Without: "Good Bye"
Mal ne neue FF von mir, ich hoffe sie gefällt euch, es handelt darum, dass Kagome für 10 Jahre lang in ein anderes Land muss und Inu Yasha und das ganze Mittelalter all die Jahre nicht mehr besuchen kann. Sie lernt dort jemanden kennen und lieben, doch nach den 10 Jahren reist sie wieder zurück nach Tokio, um ihrer Familie von ihrer Verlobung zu berichten, durch Zufall fällt sie durch den Knochenfressenden Brunnen und ist wieder im Mittelalter, doch mehr wird jetzt noch nicht verraten, lest euch einfach mal rein. (Ich finde solche FFs, in denen Inu und Kago lange getrennt sind einfach toll und wollte unbedingt selbst einmal so eine schreiben, hoffe ihr findet es nicht zu einfallslos^^) Der Anfang ist vielleicht noch ein bisschen zu lahm für manche, aber ich verspreche, dass ich noch richtig in die Gänge kommen werde!
"Sitz!!" Schrie sie mit aller Kraft die sie aufzubringen hatte. Der Halbdämon vor ihr krachte schmerzvoll zu Boden und hinterließ ein ca. 1m tiefes Loch. "Hmrmmamchram!!" Murmelte er, was Kagome jedoch wenig juckte. "Bis in 2 Tagen." Mehr hatte sie ihm nicht zu sagen. Ohne noch ein Wort mit ihm zu wechseln kletterte sie über den Rand des Knochenfressenden Brunnens und durchquerte die Barriere zwischen der Neuzeit und des Mittelalters.
She's like the wind through my tree
She rides the night next to me
She leads me through moonlight
Only to burn me with the sun
She's taken my heart
But she doesn't know what she's done
05.06.1998
"Mama, bin wieder daaa!!" Brüllte sie durchs ganze Haus, nachdem sie die Tür laut zugeschmissen hatte. Da sie anscheinend niemand gehört hatte, betrat sie verwundert das Wohnzimmer, wo ihre Mutter über einem riesigen Papierkram saß. "Mama?!" Erst jetzt reagierte Frau Higurashi. "Hallo, Schatz..." Meinte sie betrübt. "Was ist denn los?" Kagome wunderte sich über die seltsame Begrüßung ihrer Mutter. "Kagome, komm doch mal bitte her." Sagte Frau Higurashi darauf nur. Die Angesprochene runzelte leicht die Stirn, tat aber wie ihr geheißen wurde und setzte sich auf den Sessel neben ihrer Mutter, dabei warf sie einen Blick auf die Papiere, worauf ihr das Wort ,Sorgerecht' ins Auge fiel. "Was...?" Sie schnappte sich ohne zu fragen eine der Zettel und las ihn sich durch. "Was hat das zu bedeuten, Mama?" Kagome schien ziemlich geschockt. "Ja, dein Vater beantragt das Sorgerecht für dich und Souta..." Beantwortete Frau Higurashi die Frage ihrer Tochter. "Ab - aber Vater hat sich über 5 Jahre lang nicht mehr bei uns gemeldet, wieso ausgerechnet jetzt!?!"
Frau Higurashi senkte den Kopf. "Ich vermute es hat etwas mit dem Testament seines Vaters, deines Großvaters, (nicht der, der im Tempel lebt^^) zu tun. Aber keine Angst Kagome, ich lasse nicht zu, dass er euch mitnimmt!" Sie nahm ihre Tochter in den Arm. "Der Gerichtstermin ist in 2 Tagen. Mach dir keine Gedanken darüber, ja Schatz?" Kagome nickte leicht. "Ach und sag Souta vorerst nichts davon, er soll sich nicht auch noch unnötig Sorgen machen." Sie schenkte ihrer Tochter ein kurzes Lächeln und widmete ihre Aufmerksamkeit wieder den Unterlagen.
Feel her breath on my face
Her body close to me
Can't look in her eyes
She's out of my league
Just a fool to believe
I have anything she needs
She's like the wind
"Da ist er ja." Meinte Kagome an ihre Mutter gerichtet und zeigte auf einen Mann in Smoking. An seiner Seite war eine höchstens 28 Jährige Dame. Frau Higurashi nickte seufzend. Der Richter haute 3 Mal mit seinem Hammer auf das Pult. "Ruhe im Saal. Wir beginnen nun mit dem Fall Higurashi gegen Shibata..."
Nach einer Stunde Gerichtsverhandlung gab der Richter bekannt, dass er ein Urteil gefällt hätte. "Nun aufgrund der finanziellen Verhältnisse und der Tatsache, dass Frau Higurashi alleinstehend ist, fanden wir es besser für die beiden Kinder, wenn sie zu Herrn Shibata, nach Australien gezogen wäre, doch nun leben die beiden ja bereits 5 Jahre mit ihrer Mutter zusammen und haben ein standhaftes Schulverhältnis." Kagome atmete innerlich auf. "Dennoch haben wir uns dafür entschieden, das Sorgerecht an Herrn Shibata zu übergeben." Beendete der Richter seine Aussage. "Nein!!" Kagome schlug heftig mit der Faust auf den Tisch. "Ich werde nicht freiwillig zu dem da gehen, niemals!!" Sie zeigte verachtend mit dem Finger auf ihren Vater. "Kagome setz dich hin." Bat ihre Mutter sie. "Wie kannst du nur so ruhig bleiben, wir werden jahrelang weg sein! Glaubst du etwa, der lässt uns auch nur einmal im Jahr nach Tokio fliegen?!" Brüllte sie ihre Mutter an.
Plötzlich packte sie jemand an der Schulter. "Kagome, sei doch nicht so unfair, ich werde ein guter Vater sein." Sie stieß ihn unsanft weg. "Lass mich in Ruhe! 5 Jahre lang haben wir dich einen Dreck geschert und jetzt willst du uns doch nur, weil du dann das Erbe von Opa antreten kannst!!" Keifte sie ihn an. "Du redest Unsinn und jetzt komm unser Flieger geht in 3 Stunden!" Er packte sie unsanft am Arm und zerrte sie ein Stück. "Nein!" Sie riss sich los und rannte zu ihrer Mutter. "Mama, ich will nicht weg, lass nicht zu, dass er mich und Souta mitnimmt!" Frau Higurashi drückte sie noch einmal fest an sich. "Ich kann nichts machen, Kagome, aber ihr werdet mich und Großvater bestimmt besuchen können." Sie wischte sich ein Träne aus dem Gesicht und gab ihrer Tochter einen Kuss auf die Stirn. "Geh jetzt, ja, wir können uns ja schreiben, Schatz. Ich hab dich lieb." Kagome nickte leicht und ging widerwillig zu ihrem Vater. Der stieß sie grob zu der Limousine, in der bereits Souta saß.
I look in the mirror and all I see
Is a young old man with only a dream
Am I just fooling myself
That she'll stop the pain
Living without her
I'd go insane
Niedergeschlagen blickte sie aus dem Fenster. ,Zwischen Neuzeit und Mittelalter' Hieß die Überschrift eines großen Museums. Und erst jetzt fiel es ihr wie Schuppen von den Augen. Sie hatte gar nicht daran gedacht, aber jetzt konnte sie ihre Freunde jahrelang nicht mehr sehen und sie wussten nicht einmal etwas davon! "Hey, ihr müsst jetzt nicht solche langen Gesichter machen, sobald ihr euer Studium beendet habt, könnt ihr hingehen, wohin ihr wollt. Und keine Widerrede!!" Kagomes Augen weiteten sich. Sollte das heißen, dass sie jetzt ca. 10 Jahre in Australien verbringen musste...?!
05.02.2008
"Hallo Schatz, wie war dein Tag?" Er gab der jungen Frau einen langen Kuss. "Prima und du versüßt ihn noch." Erwiderte sie lächelnd. "Morgen ist der letzte Studiumstag, hab ich das schon mal erwähnt?" Der junge Mann blickte fragend in den Himmel. "Ach, erst so... hm... 3000 Mal?" Stellte er grinsend fest. "So und jetzt..." Er stellte sich hinter sie und band ihr ein rotes Seidentuch um die Augen. "Äh, Chris was wird das?" Fragte sie ihren Liebsten verwirrt. "Das wird eine Überraschung. Vertrau mir!" Er führte sie langsam entlang. "So, jetzt kannst du die Augenbinde abmachen." Sie tat, wie ihr geheißen wurde." Zuerst war noch alles Stockfinster, doch ganz abrupt gingen Hunderte von Scheinwerfern an und sie erkannte, wo sie sich befand, in einem Juwelier, ganz allein bestückt mit Ringen. "Oh mein Gott!" Chris kniete sich vor sie. "Oh mein Gott!" Wiederholte sie sich. "Kagome, wir kennen uns jetzt schon 2 Jahre lang und ich liebe dich über alles. Ich will, dass wir für immer zusammen bleiben." Kagomes Augen weiteten sich. "Oh mein Gott!!" Brachte sie ein 3. Mal hervor. "Willst du meine Frau werden?" Lange Zeit verging... "Ja! Ja!!" Schrie sie aus heiterem Himmel. Chris sprang auf und schwang sie in die Luft. "Ich liebe dich!" Sagte er ihr ein weiteres Mal. "Ich liebe dich auch." Sie besiegelte ihre Aussage mit einem langanhaltenden Kuss. "Und jetzt, such dir einen Ring aus!" Forderte er sie auf .
"Wir werden in kürze zur Landung ansetzten, bitte schnallen sie sich an und lehnen sie sich zurück." Wie die Stewardess bekannt gab. Nachdem sie ausgestiegen und sich ihre Koffer genommen hatte, musste sie erst einmal tief einatmen. "Hach, ich bin wieder in Tokio, meiner Heimatstadt." Sie bestellte sich ein Taxi und fuhr auf direktem Weg zum Higurashi Tempel. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht wischte sie sich eine kleine Träne von der Wange. "Ich bin wieder Zuhause." Flüsterte sie leise in den Wind hinein. Sie stellte ihre Koffer am Ende der Treppe ab und rannte zu ihrem Elternhaus hinauf. Vollkommen erschöpft stand sie nun vor der Tür und drückte ihren Finger 5 mal auf den Klingelknopf. "Ja, ja ich komme ja schon." Kagomes Großvater runzelte die Stirn. "Kann ich ihnen helfen, Fräulein?" Fragte er verblüfft. "Opa, ich bin's, Kagome!" Herrn Higurashis Augen weiteten sich. "Mein Gott, meine Kleine!" Er nahm sie sogleich in den Arm. "Du, du bist ja eine richtige Frau geworden!" Er strahlte sie an. "Wo ist Mama? Ist sie drinnen?" Der Alte Mann nickte nur. Sofort stürmte Kagome in ihr Elternhaus und in die Küche. Dort stand ihre Mutter kartoffelschälend am Tisch.
Feel her breath on my face
Her body close to me
can't look in her eyes
She's out of my league
Just a fool to believe
I have anything she needs
She's like the wind
"Mama!" Ihre Mutter drehte sich auch gleich zu ihr um und ließ dabei vor Schock das Messer fallen. "Kagome!" Sie rannte ihrer Tochter stürmisch in die Arme. "Schatz, du siehst ja so erwachsen aus." Kagome nickte lächelnd. "Wie geht es dir, hattest du eine schöne Zeit in Australien?" Frau Higurashi überschüttete sie förmlich mit Fragen. Den Rest des Tages verbrachten sie mit Erzählungen.
"Das Bett ist frisch bezogen." Berichtete sie ihrer Tochter. "Danke Mama, Nacht." Kagome warf sich aufs Bett und sah sich ein paar Minuten im Zimmer um. Zu letzt fiel ihr Blick auf den Schreibtisch. Dort stand ein kleines, winziges Glas, dessen Inhalt aus kleinen rosa Splittern bestand. Mit einer Mischung aus Schock und einem mulmigen Gefühl im Bauch ging sie darauf zu. Sie griff danach und betrachtete den Inhalt stumm. Ihr Blick fiel in den Sternenbesetzten Himmel.
Zittrig sah in die Tiefe des Brunnens hinab und setzte sich auf dessen Rand. "Sie haben mich doch eh schon alle vergessen..." Seufzte sie. Als sie gerade wieder ein Bein über den Brunnen schwingen wollte, fuhr plötzlich pfeifend der Wind durch die Tür und verursachte ein gräuliches Heulen. Kagome erschrak und fiel, wie in Zeitlupe, dem Grund des Brunnens entgegen. Bevor sie jedoch aufschlug, umgab sie ein bläuliches Licht, welches aber nur kurz andauerte und sie dennoch auf dem Boden des Brunnens ankam. Sie hob den Kopf und sah wie über ihr die Sterne um die Wette funkelten, sie befand sich also nicht mehr im Tempel.
Vollkommen sprachlos stieg sie aus dem Brunnen. Und wie sie es sich bereits gedacht hatte: Sie befand sich nicht mehr in ihrer Welt, seit fast 10 langen, langen Jahren, war sie endlich wieder im Mittelalter...
She's like the wind...
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Das war das erste Kapitel, schreibt mir bitte wieder viele Kommis, ja?
Eure Aikyoo-chan, HEL
Das Widersehen.
