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Schneespuren


Erstellt:
Letzte Änderung: Gestern
nicht abgeschlossen (40%)
Deutsch
105602 Wörter, 35 Kapitel
Trigger-Warnungen: Tod, Depression, Trauma
Yuki sieht völlig anders aus als alle anderen, denn eines seiner Augen ist rot. Nach unzähligen Erfahrungen mit Ausgrenzung und Misshandlung während seiner Jugend begegnet er Yuichi Hosokawa, dem Chef seiner großen Schwester, die bei einer Modelagentur arbeitet. Als Hosokawa krank wird, gibt er ausgerechnet Yuki den Job als sein persönlicher Assistent. Welches Potenzial hat er in Yuki gesehen, um ihn mit dem Job an seiner Seite zu betrauen? Und kann Yuki diesen hohen Erwartungen gerecht werden?

Zur Einordnung der Story: In der Geschichte kommen unterschiedliche Arten von (mehr oder weniger) romantischen Beziehungen vor (hetero, homo, bi), allerdings liegt der Fokus der Story auf den Themen Selbstentwicklung und zwischenmenschliche Beziehungen im Allgemeinen.

Informationen zum Schneespuren/Toki to Garasu-Universum:
Schneespuren (Prosa): Prequel-Story zu Toki to Garasu über den kranken Leiter der Modelagentur MAJ und seinen Assistenten, spielt zwischen den Jahren 2000-2002

Toki to Garasu (Webcomic): Story um ein junges Model mit einer Essstörung und einen Außenseiter, spielt zwischen den Jahren 2004-2005

Beides sind eigenständige Werke und können unabhängig voneinander gelesen werden!!
Wenn ihr aber beides lesen mögt, fangt unbedingt mit Schnee an, weil TTG die ganze Schnee-Story spoilert, da es zeitlich später angesiedelt ist xD


Sollten massive Trigger in Kapiteln nötig sein, werde ich versuchen, das vorab im Autorenkommentar zu vermerken.


Illustrationen, Doodles und mehr zu Schneespuren findet ihr hier: https://mjeera.tumblr.com/tagged/Schneespuren

Cover stammt von mir, Bilder sind lizenzfrei (via pexels und pixabay)

Fanfic lesen
Kapitel Datum Andere Formate Daten
~komplette Fanfic~ V: 08.08.2016
U: Gestern
Kommentare (67 )
105602 Wörter
Kapitel 1 Teil 1.1 - In die Schatten, in die Nacht E: 21.01.2018
U: 09.02.2018
Kommentare (1)
2552 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 2 Teil 1.2 - Eindringling in der Mondatmosphäre E: 22.01.2018
U: 13.02.2018
Kommentare (1)
4718 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 3 Teil 1.3 - Der zerbrochene Junge E: 24.01.2018
U: 17.08.2018
Kommentare (1)
5946 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 4 Teil 1.4/1 - Yuichi Hosokawa E: 30.01.2018
U: 17.08.2018
Kommentare (1)
1280 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 5 Teil 1.4/2 - Yuichi Hosokawa (Fortsetzung) E: 30.01.2018
U: 17.08.2018
Kommentare (1)
4951 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 6 Teil 1.5 - Richtig falsch E: 01.02.2018
U: 17.02.2018
Kommentare (1)
2241 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 7 Teil 2.1/1 - Hohe Erwartungen E: 04.02.2018
U: 16.02.2018
Kommentare (1)
2254 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 8 Teil 2.1/2 - Hohe Erwartungen (Fortsetzung) E: 04.02.2018
U: 21.02.2018
Kommentare (1)
3439 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 9 Teil 2.2 - Blanke Nerven E: 10.02.2018
U: 21.02.2018
Kommentare (1)
3659 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 10 Teil 2.3 - Alles und Nichts E: 17.02.2018
U: 23.02.2018
Kommentare (1)
3477 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 11 Teil 2.4 - Der innere Kompass E: 19.02.2018
U: 24.02.2018
Kommentare (1)
3869 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 12 Teil 2.5 - Die finsterste Stunde der Nacht E: 24.02.2018
U: 11.07.2018
Kommentare (1)
3092 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 13 Zwischenspiel 1 (Teil 1) E: 03.03.2018
U: 03.03.2018
Kommentare (2)
3975 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 14 Zwischenspiel 1 (Teil 2) E: 03.03.2018
U: 03.03.2018
Kommentare (1)
2200 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 15 Teil 3.1 - Der Bazar der Wahrheiten E: 11.03.2018
U: 11.03.2018
Kommentare (1)
4066 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 16 Teil 3.2/1 - Durch andere Augen E: 18.03.2018
U: 11.04.2018
Kommentare (1)
2191 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 17 Teil 3.2/2 - Durch andere Augen (Fortsetzung) E: 18.03.2018
U: 21.03.2018
Kommentare (1)
3218 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 18 Teil 3.3/1 - Der gute Blick E: 26.03.2018
U: 10.04.2018
Kommentare (1)
2096 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 19 Teil 3.3/2 - Der gute Blick (Fortsetzung) E: 26.03.2018
U: 11.04.2018
Kommentare (1)
3672 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 20 Teil 3.4 - Die Opulenz der Stille E: 01.04.2018
U: 02.04.2018
Kommentare (3)
4093 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 21 Teil 3.5/1 - Unter anderem Namen I E: 09.04.2018
U: 17.08.2018
Kommentare (1)
2820 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 22 Teil 3.5/2 - Unter anderem Namen I (Fortsetzung) E: 09.04.2018
U: 17.08.2018
Kommentare (1)
3689 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 23 Teil 3.6/1 - Eine Spur von Leben E: 30.04.2018
U: 30.04.2018
Kommentare (1)
2174 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 24 Teil 3.6/2 - Eine Spur von Leben (Fortsetzung) E: 30.04.2018
U: 17.08.2018
Kommentare (1)
2621 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 25 Teil 3.7 - Ritter und Samurai E: 05.05.2018
U: 17.08.2018
Kommentare (1)
3644 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 26 Teil 3.8/1 - Zu Staub zerfallen E: 01.07.2018
U: 02.07.2018
Kommentare (1)
2146 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 27 Teil 3.8/2 - Zu Staub zerfallen (Fortsetzung) E: 01.07.2018
U: 17.08.2018
Kommentare (1)
1307 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 28 Teil 3.8/3 - Zu Staub zerfallen (Fortsetzung) E: 01.07.2018
U: 02.07.2018
Kommentare (2)
1419 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 29 Teil 3.9/1 - Deus ex Machina E: 05.08.2018
U: 17.08.2018
Kommentare (1)
2998 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 30 Teil 3.9/2 - Deus ex Machina (Fortsetzung) E: 05.08.2018
U: 06.08.2018
Kommentare (3)
3947 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 31 Teil 3.10/1 - Pâro E: 17.11.2018
U: 18.11.2018
Kommentare (2)
2526 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 32 Teil 3.10/2 - Pâro (Fortsetzung) E: 17.11.2018
U: 18.11.2018
Kommentare (1)
1933 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 33 Teil 3.10/3 - Pâro (Fortsetzung) E: 17.11.2018
U: 18.11.2018
Kommentare (3)
1881 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 34 Teil 3.11/1 - Die Papierrosenblüte E: 13.12.2018
U: 14.12.2018
Kommentare (0)
2591 Wörter
abgeschlossen
Kapitel 35 Teil 3.11/2 - Die Papierrosenblüte (Fortsetzung) E: 13.12.2018
U: Gestern
Kommentare (1)
2917 Wörter
abgeschlossen
  • Charakter
    Yuki Kesshou

