Die Strafe folgt auf dem Fuß
Die Strafe folgt auf dem Fuß
Ich weiß *drop*.
Dies Mal habe ich mir viel Zeit gelassen. Darum, bitte ich euch, meinem Weblog zu beachten.
Vielen Dank an meinen Kommischreibern Yuki_Byakko,Natami, Viebi_Lucifer, Hieads_Angel,Yuriouhisama, Milchschnitti18 und uchihaSasuke1.
Zeichenerklärung:
„ …… “ jemand spricht
*……* besondere Texte
Itachis Pov
Tag und Nacht wache ich über Sasuke. Zu erst ist keine Veränderung an dir sichtbar. Bin gespannt, wie lange dein Zustand noch andauert. Doch als mal wieder ein neuer Tag anbricht…
Ich döse noch und merke nicht, wie du deine Augen aufschlägst.
Sasukes Pov
Langsam öffne ich meine Augen. Doch es ist so grell, dass ich gezwungen bin diese sofort wieder zu schließen.
Nach einer Weile gewönnen sich die Augen an die Helligkeit.
Wo bin ich? Das sieht mir nicht nach Otogakure aus.
Erst mal begutachten. Es sieht nach einem Zimmer aus. Ja, ich liege in einen Bett und da sitzt noch jemand. Ich erkenne nicht sofort wer es ist.
Doch als mir dieses klar wird, weiten sich meine Augen und in meinen Kopf fängt es an zu rattern.
Itachi und ich haben uns doch eben noch erst bekämpft?!
Ich zog mein Katana und dann… Ja was ist dann passiert? Ich kann mich nicht mehr daran erinnern.
Plötzlich werde ich aus meinen Gedanken gerissen.
„Na endlich wach, Niichan“, grinst mein Bruder mich an und redet weiter, „du hast lange geschlafen. Wie geht es dir heute?“
Ich komme mir sehr verarscht vor. Er tut so als wäre nichts passiert. Eine unglaubliche Wut steigt in mir auf.
Leicht patzig antworte ich Itachi: „Nenn mich nie wieder Niichan, du verdammtes Arschloch! Und wie es mir geht, geht dich einen feuchten Dreck an!“
Um meinen Worten Nachdruck zu erhalten, verschränke ich meine Arme vor der Brust und schaue stur die gegenüberliegende Wand an.
Itachis Pov
Zu erst wundert mich noch seine Reaktion, doch dann weiß ich es. Seufzend sage ich: „Du bist also wieder der Alte. Eigentlich ja schade, denn anders hast du mir besser gefallen. Aber egal, ich muss Tsunade bescheid geben, dass du wieder wach bist.“
So erhebe ich mich und mache mich auf dem Weg zur Hokage.
Nachdem anklopfen, trete ich in ihr Büro ein.
„Ah Itachi! Setzt dich doch“, bittet sie mich. Nickend tue ich dies und berichte ihr anschließend: „Sasuke ist wieder wach. Er ist wieder der Alte.“
Lächelnd erhalte ich Tsunades vollkommene Aufmerksamkeit. Erfreut sagt sie: „Sehr schön. Ich schicke gleich ein paar Anbu zu ihm und lasse Sasuke herführen. Währenddessen hole Kakashi, deine Leute, Teruko, Naruto und Sakura.“
Nach einer kurzen Verbeugung befolge ich meinen Befehl.
Sasukes Pov
Endlich ist dieser Dreckskerl weg. Erleichtert atme ich auf.
Allein.
Jetzt bin ich es wieder. War Itachi die ganze Zeit über bei mir? Warum nur, er hasst mich doch~
Jetzt wo mein Bruder weg ist, fühle ich wieder diese unglaublich Leere in mir.
Er war zwar nur kurz da, zumindest wo ich es mitgekriegt habe, doch es fühlte sich unglaublich gut an, meinen Bruder wieder an meiner Seite zu wissen.
Nach der Stille, poltern Anbu in mein Zimmer rein. Ohne auch nur ein Ton zu sagen, schmeißen sie mir Klamotten zu, die ich anziehen soll.
Als das geschehen ist, packen zwei von denen mich unter den Arm und zerren mich aus dem Krankenhaus. Dies bemerke ich, als die ganzen Schwestern und Ärzte in den Fluren rumlaufen.
Grob zerren mich diese Anbu Idioten zur Hokage. Das gesamte Dorf starrt mich regelrecht an. Mit einem finsteren Blick kläre ich aber dies und die Leute gehen schnell wieder weiter.
