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Weil ich dich niemals lieben werde ..! -

Zo X Sa
von

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Prolog

Schmerzende Hand
 

Wenn ich gewusst hätte,

Wie schwer es ist,

Deine Hand loszulassen,
 

. . .Hätte ich sie niemals berührt. . .

Alltagstrotz

Kapitel 1: Alltagstrotz
 

Die Ersten Sonnenstrahlen krochen durch die Ritzen des Decks und spielten mit den Staubflusen in der Luft. Ich öffnete verschlafen und etwas genervt die Augen, denn die Strahlen trafen genau in mein Gesicht und verhinderten ein weiteres einschlafen. Ein leises Seufzen entfuhr meiner Kehle und ich legte einen Arm über die Stirn um mich an das Licht zu gewöhnen. Mein Kopf brummte, da ich wohl den gestrigen Abend zu tief ins Glas geschaut hatte. Wir hatten gefeiert, als wir von der letzten Insel abgelegt hatten. Da wir dort zwei Wochen festgesessen hatten und reichlich Alkohol bunkern konnten. Ich schloss einen Moment die Augen und lauschte ungewollt den tiefen Atmen und Schnarchen der anderen, mit denen ich im Jungenzimmer in den Hängematten lag. Was war das für eine Party gewesen, selbst Nami war angetrunken gewesen, nachdem sie Zorro abermals unterm Tisch gesoffen hatte. Ich spürte wie sich meine Mundwinkel leicht hochzogen.

Nami. . sie ist schon eine tolle Frau, vor allen hatte sie die schwere Aufgabe hier auf dem Schiff und musste immer wachsam sein. Hingegen der anderen war ihr Job hier ein Dauerauftrag.

Ich schob den Arm wieder beiseite und sah an die Decke dort, wo sich kleine helle Strahlen durch die Ritzen drängten um mich zu ärgern. Wackelnd gab die Hängematte unter mir sträubend nach, als ich mich aufsetzte. Schwach griffen meine Finger in die breiten Maschen, damit ich nicht fiel.

"Man war ich voll gewesen.", murmelte ich leise schnaubend, als ich bemerkte wie mir schwindlig wurde. Das schnelle Aufsetzen war meinem Kopf nicht gut bekommen und dieser rächte sich jetzt mit einem dumpfen Schlag. Wie in Watte gehüllt hüpfte ich hinunter und schlurfte zum Schrank indem wir unsere Sachen aufbewahren. Leise knarrend öffnete ich die großen Türen und sah mich nach hinten um, um zu kontrollieren ob wirklich noch alle schliefen. Eine Weile wollte ich schon noch meine Ruhe haben, bevor bald wieder das Geschrei nach Essen laut wurde. Da die anderen nicht weniger Alkohol im Blut hatten als ich, ging ich davon aus noch eine Weile länger als gewöhnlich alleine zu sein. Ich sah an mir runter und überlegte mir, ob ich nicht doch noch Zeit hätte im duschen zu gehen. Wenigstens achtete ich ja darauf wie ich den Damen gegenüber trete, nicht so wie ein paar andere stumpfsinnige Kerle auf diesem Schiff. Mein Blick ging über meine Schulter zu den anderen. Auf einmal streckte Ruffy alle Viere von sich und brüllte etwas unverständliches auf, bevor er vom halbschlafenden Lysop ein Kissen gegen den Kopf geworfen bekam. Ich blinzelte etwas und sah wie Lysop sich wieder hinlegte und weiter tief schlief. Ein lautes rumsen ließ mich unweigerlich zusammenzucken, als der Junge, den ich Seltenerweise Käpt'n nannte auf den Boden fiel, um dort kleingekauert weiter zu schlafen. Ich schüttelte den Kopf und zog eine schwarze Hose aus dem Schrank heraus, von denen ich eh zu viele hatte. Überlegend, was ich zum Frühstück servieren wollte, sammelte ich dann auch ein türkiesendes Hemd heraus. Dann sammelte ich die Wäsche vom Boden auf, welche ich gestern im Halbschlaf über den Boden verteilt hatte und schlurfte hin zum Hauptmast, an welchen die Leiter nach oben führte. Dabei schmiss ich mir die Sachen über die Schulter und fing an hochzuklettern. Kurz bevor ich die Hand zur Klappe hob um sie aufzudrücken hielt ich inne.

Da beobachtete mich doch jemand?!

Verharrend in meiner Bewegung horchte ich auf. Nein, alle schnarchten nicht mehr oder weniger laut als grade. Also sah ich über die Schulter zu meinen Freunden und beobachtete ich sie eine Weile bei ihren ruhigen Schlaf. Ruffy, der wie ein kleines Kind eingekugelt auf dem Boden schlief, bloß mit Hose bekleidet. Lysop der es nicht ganz geschafft hatte seine Latzhose auszuziehen und bloß die Träger hatte öffnen können, schlief ruhig in seiner Hängematte. Über ihn schnurrte Chopper leise vor sich her, da selbst er als bekümmerter Arzt, kaum zu glauben aber war, etwas zu viel über den Durst getrunken hatte. Mein blick flog weiter und ich sah auf Zorro, der mit dem Rücken zu uns anderen gewand schlief. Er atmete bloß tief und ließ ab und ein aufschnarchen hören. Ein Wunder das der Penner es überhaupt geschafft hatte so besoffen wie er war, noch unter Deck zu finden. In voller Montur lag ER da und schlief tief und fest. Das ich die selbe Luft einatmete wie er machte mich krank. Dieser grüne Kohlkopf war einer der wiederfertigsten Menschen auf die ich je getroffen war. Und ich meine, ich kann das wirklich behaupten, immerhin hatte ich auf einem Seerestaurant gearbeitet welches niemals übertreffen werden konnte. Nun drehte ich mich weg von den anderen und hob die Klappe an, die zu uns auf das Deck gehen ließ. Leise versuchte ich sie wieder runter zu legen, als ich auf dem Deck stand. Tief nahm ich einen Atemzug von der kühlen Morgenluft. Bloß in Boxershorts bekleidet stand ich neben den Hauptmast und bekam Gänsehaut. Ich hob ein Bein an und strich drüber um mir ein bisschen Wärme einzureiben. Ich war so früh wach wie sonst kaum einer. So oder so war ich meistens einer der Ersten die wach waren, schließlich war ich für das Essen zuständig, welches Morgens nach dem Frühstück am Besten sofort gesehen werden will. Doch heute war ich sogar früher als sonst unterwegs, wenn wir eine Feier gehabt hatten. Sogar der Nebel lag noch auf unserem Schiff und ließ mich kaum die Hand vor Augen sehen. Ich kroch schnell weiter auf Zehenspitzen da mir allmählich überall unbehaglich kalt wurde. Ich tänzelte zur Dusche und war froh, das Nami gestern Abend es wohl nicht mehr geschafft hatte zu duschen, wie sie ursprünglich vor hatte. Denn dann hätte ich heute Morgen bloß noch kaltes Wasser übrig gehabt. Pumpe ich nachher halt wieder Wasser für den süßen Engel.