    Erstes Erscheinen: Teil 1.1
    Rolle: Protagonist
    Geburtsort: Mihara (Hiroshima)
    Alter: 22
    Größe: 181 cm
    Augenfarbe: Braun/Rot
    Haarfarbe: Schwarz/Blond
    Beruf: Persönlicher Assistent von Yuichi
    Familie: Eltern, ältere Schwester (Aini)
  • Charakter
    Aini Glass

    Geburtsname: Aini Kesshou
    Erstes Erscheinen: Teil 1.1
    Rolle: Protagonistin
    Geburtsort: Mihara (Hiroshima)
    Alter: 34
    Größe: 175 cm
    Augenfarbe: Braun
    Haarfarbe: Blond
    Beruf: Model Scout, ehem. Model
    Familie: Eltern, jüngerer Bruder (Yuki)
  • Charakter
    Yuichi Hosokawa

    Erstes Erscheinen: Teil 1.3
    Rolle: Protagonist
    Geburtsort: Nagoya (Aichi)
    Alter: 43
    Größe: 167 cm
    Augenfarbe: Braun (wirkt Anthrazit)
    Haarfarbe: Schwarz (grau meliert)
    Beruf: Leiter einer Modelagentur
    Familie: Mutter (verstorben), Großeltern (verstorben)
  • Charakter
    Ken Satou

    Geburtsname: ?
    Erstes Erscheinen: Teil 3.7
    Rolle: Protagonist
    Geburtsort: Naha (Okinawa)
    Alter: 31
    Größe: 173 cm
    Augenfarbe: Braun
    Haarfarbe: Schwarz
    Beruf: Modedesigner
    Familie: Eltern, älterer Bruder (?), jüngere Schwester (Yukiko, "Koko" genannt)
0_Achtung!!
Definitionen könnten Spoiler enthalten, also benutzt dieses Glossar als Nachschlagewerk für vorkommende Unternehmen, Agenturen und andere Begriffe, aber nicht als Vorab-Informationsquelle :)
CUP
Cancer of unknown primary - eine Art von Krebs, bei der der Primärtumor nicht gefunden wird und der über bereits entstandene Metastasen entdeckt wird - meist bedeutet das, der Krebs wird erst in einem verhältnismäßig späten Stadium entdeckt, was die Prognose beeinflusst.
Hiroto Minagawa
Ein Laden zur Herrenausstattung in der Geschichte, Geschäftsführerin: Hiroto Minagawa
MAJ
Model Agency Japan, eine Modelagentur in der Geschichte, Agenturleiter: Yuichi Hosokawa
R&W
Ein Modeunternehmen in der Geschichte, Geschäftsführer: Ryuzaki Watanabe, Chefdesigner: Ken Satou
TEXas
Ein Textilunternehmen in der Geschichte, Geschäftsführer: Vadim Akutayama
Toraddo-Aikon
Ein fiktiver Modestil in der Geschichte, der auf Ken Satou zurückgeht. Der Name setzt sich entsprechend der Stilcharakteristika aus den Transktiptionen der englischen Begriffe Tradition und Icon zusammen, da dabei traditionelle Elemente mit (pop-)kulturellen Ikonen kombiniert werden. Ein Beispiel, das für diesen Stil genannt wird, ist ein Kimono mit Pikachu-Muster.
Kommentare zu dieser Fanfic (67)
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Von:  Seoko
2018-12-13T15:55:49+00:00 13.12.2018 16:55
Tolle Kapitel! Yuki macht Entwicklungssprünge einen nach dem anderen. Ich liebe in und auch seine Beziehung zu Yuichi.die letzten beiden Kapitel waren vom Schreibstil her richtig gut. Und meinetwegen musst du die Kapitel nicht splitten. Wäre sogar besser so in einem ganzen zu lassen dann muss ich nur einmal die seite laden 😋😉 ich lese sehr gerne Lange Kapitel.