Drinnen angekommen müssen wir uns nicht anmelden. Im Gegenteil, wir werden nach oben gewunken. Ich fühle mich gerade so, als wenn ich zum Schafott oder so geführt werde.
Vor der Tür zum Hokagebüro bleiben wir kurz stehen. Ja, ja, Tsunade legt sehr viel wert auf Höflichkeit und darunter fällt das Anklopfen.
Ein ausdrucksvolles „Herein“ ertönt und meine beiden Bodyguards führen mich hinein.
Ich schließe meine Augen und gehe mit Erhobenenhauptes hinein.
Die Anbu währenddessen müssen draußen bleiben und so schließen sie hinter mir die Tür.
Ich spüre die Blicke der anderen auf mir ruhen, doch dies ist mir egal. Stolz trete ich vor Tsunade. Wenn die glauben, ich würde mich vor ihr verbeugen, dann haben sie sich geschnitten.
„SASUKE!!!“ erklingt die Stimme von Naruto, „du elender Verräter! Warum hast du das getan?!“
Ich drehe mich nicht um, sondern nur grinsend antworte ich ihm: „Ich wüsste nicht, was es dich angeht, Naruto. Warum sollte ich es dir sagen?! Du warst mir nur immer im Weg, genauso wie Sakura.“
Ich beschließe mich doch zu Naruto zuwenden und schaue ihn an.
Wütend sieht dieser mich wiederum an. Doch da ist noch was anderes in seinem Blick. Ich kann aber nicht deuten was es ist.
Bevor wir beide uns noch an die Gurgel gehen, mischt sich Tsunade ein: „Naruto! Sasuke! Hört auf damit! Wir sind hier nicht zum Vergnügen, sondern wir sind hier um über Sasukes Schicksal zu entscheiden.“
Oh, wie dramatisch. Sie wollen über mein Schicksal entscheiden
Tze. Mir doch egal und wenn heute mein Todesurteil verkündet wird, wen interessiert es schon.
Tsunade nehme ich schon lange nicht mehr war.
Zur sehr bin ich in meinen Gedanken versunken. Langsam versinke ich wieder in meiner eigenen Welt.
Es ist so dunkel. Aniki hilf mir~
Doch auch dies Mal wird keiner meine stummen Schreie hören.
Wegen Itachi! Es ist seine Schuld!!!
Nur wegen ihm sind meinen Wunden wieder aufgerissen. Siehst du nicht wie ich blute, Niisan?!
Wie gerne würde ich jetzt….
„…SASUKE!!“
„Was?“
Jäh werde ich aus meinen Gedanken gerissen.
Diese merkwürdigen Blick~
Als ich dies registriere, fange ich mich wieder und ich bin wieder kühl. Nichts lässt mehr noch von meiner eben kurz gezeigten Schwäche ahnen. Nun bin ich wieder der Sasuke, den jeder kennt.
Itachis Pov
Sa-su-ke?
Du hast nichts mitgekriegt. Was ist nur los mit dir heute?!
„Wo warst du nur mit deinen Gedanken, Niichan?“ frage ich kopfschüttelnd.
Ein hasserfüllter Blick seitens Sasuke, zeigt mir, dass ich jetzt ja meine Klappe halten soll und er mir doch keine Antwort darauf gibt.
Typisch du. Wenn irgendwas war, dann versinkst du immer. Du kannst mir nichts vormachen, auch nach all den Jahren nicht. In dieser Hinsicht wirst du dich nie ändern.
Innerlich lächle ich, als ich mich daran erinnere…
Kindheit in Itachis Pov
Mal wieder war ich auf Mission. Dieses Jahr häufen sich die Aufträge ohne Ende.
Gerade öffne ich die Haustür, als ein kleiner Wirbelwind aus dieser eben geöffneten Tür mir entgegen rennt.
Ich wollte gerade etwas erwidern, doch da war ich zu spät. Der Kleine ist schon über alle Berge. Seufzend betrat ich unser Haus. Ich kann mir schon denken, was passiert ist.
Können die beiden sich nicht ein einziges Mal vertragen.
Da wäre aber Hopfen und Malz verloren.
Ohne ein Wort zu sagen, verschwand ich kurz in mein Zimmer, um anschließend meinen kleinen Bruder wieder einmal zurück zu holen.
Ich brauchte nicht lange zu suchen, da fand ich ihn schon an seinem Lieblingsplatz am See. Hierher kommt er immer, wenn er über was nachdachte.
