versteckte. Das nächste was ich unbedachte von mir gab, war ein lautes Stöhnen als ich Setos Hand in meinem Schritt spürte. „Deinem Körper scheint es aber zu gefallen den beiden zuzusehen.“, grinste Seto und fasste wieder etwas fester in den Schritt. Erneut musste ich aufstehen. Dann löste er seine Hand von mir und drehte mich um und hielt mich mit beiden Armen fest. „Was machst du da?“, fragte ich ihn erschrocken. „Ich will das du den beiden weiter zusiehst.“, gab Seto nur als Antwort und das nächste was ich spürte war, dass meine beiden Hände mit etwas hinter meinem Rücken gefesselt wurden. „Seto...“, brachte ich hervor doch er unterbrach den Satz und forderte mich dazu auf leise zu sein. Ich blickte wieder nach vorn und sah wie Kai sich gerade von Tala löste und dieser in die Knie ging. Sofort hatte Tala das Stück von Kai im Mund und fing an daran zu lecken und saugen. Kai hielt sich mit einer Hand an dem Baum fest, mit der zweiten Hand dirigierte er Talas Kopf. Beide stöhnten vor Lust auf und auch ich konnte ein leises Stöhnen nicht unterlassen als mich Seto erneut an meinem harten Stück anfasste und es mit der Hand knetete. Automatisch drückte ich meinen Unterleib gegen seine Hand. Ich hatte Mühe mich auf meinen Beinen zu halten, da ich spürte wie langsam meine Knie nachgaben. Ich versuchte mein Stöhnen und Keuchen zu unterdrücken und blickte wieder zu den beiden Russen. Kai stöhnte in diesem Moment laut auf als er kam und ergoss sich über Talas Gesicht. Was ich bis eben bei diesem Blowjob noch nicht bemerkte war, das Tala sich selbst berührte und sein bestes Stück rieb. Auch er kam kurze Zeit später und spritze alles auf den Waldboden. Das erregte mich so sehr, dass ich es ebenfalls nicht mehr aushielt und zum Höhepunkt kam. Dabei verließ ein lautes Stöhnen meinen Mund worauf die beiden Russen aufmerksam wurden und sich schnell anzogen. Ich hielt die Luft an und wünschte mir, Seto würde mich auf den Handfesseln befreien. Dem war nicht so, stattdessen leckte er sich genüsslich die Finger ab. „Also Ryu, dass hätten wir nun wirklich nicht gedachte.“, hörte ich plötzlich Talas Stimme hinter uns und ich drehte meinen Kopf so, dass ich die beiden sehen konnte. Es war kein Ausdruck von Empörung auf dessen Gesichtern zu sehen, eher das totale Gegenteil. „Ich dachte, wenn er schon mal zu schaut, soll er auch gleich auf seine Kosten kommen.“, kommentierte Seto nur und befreite mich dann schließlich von der Fessel. Als ich sah, dass er mich nur mit hauchdünnen, zusammen gedrehten Grashalmen festgebunden hatte kam ich mir dumm vor. Ich hätte sie total leicht kaputt machen können, aber wieso wollte ich es nicht. Ich hatte es ja nicht mal versucht.
Schließlich gingen wir dann zum Auto und fuhren zurück zum Wohnheim. Seto setzte uns dort ab und wünschte uns noch einen ruhigen Abend. Als er dann weg war, raffte ich meinen Rucksack und ging zum Eingang, die beiden Russen folgte mir. „ Dann bis morgen in alter Frische!“, verabschiedete ich mich und verschwand nach links während die beiden den Flur nach rechts folgten.
Verlobte?!
Als ich das Zimmer betrat war es dunkel und niemand drin. Ich dachte zuerst das Yami wieder arbeiten muss, aber seine Klamotten lagen ordentlich zusammengefaltet auf dem Schreibtisch. Ich bemerkte nur das sein Rucksack fehlte, das ich vermutete das er bestimmt unterwegs sei. Ich stellte mir den Wecker und legte alles für mir parat. Anschließend legte ich mich dann ins Bett und laß noch ein Buch bis ich schließlich so müde war und einschlief, ein letzter Blick auf die Uhr verrieht mir das es 00:30 Uhr ist und Yami immer noch nicht aufgetaucht ist was doch sehr seltsam für ihn war.