Ich zog mich aus und steckte die Schmutzwäsche in den Sammelbehälter in eine Ecke, die sauber Kleidung legte ich auf einen kleinen Hocker beisammen eher ich endlich unter den Duschkopf stand. Nun ja, natürlich wäre ich froh gewesen, wenn sie geduscht hätte. Vielleicht wäre ja zufällig Ruffy dort reingestolpert, wie er es sonst so gerne tat. Abdriftend in meine Gedanken spürte ich wie ich mich einen bildlichen Gedanken hingab der Nami galt. Dabei drehte ich die Dusche auf und bemerkte somit nicht, wie das Wasser nicht auf die wärmende Temperatur umgestellt wurde sondern auf die kalte. Sofort wurde ich aus meinen doch ziemlich wärmende Gedanken geworfen und schrie entsetzt nicht nur gedanklich auf, als mich ein kalter Schauer innerlich so wie äußerlich durchfuhr. "Uwah!!", schrie ich in einem überraschenden Ton und sprang aus dem Wasserstrahl welcher sich über mir ergossen hatte. Als ob das bibbern am Deck mit bloßer Boxershorts hatte nicht gereicht, musste mir auch noch die Dusche einen Streich am Morgen spielen, damit die vorigen Sonnenstrahlen in meinen Augen das Ärgernis hatten perfekt gemacht. "Verflucht!" hörte ich mich aufrufen und zitternd umgriffen meine Finger den Regler, um ihn sofort in die Nähe des roten Punktes zu drehen. Mich weit weg stellend von dem kalten Schauer stand ich mit einander geschlungenen Beinen an der Seite und hielt einen Arm um mich, während der andere durch den allmählich wärmenden Strahl überschüttet wurde. Das war's dann glaub ich dann mit dem ruhigen Morgen. Den Schrei hatte man bestimmt gehört. Dachte ich bei mir und verfluchte mich gedanklich selber für diesen Ausrutscher. Das Wasser wurde allmählich freundlicher gesinnt und ich schlüpfte wieder unter das wärmende Nass welches beruhigend übermeinen Kopf strömte, bis es ganz an mir hinunter lief. Genüsslich legte ich den Kopf in den Nacken und schloss die Augen während ich die Einzelnen Tropfen auf meinem verschlafenen Gesicht spürte. Nun war ich wirklich ach, nach so viel Schocktherapie am Morgen, schmunzelte ich in mich hinein und griff nach der Seife die auf einem Brett lag, ebenso wie die Seife. Ich fing an mich einzuseifen und mochte den süßlichen Duft, der nun an mir hing in Form von Seifenschaum. Lächelnd legte ich die Seife weg, als mir auffiel, das der Geruch beinahe Nami glich. Natürlich hatte sie ihre Sachen niemals hier liegen, Ruffy oder ein anderer würden sie wie immer irgendwie zu schnell unbedacht aufbrauchen. Ich blieb ruhig stehen und wartete eine Weile bis ich zum Shampoo griff. Es war gut, das Nami nicht jeden ihre Sachen überließ, somit ist ihr Duft doch was besonderes, dachte ich froh. Ich hielt inne, als ich den werdenden Schaum auf meinen Kopf verteilte.

Dort war doch etwas gewesen? Ein Knarren konnte man auf dem mittlerweile alten Schiff kaum noch verhindern. Zwar drehte ich mich etwas um, in die Richtung in der die Tür lag, doch konnte ich nichts sehen, da mir der Schaum inzwischen schon über das Gesicht lief. Und ich hatte nicht vor erneut zu erfahren, wie schmerzhaft das Brennen in den Augen sein konnte. Strähnig lagen mir die Haare im Gesicht und nahmen mir bald die Sicht. Etwas angespannt führte ich fort, was ich angefangen hatte und stellte nach einer guten viertel Stunde das Wasser wieder aus.

"Das tat gut." flüsterte ich meinen Spiegelbild entgegen, welches kaum zu erkennen war, weil der Wasserdampf es beschlagen hatte lassen. Ich wischte mit der Hand drüber und sah mich an. So viel zeit hatte ich schon lange nicht mehr gehabt für eine entspannende Dusche. Seufzend über diese Erkenntnis zog ich mir eine Boxershorts an und meine Hose. Socken und Schuhe folgten fluchs. Ich schloss die Tür auf und da wurde mir bewusst, das ich gar nicht hätte beunruhigt sein musste bei den Geräusch welches ich angeblich gehört hatte.