Das zweite Kapitel kommt in Lichtgeschwindigkeit angeflogen^^:
Atemlos stand sie nun vor der großen Lichtung, die sie auch das erste Mal gesehen hatte, als sie ins Mittelalter gelangt war. Sogar von hier aus konnte man die Krone des Goshinboku (?) bereits sehen. Sie blickte kurz hinter sich, Sollte sie zurückgehen und dieser Welt für immer den Rücken kehren, oder sollte sie ihren Freunden nach so vielen Jahren einfach so "Hallo" sagen? Sie entschied sich für das 2tere und rannte in Richtung Dorf. Es war eiskalt und Kagome hatte nur ein blaues, kurzes Kleid an, welches dazu führte, dass sie bald zu einen halben Eiszapfen gefroren war.
How can I just let you walk away,
just let you leave without a trace
when I stand here taking every
breath with you, ooh
you're the only one who really
knew me at all
Plötzlich wurde die Luft wärmer und die Luft rauchig. Brannte da etwa was? Als sie am Waldrand und somit am Eingang des Dorfes stand, stockte ihr der Atem. Das gesamte Dorf brannte Lichterloh! Wohin man auch blickte sah man verkohlte Menschen und Tiere, ab und zu vernahm man noch klägliche Hilfeschreie, die letztendlich in den Flammen verklungen. Zitternd tappte Kagome einige Schritte rückwärts, als aus heiterem Himmel, sprang ein tigerähnlicher Dämon, der vollkommen aus Flammen bestand, aus dem Inferno hervor. Im Maul hielt er einen Bauern, welchen er aber sofort fallen ließ und sein Augenmerk auf Kagome richtete.
Ohne noch lange zu zögern drehte sich Kagome in Richtung Wald und rannte um ihr Leben. Hinter sich hörte sie die donnernden Schritte des gewaltigen Dämons. Bald würde er sie eingeholt haben. Und wie aufs Stichwort, sprang er über ihren Kopf hinweg und schnitt ihr den Weg ab. Vollkommen erschöpft und keuchend war sie ihm nun ausgeliefert. Er startete ein Attacke, doch Kagome konnte sich im letzten Moment noch ducken und ihm so entkommen. Nun kauerte sie noch hilfloser am Boden und wusste nicht ein noch aus. Wieso war sie nur weitergegangen, wieso war sie nicht einfach zurück in ihre Zeit gesprungen? Was hatte sie um Himmelswillen dazu geritten ihrer Neugierde nachzugeben? Sie kniff die Augen zu, den sicheren Tod erwartend.
How can you just walk away from me,
when all I can do is watch you leave
'cause we've shared the laughter
an the pain, and even shared the tears
you're the only one who really
knew me at all
Der Flammendämon knurrte kurz, bevor er sich erneut auf sie stürzte. Da ertönte plötzlich ein Kampfschrei und jemand blockte den Youkei mit der Faust ab. Gleich darauf packte sie jemand an der Schulter und sprang mit ihr in die Luft, nachdem der Dämon registriert hatte, dass sein kleiner Abendsnack gerade türmte, spurtete er ihnen sofort nach. "Was sollen wir jetzt machen?" Fragte eine, Kagome bekannte, Stimme, doch Zeit zu grübeln wem sie gehörte, hatte sie ja jetzt kaum. Krampfhaft schweifte ihr Blick über den Wald, als ihr Platz ins Auge fiel. "Lass mich hier runter!" Forderte sie ihren Unbekannten Retter auf, der tat, wie ihm geheißen wurde und lud sie ab. "Los, verschwinde!" Scheuchte sie ihn beiseite. Da kam auch schon der Flammendämon herangestürmt, ohne nachzudenken sprang er Kagome an. Die wich schnell aus.
~Knack, knarks~ Verwundert blickte der Youkei auf seine Füße und der Boden unter ihm schein zu knacken und Wasser abzugeben. "Eis! Mein Lieber!" Grinste Kagome. Kagome hatte ihn auf einen See gelockt, auf dem das Eis ziemlich dünn zu sein schein, denn nun brach der ,Boden' unter den Pfoten des Dämons völlig ein und er versank jaulend und heulend in den Tiefen des Sees.
So take a look at me now
'cause there's just an empty space
and there's nothing left here
to remind me
Just the memory of your face
take a look at me now
'cause there's just an empty space
and you coming back to me is
against all odds and that's
what I've got to face
Kagome atmete tief aus. Dann erinnerte sie sich an ihren Erretter und drehte sich sogleich zu ihm um. Verblüfft stand er am Rand des Sees. "Darf ich fragen, wer mich da gerade gerettet hat?" Fragte sie die Person vor ihr. Nebenbei trat sie näher heran. "Keh, ich wüsste nicht, was dich das anginge." Meinte der nur spöttisch. Irgendwie kam Kagome diese Art bekannt vor. Und wieder trat sie in Stück näher heran. Langsam formten sich einige Konturen. Lange silberweiße Haare, golden schimmernde Augen und ein roten Suikan. Ihr stockte der Atem. "Oh... mein Gott..." Stotterte sie nur. Der junge Mann zog eine Augenbraue hoch. "In - Inu Yasha?" Flüsterte sie. Der Angesprochene verzog das Gesicht. "Kennen wir uns, ich wüsste nicht, wann ich in letzter Zeit mit niederen Menschenweibern verkehrt haben sollte." Bemerkte er wieder spottend. In Kagome kroch Wut hinauf. Er machte sich nicht einmal die Mühe ihren Geruch aufzunehmen, oder ihre Stimme zu deuten.
"Na vielleicht hilft dir das auf die Sprünge!!" Schrie sie zornig. "Inu Yasha..." Er spitzte die Ohren. "SITZ!!!" Für einen kurzen Moment leuchtete die Kette um seinen Hals hell auf, dann rammte eine unsichtbare Kraft in schmerzvoll in den Boden. Lange Zeit herrschte Stille und auch, wenn sich der junge Mann bereits wieder regen konnte, blieb er doch stumm liegen. "Hat's ,Klick' gemacht!?!" Brüllte sie ihn an. Vorsichtig hob er den Kopf und musterte die Frau vor ihm gründlich. Nach langer Zeit richtete er sich dann doch noch auf und blickte ihr direkt in die Augen. "Kagome! Sagt dir der Name etwas?!" Fragte sie ihn mit einem gewissen Unterton. "Kagome...?" Hauchte er vollkommen außer Stande sich zu bewegen. Doch dann veränderte sich sein Gesicht schlagartig in Gleichgültigkeit. "Ach, lässt sich Madame auch mal wieder blicken?"
I wish I could just make you
turn around, turn around and
see me cry
there's so much I need to say to
you, so many reasons why
you're the only one who really
knew me at all
Kagome biss die Zähne auf die Unterlippe. Sie hätte wissen müssen, dass er wütend auf sie sein würde. "Inu Yasha, bevor du dir jetzt wieder irgendetwas schwachsinniges zusammenreimst, hör mir erst mal zu!" Bat sie ihn. Inu Yasha zog die Augen zu Schlitzen zusammen. "Dafür ist mir meine Zeit zu schade." Er schritt an ihr vorbei und schlug mit der linken Faust ein loch in den See. Er tauchte seine rechte Hand, mit der er mitten in den Flammen des Dämons gewesen war, in das kalte Wasser. Es stieg sogleich ein wenig Dampf aus dem Gewässer hervor. Er hatte sich anscheinend schlimm verbrand.
"Hasst du dich sehr verletzt?" Meinte Kagome besorgt. "Ach lass mich!" Keifte er sie an. Kagome jedoch ließ sich nicht abwimmeln und hockte sich neben ihn. "Zeig doch mal." Sie nahm, ohne ihn zu fragen, seine Hand in die ihre. "Das sieht schlimm aus." Er zog die Hand wieder weg. "Was soll das. Zuerst haust du jahrelang ab und jetzt kommst du einfach wieder reingeschneit und meinst, alles würde nach deiner Pfeife tanzen!" Brüllte er sie an. Sie wollte gerade Luft holen, um etwas zu erwidern, als etwas Schwarzes aus dem Wasser geschossen kam.
So take a look at me now,
'cause there's just an empty space
and there's nothing left here
to remind me
Just the memory of your face
Es war der Tigerdämon, den Kagome vorhin eigentlich im See ertränkt hatte, nur dass seine Flammen nun erloschen waren. Fauchend und knurrend baute er sich vor den beiden auf. Als erstes stürzte er sich auf Inu Yasha, der mit einem Sprung leicht ausweichen konnte, schneller, als es die beiden hätten vermuten oder registrieren können, wendete er und griff Kagome an, die startete, eine für Inu Yasha unerwartete, Attacke. Sie schwang sie in die Luft, machte einen Salto, schlug den Dämon noch beim Schweben mit der Handseite in den Nacken, als er am Boden lag, kickte sie ihn, als sie gerade am boden ankommen sollte, in den Rücken. "Los Inu Yasha!" Forderte Kagome den Hanyou auf. Der zog Tesseiga und zerlegte den Dämon in seine kleinsten Einzelteile.
Nachdem dies getan war, steckte er sein wundersames Schwert zurück in die Scheite. "Am besten, du gehst jetzt zurück in deine Zeit, du hast hier nichts mehr zu verlieren, Kagome!" Sagte er ihr, blickte ihr aber dabei nicht in die Augen. Ohne etwas weiteres zu sagen, sprang er auf den nächsten Baum und verschwand in die Dunkelheit. Kagome sah ihm traurig und zugleich sehnsüchtig nach. Nun hatte sie ihn seit 10 Jahren endlich widergesehen, doch wie hätte sie es auch anders erwarten sollen, auch wenn sie gezwungen wurde mit nach Australien
zu gehen. Vielleicht hatte er ja auch Recht. Sie sollte wahrscheinlich besser wieder zurückkehren, zu ihrer Familie, zu ihrem Verlobten und zu ihrem alltäglichem Leben.
Take a look at me now
'cause there's just an empty space
but to wait for you, well that's
all I can do and that's
what i've got to face
"Ka - Kagome, bist du das?" Erklang ein Stimme direkt hinter ihr. Das Mädchen aus der Neuzeit, wand sich zu auch gleich zu dem Unbekannten um, doch wie sich herausstellte, war es kein anderer als... Shippou! "Shippou, bist - bist du das?" Fragte sie den jungen Mann erstaunt. Der nickte eifrig. "Du bist wieder da Kagome!" Er sprang ihr in die Arme, fast so wie früher, nur mit dem Unterschied, dass er nun sogar größer, als sie selbst war. Da fiel Kagome plötzlich wieder das Dorf ein. "Shippou, schnell, komm mit, los!" Drängte sie ihn und rannte in die Richtung, von der aus der Flammendämon gekommen war. "Das Dorf von Kaede brennt, ein Dämon war da!" Keuchte sie beim Rennen. Shippou schien geschockt.
Und schon standen sie vor dem niedergebrannten kleinen Dörfchen. "Shippou!!" Eine Frau mit langen braunen Haaren, kam auf die beiden zugerannt, an der Hand hielt sie ein kleines Mädchen. "Sango, geht es allen gut?!" Fragte der Fuchsdämon erschrocken nach. "ja, unsere Taktik mit den falschen Menschen, hat funktioniert, alle sind wohlauf!" Berichtete ihm die junge Frau. Ihr Blick fiel auf Kagome, deren Mund sperrangelweit offen stand. "Sa - Sango?" Die Angesprochene blickte Kagome in die Augen und nun klappte auch ihre Kinnlade herunter. "Kagome...?" Kagome nickte leicht. Sango ließ die Hand sachte von dem kleinen Mädchen ab und fiel Kagome um den Hals. "Du bist ja wieder da!" Schluchzte sie. Und auch Kagome kamen die Tränen...
Take a look at me now
'cause I'll still standing here
and you coming back to me is
against all odds
that's the chance I've got to take
Gemütlich saßen sie alle zusammen am Feuer. Und auch Miroku und Kaede hatten Kagome bereits wieder willkommen geheißen. Das junge Mädchen hatte ihnen erklärt, was es mit ihrem Verschwinden vor 10 Jahren auf sich gehabt hatte. "Das habt ihr wirklich gut gemacht, dass ihr die Menschenpuppen mit Tierblut bespritz habt und somit den Geruchssinn des Dämon getäuscht habt." Wiederholte Kagome die Erzählungen ihrer Freunde. "Kagome, wir sind wirklich froh, dass du wieder einmal da bist." Sagte Kaede, während sie noch einen Holzpflock ins Feuer warf. "Na ja, alle sind wohl nicht ganz eurer Meinung." Seufzte das Mädchen. "Was meinst du?" Fragte Miroku nach. "Na wen wohl, Inu Yasha..."
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take a look at me now
take a look at me now
Das wars auch schon wieder, bitte lasst viele Kommis da, ja? (Lied: Westlife feat. Mariah Carry -> Against all odds)
I will protect you!
Hi, hier ist das 3. Kapi:
Sango und Miroku warfen sich vielsagende Blicke zu. "Er... war sehr am Boden zerstört, nachdem du nicht mehr zurückgekommen bist." Erklärte Miroku. "Am Anfang ist er fast jeden Tag in deine Epoche gereist, hat dich aber nie vorgefunden und ist wieder zurückgekehrt." Berichtete Sango. "Aber, ich konnte nichts dafür, ich-" Versuchte sich Kagome zu verteidigen, wurde aber von Miroku unterbrochen. "Das wissen wir ja jetzt, aber du weißt ja wie Inu Yasha ist, der würde sich deine Erklärung nur unter Folter anhören." Sango seufzte. "Es war nicht einfach für ihn, lass ihm Zeit Kagome." Meldete sich nun Kaede zu Wort.
