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Lunar Ticks

Kapitel 1 - Umnachtung, von Keizumi

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Kommentare zu dieser Seite (4)

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Von:  Whiscy
2019-09-23T10:31:51+00:00 23.09.2019 12:31
Einfach wahnsinn, wie geil du alles Mögliche zeichnest! Respekt!
Von:  Mullana
2019-07-24T08:24:35+00:00 24.07.2019 10:24
Coole Karren und coole Inszenierung mit dem ganzen Licht und Schatten!
Von:  Jugi
2019-07-14T18:04:59+00:00 14.07.2019 20:04
Die ganzen Details killen mich total. >.< Ich glaube ich sag ab jetzt nix mehr zu den Zeichnungen, von mir kommt da eh immer nur das Gleiche. xD
Von:  vallendrael
2019-03-30T19:15:47+00:00 30.03.2019 20:15
Oh, wirkt, als sei sie davon gekommen. Zumindest, dass jetzt ein Auto eingeführt wird, das nach Hause kommt, deutet für mich darauf hin. Jetzt hat sie doch die Zeit für sich alleine, auch von dem Leser.^^ (Was ich zwar am Anfang schade gefunden hätte, aber jetzt nicht mehr schlimm finde. Dadurch hat sie ja gewissermaßen wirklich ihre Ruhe und das Davonrennen im letzten Panel der letzten Seite hat ja auch wirklich den Leser betroffen. :O Ich bin beeindruckt, was das ausmachen kann, zu zeigen, wie der Charakter kleiner wird und dann den Cut zu machen, entgegen dem, den Charakter noch in der Nahansicht zu verlassen.)
Anyway, zurück zu dieser Seite.^^ Also, ich glaub, ich erwähns jetzt mal zum letzten Mal, aber hier ist wieder einmal deine wunderbare 'Langsamkeit' (im positiven Sinne) zu sehen. ♥ Du lässt der Leserin Zeit, sich auf die neue Situation einzustellen, indem das Auto nicht nur ankommt, sondern sich auch die Tür öffnet, es in die Garage fährt und die ganze Seite unaufgeregt dabei bleibt, wie das Auto erstmal nach Hause kommt und abgestellt wird. Außerdem ist dadurch nocheinmal eine schöne Charakterisierung der Familie möglich. Es scheint nicht nur das eine, schwarze Auto zu geben, das gerade ankommt, sondern noch ein zweites weißes (oder zumindest helles). Ob das nun das Auto eines anderen Erwachsenen in der Familie ist (vielleicht aber auch das Auto von Frau Takebayashi?), oder ob man Sayo auch ein Auto gekauft hatte, ist ja noch nicht deutlich. An sich ist es vielleicht auch nicht so wichtig, wichtig ist für mich in dem Fall eher, dass die Garage groß genug ist, um beide zu fassen. Außerdem natürlich die Frage, warum da ein Kinderrad mit Stützrädern steht. Gibt es noch ein kleines Geschwisterchen? Es sieht nicht verwarlost oder verlassen aus, sondern entweder gut gepflegt oder noch benutzt. Also entweder das Geschwisterchen oder die Familie hing sehr an Sayos alten Sachen, schon an denen aus ihrer Kindheit. Hm. Den Eindruck hatte ich bisher eigentlich weniger. Ich kann nicht genau sagen, warum, aber sie wirkte mir eher 'fortschrittlich'.
Ahja, noch drei Dinge, die ich wirklich schön finde:
Dass die Straßenlaterne mit den Straßenlaternen von der Seite vorher einen schönen Übergang bildet. ♥ Dadurch wird das Thema von der letzten Seite nochmal aufgegriffen, oder zumindest sachte beiseite gelegt, nochmal gewürdigt und dann kann es weiter gehen. Außerdem sieht man hier eindeutig, dass es Insekten sind, die das Licht umschwirren. An der Stelle spar ich mir mal irgendwelche Interpretationen, weil die gesamte Seite so 'mundane' aufgebaut ist, dass es wirklich einfach nur eine Darstellung der Realität sein kann und weniger ein Hinweis auf irgendeine Metapher. :3
Wie das Auto ankommt, greift ebenfalls noch einmal das Thema von vorher auf. Oder vielmehr die Perspektive. In der letzten Seite wurde sie dazu genutzt, dass die Protagonistin vom Leser Abschied nahm. Nun begrüßt einen mehr oder weniger das Auto (und damit ein neuer Charakter?) den Leser ebenfalls mit einer Perspektive, auf der es auf dem Horizont steht. <3 Aber dadurch, dass es auf einen zukommt, ist es eben eine Art 'Hallo' im Gegensatz zu der letzten Seite, wo es ein 'Tschüßichmussjetztechtlosaaaaaah!' war. Was hier durch die geraderen Linien deutlich wird und vorher durch die runderen Linien zum Horizont hin. ♥
Naja, dass eine weitere Parallele (oder eher ein Chiasmus ;) ) zu Sayakas Gehen das Aufgehen des Tores ist, ist ja irgendwie offensichtlich. xD Aber hier mag ich, dass man die Tür doch einmal etwas besser zu sehen bekommt. :) Vorher war es ja gewissermaßen eine unüberwindbare Barriere, jetzt öffnet sie sich für einen. Außerdem scheint es mir, als gäbe es eine automatische Tür für das Auto und daneben eine kleinere für Menschen. :3
Die Platten, die auf die Garage zu gehen, habe ich vorher noch nicht wahrgenommen. Aber es scheint mir, als wäre der Weg, auf dem Sayaka das Haus verlassen hat, wieder im Panel zu entdecken. <3

Also insgesamt scheint mir diese Seite eine Art Gegenspiel zu Sayakas Flucht aus dem Haus darzustellen. Zum Einen natürlich dadurch, dass die Fortbewegungsart eine vollkommen andere ist. Zum Anderen dadurch, dass es durch die geraderen Linien, und natürlich das Fehlen von assoziativen oder emotionalen Monologen, sowie die Distanziertheit zu einem Gegenstand (dem Auto) im Gegensatz zu der Verbindung zu einem Menschen (Sayaka) insgesamt eine Nüchternheit in die Szene bringt. Es ist etwas Alltägliches, was ja auch durch die Selbstverständlichkeit unterstützt wird, mit der die automatischen Türen aufgehen. Und trotzdem gibt es durch die Wiedererkennbarkeit einzelner Gegenstände (der Straßenlampe, das Tor, der Weg) eine Verbindung, eine Art Nähe? Und das Fahrrad mit Stützrädern gibt der Szene wirklich nocheinmal den Touch des Nachhause kommen und nicht einfach nur an einen Ort ankommen, der unberührt für den ankommenden Charakter und den Leser ist.
...
Ich hätte nicht gedacht, dass ich einmal so viel zu einer Seite schreibe, auf der nicht einmal ein Mensch zu sehen ist. xD