Ich hatte ja abgeschlossen. Wirklich? Ich staunte nicht schlecht als ich auch ohne aufschließen die Tür konnte öffnen. Ich schluckte und sah kurz raus. Der kalte Nebel war immer noch nicht ganz verzogen und die Sonne schaffte es trotzdem gut hindurchzustrahlen. Ich spürte ein leichtes zittern über meinen Oberkörper und beschloss die Tür einen Spalt offen zu lassen, damit die drückende Luft im Bad abziehen konnte. Ich suchte in den kleinen Hängeschrank neben dem Spiegel nach meinen Rasierzeugs. Gesucht- gefunden. Wenig später kam ich frisch rasiert aus dem Badezimmer, mit meinem türkisen Hemd über der Schulter baumelnd hinaus ans Deck. Endlich war auch der Nebel weggezogen und man konnte in den hellblauen und Wolkenlosen Himmel schauen. Die Sonne stand noch nicht hoch, doch man konnte spüren, das der neue Tag noch viel Wärme mit sich bringen würde. An diesen Gedanken, kam ich zu dem Entschluss, das die Mädels heute wohl wider etwas freizügiger sein werden und sich im Bikini auf den Liegestühlen sonnen würden. Beflügelt an diesen Gedanken schnalzte ich laut mit der Zunge auf und freute mich ein wenig mehr. Dankend sah ich noch einmal zur Sonne, die mir kurz darauf für ein paar Sekunden schwarze Punkte vor den Augen bescherten. Doch dies war nicht weiter schlimm, auf das, was mich noch erwarten sollte. Ich sah auf zur Kombüse und dann hielt ich inne als ich sah, wer dort auf der Treppe saß und mich mit seinem Blick zu durchbohren versuchte. Ich sah ihn an und hob eine Augenbraue, abfälliger ging es nicht mehr, so wie ich ihn ansah. Ich stand dort ohne Hemd, da normaler weise mich niemand so früh überraschen würde, so konnte ich noch eine Weile entspannt so herumlaufen, ohne jemanden chronisches Augenleiden zufügen zu müssen, obwohl Zorro dies ja alltäglich versuchte. Ich bemerkte wie Zorro mir nicht mehr direkt in die Augen sah mit seinen gefährlichen Augen die mir abermals sagten, wie wenig er von mir hielt. Ich spürte ein giftiges Kribbeln, überall dort, an dem ich seinen eisigen Blick vermutete. Er ging über mein Gesicht bis hin zu meinen Oberkörper, der nicht so prunkvoll war, wie seiner, doch immerhin hatte er etwas Natürliches und war nicht so demoliert von grässlichen Narben von hirnlosen Kämpfen mit Waffen. "Wie kannst du bloß so rumlaufen? Meinst du tatsächlich das dich die Weiber noch freiwillig angucken werden, obwohl sie es niemals freiwillig machen?

"Ich kniff die Augen zusammen bis sie sich zu Schlitzen formten. Mein Griff in meinem Hemd, welches ich über die Schulter geworfen hatte, wurde fester und ich spürte die Faust. Seine Stimme machte mich krank. Seine überhebliche Art, die mir klar machen sollte, das ich niemals so sein würde wie er, da er der beste wäre, kotzt mich an. Egal was er machte, ich hasste es.

"Wer redet eigentlich mit dir? Wieso pennst du nicht noch eine Runde deinen Rausch aus!? Und außerdem, wer fragt DICH eigentlich nach DEINER Meinung?", zischte ich ihm entgegen und es machte mich wütend das er so ruhig blieb und mich mit lächelnden Augen ansah. Das Lächeln, welches ich ablesen konnte von seinen Augen war blanker Hohn, welches ich nicht abkonnte. Der vor mir schüttelte den Kopf, langsam und gemächlich, bevor er sich erhob und um einiges Größer schien, vier Treppen höher. Nun sah er wieder auf mich hinab, mehr noch als sonst, und er fühlte sich toll. Das sah ich ihn an seiner Art und Weise an. Dieser dümmliche Kämpfer hatte doch sein Hirn vor sieben Jahren versoffen! Ich spürte wie ich innerlich bebte- er ebenfalls. Im Gegensatz zu mir, belustigte ihm das wohl sehr, sodass er nun das Erste Mal in diesem nun verdammten Morgen seine Zähne zeigte beim Lächeln. Eine Stufe nach der anderen ging er hinunter ohne wirklich ein Knarren zu erzeugen. Natürlich wich ich keinen Zentimeter zurück, nein klein beigeben würde ich niemals, nicht vor "ihm". SO kam es, dass der gehasste Freund genau vor mir stand und auf mich hinab sah. Es war nicht sehr viel, doch reichte es damit er zeigen konnte wie toll er doch war, angeblich gegenüber mir. Ich behielt das Hemd über die Schulter.

"Wieso sollte ich dir einen gefallen tun und mir das Hemd drüber ziehen?", fauchte ich leise und spürte wie es mir nach der Nikotinstange verlangte. Dann ganz wider Erwarten merkte ich seine Hand an meinem Kinn. Seine starke Hand übte etwas Druck aus und riss meinen Kopf nach oben, damit ich ihn ansehen musste. Sofort ließ ich das Hemd fallen und griff mit beiden Händen nach seinem Handgelenk.

"Das du Penner auch immer übertreiben musst!", fuhr ich ihn noch im normalen Tonfall an und spürte einen unangenehmen Stich in der unteren Hälfte meines Gesichtes als Zorro zornig etwas zudrückte, bevor ich mich befreien konnte. Ich ging einige Schritte zurück, damit er mich nicht erreichen konnte und ging mir absichtlich nicht über die etwas schmerzenden Stelle, um IHM nicht die Genugtuung zu geben, die er erwartete. Zorro hob eine Braue und stemmte die Hände in die Hüften. So wie er dar stand war es schon bedrohlich, aber ich wusste einfach nur all zu gut, das er mir nichts anhaben konnte, solange wir in einer Crew waren. So ließ ich die Gedanken verfliegen über seine Kraft und sah ihn funkelnd an. Doch er fand als Erstes seines Stimme wieder und versuchte mir wie immer noch eins reinzuwürgen, damit es wieder so aussah, das ich austickte.

"Oh sind wir heute Morgen ein doch ganz Starker." kam es leicht schmunzelnd von ihm. Ich seufzte tief auf und beugte mich nach meinem Hemd um es aufzulesen. Zorro hatte seine Sachen gewechselt- ein Phänomen. Er hatte eine weite schwarze Hose an und dazu ein dunkel rotes Muskelshorts, welches wie immer bei seinen Sachen, sehr eng war, damit jeder seinen ach so tollen Oberkörper sehen "musste". Ich griff nach meinem Hemd und konnte nicht glauben, als ich seinen Stiefel drauf sah. Genug war genug. Ich ging aus meiner Hocke auf und holte gleichzeitig Schwung um ihn eine zu verpassen. Doch Zorro hatte dies wohl heraufbeschworen wollen und wich bloß zur Seite, dabei endlich auch runter von meinem Hemd. Ich las es auf und klopfte mit dem Handrücken die lockeren Staubfussel runter.