I could stay awake just to hear you breathing
Watch you smile while you are sleeping
Far away and dreaming
I could spend my life in this sweet surrender
I could stay lost in this moment forever
Well, every moment spent with you
Is a moment I treasure
"Das Problem ist nur: Ich habe keine Zeit. Ich habe ja schließlich auch ein Leben! Ich habe gute Voraussetzungen für einen tollen Job, meine Familie, meinen Verlob-" Sie hielt Inne, eigentlich hatte sie ja gar nicht vorgehabt ihren Freunden von ihrer neuen Beziehung zu erzählen. "Dein, was?" Fragte Sango entgeistert nach. Kagome streckte die Hand, an dem ihr Diamantring steckte, ihren Freunden aus. "Mein Verlobter." Wiederholte sie sich. Sango klappte der Mund auf. "Du willst also heiraten?" Auch Miroku schien sichtlich überrascht. Kagome nickte. "Ja... ich - ich liebe ihn nun mal... und..." Stotterte sie mit einem leichten Rot-Ton auf ihren Wangen. Eine unangenehme Stille trat ein. "Es ist spät, am besten du verbringst diese Nacht heute hier und reist erst Morgen wieder ab, Kagome." Kaede richtete sich auf, die anderen taten es ihr nach.
Schlaflos wälzte sie sich auf der harten Matte. Der Wind wehte durch einen Spalt in der Tür und Kagome fuhr ein kalter Schauer über den Rücken. Überzeugt davon, heute kein Auge mehr zuzubekommen, richtete sie sich auf und ging aufrecht zur Tür hinüber. Sie drehte sich kurz noch einmal um, um sich zu vergewissern, dass die anderen noch schliefen und verließ dann Kaedes Hütte. Sogleich blies eine kleine Windhose um sie herum. Sie rieb sich die Arme vor Kälte. "Brr." Entschlossen ging sie den kleinen Pfad zum Wald entlang.
I don't wanna close my eyes
I don't wanna fall asleep
'Cause I'd miss you, babe
And I don't wanna miss a thing
'Cause even when I dream of you
The sweetest dream will never do
I'd still miss you, babe
And I don't wanna miss a thing
Sie befand es für besser ohne jeglichen Abschied die Epoche der Kriegerischen Staaten zu verlassen. Sie war ein sehr emotionaler Mensch und sicher würden bei einem ,Lebe wohl' in Tränen ausbrechen. So war es nun mal leichter für alle Beteiligten. Die junge Frau blickte auf und registrierte erst jetzt, dass sie sich völlig verfranzt haben musste. "Verdammt!" Murmelte sie genervt. Seufzend blickte sie auf, in der Hoffnung irgendetwas wieder zu erkennen. Tatsächlich stach ihr förmlich die hoch gelegene Krone des Goshinboku in die Augen.
Sie musste schmunzeln. Diesen Baum würde sie auf 1000 km weiter Entfernung noch erkennen, so viele schöne Erinnerungen verband sie mit ihm. Und natürlich musste dieses Thema auch gleich auf eine bestimmte Person überschwappen. "Vergiss ihn Kagome!" Redete sie sich selbst ein. Ohne weiter darauf einzugehen, lief sie weiter, als Wegweiser half ihr weiterhin der Heilige Baum.
Lying close to you
Feeling your heart beating
And I'm wondering what you're dreaming
Wondering if it's me you're seeing
Then I kiss your eyes and thank God we're together
And I just wanna stay with you
In this moment forever, forever and ever
Sie schob den letzten Ast zur Seite und stand nun direkt vor ihm. Erleichtert atmete sie aus. Nun war es nicht mehr weit bis zum Knochenfressenden Brunnen. Vorsichtig näherte sie sich ehrfürchtig dem alten Geschöpf. Sachte berührte sie seinen Stamm mit der Handfläche, lehnte ein Ohr daran und lauschte eine Weile entspannt den Geräuschen des Waldes, als sie plötzlich ein leises Murren von Oberhalb des Baumes vernahm. Überrascht und gleichzeitig ein wenig beängstigt richtete sie ihren Blick nach oben. Ihre Augen weiteten sich bei dem Anblick, der sich ihr dort bat. Ihre innerliche Ruhe verpuffte wie eine Seifenblase. Dort oben saß er und schlief seelenruhig, ohne sie (zum Glück) bereits bemerkt zu haben. Gedankenverloren beobachtete sie ihn einige Minuten einfach nur.
"Kagome, da bist du!" Kagome fiel aus allen Wolken. "Schscht!!" Gebot sie Shippou panisch. "Hrm..." Knurrte der Halbdämon auf der Baumspitze schlaftrunken. Steckend und gähnend erwachte er langsam aus seinem "Schönheitsschlaf". Misstrauisch schnüffelte er in der Luft und nahm den Geruch der beiden schnell wahr. Geschockt fiel sein Blick nun als erstes auf Kagome. "Du solltest doch verschwinden!" Knurrte er sie an. Für ein paar Sekunden war Kagomes Gesicht noch traurig und schuldbewusst gewesen, doch es änderte sich nun schlagartig ins Gegenteil. "Das hatte ich auch gerade vor, Schlaumeier!" Konterte sie. "Was, du willst schon gehen, Kagome!?" Shippou schien entsetzt. "Und auf was wartest du dann noch, auf eine Wegbeschreibung?!" Keifte Inu Yasha, ohne auf Shippous Einmischung zu achten. "Wow richtig getippt, der Kandidat erhält 100 Punkte, stell dir vor, ich habe wirklich den Weg gesucht!" Brüllte sie zurück.
I don't wanna close my eyes
I don't wanna fall asleep
'Cause I'd miss you, babe
And I don't wanna miss a thing
'Cause even when I dream of you
The sweetest dream will never do
I'd still miss you, babe
And I don't wanna miss a thing
"Hey, was wenn..." Begann Shippou. "Ruhe!!" Schrieen Kagome und Inu Yasha den Fuchsdämon synchron an. Der schüttelte verständnislos den Kopf "Wie früher." Murmelte er in sich hinein. "Na dann hoffe ich mal, dass du den Weg jetzt gefunden hast, ich kann dein Gesicht nämlich nicht mehr ertragen!" Das hatte gesessen. Wie ein Blitz waren diese Worte, durch Kagomes Brust geschossen. "So..." Sie verzog die Miene zu einem schmerzlichen Lächeln. "Sitz!" Kam es so abrupt von Kagome, dass Inu Yasha ungebremst auf den Boden krachte und seit langem mal wieder den Boden küsste.
"Funktioniert also auch noch beim 2. Mal." Stellte Kagome grinsend fest. "Du....!" Fluchte der am Boden liegende Hanyou. ~Paff~ Mit einem Mal erklang ein lauter Schuss. In einem irren Tempo streifte etwas Schmerzhaftes Kagomes Wange und grub sich dann im Stamm eines im Umkreis liegenden Baumes. "Ah..." Kagome legte vorsichtig die Hand auf Wunde. "Weg hier!" Inu Yasha schnappte sich Kagome am Arm und sprang mit ihr auf die Krone des Goshinboku. "Was war das?" Flüsterte sie. In dem Moment landete auch Shippou auf dem Ast.
I don't wanna miss one smile
I don't wanna miss one kiss
Well, I just wanna be with you
Right here with you, just like this
I just wanna hold you close
Feel your heart so close to mine
And stay here in this moment
For all the rest of time
"Ich sag doch, du hast ihn verfehlt!" Begann von unten ein Gespräch. Kagome lugte vorsichtig durch das Gestrüpp des Baumes. 2 Männer, mit, wenn auch nicht allzu guten, Gewehren bewaffnet. "Dieser dreckige Hanyou! Ich wette der hält sich hier noch irgendwo versteckt!" Meinte einer der beiden. Inu Yasha begann zu kochen, als Kagome plötzlich von dem, nicht allzu hoch gelegenen Ast sprang. "Eine Frau!" Stellte einer der beiden fest. "Was soll das, was machst du hier!?" Keifte einer der beiden die Schwarzhaarige an. "Das könnte ich euch ebenso fragen!" Kagome trat einen Schritt näher an die beiden heran. Der linke richtete seine Waffe auf Kagome. "Hey, was machst du da, der Chef sagt, dass keine Frauen und Kinder angeschossen werden dürfen." Mahnte sein Begleiter. "Mir doch egal, was der Chef sagt! Die Göre ist frech!" Göre?! Kagome glaubte sich verhört zu haben.
Don't wanna close my eyes
Don't wanna fall asleep
'Cause I'd miss you, babe
And I don't wanna miss a thing
'Cause even when I dream of you
The sweetest dream will never do
'Cause I'd still miss you, babe
And I don't wanna miss a thing
"Lass das, hab ich gesagt!" Der Vernünftigere der beiden Männer, versuchte das Gewehr wegzuziehen, doch dadurch wurde der Schuss freigesetzt. In letzter Sekunde, sprang etwas vor Kagome und hielt die Kugel so auf. Diese bohrte sich dadurch schmerzhaft in seinen Rücken, doch trotzdem verzog er kaum eine Miene. "Verzieht euch, klar!" Brachte er keuchend hervor. "Da ist ja der Halbdämon!" Der linke der beiden Männer fast sich hektisch in die Hosentasche. (Denke mal, dass die damals schon so was in der Art hatten.) "Keine Munition, am besten wir verziehen uns." Flüsterte der dem anderen jedoch nur zu. Gleichauf verschwanden sie zurück in den Wald.
I don't wanna close my eyes
I don't wanna fall asleep
'Cause I'd miss you, babe
And I don't wanna miss a thing
'Cause even when I dream of you
The sweetest dream will never do
I'd still miss you, babe
And I don't wanna miss a thing
"Inu Yasha!" Kagome konnte es nicht fassen. "Schnell weg, bevor sie wiederkommen!" Forderte Shippou die beiden auf. Kagome wollte Inu yasha stützen, doch der stieß sie undankbar von sich. Doch die junge Frau ließ nicht locker und ließ ihn sich auf ihre Schulter stützen. Dieses mal tat Inu Yasha nichts, er schenkte ihr nur einen flüchtigen Blick, welchen sie mit einem leichten Lächeln erwiderte. "Das hättest du nicht tun sollen!" Sagte Kagome nach einigen Minuten. "Keh." War die Antwort des sturen Halbdämons. Kagome warf einen kurzen Blick auf Inu Yashas Rücken. Sein Suikan war bereits voller Blut. (Meine Beta-Leserin riet mir diesen Satz weg zu lassen, weil ja Inus Suikan rot ist, doch ich denke mal, dass man das Blut 1. fühlen und 2. sicher auch sehen könnte, Blut ist denke ich schon ein bisschen dunkler.) Kagomes Herz begann schneller zu klopfen, wenn sie sich nicht beeilen würden, dann...
Don't wanna close my eyes
Don't wanna fall asleep, yeah
I don't wanna miss a thing
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Das wars für heute^^ Hoffe ihr schreibt mir wieder viele Kommis. (Aerosmith - I don't wanna miss a thing)
Never Forget
Never Forget.
Tadaaa:
"Kaede? Kaede!! Wach auf!!" (<- wie schon gesagt, es ist mitten in der Nacht) Shippou war vorrausgerannt und versuchte nun die gesamte schlafende Truppe brüllend aus den Träumen zu reißen. "Was ist denn passiert, Shippou?" Fragte Sango verschlafen nach. Da humpelten bereits Kagome und Inu Yasha in die Hütte. "Wo ist Kaede!?!" Schrie Kagome hektisch. "Wa - was ist denn passiert?!" Sango hielt sich geschockt die Hand vor den Mund. "Wieder diese.... Bastarde von Menschen..." Keuchte Inu Yasha, während er sich vorsichtig auf eine Matte setzte. "Männer mit Gewehren." Berichtete Kagome nun. Sie schluckte kräftig, doch den Kloß in ihrem Hals bekam trotz dessen nicht heraus.
Now I've had the time of my life
No I never felt like this before
Yes I swear it's the truth
and I owe it on to you
'Cause I've had the time of my life
and I owe it on to you
Jetzt kam auch Kaede aus einem Nebenzimmer hereingelaufen. Sie musste nur kurz einen Blick auf Inu Yasha werfen, um zu wissen, was geschehen war. "Auf die Matte dort!" Befahl sie dem mürrischen Hanyou. "Behandelt mich nicht wie einen Schwächling, das ist... nur ein Kratzer!" Meinte er darauf keuchend. "Inu Yasha, Sitz!" Mit einem lauten ~Rums~ landete Inu Yasha Widerwillen auf der Matte, auf die Kaede gezeigt hatte. "Wie ich diese dämliche Kette doch hasse!!" Knurrte er in sich hinein.
I've been waiting for so long
Now I've finally found someone
To stand by me
We saw the writing on the wall
As we felst this magical
Fantasy
Nach bereits einer ¼ Stunde Behandlung, war die Kugel aus Inu Yashas Rücken entfernt worden und die Wunde verbunden. "Sag, Kaede-sama, was hat es mit diesen Männern mit den Gewehren auf sich?" Die Frage brannte Kagome schon eine Weile auf der Zunge. "Leider wissen wir nicht viel, nur dass sie angeblich Banditen sind, die auf Streifzügen durch China diese Feuerwaffen erstohlen haben." Berichtete sie der jungen Frau aus der Zukunft, während sie Tee in einen Holzbecher goss und ihn Sango überreichte. "Mama, ich kann nicht schlafen." Ertönte plötzlich eine Stimme von einem weiterem Nebenzimmer. "Ryoka, na komm her." Sango lächelte ihre Tochter sanft an, die rannte ihr mit offenen Armen entgegen. Liebevoll nahm sie ihre Tochter in den Arm und streichelte ihr führsorglich über den Kopf. Kagome konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Diese Szene war zu süß. Bald war das junge Mädchen eingeschlafen. "Ich bringe sie wieder ins Bett." Meinte Sango und richtete sich gleichzeitig auf. "Ich werde mitkommen." Auch Miroku erhob sich. Gemeinsam betraten sie das Zimmer, aus dem Ryoka gekommen war.
