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Melting Snow

Und still umtänzeln sie dein Herz [KaRe]
von

Vorwort zu diesem Kapitel:
Projekt: Weihnachtskalender-Wichteln inklusive Challenge des KaRe-FF-Zirkels
http://animexx.onlinewelten.com/community.php/KaiXRay_FFZirkel/beschreibung/
Wichtelopfer: KirrikaYuumura a.k.a. KiYu-chanabgemeldet
Wörter, die verwendet werden müssen: Kaffee und Schlafentzug
Genre/Warnung: Ehto ... ich als Autor bin immer eine Warnung Wert. ^_^; Und Genre? Keine Ahnung, hat das überhaupt 'n Genre...?
Disclaimer: Hiwatari-kun und Kon-kun sind nicht meins, sondern Aoki-senseis. Wären sie meins, dann gäbe es in BeyBlade weniger Kreisel und einen besseren Zeichenstil und mehr eindeutiges KaRe und ... *stocktz* Uh, neh, gehört nicht hierher. ^_^; Wörter sind Wichtelopfer-chans und für die Idee+Umsetzung darf man mich erschlagen. ^.^

Kommentar: Jah. Die Titelfindung dauerte länger als Plotfindung und FF-Schreiben selbst! O_O; Scary, es ist schwer. Vor allem wenn es draußen dann auch noch schneit ... grah. Fiel nicht leicht, Weihnachtliches schreiben zu wollen – bin aus der Übung und das letzte Jahr ist so schnell verflogen und ... *abschweif*
Ah, neh, KiYu-chan: ist für Dich (Beschwerden und Morddrohungen Du-weißt-also-an-wen <3) und~ ich hoffe, dass es wenigstens etwas gefallen wird. War eine sehr, sehr schwere Geburt. Und weicht von der üblichen Idee auch deutlich ab ... mah. (Ich meckere zu viel rum.)
(Danke für die Wörter! Die sind so vertraut ... *_*;)

PS: War ursprünglich auch irgendwie länger geplant gewesen ... na ja. Wie immer hat sich alles selbständig gemacht. Sorry! >_<~

Danke auch diesmal an Nee-sama, für die Beta, neh? <3 Daisuki~!


Fröhliche~ Weihnachten, KiYu-chan! ((^0^)/) Komplett anzeigen

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~Merry Christmas 2oo7~

+ Melting Snow +

~Und still umtänzeln sie dein Herz~
 

„Kaffee! Jemand frischen Kaffee?“

Der Angestellte lief bestimmt schon zum dritten Mal durch das Abteil und wieder rissen ihm die Passagiere das Heißgetränk regelrecht aus den Händen.
 

Auch er hatte bereits seinen Dritten.
 

Natürlich war es Wucher – für denselben Preis hätte er im Café um die Ecke drei Tassen anstatt eines Pappbechers bekommen. Und er hätte dort eindeutig besser geschmeckt. Deswegen hatte er auch zwei volle Thermoskannen im Handgepäck dabei gehabt – wobei er eigentlich davon ausgegangen war, dass er diese sicherlich nicht leer bekäme.
 

Irrtum.
 

Von Minute zu Minute war seine Nervosität nur gestiegen und damit auch das Bedürfnis nach einem Beruhigungsmittel: Koffein.

Denn auf ihn wirkte die Aufpuschdroge seines Liebsten eher beruhigend. Kaffee schmeckte nach Kai.
 

Unruhig fuhr er mit den Fingerspitzen über seine malträtierten Lippen.

Nicht nur, dass sie schon wieder so schrecklich trocken waren, machte der ständige Kaffeekonsum das auch nicht gerade besser.

Außerdem konnte er es nicht unterlassen immer wieder auf ihnen herumzukauen.

Grässliche Angewohnheit.
 

In seinem Koffer hatte er noch diese Kaffeebohnen mit Schokoladenüberzug. Doch würde er nun aufstehen, bekäme der Herr zu seiner Rechten mit reichlich Körperumfang bestimmt wieder eine Krise. Die letzten beiden Male schon hatte er einen Riesenaufstand gemacht und das nur, weil er gebeten hatte ihn doch bitte durchzulassen.

Der hohe Kaffeekonsum forderte in regelmäßigen Abständen auch gewissen Bedürfnissen nachzugehen.

Nur, weil dieser Kerl den Platz neben ihm reserviert hatte und ihm offenbar nicht passte, dass er ihn wirklich freundlich darauf aufmerksam gemacht hatte, dass man ihn regelrecht zu zerquetschen drohte, wie man ihn hier so stark ans Fenster drängte, hatte er gleich so ausrasten müssen.

Vielleicht bekam ihm der schon ungesund hohe Kaffeekonsum auch nicht mehr und er war reizbarer als sonst.
 

Kaffee.
 