"Glück gehabt, noch sauber." murmelte ich und sah Zorro an. Hatte ich tatsächlich nicht gemerkt, wie er mich grade angesehen hatte ohne ein Wort? Ich zog das Hemd nun endlich an und holte die Krawatte aus meiner Hosentasche, die ich zuvor hineingesteckt hatte. Ich knöpfte es zu bis zum letzten Knopf, wir wollen dem feinen Herr ja nicht zu viel von meinen Körper zumuten! Wortlos ging ich an Zorro vorbei, doch mein Blick verriet, das ich noch lange nicht fertig war mit ihm, als ich aufsah zu ihm während des vorbeiziehend. Er sah mich an und sein langer Blick in meine Augen ohne ein abfälliges Wort verwunderten mich. Doch ließ ich es nicht zu, das er dies merkte und ging die Treppen rauf. Nebenbei legte ich mir die Krawatte um den Hals und knotete mit geübten Bewegungen die Enden zusammen, richtete den Kragen und ging zur Tür. Noch einmal sah ich zurück, da ich nicht glauben konnte, das ich seine Blicke spürte in meinem Nacken. Doch so war es. Dort stand Zorro immer noch am Ende der Treppe und hatte mir wortlos nachgeschaut.

"Du weißt es wirklich nicht mehr, Giftmischer?", kam es bloß von ihm, als sich unsere Blicke erneut kreuzten. Schon zu oft, wie ich meine an diesem waren Morgen der so toll hatte angefangen bis zu einem gewissen Zeitpunkt. Ich hielt inne und legte eine Hand auf die Klinke. Sein Blick machte mich unsicher.

Was hatte ich denn vergessen? überlegte ich, als mich ein ungutes Gefühl überkam, während ich en Blick nicht weg bekam in meinen Gedanken von ihm. Wieso schaute er mich so seltsam an. Ich zog die Schultern an und kam zu dem Entschluss, das es wohl nicht so ernst war, wie er es vorzugeben versuchte, immerhin konnte er mich noch 'Giftmischer' nennen.

"Rede in vernünftigen Sätzen mit mir, wenn du das nicht kannst, tut es mir leid." gab ich frech von mir und ging in die Kombüse und schloss die Tür hinter mir, um noch eine Weile alleine arbeiten zu können ohne die anderen gleich aufzuwecken. War denn wirklich was passiert, woran ich mich hätte erinnern müssen?

Schüttelnd hielt ich mir den Kopf und holte eine Pfanne hervor und eine Schüssel.

"Es war bloß ein Besäufnis wie immer gewesen." Dann schmunzelte ich, während ein Paar Eier aus dem Kühlschrank, den Weg in meine Schüssel fanden.

"Vielleicht hat Nami mich ja geküsst." säuselte ich leise vor mir her und begann die Eier mit den restlichen Zutaten zu vermischen, die man für Pfannekuchen brauchte. Nein, ich bemerkte nichts von den leisen Knarren und den neugierigen Blick hinter der Tür die mir galten.
 

. . .
 

So meine erste Shonen-ai OP FF. Und ich muss gestehen, ich hasse es von diesme Paaring zu lesen. ich meine DJ gibt es wirklich bald genug, obwohl einige recht gut sind und ich sie auch regelmäßig kommentiere ^_^"

Ich hatte die FF gestern angefangen als ich den DJ gelesen habe "Ich bin Sanji-holt mich hier raus!". Denn dort sagte die betreffende Person "..weil ich dich niemals lieben werde!". Da ich so wie so die ganze Zeit drauf und dran war eine OP FF neu zu starten, war das der Satz der mich sofort losschrieben ließ *__*
 

Frage: Sollte ich Gedanken oder Dialoge "Kursiv" schreiben oder den Text so lassen?
 

E~chan

Alltagstrotz

Kapitel 2: Alltagstrotz
 

Mit nicht grade wenig Watte im Kopf wachte ich auf, doch ließ meine Augen geschlossen. Ruhig atmete ich weiter und hörte, das ich wohl der Einzige war, der so früh wach war. Ich fühlte ein paar warme Sonnenstrahlen auf meinem Rücken und ließ die warmen Punkte mich wärmen. Hätte ich gestern nicht mitgesoffen, wäre Nami wieder mit ihren Schulden um die Ecke gekommen, dieses miese kleine Drecksstück. Genervt zog ich die Stirn in Falten und erinnerte mich daran, wie sie zu mir torkelte mit zwei Krügen voller Sake und mich mit ihrer Fahne dazu zwang mitzutrinken. Ja sie hatte mich gezwungen. Ich gähnte leise auf als mich die Müdigkeit wieder überrennen wollte.

Ich wunderte mich selber, als ich merkte das ich tatsächlich noch heil in meine Hängematte angekommen war. Man war ich zu gewesen, so dachte ich mir nichts weiter dabei, als das Resultat dann mit den ganzen Klamotten an mir endete. Ich überdachte den gestrigen Abend nach, den wir mit reichlich Sake gefeiert hatten. Nach der schon längst überfälligen Abfahrt einer Insel. Ob ich stolz sein konnte das ich es geschafft hatte, wie doch häufig, stockbesoffen in die Kajüte zu finden ohne mich auf dem Weg zu verlaufen? Ich drehte mich in eine gemütlichere Position als ich ein leises Murmeln und danach ein dumpfes Poltern vernahm.

Na ob einer während des Redens im Schlaf von der Matte geflogen war?

