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Ich werde dich immer lieben...

oder Warum musstest du gehen?
von

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Ai shiteru eien ni

Zwei Monate war es nun her. Zwei Monate waren vergangen, seit du…, der mir alles bedeutete…, der mir noch immer alles bedeutet…, gingst.

Nein…, du gingst nicht…, du wurdest geholt…, geholt von jemandem, den ich zutiefst hasste. Ja…, ich hasste ihn… und ich hasse ihn noch immer.

Er…, er hat dich umgebracht…, er hat dich feige von hinten attackiert. Dir ein Messer durchs Herz gerammt. Das, was einst mir gehörte…, noch immer mir gehört…

Warum nur? Warum war ich nicht da, um dich zu beschützen? Ich hatte es dir doch versprochen…, warum? Warum nur? Das…, das kann nicht sein…, wieso nur? Wieso hab ich dir nicht helfen können? Ich kam zu spät…, zu spät um dich zu retten…

Ich…, ich war gerade arbeiten. Ich konnte doch nicht ahnen, dass…, dass so etwas passiert…, warum nur? Warum hab ich es nicht geahnt? Wieso hab ich es nicht gespürt? Ich hätte es spüren müssen…

Ich hatte es dir doch versprochen…, auf ewig wollte ich dich beschützen…, aber ich war nicht da…, nicht da um mein Versprechen zu halten…

Ein Saiyajin, der sein Versprechen bricht…, ist weniger wert als…, als Nichts…

Ja…, ich bin ein Nichts…, ich konnte dir nicht helfen…, nie…, nie werde ich mir das verzeihen können…, nie…

Ich sehe es noch genau vor mir…, wie du da lagst…, die Hand nach mir ausstrecktest und… mich noch ein letztes Mal mit den schönsten Augen ansahst, die es je für mich gegeben hat…

Es bedeutete mir so unendlich viel, dass du mich ansahst…, mit diesen wunderschönen Augen…

Ich sah den Tod in ihnen…, ja…, den kalten Tod…, er schlich sich langsam wie ein Schleier über deine glasigen Augen…, nein…, nein…

„Wer…, sag mir…, wer hat dir das angetan?!!!“, schrie ich und ließ mich langsam zu dir auf die Knie fallen.

„Er war es…“, keuchtest du und sahst mich weiter mit diesen leeren Augen an, „der, der es schon einmal versucht hat…, doch dieses Mal, hat er es geschafft…“

„Dieses…, miese…, dieses…, miese…“, ich wollte meine Wut über ihn loswerden, ja das wollte ich…, doch ich kam nicht weiter.

„DU DARFST NICHT STERBEN!!!“, schrie ich letztendlich und stürzte mich sogleich über dich.

Schützend legte ich meinen Körper über den deinen…, doch es war zu spät…, ich konnte dich nicht mehr schützen…

Ich hob den Kopf und wollte dir so schnell es ging das Messer entfernen, doch mit letzter Kraft schütteltest du den Kopf, hobst den Arm und wolltest mich streicheln…

Ich nahm deine Hand und legte sie an meine Wange…, langsam verschwimmt das Bild vor meinen Augen…

Tränen…, so viele davon…, so viele wie ich sie noch nie geweint hatte…

„Sscchhhh…“, machtest du leise und zwangst dir mit letzter Kraft ein Lächeln ab.

Ich schmiegte mich in deine Hand…, noch ein letztes Mal deine Wärme auf meiner Haut…

Tränen…, immer mehr davon und ich sah schon fast dein Gesicht nicht mehr, so sehr überfluteten sie meine Augen…

Nein…, das durfte nicht sein…, nein du darfst nicht sterben…, nein…, lass mich nicht allein…, bitte…, lass mich nicht allein…

„Ich werde dich rächen…, und wenn es das Letzte ist, was ich tue…, ich werde dich rächen…“, schluchzte ich und drückte mich dabei so eng an dich, wie es nur ging.

All deine Wärme wollte ich ihn mir aufnehmen, all die Wärme die von Sekunde zu Sekunde schwächer wurde…

„Du...?“, fragtest du unter Keuchen.

„Ja? Ja…, was ist? Was?“, fragte ich nervös und schaute dich an.