Wann hatte er eigentlich angefangen diesen regelmäßig zu trinken?
 

Als ich das erste Mal mit Kai aus gewesen war.
 

Und wann, es als Beruhigungsmittel zu missbrauchen?
 

Als ich verstanden hatte, wie anstrengend eine Beziehung mit Kai sein kann.
 

Würde dieser Kerl neben ihm nicht noch einen zusätzlichen Stressfaktor darstellen, hätte er sicherlich gar nicht erst so viel davon getrunken.

Musste das alles auch noch heute so vor sich gehen, wo er für seine Verhältnisse sowieso wirklich außerordentlich schlecht gelaunt war?
 

Wäre er wie Kai, dann würde er sich das sicherlich nicht gefallen lassen.

Aber er war nicht Kai. Er war Kon Rei. Der nette Kerl von nebenan, der nie einen Aufstand machte.

Der sich immer, irgendwie zusammen zu nehmen wusste.
 

Und eigentlich war es gar nicht so schrecklich. Diese Person konnte doch gar nichts dafür, dass er sich mal wieder über seinen Freund aufregte.
 

Kai.
 

Was fiel diesem Mistkerl eigentlich ein?!

War er es nicht gewesen, der letztens noch Beschwerde eingelegt hatte, dass sie sich zu wenig sahen?

War es nicht Kai, der hier die größeren Probleme mit der Distanz hatte?

Der Fernbeziehung?
 

Und war es nicht Kai gewesen, der ihn dazu ermutigt hatte, auf der anderen Universität zu studieren, damit er irgendwann einmal seinem Traumberuf nachgehen konnte?

Er selbst war schließlich willens gewesen, zu bleiben und eben nur die zweite Wahl zu nehmen. Dann wären sie in derselben Stadt geblieben.

Aber es musste ja dieser Großkotz von seinem Freund sein, der eins auf verständnisvoll und fürsorglich machte.
 

Wie lächerlich sich das schon anhörte.
 

Kai und fürsorglich. Das passt doch gar nicht zusammen.
 

Ein Heuchler war er! Und ein Idiot dazu!
 

… jedoch war Rei selbst nicht minder ein solcher.

Eigentlich kannte er Kai nun schon sehr lange. In den sieben Jahren, die sie miteinander verbracht hatten, war ihnen genügend Zeit gegeben worden einander kennen zu lernen. In den darauf folgenden drei Jahren jedoch, die sie schon ein Paar waren, hatten sie diese Möglichkeit erst recht wahrgenommen.
 

Er hätte wissen müssen wie sein bescheuerter Freund eigentlich tickte.

Schließlich hatte er schon damals immer eins auf cool und unnahbar gemacht.

War es nicht Rei selbst gewesen, der durch diese Fassade durch zu blicken verstanden hatte?

Der sich nicht abschrecken ließ und schließlich doch das Wesen dieses Mannes zu ergründen schaffte?
 

Wäre es da nicht seine Pflicht gewesen, bei ihm zu bleiben, wo er doch so genau wusste, wie stark liebesbedürftig dieser Vollidiot doch war?
 

Er hatte das Bedürfnis zu weinen. Doch er wüsste nicht zu sagen, ob nun vor Schuldgefühl, Enttäuschung, Ärger oder gar Angst.
 

War er wirklich so weit, diesen Menschen zu verstehen?
 

Das hatte er sich besonders in den letzten Monaten eingeredet, seit das Semester angefangen hatte.

Er wollte sich einreden, dass Kai zu seinen utopisch klingenden Worten stehen würde. Dass es diesem nichts ausmachte, wenn sie in verschiedenen Städten wohnten, vier Stunden Zugfahrt auseinander. Dass es für diesen wirklich genügte, wie sie sich unter der Woche hauptsächlich über Kurzmitteilungen verständigten und an Wochenenden auch mal Zeit für ein Telefonat blieb. Dass ihm seine physische Präsenz nicht so schrecklich fehlen würde, wie es der Ausdruck in den geliebten Augen hatte damals schon vermuten lassen, als er ihn zum ersten Mal zum Bahnhof gebracht hatte.
 

Vielleicht war er auch der alleinige Vollidiot.
 

Er hatte doch gewusst, dass Kai im Grunde sehr viel Aufmerksamkeit brauchte. Ihm war klar, dass sein Freund in diesem Punkt wie ein kleiner Junge war: bekam er nicht ausreichend Zuwendung, dann fühlte er sich ungeliebt. Und das in einem Ausmaß, in dem man es bei einem erwachsenen Mann nicht vermuten würde.

Die Elternliebe, die diesem Mann in Kindertagen verwehrt geblieben war, hatte ein Loch in ihn gerissen. Eine Leere, die permanent gefüllt werden wollte, da ansonsten ein Schmerz entstand, welchen dieser Mensch nicht ertrug.
 