An den Gedanken lächelte ich hämisch auf, mit dem Rücken zu den anderen gedreht konnte dies niemand wahrnehmen. Doch ich merkte dass das Poltern kein Fallen gewesen war, sondern ein aufstehen eines anderen anderes hier im Raum. Ich schloss etwas fester die Augen und versuchte auszumachen, wer zu faul war die Beine zu heben während der noch unbekannte jemand zum Schrank umherirrte. Ich ging gedanklich jedes Bild meiner Freunde durch den Kopf und kam zu dem Entschluss, das wohl doch nur der Smutje genug Grips hatte leise zu sein, wenn er wach war um seine Ruhe zu haben. Ich schnaubte leise auf, doch das ging unter als plötzlich Ruffys unkontrolliertes Brüllen und herumzappeln in der Matte zu hören waren. Ich zuckte erschrocken zusammen, was nicht immer unbedingt meine Art war und beruhigte mich wieder, als Lysop grimmig murmelnd im Halbschlaf Ruffy von der Matte holte mit einem Kissen.

Ein lautes Rumsen ließ mich wieder zur Ruhe kommen, als er Käpt'n schlafend am Boden ankam. Ich lauschte und konnte nachvollziehen, wie Sanji wohl seine frischen Sachen aus dem Schrank zog und dann seine Schmutzwäsche, so bewusst wie er halt war, vom Boden aufsammelte. Ich hob den Kopf leicht an und sah über meine Schulter seiner Tätigkeit nach.

Wieso war er denn schon wach? Der hatte doch nicht viel weniger getrunken als wir anderen. .

Dachte ich bei mir und verfolgte ihn mit meinem Blick, bis er zum Hauptmast ging. Dort schmiss er sich die Sachen über den Rücken. Bloß Mit Boxer stand er da und hatte wohl vor sich noch zu waschen. Sanji war zwar schmächtig im Gegensatz zu mir, aber dies ließ nicht wirklich weniger Respekt vor ihm haben. Ich meine, ja er ist klein, aufbrausend und benebelt in der Birne, da er alles hinterher jagt an Weiblichkeit, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, aber wenn er anfing mich in unerwarteten Momente mit seinen Kicks anzugreifen, wurde es ab und an selbst für mich gefährlich. Natürlich könnte ich, wenn ich wollte ihn richtig eine verpassen, aber dann würde ich der nächste sein, der über Bord ins Wasser fallen würde. Mein Blick wurde stechender an den Gedanken, das ich mehr Schaden ihm zufügen konnte, als er mir. Immerhin hatte ich scharfe Klingen, und er bloß seine Beine. Ich würde auf jeden Fall gewinnen, wenn Sanji einen Moment unaufmerksam würde. Doch dazu kam es nie, da die anderen auf dem Schiff immer und immerzu zwischen uns standen um uns aufzuhalten.

Plötzlich hielt Sanji inne und ich hatte die ungute Vermutung, dass er sich würde umdrehen. Also ließ ich mich leise wieder sinken und schloss die Augen um ihn zu vergessen. Ich spürte schon wieder, wie eine unbestimmte Wut und mir aufkeimte an den Gedanken um den Schmachtlappen der nichts auf der Pfanne hatte, außer den Weibern Angst zu machen, mit seiner ewigen Notgeilheit.

Dann merkte ich, wie das Blondlöckchen mich musterte, schnell ließ ich einen tieferen Atem von mir klingen und tat als ob ich schlief. Jetzt den morgen schon mit einem Streit anzufangen, dafür würden wir saftig von Nami in die Mangel genommen. Die kleine Schlange braucht doch schließlich ihren "Schönheitsschlaf". Nicht das ich Angst vor der Kurzen hätte, aber auf eine Szene konnte ich am Morgen verzichten. Schnaubend an den Gehdanken hörte ich dann, wie die Lucke zufiel. Sanji war endlich draußen.

Ich ließ mich auf den Rücken fallen und verschränkte die Arme hinterm Kopf und starrte zur Decke auf. Ich hörte den anderen eine Weile beim schnarchen und reden zu, welches sie beim Schlaf des öfters taten und beobachtete das Lichtspiel zwischen den Planken, als Sanji über ihnen hinweg ging. Nun lag ich hier und dachte viel zu oft an den Giftmischer, den ich jedes Mal eine reinschlagen könnte in sein Gesicht, wenn er auch nur einen Blick in meine Richtung verlor. Ich stand auf und verfluchte mich, schon wieder zu viel nachgedacht zu haben. Mir kam die Idee, das mir beim trainieren die Gedanken fröhlicher gewogen sind und ich somit den dummen Koch vergessen könnte. Zumindest für eine Weile. Ich stellte mich vor den Schrank und sah mich um. In meiner Ecke fand ich ein schon beinahe längst vergessenen dunkle rotes Muskelshirt. Ich hob die Schultern an, was soll's. Dazu zerrte ich an einer schwarzen Hose, bevor ich den Schrank nicht grade leise zu schlug. Ich verstand nicht wie Sanji so leise sein konnte, wenn die Schlafnasen hier doch so wie so einen Hurrikan überpennen würden. Oft genug hatten wir schon bewiesen, das wir selbst einen Wutausbruch von Nami Morgens gut überschlafen konnten, bis sie uns mit harten Schlägen und Tritten beinahe auf das Deck prügelte. Müde und noch etwas wirr im Kopf zog ich mich um und schmiss die getragene Wäsche auf den kleinen Haufen, der sich immer so auftat, wenn niemand von uns Zeit und Lust hatte die Sachen hoch zutragen. Ich streckte mich gelangweilt und machte mich auf zum Hauptmast und kam schnell oben an. Oben angekommen sah ich durch den nicht mehr allzu dicken Nebel auf. Man konnte zwischen den dünnen Schwaden den wohl sehr viel versprechenden blauen Himmel ausmachen. Ich sah in die Gegend der Sonne und spürte schon eine leicht schwüle Wärme, obwohl sie noch nicht mal Ansatzweise im Zenit stand konnte man erahnen das der Tag wirklich warm wurde. Ich schweifte mit meinen Blick weiterhin über den Himmel ohne wirklich zu überlegen was ich jetzt vorhatte. Dann hörte ich mehr als einmal ein doch recht ziemlich lautes Auffluchen aus dem Bad.

"Das hörte sich aber verdammt nach Sanji an."

