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Chance auf Glück

von

Vorwort zu diesem Kapitel:
Guten Mittag zusammen ^-^

hier kommt das neue Kapitel :)
Wie viele es vermutet haben treffen unsere Helden auf Rin *kichert*

hoffe euch gefällt diese Interpretation *Kekse und Kakao da lass* Komplett anzeigen

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Rin?!

Inu hatte das Gespräch genauso mitbekommen und ein Lächeln zeichnete sich auf seinen Lippen ab. Sesshomarus Reaktion war auch deutlich. Es konnte nur seine Rin sein. Erst jetzt bemerkte er, dass alle zur Tür sahen, weshalb er sich räusperte und zum Schreibtisch ging.

“Entschuldigt, euer Professor wurde an gepiept und er kommt sicher gleich wieder”, begann er und blickte zu der Menge. Etwas länger blieb er bei der vermeintlichen Rin. Er konnte nicht anders als zu lächeln.

“Willkommen im Kurs Archäologie im Alltag”, begrüßte er die Studenten. “mein Name ist Inu Nakamura und ich bin Archäologe, zudem auch der Bruder eures Professors. Man könnte fast sagen, dass es so etwas wie eine Familientradition ist. Begonnen hat das alles mit der Idee und Verwirklichung meines Urururgroßvaters. Er leitete damals die Ausgrabung in Ägypten.”

Inu erzählte seinen Vortrag wie üblich flüssig und brauchte kaum die Unterlagen seines Bruders. Hoffentlich kommt er bald wieder., dachte der Hanyou und setzte fort.
 

Einige Minuten zuvor, rettete sich Sesshomaru in sein Büro. Er schloss die Tür hinter sich und lehnte daran. Seine Gedanken rasten auch jetzt noch. Das kann unmöglich sein... das ist nicht Rin... Ihr Geruch ist ganz anders..., versteifte er sich und versuchte durchzuatmen.

Jedoch roch er immer noch diese Frau, die den gleichen Namen trug. Genau es ist nur der gleiche Name, nichts weiter. Reiß dich zusammen!, versuchte er es erneut herunter zu spielen und er setzte wieder seine Maske auf. Sei wie sonst auch... Inu hat sicher unsere Ausrede benutzt., kam es ihm in den Sinn und er eilte zu den Toiletten, um sich kaltes Wasser ins Gesicht zu geben.

Erneut musste er seine Gedanken sortieren und vor allem sein Herz beruhigen. Das kann nicht Rin sein!, wiederholte er es immer wieder und atmete erneut tief durch. Danach kehrte er zu dem Hörsaal zurück.

Vor der Tür blieb er jedoch nochmal stehen, lockerte seine Krawatte und atmete erneut durch. Sogleich betrat er den Raum und stellte sich neben seinen Bruder. Der Hanyou atmete erleichtert aus.

“Entschuldigt, aber es gab ein Problem in der Firma”, meinte Sesshomaru ruhig und ein Raunen ging durch die Menge. Inu briefte kurz seinen Bruder wie weit er gekommen war. Dankend nickte Sesshomaru, doch verzog er kaum eine Mine.

“Zunächst möchte ich mich für diejenigen vorstellen, die mich noch nicht kennen”, begann der Ältere und Inu ging wieder an die Tür. Er überließ seinem Bruder somit seine Stunde und beobachtete unauffällig die vermeintliche Rin. “Mein Name ist Takeo Nakamura und ich bin bis zu den Sommerferien euer Professor im Fach Archäologie im Alltag. Mein Bruder berichtete euch bereits von der Ausgrabung in Ägypten, womit vieles begann.”

Souverän brachte Sesshomaru seinen Unterrichtsstoff über die Bühne und regte sogar tatsächlich eine Diskussion an. Das Thema war diesmal: sollten auch die Ruhestätte verschiedener Völker näher dokumentiert werden oder nicht. Die Meinungen gingen mal wieder sehr stark von einer Seite in die andere.