Nach außen hin ließ Kai nichts davon erkennen.

Es waren Kleinigkeiten, die seine Sehnsucht und das Nähebedürfnis einem allmählich zu Bewusstsein haben dringen lassen.

Er war kein Mensch, der mal eben ankäme und sich umarmen ließe oder ankuscheln würde.

Auch Schmusen hielt er für weibisch.
 

Doch wenn Rei die Initiative ergriff, indem er diese körperliche Nähe einfach herstellte – dann merkte er daran, wie Kai ihn in den Armen hielt, dass jener sich diese eigentlich noch fast stärker zu wünschen schien als er selbst.
 

Manchmal zerriss es ihm regelrecht das Herz.
 

„Eh? Was soll das heißen, Du schaffst es nicht?“
 

„Tut mir leid, aber Du kannst ja mit deinen Kommilitonen feiern. Vielleicht sehen wir uns ja zu Silvester.“
 

Als würde er Weihnachten mit seinen Kommilitonen verbringen wollen. So sehr er die anderen auch sympathisch fand, welche ihn immer wieder irgendwo mit einluden, die von seinem Freund wussten und ihn aufzogen, jedes Mal, wenn er sich über eine SMS von diesem freute – Weihnachten, das wollte er mit eben diesem Freund verbringen.

Außerdem war es endlich eine Gelegenheit, sich über einen längeren Zeitraum hinweg zu sehen. Nicht nur mal eben am Wochenende, was durch ihr Studentenbudget leider seltener der Fall war, als sie das gern gehabt hätten.
 

Was fiel Kai eigentlich ein?!
 

Diese Aussage nervte ihn nun schon seit dem Abend des Vortages. Er konnte sich nun nicht einmal mehr erinnern, was er Kai daraufhin noch geantwortet hatte. Irgendwann hatte Rei jedoch aufgelegt – und nur wenige Augenblicke später war er zum Bahnhof losgeeilt, um am Automaten noch ein Ticket zu besorgen.

Nun saß er hier. Neben diesem ätzend gelaunten Kerl, zusammen mit so vielen anderen Menschen im Abteil, die alle ausgerechnet in der Nacht vom 22. auf den 23. Dezember in genau diesem Zug unterwegs sein mussten.
 

Kurzzeitig zierte doch ein Grinsen seine Lippen, als er sich vorstellte, sie alle liebten einen Kai, zu dem sie nun überstürzt aufgebrochen waren.
 

Leise seufzte er auf und sah weiterhin aus dem Fenster. Bei Nacht war nicht mehr sonderlich viel zu erkennen – und dennoch erkannte er die glitzernden Eiskristalle, die leise vor dem Hintergrund des dunklen Nachthimmels tanzten. Ihm war, als umtanzten sie auch sein Herz.
 

Als läge auch auf Kais und seiner Beziehung eine dünne Schneeschicht, die immer massiver zu werden drohte.

So kalt.

So traurig.
 

Eigentlich wollte er ihm nicht sagen, dass er kam. Sondern einfach vor seiner Tür aufkreuzen – und mit ihm schimpfen.

Ja, ihm spukte nach wie vor so vieles im Kopf umher, was er loswerden wollte. Angenehme wie auch unangenehme Angelegenheiten, die zur Sprache gebracht werden wollten.

Er wollte ihm den Kopf waschen, ihm klar machen, dass er ihm fehlte – dass er sich nach ihm sehnte, ja, regelrecht verzehrte – und, dass ihm viel daran läge, jede Möglichkeit wahrzunehmen um bei ihm zu sein. Wie sehr er ihn doch vermisste. Und wie auch er spürte, dass es ihn quälte wenn er ihn über so lange Zeiträume hinweg nicht sah. Trotzdem wollte er ihm Vorwürfe machen, dass er ihn so abgespeist hatte. Erst über Tage hinweg mit knapp angebundenen Antworten und dann wollte er ihn auch noch zu Weihnachten verschmähen.
 

Rei war nicht perfekt. Auch er bemühte sich, Kai vorzugaukeln, dass er das mit der Fernbeziehung sehr gut überstand.

Vielleicht gab er seinem Freund genau dadurch das Gefühl, er würde ihn nicht so sehr brauchen wie anders herum.

Und vielleicht wollte ihm dieser genau deshalb deutlich machen, dass er das auch locker wegsteckte, ihn nicht unbedingt sehen musste.
 

Sie liebten sich. Das wussten sie. Und eine große, geographische Distanz würde keine solche zwischen ihren Herzen schaffen.
 

Hoffte er.
 

Allmählich fühlte es sich an, als würden sich die Schneeflocken auch auf seinem Herzen niederlassen. Eine dünne Schneeschicht bilden, die durch ihre Kälte schmerzte.
 

