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Kohle [Diskussion]

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Kohle
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Was ist Kohle?

Also, Kohle ist so ein schwarzes brüchiges Zeug, das ziemlich abfärbt. Deswegen lässt es sich auch gut zum Malen verwenden. Es gibt ganz unterschiedliche Arten von Kohlestiften. Einige sind in Stiftform, andere sind Kohlestäbchen und es gibt auch gepresste Kohlestifte(die haben eine ähnliche Form wie Pastellkreide).


Wie benutzt man Kohle zum Zeichnen?

Kohle ist, wenn man sie ohne verwischen aufträgt sehr dunkel. Deswegen würde ich empfehlen, dass man sie immer leicht verwischt. Wenn man eine dunklere Stelle möchte, dann kann man einfach malen, dann verwischen und eine weitere Schicht darüber malen. Das Problem bei Kohle ist, dass sie einfach überall hängen bleibt. Das heisst vor allem an den Fingern. Deswegen benutze ich zum verstreichen immer diese Verwischstifte aus gepresstem Papier. Früher hab ich auch die Finger benutzt. Aber danach konnte ich mit denen fast nochmal ein Bild malen. Zur Not kann man auch Taschentücher zerrupfen und sich die kleinen Stücke um die Finger wickeln, das ist wohl die billigste und hautschonendste Methode. Für kleine Korrekturen und zum erhellen eignet sich ein Knetradiergummi sehr gut, nur sollte man es dann ausschließlich für Kohle benutzen, weil es durch den schwarzen Staub sehr schnell schmuzig wird. Trotzdem muss man höllisch aufpassen, dass man das Bild dann nicht vertascht. Eine falsche Bewegung mit der Hand und alles ist verwischt. Ich empfehle, dass man entweder Vliespapier unter die Hand legt, so, dass man es nicht verwischt.(mit dem Vliespapier darunter sollte man allerdings auch nicht auf dem Papier rumrutschen, sonst bringt das nämlich gar nichts...). Oder man bringt das Bild senkrecht auf eine Zeichenbrett oder eine Staffelei an. Eine andere Möglichkeit ist, die Outlines mit Bleistift zu zeichnen und sich dann mit der Kohle von links oben nach rechts unten zu arbeiten. Diese Methode ist relativ sicher. So sind mir jedenfalls noch am wenigsten Unfälle passiert.


Welche Sorte sollte man für was benutzen?

Also ich schreib hier einfach mal, für was ich welche benutze. Die Kohlestäbchen sind eigentlich für alles gut. Es gibt dickere und dünnere. Man kann mit ihnen feine Linien zeichnen oder Flächen ausfüllen. Die sind eigentlich für alles gut. Das einzige Problem ist, dass die Finger danach voll mit Kohle sind. Ich mag die Stäbchen sehr gerne, weil man sie irgendwie halten kann und sie malen immer. Das ist sehr angenehm. Vor allem, wenn ich ausschweifende Linien zeichne. Die Kohlestifte sind gut für Linien geeignet. Weil man nicht direkt die Kohle hält, hat man einen ruhigen, sicheren Griff. Allerdings sind die Dinger unglaublich mühsam anzuspitzen... Also ein Spitzer geht nur bei den mittleren und harten Sorten, die Weichen brechen sehr schnell ab. Natürlich kann man auch wie in alten Zeiten ein Messer benutzen, aber das erfordert ein wenige Übung und ist recht verschwenderisch. Zum Schluss noch, die Kohle in Kreidenform. Die benutze ich hauptsächlich um grosse Flächen zu decken. Allerdings eignet sie sich wegen den Kanten auch gut für Haare. Das sei jedem selber überlassen. Allerdings sind Linien, die man nicht mit Schwung zeichnet, sehr sehr mühsam.


Fixierung?

Okay, das ist der wichtigste Punkt am ganzen. Den Rest oben könnt ihr vergessen, das schnallt ihr eh alles ziemlich schnell... ABER nachdem ihr euer Werk fertig habt, fixiert das Teil unbedingt. Es muss nicht umbedingt ein spezieller Fixierer sein. Normaler Haarlack tut es auch. Sprayt ja genug davon darüber. Es sollte eine ziemliche Schicht sein. Kohle färbt eben leider wirklich sehr ab. Das ist zwar nicht so schlimm, weil man sie auch wieder gut weg kriegt, aber sie ist eben doch ziemlich schnell ziemlich überall. Da der Haarlack durchsichtig ist, sieht man ihn danach meistens nicht mehr. Oder das Bild glänzt danach leicht, aber das ist eigentlich ein ganz netter Nebeneffekt. Man sollte nur aufpassen und an einer Stelle nicht soviel sprühen, dass sie richtig "nass" wird, gerde bei dünnem Papier sieht man das nach dem Trocknen. Also immer aus min 20-30 cm Entfernung sprühen, wie bei Sprühlack. Aprospos Lack: Wer ganz sicher gehen will und dem recht intensiven Parfumgeruch von Haarlack entgehen möchte kann auch simplen Bastelklarlack benutzen. Ihr könnt nach dem Fixieren und Trocknen lassen ohne weiteres wieder darüber malen. Das ist kein Problem. Aber nicht vergessen danach wieder gut zu fixieren. Ich hab leider die Erfahrung machen müssen, dass die Bilder meistens sehr schnell im Eimer sind, wenn man sie nicht fixiert. Ich habe ein Portrait gemalt und nur halbpatzig fixiert. Danach kam irgendwas darauf zu liegen. Dann hies es: Adieu, Bild... war schön, dass du mal da warst...


Wie beuge ich Verschmieren der fertigen Kohlezeichnung vor?

Das fertige Bild fixieren. Z. B. mit Haarspray, einem professionellen Fixiermittel (Fixaktiv), oder mattem Sprühlack.


Wie transportiere ich die fertige Zeichnung am besten?

In einer Zeichenmappe bietet es sich auch nach Fixierung an, die Kohlezeichnung mit einem frischen Blatt zu bedecken, bevor man sie einsteckt, da sonst auf der Rückseite des vorherigen Bildes Flecekn entstehen können. Ist das Blatt zu groß für die Mappe, sollte man das Bild ebenfalls mit einem frischen Blatt bedecken und dann erst einrollen. Danach mit einem Gummiband/Haargummi/Faden fixieren.


Wie verschmiere ich auch feinere Teile einer Kohlezeichnung?

Mit Ohrstäbchen beispielsweise



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