“Es ist ein Unterschied, ob man Ruhestätte einfach so ausgräbt, oder ob man sich den Riten der Völker anpasst und dieses Andenken ehrt”, kam der Einwand von Rin. Sesshomaru blinzelte kurz und nickte.

“Das ist der springende Punkt”, begann er und Inu lächelte, denn das wurde normalerweise von vielen übersehen. “Deshalb sollte jeder, der sich damit befasst, immer daran denken: Respekt, Ehre und Reinheit sind die drei Grundsätze gegenüber dem Andenken eines Volkes.”

Damit beendete der Professor sogar die Vorlesung, denn im nächsten Moment läutete es. Erleichtert atmete Sesshomaru aus und verabschiedete seine Studenten. Während er seine Sachen zusammen packte, bemerkte er natürlich die Blicke einiger. Als er aufsah, zählte er 9 Leute, darunter auch sie.

“Wie kann man euch weiterhelfen?”, fragte er die Gruppe direkt und bekam einige Frage gestellt. Ein paar waren auch privater Natur. Bei denen er nur schmunzeln konnte. Inu amüsierte sich darüber, doch half er lieber seinem Bruder da wieder raus zukommen.

“Tut mir leid die Damen und die Herren, aber wir müssen heute noch einige Akten katalogisieren”, erklärte der Hanyou schnell und zog seinen Bruder mit sich.

“Bis zum nächsten Mal”, winkte Sesshomaru noch und war heilfroh aus dem Saal zu kommen.

“Danke, Inu... diese Frage, ob man noch Single sei ist einfach nur lästig”, bemerkte er und Inu lachte.

“Ich weiß, Takeo”, grinste er breit und sie verschwanden so schnell wie möglich in Sesshomarus Büro.

Kaum war die Tür hinter beiden Brüdern verschlossen, fiel Sesshomarus Maske und er ließ sich müde auf den Stuhl nieder. Inu grinste breit, aber sagte erstmal nichts.

“Wag es ja nicht...”, begann der Ältere und fixierte seinen Bruder.

“Sess... sie ist es”, kam es ruhig über die Lippen des Hanyous.

“NEIN!”, donnerte der Yokai und der Jüngere seufzte.

“Komm mir nicht mit dem Geruch, Sess... denn Kagome hat auch einen anderen als Kikyo”, entkräftete Inu sogleich das erste Argument. Ein Knurren entkam dem Älteren. “Sie ist sogar eine bildhübsche, junge Frau”, grinste der Hanyou breiter und das Knurren wurde lauter.

“Lass den Unsinn... sie ist es nicht und damit hat es sich”, meinte Sesshomaru felsenfest und schüttelte den Kopf. Er brauchte einen klaren Gedanken, doch Inus Blick sorgte eher für das Gegenteil.

“Sess...”, begann der Jüngere erneut und verschränkte seine Arme vor der Brust. “Hör auf es dir einzureden, denn sie ist es... sieh ihr einmal in die Augen und du wirst es auch erkennen”, erklärte er weiter und bekam nur einen bösen Blick. “Du machst mir schon lange damit keine Angst mehr, Brüderchen”, neckte er ihn weiter.

Eine Pause entstand und Inu wurde etwas strenger: “Sehe es ein und nutz deine Chance... wer weiß, ob Rin erneut wiedergeboren wird...”

Missmutig und knurrend seufzte Sesshomaru auf. “Und wenn sie es doch nicht ist?”, zweifelte er.

“Dann wirst du das herausfinden. Bisher hast du jede Seele wieder erkannt”, antwortete Inu ruhig. Der Yokai schluckte schwer.

“Und wenn sie hier schon vergeben ist?”, kam es flüsternd über seine Lippen.

“Dann sorgst du dafür, dass sie dich will und nur dich allein”, entgegnete Inu grinsend. “Überzeuge sie von dir selbst und du wirst sehen.”