Fünf Minuten später hielt er das Handy doch wieder in der Hand, um nur eine kurze Nachricht zu verschicken. In einer Viertelstunde sei er am Bahnhof. Dann schaltete er es auch schon wieder ab.
 

Kai brauchte von seiner Wohnung nur zehn Minuten bis zum Bahnhof. Vielleicht würde er jedoch längst schlafen, so dass er die SMS gar nicht las. Dann würde er ihn aus dem Schlaf reißen, wenn er mit Sack und Pack vor seiner Tür stünde und wie ein Irrer seine Klingel vergewaltigte.

Jedoch würde ihn das noch am wenigsten stören. Er hatte schließlich auch die letzten Nächte an Schlafentzug gelitten, weil Kai ihn mit Ignoranz strafte und ihm dann auch noch das, eigentlich vor Wochen, abgemachte Treffen zum Heiligabend absagte. Skrupel hatte Rei auf diesem Gebiet also keine.
 

Der Schneeflocken wurden immer mehr, als seine Station endlich angesagt wurde. Die ersten Augenblicke lang rührte er sich nicht einmal, als ginge ihn das nichts an.

Zu versunken war er in Gedanken, denn allmählich kamen ihm Zweifel auf, ob es denn auch so klug gewesen sei, ohne Vorankündigung in den nächsten Zug gestiegen zu sein, den er bekommen konnte. Vielleicht hatte Kai tatsächlich irgendetwas Wichtigeres vor und hatte deshalb keine Zeit für ihn. Er konnte sich beim besten Willen nichts Derartiges ausmalen – und wenn, dann hätte er ihn doch aufklären können, was er nicht getan hatte.

Und wenn er sein Weihnachtsfest schlichtweg alleine oder mit jemand anderem verbringen wollte?
 

Wenn er jemanden gefunden hatte, der ihm diese benötigte Nähe gab, anstatt so viele Kilometer weit weg auf einer anderen Universität zu studieren?
 

Seine Hände zitterten leicht, als er schließlich doch seine Jacke anzog und den Schal umlegte. Die Handschuhe verblieben im Handgepäck, während er seinen Sitznachbarn diesmal leiser, höflicher darum bat, die Plätze doch schon zu tauschen. Schließlich würde am Fenster niemand mehr auf dieser Strecke sitzen und er würde ihn nicht unnötig belästigen wenn er nachher seinen Koffer oben herunter holte.
 

Diesmal gab es keinen Aufstand.
 

Obwohl es die letzten Minuten seiner Reise waren, kamen ihm diese länger vor als die ganze Fahrt an sich. Ihm wurde ein wenig schlecht, der Kaffeegeschmack auf seiner Zunge war auf einmal sehr dominant. Konnte auch daran liegen, dass er den ganzen Tag nichts gegessen hatte. Nicht, dass er es nicht versucht hätte. Er hatte nur ums Verrecken keinen Bissen herunter bekommen.
 

Als der Zug endlich hielt, half ihm sein Sitznachbar sogar, den Koffer herunter zu nehmen. Mit seinen zittrigen Armen drohte er, den anderen sonst bei diesem Akt zu erschlagen. Höflich bedankte und entschuldigte er sich, wünschte dann noch eine angenehme Weiterreise.

Die wenigen Schritte, bis er den Wagen schließlich verließ, kamen ihm vor wie ein ganzer Marathonlauf.
 

Warum auf einmal all diese Zweifel?
 

Es war kalt und die frische Nachtluft trug nicht unbedingt zur Besserung seines Zustandes bei. Seine Finger waren einzige Eiszapfen, die den Koffer krampfhaft umklammert hielten. Er wagte es nicht einmal sich umzusehen.
 

Was, wenn er nicht hier sein würde? Schaffte er dann überhaupt den Weg bis zu seiner Wohnung?
 

Ich Idiot.
 

„Rei!“, hörte er plötzlich seinen Namen. Diese wohlbekannte, geliebte Stimme, die ihn rief, klang entsetzt.

Überrascht. Überwältigt, ungläubig. Aber nicht verärgert.
 

„Rei“, sprach ihn der andere an, als er vor ihm Halt gemacht hatte. Rei war nur zusammen gezuckt, traute sich jedoch gar nicht, aufzusehen.

Doch das schien seinen Freund nicht zu interessieren, der ihn, sobald er bei ihm angekommen war, stürmisch in seine Arme schloss und feste an sich drückte. Seine Finger krallten sich regelrecht in Reis Jacke fest. Das war Kais Art, ihn regelrecht krampfhaft festzuhalten. Als habe er Angst, jemals wieder loszulassen und ihn dadurch zu verlieren. War es nicht dasselbe Gefühl wie jedes andere Mal, dass er ihn so gehalten hatte?
 

