Schulbeginn
Schulbeginn
Nach dem wir wieder zurück im Hotel waren setzten wir uns noch in die Bar vom Hotel und tranken noch einen.
Der Samstag verging viel zu schnell als einem lieb war und so schrieben wir bereits schon sonntagmorgens.
Um 10 Uhr standen alle, die für den Wettbewerb angemeldet waren, auf dem Sportplatz wo wir begrüßt wurden.
Wie am Anfang, wurden wir von Seto begrüßt und er hielt eine Aufmunterungsrede. Nach etwa 10 Minuten bekam er von dem Leiter der Schule die Listen wo die aufgenommenen Schüler draufstehen. Dann rief Seto Schüler für Schüler auf und gratulierte den Schülern, die bestanden hatten. Auch Kai und Tala wurden aufgerufen und Seto gratulierte ihnen. Die Menge der Schüler nahmen Stück für Stück ab, mittlerweile war ich schon total nervös und überlegte ob ich doch durchgefallen bin. Schließlich war ich der letzte Schüler der auf sein Ergebnis wartete. Schließlich wurde ich doch noch aufgerufen und ging auf die Bühne. Seto wartete geduldig und grinste mich an als ich vor ihn stand. „Ich hätte dich ja gern weiter auf die Folter geschoben, aber irgendwann hat alles Mal ein Ende. Und so bekommst du nun auch dein Ergebnis.“, sagte er munter. Ich schluckte nur und sah ihn schweigend an. „Also wir wollen ja das auch dieses Fest mal beendet. Du kannst beruhig aufatmen das du die Wettkämpfe geschafft hast und auch die schulischen Fragen. Und zu deiner Erleichterung hast du die Prüfungen alle bestanden. Glückwunsch.“, gratulierte Seto mir schließlich. Total erleichtert umarmte ich ihn mit einem Mal. Er zog die Augenbraue hoch und sah mich an. „Sag bloß du hast Sehnsucht nach mir.“, fragte er mich leise ins Ohr. Ich bekam eine Gänsehaut und löste mich von ihm, sah beschämt zu Boden. „Ryu!“, riefen mir Tala und Kai zu. Ich drehte mich zu ihnen und grinste sie an. Dann schüttelte ich noch dem Rektor die Hand und griff mir die Erlaubnisbestätigung und ging zu beiden. Zu dritt verließen wir den Sportplatz und am Gelände stand derselbe Junge wieder und er nickte mir zu. Ich nickte ihm zu, zu meinem Übel bemerkte Tala es und schaute hin. „Sag mal, das ist doch derselbe Typ, der auch Kellner ist in dem Restaurant. Scheinst ihn ja zu kennen.“, hackte Tala los. „Nur flüchtig.“, antworte ich kurz und ging weiter. „ Aha! Ich denk du willst deinem Seto nicht fremdgehen.“, legte mir Tala sein Kopf von hinten auf die Schultern. Ich blieb stehen und drehte mich zu ihm um. Ich konnte sehen das Yami zu uns schaute, aber dann wendete ich wieder den Blick zu Tala. Dieser grinste mich an und drehte sich etwas. „Also damit wir eins klarstellen, Seto ist nicht mein Freund“, während ich das sagte, tippte ich ihn mit meinem Finger auf seine Brust, „Zweitens, will ich von dem Typen da“, dabei zeigte ich dann auf Yami, „absolut und überhaupt nichts.“, beendete ich dann meine Rede. Tala grinste mich noch immer an, dabei kam er mir aber immer näher. Ich wich etwas zurück bis ich schließlich an die Wand hinter mir stieß. „Was soll das werden wenn’s fertig?“, fragte ich Tala gereizt. „Naja, wenn du weder was von Seto willst, noch von dem da, dann darf ich ja die Ehre haben.“, erklärte er mir. „ Du hast sie doch nicht alle. Treib es mit deinem Kerl.“, fauchte ich ihn an, „Ich wird bestimmt nicht dein…“. Weiter kam ich nicht, denn mein Satz wurde von Tala unterbrochen der mich begann zu küssen. Ich riss die Augen auf und starrte ihn fassungslos an. Nach einigen Momenten löste er sich dann von mir und schmiegte sein Kopf an meinem Körper. Mein Herz raste und ich bekam kein einziges Wort heraus so starr war ich. Ich bemerkte nur das Tala den Kopf in die Richtung drehte, wo Yami stand. Auch ich tat es ihm gleich. Ich sah Yami total fassungslos d stehen und uns anschauen. Dann schaute er weg und rannte davon. Schließlich löste sich auch Tala wieder von mir. „Den bist du fürs Erste los, mein Lieber.