Murmelte ich niemanden entgegen und wunderte mich, das der doch so Ruhe liebende Schnösel rumfluchte wie ein Rohrspatz. Ich schmunzelte und fing an ohne zu überlegen zur Tür zu gehen, aus dem man es Rauschen hören konnte. Ein paar leise Geräusche von dem Holz konnte ich nicht verhindern, während ich zur Tür schlich.

Ohne zu wissen was ich da eigentlich machte legte ich eine Hand leicht zögernd auf die Klinke und drückte sie runter. Tatsächlich war sie wider erwarten offen.

Nicht abgeschlossen, Sanji was ist los?

Dachte ich leise schmunzelnd daran, das der doch so sorgfältige Smutje vergessen hatte abzuschließen. Ich konnte mir nämlich nicht vorstellen das er sich gerne stören ließ von wem beim duschen. Ich drehte mit den Augen, als mir einfiel, das er dies aber über den Haufen werfen würde, sobald Nami oder Nico Robin in der Tür stünden.

Ich lugte hinein und suchte mit den Augen nichts bestimmtes und dann sah ich ihn dort stehen. Zwar war es wieder nur der Rücken, den ich zu Gesicht bekam, aber das reichte um mich einen Moment inne zu halten und ihn zu betrachten. Das direkte Gegenteil meines Körpers stand dort unter dem Wasser. Dünn, schmächtig und überhaupt gar nicht so voll mit ausgeprägten Muskeln wusch er sich die Haare. Eine unbekannte Ruhe füllte mich aus und ich blieb länger als gedacht einfach so dort stehen und sah ihn an, ohne wirklich was vorzuhaben. Sanji war immer gepflegt, oder war bepicht darauf diesen Gedanken herbei zuführen. Immer mit Hemd und Krawatte bekleidet lief er den Mädchen hinterher und ließ uns links liegen.

Er war wirklich bemüht so gut zu kochen wie ihm die vorhandenen Mitteln es zuließen. Mehr als die Hälfte des Schaums war schon von seinen Haaren gewaschen worden, als er sich plötzlich umdrehte- mit geschlossenen Augen. Ich musste schmunzeln, doch hielt gleichzeitig still. Er hatte wohl bemerkt, das wer ihn beobachtete, doch konnte nichts sehen, wegen dem beißen Schaum, der sich in seine Augen hätte geschwemmt. Ich sah in sein Gesicht und Sanji sah irgendwie ganz anders aus als sonst. Das man ihn Morgens verschlafen sah oder gar bloß in Boxer bekleidet kam so gut wie nie vor und wenn, nur ganz selten vor uns Jungs. Und nun stand er da, etwas hilflos und verunsichert unter dem Wasser, welches sein haar strähnig ins Gesicht fallen ließ. Selbst wenn er die Augen aufgemacht hätte, wäre ihm kaum was zu erkennen gegeben, da seine Haare wie ein Vorhang in seinem Gesicht hingen. Sanji machte einen ungewollt anderen Eindruck auf mich und ich blieb nun bewusst doch etwas länger stehen, als eigentlich geplant. Ich wollte nicht zulassen, das ich den Gedanken erneut dachte, den ich gestern Abend schon hatte, aber ich konnte ihn sooft verdrängen oder drehen wie ich wollte: Sanji sah besser aus als ich mir eingestehen wollte.

Bevor ich noch zu viele Gedanken über den Stümper zu ließ schloss ich dir Tür, ohne ein Geräusch zu hinterlassen.

Nun stand ich da, Lorenor Zorro an der Badtür gelehnt und sah mit nicht geordneten Gedanken in den Himmel. Wieso konnte mir so etwas passieren? Und dabei dachte ich nicht an das was ich grade getan hatte oder gedacht.

Seufzend und leicht erschrocken über mich selber merkte ich, dass etwas nicht in Ordnung verlaufen war, letzten Abend. Ein ungutes Gefühl beschlich mich und ließ mich unsicher werden.

MICH unsicher werden. Ich steckte die Hände in die Taschen und beschloss nach dem Frühstück trainieren zu gehen um mich abzulenken, wenn ich das jetzt täte, wären die anderen bald wach und ich würde wohlmöglich noch eine Hantel fallen lassen. Ich musste auflächeln, als ich daran erinnert wurde, wie Lysop mich mal angefahren hatte und beinahe von dem Schiff gesprungen wäre, als ich ein unschönes Loch bei einem Hantelfall hinterlassen hatte. Leise murrend ließ ich mich in der Mitte der Kombüsentreppen sinken und lehnte mich zurück. Stützend ließ ich die Unterarme ein Paar Treppen höher rutschen um mich zurückzulehnen. Ich merkte nicht, in meinen Gedanken suchend nach der Ungewissheit die sich aufbrachte, wie Sanji aufgehört hatte zu duschen und mittlerweile bemerkte das seine Tür doch nicht so sicher verschlossen war, wie er hatte angenommen. Seufzend sah ich über das Deck und erblickte Sanji, mit dem Hemd über die Schulter hängend in den Himmel hinaufblicken. Wieso gab er sich plötzlich so anders? Normalerweise war es gar nicht seine Art oben ohne herumzulaufen. Oder war er sich so sicher gewesen, dass niemand Morgens hier war? Wohl an einen Gedanken beflügelte, schnalzte er mit einem leichten Grinsen mit der Zunge. Das Grinsen verschwand sofort, als er wohl doch endlich bemerkte, wie ich ihn ansah. Sanji drehte sich mürrisch zu mir hin und man erkannte sofort, das sein Blick sich hatte verfinstert.

Argh, wieso musste er aus einer Mücke gleich einen Elefanten machen? Immer wenn wir uns trafen ging einer von uns in die Luft. Ich war schlau genug um nicht immer der Dumme zu sein. Zugegeben, es machte mir Spaß ihn zu reitzen, zu sehen wie er vor Wut anfing sich krampfhaft zu beherrschen und früher oder später doch explodierte. Mein Blick lag nicht länger in seinen Augen, sondern nun hatte ich das vergnügen den Herren auch einmal von vorne zu bewundern.