Als morgens der Wecker klingelte und ich Yami bat ihn auszumachen, kam keine Antwort und der Wecker klingelte weiter. Also erhob ich mich und bemerkte das Yami gar nicht da war, auch das Bett lag wie gestern Abend fein säuberlich zusammengefaltet auf der Matratze. Ich redete mir ein, das er beim Klassenkamerad übernachtet hat und begab mich wenig später zum Unterricht. Aber auch im Unterricht tauchte er nicht auf und eine Erklärung konnte ich mir einfach nicht machen. In der Mittagspause erzählte ich Tala und Kai von dem Vorkommnis, aber die beiden versuchten mich nur beschwichtigen das alles in Ordnung sei. Ich seufzte nur und versuchte mir das selbst einzureden. Als der Unterricht vorbei war, rannte ich sofort ins Wohnheim um zu sehen ob er da war. Als ich die Tür öffnete sah ich ihn an seinem Schreibtisch sitzen und etwas schreiben. „Yami!“ , rief ich erleichtert und rannte auf ihn los und umarmte ihn von hinten. Ich spürte wie er unter meiner Umarmung zusammen zuckte und löste mich sogleich von ihm. „Alles okay?“, fragte ich ihn besorgte und schaute ihn an. Er drehte sich in meine Richtung und lächelte mich an. „Ja, ich musste nur über das Wochenende zu meiner Familie etwas klären und habe es jetzt erst wieder hierher geschafft.“, erklärte er unter einem Lächeln. Ich wollte ihm nicht so ganz glauben, beließ es aber dabei, weil ich ihn auch nicht mit weiteren Problemen belasten. Ich setzte mich auf mein Bett und schaute erneut zu Yami. „Was machst du eigentlich morgen?“, fragte ich ihn dann. „Da bin ich schon mit jemanden nach der Schule verabredet, tut mir leid.“, antwortete er nur. Ich überlegte kurz. „Schade ich wäre sonst gern mit dir mal wieder nach Kyoto gefahren. Mir hat es da super gefallen.“, erklärte ich dann. Er nickte nur kurz: „Klar irgendwann mal.“ Dann herrschte wieder Stille. Ich seuftzte kurz und ließ mich dann nach hinten in mein Bett fallen. Ein Blick auf die Uhr verriet mir das es erst 16 Uhr war. „Gehst du in die Stadt mit deiner Verabredung?“, stocherte ich dann weiter nach. Es schien Yami sichtlich unangenehm zu sein darüber zu reden. „Ja.“, gab er nur knapp von sich. „Erzählst du mir mehr über deine Verabredung?“,stochterte ich nun neugierig nach. „Kannst du mich auch mal in Ruhe lassen statt ständig nur zu fragen? Hast du sonst keine anderen Hobbies?“, fauchte Yami mich dann schließlich an, stand auf, griff seine Jacke und verschwand aus dem Zimmer. Ich blieb wie vom Blitz getroffen auf dem Bett sitzen und war mehr als sprachlos. Nachdem ich mich von dem Schock erholte, suchte ich Tala und Kai auf und unternahm mit ihnen dann etwas.
So vergingen einige Wochen ohne das Yami ein Wort mit mir wechselte, weder in der Schule noch auf dem Zimmer. Nachdem ich anfangs noch einige Versuche unternahm mit Yami mich zu unterhalten, beließ ich es irgendwann bleiben. Auch wenn Gruppenarbeiten anstanden, suchte Yami jemanden anderes zum arbeiten.
Also ich kann mir ja einreden was ich will, aber irgendetwas stimmt nicht mit Yami, ich wusste bloß nicht was es war. So kam es, dass ich irgendwann einmal Yami in die Innenstadt gefolgt bin, natürlich mit dem Vorwand, ich würde noch etwas für die Schule und der Gruppenarbeit benötigen, aber das dies ja nicht stimmte muss ja nicht jeder wissen. Also stieg ich an der Station aus wo es günstig Schreibkram gab. Aber nachdem ich mich von Yami entfernte, stieg ich schnell wieder ein und ließ Yami nicht aus den Augen. Wir stiegen in Tokio an einen Park aus. Ich suchte schnell ein kleines Versteck damit er mich nicht bemerkte und folgte dann auf einigen Metern Abstand. Am Brunnen sah ich dann, das ein Mädchen auf Yami zulief und ihn freudestrahlend umarmte. Er blieb steif stehen und erwiderte nichts. Nachdem das Mädel von ihm abgelassen hatte, hakte sie sich bei ihm ein uns sie liefen den Park entlang bis zu einem Café in das sie sich setzten. Ich setzte mich etwas abseits auf eine Parkbank und schlug eine Zeitschrift auf, die ich mir sicherheitshalber mitgenommen hatte. Zum Glück kannte ich sie bereits, dass ich meine volle Aufmerksamkeit den beiden witmen konnte. Das Mädchen schien auf ihn einzureden, während Yami nur regungslos da sass und sich zutexten lies. Das ging ungefähr eine ganze Stunde so, bis das Mädchen schließlich aufstand, ihn, soweit ich das von hier beurteilen kann,küsste und dann winkend verschwand. Irgendwas rief sie ihm hinterher aber ich verstand nicht was es war. Kurze Zeit beobachtete ich noch Yami bevor ich mich dann verdrückte