Ich wollte nicht weinen…, nein nicht jetzt…, nicht vor dir…, nicht jetzt wo du doch sterben würdest…, ich wollte, dass du mich das letzte Mal glücklich sahst…, doch dies war unmöglich…

Dein Blick wurde matter, dein Lächeln jedoch wolltest du um jeden Preis aufrechterhalten…, ja du lächeltest mich an…, ein letztes Mal…

„A…i…, ei…en…, n…i…“, presstest du mit letzter Kraft heraus, bis du unter meinen Armen starbst.

Ich schrie…, ich schrie meine Wut heraus…, ich schrie meine Trauer heraus…, ich schrie…

„Das wirst du mir büßen…, das wirst du mir büßen, das schwöre ich dir!!!“, schrie ich immer wieder, bis ich erschöpft auf deinem erstarrten Leib zusammenbrach.

Er war noch warm…, das spürte ich noch…, doch dann… Dunkelheit…, schwarze Nacht…
 

„Er wacht auf…“, war das Erste, was ich hörte, als ich wieder zu mir kam…

Die Stimme klang wie die des Arztes…, des Arztes der auf der Krankenstation im Palast arbeitete…

Langsam öffnete ich die Augen und schaute mich um…

Zuerst entdeckte ich Bardock…

Bardock…, er hat soviel für dich getan…

„Was…, ist passiert…?“, fragte ich leise und erschöpft und da entdeckte ich auch die anderen.

Sie hatten sich alle um mich herum versammelt…

Ja…, sie waren alle da…

Alle standen um mich herum…

Doch wo warst du?

Ich rief leise deinen Namen und schaute mich um, denn du hattest mir in der Runde gefehlt.

„Wer hat ihm das angetan?!! Wer hat ihn auf dem Gewissen, sag es…, na los!! WER HAT IHN UMGEBRACHT???!!!“, brüllte jemand sogleich auf mich ein, doch Bardock zog denjenigen an sich heran und versuchte ihn zu beruhigen.

„Ist doch gut…, beruhige dich…, lass ihn erstmal zu sich kommen…“, hörte ich seine Stimme, die mich immer noch nur aus weiter Ferne erreichte.

OH NEIN!!! Jetzt fiel es mir wieder ein…

Mit einem Mal saß ich kerzengerade in dem Krankenbett…

„Wo ist er?! Ich muss ihn rächen…“, fing ich an und wollte aufstehen, doch der Arzt drückte mich in die weichen Kissen zurück.

Ich war zu schwach um mich zu wehren…

„Was…, was ist passiert? Sag mir was passiert ist…, sie wollen es mir alle nicht sagen…, bitte…, bitte sag DU es mir…“, hörte ich nun die zittrige Stimme von unserer kleinen Prinzessin.

Unsere Tochter…, unser kleines Baby…, sie ist so groß geworden…

„Prin…zessin…“, keuchte ich und streckte die Hand nach ihr aus.

Sogleich beugte sie sich zu mir herunter und ließ sich von mir über die Wange streicheln.

„Ich werde dich beschützen, noch…, noch einmal passiert…, mir das nicht…“, keuchte ich.

„Aber…“, hörte ich sie noch dumpf und dann wieder tiefschwarze Nacht um mich herum…
 

„Mach die Tür auf…, bitte…, bitte…, mach die Tür auf“, höre ich nun wieder ihre Stimme.

Sie hämmert gegen die Tür unseres gemeinsamen Schlafzimmers…, nein…, nicht mehr…, nun ist es nur noch das meinige Zimmer…, denn du…, du bist nicht mehr da…

Nie mehr werde ich dich neben mir liegen sehen…, nie mehr werde ich heimlich mit meinen Blicken deine Konturen nachfahren…, nie mehr…

Ihre Stimme wird immer leiser…

„Bitte…, mach auf…, die 34 Tage sind um…, bitte…, mach endlich auf…, ich will wissen, was passiert ist…“, ruft sie, aber für mich hört es sich eher wie flüstern an.