Now with passion in our eyes
There's no way we could disguise it
Secretly
So we take each other hands
'Cause we seem to understand
The urgency just remember
"Nun gut, ich denke wir sollten jetzt alle schlafen gehen." Kaede hatte Recht, es war sicher schon nach Mitternacht. "Nacht euch allen." Shippou schob den Vorhang nach Draußen zur Seite. "Wo willst du hin, Shippou?!" "Ich übernachte immer im Freien, nacht Kagome." Ohne das Kagome noch eine weitere Frage stellen konnte, war er bereits aus der Hütte gegangen und auch Kaede war schon verschwunden. Nun waren nur noch sie und Inu Yasha in dem Zimmer. Kagome wandte den Blick zu dem, an die Decke blickenden, Hanyou.
You're the one thing
I can't get enough of
So I tell you something
This could be love because
"So und jetzt wirst du mir mal zuhören!" Begann Kagome plötzlich. "Keh, mich interessiert nicht, was du zu sagen hast." Murrte der nur und drehte Kagome den Rücken zu. "Also..." Fing die junge Frau, ohne auf Inu Yashas Kommentar zu achten, an zu sprechen. "...bei uns in der Gegenwart ist es so, wenn man sich nach einer Heirat wieder trennen will, dann lässt man sich scheiden und meist, wenn man Kinder zusammen hat, bekommt die Mutter diese. Meine Eltern haben sich scheiden lassen..." Ihre Stimme wurde leiser und hatte etwas trauriges in sich. "Nun, ich und Souta, mein Bruder, wie du sicher noch weißt, konnten bei unserer Mutter bleiben, unser Vater hatte sich soweit ich mich erinnern konnte, sich nicht gerade um uns gerissen..." Sie versuchte witzig und ironisch zu klingen, was ihr aber kläglichst misslang. Inu Yashas Ohren zuckten bei ihrem Tonfall. "Aus Materiellen Gründen wollte er uns dann vor 10 Jahren doch haben, ja, und wie sollte es auch anders sein, mussten wir ungerechter Weise und ohne, dass wir es wollten mit in das Land, in dem er zur Zeit lebte. Ich habe... meine Mutter, meinen Großvater, meine Freunde... und euch... 10 Jahre lang weder sehen, noch hören, geschweige denn sprechen könne... denkst du etwa, dass ihr mir alle egal gewesen wärt...?!"
I've had the time of my life
No I never felt this way before
Yes I swear it's the truth
And I owe it on to you
Inu Yasha riss die Augen auf, hatte er da gerade ein Schluchzen vernommen?! Langsam drehte er sich wieder um. Tatsachlich. Kagome weinte in Strömen... Gott, wie er es hasste wenn Mädchen weinten... wenn Kagome weinte... Auch wenn er bis jetzt so getan hatte, als wolle er gar nicht den Grund wissen, weshalb Kagome die letzten 10 Jahre fort gewesen war, so hatte er ihr doch eben sehr gründlich zugehört.
Plötzlich richtete sich Kagome stillschweigend auf und begab sich zur Tür. "Wo willst du denn jetzt noch hin?!" Er bemühte sich schnippisch und desinteressiert zu klingen, auch wenn er eigentlich besorgt und erschreckt war. "Ich gehe wieder nach Hause, hier hält mich ja doch nichts." Meinte sie nur mit geneigtem Kopf. "Keh, von mir aus kannst du auch hier bleiben, aber wenn du unbedingt willst..." Inu Yasha rümpfte die Nase und hielt gleichzeitig den Atem an, abwartend, was sie antworten würde. Er wollte nicht, dass sie ging...
With my body and soul
I want you more than you'll ever know
So we'll just let it go
Don't be afraid to lose control
Yes I know it's on your mind
When you say, "Stay with me tonight"
Just remember
"Ach, das klang aber vorhin, noch gänzlich anders." Sie drehte sich schnell zu ihm um und blickte, mit zu Schlitzen verengten Augen, auf ihn herab. "Dann geh doch, aber wenn wieder diese Bastarde auftauchen, lass ich sie dich diesmal erschießen." Einerseits traf das Kagome hart, anderer Seits erinnerte sie sich nun daran, dass sich Inu Yasha ja schützend vor sie gestellt hatte, als diese Banditen sie brutal abknallen wollten. Sie musste unwillkürlich lächeln, was Inu Yasha natürlich sofort auffiel. "Was grinst du denn so?!" Gleich verging Kagome die Fröhlichkeit. Ohne ein weiteres Wort zu sagen schlug sie nun entgültig den Vorhang der Hütte zur Seite und verließ laut schnaubend diese. ,Dieser.... Argh!!' Meckerte sie in Gedanken über ihn.
You're the one thing
I can't get enough of
So I'll tell you something
This could be love because
"Wahh..." Beinahe wäre sie auf die Nase gefallen, wütend trat sie vor das Etwas, über das sie gestolpert war. Doch sie hielt inne. Verblüfft blickte sie auf den Köcher mit Pfeilen und den danebenliegenden Bogen. Fast wie in Trance nahm sie es an sich und schwang diese über ihren Rücken. Falls sie tatsächlich wieder diesen Banditen im Wald begegnen würde, wäre sie gewappnet.
Vorsichtigen Schrittes Bewegte sie sich durch das dichte Gestrüpp des Waldes, während sie sich immer wieder Schürfwunden und tiefe Kratzer zuzog. Langsam glaubte sie sich in einem Traum zu befinden und hoffte inständig, bald wieder aufzuwachen, weg von dieser Zeit, weg von den Gefahren, die hier lauerten, und weg von den wieder aufkommenden Gefühlen, die sie für Inu Yasha hegte...
I've had the time of my life
No I never felt this way before
Yes I swear it's the truth
And I owe it on to you
"Wo bin ich denn jetzt schon wieder gelandet?!" Wütend auf sich selbst stapfte sie mit dem Fuß auf. Ihr Orientierungssinn war wirklich gleich Null. "Oh man, sag mal findest du denn nie irgendwas?!" Erklang eine ihr sehr bekannte Stimme oberhalb einer Baumkrone. "Sei ja still!" Fauchte sie den grinsenden Hanyou an. "Lass mich einfach in Ruhe, okay?!" Sie hörte ein leises Schmerzstöhnen. "Außerdem solltest du dich auskurieren." In Kagomes Stimme lag Besorgnis. "Keh, ich bin doch kein..." "...Schwächling?" Beendete Kagome Inu Yashas Satz kopfschüttelnd. "Was hat eine Verletzung mit Schwäche zu tun? Ich finde so etwas zeugt von Mut." Hatte sich Inu Yasha da eben verhört? Hatte sie ihn etwa mutig genannt? "Ich bezweifle, dass du damit noch umgehen kannst." Er deutete auf den Bogen auf Kagomes Rücken und versuchte so das Thema zu wechseln. "Das stell sich sicher früher oder später noch heraus." Antwortete Kagome darauf nur, als ihr urplötzlich etwas in den Sinn kam.
'Cause I had the time of my life
And I've searched through every open door
Till I've found the trough
and I owe it on to you
Sie fragte sich ernsthaft, was wohl mit einer bestimmten Person geschehen. Einer Person, die genauso gut, wenn nicht sogar besser, Bogenschießen konnte, wie sie selbst. Eine Person, von der alle ihr immer wieder unter die Nase gerieben hatten, wie ähnlich sie ihr doch sah. Eine Person, die eigentlich schon vor vielen Jahrzehnten hätte tot sein müssen. Sie schluckte noch einmal, bevor sie Luft zum Sprechen holte. "Inu Yasha... sag... was ist eigentlich mit..." Sie brachte den Namen nicht über die Lippen. "Was?!" Fragte Inu Yasha ungeduldig nach. "Was ist... mit Kikyo?" Erst jetzt richtete sie ihren Blick nach oben und sah ihm direkt in die Augen. Inu Yasha schien, als hätte ihn der Blitz getroffen...
I've had the time of my life
No I never felt this way before
Yes I swear it's the truth
And I owe it on to you
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Und hier ist auch schon das nächste Kapi. Eigentlich hatte ich ja vorgehabt das vorherige noch einen Tag offen stehen zu lassen, doch ich war mal nett (nur Gott weis weiso^^) und hab das Chapter jetzt schon hochgeladen. (Dirty Dancing - Time of my life)
Murderer?
Da ist auch schon das 5. Kapitel (Gott, die FF beflügelt förmlich meine Hand zum Schreiben^^)
Sie blickte ihn weiterhin fragend in die Augen. Sie hätte wissen müssen, dass es nicht gut gewesen war dieses Thema anzuschneiden und doch konnte sie einfach nicht anders, sie musste wissen, was mit dem Mädchen, das er die ganze Zeit geliebt hatte, nun geschehen war.
If you see me walking down the street
Staring at the sky and dragging my
two feet
You just pass me by
It still makes me cry
But you can make me whole again
Inu Yasha schien weiterhin wie vom Blitz gerührt. "Sie..." Krächzte er fast unvernehmlich. "... Ich habe sie..." Er schluckte kräftig und wand gleichzeitig den Blick von Kagome ab, was sie immer mehr irritierte. "Ich habe sie umgebracht." Die Antwort war kurz und knapp und doch haute sie Kagome beinahe um. "Ich selbst habe es gar nicht richtig mitbekommen..." Es schnürte ihm förmlich die Kehle zu über die junge Miko zu reden. "... Sango und Miroku haben mir erklärt, was damals vorgefallen ist. Es war vor ca. 5 Jahren... sie sagten mit, dass mein Dämonenblut wieder mit mir durch gegangen ist, nachdem ich im Kampf gegen einen neuen Abkömmling von Naraku, Tesseiga verloren habe und in meinem Wahn... habe ich sie..." Er stockte in seiner Erzählung. "...habe ich sie... ermordet."
And if you see me with another man
Laughing an I'm joking, doing what I can
I won't put you down
'Cause I want you around
You can make me whole again
Kagomes Augen weiteten sich vor Schock und Entsetzen. Sie hatte Inu Yasha schon oft als ,vollwertigen Dämon' erlebt und wusste genau, dass er in diesem Zustand nicht mehr er selbst war, doch dass er Kikyo, seine über alles geliebte Kikyo, im Wahn umbringen würde, hätte sie nie von ihm gedacht. Wieso hatte Kikyo ihn nicht aufhalten können, wieso war sie, die große Miko, nicht im Stande gewesen ihn zur Vernunft zu bringen? Warum hatte die Liebe nicht über das Dämonenblut gesiegt? All diese Gedanken gingen Kagome in diesen Moment durch den Kopf, doch Antworten konnte sie leider keine finden. "Das... tut mir Leid." Gott, kam sie sich im Moment bescheuert vor. Er musste gerade über sein, sicher traumatischstes Ereignis reden, und sie hatte nichts besseres zu sagen als, dass es ihr Leid tat!
Es trat eine bedrückende Stille ein. "Hey, es ist schon 5 Jahre her, es ist ja nicht so, dass ich jeden Tag heulend an ihrem Grab stehen würde!" Er versuchte fast krampfhaft gleichgültig zu klingen, was ihm aber nur spärlich gelang. Leichtfüßig sprang er vom Baum und landete einige Meter, mit dem Rücken zu ihr gewandt, vor der Frau aus der Neuzweit. "Es ist mir eigentlich recht egal..." Er rümpfte die Nase.
Looking back on when we first met
I can not escape and I can not forget
Baby you're the one, you still turn me on
You can make me whole again
Plötzlich spürte er, wie sich zwei Arme um ihn schlangen. Er vernahm ein leises Schniefen. "Es tut mir Leid!" Wiederholte sie tränenerstickt. Und diesmal kam es vom ganzen Herzen. Er tat ihr schrecklich Leid. Er versuchte zwar mithilfe einer Mauer, die er um sein Herz erbaute, sich von jeglichen Gefühlen abzuschirmen, doch das konnte er nicht, das konnte niemand! "Wenn ich da gewesen wäre... dann... dann..." Sie wusste selbst nicht was sie sagen wollte. Was wäre denn gewesen, wenn sie da gewesen wäre? Wäre Kikyo dann noch am Leben? Wäre sie dann jetzt an ihrer Stelle tot? Aber man konnte die Vergangenheit nicht ändern, wäre, hätte, würde, könnte... was bedeuteten diese Worte eigentlich für ein verletztes Herz? Sie bereiteten ihm nur noch mehr Schmerz. Wieso konnte man diese Worte nicht einfach abschaffen und die Erinnerung an den Schmerz einen geliebten Menschen zu verlieren!