Langsam ging ich auf ihn zu. Schon allein an seiner Haltung erkannte ich, dass er mal wieder abgedriftet war. Ich setzte mich zu ihm und versuchte Sasuke mal wieder in die Realität zu holen, in dem ich sagte: „Hallo Sasuchan. Lass mich raten, Vater und du habt euch mal wieder in die Wolle gekriegt. Na komm mal her mein Kleiner.“
Darauf hin nahm ich Sasuchan in meine Arme. Sofort schmiegte dieser sich an. Jetzt hatte es keinen Zweck ihn anzusprechen, also wiegte ich ihn nur.
Es dauerte eine Zeit, bis ich ein kleines wimmern vernahm.
Dadurch schlangen sich meine Arme nur noch fester um den bebenden Körper. Das gab Sasuke den Rest und er fing herzergreifend an zu weinen.
Gegenwart Sasukes Pov
Ich höre dir doch zu, du alte Schnepfe. Mein Gott noch mal, was wollen die überhaupt von mir.
„So Sasuke. Ich habe mich entschieden, „spricht die Hokage, „du wirst von nun an mit Itachi zusammen leben. So kannst du nicht wieder zu Orochimaru flüchten.“
Klapp!
Gerade ist mein Unterkiefer auf dem Boden gelandet. Das kann doch wohl nicht ihr ernst sein.
Meine Antwort folgt auch zu gleich: „Womit habe ich das Verdient?! Folter mich, verbannt mich oder tötet mich. Alles ist besser als bei diesem Arschloch zu leben, verdamm noch mal!!!!!“
Wütend schaue ich Itachi an. Doch was nun?
Er schaut mich gerade, ja verletzt an. Nun bin ich vollkommen verwirrt. Ich kriege nur am Rande mit, dass mich einer am Arm sanft packt und mich rausschleift. Ich stehe immer noch unter Schock. Ich bin nicht mehr in der Lage auch nur einen Muskel zu bewegen. Ich blinzle noch nicht ein Mal. Das war eben zu viel für mich.
„Tja, da hatte wohl keiner von uns beiden gerechnet, wie Niichan?!“ spricht mich Itachi an.
Perplex schaue ich auf. Flüsternd antworte ich: „Das ist nicht fair. Das ist einfach nicht fair!!
Warum immer ich. Warum hasst mich mein Leben so…“
Darauf gibt es seitens Itachi nur betretendes Schweigen.
Nachdem der größte Teil meines Schockes verdaut ist, gehen Itachi und ich langsam nach Hause.
Dort angekommen, kriege ich schon wieder einen zu viel. Hier habe ich doch mal gewohnt.
Grinsend öffnet mir mein Bruder die Tür. Mechanisch gehe ich hinein und setzte mich erst mal auf mein altes Sofa.
Es kommt wieder hoch und wie in Trance verschwinde ich in mein Zimmer. Mein Blick ist leer. Ich versinke in meiner eigenen Welt. In einer Welt, die nur aus Schmerz besteht. Eine düstere Welt, geschaffen von mir.
Hier ist es ruhig.
Hier stört mich niemand.
Hier bin ich allein.
* *
Mit der Klinge fahr ich langsam
meinen Unterarm hinauf.
Dann ein Schnitt, klein und flach,
und die Welt um mich blüht auf.
* *
Ich sehe diese schrecklichen Bilder wieder vor mir. Vater wie er… er…
Ich greife zu einer meiner Kunai. Kurz sehe ich diese an, bevor ich meinen linken Arm frei mache und das kalte Metall an meiner Haut spüre.
Dann lass ich es mit mehr Druck über meinen Arm streifen.
Ich schließe die Augen und Lächle dabei.
* *
Schmerz schärft alle meine Sinne,
jede Faser ist gestimmt.
Und ich hör den Körper singen,
wenn der Schmerz die Last mir nimmt.
* *
Schmerzen nehme ich kaum noch war. Ich liebe einfach dieses Gefühl.
Ich fühle mich dann immer so frei. Doch dieses wird keiner verstehen. Ich bin frei von allem. Ja auch mein Hass ist weg~
* *
Tiefer, noch ein bisschen Tiefer
Schneid ich in den weißen Arm.
Aus der Wunde sickert lautlos
Dunkles Blut und mir wird warm.
* *
Ich will mich spüren. So schneide ich immer tiefer und immer mehr Blut fließt aus der Wunde. Langsam öffne ich meine Augen, um mein Werk zu betrachten. Grinsen betrachte ich meinem Arm.