Bin gespannt auf Satous Sicht der Dinge und ob Yuki die Situation richtig einschätzt. Danke fürs Schreiben!!!
Von:  Lady_Ocean
2018-11-20T03:43:52+00:00 20.11.2018 04:43
Ainis Verhalten im Gespräch mit Yuki war sehr interessant. Zum einen, dass sie sich entschuldigt, weil Yuki Ärger hatte, da er nicht mit Hosokawa über das Treffen mit Satou gesprochen hatte. Zum anderen, dass sie aber bei Yukis Fragen (und damit Hilfegesuch) erst mal rumdruckst und etwas feindselig abblockt. Hier berührt das Gespräch wieder sie privat und ihr altes Muster, nichts von sich nach außen zu lassen, dringt wieder durch. Aber dann fiel ihr wahrscheinlich der Streit neulich wieder ein und die Erkenntnis, dass sich zwischen ihnen nichts bessern kann, wenn sie sich persönlich beide bedeckt halten, und sie springt über ihren Schatten.
Und Tsugawa... Wow. Hosokawa muss wirklich mächtig was gegen ihn in der Hand haben, wenn er ihn all die Jahre so handzahm halten konnte, trotz allem, was er Tsugawa eigentlich angetan hat. Vergewaltigung? Bestechung? Steuerhinterziehung im großen Stil? Irgendwas in dem Größenbereich muss es wohl sein, etwas, wofür man ihn auch nach Jahren mächtig belangen kann.
Und mit Hosokawas Bemerkung über Satou und dessen Chef zum Schluss sehe ich Parallelen zum Titel des Kapitels. Yuki hat keine Ahnung vom Ausmaß von Satous Drohungen. Er hat dessen gruseligen chirurgischen Scharfsinn kennenlernen müssen, weiß, was für eine große Nummer er ist, und hat eine absolut astreine Drohung an den Kopf geknallt bekommen. Klar, dass er das Ausmaß dieser Drohung nicht abschätzen kann. Und Hosokawa geht damit so locker um. Dieser Kontrast zwischen Hosokawas Gelassenheit, weil er anscheinend einen super Plan hat, und seiner eigenen Ahnungslosigkeit muss Yuki das Gefühl vermitteln, das Wesentliche und Naheliegendste nicht erkennen zu können und inkompetent zu sein. Ich hoffe nur, er schafft die Fashion Show irgendwie. - Oh, und hier war mir dann doch etwas eingefallen, wo ich in Teil 3 gestutzt hatte, weil da eine für den Storyverlauf wichtige Information gefehlt hatte: Bei Satous Anruf sagt Yuki ihm ja, wie toll der Kimono ist. Da hatte ich mich kurz gefragt: Welcher Kimono? Wann hat Yuki den denn gesehen? Jetzt ist es klar. XD
Die Kimono-Szene mochte ich sehr gern. Es klingt sehr schön, wie du das Design beschreibst. Und Yuki ist ja prädestiniert für einen schwarz-weiß-rot-Kontrast. Ich würde zu gern mal ein Bild von ihm in diesem Kimono sehen. ^^ Wer weiß - irgendwann vielleicht mal? Am eindrucksvollsten war aber der Moment, in dem Yuki sich plötzlich so völlig im Einklang mit seinem Äußeren gefunden hat. Ich denke, er gewöhnt sich generell langsam an sein Auge. Im 3. Teil dieses Kapitels nutzt er es ja wieder ganz gezielt, um sein Ziel (Informationen vom Tratschclub) zu erhalten. Er erkennt dieses Auge zunehmend als seine Waffe an und sieht damit erstmals einen Nutzen in ihm. Aber grundlegend ist er ja ein friedliebender Mensch, der anderen nicht schaden will, also habe ich bei Yuki eigentlich keine Bedenken, dass dieses Ausnutzen irgendwann außer Kontrolle gerät. Ich nehme eher an, es wird ihm helfen, das Auge als normalen Teil von sich zu akzeptieren. Denn es ist halt einfach auch wichtig, irgendwas Positives an der Sache zu sehen, die einem sein ganzes Leben lang Ausgrenzung, Schikane, Ausnutzung und Furcht beschert hat. Zum ersten Mal in seinem Leben ist Yukis Auge für etwas "gut". Und diese guten Dinge mehren sich in letzter Zeit ja. Hosokawa findet es faszinierend, sein Fanclub findet es faszinierend, Satou ist sogar so fasziniert, dass er Yuki unbedingt in einem seiner Kimonos sehen will, während er gleichzeitig alle anderen Models von Hosokawa nur zähneknirschend aufs Auge gedrückt bekommen hat. Yuki sieht es jetzt vielleicht noch nicht so, aber die Erinnerungen werden bleiben und irgendwann kommt ihm vielleicht auch diese Erkenntnis.
Apropos Fanclub: Endlich ist Yuki da mal hingegangen! Wundert mich nicht, dass er sich so lange gesträubt hat, wo doch die letzten Menschen, die ihm Aufmerksamkeit geschenkt haben, sich nur mit seinem Auge profilieren wollten und Yuki selbst ihnen sonst total egal war. Und vielleicht wird es diesmal wirklich nicht viel anders. Aber wenn er nichts wagt, kommt er auf jeden Fall nicht weiter. Und wie Aini im Grunde richtig angemerkt hat, muss er auch mal mit den Leuten in der Firma reden, um alles ein bisschen besser kennenzulernen (so gesehen wundert es mich ebenfalls nicht, dass einige so ein schlechtes Image von ihm haben und ungesehen solche Gerüchte glauben. Er selbst hält sich ja super bedeckt, niemand weiß wirklich was über ihn und hat in irgendeiner Form eine Bindung zu Yuki). Aber war klar, dass er bei diesem ersten Treffen überhaupt nicht dazu kam, die anderen was zu fragen. Die Damen haben wie lange - wochenlang? noch länger? - auf eine Möglichkeit gewartet, ihn mal ein bisschen kennenlernen zu können, haben wahrscheinlich intern die wildesten Theorien aufgestellt. Deren Wissensdurst muss jetzt erst mal gestillt werden. Aber das wird sich sicher bald legen, wenn Yuki öfter auftaucht. Dann kann er auch selbst mal was fragen und schafft sein Mittagessen wieder *lach*.
Antwort von:  mjeera
28.11.2018 14:07
Ja, Aini muss sich wohl erst langsam an den Gedanken gewöhnen, dass sie sich bei Yuki das Gekläffe sparen kann und dass sie beide davon profitieren, wenn sie sich emotional etwas aneinander annähern, das war ja die Erkenntnis aus dem Streitgespräch der beiden, das du auch erwähnt hast.
Hehe ja Tsugawa... ich hoffe, die Gespräche darüber konnten ein bisschen das Interesse daran wecken, was vorgefallen ist. Ich halte mich erst mal bedeckt ;)
Ja, Yuki hat hier immer wieder das Gefühl, alles falsch zu machen, nicht einmal zu wissen, wie er Dinge hätte besser machen können, weil ihm so viel Wissen und die nötigen Social Skills fehlen. Hier stößt er mit dem, was er mit seinen Fähigkeiten tun kann, an mehreren Fronten an seine Grenzen.
Schön, dass dir die Kimonoszene gefallen hat! Das war eine Szene, die ich tatsächlich so in einem Rutsch runtergeschrieben habe, vielleicht merkt man das. Ich habe wegen Satou generell viel recherchieren müssen in Bezug auf Kimonos usw., auch hier für das Motiv, um nicht versehentlich eines mit einer ganz anderen Symbolik zu wählen x_X. Ich hatte den Kimono für mich selbst mal anskizziert, aber die beabsichtigte Wirkung käme wohl nur bei einer sauberen Zeichnung zur Geltung, für die ich leider gerade keine Zeit habe :( Sorry!
Die Metapher des Auges als Waffe ist sehr gut! Auch wenn Yuki das noch nicht so bewusst macht, ist es manchmal letztendlich genau das. Generell ist seine Entwicklung hier ein Vor- und Zurück, mal ist er etwas mutiger, mal zweifelt er so sehr, dass er sich wieder selbst blockiert, mal sieht er, dass Dinge so, wie er geglaubt hat, dass es ok war, letztendlich gar nicht funktioniert haben. Aber neben diesem Prozess läuft auch eine Art Vertrauensfindung gegenüber den Personen, mit denen er die meiste Zeit verbringt - Aini und Yuichi. So sucht er mit Aini öfter das offene Gespräch, freut sich über ihre Gegenwart, und bei seinem Chef entwickelt er trotz Tadel und Triezereien eine Art Vertrauen, dass er eigentlich nichts gegen ihn hat - für jemanden wie Yuki vermutlich ein totaler Meilenstein, auch wenn er das vielleicht bewusst noch nicht so wahrgenommen hat.
Ja, Yuki gibt hier noch nicht auf und versucht sein Glück beim Fanclub, auch wenn das wieder ganz anders gelaufen ist, als er sich das zuerst vorgestellt hat. Manchmal scheitert er auch einfach an seiner Unfähigkeit, sich realistisch auf Situationen einzustellen, einfach, weil er nie zuvor in so einer Situation war. Sein Leben ist ja etwas anders verlaufen als das anderer und ihm fehlen viele Erfahrungen, die für andere selbstverständlich sind.
Von:  Lady_Ocean
2018-11-20T03:05:08+00:00 20.11.2018 04:05
Seltsamerweise wurden mir der erste und zweite Teil dieses Kapitels jetzt erst angezeigt auf meiner Startseite. Und beim Lesen von Teil 3 war mir nicht mal wirklich aufgefallen, dass ich was verpasst hatte o_o. Aber da ist ja so einiges passiert! Vor allem, dass Yuki Hosokawa nun doch eingeweiht hat. Zuvor hatte ich noch gedacht, Hosokawa weiß nach wie vor nichts. Yukis Lüge war also auch nicht so überzeugend gewesen, wie er es gern gehabt hätte *lach*. Aber ich schätze, Hosokawa ist auch schwer zu täuschen. Ich bin aber froh, dass es raus ist. So kann ich hoffen, dass Hosokawa Yuki irgendwie helfen kann, sich gegen Satous nächsten Angriff zu wappnen.
Es war Ainis Vorschlag gewesen, nicht gleich "die Pferde scheu" zu machen und Hosokawa wegen des Treffens mit Satou vorzuwarnen, oder? Sie hatte es ja gut gemeint und ich fand ihren Einwand auch nachvollziehbar, gerade wenn man Hosokawas Zustand bedenkt. Daher war ich mir auch nicht sicher, ob Hosokawa mit seinem "nicht nachbohren" erfolgreich ist und die Wahrheit aus Yuki herausbekommt, oder ob Yuki eisern weiter schweigt mit dem guten Glauben, seinen Chef damit zu schonen. Gerade wo doch jetzt noch mal so viele bittere Wahrheiten aufgekommen sind. Oh, und ich fand es echt schön, dass Hosokawa sich für Yukis SMS bedankt hat.