Time is laying heavy on my heart
Seems I've got too much of it,
since we've been apart
My friends make me smile
if only for a while
You can make me whole again
Selbst Inu Yasha schien sich kurze Zweit mit Kagomes Satz zu beschäftigen und so verharrten sie unbemerkt einige Sekunden eng umschlungen. "Du hättest nichts machen können." Er sprach aus, was Kagome dachte. "Wahrscheinlich hättest du mir wieder im Weg gestanden." Fügte er jedoch schnell noch hinzu. Kagome hob den Kopf, ließ von Inu Yasha ab und trat einen Schritt rückwärts. "Was?" Flüsterte sie. Und erst jetzt bemerkte Inu Yasha, was er da eigentlich gesagt hatte. Am liebsten hätte er sich jetzt selbst geohrfeigt.
Kagome interpretierte seine Aussage völlig falsch. "Vielleicht hättest du ja auch mich umgebracht, dann würde Kikyo jetzt noch leben, dann würde jetzt Kikyo hier stehen, meintest du das damit? Dass du sie jetzt im Arm halten könntest!!?!! Meintest du das damit!!!?!!!" Brüllte sie ihn übermäßig laut an. Gerade, als er sich zu ihr umdrehen und die Angelegenheit richtig stellen wollte, sah er auch schon, wie sie weinend losrannte. Er wollte ihr nach, doch seine Füße waren wie festgewachsen, Vielleicht war es ja auch besser so... Betrübt senkte er das Haupt...
Looking back on when we first met
I can not escape and I can not forget
Baby you're the one, you still turn me on
You can make me whole again
Ein weiteres Mal wischte sie sich die Tränen aus dem Gesicht. Er war ja so ein Trottel!! Wäre sie ihm doch nur nie begegnet!! Hätte sie doch nur niemals diesen Pfeil aus seiner Brust gezogen! Hätte sie sich doch nur niemals in ihn verliebt! Und da war schon wieder dieses grässliche Wort: Hätte. Wieso benutze man diese Worte nur so oft? Waren die Menschen denn so unzufrieden, dass sie schon Worte erfanden, die einem nur noch klarer machten, dass man die Vergangenheit nicht ändern konnte?! Dass man verhasste Momente nicht rückgängig machen konnte?!
Sie blieb stehen und hielt sich die Hände vor das verheulte Gesicht. War es denn wirklich so schrecklich gewesen Inu Yasha kennen zu lernen? Hasste sie wirklich den Tag, an dem sie ich von dem Bann Kikyos von ihm nahm? Nein. Er war ihre erste große Liebe gewesen und sie konnte ihn einfach nicht hassen, auch wenn er noch so viele dämliche Kommentare von sich gab. Sie stieß einen laut vernehmbaren Seufzer aus. Es war wirklich wie früher, er konnte sie immer noch auf die Palme bringen. Doch nun schwankten ihre Gedanken wieder zu Kikyo. Ihr Gehirn hatte es immer noch nicht richtig verarbeitet, dass diese starke Miko tatsächlich tot sein sollte und das auch noch durch Inu Yashas Hand... Sie versuchte sich vorzustellen, wie er sich fühlen musste, konnte es sich aber nicht wirklich vor Augen führen...
For now I'll have to wait
But baby if you change your mind
Don't be too late
'Cause I just can't go on
It's already been too long
But you could make me whole again
Einsam, sicher fühlte er sich einsam, wer tat das nicht, wenn die wichtigste Person in seinem Leben verschwunden war? Wie hatte sie sich einsam gefühlt, als sie nach Australien musste, klar Souta war bei ihr, doch der war leider nun nicht mehr als der Tropfen auf dem heißen Stein. Sie hatte ihre Familie vermisst, ihre Freunde aus dem Mittelalter... Inu Yasha! Doch dieses Gefühl ließ sich sicher nicht mit dem Schmerz einer verstorbenen geliebten Person vergleichen...
Unverstanden, er glaubte bestimmt, dass ihm nun nie wieder jemand vertrauen könne, dass ihn jeder für ein Monster hielt, das tat er immer, nachdem das Dämonenblut Besitz von ihm ergriffen und er wieder der Alte geworden war. Noch dazu kam, dass er Kikyo, die, von der man am wenigsten erwartet hatte, dass er sie töten könnte bzw. würde! Und nun hatte auch sie, Kagome, ihn zurückgewiesen... wahrscheinlich hatte sie seine Antwort auch nur in den falschen Hals bekommen. Sie konnte nicht von Inu Yasha verlangen, dass er sie verstand, dass er ihre Gefühle verstand, niemand hatte es ihm je richtig beigebracht, seine Eltern sind ja schließlich schon im Kindesalter von ihm gegangen, jahrelang war er allein und alle Menschen hatten ihn wie Dreck behandelt, wie konnte sie da von ihm erwarten, wie ein Psychologe zu denken?! Sie drehte sich einmal um die halbeAchse und lief dann, so schnell sie ihre Beine tragen konnten, zurück zu dem Platz, von dem sie weggerannt war...
Looking back on when we first met
I can not escape and I can not forget
Baby you're the one, you still turn me on
You can make me whole again
Traurig und mitgenommen trottete er in Richtung See. Wieso machte er auch immer alles falsch?! Wieso sprachen seine Lippen immer das Gegenteil von dem aus, was er eigentlich dachte? Er haute sich einmal kräftig gegen die Schädelwand. Man, wie dumm konnte man eigentlich sein?! Natürlich trauerte er um Kikyo, aber er würde doch niemals auf die Idee kommen, dass er sich eher gewünscht hätte Kagome tot zu sehen! Niemals! Aber was konnte er schon groß tun? Sie war weg, wahrscheinlich, nein ganz bestimmt für immer!
Er schnappte sich einen Stein und schnippte ihn betrübt über die Wasseroberfläche des Sees. Er hob die rechte Pranke und betrachtete sie eine Weile. Mit dieser Hand hatte er Kikyo umgebracht, trotz dessen, dass er ihr geschworen hatte, sie immer zu beschützen, doch er hatte eine Gefahr dabei außer Acht gelassen, vor der er sie nicht beschützen konnte, selbst wenn er es gewollte hätte: Sich selbst! Sein Dämonenblut. Nach diesem Vorfall hatten ihm Sango und Miroku Widerwillen erklären müssen, was es mit Tesseiga und seinem Blut auf sich hatte.
Looking back on when we first met
I can not escape and I can not forget
Baby you're the one, you still turn me on
You can make me whole again
Er ballte seine Hände zu Fäusten. Er hasste sich ja so sehr! Wäre er nicht gewesen, wäre Kikyo jetzt nicht tot... er hatte sie ein 2. Mal umgebracht. (Na ja er gibt sich halt immer noch die Schuld für den Vorfall mit Naraku vor 60 Jahren) Erst jetzt bemerkte er, dass eine Person sich neben ihn ins Gras gesetzt hatte. "Es ist nicht deine Schuld..." Kam es von der Person neben ihm, die ihn aufmunternd anlächelte...
Oh baby you're the one
You still turn me on
You can make me whole again
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Hach ja, das wars dann auch schon wieder. Hoffe es hat euch gefallen und ihr schreibt mir ein paar Kommis
Der Vertrauensbeweis
Hier kommt auch schon das nächste Kapi. HEL eure Aikyoo-chan. (Lied: Bosson - One in a million)
"Es ist nicht deine Schuld." Wiederholte Kagome. "Ich dachte du willst zurück in deine Epoche?!" Antwortete Inu Yasha mürrisch und drehte den Kopf von ihr weg. "Weil du mal wieder solchen Quatsch von dir gegeben hast? Pah, wer bin ich denn?" Meinte sie darauf nur und reckte den Kopf gen Himmel. "Das war nicht so gemeint..." Grummelte der Hanyou neben ihr leise. Kagome senkte ihr Haupt wieder und starrte ihn schmunzelnd an. "Ich weiß doch..." Nun wand Inu Yasha den Kopf zu Kagome hin und konnte ihr direkt in die Augen sehen. "Du hast dich kein bisschen verändert, weißt du das?" Kagome lächelte immer noch. Er schluckte... musste sie ihn denn so angrinsen. Klar, natürlich fand er es besser, als dass sie weinte, aber durch dieses Lächeln hatte sie ihn schon früher immer in ein totales Gefühlschaos getrieben... "Dafür hast du dich um so mehr verändert." Sagte er darauf mit einer eigenartig sanften Stimmlage. "Natürlich zum schlechteren hin..." Ergänzte er schnell noch.
You're one in a million
You're once in a lifetime
You made me discover
One of the stars above us repeats
Kagome ballte die Hand zur Faust. "Sitz!!" ~rums~ "Blöde Gans..." Grummelte er vor sich hin, während er mal wieder den Boden küsste. Mit gequältem Gesicht richtete er sich auf. "Musste das sein?!" Er funkelte sie wütend an. "Ja, musste es, zum letzten mal..." Irgendwie konnte er mit Kagomes Antwort nicht viel anfangen... "Wenn eine Miko sie dir verpasst hat, kann ich sie bestimmt auch abnehmen, schließlich schlummert in mir ja auch der Geist einer Miko..." Meinte Kagome wohl eher zu sich selbst. Inu Yasha runzelte die Stirn.
Sometimes love can hit you everyday
Sometimes you can fall for everyone you see
But only one can really make me stay
A sign from the sky said to me
Vorsichtig umfasste sie die Bannkette, die nun bereits 10 Jahre Inu Yashas Hals schmückte und streifte sie ihm über den Kopf. "Was..." Mit weit aufgerissenen Augen betrachtete er das unscheinbare Utensil, das ihm so oft Rückenschmerzen bereitet hatte. "Ein kleines Dankeschön wäre angebracht, hm?" Grinste Kagome ihn an und wickelte die Kette um ihr Handgelenk. (Hat ja keine Tasche am Kleid) "Kagome was..." So richtig hatte er noch nicht begriffen, was so eben geschehen war. "Ein kleiner Test: Sitz!" ... Stille... nichts geschah. Der bann war tatsächlich von Inu Yasha genommen. "Kagome was sollte das?! Was wenn ich mich-" Kagome legte ihm einen Finger auf die Lippen. Sein Herz begann wie ein Presslufthammer zu schlagen. "Hey, daran dürfen wir gar nicht denken, das wird bestimmt nicht passieren, ich vertraue dir." Sie lächelte diesmal nur leicht, doch dieses zarte Lächeln strahlte so viel Wärme aus, dass es einen Goldklumpen hätte zum schmelzen bringen können.
You're one in a million
You're one in a lifetime
You made me discover
One of the stars above us
"So, jetzt muss ich aber wirklich mal in meine Epoche, schließlich soll sich meine Familie keine Sorgen um mich machen, außerdem muss ich ihnen noch sagen, dass ich die nächsten 14 Tage mit euch auf Splittersuche gehe, ich hab schon gemerkt, wie aufgeschmissen ihr ohne mich seid." Kagome warf sich graziös eine Haarsträhne hinter die Schulter. Inu Yasha hob eine Augenbraue. "Das glaubst auch nur du." Protestierte der Hanyou. "Ach, dann sag mir doch mal, wie viele ihr schon eingesammelt habt, seit ich weg war?" Kagome stemmte empört die Hände in die Hüften und wartete gespannt auf Inu Yashas Antwort. "Äh... 2..." Flüsterte er fast. "Naraku hat sich die meisten gekrallt..." Er ballte die Hände zu Fäusten. Da fiel es Kagome wie Schuppen von den Augen. Sie hatte die ganze Zeit angenommen, dass Naraku tot sei, aber niemals wirklich nach ihm gefragt...
I've been looking for that special one
And I've been searching for someone
To give my love
When I thought that all the hope was gone
A smile there you were and I was gone
Das bedeutete ja, dass Mirokus schwarzes Loch immer noch existierte, ihn wahrscheinlich bald einsaugen würde und dass Kohaku immer noch in der Gewalt dieses skrupellosen Dämons (Sie weiß ja net, dass er nur nen halber is) war. "Nein..." Hauchte sie geistesabwesend. "Oh doch!" Erwiderte Inu Yasha gleich darauf. "Ich... ich dachte ihr hättet ihn schon..." Fragte sie mit zitternder Stimme. "Keh, dieser Bastard verkriecht sich immer hinter Kagura und seinen anderen Missgeburten von Abkömmlingen, oder er schickt und eine seiner Marionetten..." Er biss wütend die Zähne aufeinander. "Und Miroku, was ist mit seinem..." Begann sie. "Kazaana? Es hat sich stark geweitet, er muss wahrscheinlich täglich damit rechnen von ihm eingesogen zu werden..." Die Frage nach Kohaku sparte sich Kagome. "Ein Grund mehr die nächsten 2 Wochen ganz auszukosten und ihn endlich zu besiegen!" Meinte sie entschlossen.
I always will remember how
I felt that day
A feelin' indescribable to me
I always knew there was an answer for my prayer
And you, you're the one, the one for me
"Du? Du willst ihn besiegen?!" Ein leichtes, jedoch sanftes, Lächeln bildete sich auf Inu Yashas Gesicht. "Nein." Antwortete sie knapp. "Wir. Du, Sango, Miroku, Shippou und ich." Sie wirkte entschlossener den je. "Und was ist, wenn du verletzt wirst? Was wäre dann mit deinen Verlobten?" Sagte Inu Yasha und blickte dabei zur Seite. Kagome riss die Augen weit auf. Wie konnte er... woher wusste er? "Woher...?" Wollte sie anfangen, doch da hatte er bereits grob ihr Handgelenk gepackt und zeigte auf den Finger, an dem sich der große Diamantring befand. "Denkst du ich bin blöd?!" Keifte er sie an. Kagomes Herz schien stehen geblieben zu sein. Vor einigen Sekunden, hatte sie vollkommen vergessen, dass Chris überhaupt existierte...