Resigniert seufzte Sesshomaru erneut auf und schloss die Augen. “Ich werde sehen, ob es SIE ist... doch lass uns SIE nicht beim Namen nennen...”, meinte er schließlich und der Hanyou grinste noch breiter.

“Also ein Codename für Rin... was schwebt dir vor?”

“Rabbit”, kam die Antwort des Älteren. Inu blinzelte.

“Rabbit?” Sesshomaru nickte.

“Genau, Rabbit.”

“Gut dann lass uns Operation: Rabbit entlarven starten”, lachte Inu und sein Bruder rollte mit den Augen. Das wird sehr interessant., dachte er sich noch und lächelte, als Sesshomaru seine Tarnung annahm.

“Auf in den nächsten Kurs”, kam es selbstsicher von ihm und gemeinsam verließen sie wieder das Büro.

“Wehe du haust wieder ab”, flüsterte Inu grinsend, da er ihren Geruch vernommen hatte. Sein Bruder schluckte schwer und atmete noch einmal durch.

“Keine Panik, ich habe mich wieder im Griff”, meinte der Ältere und gemeinsam betraten sie den Hörsaal. Es war die letzte Stunde vor dem Mittagessen.

Nachdem beide Brüder am Pult standen wurde das Getuschel leiser. Langsam konnten es beide nicht mehr hören, wie ungewöhnlich silberne Haare waren.

“Willkommen im Kurs für ‘Angewandte Archäologie’. Ich werde bis zum Sommer euer Professor sein. Mein Name ist Takeo Nakamura und heute habe ich meinen Bruder dabei”, erklärte er und Inu hob grüßend die Hand. “In diesem Kurs wird jeder Einzelne von euch ein Themengebiet erarbeiten. Nehmt dafür wirklich das, was euch interessiert.”

Im nächsten Augenblick erklärte Sesshomaru die Ziele dieses Kurses. So konnten die Studenten selbst in die Rolle eines Archäologen schlüpfen.

“Eure Arbeiten werden natürlich bewertet und die besten sechs Studenten erwartet eine Belohnung”, spornte er die Anwesenden an. Ein Raunen ging durch die Reihen, gefolgt von mehreren Fragen.

Inu schmunzelte und übernahm damit die Erläuterung: “Die besten 6 Studenten werden die Möglichkeit erhalten ihre Arbeit in die Tat umzusetzen. Wir werden denjenigen eine Reise sponsern mitsamt einer Ausgrabung und solltet ihr dabei etwas entdecken, wird dies sogar namentlich erwähnt.”

Im Saal war es plötzlich mucks Mäuschen still. Große Augen starrten die Brüder an, weshalb Sesshomaru amüsiert seine Mundwinkel nach oben zog.

“Nein es ist kein Scherz. Wer uns zeigt, dass er oder sie hart arbeiten kann. Sich für die Archäologie begeistert, wird von uns in den Sommerferien für 14 Tage in dieses Land mitgenommen. Jeder unserer Archäologen hat ein Spezialgebiet und von diesem werdet ihr begleitet. Ihr könnt so von den Erfahrungen anderer lernen.”

“Zudem bekommt ihr auch ein Empfehlungsschreiben, wenn ihr euch dort gut anstellt”, ergänzte Inu grinsend.

Nun wurde wieder angeregt diskutiert. Zwischendrin kam auch die Frage auf, welches Spezialgebiet Sesshomaru hatte. Er schmunzelte darüber und seufzte.

Bevor er antworten konnte, meldete sich Inu zu Wort: “Mein Bruder ist eine Koryphäe in jedem Gebiet.”

Blinzelnd blickte Sesshomaru zu Inu und schluckte. Das war eine gute Antwort., musste der Ältere anerkennen. Auf diese Antwort wäre er nicht so schnell gekommen.

