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Tsuki no Hikari

Mondlicht
von

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Fragen ohne Antwort

" Text " Jemand spricht

~ Text ~ Jemand denkt
 

Das Erste was Miyuki wahrnimmt sind Stimmen. Wie durch Watte hindurch kann sie einzelne Wortfetzen verstehen. ...Yokai... ...tot... ...nicht menschlich... . Jedoch kann sie sich nichts daraus zusammenreimen.

Außer den Wortteilen kann sie nur noch erahnen, dass mehrere Personen bei ihr sein müssen, die miteinander reden, oder dem Tonfall nach, eher streiten.
 

Stöhnend versucht das Mädchen ihre Augen zu öffnen. Als sie es nach dem dritten Versuch endlich geschafft hat, fasst sie sich erst einmal leise zischend an den Kopf. Vor ihr sitzt eine junge Frau, welche blauschwarze Haare hat und einen rot-gelben Kimono trägt und als wenn das nicht schon verrückt genug gewesen wäre, kommt Miyuki die Fremde eigenartig bekannt vor. Die Beiden befinden sich zurzeit in einer kleinen Hütte, anscheinend aus Holz. Der Raum in dem das Mädchen liegt hat am hinteren Ende eine Tür, die nur von einem Vorhang überdeckt ist und besitzt außerdem zwei kleine Fenster.
 

Wegen der starken Kopfschmerzen versucht sich die Braunhaarige jedoch lieber nicht zu erinnern wo sie die Frau schon einmal gesehen hat, sondern konzentriert sich lieber auf ihren geschundenen Körper.

„Hast du Schmerzen?", fragt die Schwarzhaarige auf einmal.

„Ja mein Kopf dröhnt gewaltig."

„Warte, dagegen habe ich etwas."
 

Während die Frau im Kimono aufsteht, bemerkt Miyuki nun zum ersten Mal, dass auch noch eine andere Person mit im Raum ist. Ein weißhaariger Junge mit Hundeohren sitzt mit verschränkten Armen an der Tür und beäugt sie misstrauisch.

Mit einem Schlag fällt es ihr wie Schuppen von den Augen. Das Monster, die junge Frau im Kimono, der weißhaarige Junge. Sie sitzt in einem Dorf im japanischen Mittelalter fest und sie ist nicht auch nicht bei einfach irgendwem zu Gast. Nein, vor ihr stehen wahrhaftig Kagome und InuYasha!
 

Miyuki schreckt augenblicklich aus der Position, in der sie zuvor saß, hoch und stolpert mit geweiteten Augen zur hinteren Wand.

~ Wie kann das sein? Wie um Himmels Willen ist das möglich? ~ Doch egal wie lange sie überlegt, eine andere Erklärung lässt sich nicht finden. Das Mädchen muss tatsächlich in der Epoche der kriegerischen Staaten sein!
 

Natürlich ist ihre Aktion nicht unbemerkt geblieben. Während InuYasha gleich aufspringt und seine mit Krallen verzierte Hand schon vorsorglich auf Tessaiga legt, geht Kagome langsam auf die Fremde zu und legt einen besorgten Blick auf.

„Geht es dir auch wirklich gut? Du siehst sehr blass aus“, fragt die Miko vorsichtig nach.

„Ach nein, mir ist nur gerade etwas Wichtiges eingefallen“, versucht Miyuki sich wieder aus der gespannten Situation zu befreien.

Da sie InuYashas Temperament schon aus den Büchern und Filmen kennt, beschließt das Mädchen lieber Nichts von der Tatsache, dass sie Alles und Jeden hier kennt, zu verraten.
 

Kagome scheint diese Antwort auszureichen, daher beruhigt sich auch InuYasha langsam wieder. Von der Schwarzhaarigen bekommt Miyuki eine Kräutermischung gegen ihre Kopfschmerzen, die sie am liebsten gleich wieder ausgespuckt hätte, da sie verdammt bitter schmeckt.
 

Nach ewig wirkenden Minuten des Schweigens und Nachdenkens bricht Kagome glücklicherweise auch endlich die plötzlich entstandene Stille.

„Da es dir nun anscheinend etwas besser geht, möchte ich uns erst einmal vorstellen. Ich bin Kagome und das hinter mir ist InuYasha, freut mich dich kennenzulernen."

Eben Genannter gibt nur ein genervtes „Keh" von sich, welches die Anwesenden schon längst gewohnt sind.

„Ähm, mein Name ist Miyuki. Ich hätte da eine Frage: Wie komme ich hier her? Was ist denn passiert?", antwortet die Jüngste im Raum ein wenig unbeholfen.

„Ich habe gehofft du könntest uns das erklären. Wir fanden dich bewusstlos im Wald neben einem toten Yokai liegen“, erklärt Kagome daraufhin.

Nach einer kurzen Pause fügt sie noch hinzu: „Kann es sein, dass du nicht aus dieser Zeit kommst? Deine Klamotten sehen aus wie aus dem 21ten Jahrhundert."

"Das könnte man so sagen", druckst das Mädchen herum während sie mit der dünnen Decke spielt, die ihr während ihrer Ohnmacht übergelegt wurde.

Warum genau sie eigentlich hier ist, weiß Miyuki selbst nicht. Ob sie es wohl noch herausfinden wird?
 

„Nun sag schon endlich! Was hast du zu verbergen?" Diese bissige Bemerkung kommt natürlich von dem Hanyou im Raum.

Doch dieser ist sofort wieder still in seiner Ecke, als Kagome ein gefährlich ruhiges „Zwing mich nicht es zu sagen" von sich gibt.