Nicht schlecht. .gestand ich mir schweren Herzens ein und hörte. Mir viel auf das ich länger zu ihm blickte als es sollte und so sah ich wieder zu ihm auf und mein Blick verschärfte sich ihm gegenüber etwas. Immerhin wollte ich nicht irgendeinen abweisenden Eindruck hinterlassen oder sonstiges Verhalten zeigen, welches untypisch für mich wäre.

"Wie kannst du bloß so rumlaufen? Meinst du tatsächlich das dich die Weiber noch freiwillig angucken werden, obwohl sie es niemals freiwillig machen?"

Mit einer doch freudigen Genugtuung sah ich, wie sich Sanji etwas verkrampfte. Der Kerl konnte nichts auf sich beruhigen lassen. Wenn ihn meine Worte doch einen Scheißdreck interessierten, wieso beließ er es nicht darauf? Ich schmunzelte, und Sanjis Blick wurde gefährlicher. Sein türkiesendes Hemd, zeigte tiefere Falten, als man seine Faust deutlich in den Stoff durchdrückend erkennen konnte.

"Wer redet eigentlich mit dir? Wieso pennst du nicht noch eine Runde deinen Rausch aus!? Und außerdem, wer fragt DICH eigentlich nach DEINER Meinung?", hörte ich dann sein leises Zischen über das Deck zu mir vordringen. Ich konnte seinen Hass hören, ohne Zweifel machte er mir jedes mal klar wieso er mich in Stücke reißen wollte, es doch nicht konnte. Das belustigte mich immerzu und ich nahm es mir nicht ihn weiter zu reißen. Ich lächelte leicht auf und sah ihn grinsend an. Natürlich war mein Lächeln kein nettes oder dergleichen, sondern eines, das ihn zeigen ließ das mich seine versuchten Drohungen bloß mehr und mehr zum Lachen brachten. Nun stützte ich mich auf und stand noch auf ein paar Stufen über ihn. Ich fand es lustig zu sehen, wie er immer wieder versuchte den starken Mann zu spielen, obwohl er nun doch was kleiner war wie ich. Darum nahm ich ihn nicht immer allzu ernst, da es lächerlich rüberkam, wenn er sich versuchte gegen mich aufzubäumen.

"Wieso sollte ich dir einen gefallen tun und mir das Hemd drüber ziehen?", fauchte er mich an und wich keinen Zentimeter zurück.

Um zu zeigen das ich wenig von seine Worten hielt, die er dies Morgen vergeudet hatte an mir, legte ich ihn meine Hand um seinen Unterkiefer und drehte sein Gesicht auf zu mir, damit ich ihm zeigen konnte, das ich keine Angst vor ihm hatte, mich nur lustig machte über ihn, wie sehr er auch versuchte wütend auf mich zu sein.

"Das du Penner auch immer übertreiben musst!", fuhr er mich noch im normalen Tonfall an und ließ sein Hemd fallen, damit er meine Hand wegschlagen konnte. Natürlich hatte ich mehr Druck als Nötig verwendet, immerhin sollte er sich nicht immer allzu sehr aufspielen der kleine Fisch, wenn er mir Morgens alleine gegenüberstand. Er ging einige Schritte auf Abstand und man konnte doch noch gut die leicht gerötete Stelle erkennen, an dem ich ihn gegriffen hatte. Doch er hielt sich wacker und ließ sich nicht anhaben, das die Röte schmerzte. Ich hob die Braue an und musterte ihn, er war mir gegenüber immer aggressiv, wieso? Die Arme in die Seite stemmend sah ich ihn an. Und ich sah dem Smutje nur allzu gut an, wie er kochte. Doch auch wusste er, genauso gut wie ich, das wir nicht ernsthaft Konkurrieren könnten an diesem Schiff, denn die anderen würden uns sofort trennen bevor etwas ernstes zustande kommen würde.

"Oh sind wir heute Morgen ein doch ganz Starker." kam es leicht schmunzelnd von mir um ihn weiter zu reißen. Angreifen konnte er mich nicht und ihm die Chance lassen mich mit seinen Wörtern zu knicken konnte er vergessen.

Er seufzte bloß genervt auf und beugte sich zu seinem Hemd runter um es aufzuheben. Ich konnte es mir nicht nehmen und stellte frech einen Fuß auf sein Hemd. Ich wartete ab, ich wusste genau das er mich angreifen zu versuchte. Immerhin hatte ich ihn heute Morgen schon genug gereizt dazu. Wieder erwaten holte er auch schon aus der Hocke Schwung um mir eine zu verpassen. Doch "leider" ging sein Angriff daneben und ich ging einen Schritt zurück um mich in Sicherheit zu wissen. Nun beugte er sich wieder zu seinem Hemd und klopfte es fein säuberlich von dem Staub ab. Eins musste ich ihn lassen, er war wirklich immer bemüht einen sauberen Eindruck zu hinterlassen und ja, es gefiel mir wie er darauf konzentriert war wirklich möglichst gepflegt rüber zu kommen. Mein Blick lag einen Moment zu lange auf ihn und Sanji konnte meine Blicke für einen Moment einfangen die ich ihn geschenkt hatte.

"Glück gehabt, noch sauber." murmelte er und sah mich an, reichlich verwundert, auch wenn er es nicht wirklich zeigen wollte. Dann zog er sich sein Hemd an und zupfte die Krawatte aus der Hosentasche um sie anzulegen er ging an mir vorbei und ich sah ihm nach, wie er mit schnellen Bewegungen den Krawattenknoten ohne hinzusehen vollbrachte. Er hatte Stil, ganz klar. Als er an mir vorbeiging konnte ich sein Rasierwasser riechen, welches er aufgetragen hatte und ich sah im weiterhin nach als mir schlagartig einfiel, was mich gewurmt hatte, da ich nicht wusste was gestern Abend passiert war. Wir waren beide besoffen gewesen, doch meine Gefühle waren deshalb noch lange nicht betäubt gewesen. .doch Sanji hatte nichts von dem mitbekommen.

Er schenkte mir einen Blick über seine Schulter, als ich ein wohl abwertendes Kommentar verschluckt hatte.