Er fühlt sich so warm an …
 

„Du hast mir gar nicht gesagt, dass Du … oder auf welchem Gleis … ich musste Dich suchen, zudem, diese Uhrzeit? Du hättest doch früher was sagen können, ich–“
 

All diese Worte gingen an Rei vorbei.

Er hatte so vieles sagen wollen, doch nun bekam er den Mund nicht einmal mehr auf.

Seine Hand löste sich vom Griff des Koffers, damit seine Arme sich um den Körper legen konnten, auf den sie so lange hatten verzichten müssen.

Alles, was ihm vorhin noch zu sagen wichtig gewesen war, schien nun bedeutungslos.

Seine Finger krallten sich fest in die warme Winterjacke seines Freundes und er zitterte leicht.
 

Diese Dummheit. Sie passten wirklich perfekt zusammen.
 

Ein leises Schluchzen drang aus seiner Kehle und er versteckte sein Gesicht in der Halsbeuge seines Liebsten.

Er hatte ihn vermisst. So schrecklich vermisst. Er hätte es so viel früher tun sollen. Einfach herkommen.

Es fühlte sich so gut an, ihn endlich wieder in den Armen zu halten. Ihn zu sehen. Zu spüren.

Schließlich brauchte er Kai genauso in seiner Nähe, wie dieser ihn.

Jeden Tag war ihm dies nur schmerzhafter bewusst geworden.
 

Vielleicht hatte er sogar noch mehr Sehnsucht nach dem anderen als umgekehrt.

Mit Sicherheit vermochte er das jedoch nicht zu sagen.
 

„Nicht doch … sonst heule ich gleich mit“, versuchte Kai etwas wehleidig zu klingen, musste jedoch unwillkürlich lächeln.

Überstürzt hatte er die Wohnung verlassen, nachdem er nervös geworden war, dass Rei sich den ganzen Tag weder von sich aus gemeldet, noch auf seine Nachrichten reagiert hatte. Und dann teilte er ihm mit, dass er einfach her gekommen war.

Dabei hatte er sich entschuldigen wollen. Ihm erklären, dass es ihn schmerzte, auf ihn verzichten zu müssen. Dass er befürchtete, durch diese Angst, die er hatte, den anderen zu verlieren, wenn sie so weit auseinander waren und damit ihr ganzes Weihnachtsfest zu ruinieren.

Entschuldigen dafür, dass er ihm unterschwellig Untreue vorgeworfen hatte. Wo er doch so genau wusste, dass Rei ihn niemals hintergehen würde. Ihn auch nicht verlassen wollte – dafür fühlte es sich einfach viel zu gut an wenn sie zusammen waren. Und die Entfernung konnte diesen starken Gefühlen füreinander nicht schaden.
 

Doch es schien gleich. Vielleicht würden sie nachher darüber sprechen.

Jetzt reichte vollkommen die Nähe und Wärme des geliebten Menschen.
 

Und langsam begann der Schnee wieder zu schmelzen.
 

. Owari .
 

Nja, ich hoffe, es gefiel. ^_^;



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Kommentare zu diesem Kapitel (14)
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Von:  Yumicho
2009-08-13T21:21:21+00:00 13.08.2009 23:21
Eine sehr schöne Fanfic :)

Man konnte richtig mit Rei mitfühlen & diese traurige & etwas melancholische Stimmung... einfach hach *_____*

Es hat auch richtig "Spaß" gemacht, diese Fanfic zu lesen, da sie wirklich gut aufgeteilt ist, was die Absätze angeht.
& von den fehlenden Rechtschreibfehlern mal ganz abgesehen.

Alles in allem ein ganz toller Read. :)

LG, Yumi <3
Von:  WeißeWölfinLarka
2008-06-08T11:00:26+00:00 08.06.2008 13:00
OH MANN!!!
Das ist so richtig... herzerwärmend!
Auch wenn jetzt Sommer ist, aber man kann sich die Situation richtig gut vorstellen, der kalte Bahnhof.. auch der Vergleich der Eisschicht draußen mit der Beziehung... gut gezogen!
ich finde es auch sehr fasznierend, dass Ray die ganze Zeit im Zug sitzt, also diese Situationsbeschreibung und gleichzeitig blickt man tief hinunter in Rays Seele.

Das ist wirklich sehr gelungen.
Außerdem sind die Absätze gut gesetzt, ich konnte die Geschichte sehr gut lesen. Und verfolgen und nachvollziehen.

Man fragt sich nach den Gründen, weshalb Kai ihn über Weihnachten nicht sehen will - genauso verzweifelt fast wie Ray.
Denn diese Verzweiflung steigt auch im Leser auf. Wirklich toll gemacht!
Das ist ganz einfach mitreißend, als Leser kann man sich wirklich gut in Ray hineinversetzen.
Und zwischenzeitlich wird gar nicht so deutlich, ob es ein Happy End gibt oder doch nicht. Das finde ich sehr gut.