You're one in a million
You're one in a lifetime
You made me discover
One of the stars above us
"Na los, ich dachte du wolltest noch mal in deine Epoche..." Versuchte Inu Yasha schnell das Thema zu wechseln. Kagome nickte stumm. Die ganze Sache wurde allmählich zu viel für sie. Was sollte Inu Yashas Reaktion eben? War er eifersüchtig? Nein... sicher nicht... Wieso hatte er dann so ruppig reagiert? Irgendwie wurde sie nicht schlau daraus...
"Mama? Mama! Ich bin's Kagome!" Da kam die genannte Person auch bereits in den Flur gestürmt. "Kagome! Wo warst du denn, um Himmels Willen?!" Sie nahm ihre Tochter stürmisch in den Arm. "Schon gut Mama, ich bin in den Brunnen gefallen." Berichtete sie ihr. "Alles in Ordnung!" Meinte sie weiter. "Puh... ich dachte schon dein Vater hätte..." Begann Kagomes Mutter. Eine lange Nadel bohrte sich durch Kagomes Herz. "N - nein, aber bitte... bitte sprich nicht von dem..." Sagte sie mit erstickter Stimme. "Mama, ich werde die nächsten 2 Wochen wieder auf die Splittersuche gehen." Ihre Mutter schreckte zurück. "Was? Aber das ist doch viel zu gefähr-" "Nein, nein, so gefährlich ist das nicht, außerdem bin ich das meinen Freunden schuldig." Winkte sie schnell ab. "Na gut... aber zieh dir erst mal etwas wärmeres an, du bist ja schon zum Eiszapfen gefroren." Sie rieb vorsichtig an Kagomes Oberarm.
In the beginning I was cool and everything was possible
They tried to catch me but it was impossible
No one could hurt me it was my game
Until I met you baby and you were the same
And when you didn't want me I wanted you
"Das wurde aber langsam Zeit." Murrte, der auf dem Goshinboku sitzende, Inu Yasha, nachdem Kagome endlich aus ihrem Haus spaziert kam. Nun um einiges wintertauglicher gekleidet. "Das wurde aber langsam Zeit..." Effte sie den Silberhaarigen nach. "Was Nettes entfleucht deinem Mund aber auch niemals, oder? Wer ist denn hier auf mich angewiesen?!" Brüllte sie zur Krone des Baumes hinauf. "Komm du lieber mal da runter!!" "Bin ich schon lange." Ertönte es plötzlich hinter ihr. "AHHH!" Hektisch drehte sie sich um und verpasste ihm dabei eine deftige Ohrfeige. "SPINNST DU!!?!!" Schrie sie ihn an. "Spinnst du!!?!!" Brüllte der zurück. "Was kann ich denn für deine Schreckhaftigkeit!!?!!" Keifte er sie weiter an. "Willst du, dass ich einen Herzinfarkt bekomme?" Fragte Kagome keuchend.
Because
The funny thing about it is I liked the show
I like it when it's difficult
I like it when it's hard
Then you know it's worth it
That you found your heart
"Ich hab Karate gelernt, also unterschätze mich besser nicht, ja?!" Meinte sie zu ihm, während sie die Umrisse des kleinen Dorfes bereits gesichtet hatte. "Oh, mir schlottern die Knie." Sagte er unbeeindruckt. Kagome schenkte ihm einen finsteren Blick, kommentierte seine Aussage jedoch nicht weiter. Am Dorfrand angekommen, war das Erste, was sie sahen, eine dicke Menschentraube, bestehend aus lauter Mädchen. "Was geht hier denn vor?!" Fragte Kagome geschockt, als sie einen roten Haarschopf aus der Menge hervorblitzen sah. "Shippou?!" Sie sah Inu Yasha fragend an, dessen Ohren dem ganzen Gekreische nicht mehr lange stand halten würden. "Oh man, das geht jetzt schon Monate so..." Wütend ging er auf die Menge zu und teilte sie grob. "Haut ab, ihr nervt!" Fauchte er die Mädchen an, welche sich verängstigt eine nach der anderen verkrochen. Wie sie es vermutet hatte, war Shippou der Mittelpunkt dieses Déjà-vu's gewesen.
You're one in a million
You're one in a lifetime
You made me discover
One of the stars above us
"Ui, Shippou, du bist ja ein richtiger Weiberheld geworden!?" Grinste Kagome ihn an. Der Fuchsdämon bekam gleichauf einen leichten Rot-Ton auf den Wangen. "Na ja, ich..." Stotterte er verlegen. Inu Yasha verdrehte genervt die Augen. "Inu Yasha-kun!!" Ertönte plötzlich eine Kinderstimme hinter den 3en. Ryoka kam ihnen strahlend entgegengelaufen. Sie stellte sich neben den gerufenen Hanyou und zupfte ihm ungeduldig am Suikan. "Spielst du mit mir Verstecken??" Bettelte sie ihn an. Inu Yasha warf einen flüchtigen Blick zu Kagome. Irgendwie war ihm die Sache peinlich... "Weißt du was, ich würde gerne mit spielen, darf ich?" Kagome hockte sich vor Ryoka und lächelte sie lieb an, das kleine Mädchen nickt grinsend. "Na los Inu Yasha, dann zähl mal und wehe du schummelst." Lachte Kagome und rannte mit Ryoka an der Hand in den Wald. "Keh..." Als ob er es nötig hätte, als Halbdämon, den beiden nachzuspionieren...
You're one in a million
You're one in a lifetime
You made me discover
One of the stars above us
"Komm her Ryoka, hier können wir uns verstecken." Sie lotste das kleine Mädchen hinter einen dicken Baumstamm. Sie wusste ganz genau, dass Inu Yasha sie in 2 Minuten eingeholt haben würde, aber es machte der Kleinen nun mal Spaß und sie hätte sie ja wohl kaum alleine gehen lassen können, oder? "Wer seid ihr?!" Hörten sie plötzlich eine Stimme hinter sich. Kaum, das Kagome sich hätte umdrehen können, da schlug ihr schon jemand mit etwas Hartem auf den Schädel und sie fiel gleichauf in Ohnmacht. "Lass mich runter!!" Ein Mann hatte sich Ryoka über die Schulter geworfen, der andere hatte sich Kagome geschnappt. Es waren die selben Männer, die Inu Yasha letztens in den Rücken geschossen hatten. "Das ist diese Göre!!" Erkannte einer der beiden Kagome wieder. "Los, wir knallen sie ab!" Meinte der aggressivere der beiden. "Nein, wir bringen sie erst mal in das Dorf unseres Chefs..."
You're one in a million...
Burning Heart
Hm... was soll ich noch groß sagen, ah ja^^, ich möchte mich bei allen Kommi-Schreibern für ihr Interesse bedanken! Danke!!
-Caro123456789
-Xell
-Kagome0815
-colour
-InuTaishou
-peggi
-melaangel2002
-Sparkling
--Kago-chani-
und nicht zu vergessen einen besonderen Gruß an meine liebe Beta-Leserin Kiara16 *küsschen geb*
So das wars, viel Spaß mit dem 6. Kapitel von For ever and for always!!!
Look into my eyes-you will see
what you mean to me.
Search your heart-search your soul
and when you find me there
You'll search no more
Langsam aber sicher verlor er die Fährte der beiden. Hatten sie sich denn so tief im Wald versteckt? Oder warum konnte er ihre Spur nicht mehr aufnehmen? War ihnen vielleicht etwas zugestoßen? Sie waren weit und breit nicht zu entdecken. Hoffentlich war ihnen nicht wirklich etwas passiert...
"Ung..." Sie hielt sich den schmerzenden Kopf. Sie fühlte sich als hätte eine Elefantenherde eine Tanzparty auf ihrem Schäden veranstaltet. Und überhaupt, wo war sie eigentlich? Sie musste sich erst einmal orientieren. Eine Hütte, sie war eindeutig in einer Hütte! Mit erdrückenden Kopfschmerzen versuchte sie sich aufzurichten, als sie bemerkte, dass sie an Armen und Beinen gefesselt worden war. "Was zum..." Ein Schatten trat aus einer dunklen Ecke heraus. "Endlich aufgewacht?" Ein großer Mann postierte sich vor ihr. "Gut geträumt?" Er schenkte etwas Wein in einen Holzbecher. "Wer sind sie?!" Fragte Kagome darauf nur. "Das ist nicht relevant." Er streckte die Hand mit dem Becher nach ihr aus. "Ach stimmt ja, ihr könnt ja nicht." Meinte er grinsend und blickte zu Kagomes Fesseln. "Ihr müsstet mich nur losbinden." Kagome versuchte ihren Charme spielen zu lassen. "Oh nein, darauf falle ich nicht herein." Er legte den Becher an Kagomes Lippen, die wand ihren Kopf jedoch schnell wieder ab.
Don't tell me it's not worth tryin'for
You can't tell me it's not worth dieing for
You know it's true
Everything I do-I do it for you
"Na dann eben nicht." Er stellte den Becher auf einen Tisch und schnipste dann einmal laut mit den Fingern. Sogleich kam ein weiterer Mann in die Hütte gestapft, am Kragen zerrte er Ryoka. "Lass mich los!! Das sag ich alles meinen Eltern und Inu Yasha-kun!!" Heulte die Kleine. "Was soll das!!?!! Lasst sie los!!" Kreischte Kagome den Fremden an. "Inu Yasha, hm? Meine Leuten berichteten mir, dass ihr mit diesem Halbdämonen etwas zu schaffen habt." Er nahm selbst einen Schluck von den Wein. "Und wenn, ich wüsste nicht, was das euch anginge! Und jetzt, bindet mich sofort los!!" Brüllte sie weiter. Der (anscheinende) Hauptmann ging einen Schritt auf Kagome zu. "Ihr seid wirklich schön, meine Dame." Er nahm grinsend ihr Kinn in seine Hand. "Wie heißt ihr?!" Kagomes Geduldsfaden drohte sie reißen. "Ich glaube ich habe ihn bei dem harten Schlag auf meinem Kopf vergessen." Meinte Kagome und verstellte ihre Stimme ins kindliche.
"Nein, ich habe auch nichts gefunden." Keuchte Shippou erschöpft. "Vielleicht sind sie schon zurück ins Dorf gegangen!?" Meinte er noch dazu. "Nein, dann könnte ich sie reichen, das Dorf ist nicht weit weg... wo sind sie nur..." Hektisch schnüffelte er in allen Himmelsrichtungen nach Ryoka und Kagome. Immer noch nichts... "Los du suchst noch mal im Norden!" Mit diesen Worten war Inu Yasha auch schon in der entgegengesetzten Richtung verschwunden. Ohne Einwände begab sich Shippou in Richtung Norden...
Look into your heart - you will find
There's nothin'left to hide
Take me as I am-take my life
I would give it all- I would sacrifice
"Ihr seid sehr temperamentvoll, wie ich sehe. Das gefällt mir, das gefällt mir gut..." Kagome jedoch gefiel die Redensweise dieses Kerls nicht besonders, was wollte er damit andeuten...? "Ihr ekelt mich an!" Der Mann vor ihr lachte herzhaft. "Ich danke euch, das war mein Ziel!" Sein Blick verfinsterte sich und Kagome fuhr ein eisiger Schauer über den Rücken. "Kagome, hilf mir!!" Kagome sah zu Ryoka, die in strömen weinte. "Lasst sie gehen!!" Kagome sah dem Fremden ihr gegenüber entschlossen an, als der wieder kurz auflachte und ihr dann plötzlich seine Lippen auf ihre presste. Kagome versuchte sich verzweifelt zu wehren, was aber ohne Hände und Beine nicht sonderlich glückte. Der Fremde ließ von ihr ab. "Eure Küsse sind so feurig, wie euer Temperament."
Kagome würgte, Gott, ihr war so schlecht. "Ihr werdet euch gut machen, als meine Spielgefährtin." Kagome wusste, was dieser Ausdruck zu bedeuten hatte. Wütend spuckte sie ihm mitten ins Gesicht. "In euren Träumen!! Lieber würde ich sterben!!!!" Schrie sie ihn an. Empört wischte er sich Kagome Speichel aus dem Gesicht. "Wie ihr wollt!!" Grob packte er sie am Unterarm und schliff sie aus der Hütte, draußen warf er sich gleichgültig in den eiskalten Schnee.
Don't tell me it's not worth fightin'for
I can't help it -there's nothin'I want more
You know it's true
Everything I do-I do it for you
"Das ist eine Dämonin!! Eine Hexe!! Sie wird uns alle verhexen, wenn wir sie nicht ausschalten!! Auf den Scheiterhaufen mit ihr!!" Die Menschenmenge vor der Hütte brüllte mit Begeisterung auf. Kagome wurde hinaufgezerrt und merkte erst jetzt wirklich, was mit ihr geplant war. "Nein!! NEIN!!!!!" Schrie sie, doch es nützte nichts. Grob wurde sie an den Mast einer großen Holztribüne gefesselt. "Sobald genug Holz gesammelt wurde, verbrennt ihr sie!!" Befahlt der Hauptmann dieses Dorfes seinen Gefolgsleuten. "NEIN!!! INU YASHA, HILF-" Jemand band ein Tuch um ihren Mund. "Das kommt davon, wenn man sich mir widersetzt!!" Er lachte schrill. "Sammelt gleich Holz für die kleine Nervensäge mit, die wird hinterher hingerichtet." Sagte er einem der Leute im Vorbeigehen und zeigte dabei auf Ryoka. Hilflos zerrte sie mit aller Kraft, die sie hatte, an den Seilen, doch sie bewegten sich nicht einmal...
