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Frühling, oh Frühling, der du bringst den Tod
Schon ziehmlich früh an diesem Tag stand ich auf und ging ins Bad. Ich wollte da sein, als allererster. Also machte ich mich auf den Weg. Auf den Weg zu dir. Als ich den Garten erreichte, setzte ich mich neben diesen Stein. Dort bin ich nun. Alleine. Und weißt du was? Ich freue mich hier zu sein. Hier bei dir. Wie geht es dir? Erinnerst du dich noch an den letzten Frühling? Wir saßen auf der Wiese und ließen die Sonne auf uns scheinen. Ganz nah warst du bei mir. Alles schien perfekt. Doch dann kam er. Und zwar mit allen seinen Sommersprossen, die du immer so gern gezählt hast. Deine ganze Aufmerksamkeit galt nun ihm. Das machte mich traurig. Als er endlich wieder ging, schöpfte ich Hoffnung. Doch dein einziges Gesprächsthema war er. Das hatte mich sehr verletzt, aber ich ließ mir nichts anmerken. Hauptsache du warst glücklich. Noch ein bisschen saßen wir auf der Wiese. Ich beobachtete dich. Wie schön du doch warst. Ich mochte deine blonden Haarevor allem dann, wenn der Wind sie sanft in Bewegung setzte. Auch deine rauchige Stimme gefiel mir, besonders dann, wenn du leise sprachst. Ganz dicht an meinem Ohr. Doch am allerliebsten waren mir deine blauen Augen. Sie erinnerten mich an die unergründliche Tiefe des Meeres. Oh, wie gern wäre ich in ihen versunken. Doch plötzlich standst du auf und gingst fort. Fort von mir. Und das ohne auch nur ein Wort zu sagen. Warum bist du nicht geblieben? Denn als ich dich am nächsten Tag fragte, wo du hin bist, erfuhr ich von dir, dass du bei ihm warst. Du hast mein Herz gebrochen. Ich wollte nicht mehr wissen, was du dort gemacht hast. Ich konnte es mir denken. Am liebsten hätte ich geheult, doch mein Stolz hielt mich davon ab. Ich drehte mich um und ging weg. Einfach nur weg. Doch nun hielt ich inne. Inne an einem wunderschönen Ort. An genau dem Ort, an dem wir gestern noch saßen. Du und ich. Noch ein paar Stunden, wie es mir schien, stand ich einfach nur da und blickte gen Himmel. Ich liebe dich, das war mir klar. Also ging ich zurück zu dir. Ich wollte mit dir reden. Reden über uns. Dich und mich und meine Liebe zu dir. Doch was ich von dir hörte, schockte mich. Du hast die ganze Zeit geschwärmt. Geschwärmt von ihm und seinen tollen Körper. Ich wusste bis zu diesem Augenblick nicht, dass es ging, doch du hast es geschafft, mein Herz noch mehr zu zerfetzen. Das war zu viel für mich. Wie konntest du ihn lieben? Er hatte mir genommen, wofür ich gelebt habe. Dich. Noch ein letztes Mal blickte ich in deine wunderschönen, lebhaften Augen. Dann zog ich mein Schwert. Und stach zu. Ich hörte dich jammern, ich hörte dich keuchen. Ja, ich hörte sogar dein schreien. Doch ich konnte nicht stoppen. Erst als dein Körper leblos zu Boden sank, wurde mir bewusst, was ich getan hatte. Ich wollte es nicht. Kein Stück. Doch ich habe es getan. Zum ersten und zu letzten Mal in meinem Leben beugte ich mich zu dir vor und küsste dich. Ich hielt meinen Tränen nicht mhr stand. Stolz war nun auch egal.. Du bist tot. Und es tut mir Leid. Aber sieh her: Ich liebe dich noch immer. Ihn jedoch habe ich nie wieder gesehen. Ich hasse Frühling. Und ich hasse mich. Ich habe dir dein Leben genommen. Aus Neid. Ich wollte dich für mich alleine. Was du wolltest, war mir egal. Ich war egoistisch. Sag, kannst du mir verzeihen? Ich liebe dich und ich wünschte, ich könnte bei dir sein. Magst du Blumen? Ich habe dir welche mit gebracht. Ganz bunte. Du warst doch immer so farbenfroh. Doch dein Grabstein ist grau. Grau wie mein Leben ohne dich. Ich muss jetzt geh'n, mein Lieber. Es wird dunkel und kalt. Die anderen machen sich sicher schon Sorgen. Auf Wiedersehen. Bitte, vergiss mich nicht! Ich komme wieder.
ENDE.
Bitte janz vülle Kommis schreim sie werden alle weita geleitet zu Shorty der Autorin.