“, sagte Tala zu mir und drehte sich von mir weg und ging zu Kai. Ich starrte Tala ebenso fassungslos an, wie Yami es zuvor tat. Nach einigen Sekunden hatte ich den Schrecken runtergeschluckt und wollte grade meine Predigt halten, als Seto zu uns stieß. „Na ihr hübschen, was macht ihr noch hier?“, fragte er und legte einen Arm um mich. Ich wurde mit einem Schlag rot und schaute zu Boden. „Ich glaube, dass sich jemand von der Schule hier, in deinen Freund verguckt hat.“, meinte Tala und sah mich grinsend an. Ich schwieg. Nun bemerkte ich auch den Blick von Seto auf mir. „Ich glaub, ich muss mich mal unter 4 Augen mit dir unterhalten. “, sagte er zu mir. „Aber Seto! Ich hab doch nicht mal was gemacht.“, protestierte ich. Aber ich griff meine Hand und ging mit mir weg. „Schönen Tag, euch zwei!“, rief Tala uns hinterher. Wir gingen das edle Restaurant. Ich schaute mich verwundert um. „Ich denke du wolltest mit mir reden, Seto?“, fragte ich verwundert nach. „Sag mal, freust du dich denn nicht, dass du bestanden hast? Das wollte ich eigentlich mit dir feiern.“, antwortete Seto und setzte sich mit mir an einen Platz am Fenster. Dort bestellte er uns beiden was zu essen, schließlich war es schon längst Mittagszeit und mein Magen machte sich auch bemerkbar. als das Essen kam, bedankte ich mich bei Seto für das leckere Essen und das er mich drauf einlud. Normalerweise hatte er ja wenig Zeit, aber die Zeit die er hatte, verbrachte er mit mir. Den restlichen Tag verbrachten wir in der Stadt und er zeigte mir die Stadt und erklärte mir einige wichtige Dinge. Schließlich neigte sich der Abend und wir gingen zurück zum Hotel. Dort sollte es die letzte Nacht werden bevor wir dann morgen in das Wohnheim der Schule ziehen würden.
Auf meinem Zimmer setzte sich Seto auf mein Bett während ich die Sachen zusammen packte für die morgige Reise.
Als ich damit fertig war, ließ ich mich neben Seto aufs Bett fallen und legte mich dann rücklings aufs Bett.
„Ist das Kätzchen etwa schon müde?“, scherzte er leicht. Ich drehte den Kopf zu ihm und sah ihn an. „Du hattest ja keinen Wettkampf eine ganze Woche zu machen“, murrte ich leise und schloss die Augen kurz. Im nächsten Moment spürte ich nur das Seto sich bewegte, was er machte, wusste ich nicht und öffnete deswegen wieder die Augen. Ich sah Setos Gesicht direkt über mir und wurde leicht rot. „Ich habe überlegt ob ich dir helfen soll dich zu entspannen~“, säuselte er leise und küsste mich dann. Er erwiderte den Kuss. Wie sehr hatte ich mich nach ihm gesehnt, wollte das aber die letzte Zeit nicht wahrhaben. Ich spürte wie mein Körper aufs Setos Berührungen reagierte. Seto streichelte mir sanft am Bauch entlang und wanderte hoch zum Hals. Mein Shirt entfernte er dabei spielend leicht. Dann fing er an mich zu Küssen und meinen Hals zu liebkosen und wanderte immer weiter runter. Bei meinen Brustwarzen machte er einen kurzen Stopp und leckte und saugte an ihnen. Dies ließ mich unweigerlich aufstöhnen und ich krallte meine Hände in die Matratze. Mit seiner Hand wanderte er weiter runter bis zur Hose und legte seine Hand auf die Beule, die sich mittlerweile in meiner Hose gebildet hatte. Erneut und diesmal lauter stöhnte ich. Mit einem Mal ließ er von mir ab und stand auf. Ich ließ ein enttäuschtes seufzen von mir hören was er zu belächeln schien. Er betrachtete mich noch kurz, wie ich so erregt da lag. „Ich hoffe das hat deiner Entspannung beigetragen“, sagte er und grinste mich dabei an. Dann verließ er mit einem „Träum gut mein Betthäschen“ das Zimmer und ließ mich allein. Ich versuchte mich wieder unter Kontrolle zu bekommen und hoffte, dass meine Erregung wieder nachließ. Nach etwa zwei Minuten beschloss ich dann eine eiskalte Dusche zu nehmen um damit wieder runterzukommen. Ich stand vielleicht 5 Minuten unter der Dusche bis wieder alles in Ordnung war. ich trocknete mich ab und zog mir meine Short an und legte mich ins Bett. nach kurzer Zeit schlief ich dann schließlich ein.