Er hielt Inne. Hatte er da eben einen Schrei vernommen? Hatte ihn gerade jemand gerufen?! Er war sich sicher! Das musste Kagome gewesen sein, die um Hilfe schrie!! Er sah nach rechts. Es war weit weg, er musste sich beeilen! Ohne noch groß viele Gedanken und somit Zeit zu verschwenden sprang er auch schon los. Er musste sie retten, wer wusste, was geschehen war und ob sie überhaupt noch...
Langsam aber sicher stapelten sich die Holzklötze an Kagomes Füßen. Immer mehr Panik machte sich in ihr breit. Sie sollte bei lebendigem Leibe verbrannt werden... Sie konnte sich die Schmerzen nicht ausmalen, die auf sie warten würden... Jemand nahm ihr plötzlich das Band vom Mund. "Du kannst es dir noch anders überlegen..." Er fuhr langsam mit einem Finger ihren Hals herunter. Ohne groß darüber nachzudenken, biss sie ihn in die Hand. "Ahh!!!" Er hielt sich die blutende Hand. "Dann eben nicht, du Miststück, dann brenne!!!" Er stieg von der Tribüne herunter und schnappte sich einer der brennenden Stöcke, die einige der Dorfbewohner bereits angezündet hatten, und warf ihn auf den Scheiterhaufen.
There's no love like your love
and no other-could give more love
there's nowhere- unless you're there
All the time-all the way
Das Feuer breitete sich schnell auf das gesamte Holz aus und umkreiste Kagome. Eine riesige Rauschwade, hatte sie umgeben und nahm ihr die Luft zum Atmen. Viele Schweißperlen bildeten sich auf ihrem ganzen Körper. Ihr war so heiß, so verdammt heiß... und dann auch noch dieser Qualm, sie musste ununterbrochen husten. Ihre Lunge war ausgelaugt und schon ganz krank von diesen Dämpfen. Die Flammen näherten sich ihr unaufhörlich und schossen vor ihren Augen immer wieder in die Höhe.
Nun hatte das Feuer bereits ihre Fußspitzen erreicht. "AH!!" Sie musste schreien, die Schmerzen waren unerträglich, wie würde es erst schmerzen, wenn die Flammen ihren ganzen Körper erfasst hatten.
"KAGOME!!!" Blitzschnell schnitt etwas die Fesseln, die sie an den Mast fesselten, ab und trug sie weg von den Flammen. Sachte lud er sie neben einem Baumstamm ab. Sie atmete nur schwach. "Kagome, reis dich zusammen, wach auf!!" Der Hauptmann erkannte den Hanyou, der neben Kagome kniete, sofort. "Da ist dieser Inu Yasha!! Holt die Waffen!!!" Gebot er dreien seiner Gefolgsleute, die kamen gleich darauf, jeder mit einem Gewehr bestückt, zurück gelaufen. "Erschießt ihn!!!" Im letzten Moment konnte Inu Yasha noch Kagome packen und den 3 Kugeln ausweichen. "Du bist also dieser Bastard, der versucht mir an den Kragen zu gehen!?" Brüllte er wütend. "Ich versuche nur einen spitzen Stein, aus meinem Schuh zu entfernen!!" Entgegnete der darauf nur und entriss einem seiner Gefolgsleute, das eben nachgeladenen Gewehr.
Inu Yasha zog blitzschnell Tesseiga aus der Scheite und ohne, dass es der Hauptmann wirklich merkte, hatte ihn der Halbdämon schon in 2 Hälften geteilt. Neben ihm tauchte plötzlich Shippou auf und entriss Ryoka einem der Wachmänner. Der Rest des Dorfes verzog sich in Windeseile. Schnell steckte Inu Yasha Tesseiga wieder zurück und rannte zu, der am Dorfrand liegenden, Kagome. "Kagome!!" Er schüttelte sie kräftig durch, genau in diesem Moment stockte sie kurz und hört auf zu atmen...
Oh, you can't tell me it's not worth tryin'for
I can't help it -there's nothin'I want more
Yeah,I would fight for you-I'd lie for you
Inu Yasha riss vor Entsetzten weit die Augen auf. "Kagome... Kagome! ATME!!!" Er rüttelte sie ein weiteres Mal kräftig durch. Shippou kam hinzugerannt. "O nein wa - was sollen wir jetzt machen?!" Inu Yasha sah ihn für einen kurzen Moment ratlos an, wand seinen Blick jedoch gleich wieder an Kagome. Ihm fiel nur eine Möglichkeit ein, auch wenn er darüber nicht besonders viel wusste. Er musste es einfach versuchen, er musste sie retten, koste es, was es wolle!! Mit zittriger Hand öffnete er sorgsam ihren Mund für einen kleinen Spalt und näherte sich dann ihrem Gesicht. Sachte legte er seine Lippen auf ihre und presste alle Luft, die sich in seiner Lunge befand in die ihrige. Nicht einmal eine Sekunde später, neigte Kagome blitzschnell ihren Kopf zur Seite und stieß einige kräftige Huster aus.
Inu Yasha fiel ein Stein vom Herzen. Er hätte nicht gewusst, was gewesen wäre, wenn sie... Ohne lange zu überlegen, schlang er seine Arme um sie und drückte sie eng an sich. Die junge Frau wurde leicht rot. Und als Inu Yasha bemerkte, was er da eigentlich tat, ließ er sogleich von ihr ab. "Sag mal, bist du eigentlich verrückt geworden!?!" Schnauzte er sie an. "Woher sollte ich denn wissen, dass das Versteckspiel in einem (Im wahrsten Sinne des Wortes) heißem Fiasko ausartete?" Ihre Stimme war nicht mehr als ein leises Flüstern. Sie drehte sich zur Seite und erblickte Ryoka. "Ryoka, ist alles in Ordnung mit dir?!" Fragte sie die Kleine hektisch. "Mir geht es gut, Kagome-sama."
Sie atmete erleichtert aus, als sie plötzlich an den Schultern gepackt und mit dem Gesicht wieder zu Inu Yasha gezerrt wurde. "Weißt du eigentlich, was mit dir hätte passieren können?! Weißt du, was ich mir für Sorgen gemacht habe!!!" Schrie er sie an. Kagomes Herz machte kurz einen Aussetzer. "Ich hätte es mir niemals verziehen, wenn dir oder Ryoka etwas passiert wäre, wenn ich auch noch dich verloren hätte..." Flüsterte er, sodass es die Kleine und Shippou nicht verstehen konnte. Kagomes Herz rutschte ihr bis hinunter zu den Füßen. Sie wurde rot wie eine Tomate...
Walk the wire for you-yeah I'd die for you
You know it's true
Everything I do-I do it for you
Most Beautiful Woman
Und hier kommt auch schon das 8. Kapitel. Hoffe es gefällt euch, auch wenn noch nicht viel herumgeknutscht wird^^ Na ja, sagen wir mal, dass Inu einen Eindruck von Chris bekommt. Lasst euch überraschen! Im 9. Kapitel wird es sicher lustig, hab mir schon so einiges dafür ausgedacht ;) Ui, ich quassele und quassele... hier ist das nächste Kapi:
~Bumm, bumm~ Ihr Herzschlag wurde immer schneller und langsam befürchtete sie, dass ihn die anderen bereits gehört hatten. "Danke, dass du mir das Leben gerettet hast..." Sie löste sich langsam von ihm. "...mal wieder." Sie lächelte ihn herzlich an. "Mir geht es gut, aber ha - hast du dich verletzt?" Sie sah ihn besorgt an. Er schüttete jedoch nur mit dem Kopf. "Feuer kann mir nichts ausmachen." Er zupfte kurz an seinem Suikan und Kagome verstand sofort. "Na gut, dann werden wir uns wohl besser wieder auf den Weg mach- Arg!" Nachdem sie versucht hatte sich aufzurichten, durchzog sie ein brennender Schmerz im linken Fuß. "Kagome!" Brüllten alle wie im Chor, während die junge Frau wieder zu Boden sank. "Ich glaub... mein Fuß hat ein bisschen zu viel abbekommen." Brachte sie gequält heraus.
The best time I ever had
When you were mine
Said to myself to keep you near
Never let you go
But trains and boats and aeroplanes
Took me away
From you
Inu Yasha kniete sich zu ihr herunter und zog sachte ihre Socke ein Stück zurück. Seine Augen weiteten sich vor Entsetzten. Das sah nicht gut aus. Kagomes Haut roch stark nach verbranntem Fleisch und gleichgesetzt mit dieser Tatsache, sah ihr Fuß auch aus. "Ich sag doch, nicht so schlimm!!" Kagome zog ihre Socke wieder hoch und lächelte die anderen gespielt an. Sie richtete sich auf und verzog ihr Gesicht, als sie mit ihrem verbranntem Fuß auftrat. "Spiel uns hier nicht die Starke vor, Kagome! Das sieht schlimm aus." Inu Yasha blickte sie streng an. "Ich bin kein 5 jähriges Mädchen, ich weiß, wann ich Hilfe benötige!" Fauchte sie ihn an. "Das weißt du eben nicht!!" Entgegnete Inu Yasha trotzig und hob sie, ohne ihr Einverständnis, auf seine Arme. "Du wirst mich sofort runter lassen!!" Brüllte ihn Kagome an und versuchte sich mit Strampeln, Beleidigungen und Tritten von seinem Griff zu befreien, nur nützte all dies nichts. Ryoka und Shippou sahen den beiden kopfschüttelnd zu. Und in diesem Moment dachten wohl beide das Selbe, denn wie heißt es immer so schön: Was sich neckt, das...
Away from all the love we had
From all the things we shared
Tell me, what can I do
You're always on my mind
"Kaede, wir haben sie gefunden!!" Shippou trat als Erster in die Hütte der alten Miko ein. Ryoka und die beiden Streitenden folgten. "Shippou!!" Sango stürzte in das Zimmer, in dem sich die 4 befanden. "Mama!!!" Gleichauf rannte Ryoka zu ihrer Mutter und fiel ihr stürmisch in die Arme. "Mama, Kagome und ich wurden von bösen Männern gefangen genommen und dann haben sie Kagome an so ein Holzding gebunden und dann..." Brabbelte sie auch schon los. "Ruhig, ruhig, eins nach dem anderen." Versuchte Sango ihre kleine Tochter zu beruhigen. "Von diesen Typen, die diese komischen Feuerwaffen haben." Stellte Inu Yasha richtig. "Ist euch etwas passiert?" Sie blickte abwechselnd von Ryoka zu Kagome. "Na ja..." Begann Kagome und überlegte bereits, wie sie dieses Ereignis herunterspielen könnte...
"Ach nichts besonderes, sie haben Kagome nur auf den Scheiterhaufen verbrennen wollen!" Meinte Inu Yasha sarkastisch und blickte Kagome mit zusammen gekniffenen Augen an. Konnte er etwa Gedanken lesen...? "Wolltest du das nicht auch sagen, Kagome?" Die Angesprochenen verdrehte genervt die Augen. "Nein, Mr. Oberschlau!" Antwortete sie ihm schnippisch. "V - verbrennen?!" Stotterte Sango und drückte ihre Tochter unbewusst näher an sich heran. "Die haben euch doch nicht mehr getan, oder?" Murmelte sie mit geschocktem Gesicht. Kagome erinnerte sich an den Lüstling, der sie als ,Gespielin' einstellen wollte. Sie verzog verekelt das Gesicht. "Da war so ein böser Mann, der wollte Kagome..." Fing Ryoka bereits an zu plappern, wurde jedoch von Kagome schnell unterbrochen. "Nein! Sonst war nichts, hehe..." Sie lachte gespielt, um die Situation zu entschärfen.
If I could sing my song to you
I'd tell you how my heart is broken too
From any corner of the world
I'd let you know I'll always be your girl
I'm still in love with you
Sie erntete jedoch nur einen fragenden Blick von Inu Yasha. "Ach und Inu Yasha..." Sie drückte sich leicht mit den Händen von ihm ab. "... du kannst mich jetzt wieder runter lassen!" Sie wollte nicht über dieses Kerl reden. "Ist ja gut, ein ,Danke' hatte ich auch gar nicht erwartet." Der besagte Hanyou ließ die junge Frau, die sich bis eben auf seinem Arm befunden hatte, vorsichtig auf den Boden sinken. Erst jetzt stieß Kaede zu ihnen. "Was ist denn nun schon wieder passiert?" Alle Augen richteten sich auf Kagome, welche mit einem Seufzer begann die ganze Geschichte zu erzählen, na ja... fast die ganze Gesichte.
"So, in spätestens 2 Stunden, ist deine Verbrennung verheilt." Berichtete ihr die alte Miko, während sie sich aufrichtete. "Danke Kaede-sama." Erwiderte Kagome lächelnd. "Dann kannst du ja doch an dem Fest teilnehmen." Sango strahlte ihre Freundin glücklich an. Kagome legte die Stirn in Falten. "Welches Fest?" Fragte die junge Frau nach. "Hast du es denn noch nicht gehört?" Kagome schüttelte den Kopf. "Heute ist unser jährliches Shun-san-Fest, es soll den Frühling ankündigen." Erzählte ihr die junge Dämonenjägerin. "Es beginnt, sobald die Sonne untergegangen ist." Kagome sah an sich herunter. "Kann ich da so hingehen?!" Sango musterte sie nun auch genauer. Es stimmte, Kagomes Sachen waren total verdreckt und an manchen Stellen sogar ein bisschen verkohlt.