und zurück fuhr. Natürlich machte ich auf der Rückfahrt noch einen Stop bei dem Schulhändler. Den restlichen Tag verbrachte ich dann in der Stadt und lief ziellos umher und schaute mir die Läden an. Gedanklich war ich jedoch noch bei dem Gespräch von Yami und dem Mädchen. Den Tag darauf machte ich es genauso, jeden Tag eine neue Ausrede um ihm dann später zu folgen. Abends ging Yami wie gewohnt noch im Restaurant arbeiten, aber weiterhin sprach er kein Wort mit mir. Als die Woche so langsam aufs Wochenende zu ging, ging Yami erneut in die Stadt und erneut folgte ich ihm. Was ich bisher rausbekommen hatte war nur, dass die beiden in irgendeiner Beziehung zueinander stehen, wovon Yami aber scheinbar alles andere als glücklich ist. Ich war so in Gedanken versunken das ich erst spät bemerkte das Yami aus meinem Blickwinkel verschwunden war. Ich seuftzte und ließ mich in meinem Sitz zurück sinken. Ich beschloss kurzerhand mit dem Zug nach Kyoto zu fahren und allein dort den Tag zu verbringen. Es wird eben nicht so lustig wie mit Yami zusammen aber Kyoto hat einfach einen tollen Aussichtspunkt. Als der Zug in Kyoto ankam und ich gerade ausstieg und mich orientieren wollte,ergriff plötzlich jemand meine Hand und zerrte mich mit sich mit. Ich folgte dem Arm und erkannte Yami der mich mit sich zog. Ich war doch etwas verwundert über sein plötzliches erscheinen, sagte aber nichts und ließ mich mitziehen, froh darüber das er überhaupt noch Kontakt mit mir wollte. „Wenn du schon jemanden hinterher schnüffelst, dann mach es doch mit Sorgfalt das man dich nicht dabei erwischt.“, murmelte er. Ich blieb erprobt stehen, erstaunt das er darüber Bescheid wusste. Ein kurzer Ruck zerrte mich mit und beinahe wäre ich über meine eignenen Füsse gestolpert. „Seit wann weißt du das denn?“, fragte ich erstaunt. Er sagte kein Ton, erst als wir in den Park ankamen, wo wir damals die Gruppenarbeiten machten, blieb er stehen und hielt Ausschau nach einer Sitzgelegenheit.Etwas abseits am Waldesrand entdeckte er eine Bank und zog mich mit sich. Er setzte sich auf sie und schwieg. „Es tut mir Leid, Yami. Ich wollte dir nicht folgen und schnüffeln und so. Aber dein Verhalten war so unnatürlich das ich mir Sorgen um dich machte.“, versuchte ich mich zu entschuldigen. „Kauf dir das nächste Mal eine aktuelle Zeitschrift die du nicht bereits schon 4 Mal gelesen hast.“, kam es trocken von Yami. „Oh...“, brachte ich nur heraus. „Dann wusstest du alles von Anfang an? Tut mir echt Leid das ich kein Wort gesagt habe.“, entschuldigte ich mich erneut bei ihm. Er klopfte auf die linke Seite der freien Bank damit ich mich setzen sollte. Ich tat dies und beobachtete ihn. Er schloss einen Augenblick die Augen und atmete mehrmals durch. „Ich sagte dir doch, dass ich das Wochenende familäre Sachen klären muss. Das Mädchen gehört leider mit dazu.“, begann Yami zu erzählen und ich lauschte aufmerksam, „Das Mädchen ist meine Verlobte.“ Damit herrschte Stille. Ich sah wahrscheinlich in dem Moment aus wie ein Alien als ich das hörte. „Dei...deine...Ver.. Verlobte? Das Mädchen ist deine Verlobte?“, stieß ich hervor und Yami nickte nur. „Da... das.. erklärt natürlich einiges.“, brachte ich stockend hervor, „Davon hast du mir aber nie etwas erzählt?!“ Yami seufzte kurz: „Ich wusste zwar das ich von Kleinkind an mit jemanden verlobt sein soll, aber ich habe immer gehofft das es nie wahr wird. Das Wochenende war dann der Fall das ich nach Hause bestellt wurde und vor vollendete Tatsachen gestellt wurde ohne gefragt zu werden. Ich soll mich täglich mit dem Mädchen treffen um sie kennenzulernen und mich sozusagen schon an sie gewöhnen.“ Ich konnte meinen eignen Augen nicht trauen was ich da hörte. „Du bist nicht mal gefragt worden ob dir überhaupt das Mädchen gefällt? Das finde ich aber sehr ungerecht von deinen Eltern einfach so über deinen Kopf hinweg zubestimmen. Aber das Mädchen sieht doch hübsch aus,so von weitem was ich gesehen habe. Hast du denn an Mädchen gar kein Interesse?“, fragte ich vorsichtig bei Yami nach. Dieser schüttelte den Kopf: „Das ist es nicht. Klar das Mädel ist wirklich hübsch, süss und hat einen klasse Charakter und ist gegenüber allen aufgeschlossen.“,erklärte er mir dann, „Das Problem ist, dass ich mich schon in jemand anderes verliebt habe und dieser Person mein Herz schenken will...“ Dann brach er in schweigen aus und sah zu Boden. „Weiss diese Person denn schon davon?