Und am Ende war es doch ein glückliches Ende.
Sehr schön. Das hat mich jetzt echt mitgenommen, und kai war wirklich niedlich: "Heul nicht, sonst heul ich auch..." Putzig^^
Von:  Chichi
2008-03-23T21:27:02+00:00 23.03.2008 22:27
Hmm diese FF spaltet mich ungemein, vorallem da sie mich anspricht (da ich genau die selbe Situation kenne) aber ich andererseits manche Sachen bei der FF nicht mochte.

Zum Einen war der Teil mit dem Kaffee bis Rei sich in den "richtigen" gedanken verstrickte, viel zu lang! Zumindest für meinen Geschmack hat er zu sehr gejammert ^^; ich denke Rei leidet gern (wie du in deiner FF auch angemerkt hattest) still für sich (und so ein nachbar is echt unangenehm) allerdings gefiel mir die Art und weise nicht wie du es beschreiben hast (dass er Kai beschimpft und sowas). Der andere Punkt der meinem Geschmack nicht so traf war, dass Kai zu nervös geworden ist und hals über kopf rumgelaufen ist(?) das passt imho nicht zu seinem Charakter da er (auch wenn es sich hier um Rei handelt) gern einen kühlen Kopf bewahrt und nicht gleich durchdreht ^^"
so mal als anmerkung...

was mir aber dafür gefallen hat war das gefühlschaos in der mitte von Rei. Alles Tatsachen die tatsächlich jemand denkt wenn er eine Fernbeziehung führt (vorallem das mit den SMS etc.) und das fand ich total geil geschrieben weil ich mich da gut wiederfinden konnte ^__^

nebenbei dachte ich am anfang er sitzt in einem flugzeug *lol*

Das Wiedersehen war auch sehr schön geschrieben :)

alles in allem eine FF die einem warm ums Herz werden lässt xD

bye
~Chichi
Von:  KeiraX
2008-03-14T11:15:48+00:00 14.03.2008 12:15
„Melting Snow“ – Kiara


Realitätsnah. Gefühlvoll. Schmalzig am Ende. – Ich denke, das beschreibt die Fanfic ganz gut *lachz*

Ich find sie niedlich.
Du schaffst es wirklich immer wieder, etwas zu schreiben, wo man sich hineinversetzen kann. Ob es nun die Art von Zweifeln bzgl. der Liebe ist oder bei anderen Dingen, ich jedenfalls kann mich gut in die Gefühle von Rei hineinversetzen, die du da beschreibst, wenngleich ich es bzgl. einer (Liebes)Beziehung nicht kenne ^^

Man muss einfach mitfühlen und daher fällt einem selbst als Leser am Ende auch irgendwie ein Stein vom Herzen, wenn man den Schluss liest. Wie gesagt, man fühlt einfach mit.
Das finde ich an der Fanfic am schönsten~

Sie ist ein wenig zum Träumen, zum Nachdenken, zum sich selbst Wiederfinden, zum Sehen, was man selbst wohl auch immer wieder in Gedanken so...anstellt.
Das gepaart mit einer deftigen Portion Sehnsucht, die man durch diene Worte hindurch spürt... Herrlich schön, wenngleich wie gesagt auch am Ende kitschig *lachz*

Ich finde auch, es passt, wie du Kai und Rei dargestellt hast, auch wenn ich mir es nicht recht vorstellen kann, wie Kai am Ende versucht wehleidig zu klingen *lach*


Einfach...süß o~o
*nuffz*
Kei~

Von:  Eiji
2008-03-09T14:54:09+00:00 09.03.2008 15:54
Na, ich bin ja mal gespannt, warum Rei da so arg über Kai abzieht Oô Die beiden haben sich wohl ordentlich gestritten, oder? Irgendwie... Mah... Wehe dir, das ändert sich nicht noch im Laufe der Fanfic óò Sonst werd ich ganz depri...

Wie du seinen Kaffeekonsum beschreibst ist wirklich.... xD Ich musste die ganze Zeit grinsen, als ich das gelesen habe. Vor allem, weil diese Gedanken eben wirklich besser zu Kai passen würden als zu Rei xD~

Und überhaupt... Reis komplette Gedankenwelt... Das ist wirklich toll geschrieben. Die Gedanken sind so nachvollziehbar. Wie sehr Rei an Kai hängt, wie sehr dieser an Rei hängt, was die beiden verbindet, was sie wiederum trennt... Aw~ Einfach schön *___* *schwärm*

Irgendwie wirken die beiden doch ziemlich kompliziert oô Ich glaube, die denken einfach zu viel, was der andere denken könnte... Anstatt einfach zu machen und zu sagen, was sie wollen *drop* Ich schätze, da könnten sie sich einiges ersparen an Ärger und Zweifeln und sonstwas *seufz*