Kikis Reaktion am Empfang war ja auch eiskalt. Inzwischen weiß ich ja (bzw. kann mir vorstellen, denn es ist ja nur meine Interpretation, keine gesicherte Information), woher es kommt. Sie sieht in Yuki wohl auch nicht mehr als Hosokawas Privatvergnügen, der sonst nix kann und leistet. Ihre Einstellung gegenüber Yuki ist bei dem unglücklich verlaufenen Witz neulich ja schon ins Negative gerutscht. Ich nehme an, Kiki ist dem Chef gegenüber sehr loyal. Vielleicht spielt auch Verliebtheit mit rein, muss aber nicht unbedingt. Und Yuki sowie dessen Einstellung dem Chef gegenüber kennt sie nicht, und mit Yukis bisheriger schüchterner Haltung ist ihm ein kleiner Scherz auch wahrlich schwer zuzutrauen. Umgekehrt weiß Kiki sicher, dass der Chef so seine launischen, ruppigen Momente hat, und traut es Yuki wohl eher zu, jedes Wort auf die Goldwaage zu legen und nachtragend zu sein. Und voila - Witz missverstanden. Dann noch so was wie das Gerücht mit dem Blowjob und schon ist das Image ganz zerstört. Leute, die sich hochschlafen, oder wo zumindest so ein Gerücht kursiert, sind ja sowieso immer unten durch beim Rest der Belegschaft. :/ Na ja, irgendwann wird es sicher an Reiz verlieren, oder auch die anderen werden bei zunehmenden Indizien, dass das Gerücht falsch war, nicht ewig wegsehen können. Aber für die nächsten Wochen wird es sich wohl hartnäckig halten.
Antwort von:  mjeera
28.11.2018 13:16
Komisch, das mit den verzögerten Notifications :/ Falls es da noch mal zu Problemen kommt, lass es mich bitte wissen, dann veröffentliche ich die Kapitel in Zukunft vielleicht wieder als einen einzigen Teil. Ich splitte das immer auf für eine bessere Leselänge, finde das persönlich so besser als beim Lesen mit Lesezeichen den Text zu unterteilen. So hat man thematisch etwas in sich geschlossene Abschnitte die man bequem auf ner Bahnfahrt oder so durchlesen kann, zumindest ich schrecke als Leserin vor zu langen Kapiteln zurück, weil ich oft vergesse, was am Anfang passiert ist, wenn ich es nicht in einem Rutsch schaffe und dann kann ich keinen sinnvollen Kommentar hinterlassen falls ich kommentieren möchte .//. *Kopf wie Sieb*