Langsam drehe ich den Kopf zu der Tür, wo ich das dumpfe und leise Schreien vernehme…

Noch immer klebt das Blut an der Wand…, noch immer das Blut desjenigen, der dich getötet hat…

Ein Handabdruck zeichnet sich dort an der Wand ab…, nach unten hin verschmiert…, mein Handabdruck…
 

Ich esse und trinke seit Tagen…, Wochen…, Monaten… nur das Nötigste…

Ich könnte es mir im Grunde sparen überhaupt zu essen…

Wieso lebe ich noch? Wieso?

„MACH DIE TÜR AUF!!!“

Ja…, ihretwegen lebe ich noch…, ich hab dir ein Versprechen gegeben…

Ha! Genauso ein Versprechen, wie das dich zu beschützen? Nein…, nein… ich kann nicht mehr…

Verzeih mir…, ich bin es nicht wert…, ich bin es nicht wert der zu sein, der dich beschützen darf…, Prinzessin…, ich würde dich auch sterben lassen…, ja ganz sicher würde ich das…, nicht mit Absicht…, niemals…, aber sicher würde ich wieder zu spät kommen…, ja… davon bin ich überzeugt…, mich hält hier nichts mehr…, auf dieser Welt…

Es mir alles egal…, ich will zu dir…, wieder zu dir… vereint sein mit dir…

Ich greife neben mir auf den Nachtschrank…

Ein Messer…, nicht das, mit dem du getötet wurdest…, es ist meines…, ein Taschenmesser…, so ein Taschenmesser kann nützlich sein…, in der Wildnis…, aber auch für andere Zwecke…

Nicht wahr, mein kleines Taschenmesser? Ja…, schau mich nur an Taschenmesser…, schau mich an…, ich bin es, der an allem schuld ist…, ja…, genau der bin ich…

Oh…, du willst mich erlösen…? Ja…, ja Erlösung…, schenk mir Erlösung kleines Taschenmesser…, wie schön du glänzt, kleines Taschenmesser…

Ich sehe mein Spiegelbild, das sich auf der Klinge des Messers spiegelt…

Kein Leuchten mehr in meinen Augen…, wo ist es nur geblieben? Es ist weg…, egal…, ich brauche es nicht mehr…, es war mir immer im Weg…, so konnte ich dir nie in deine Augen schauen…, bis auf das eine Mal…

Komm kleines Taschenmesser, worauf wartest du? Bring mich zu ihm…, na los…, bring mich zu ihm…!!

Langsam lege ich die Klinge an meine linke Pulsader an…

„NEIN!!!“

Sie hat die Tür eingetreten und steht nun vor mir.

„Nicht…, nein, tu es nicht…!“, schreit sie mich an und drückt meine Hand zurück.

Ein kleiner Schnitt zeichnet sich an meinem Handgelenk ab, doch er bewirkt nichts…

Keine Erlösung?

Ich sitze da auf dem Bett…, mein Blick ist starr auf den Schnitt gerichtet…

Wieso passiert da nichts? Warum kleines Taschenmesser? Wieso gibst du mir leere Versprechen? Oh…, ich verstehe schon… du willst dich an mir rächen, was? Du willst mir sagen: »Du…, du hast doch deine Versprechen auch nie eingehalten! Wieso sollte ich es dann tun?«

Sie rüttelt an mir herum, sie versucht mich zu erreichen, aber… ich höre sie nicht…

Warum höre ich deine Stimme nicht Prinzessin? Bin ich vielleicht doch tot?

Immer noch den Blick auf die kleine Wunde gerichtet, nehme ich nun das Messer und halte es mir an den Hals…

Ja…, so wird es funktionieren…, ganz sicher…, bald bin ich bei dir…, gleich…, warte auf mich…, ich komme…, ich bin gleich bei dir…

„NEIN!!!“, schreit sie und versucht mir das Messer aus der Hand zu reißen, aber ich bin stärker und drücke dagegen.

Doch plötzlich geht alles ganz schnell…

Das Messer fällt mir aus der Hand…, nein… jemand schlägt es mir aus der Hand…

„Tut mir leid, mein Junge… aber so geht das nicht…“, höre ich eine bekannte Stimme und dann… wieder Dunkelheit…
 

Ich wache in demselben Bett auf, in dem ich bewusstlos wurde…

„Bar…dock?“, frage ich und schaue in sein Gesicht, „Prinzessin…“

Ich erblicke die Kleine neben dem Bett kniend und sich die Augen ausweinend…

„Bitte…, du darfst nicht auch noch sterben…“, flüstert sie immer wieder leise, bis sie meine Stimme wieder wach rüttelt, „Du darfst nicht sterben!“

Sofort wirft sie sich in meine Arme und weint noch bitterlicher.