Die restliche Zeit des Kurses verbrachten die Brüder damit, die Studenten durchzugehen. Denn für ein positives Ergebnis war auch die Anwesenheit wichtig. Auf der Liste stand ihr Name: ‘Rin Hanakuro’.

Sesshomaru schluckte, ehe er diesen laut aussprach und sich die schwarzhaarige Schönheit meldete. Ihr Duft war nicht mehr der einer Blumenwiese mit Meeresbrise gleichzusetzten. Nun war dieser lieblicher. Eine Mischung aus Sanddorn und Meeresluft. Der Geruch brannte sich tief in Sesshomaru ein und er konnte es nicht verhindern, immer wieder diesen heraus zu filtern.

Inu grinste ein wenig vor sich hin, denn das war definitiv Rin. So rein und unschuldig. Vor allem war sie ebenso eine wunderschöne, junge Frau wie damals, als sie erwachsener wurde. Nun muss ich nur noch Sess davon überzeugen., dachte er sich.

“Nutzt diese Woche, um euch für ein Thema zu entscheiden. Danach habt ihr 10 Wochen Zeit euch dieses zu erarbeiten. Natürlich stehen mein Bruder und ich euch jederzeit zur Verfügung für fachbezogene Fragen”, fasste Sesshomaru zusammen und blickte durch die Reihen.

“Hierfür haben wir eine E-Mail-Adresse angelegt: Nakamura @ Archäologie.jp”, ergänze der Jüngere und schrieb diese an die Tafel.

“Je nach Frage werden wir diese beantworten. Sie können sich Material in der Bibliothek holen oder auch in meinem Büro. Wenn jemand schon sein Thema weiß, kann er uns dieses auch gleich zu schicken. Schreibt bitte euren vollständigen Namen dazu, damit wir das zuordnen können. In diesem Sinne einen schönen Tag euch noch”, beendete Sesshomaru den Kurs.

Einige Minuten später klingelte es. “Endlich Mittagszeit”, grinste Inu, doch sein Bruder verdrehte die Augen.

“Wohl eher: Endlich Kago”, konterte er sogleich und der Jüngere wurde leicht rot. Sesshomaru liebte es Inu zu ärgern, was er auch gerne tat. Die Brüder verließen zusammen den Saal und gingen in die Mensa.

Sofort wurde Inu von Kagome beinahe umgeworfen. “Hab dich vermisst”, nuschelte sie an seiner Brust.

“Ich dich auch, Juwel”, lächelte Inu und das Paar holte sich was zu essen. Der Ältere jedoch besorgte sich nur einen Kaffee und zu dritt saßen sie an einem Tisch.

“Was gibt es neues?”, wollte die Schwarzhaarige sofort wissen. Interessiert blickte sie zwischen den Brüdern hin und her. Während Inu grinste, verkrampfte sich der Taisho.

“Nun”, begann ihr Freund. “wir haben SIE wohl gefunden.” Kagome blinzelte mehrere Male.

“R...”, wollte sie den Namen aussprechen, doch beide schüttelten den Kopf.

“Rabbit, wir haben Rabbit gefunden”, erklärte Inu und erntete einen verwirrten Blick von seiner Gefährtin. “Damit wir ihren Namen nicht benutzen. Rabbit ist das Codewort für die Kleine.”

Nun verstand die Miko was sie damit meinten. “Erzählt mir mehr...”, forderte sie und Sesshomaru seufzte.

“Ich glaube nicht, dass sie es ist”, kam es über seine Lippen und Inu schnaubte.

“Wieso glaubst du es nicht?”, wollte Kagome wissen. “Und wehe du sagst, ihr Geruch sei anders.” Bei ihrem Satz fixierte sie ihren Schwager und verengte die Augen.