Aini hat in ihrem Zwischenkapitel mal den Gedanken geäußert, dass Yuichi Wissen über andere sammelt und gezielt ausspielt, wenn er es braucht. Das passiert hier im 3. Teil ein paar Mal, z. B. jetzt mit dem Wissen, dass Yuki in seiner Gegenwart gelogen hat. Statt ihn zu konfrontieren lässt er ihn erst mal machen und drückt ihm dann seine Erkenntnis später rein, als er ihm deutlich macht, dass sein Verhalten nicht nach seinen Vorstellungen war (als er ohne ihm zu berichten zu dem Treffen mit Satou gegangen ist). Oberflächlich wirkt er amüsiert und locker, aber zwischen den Zeilen sagt er: Versuch das nicht noch mal, ich merke es sowieso.

Genau, es war Ainis Vorschlag, die sowieso eher die Haltung vertritt, nicht unnötig viel mit unnötig vielen zu teilen - schon gar nicht mit dem ihr eigentlich geschätzten Chef, bei dem sie immer irgendwelche Hintergedanken vermutet. Vermutlich war das damals für sie sehr schwer, vor ihm erfolgreich ihre Schwangerschaft und die Umstände zu Aoris Geburt zu verheimlichen und diese Haltung hat sich bei ihr dann so manifestiert.

Ja, Yuki hat nicht viel Kontakt zu den anderen Mitarbeitern bisher und die wenigen Chancen, die er hat, sich in einem guten Licht darzustellen, nutzt er nicht, bzw. weiß nicht, wie. Das führt dann zu Skeptikern, Gerüchten und deswegen zu Abneigung. Ob er das bald korrigieren kann?
Antwort von:  Lady_Ocean
28.11.2018 14:03
Ich finde das auch gut, dass du die Kapitel splittest, und zwar genau aus den Gürnden, die du angesprochen hast! *lach*

Stimmt, das passt genau zu Ainis Beschreibung. Und der Grundton der Nachricht, "Ich habe es gemerkt und heiße dein Verhalten nicht gut", ist zum Glück auch bei mir angekommen. ^^

Das mit dem Korrigieren... Ich denke, bei einigen wird es schnell gehen. Seinem Fanclub jedenfalls. Bei anderen, allen voran Tsugawa (aber auch Kiki, könnte ich mir vorstellen), könnte er es schwer haben. Ein einmal gefasstes Bild lässt sich nicht so schnell ändern wie eine noch nicht festgelegte Meinung. Selbst wenn irgendwann auch sie einsehen müssen, dass Yuki nicht schwul ist und nichts mit dem Chef hatte (wobei sie ersteres überhaupt nichts angeht, und letzteres nur insofern, als dass Privates generell nichts in der Firma verloren hat), werden sie sich wahrscheinlich was anderes zurechtlegen, um ihre negative Meinung von Yuki so lange wie möglich aufrecht erhalten zu können. "Nützlich ist er trotzdem nicht und behindert uns alle nur beim effizienten Arbeiten" (Tsugawa) oder "Ein ungehobeltes Trampeltier ist er dennoch" (Kiki) z.B. Wäre so meine Vermutung. :)
Von:  MorganMidnight
2018-11-18T15:48:56+00:00 18.11.2018 16:48
Super Geschichte!!!!!!!
Wie wird jetzt sein Chef reagieren, wenn er erfährt, dass er wieder mit ihm telefoniert hat?
Ich bin schon gespannt, wie es jetzt weitergeht!!!!!!!!!
Ich habe mir erst jetzt die Bildef der Karaktere angeschaut, und ich war ein bisschen verwundert! !!!!!!! Habe ich es überlesen, dass Yuki eine weiße Haarsträhne hat?
Antwort von:  mjeera
28.11.2018 15:55
Hey, vielen lieben Dank für deinen Kommentar! Ich freue mich sehr, dass dir die Geschichte gefällt <3 <3
Ja, Yukis von der Familie stammende Pigmentstörung (die u.a. bei seinem Papa und seiner Schwester für blonde Haare sorgt) betrifft am dominantesten sein Auge, aber auch die Gesichtshaut drum herum und ein wenig seines Haaransatzes ist betroffen. Das hatte er in Teil 1-1 mal erwähnt, aber jetzt wo du es sagst, hätte ich das wohl auch an anderer Stelle noch mal deutlicher schreiben sollen. Es gibt einen Comic, zu dem Schneespuren eigentlich ein Prequel ist, in dem Yuki und einige andere Figuren auch auftauchen, daher habe ich die optische Beschreibung der Figur wohl etwas vernachlässigt. Schneespuren kann man auch als eigenständiges Werk lesen, ohne den Comic (Toki to Garasu) zu lesen, aber ganz zu Beginn hatte ich wohl eher im Kopf, dass die Story wohl nur Leser anlocken könnte, die die Figuren ohnehin schon kennen. In Zukunft versuche ich, darauf genauer zu achten!
Hier ist Yuki (neben Yuichi) übrigens in Farbe zu sehen: https://mjeera.tumblr.com/post/174841454961/yuki-and-yuichi-from-my-story-schneespuren-2017
Von:  Lady_Ocean
2018-11-18T14:03:28+00:00 18.11.2018 15:03
Yuki schlägt sich wacker, aber er hat es wahrlich nicht leicht. An seinen großen Zweifeln merkt man auch wieder, wie unsicher er sich oft (wenn er zu viel Zeit zum Nachdenken hat) ist, was seine Einschätzung von Yuichi angeht. Wobei ich zu Beginn des Kapitels erstaunt war: Yuki nennt ihn im Geiste Yuichi! Freiweg beim Vornamen, die ganze Zeit! Wow. Vielleicht eine Vorsichtsmaßnahme, dass ihm bei der Show oder irgendeinem anderen kommenden Event nicht aus Versehen mal das "Herr Hosokawa" rausrutscht, vielleicht aber auch ein Zeichen dafür, wie nah er sich seinem Chef inzwischen verbunden fühlt. Denn auch dieses starke Bedürfnis, ihm eine starke "Rüstung" zu sein, empfinde ich als eine Form von Nähe. Es braucht Vertrauen, sich so für jemanden einsetzen zu wollen.
Wegen des Gerüchts würde ich allerdings an seiner Stelle nicht mit Hosokawa darüber reden. Der lacht bestimmt drüber und macht noch 'nen dreckigen Witz obendrein, was er nicht für 'nen tollen Fang gemacht hat oder so. Mit der Sato-Sache würde ich hingegen wahrscheinlich mit Hosokawa sprechen, denn ich sehe da im Moment für mich selbst auch null Möglichkeit, wie er Sato bei der nächsten Gelegenheit geschickt Paroli bieten kann. Dass Sato es gut mit Yuichi meint, glaube ich nach wie vor nicht. Dafür wirkt er mir einfach viel zu sehr wie ein skrupelloser, berechnender Geschäftsmann. Hosokawa ist zwar ein wichtiger Geschäftspartner, aber wenn Sato da die Möglichkeit wittert, Gewinn für sich rauszuschlagen, zweifle ich keine Sekunde daran, dass er die Information mit dem Krebs bestmöglich ausschlachten würde.