“,fragte ich erneut doch Yami schüttelt nur den Kopf, „Und wenn du deinen Eltern das sagst? Das du nicht Heiraten kannst weil du das Mädchen nicht liebst? Meinst du die würden das nicht verstehen?“ Erneutes Kopfschütteln. „Meinen Eltern ist es egal, bei denen ist Liebe und Status nicht gleichzusetzen. Ihnen ist es wichtig das ich jemand heirate der ein gutes Ansehen hat, da spielt die Liebe keine Rolle.“, erzählte er leise. „Und das Mädchen? Weiß das, das du jemanden anderen liebst?“, fragte ich nun auch das nach und Yami nickte: „Sie sagte, dass sie mich verstehen kann, und wir uns eben nur treffen damit unsere Eltern zufrieden sind.“ Ich lehnte mich zurück und schaute in den Himmel. „Ich wusste nicht das soviel Chaos bei dir herrscht. Tut mir Leid, hätte ich das gewusst, dann hätte ich dich unterstüzt wo ich nur kann. Ich bin ein schlechter Freund.“, versuchte ich mich erneut zu entschuldigen aber Yami winkte nur ab: „Schon okay, ich wollte dich ja damit auch nicht belasten, deswegen habe ich dir davon nichts erzählen wollen. Tut mir Leid.“ Ich schüttelte diesmal den Kopf und schwieg dann aber. „Kann ich dich etwas fragen?“, versuchte ich dann das Thema zu wechseln und Yami nickte. „Erzählst du mir über die Person, in die du dich verliebt hast? Ich bin neugierig wer dir den Kopf verdreht hat.“, grinste ich ihn neugierig an und er wurde leicht rot im Gesicht. „Naja, die Person ist ganz lieb und stets hilfsbereit. Ich weiß nicht irgendwann hab ich es bemerkt das ich mich in sie verliebt habe. Aber ich traue mich nicht der Person das zu gestehen, weil mir die Freundschaft der Person ebenfalls wichtig ist. Also sage ich lieber nichts.“, erklärte er mir und ich nickte verständnisvoll. Den restlichen Tag verbrachten wir damit in Kyoto die Seele baumeln zu lassen. Wir sprachen nur noch über Gott und die Welt und als die Sonne so langsam unterging machten wir uns auf den Weg zurück zum Wohnheim. Die Rückfahrt verlief recht ruhig und ich schaute mir die Landschaft an, auch Yami schaute diesmal die Landschaft und war nicht, wie beim letzten Mal, eingeschlafen.
Die Wahrheit
Nachdem wir an der Schule ankamen, gingen wir gemeinsam in unser Zimmer und die Tage darauf geschah auch nichts seltsames, alles war wieder beim alten. Yami traf sich täglich mit dem Mädchen wie abgemacht und ich folgte ihm auch nicht weiter. Die letzten Male lud er mich sogar ein mitzukommen. Erst wollte ich ablehnen, aber er drängte so darauf das ich nicht anders konnte.
Treffpunkt war wie immer das Café im Park. Das Mädchen saß bereits da, als wir dazukamen. Sie stand sofort auf und begrüßte mich herzlich und stellte sich vor, ich tat es ihr gleich. Dann setzten wir uns dazu und aßen ein Stück Kuchen und tranken eine Milchschokolade dazu. „Das ist er also von dem du mir erzählt hast?, fragte das Mädchen, dass sich als Zyn vorstellte, Yami und dieser nickte leicht verlegen. Ich dachte erst, dass er von mir erzählte das ich Austauschstudent für ein Jahr sei oder so. „Ich frag mich bis heute noch wie ich es hierher geschafft habe.“, erzählte ich dementsprechend und Zyn sah mich erst verwirrt an, fing dann aber an zu lachen, was mich stutzig machte. „Okay, ich glaub dir nun.“, wandte sie sich an Yami und richtete dann ihre Aufmerksamkeit auf mich. „Erzähl mal was von dir“, forderte sie mich auf und ich erzählte ihr von Russland, dem Schultest, dem Gewinn und Flug hierher und von meinen beiden Freunden die es ebenfalls geschafft hatten. Das Mädchen hörte mir aufmerksam zu und kicherte zwischendurch wenn ich statt den japanischen Worte die englischen nahm, da sie mir auf Anhieb nicht einfielen, worauf ich mich auch sofort dafür entschuldigte. Dann entschuldigte sich Yami kurz und verschwand ins Café. Ich blickte ihm noch kurz nach und wandte mich dann wieder Zyn zu. Diese schaute mich mit einen ernsten Gesicht an. „Pass bloß auf, wenn ich mitbekomme das es Yami absolut schlecht geht, bist du dran. Hast du mich verstanden?!“, fauchte sie mich an. Im nächsten Moment hatte sie wieder ihr strahlendes Gesicht aufgesetzt als Yami wiederkam. Ich schluckte nur ein Augenblick und sah sie weiterhin an. „Und über was habt ihr geredet?“, fragte Yami neugierig? „Ach über nichts, wir haben der Natur gelauscht, nicht wahr Ryu?“, fragte sie mich und sah mich mit einem bösen Blick an. Ich nickte nur und pflichtete ihr bei. „Ich geh uns noch eine Kleinigkeit zu knabbern holen.