Der nächste Tag ging schon am frühen Morgen stressig los. Um 7 Uhr wurden wir abgeholt mit einem Bus um darin die Sachen zu verstauen und um 8 Uhr war dann der erste Schultag zu dem wir pünktlich sein sollten. Ich trottete mit meiner Tasche zur Lobby und überreichte den Schlüssel an die Rezeption, die sie dankend entgegen nahm.
Dann ging ich weiter zum Bus, packte meine Sachen rein und stieg ein. Tala und Kai waren noch nicht da. nach etwa 10 Minute warten kamen dann auch die beiden an und schließlich war der kleine Bus komplett und fuhr zur Schule.
Zu dritt unterhielten wir uns während der ganzen Busfahrt, weil aufgeregt waren wir alle irgendwie. Schließlich kam der Bus an, wir räumten die Koffer in das Wohnheim und gingen dann alle zum Schulgebäude.
Dort wurden wir vom Direktor begrüßt und eingeweiht. Dann gab es eine kurze Schulführung und schließlich wurden wir in unsere Klassen eingeteilt. Leider war ich nicht in derselben Klasse wie Tala und Kai was mich leicht traurig stimmte. Als ich der Klasse vorgestellt wurde erkannte er Yami wieder, der mich anlächelte. Dann setzte ich mich auf den Platz, den mir die Lehrerin nannte, dieser war direkt vor Yami. Dadurch, dass wir zuvor eine Schulführung bekommen hatten dauerte der Unterricht nicht sehr lange und die Pause wurde eingeläutet. Ich blieb auf meinem Platz sitzen und schaute auf den Zettel, wo unseren Stundenplan drauf verzeichnet war.
Nach 90 Minuten war dann die Schule aus und ich ging in die Richtung aus der ich zu Schulbeginn gegangen bin. Tala und Kai hatte ich seit der Begrüßung nicht mehr gesehen. Betrübt trappte ich zum Wohnheim hin und schaute auf der Liste in welches Zimmer ich eingeteilt wurde. Ob es Zufall oder Schicksal war, wusste ich nicht aber mein Zimmerpartner war niemand anderes als Yami. Ich geh zum Zimmer und öffnete dieses. Mein Gepäck stand bereits drinnen und Yami war noch nicht da. ich räumte langsam meine Sachen aus und in den Schrank rein. Ich hätte vielleicht noch schauen sollen wo Tala und Kai waren in welchem Zimmer von den vielen hier, tat es aber nicht.
Als ich meine Sachen alle weggeräumt hatte, ließ ich mich auf mein Bett fallen und ruhte mich kurz aus.
Etwa eine halbe Stunde später kam dann Yami ins Zimmer und begrüßte mich. Wir versuchten uns mit Händen, Füßen und was uns Gott noch gegeben hatte zu unterhalten, was aber nicht so gelang wie erhofft. Und schließlich legten wir uns dann schlafen, da morgen früh dann wieder Schule war.