Aber noch mal zu dem Gerücht. Na das hat ja astrein die Runde gemacht. XD Mir hätte das, zugegeben, aber genauso passieren können, dass ich so eine Lawine lostrete, wenn ich in der Situation in das Büro vom Chef gekommen wäre. Als Tsugawa angerufen hat, dachte ich noch: Boah, was hat er eigentlich gegen Yuki, dass er ihn dermaßen gefressen hat? Aber mit dem Gerücht im Hintergrund und seiner ohnehin grundlegenen Einstellung, dass MAJ Yuki nicht braucht, wird das noch mal mächtig Zündstoff gegeben haben. Umgekehrt bin ich positiv überrascht, dass einige Kollegen ja durchaus schon einen nützlichen Mitarbeiter in ihm sehen. Ich denke, diese Leute sehen vor allem sein Bemühen und sein selbstständiges Arbeiten. Und dass Hosokawa Informationen mit ihm teilt, die allen anderen vorenthalten werden.

Übrigens: Wenn der Name für Frau Minagawa gedacht ist, finde ich Haruki eigentlich sogar noch cooler. Da lässt sich so 'ne schöne Verschwörungstheorie drumrum aufbauen. Ist ja jetzt erst ganz neu (seit ein paar Jahren), dass der Name auch für Mädchen normaler wird. In Minagawas Generation muss das extrem ungewöhnlich gewesen sein. Da könnte man doch glatt spekulieren, dass sie junge Eltern im einflussreichen Fashionbereich inspiriert hat und damit überhaupt erst den Stein ins Rollen gebracht hat, dass Haruki nun langsam auch für Mädchen als normal und niedlich gilt. :D
Antwort von:  Lady_Ocean
18.11.2018 15:06
Übrigens: Dass der schüchterne, ahnungslose Neuling Yuki so intensiv in Hosokawas Belange eingespannt ist, macht Tsugawa mit Sicherheit auch neidisch. Er liebäugelt ja mit dem Chefposten und Hosokawa lässt ihn nicht mal bis auf Armlänge rankommen, nimmt z.B. lieber die "graue Maus" Kayama und die Finanzmittel schmarotzende "Zierpflanze" Yuki mit statt ihn. Ich wette, Tsugawa brodelt deswegen.
Antwort von:  mjeera
28.11.2018 15:44
Seit Yuichi Yuki vor dem ersten gemeinsamen Event gedrängt hat, ihn beim Vornamen zu nennen, nennt er ihn im Geiste 'Yuichi', hat ihn aber nach dem ersten Versuch nicht wieder so im Gespräch oder vor anderen genannt, da fühlt er sich wohl mit der Variante 'Chef' sicherer xD
Aber ja, genau wie du geschrieben hast, soll diese geistige Bezeichnung zeigen, dass Yuki seit einiger Zeit seinem Chef gegneüber Sympathien hegt und eine gewisse Vertrautheit zwischen ihnen entstanden ist.

Lol, Yuki glaubt auch, dass Yuichi ihn wegen des Gerüchts aufziehen könnte xD Die Satou-Sache (zumindest Teil 1 davon) hatten sie ja Anfang des Kapitels besprochen. Ob Yuki ihm nun auch von dem erneuten Gespräch am Telefon erzählen wird?

Vermutlich hat sich auch schon herumgesprochen, dass Yuki Ainis Bruder ist und diese Kombination aus Vitamin B und der durch Flüsterpost zu einem Blowjob verzerrten Aussage über den gemeinsamen Anblick der beiden in Yukis Büro geben den Skeptikern recht, dass er auf seinem Posten nichts zu suchen hat und nur durch Beziehung und andere Gründe dort ist.
Mal sehen, ob Yuki andere von seinem Wert überzeugen kann. Die Natur seiner Arbeit eröffnet bisher nicht so viele Gelegenheiten, mit anderen Mitarbeitern zu kooperieren - und Zeit für Spielereien in der Richtung wird wohl auch in Zukunft nicht bleiben, da Yuichi ihn für sich braucht.