Dieser schluckte schwer und verschränkte seine Arme. Sein wichtigstes Argument schlug fehl. Doch dann fiel ihm noch was ein: “Nun ja... sie ist anders, die Haare sind länger, sie ist um einiges älter, sie strahlt viel mehr, ihr Lächeln ist bezaubernder, ihre Lippen voller, ihr Geruch betörender.”

Inus Grinsen wurde nur noch breiter, doch er ließ seinen Bruder aussprechen. Kagome schmunzelte und begann zu wiederlegen: “Meine Haare waren auch kürzer und ich war jünger als Kikyo.”

Eine Pause entstand, eher die Miko fortfuhr: “Du schwärmst bereits jetzt schon von Rabbit, Takeo... Auch wenn sie nicht 100 % die von damals ist, so verliebst du dich gerade in ihre neue Version... und das ohne zu wissen, dass es wirklich sie ist.”

“Was?!”, keuchte der Ältere und schüttelte den Kopf. “Niemals... ich... ich...”, begann er und blinzelte. Seine Worte vorhin waren eindeutig die eines Verliebten. Oh Kami... ich..., ratterte es in seinem Kopf und er schluckte. Das Paar ihm gegenüber lächelte.

“Damals als ich Kagome sah, dachte ich auch zuerst es wäre Kikyo, doch schon sehr schnell erkannte ich, dass sie einfach sie war. Auch wenn wir uns am laufenden Band zankten, so verliebte ich mich immer mehr in sie. Ihre leicht gelockten Haare, ihr einzigartiger Duft, ihre strahlenden Augen und ihr Lächeln war ganz anders und doch so voller Wärme für mich”, gestand Inu. Kagomes Herz schmolz bei seinen Worten dahin.

“Trotzdem... es ist nun mal nicht sie”, beharrte Sesshomaru weiterhin auf seiner Meinung und bekam im nächsten Moment ihren Geruch in die Nase. Unauffällig zeigte Inu seiner Liebsten wer Rin sei.

“Oh... Kami... ist sie wunderschön”, schwärmte die Miko und sah nun ihren Schwager an. “Auch wenn sie es nicht sein sollte... ich bin mir sicher, Rabbit hätte gewollt, dass du glücklich bist. Für sie warst du viel mehr als nur ihr Beschützer”, versuchte sie ihn zu überzeugen.

Jedoch bevor Sesshomaru antworten konnte, kam Rin auf die drei zu und er schluckte. Er musste sich nicht umdrehen, um das zu wissen. Ihr Duft nahm zu und unbewusst nahm er ihn tief in sich auf.

“Professor Nakamura?”, fragte ihre zierliche Stimme. Alle drei sahen zu ihr hoch. Kagomes Augen weiteten sich, denn so würde sie sich die kleine Rin vorstellen, wenn sie erwachsen war.

“Ja?”, kam es etwas zögerlich von Sesshomaru. Er blickte ihr direkt in die braunen Augen und erkannte ihre Seele. Sein Herzschlag setzte aus. Für einen Moment verlor er sich darin und hätte beinahe seine Tarnung fallen gelassen, doch fing er sich wieder und blinzelte.

Sesshomaru und Rin sahen sich tief in die Augen und niemand der Beiden sagte etwas. Wissend grinste Inu und verkniff sich ein lachen, da sein Bruder das nun definitiv nicht abstreiten kann. SIE ist es. Endlich, dachte der Hanyou und schmiegte sich an seine Liebste.

Kagome lächelte bei dem Anblick und spürte Rins Unsicherheit, weshalb sie sich räusperte. “Setzen Sie sich doch”, meinte sie und zog damit die Aufmerksamkeit der 22-jährigen auf sich. Unsicher blickte diese den freien Stuhl an, doch als ihr Professor diesen zurück schob und ihr ebenso stumm den Platz anbot, setzte sie sich.