>o< traurig....
Frühling, oh Frühling, der du bringst den Tod
Schon ziehmlich früh an diesem Tag stand ich auf und ging ins Bad. Ich wollte da sein, als allererster. Also machte ich mich auf den Weg. Auf den Weg zu dir. Als ich den Garten erreichte, setzte ich mich neben diesen Stein. Dort bin ich nun. Alleine. Und weißt du was? Ich freue mich hier zu sein. Hier bei dir. Wie geht es dir? Erinnerst du dich noch an den letzten Frühling? Wir saßen auf der Wiese und ließen die Sonne auf uns scheinen. Ganz nah warst du bei mir. Alles schien perfekt. Doch dann kam er. Und zwar mit allen seinen Sommersprossen, die du immer so gern gezählt hast. Deine ganze Aufmerksamkeit galt nun ihm. Das machte mich traurig. Als er endlich wieder ging, schöpfte ich Hoffnung. Doch dein einziges Gesprächsthema war er. Das hatte mich sehr verletzt, aber ich ließ mir nichts anmerken. Hauptsache du warst glücklich. Noch ein bisschen saßen wir auf der Wiese. Ich beobachtete dich. Wie schön du doch warst. Ich mochte deine blonden Haarevor allem dann, wenn der Wind sie sanft in Bewegung setzte. Auch deine rauchige Stimme gefiel mir, besonders dann, wenn du leise sprachst. Ganz dicht an meinem Ohr. Doch am allerliebsten waren mir deine blauen Augen. Sie erinnerten mich an die unergründliche Tiefe des Meeres. Oh, wie gern wäre ich in ihen versunken. Doch plötzlich standst du auf und gingst fort. Fort von mir. Und das ohne auch nur ein Wort zu sagen. Warum bist du nicht geblieben? Denn als ich dich am nächsten Tag fragte, wo du hin bist, erfuhr ich von dir, dass du bei ihm warst. Du hast mein Herz gebrochen. Ich wollte nicht mehr wissen, was du dort gemacht hast. Ich konnte es mir denken. Am liebsten hätte ich geheult, doch mein Stolz hielt mich davon ab. Ich drehte mich um und ging weg. Einfach nur weg. Doch nun hielt ich inne. Inne an einem wunderschönen Ort. An genau dem Ort, an dem wir gestern noch saßen. Du und ich. Noch ein paar Stunden, wie es mir schien, stand ich einfach nur da und blickte gen Himmel. Ich liebe dich, das war mir klar. Also ging ich zurück zu dir. Ich wollte mit dir reden. Reden über uns. Dich und mich und meine Liebe zu dir. Doch was ich von dir hörte, schockte mich. Du hast die ganze Zeit geschwärmt. Geschwärmt von ihm und seinen tollen Körper. Ich wusste bis zu diesem Augenblick nicht, dass es ging, doch du hast es geschafft, mein Herz noch mehr zu zerfetzen. Das war zu viel für mich. Wie konntest du ihn lieben? Er hatte mir genommen, wofür ich gelebt habe. Dich. Noch ein letztes Mal blickte ich in deine wunderschönen, lebhaften Augen. Dann zog ich mein Schwert. Und stach zu. Ich hörte dich jammern, ich hörte dich keuchen. Ja, ich hörte sogar dein schreien. Doch ich konnte nicht stoppen. Erst als dein Körper leblos zu Boden sank, wurde mir bewusst, was ich getan hatte. Ich wollte es nicht. Kein Stück. Doch ich habe es getan. Zum ersten und zu letzten Mal in meinem Leben beugte ich mich zu dir vor und küsste dich. Ich hielt meinen Tränen nicht mhr stand. Stolz war nun auch egal.. Du bist tot. Und es tut mir Leid. Aber sieh her: Ich liebe dich noch immer. Ihn jedoch habe ich nie wieder gesehen. Ich hasse Frühling. Und ich hasse mich. Ich habe dir dein Leben genommen. Aus Neid. Ich wollte dich für mich alleine. Was du wolltest, war mir egal. Ich war egoistisch. Sag, kannst du mir verzeihen? Ich liebe dich und ich wünschte, ich könnte bei dir sein. Magst du Blumen? Ich habe dir welche mit gebracht. Ganz bunte. Du warst doch immer so farbenfroh. Doch dein Grabstein ist grau. Grau wie mein Leben ohne dich. Ich muss jetzt geh'n, mein Lieber. Es wird dunkel und kalt. Die anderen machen sich sicher schon Sorgen. Auf Wiedersehen. Bitte, vergiss mich nicht! Ich komme wieder.
ENDE.