Danke für die Anregung, aber ich bleibe jetzt bei Frau Minagawas neuem Namen ;) War schwer genug für mich, mich jetzt einmal umzugewöhnen xD

Was niemand wissen kann, aber vielleicht einigen in der Agentur klar ist, ist ja, dass Yuichi, wie man im zweiten Teil beim In-seinen-Kopf-gucken sehen konnte, Tsugawa nicht einmal für die Position als potenzieller Nachfolger erwägt hat. Er dachte gleich an Kayama, auch wenn er ihn vom Typ her ungeeignet findet, aber wenigstens Potenzial sieht, ihn noch etwas zu 'erziehen'.
Vielleicht ist dieser Umstand ja auch Tsugawa klar?
Antwort von:  Lady_Ocean
29.11.2018 13:33
Aber Yuki hatt Hosokawa nach diesem Event auch im Geiste noch nicht konsequent "Yuichi" genannt, denke ich. Zu Beginn des Kapitels war Yuki erst wieder bei "Hosokawa", erst hier im dritten Teil hat "Yuichi" wieder die Oberhand gewonnen. ^^

Ich denke, wenn es Yuki gelingen würde, Hosokawa oder MAJ bei einer wirklich wichtigen Sache zu unterstützen - bzw. aus einem Problem herauszuhelfen - dann wären die Lästermäuler und Skeptiker wahrscheinlich schnell still. Aber auch wenn Yuki ein gescheites Köpfchen ist und unter der Oberfläche ein gefährlicher Kämpfer schlummert, wird es mit seinem mangelnden Welt- und Fachwissen wohl noch dauern, bis er so einen Geniestreich bringen kann, schätze ich.

Dann ist es jetzt also Hiroto. ^^ Dass das Überwindung gekostet hat und sich bestimmt immer noch seltsam anfühlt, Frau Minagawa einmal umzubenennen, glaube ich dir aufs Wort. Das will man mit seinen Charakteren eigentlich echt nicht machen.

Ich nehme an, Tsugawa weiß genau, dass Hosokawa ihn nicht als Chef haben will. Ob er auch Hosokawas genaue Beweggründe kennt, weiß ich nicht genau. Aber er kennt Hosokawa schon sehr lang, also gut möglich, dass er eine Ahnung in der richtigen Richtung hat.
Von:  Lady_Ocean
2018-10-20T11:52:34+00:00 20.10.2018 13:52
Ob Satou tatsächlich nur aus Sorge so manipulativ nachgebohrt hat, wage ich zu bezweifeln. Einerseits würde es in mein Bild von ihm passen, dass er halt ein emotionaler Analphabet ist und Sorge, wenn er denn welche empfindet, nicht zum Ausdruck bringen kann. Andererseits denke ich gerade aufgrund dieser fehlenden Emotionalität, dass er zu echter Anteilnahme nicht fähig ist. Außerdem hat er zu Hosokawa kein enges privates Verhältnis (selbst geschäftlich wage ich zu bezweifeln, dass es über eine gegenseitige Nutzbeziehung hinausgeht) und dementsprechend herzlich wenig Anlass, emotional zu werden. Und am Schluss lässt er noch eine ganz klassische Drohung vom Stapel, was ebenfalls nicht zu Besorgnis passt. Dass er Yuki so freiraus gedroht hat, war vielleicht auch der Tatsache geschuldet, dass Yuki ihn gerade so aus dem Konzept gebracht hat. Erst Unsicherheit gesät, dann erfolgreich vom Thema abgelenkt.
Das hat Yuki übrigens astrein hinbekommen, vor allem wenn man sich vor Augen führt, mit was für einer Angst er zu dem Treffen gegangen ist und wie die Verwirrung und Panik bei Satous Gespräch ihn schier gelähmt haben. Die privaten Details hat er sicher auch nur ausgeplaudert, weil es für ihn nur Belangloses ist und er das erfolgreich zur Verwirrung einsetzen konnte. Dass sein starker Wunsch, Hosokawa zu schützen, ausgereicht hat, um das Blatt einigermaßen zu wenden und das Schlimmste zu vermeiden, war eine Glanzleistung. Der Yuki aus TTG muss unbesiegbar sein. So eine große Auffassungsgabe, so ein starker Wille, so schnelle Gedanken - und endlich die an Paranoia grenzende Angst vor der Macht anderer Menschen überwunden.

Ich bin auf Hosokawas Reaktion gespannt, wenn Yuki ihm von dem Treffen erzählt. Wird er ihm erzählen? Hosokawa wird nicht begeistert sein, dass Yuki sich mit ihm getroffen hat, ohne vorher ein Wort zu sagen. Dass Yuki nicht einfach ablehnen konnte, wird ihm aber auch klar sein. Und er wird sich auch so seine Gedanken machen, wie viel Satou trotz Yukis Ablenkungsmanöver glaubt und was wohl zur Fashion Week geschehen wird. Sprich: Hosokawa würd sich fortan dennoch Gedanken wegen Satou machen und ist damit von seiner Arbeit abgelenkt, was Aini ja vermeiden wollte.

Und die Frau, die Satous Hund im Park begleitet hat, ist sie auch eine Angestellte? Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass er verheiratet ist, wo er doch mit seiner Homosexualität so offen umgeht.
Antwort von:  mjeera
06.11.2018 22:59
Das Gespräch zwischen Satou und Yuki war sehr schwer zu schreiben, wenn der Eindruck rüberkam, dass Yuki das hier ganz gut gemeistert hat, bin ich erleichtert *puh*

Ja, es ist wahrscheinlich, dass Yuki damit, Yuichi nicht einzuweihen, den Stress nur aufgeschoben hat. Ob und falls ja, wie Yuichi von dem Treffen erfährt, gibt es im nächsten Kapitel, das ich hoffentlich bald mal fertigstellen kann.