* *
Das Blut so rot, das Blut so rein.
Die Zeit heilt meine Wunden nicht.
Mein Blut zu sehn, ist wunderschön.
Mein Blut zu sehen, tröstet mich.
* *
Ich grinse immer mehr. Mein weißer Arm tränkt sich nun mit meinem verfluchten Blut.
Ich verfalle fast dem Wahnsinn.
* *
Glück durchströmt den ganzen Körper.
Schmerz treibt jeden Schmerz heraus.
Um auf diese Art zu fühlen,
nehm ich all das Leid in Kauf.
* *
Dieses Gefühl, wenn die Klinge die Haut in zwei Hälften teilt, ist unbeschreibbar schön. Dazu noch der dunkle Lebenssaft auf meiner weißen Haut. Es ist ein Kontrast für sich.
Ich gebe mich dem ganz und gar hin.
Immer mehr Blut sickert durch die Wunde, über meine Haut, um schließlich auf dem Boden sich zu einer Lache versammeln kann.
* *
Das Blut so rot, das Blut so rein.
Die Zeit heilt meine Wunden nicht.
Mein Blut zu sehn, ist wunderschön.
Mein Blut zu sehen, tröstet mich.
* *
Langsam fange ich an zu Lachen. Der Wahnsinn holt mich langsam ein.
Jetzt spüre ich den vollkommenen Schmerz. Er fühlt sich gut an. Ich bin süchtig nach diesem Schmerz. Er ist angenehmer als meine Erinnerungen~
* *
Ich verletze nur die Hülle.
Alles was darunter liegt,
hab ich so tief eingeschlossen,
dass es sich mir selbst entzieht.
* *
Ich lasse mein Kunai fallen. Wie ein Irrer lache ich. Der Wahnsinn hat mich in seinen Bann gezogen. Hieraus gibt es kein entkommen mehr.
Nun spüre ich, dass ich noch Lebe.
* *
Das Blut so rot, das Blut so rein.
Die Zeit heilt meine Wunden nicht.
Mein Blut zu sehn, ist wunderschön.
Mein Blut zu sehen, tröstet mich.
* *
Itachis Pov
Ich sitze in der Küche. Meinen kleinen Bruder lasse ich erst mal alleine. Er muss sich erst daran gewöhnen, dass wir beide wieder zusammen wohnen.
Ein wenig in meinen Gedanken vertieft, nehme ich ein Geräusch war.
Es kommt aus Sasukes Zimmer. Da gehe ich doch mal gucken.
Ohne anzuklopfen betrete ich Sasukes Zimmer. Kurz muss ich Sasuke suchen. Doch verkrochen in einer Ecke erblicke ich ihn dann.
Seine Augen. Seine Augen haben ihren Glanz verloren.
Nun betrachte ich Sasuke genauer. Vor ihm liegt ein blutverschmiertes Kunai und eine Blutlache breitet sich auf dem Boden aus.
Ich suche die Ursache für das viele Blut. Aber ich muss nicht lange suchen. Sein linker Arm ist der Übeltäter. Kurz durchgeatmet hole ich Verbandszeug.
Nachdem ich Sasuchans Wunde versorgt habe, hebe ich ihn auf meinen Arm und lege ihn ins Bett.
Sasuke wehrt sich nicht. Ich muss nicht lange überlegen und ich lege mich zu meinem Niichan.
Dadurch bewegt sich mein Bruder etwas. Sofort kuschelt er sich bei mir ein.
Ich drücke den kleinen ganz nah an mir.
Nach einer Weile vernehme ich ein Ruhiges und Gleichmäßiges Atem. Mein Bruder scheint eingeschlafen zu sein. Er sieht so süß aus, wenn er schläft.
Keine Angst, ich wache über dich. Zusätzlich hauche ich dir noch einen Kuss auf deine Stirn.
Ein Schrei von dir zerbricht die Stille. Außerdem schluchzt du was: „Nein Vater!! Ich will das nicht… Fass mich nicht an… Bitte nicht… Vater…“
Schon bist du auch wieder still.
Ich lasse mir noch mal deine Worte durch den Kopf gehen.
Was hat Vater nur dir angetan, Niichan?! So verrate es mir doch, mein kleiner, mein süßer Sasuchan.
Ich streichle vorsichtig und beruhigend deinen Rücken. Ein kleines Lächeln zieren deine Lippen.
So.
Geschafft. Mal sehen, wann ich das neue
Kap dann schaffe zu schreiben.
Sayonara
Die Lubaya