"Du weißt es wirklich nicht mehr, Giftmischer?", hörte ich mich wie in Trance sagen als mir die Bilder der Feier durch den Kopf gingen. Ich sah ihm tief in die Augen und er sah zurück, doch wurde verunsichert. Seine scheinbar zarte Hand in Gegensatz zu meinen lag auf der Türklinke der Kombüsentür und rührte sich nicht. Er schien tatsächlich zu überlegen. In mir keimte die Nervosität auf und ich roch immer noch den Duft Sanjis um mir herum.

Würde er bewusst erlebt haben was passiert war?

Doch zu meiner Enttäuschung sagte er etwas, worauf ich nicht gefasst war.

"Rede in vernünftigen Sätzen mit mir, wenn du das nicht kannst, tut es mir leid." gab er frech von sich und ging in die Kombüse und schloss die Tür hinter sich.

Ich wusste nicht wieso, aber genau dieser Satz mit dieser erhobenen Art dieses Stümper versetzte mir einen kleinen Stich in die Brust. Stumm sah ich zu Boden und nahm gar nicht war, was ich sah. Langsam setzte ich mich wieder in Gang und wollte gar nicht wissen wohin ich doch ging. Vorsichtig stand ich an der Kombüsentür und lugte durch das kleine Fenster der geschlossenen Tür.

Er hatte es also unbeabsichtigt getan, dachte ich und fasste mir unbewusst an die Lippen.
 

.,-;#~*(°)*~#;-,..,-;#~*(°)*~#;-,..,-;#~*(°)*~#;-,..,-;#~*(°)*~#;-,.

Epilog

Liebe fließt in die blutende Wunde...
 

...und verwandelt lähmende Angst in befreiendes Vertrauen.



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Kommentare zu dieser Fanfic (8)

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Von:  Schneeblume
2006-09-12T06:12:53+00:00 12.09.2006 08:12
Hmmm...joa...doch...die FF hat was! Es gefällt mir, wie du die Blickwinkel der beiden geschrieben hast. Sehr interessant, muss ich sagen. Und ein angenehmer Schreibstil.
Hoffe, du schreibst noch mehr zu dem Pairing!
Bye Franzi^_~
Von:  Zorro-san
2005-05-01T19:50:58+00:00 01.05.2005 21:50
so,
gelesen XD
ich hab am anfang gar net gecheckt, dass das gleiche passiert, nur in zorros sicht, ich war ganz schön verwirrt XDDD
war mal wirklich was anderes und tolles ein gescheniss in zwei perspektiven zu lesen ^^
und ich liebe deinen schreibstil ^^
mach büdde schnell weitaaa ^o^
*knuddelwuschelknutsch*
Von:  EngelohneZukunft
2005-04-15T14:19:19+00:00 15.04.2005 16:19
So ich habe mir mal vorgenommen nicht in den Kapitel zu euch "lesern" zu schreiben sondern unter den Kommis. Und zwar immer im nächst freigeschaltenden kapitel sprich: ich bin immer meine Erste Kommentarschreiberin bei neuen Kapis xDD
*dumm desu*

Jeah und zwar Erste mal voll das krasse konkrete fette Merci an alle >_______<°°
*euch allen ein bonbon schenk und mit konfetti bewerfen tu*
Man ihr seid ja voll wai~ ich hätte nicht gedacht das die FF wirklich gelesen wird, vor allen da es schon genügend gibt und auch genug um ZoXSa Bereich. .
ich danke euch echt >.<"
Und wenne wollt, schickt den Link mal zu euren Freunden, wenn die auch mal ne FF suchen xD

Was noch? Ahje genau. Ich schreibe jedes Kapitel "2x" sprich: Aus Sanji's und Zorro's Sicht! Ich hoffe das passt euch in den kram X___x"
*zur seite rutsch*
*kissen knuddel*
Und nochwas: Hab noch ne OP FF die kaum eine Sau kennt, also hopp hopp schreibt Kommis, egal wohin xD Nur nicht auf eure Stirn, die kann ich dann net lesen, außerdem wird's schwer, muss man Spiegelverkehrt scheim X3~

Hab euch doch lieb >O<

E~chan
Von:  Mondfisch
2005-04-09T19:10:46+00:00 09.04.2005 21:10
hääh?!
Ich will mehr! *setzt sich störrisch*
Schreib noch mehr - ich liiebe offene Endings! Und was mir an dem FF gerade wirklich sehr gut gefällt, ist (außer der schönen schreibweise) diese undeutliche, was zwischen zorro und sanji war
X3
mach bitte,bitte mehr!
Von:  Zorro-san
2005-04-08T21:55:31+00:00 08.04.2005 23:55
wahnsinn ist die FF geil,
besonders dein schreibstil gefällt mir total,
schreib büdde schnell weiter >.<'

ich kann gar nicht glauben dass dich men doji zu was geilem getrieben haben soll XD
das macht mich irgendwie total stolz XDD
*knuddelwuschel*
Von: abgemeldet
2005-03-27T23:25:41+00:00 28.03.2005 01:25
ich find die ff gar nicht mal so schlecht
okay, ich untertreibe: sie ist spitze
gut geschrieben vorallem^^
interresiert mich ja schon was sanji wohl so wichtiges vergessen hat *evil grins*
ich wette die haben sich gegenseitig den magen ausgesaugt
(meine bezeichnung für küssen)
schreib bitte weiter
shazzy
Von:  FallenWings
2005-03-27T14:52:12+00:00 27.03.2005 16:52
Find ich ganz okay!Schaun wa wie's weiter geht, nech?
Nur ich finde FF's in der Ich-Form nit so pralle..aber naja x'D
Jeder hat 'en anderen Geschmack!
Von:  Lazuli
2005-03-27T11:21:46+00:00 27.03.2005 13:21
joa, den text kannste so lassen *gg*
die FF gefällt mir! ma ne neue im ZoxSa bereich xD *freu*
also bis jez gefällt se mir und ich freu mich aufs nächste kap! =)
Von: abgemeldet
2005-03-26T21:44:41+00:00 26.03.2005 22:44
*-* *glotz*
Lass den Text ruhig so! *umknuff* Geil! *gg*
Auf jede Fall mehr davon! O_O" *knuff* ^~


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