“Wegen ihrer Vorlesung”, begann Rin schüchtern und schluckte. “es ist faszinierend.” Ihre Begeisterung gewann und sie wurde sicherer. “Ich hätte nicht erwartet, dass man heute noch so vieles Neues entdecken kann. Dürfte ich Sie beide fragen welche Kultur Ihnen am meisten Spaß machte zu erforschen?” Dabei sah sie auch zu Inu. Dieser lächelte und überlegte.

“Ich für meinen Teil mochte immer die verschiedenen Stämme in Südamerika. Jede Kultur glaubte an etwas anderes und diese Hingabe hat mich sehr beeindruckt”, erklärte der Jüngere und Rins Augen leuchteten. Dann sah sie wieder zu ihrem Professor. Er hatte einen Schluck Kaffee genommen.

“Es gab vieles was mich faszinierte”, begann er und blickte zu ihr. Besonders deine Augen, dachte er verträumt, doch fasste er sich wieder. “Die Pyramiden waren sehr interessant. Die Geschichten unseres Urururgroßvaters wurden uns von unserem Großvater erzählt und sie fesseln mich noch bis heute. Ebenso finde ich die japanische Kultur sehr interessant. Wie aus einem kriegerischen Land ein solch fortschrittliches werden konnte. Sehr interessant.”

Nach dem er beendet hatte, trank er erneut etwas. Seine Kehle war staubtrocken. Ihre Wirkung auf ihn unterschätzte er maßlos. Er war von ihr wirklich eingenommen worden, ohne dass er es wollte. Wie soll ich da bloß gegen ankommen?, zerbrach er sich den Kopf und atmete kurz durch. Das Gespräch mit ihr war so erfrischend.

Sie fragte Kagome auch wer sie denn war. “Bitte nicht so förmlich. Ich habe erst mit dem Studium begonnen und bin Inus Freundin”, erklärte die Miko und lächelte. Rin nickte strahlend.

“Freut mich dich kennen zu lernen, Kagome. Ich bin Rin”, entgegnete sie und beide Frauen kicherten. Sie verstanden sich auf Anhieb. Ob das daran lag, dass Rin sich unbewusst an sie erinnerte oder nicht, konnte die Miko nicht sagen. Das war ihr aber auch egal gewesen. Wichtig war, dass es Rin war und sie würde den sturen Hund noch davon überzeugen, endlich ehrlich zu sein.

Leider verging die Zeit viel zu schnell und Sesshomaru vergaß sogar für den Moment, dass sie seine Studentin war. Es klingelte zur nächsten Stunde, deshalb erhob sich Rin schnell, viel zu schnell für den Geschmack des Taishos. “Danke für eure Zeit”, kam es über ihre Lippen und sie verbeugte sich.

Sogleich schritt sie aus der Mensa hinaus. Der Ältere sah ihr fast schon sehnsüchtig nach. Er musterte sie von Kopf bis Fuß und wieder zurück. In ihrem gelblichen Sommerkleid sah sie umwerfend aus. Es hob ihre schönen, lange Beine hervor. Diese glitt er weiter hinauf und als er an ihrem Hintern ankam, schluckte er. Mit ihrem leicht schwungvollen Gang wirkte es so betörend auf ihn.

Alles um ihn herum interessierte ihn nicht mehr, nur sie allein war präsent. Erst als Inu eine Bemerkung fallen ließ, drehte er sich zu seinem Bruder und sah ihn verdattert an: “Was?!” Die Frage stand so im Raum. Der Jüngere grinste breit und Kagome kicherte.

“Ich sagte nur: Pass auf, du sabberst gleich, Takeo”, wiederholte Inu seinen Satz und nun entgleisten seinem älteren Bruder alle Gesichtszüge.

“Hör auf mit dem Blödsinn”, kam es nach einer Weile von ihm und er erhob sich, um in sein Büro zu verschwinden. Er musste nachdenken, am besten allein.