Mein Blick wandert wieder zu Bardock.

„Was hast du dir nur dabei gedacht?!“, knurrt er mich mahnend an.

„Was…, was hab ich nun schon wieder getan? Ich…, ich…“, stammele ich und spüre plötzlich einen Stich am linken Handgelenk.

Nein…, hab ich das wirklich versucht? Warum? Wie komm ich auf so eine schwachsinnige Idee? Ich muss den Verstand verloren haben…, ich muss doch unsere Prinzessin beschützen…, das ist das Mindeste, was ich noch für dich tun kann…

„Verzeih mir, Prinzessin…, ich… werde so etwas nie wieder versuchen…, das…, das… ver…spreche… ich dir…“, stammele ich wieder.

Doch was ist ein Versprechen eines Mannes wert, der schon das Wichtigste Versprechen seines Lebens nicht einhalten konnte?

„Du bist nicht schuld am Tod von Papa…, bitte…, hör auf dir so etwas einzureden…, ich weiß, dass du das denkst…, ich weiß es…, bitte…, vergiss das schnell wieder…, es ist nicht wahr…, bitte bleib bei mir…, bitte…“, schluchzt die Kleine und drückt sich eng an mich.

„Ja…, ich…, ich verspreche es…, ja ich verspreche es dir…!“, kommt es nun selbstsicher und gefestigt von mir.

Ich spüre das Leuchten in meinen Augen wieder aufflammen…

Ja…, ich verspreche es dir, Prinzessin…, niemals wird dir jemand wehtun..., dafür werde ich sorgen…, solange ich lebe…

Und was dich angeht…, der schönste aller Saiyajins…, der… den ich über alles liebe…, ich werde zu dir kommen…, irgendwann… aber jetzt…, jetzt muss ich erstmal das Versprechen einhalten, welches ich dir vor langer Zeit schon gegeben hatte…

Wir werden uns wieder sehen…, das verspreche ich dir…, ja das verspreche ich dir…, bald…, ja bald…, aber jetzt…, jetzt noch nicht…
 

ENDE



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Kommentare zu diesem Kapitel (4)

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Von: abgemeldet
2008-01-31T15:23:14+00:00 31.01.2008 16:23
ich war drei mal kurz davor zu weinen, ohne scheiß ;_;
du hast es so scghön geschrieben >.<
vor allem die stelle mit dem taschenmesser, da wird richtig deutlich wie er sich fühlt und das bei ihm für einen moment das klare denken aussetzt.
hach ~ das hast du wirklich wnderbar geschrieben *~*
Von: abgemeldet
2007-06-06T15:58:56+00:00 06.06.2007 17:58
das is so traurig...ich hab fast geweint TT__________________TT
*schnief* das tut so weh ;___; wie traurig..........
Von: abgemeldet
2007-06-05T19:51:24+00:00 05.06.2007 21:51
Also es war einen sehr traurig Story, aber schön beschrieben^^
Ich hoffe er kann sein neues Versprechen jetzt halten
und schafft es so gut wie möglich ohne seinen Geliebten durchzuhalten
Aber es wäre auch schön wenn die beiden wieder zusammenfinden würden
Na ja er wird ja dann erstmal seinen Prinzessin beschützen und dann, dann mal sehen ~.~ Also ich freu mich schon auf weiteres FF oder auf die Forsetzung von Our Dream^^ hau fleißig in die Tasten
Bis denne
Von:  Njisseni
2007-06-05T17:08:30+00:00 05.06.2007 19:08
Ach das ist das wo ich fast angefangen hab zu heulen.... ^^ ja das es gut ist hab ich dir ja schon gesagt....., auch priema mit der Verschleierung gelöst von den Namen ^^ kann ja alles und jeder jetzt sein *gg*
Freu mich schon auf deine nächsten FF mfg nee-san


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