„Naja, also, eigentlich ist es so...“ Kurzerhand entschließt sich Miyuki dazu, den Beiden zu erzählen was genau passiert ist. Den Teil mit dem Maga und der Serie lässt sie dabei lieber weg.

„Verstehe, und du weißt wirklich nicht wie du hierher gekommen bist? Ich hatte irgendwie die Hoffnung, dass es noch ein zweites Portal in die Neuzeit gibt. Ich komme nämlich auch von dort musst du wissen“, ist der anschließende Beitrag von der Miko zur Geschichte.
 

Das Gespräch der beiden Frauen wird jedoch kurzerhand unterbrochen, als ein braunhaariges Mädchen im Alter von zirka 12 Jahren durch die offene Tür stürmt.

~ Wow, seit dem Ende der Serie müssen wirklich schon ein paar Jahre vergangen sein ~, stellt Miyuki in diesem Moment fest. Sie hätte das Mädchen fast nicht erkannt, doch der kleine Zopf an der Seite ihres Kopfes hat sie schlussendlich doch verraten. Es ist Rin!
 

„Kagome-sama, ich soll euch fragen ob Sango und Miroku euch beide beim Gesundpflegen des Mädchens ablösen sollen." Noch während sie das sagt, entdeckt die Kleine schon, dass dies jedoch gar nicht mehr notwendig ist.

Rin hüpft fröhlich auf das ihr fremde Mädchen zu und schaut sie sich erstmal genau an.

„Hallo, ich bin Rin, und wer seid Ihr? Woher kommt Ihr und warum habt Ihr so komische Kleidung an?" Bevor sie noch weiterreden kann, wird die Kleine aber von Kagome unterbrochen.

„Das ist Miyuki. Könntest du bitte den Anderen Bescheid geben, dass sie wach ist?"

Daraufhin läuft das Kind mit den Worten „Klar, mach ich!" lachend wieder zur Tür hinaus.
 

Während das Mädchen aus der Neuzeit noch über Rin nachdenkt, kramt Kagome in einem der vielen Kästen an der Wand herum.

„Hier das ist für dich, deine Sachen sehen schon etwas mitgenommen aus", sagt sie nur und hält der Braunhaarigen einen Kimono unter die Nase, der nur bis zu den Knien geht, damit sie mehr Beinfreiheit hat. Er ist aus hellblauem Stoff genäht und mit weißen Blütenblättern verziert. Erst jetzt bemerkt Miyuki, dass ihre eigene Kleidung voller Dreck und Schweiß ist und an einigen Stellen sogar Stücke herausgerissen wurden. Sofort schämt sie sich dafür, dass sie das Schlamassel nicht früher bemerkt hat.
 

Nachdem InuYasha hinausgegangen ist, wobei er es weniger freiwillig getan hat, hilft die Miko dem Mädchen dabei, den schönen Kimono anzuziehen und obwohl die Jüngere sich die Schritte zu merken versucht, muss Miyuki zugeben, dass sie so etwas niemals alleine zusammenbringen würde.

„So fertig, lass uns rausgehen", meint Kagome anschließend mit einem Lächeln.
 

Vor der Tür, blendet die Beiden erst einmal kräftig die Sonne.

Nachdem sie sich daran gewöhnt hat, erkennt Miyuki, dass sowohl InuYasha und Rin als auch Sango, Miroku, die kleine Kirara und drei Kinder, die das Mädchen mühelos der Dämonenjägerin und dem Mönch zuordnen kann, auf sie warten.
 

Obwohl es unnötig ist, werden ihr alle vorgestellt, aber das weiß ja niemand. Nachdem Miyuki ihre Geschichte erneut vor den Anderen erzählt hat, bricht großes Schweigen aus. Allesamt überlegen sie, wieso das Mädchen wohl hier gelandet ist, so wie Kagome einst, bis sich InuYasha plötzlich komisch benimmt.

Seine Hand wandert an Tessaigas Griff und sein Blick in den Wald. Es scheint als würde er auf etwas warten.
 

„Was ist denn los InuYasha?", fragt Kagome den Hanyou deswegen.

Dieser macht eine ernste Miene, knurrt leise und sagt nur: „Sesshoumaru."
 

Miyuki schaut nun ebenfalls Richtung Wald und kann ihren Augen kaum glauben. Fast schon schwerelos wirken seine Schritte, während die langen, weißen Haare im Sonnenlicht glänzen. Goldene emotionslose Augen blicken in die Runde bis sie an Miyuki hängen bleiben.

„Du..."
 

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So das ist nun schon das dritte Kapitel.

Sagt mir doch bitte wie euch die Geschichte bis jetzt gefällt. 0.0
 

Wichtige Info: es können bei dieser FF auch Leute kommentieren, die sich nicht auf Animexx angemeldet haben !
 

Lg. eure Ookami-chan



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Kommentare zu diesem Kapitel (1)

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Von:  Phoenix_Kira
2017-05-22T17:49:49+00:00 22.05.2017 19:49
Mir gefällt das Kapitel sehr und ich muss sagen, dass dir die Charaktere sehr gut gelingen ^^.
Ich musste sehr schmunzeln, als InuYasha nur "Keh" von sich gab und bei Rin habe ich fast einen Herzinfarkt bekommen ( wie kann man nur so süß und unschuldig sein :3 ).
Für Miyuki muss das alles sehr aufregend sein, wenn sie sich in die Welt von InuYasha verkrochen hat und
jetzt wirklich mit drinnen ist.
Das Ende fand ich besonders lustig und auch gemein, als Sesshomaru zu Miyuki kommt und das Kapital danach zu ende war, aber ich bin gespannt was unser Sesshomaru von ihr will.

Lg. Phoenix_Kira


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