Aber dann, das Ende... Ich muss sagen... Fast hätte ich ein klitzekleines bisschen heulen müssen. Aber nur fast ^.~
Aw~ das war so süß und niedlich und... einfach schön... So richtig Happy End ^^v Kareseidank *kicher* Was anderes wäre auch irgendwie richtig... doof gewesen oo~

Hyuu~
Kata

Kiara ~ Melting snow ~ o9.o3.2oo8
Von:  Takara_Phoenix
2008-03-04T16:33:49+00:00 04.03.2008 17:33
*gleich zu deinem anderen OS gehoppelt komme*
So~o, mal gucken, ob der genauso gut ist, wie der andere ^.^

Kaffee schmeckt nach Kai?! Dann muss ich doch mal Kaffee trinken XD
Interessante Charakterisierung von Kai oO Tja, Fliegen ist langweilig, da kann man gut über andere Menschen nachdenken...
Boah, ich würde Kai auch die Meinung geigen, wenn der einfach sagt "Weihnachten schaff ich nicht" XD Dem würd ich was erzählen! oô
*lachz*
Ich LIEBE deine Ausdrucksweise, wirklich, wirklich sehr XD >wie ein Irrer seine Klingel vergewaltigte<

Ganz ehrlich, ich finde es faszinierend. Vor allem den letzten Satz, wenn man bedenkt wie du vorher vom Schnee geredet hast oO So... tieferer-Sinn-mäßig... das mag ich oO

Auch wenn es ansonsten für meinen Geschmack einfach zu wenig Handlung war, ich weiß nicht, ich mag es lieber, wenn mehr passiert - aber an sich war die Geschichte wirklich süß ^^

Zai jian, Ta-chan
Von: abgemeldet
2008-03-01T19:06:07+00:00 01.03.2008 20:06
*tief lufthol*
Platt, ich bin ehrlich gesagt vollkommen platt. Sprachlos, überwältigt und völlig hingerissen. Mal davon abgesehen, dass ich sowieso nur noch selten ffs lese, war das hier definitiv die beste Geschichte, die ich das letzte halbe Jahr gelesen habe. Ohne zu übertreiben. Stell dir einfach mal vor, wie ich vor dir jetzt niederknie und dir wortlos ein Zepter überreiche.

*kopfschüttel*

Wahnsinn, wirklich absoluter Wahnsinn... diese Geschichte! Dieser umwerfende Schreibstil, der wirklich jeden einzelnen Satz zum Genuss gemacht hat! Ich war wirklich enttäuscht, dass die Geschichte schon so bald zu ihrem Ende gekommen ist, ich hätte noch stundenlang so weiterlesen können. Du hast mir mal wieder klar gemacht, weshalb ich das Pairing KaRe so liebe - gerade Geschichten wie solche machen es nämlich aus!

Erst einmal die Idee mit dem Kaffee und dessen beruhigende Wirkung. Völlig zusammenhangslos, doch deine Erklärung dafür macht es so logisch, so einfach KaRe-mäßig, dass ich mich sofort darin verliebt habe. Stilistisch gesehen finde ich auch diese zwei Fragen samt Antworten einfach nur genial, eine wunderbare Überleitung zu dem kleinen Essay über Reis und Kais Beziehung.

Vor allem ein Satz hat es mir ganz besonders angetan: "Wäre es da nicht seine Pflicht gewesen, bei ihm zu bleiben, wo er doch so genau wusste, wie stark liebesbedürftig dieser Vollidiot doch war?" Ich hatte ihn mir beim ersten Durchlesen sofort markiert, obwohl ich sonst eigentlich eher selten direkt aus ffs zitiere. Aber dieser Satz! *_________*~ Gott, ich liebe dich dafür!

Überhaupt, Kais ganze Art ist einfach nur wunderbar beschrieben. Seine Sehnsucht nach Liebe, die er aber nicht zeigt. Sein völlig widerspruchsvolles Verhalten, dass Rei trotzdem durchschaut und auf seine eigene Art und Weise akzeptiert, wie er Kai hilft. Awww~, weder klischeemäßig, noch kitschig, noch zu kühl, sonder einfach karemäßig, anders kann ich es gar nicht formulieren.

"Ich Idiot." Zwei kurze Wörter, aber meiner Meinung nach die beste Beschreibung für Reis Gefühle in diesem Moment. Jeder kennt wohl diese Situationen, in denen man etwas völlig Dummes macht und nicht weiß, wie die Reaktionen darauf sein werden. Man erwartet fast das Schlimmste und hält sich für total bescheuert, dass man überhaupt so etwas gewagt hat.