“, sagte Yami eifrig und verschwand erneut im Café. „Jetzt mal Klartext du Russe. Ich lasse Yami nur zufrieden weil er sich in jemanden anderes verliebt hat, klar? Und glaub mir, kampflos so jemanden Süßes aufgeben würde ich niemals. Um so schwerer fällt es mir ihn gehen zu lassen. Du weißt ja das es eine arrangierte Verlobung ist.Und wenn ich mitbekomme das du ihm das Herz brichst oder anderweitig verletzt, dann komm ich zu dir und verletze dich doppelt so schwer.“, sagte Zyn wieder in einem ernsten Ton und sah mich direkt an. Dann stand sie auf und kehrte mir den Rücken zu. „Das Gespräch bleibt unter uns beiden Hübschen, wenn ich mitbekomme das du Yami davon etwas erzählst sehen wir uns eher wieder als die lieb ist und es wird kein angenehmes Treffen sein.“, sprach sie weiter. In diesem Moment kam freudestrahlend Yami wieder. „Tut mir Leid Süßer, aber das Handy hat eben geklingelt, dass ich nach Hause kommen soll schnell. Ich wünsche euch trotzdem noch einen schönen Nachmittag.“, lächelte sie ihn an und winkte noch bevor sie davon lief. „Schade das sie schon wieder weg muss.“, sagte Yami etwas enttäuschend und stellte das Knabberzeug auf den Tisch, „Dann ist mehr für uns zwei da.“ Lachte er mich an und sah mich dann fragend an: „Alles in Ordnung Ryu? Du siehst auf einmal so blass um die Nase aus. Geht es dir nicht gut?“- „Doch, doch, alles in Ordnung.“, wehrte ich nur ab und machte eine abfällige Handbewegung. Der restliche Tag verbrachten wir mit Schularbeiten und abends gings dann ins Bett. Ich lag schon im Bett und schaute zur Decke. Yami war noch in den Waschräumen. „Ich soll ihm nicht das Herz brechen, sie lässt ihn nur in Ruhe weil er jemand anderes liebt.... Ich versteh das alles nicht.“, redete ich laut mit mir und raufte mir frustriert die Haare.Ich blickte mich im Zimmer um betrachtete alles detailliert. Mich machte es doch neugierig wen Yami liebt, das dafür sogar eine arrangierte Verlobung den Bach runtergehen würde. Aber Yami sagte ja, dass ihm die Freundschaft wichtiger sei mit der Person. Das ergab doch alles irgendwie keinen Sinn. „..u? ... Ryu.....Ryu?..“, wurde ich aus meinen Gedanken gerissen und in die Realität zurück geworfen. Ich zuckte zusammen und schnellte nach vorn. Zu spät merkte ich das sich Yami vor mich gebeugt hatte und so geschah es das ich ihn versehentlich küsste. Ich zuckte zusammen und rutschte instinktiv nach hinten, was zur Folge hatte das ich mir den Kopf am Regal hinter mir stieß. Ich hielt mir den Hinterkopf und wippte vor Schmerz auf und ab. „Entschuldige Ryu, dass war keine Absicht. Warte ich hole was zum kühlen.“, sagte Yami und lief aus dem Zimmer. Ich wollte ihn noch zurück rufen aber er war schon weg. Ich rieb mir über die Stelle und setzte mich dann an den Bettrand. „Okay das Regal kommt definit weg.“, stellte ich die Diagnose klar. In dem Moment kam Yami mit einem Coolpad wieder. Er wickelte es in ein Handtuch und gab es mir. Ich bedankte mich bei ihm und legte es auf meinen Hinterkopf. „Also wenn das Sprichwort: Leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen, nicht stimmt dann lege ich Protest ein.“, beschwerte ich mich lauthals und Yami fing dann an zu lachen. Ich wollte gerade aufstehen und um ihm eine Lektion zu erteilen, dass man darüber nicht lacht, als mir beim vollendeten Stand auf einmal kurz Schwarz vor Augen wurde und ich das Gleichgewicht verlor. Das Ende des Ganzen bestand daraus, dass ich nach vorne kippte und Yami mich noch halten wollte, ich ihn aber schließlich unter mir begrub. „Hast du dir wehgetan?“, fragte ich ihn als ich merkte das ich sanft gelandet bin, aber er fing erneut an zu lachen und ich sah ihn fragend an. „Ich habe irgendwie so ein Deja-vue, dass wir das schonmal hatten nur andersherum.“, erinnerte er mich und in diesem Moment musste auch ich anfangen zu lachen. Dann raffte ich mich auf und setzte mich neben Yami. Auch dieser setzte sich auf und und rieb sich dann seinen Kopf. „Coolpak gefällig?“, fragte ich witzelnd oder dieser lehnte dankend ab. Dann herrschte ein Augenblick schweigen. Im nächsten Augenblick klopfte es an der Tür und ein Schulkamerad stand dort drin.Er erzählte Yami etwas auf japanisch, nur leider so schnell das ich nichts verstand. Dieser nickte nur und antwortete ihm, das er gleich komme. Ich sah Yami fragend an. „Die fragen nach ob ich im Restaurant aushelfen kann weil da 2 Kellner krank geworden sind.