Nachwort zu diesem Kapitel:
Das war es auch wieder, doch nächste Woche geht es weiter

Inu und Kago werden sicher nicht locker lassen ^.^

*Kekse und Kakao für die Wartezeit da lass*
bis nächste Woche, eure Seredhiel / Seren Komplett anzeigen

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Kommentare zu diesem Kapitel (3)

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Bitte keine Beleidigungen oder Flames! Falls Ihr Kritik habt, formuliert sie bitte konstruktiv.
Von:  Yuna_musume_satan
2019-09-22T19:19:33+00:00 22.09.2019 21:19
Da hat Rabbit unserem Takeo aka Sessomaru ziemlich den Kopf verdreht Jes hätte noch gefehlt das zu dem sabern ein winseln kam und der traurige Hund der auf sein Frauchen traurig hinterher blickt wäre perfeckt. Hach wie ich diese Story liebe.
Antwort von:  Seredhiel
23.09.2019 00:48
ja Rabbit hat ihm den Kopf verdreht, aber ein Sesshomaru würde nicht winseln
das passt nicht zu einem mächtigen Daiyokai, sabbern ist schon ein Zugeständnis, das sollte genügen xD

Freue mich, dass er dir gefällt ^-^ *Kekse und Kakao da lass*
Von:  Kagomeinuashalove
2019-09-20T19:20:05+00:00 20.09.2019 21:20
Ich musste die ganze Zeit schmunzeln und grinsen das ist einfach zum Dahinschmelzen bitte mach weiter!
Antwort von:  Seredhiel
21.09.2019 01:30
freut mich, dass es dir gefallen hat :)
natürlich mache ich da weiter, wo ich aufgehört habe *grinst*
Von:  Vigeta_Lord_d_T
2019-09-20T18:02:13+00:00 20.09.2019 20:02
Ich kann nicht mehr vor Lachen bei der Vorstellung wie Sesshomaru sich gerade benimmt. Wie ein pubertierender Teenager ich leg am Boden und habe Bauch weh vor Lachen. 😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂.


Stop 😡😡😡 so genug gelacht.

Das ist kein Spiel es geht um die

Chance auf Glück für Sesshomaru und das mit Rin.

Ich weiß zwar nicht wie du das hinbekommen willst. Denn normalerweise können sich Wiedergeburten NICHT an ihr altes Leben erinnern. Aber ich hoffe und drückte Sesshomaru alle Daumen das er mit Rin zusammen kommt. Blös der sture Hund will sein Glück nicht war haben.
Nur gut das Kagome und InuYasha da sind und wenn nötig im einen

GEWALTIG SCHMERZHAFTEN Tritt in denn ARSCH verpassen sollte er DAS versauen.

Sesshomaru du bist .

LORD Sesshomaru Herrscher über die westlichen lande Japans. Und der stärkste Inu Dayjokay denn es je gab und geben wird stärker als

TOGA

Kämpfender Fangzahn
(Heerführer der Hunde)
(Erhabener Heerführer der Hunde)
Und jetzt benimmt er sich wie ein kleiner Welpe.

Er ist so süß wenn er so ist ABER momentan nicht gerade hilfreich.

Ein super super duper geiles Kapitel. 1A 👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻 freu mich auf das nächste Kapitel.
Antwort von:  Seredhiel
21.09.2019 01:29
*weglacht*
das Kapitel hat sehr viel Spaß gemacht XD
allgemein fand ich di Vorstellung nur zu genial, wenn der mächtige und gefühlskalte Sess sich wie nen Teeny benimmt XD

durchaus ist das seine Chance ;)
ich habe mir schon etwas einfallen lassen, muss es nur noch richtig einbauen und vorbereiten, denn auch ohne Erinnerungen ist da etwas, was sie verbindet *kichert*
das auch bezogen auf Inu und Kago ;)

hoffe es wird auch weiterhin munden *Kekse und Kakao da lass*
Antwort von:  Vigeta_Lord_d_T
21.09.2019 01:50
Hurra kekse und kakau davon bekomme ich nie genug danke lecker


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