Und dass am Ende noch einmal Kais Sicht kommt, macht das Happy End ja nur perfekt. Sie sind beide ziemliche Idioten, würde ich sagen, aber wenigstens Idioten, die es wissen.

*anluvz*

Von: abgemeldet
2008-02-29T19:56:27+00:00 29.02.2008 20:56
Ob es gefiel? Das war doch mal ganz nach meinem Geschmack...XD

Ich heute morgen zu Sarah, einer Klassenkollegin.

Ich (schau sie an): Sarah, Koffein, jetzt, sofort, vor WL, auf der Stelle, sonst sterbe ich..XDDD

Also, passt die FF doch sehr, sehr gut. Ich habe allgemein schon einen hohen Kaffeekonsum, bin ich nervös, aufgeregt ect. dann ist das schlimmer bei mir. So ein Typ würde mich aber auch aufregen, ey.
Manche Menschen sind einfach nur unmöglich...

Die Wichtel-Ff hatte was mit Kaffee zu tun, mit KaRe zu tun, was will me denn mehr? Vielleicht einen Kaffee? *lach*

KiYu~

Von: abgemeldet
2008-02-25T18:29:00+00:00 25.02.2008 19:29
Ohhhhh~
Zucker +_______+
Eine FF, die dermaßen gut beschreibt, wie eine Bezihung sein kann... ich habs bisher noch nie erlbet, dass ich mich mit Rei so dermaßen gut identifizieren konnte... vom Lippen kaputt kauen bis hin zum 'Ich Idiot'-Gefühl, wenn man merkt, dass die Zweifel doch völlig unbegründet waren...
Ich konnte so gut mit Rei mitfühlen und... hach~ ich bin total von deinem Wichtel begeistert! Diese ganzen Kleinigkeiten (wie Reis Sitznachbar) und diese Assoziation vom Schnee zu Reis Gefühlen...
Am liebsten würde ich dir hierfür einen preis überreichen! TOLL!
*Story für immer im Hirn abspeicher*
*begeistert desu*
*Kommi nicht beenden will*
Hach...
Von:  X66
2008-02-25T17:11:42+00:00 25.02.2008 18:11
Mir fällt bei deinen FFs immer wieder auf, dass du schöne Bilder verwendest, die du auch mit geeigneten Worten umzusetzen weißt. Hier haben mir besonders die beiden folgenden Stellen gefallen (die sich aber im Grunde auf dasselbe Bild beziehen): „Ihm war, als umtanzten sie auch sein Herz. Als läge auch auf Kais und seiner Beziehung eine dünne Schneeschicht, die immer massiver zu werden drohte.“ und „Und langsam begann der Schnee wieder zu schmelzen.“
Gerade bei dem zweiten Satz gelingt es dir, ohne einen klischeehaften Satz (Wie etwa „Alles würde gut werden“ oder so was) deutlich zu machen, dass wenn auch vllt. nicht alles, so doch einiges besser werden wird und dass es Hoffnung gibt. **~ (Aber damit greife ich eigentlich zum Ende vor xD)

Das Ganze beginnt eigentlich mit Kaffee, und ich habe mal wieder festgestellt, wie positiv ich dieses Wort immer empfinde. Ich kann gar nicht so genau sagen warum, aber ich mag es total gerne, wenn Charaktere gern Kaffee trinken oder auch schon fast zu Kaffeejunkies tendieren xDD~ Gerade Kai habe ich bei letzterem immer vor Augen, aber deine Erklärung, warum hier Rei so viel Kaffee trinkt, hat mir ausgesprochen gut gefallen. Mir schien diese irgendwie sehr deutlich die Beziehung zwischen Kai und Rei darzustellen – wie Rei auf der einen Seite sagt, dass Kaffee nach Kai schmeckt, dass er ihn aber auf der anderen Seite trinkt, weil seine Beziehung zu Kai nicht immer einfach ist.

Ich finde das Wichtelteil insgesamt sehr einfühlsam – insbesondere, was Reis sich verändernde Empfindungen angeht, je näher er seinem Ziel, je näher er Kai bei seiner Zugfahrt kommt. Viele der erwähnten Gefühle und eigentlich unnötigen Unsicherheiten und Sorgen, die er sich macht, kenne ich manchmal nur allzu gut von mir selbst (wenn auch vllt. nicht in Bezug auf eine Beziehung, sondern auf andere Dinge). Die einzige Sache, bei der ich mir nicht sicher bin, ob ich sie richtig verstanden habe, ist Kais Grund für seine Absage zu einem gemeinsamen Weihnachtsfest. Mir schien, Kai handelt da leicht paradox – wobei ich auch denke, dass Kai von seinem Charakter her durchaus jemand ist, dem man paradoxes Verhalten gut zutrauen kann *lach*

Ich nehme an, es kam rüber, dass es mir sehr gut gefallen hat <3
*flausch*


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