“, erklärte mir Yami, während er aufstand und seine Arbeitsklamotten zusammen suchte. Ich nickte nur verständnisvoll. Als er alles zusammenhatte ging er auf die Tür zu. Ich wünschte ihm noch viel Spaß und er nickte nur. Aber im nächsten Moment drehte er sich zu mir und und kam direkt auf mich zu. Ich war ganz überrascht als er sich vor mich beugte und mir einen sanften Kuss auf den Mund drückte. Dann flüsterte er mir etwas zu, was ich aber nicht verstand. Ich bat ihn das nochmal zu wiederholen doch er lächelte mich nur an und verschwand dann aus dem Zimmer zur Arbeit und ich saß alleine auf dem Boden des Zimmers und wusste immer noch nicht was Yami mir zugeflüstert hatte. Ich setzte mich wieder zurück aufs Bett und verharrte so einen Moment, dann raffte ich mich auf und beschloss noch etwas spazieren zu gehen. In Gedankenversunken merkte ich erst später wo ich landete, nämlich vor dem Restaurant. Ich beschloss kurzerhand mir dort etwas zu trinken zu bestellen. Als ich mich setzte und Yami mich entdeckte, kam dieser freudestrahlend auf mich zu und fragte was ich denn haben möchte. Ich bestellte mir nur eine Cola. Eine Stunde später, schloss schließlich auch das Restaurant und ich wartete auf Yami. Dieser verabschiedete sich von den anderen und stand dann neben mir. „Wollen wir?“, fragte er mich freudig und ich nickte nur. Nachdem wir einige Schritte gingen blieb ich stehen, Yami bemerkte dieses und tat es mir gleich. Er schaute mich verwundert an. „Yami? Kann ich dich was fragen?“, begann ich vorsichtig und sah ihn dann an. Er wirkte überrascht, aber lächelte darauf hin und nickte. „Vorhin im Zimmer..“, begann ich, „... da hast du mich doch geküsst und mir etwas ins Ohr geflüstert bevor du gegangen bist. Was war das?“ Ich hatte nun allen Mut in mir zusammengenommen um ihn das zu fragen. Er zuckte mit den Schultern und gab vor von nichts mehr zu wissen. Das machte mich um so wütender das er so tat als war da nichts. Ich ging mit entschlossenen Schritten direkt auf ihn zu und er stolperte aus Reflex zurück bis er an einer Mauer gelangte. Ich stand nun direkt vor ihm und schaute ihn ins Gesicht. Er versuchte den Blick von mir abzuwenden, in dem er den Kopf zur Seite drehte und zu Boden schaute. Er nahm sein Kinn in meine Hand und drehte den Kopf in meine Richtung, dass er gezwungen war mich anzusehen. „Los, sag schon. Du weißt sehr wohl wovon ich rede. Verkaufe mich nicht für dumm Yami.“, forderte ich von ihm doch dieser schwieg weiterhin. Der Daumen meiner Hand, die das Kinn festhielt, streichelte sanft über Yamis Lippen und schließlich beugte ich mich nach vorne und küsste ihn sanft auf diese Lippen, behielt ihn trotzdem im Auge. Er zog scharf die Luft ein und sah mich für einen Moment sehr überrascht an und wirkte angespannt. Dann löste sich seine Anspannung und auch sein Gesicht nach ein entspannenden Ausdruck an. Ich küsste ihn weiterhin aber nun mittlerweile nicht mehr sanft sondern fordernder. Meine Hand löste sich von seinem Kinn und streichelte seine Seite entlang nach unten was ihn kurzzeitig die Luft scharf einziehen lies. Dann löste ich meinen Kuss von ihm, die Hand hatte mittlerweile ihren Ausgangspunkt auf Yamis Hüfte eingenommen und blieb dort ruhig liegen. „Also was hast du vorhin gesagt?“, fing ich das Thema erneut an und schaute Yami erwartungsvoll an. Dieser schwieg weiterhin. „Yami!“, fing ich nun an zu drängen, „Du kannst es mir doch sagen. Ich werde dich nicht auslachen. Ich will dir doch als Freund zur Seite stehen und helf...“. Ich blieb erprubt im Satz stecken als mir eine Vorahnung kam. Nun ergab so langsam alles einen Sinn, das was mir Yami ins Ohr geflüstert hat, seine Reaktionen immer auf mich, die Worte von Zyn, das hier... Die Person die Yami liebt bin ich. Wie blind war ich eigentlich? Wieso ist mir das nicht eher aufgefallen. Mir kamen verschiedene Situationen in den Sinn, wo es mehr als deutlich zu sehen war... Wieso... Yami schien bemerkt zu haben zu welchem Schluss ich mittlerweile gekommen war, denn er versuchte sich von mir zu befreien. Da ich noch in Gedanken war, schaffte ich es nicht rechtzeitig ihn festzuhalten und Yami lief allein in Richtung Wohnheim. Ich blieb einen Augenblick noch so stehen um zu begreifen was gerade geschehen ist. Aber irgendwie war das im Moment zu hoch für mich. Als ich später aufs Zimmer kam, lag Yami bereits im Bett und schlief. Ich wünschte ihm noch eine gute Nacht und legte mich dann selbst zur Ruhe.
Die nächsten Wochen und Monate vergingen ohne Vorkommnisse und auch Yami benahm sich wie als wäre nichts gewesen zwischen uns. Das einzige was sich geändert hatte war, der er bei seinen Eltern war und die Verlobung ein für alle mal ablegte und mit Konsequenzen drohte.