Ja, die Frau ist eine Angestellte. Aki und Kia hatten mal mit Yuki über den Gossip rund um Satou gesprochen und erwähnt, dass er selbst Assistenten hätte, die sich nur um seinen Hund kümmern. Gut möglich, dass sie so eine ist. Verheiratet ist er nicht - schon gar nicht mit einer Frau :)
Von:  Lady_Ocean
2018-10-20T06:02:03+00:00 20.10.2018 08:02
Da waren die Hasen-Post-Its wieder. XD Yuki ist inzwischen richtig genervt vom Übereifer seines Chefs. Aber aus dem Missverständnis kommt er wohl nicht mehr raus.
Bei der Nachricht von Satou kam mir auch der Gedanke, dass er vielleicht schwul ist (auf der Eröffnung des Ladens hatte ich das auch kurz überlegt). Allein dass er sich die Mühe gemacht hat, Yukis richtigen Vornamen rauszusuchen. Und Aini hat es ja kurz darauf bestätigt. Oh Mann, da hat Yuki ein schweres Date vor sich. Mal gucken, was er Satou für eine Lüge auftischen will, und ob er damit durchkommt. Satou scheint mir nur sehr schwer hinters Licht zu führen zu sein. Aber bei Hosokawa hat es ja immerhin schon einmal geklappt. *lach*
Von:  Lady_Ocean
2018-10-20T05:39:39+00:00 20.10.2018 07:39
Erst ganz am Ende dieses Kapitels habe ich auch verstanden, weshalb Teil 3 seinen Namen trägt. Das war ein ganz großes "Aaaaaaah" *lach*. Ich hatte die ganze Zeit angenommen, es beziehe sich darauf, dass Yuki hier seine ersten Schritte ins Business hineintut. Dass die "goldenen Hallen" die schillernde Welt von Models und Mode sind. Wahrscheinlich auch, weil man mit "vor" (den goldenen Hallen) normalerweise verbindet, dass es danach in den erwähnten Raum hinein geht. Aber wie Yuki am Ende treffend herausstellt, wird ihm diese Möglichkeit für immer verwahrt bleiben, denn sie gehört der Vergangenheit an. Ich fühle mich ebenso etwas wehleidig bei diesem Gedanken. Die Berichte über den Yuichi Hosokawa der Vergangenheit, die Bilder in den Fashion-Magazinen, das kurze Aufflackern von Charisma und Kraft wecken das Bedürfnis, ihn auch einmal in der Blüte seiner Jahre erleben zu können. Aber selbst wenn das ginge, würde man nur mit einem umso bitteren Gefühl in die Gegenwart zurückkehren, weil man dann genau wüsste, was dieser Mann alles an die Krankheit verloren hat.
Und die Metapher des Zerfallens zu Staub, die seit Yukis Traum durch seinen (und meinen) Kopf spukt, verursacht eine regelrechte Gänsehaut.
Antwort von:  mjeera
06.11.2018 22:51
Hehe, ja, die Auflösung des Kapitelnamens kam spät - was daran liegt, dass Teil 3 vieeel länger geworden ist, als geplant war.
Ich habe tatsächlich auch überlegt ob ich 'vor' oder 'hinter' verwenden soll, weil Yuichis goldene Zeit in der Vergangenheit liegt, also 'hinter' ihm. Allerdings hat Yuki das Gefühl, dass er keinen Zutritt zu diesen Hallen hat, auch wenn er es gern hätte; als gebe es einen unsichtbaren Türsteher, der ihn daran hindert, und der Zutritt findet üblicherweise von 'vorne' statt.
Von:  Lady_Ocean
2018-10-20T05:20:27+00:00 20.10.2018 07:20
So aggressiv und bissig, wie Yuki nach dem Aufwachen war, hat er mich sehr überrascht. Kein Wunder, dass er von sich selbst genauso erschrocken war, als er es bemerkt hatte. Der Traum hat ihn aber auch ganz schön aus dem Gleichgewicht gebracht. Und neben Ainis nächtlichem Liebhaber, von dem er überhaupt nichts hatte wissen wollen, schwang unterbewusst vielleicht auch noch Groll gegenüber ihrer herabwürdigenden Art als Teenager mit.
Andererseits hate Aini absolut recht als sie sagte, Yuki wäre nie ehrlich mit ihr und sie könne überhaupt nichts über ihn wissen. Aber Yuki scheint nun endlich verstanden zu haben, dass auch Aini ihn nur dann besser verstehen kann, wenn er dieses Verstehen nicht permanent abblockt.

Zwei Monate arbeitet Yuki nun schon bei MAJ und wohnt bei Aini. Er spart penibel jeden Yen seines Gehalts für ein neues Auto für seinen Vater. Ich schätze, einen guten Gebrauchtwagen wird er sich bestimmt so langsam leisten können.
Antwort von:  mjeera
06.11.2018 22:50
Im Traum hatte er sich ja quasi 'verloren' oder 'aufgelöst' und war dann, als er erwachte, selbst quasi wie ein fremder, bis er irgendwann wieder ganz erwacht und im hier und jetzt angekommen ist.
Ja, mittlerweile sollte er ein Auto kaufen können, viele Ausgaben hat er ja nicht. Aber zurzeit hat er ja keine Gelegenheit, an etwas anderes zu denken außer die Arbeit. Vielleicht kümmert er sich um den Wagen, wenn er mal einen Moment dazu hat (falls er den je haben wird xD)
Von:  Lady_Ocean
2018-10-20T05:06:30+00:00 20.10.2018 07:06
Yuki träumt ziemlich realistisch. Er scheint hier vieles aufzuarbeiten, was ihn in letzter Zeit beschäftigt. Und sein Verhältnis zu seinen Eltern, die ihn über viele Jahre der Einsamkeit überlassen hatten, wird auch neu aufgerollt. Dieser Perspektive, dass er als kleines Kind so einsam gewesen ist, dass er sich nach ihrer Liebe gesehnt hat, hat Yuki retrospektiv noch nie betrachtet. Vielleicht ist jetzt erst der Zeitpunkt gekommen, an dem er genügend Abstand von seiner Vergangenheit gewonnen hat, um sich damit auseinandersetzen zu können. In meiner Kindheit gibt es auch eine Episode, die ich jahrelang, um die 15 waren es wohl, vergessen hatte, bis mir diese Sache wieder eingefallen ist und mich im Nachhinein viel stärker schockiert und länger beschäftigt hat, als es damals der Fall gewesen ist.