Das Ende naht
So kam der Sommer und die Sommerferien nahten. Das hieß für uns, dass wir nach Hause fahren. Ich wäre ja gerne in Japan geblieben, aber die Schulregeln verboten einen Aufenthalt in den Wohnheimen, da in der Zeit alles renoviert,saniert und restauriert und verändert werden sollte.
Also war heute der letzte Schultag, natürlich hatte die Schule ein Fest organisiert mit Spiel und Spaß. Ich verbrachte die ganze Zeit mit Tala, Kai und Yami das Fest. Mittlerweile hatte ich Yamis indirekte Liebeserklärung schon längst wieder vergessen. Auch Seto erschien an diesem Tag noch auf dem Fest und hielt eine kurze Rede und mischte sich wenig später unters Volk oder besser gesagt zu uns. Das ganze Fest endete dann gegen 18 Uhr und die ersten verabschiedeten sich schon, weil deren Eltern mittlerweile eingetroffen waren. Zeugnisse sollte es natürlich auch geben, diese wurden aber mit der Post zugeschickt. Ich schaute dem Trubel noch etwas zu bis dann auch Yami sich von uns verabschiedete. Er erzählte noch, dass es ihm Spaß gemacht habe, dieses Schuljahr zusammen mit uns erleben zu dürgen und ich konnte mir wie Tala und Kai ein grinsen nicht verkneifen. Wir bedankten uns dann ebenfalls bei Yami für die viele Hilfe aber er winkte sie nur ab. Von Seto verabschiedete er sich mit einem höflichen Händeschütteln, Kai und Tala umarmte er zur Verabschiedung. Mich umarmte er ebenfalls und sagte mir, dass ich noch etwas japanisch lernen soll, damit auch der Rest klappt. Während Kai, Tala und Seto anfingen zu lachen konnte ich ihm nur die Zunge rausstrecken, als ob ich das nicht alleine auch wüsste. „Ich liebe dich.“, sagte er dann leise und küsste mich im nächsten Moment auf den Mund ohne Vorwarnung. Ich blieb wie erstarrt stehen und konnte meinen Ohren nicht trauen. Dann löste sich Yami von mir, lächelte mich an und lief zu den Toren und verschwand in der Menge. Ich blieb noch immer wie angewurzelt stehen und schaute ihm nach. „Davon hast du mir ja gar nichts erzählt.“, hörte ich Setos Stimme die neugierig klang. Als ich mich aus meiner Starre löste, warf ich ihm ein Blick zu. Er grinste mich nur an und erwartete eine Antwort. Mein zweiter Blick fiel zu Tala und Kai, die mich ebenfalls erwartungsvoll anschauten. „Ihr braucht doch nicht immer gleich alles zu wissen.“, antwortete ich ihnen, da mir nichts besseres einfiel und setzte mich in Bewegung. Die anderen folgten sogleich. Seto war so freundlich und brachte uns samt Gepäck zum Flughafen von dem wir aus in 3 Stunden losfliegen sollten, zurück nach Russland. Natürlich nutzen die 3 die Möglichkeit und versuchten mich noch weiter auszufragen über Yami, aber ich schaltete nur doch auf Durchzug und hörte ihnen nicht mehr zu. Als unser Flug aufgerufen wurde, machten wir uns auf dem Wege zur Security. Tala und Kai gingen als erstes durch, nachdem sie sich von Seto verabschiedet hatten. Ich verabschiedete mich nun auch mit einer Umarmung von ihm. Ich wusste jetzt schon das er mir fehlen würde. Ich seufzte schweren Herzen und wollte mich schon von ihm lösen. Aber er hielt mich weiterhin fest. „Werde mir bloß nicht untreu mein Süßer. Du gehörst nur mir alleine, hast du gehört?“, flüsterte mir Seto ins Ohr, war mir eine Gänsehaut brachte, „Ich liebe dich, Ryu.“ Ich wollte gerade etwas sagen als ich Setos Lippen auf meinen spürten. Ein leises Stöhnen entwich meinen Mund und Seto schien es registriert zu haben, denn er lies den Kuss intensiver werden und verlangte mit seiner Zunge sogar Eintritt. Natürlich gewährte ich ihm diesen. Dann löste er sich von mir und ich rang leicht nach Luft. Er grinste mich dann nur an und ließ mich los. „Wir sehen uns bestimmt mal wieder. Auf jeden Fall bleiben wir in Kontakt miteinander, versprochen?“, fragte er mich dann und sah mich erwartungsvoll an. Ich nickte nur und bedankte mich dann für das tolle Schuljahr in Japan und wusste das ich das Land gewiss vermissen würde. Genauso wie ich Yami vermissen würde und die Zeit mit ihm. Dann verabschiedete ich mich nochmals von Seto und folgte dann Tala und Kai. Was diesmal gut war, war das ich mit Kai und Tala in einem Flugzeug nach Moskau saß und nur in Moskau umsteigen musste auf ein Zug der bis nach Saratow fuhr. So konnte ich wenigstens noch die restliche Zeit mit den beiden Russen verbringen. Ich unterhielt mich mit ihnen und zusammenfassend konnte man sagen das Schuljahr war wirklich toll gewesen.
Daheim erfuhr ich das in 2 Wochen der Abschluss meiner Klasse sei und meine Mutter wollte wissen ob ich daran teilnehmen wollte oder nicht. Natürlich klebte seit meiner Rückkehr aus Japan mein kleiner Bruder Ty an mir und ließ mich nicht mehr aus den Augen. Sicherlich wollte ich mir die Abschlussfeier meiner Klasse nicht entgehen lassen. Als ich dann zum Vortreffen kam war ich doch recht überrascht wie viel sich geändert hatte. Ivana war nun mit Alex zusammen seit einem halben Jahr hatte nun auch K. eine Freundin und dementsprechend hatten sie weniger Zeit was ich durchaus verstehen konnte. Alex hatte ein Ausbildungsplatz bei einer Computerfirma in Moskau angeboten bekommen den er auch sofort annahm und Ivana hatte eine Stelle in einer Tierarztpraxis ebenfalls in Moskau gefunden. Dies führte also zum Entschluss das beide zusammen dorthin zogen und ich bekam sie auch nicht mehr zu Gesicht. Zwar schreiben wir uns zwischendurch mal, aber auch diese Kommunikation nahm immer mehr ab. K. wohnte zwar noch Zuhause, aber dadurch das er ständig auf Reisen war, da er ein Job für Kurier angenommen hatte, war er kaum daheim und wenn er daheim war, dann war meist seine Freundin bei ihm und dann wollte ich ihn auch nicht stören. Ich selbst hatte mich erst nach meiner Rückkehr aus Japan für eine Universität eingeschrieben aber ob ich ein Platz bekam stand noch offen zumal diese Kurse erst in einem dreiviertel Jahr beginnen würden. Ich hatte auch schon überlegt umzuziehen da hier in Saratow nichts mehr los war seit ich aus der Schule raus war, aber irgendwie konnte ich mich nie richtig entschließen. Zwar hatte ich mit meinen Eltern schon darüber geredet und diese gaben mir volle Unterstützung dabei..aber solange ich mit mir selbst nicht einig werden konnte, ließ ich es bleiben. Stattdessen nutze ich die Zeit eher damit mein Japanisch weiter zu verbessern und ich besuchte sogar Japanischkurse im Nachbarort um Yami schließlich zu beweisen, dass ich nicht auf der faulen Haut gelegen habe. Sowohl mit Yami als auch mit Seto hielt ich weiterhin Briefkontakt und Yami versprach, dass er mich mal besuchen kommen würde.
So meine lieben Leser, nach langer, langer Zeit hat nun auch diese Story ein Ende.
Ich danke euch für eure Geduld!
Dat Yami
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Ein Rückblick
Yami hatte sein Versprechen gehalten und kam Ryu besuchen.
Auch aus der Freundschaft zwischen Ryu und Yami wurde mehr.
Schließlich, nach Beendigung der Schule, entschloss sich Yami mit Ryu zusammenleben zu wollen.
Anfangs waren die Eltern von Ryu absolut dagegen und auch Ty protestierte lautstark, aber es half nichts.
Zusammen suchten sie sich eine Wohnung in Nowgorod-Weliki, versprachen aber regelmäßige Besuche abzustatten. Auch der Kontakt zu Kai und Tala blieb weiter aktiv. Zur Einweiungsparty kamen sie natürlich, einschließlich den Eltern, Ty und zur grossen Überraschung auch Seto, der sogar ein Geschenk mitbrachte.
Dabei handelte es sich um grosses Kyoto-Poster, das an dem Ort geschossen wurde, wo Yami und ich 2 Tage verbrachten.
Ich bedankte mich herzlich bei ihm und wünschte ihn für später eine angenehme Rückreise.
Auch meine Eltern fuhren abends heim und freuten sich schon auf den nächsten Besuch.
Zuletzt gingen Tala und kai, aber mit Drohung wieder zu kommen, was Yami und ich nur mit einem lachen bejahten.
Später hatte sich meine Mutter gemeldet, dass die Uni mich leider abgelehnt hatte. Ich fand es nicht so schlimm, schließlich habe ich mich bei einer Hochschule in der Stadt eingeschrieben die mich auch aufnahm. Nun studierte ich also. Yami hatte sich ein Job als Kellner in der Nähe genommen und hatte anfangs auch Russischunterricht an einer Volkschule genommen um im leben weiter zu kommen. Natürlich half ich ihm, so wie er mir geholfen hatte. Zu meinem bedauern musste ich feststellen, dass er schneller lernte wie ich japanisch.
Jetzt, nachdem ein Jahr vergangen war, und ich an die alte Zeit zurück denke, muss ich sagen, ich hätte nichts anders machen können.
Ich lebe mit einem Menschen zusammen, der mich liebt und ich ihn liebe.
Über die Hochzeit habe ich auch schon nachgedacht, weil egal wenn er mal Fehler macht, ich kann ihm nie böse sein. Vorallen hatte ich ja anfangs den größten fehler gemacht. Ich habe ja nicht gesehen, dass er mich liebt.
Ich hoffe das wird in Zukunft so bleiben und wir beide werden alt und erleben auch noch die letzten Stunden gemeinsam.