Lonely days and lonely nights
Since you've been gone
I miss your touch, I miss your smile
Always by my side
I think about the times we had
And I wonder why, oh why
"Ähm... ich weiß nicht..." Sango versuchte, so gut sie konnte, Kagomes Aussehen zu umschreiben, schließlich wollte sie sie ja nicht verletzten. "Ich weiß, ich geh besser noch mal schnell in meine Epoche..." "Das wirst du nicht!!" Ertönte es plötzlich von Draußen und kaum eine Sekunde später trat ein wütend aussehender Hanyou in den Raum. "Aber so kann ich doch nicht auf dem Fest auftauchen!!" Protestiere Kagome. "Das musst du auch nicht, weil wir nicht hier bleiben, wir gehen die Shikon no Tama Splitter suchen!" Meinte Inu Yasha darauf nur, worauf Kagome einen tiefen Seufzen ausstieß. War es vielleicht doch nicht so gut gewesen, ihm der Kette zu entledigen? Sie hob den Kopf und warf ihm einer ihrer berüchtigten Hundeblicke zu. "Biiitte Inu Yasha, nur heute." Sie machte einen Schmollmund. "Oder ich fange an zu weinen!!" Setzte sie noch drauf. Der Hanyou zuckte zusammen. Diese Waffe war noch schlimmer als ihr früheres Sitz-Kommando.
Why you had to steal my heart
When we're a world apart
So tell me, baby what should I do
You're always on my mind
"Na gut, aber nur noch heute..." Kagome klatschte glücklich in die Hände. Wieso musste er sich auch immer weich klopfen lassen... "Danke." Kagome strahlte ihn fröhlich an. "Ach und..." Der Hanyou verengte die Augen zu Schlitzen. "Was ,und'?!" Kagome zeigte auf ihren Fuß. "Könntest du mich bitte nach Hause tragen?" Bettelte sie ihn an. Ein Grinsen bildete sich auf seinem Mund. "So? Vorhin hättest du mich am liebsten umgebracht, als ich dich her getragen hab." Sagte er darauf nur. "Das war was anderes." Winkte sie ab. "Wenn es sein muss." Bracht er zähneknirschend hervor. "Du bist heute so großmütig, wie kommt's?" Grinste sie ihn an, während sie es sich auf seinem Rücken gemütlich machte. "Sei doch froh, morgen ist das vorbei." Und schon sprang er los.
If I could sing my song to you
I'd tell you how my heart is broken too
From any corner of the world
I'd let you know I'll always be your girl
I'm still in love with you
"Okay, ich geh mich umziehen. Und wehe du..." Sie warf ihm einen warnenden Blick zu. "Keh, ich will ja schließlich nicht blind werden." Kagome warf ihm im Vorrübergehen einen ihrer Schuhe an den Kopf, bevor sie schleunigst ins Bad humpelte. "Grrr. Na warte, wenn du raus kommst..." Knurrte der wütende Halbdämon. "Das hab ich gehört!!" Ertönte es aus dem Bad. "Na und..." Inu Yasha ließ seinen Blick durch den Flur schweifen. Seit er das letzte Mal hier gewesen war, hatte sich nicht viel verändert, außer, dass Kagomes Geruch nicht mehr so stark verbreitet war als früher. Auf einem Tisch entdeckte er ein Utensil, welches im Vergleich zu dem Haus, sehr nach Kagome roch. Er öffnete es und entdeckte einige seltsam aussehende Stücke Papiere, welche Kagome immer als Yen-Scheine bezeichnet hatte.
If I could sing my song to you, oh baby
You know my heart is true
You're always on my mind
Als er die Portmanier gerade wieder schließen wollte, fiel ihm ein Foto auf, worauf Kagome und ein braunhaariger Mann zu sehen waren... eng umschlungen. Kagome lächelte und schien sehr glücklich zu sein... Wahrscheinlich war dieser Typ ihr Verlobter... Ein dicker Kloß bildete sich in Inu Yashas Rachen. Am liebsten hätte er das Foto in tausend Stücke zerfetzt, doch das würde Kagome garantiert auffallen, noch dazu versuchte er sich krampfhaft für sie zu freuen, schließlich hatte sie ihr Glück gefunden... sie war glücklich, also war er es auch, er hatte immer gewollt, dass Kagome glücklich war und wenn es in den Armen eines anderen Mannes war... wenn es nicht er war, der sie glücklich gemacht hatte.
If I could sing my song to you
I'd tell you how my heart is broken too
From any corner of the world
I'd let you know I'll always be your girl
I'm still in love with you
In diesem Moment wurde die Klinke vom Bad herunter gedrückt und Kagome trat heraus. Im letzten Moment hatte Inu Yasha Kagomes Geldbörse schnell wieder auf den Tisch gelegt. Der Knoten in seinem Hals wurde größer, als er die junge Frau anblickte. Sie trug ein goldenes, langes Kleid, die Haare waren leicht gewellt, dazu trug sie silberne, schlangenförmige Ohrringe. "Na? Wie sehe ich aus?" Sie drehte sich einmal um ihre eigene Achse. Inu Yasha bekam keinen Ton heraus. "Ich glaube, so kann ich gehen." Als Inu Yasha ihr noch immer nicht antwortete, wurde sie etwas wütend. "Okay, wir können!" Sie trat an ihn heran uns schnippte einmal, direkt vor seinem Gesicht, mit den Fingern. "Was?" Inu Yasha schüttelte verwirrt den Kopf.
If I could sing my song to you
I'd tell you how my heart is broken too
From any corner of the world
I'd let you know I'll always be your girl
I'm still in love with you
Auf Kagomes Gesicht legte sich ein leichtes Lächeln. "Du könntest mir ruhig mal ein Kompliment machen." Meinte sie und verschränkte die Arme vor der Brust. ,Du siehst wunderschön aus.' Aber das dachte, der vor ihr stehende Hanyou, nur. Was würde sie von ihm denken, wenn er es aussprechen würde?! "Na ja... ganz annehmbar..." Kagome ließ diese als Feststellung im Raum stehen, humpelte an ihm vorbei und direkt durch die Tür. "Auf zur Party!!"
Still in love
I'm still in love with you
Still in love with you
I'm still in love with you
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So das wars auch schon. Wieder mal nicht besonders romantisch, aber ich versichere euch, dass das noch kommen wird! Aber vergesst bitte nicht die Tatsache, dass Kagome immer noch verlobt ist! Inu und Kagome können sich also nicht hemmungslos küssen oder umarmen etc. Wie gesagt, dass wird noch kommen^^ also bitte bleibt mir treu, ja? HEL eure Aikyoo-chan
Alkohol und seine Wirkung...
Und hier ist auch schon das 9. Chapter.*freu* Danke an alle meine lieben Kommi-Schreiber und überhaupt alle Leser *abknuddel**knutsch*. HEAGDL eure Aikyoo-chan (Lied: Céline Dion - Because you loved me [I love this song!!!])
"Hui, Kagome!!" Shippou musterte die junge Frau vor sich mit aufgeklappten Mund. "Willst du auf einen Ball oder auf ein einfaches Dorffest?" Fragte er schelmisch. "Ich will mich amüsieren." Antwortete sie nur darauf und ging grinsend an dem Fuchsdämon vorbei. Sie konnte bereits wieder normal auftreten und gehen, es stand dem Fest also nichts mehr im Wege. "Sango, ich bin fertig!" Da kam auch schon ihre Freundin um die Ecke. Bei Kagomes Anblick stockte sie. "Kagome?" Die Angesprochene nickte. "Ja, ja, ich bin's." Antwortete sie lachend. "Seh ich denn so verändert aus?" Fragte sie die verblüffte Dämonenjägerin. "Oh ja!" Brachte diese nur von sich. Sango hatte einen einfachen, jedoch sehr hübschen, roten, geblümten Kimono an.
For all those times you stood by me
For all the truth that you made me see
For all the joy you brought to my life
For all the wrong that you made right
For every dream you made come true
For all the love I found in you
Sangos Aufmerksamkeit richtete sich auf ein kleines, schwarzes, kastenähnliches ,Ding' in Kagomes Hand. Kagome verfolgte Sangos Blick. "Ach das! Das ist ein CD-Spieler, so etwas wie ein kleines Gerät, dass Lieder abspielen kann, ohne Instrumente zu benutzen." Versuchte Kagome zu erklären. Bevor sie und Inu Yasha wieder in die mittelalterliche zurückgegangen waren, hatte sie noch schnell ihren solarbetriebenen CD-Player geschnappt. Er hatte den ganzen Tag auf ihrem Fensterbrett Sonne getankt, sodass Kagome davon ausgehen konnte, dass er für einige Stunden halten müsste. In der anderen Hand hielt sie ein paar CD's, dessen Zweck sie Sango auch bereits vermittelte.
Kagome blickte in den Himmel. Die Sonne war schon fast hinter dem Horizont verschwunden. "Ich schätze mal, es kann losgehen." Meinte Sango. Kagome nickte glücklich und begab sich zusammen mit Sango zum Dorfplatz. Kagome ließ ihren Blick darüber schweifen. Es waren einige längliche, jedoch sehr niedrige Tische aufgebaut. In einer anderen Ecke konnte sie Kaede sehen, wie sie mal wieder eine ihrer berühmten Suppen vorbereitete. Die Dorfbewohner versammelten sich bereits langsam alle im Mittelpunkt des Geschehens und nahmen einer nach dem anderen an den länglichen Tischen Platz, nachdem sie sich eine Schüssel Suppe abgeholt hatten.
I'll be forever thankful baby
You're the one who held me up
Never let me fall
You're the one who saw me through,
through it all
"Was ist eigentlich mit Ryoka?" Kagome sah ihre Freundin fragend an. "Miroku hat sie ins Bett gebracht. Die Feier würde für sie zu lange dauern." Berichtete sie der jungen Frau neben sich. Als Kagome an den Tischen vorbei ging, ertönte überall Gemurmel, welches hauptsächlich von jungen Männern ausgelöst wurde. Umso mehr bemühte sich Kagome schnell zu Kaede zu gelangen und so den neugierigen Blicken ausweichen zu können. Vielleicht war das Kleid ja doch etwas zu provokant...? "Kagome, wie geht es deinem Fuß?" Fragte die alte Miko, nachdem die beiden Frauen bei ihr angekommen waren. Kagome trat mit der Fußspitze ein, zweimal auf. "Alles paletti." Winkte sie nur ab. "Das freut mich, wollt ihr auch?" Sie hielt den beiden ein Schüsseln entgegen. "Nein danke." Antwortete Sango und auch Kagome schüttelte mit dem Kopf.
You were my strength when I was weak
You were my voice when I couldn't speak
You were my eyes when I couldn't see
You saw the best there was in me
Lifted me up when I couldn't reach
You gave me faith 'coz you believed
I'm everything I am
Because you loved me
"Schatz!" Ertönte es plötzlich hinter den beiden. "Miroku!" Sango gab ihrem Gatten einen Kuss. "Schläft unsere Kleine?" Der Priester nickte. "Wie ein Stein." Gab er noch dazu. "Kagome! Du hast dich aber rausgeputzt! Du siehst umwerfend aus." Meinte er lächelnd. "Danke, sicher nicht so bezaubernd wie Sango..." Entgegnete Kagome grinsend. "Nein, das nun wirklich nicht." Sango hakte sich lächelnd bei ihrem Liebling ein. "Kommst du klar, Kagome?" Kagome winkte ab. "Ja, ja! Geht nur!!" Und schon machten sich die beiden Verliebten auf ins Getümmel. Kagome seufzte. Sie stellte den CD-Player auf den Boden und legte eine Disc ein. Alle Blicke richteten sich auf Kagome und das Etwas, aus dem gerade Musik ertönte.
You gave me wings and made me fly
You touched my hand I could touch the sky
I lost my faith, you gave it back to me
You said no star was out of reach
You stood by me and I stood tall
I had your love I had it all
Auf einen großen Platz, der wohl extra für's Tanzen freigehalten wurde, erschienen nun Sango und Miroku, welche sich zu dem eher impulsiven Lied, köstlich beim Tanzen amüsierten. Andere folgten dem Beispiel der beiden un begannen ebenfalls zu tanzen, bis sich fast das ganze Dorf auf dieser Fläche befand. Kagome ließ ihren Blick über das Geschehnis schweifen. An einem Baum gelehnt und gelangweilt den Tanzenden zusehend, betrachtete Inu Yasha ebenfalls das Getümmel. Auf Kagomes Gesicht bildete sich ein Lächeln. Langsam schritt sie auf ihn zu, direkt durch die Tanzenden hindurch. Aus dem Menschenauflauf, sah Inu Yasha etwas Goldenes blitzen. Es wurde immer deutlicher, bis sich Kagomes Statur abzeichnete. Sie hatte nur ein leichtes Lächeln auf den Lippen, doch bereits das, brachte ihn dazu weiche Knie zu bekommen.
I'm grateful for each day you gave me
Maybe I don't know that much
But I know this much is true
I was blessed because
I was loved by you
"Hey du. Was ist los?" Sie stellte sich neben ihn. "Keh, was soll schon sein?" Er wand den Blick von ihr ab. "Möchtest du tanzen?" Seine Augen weiteten sich. Was hatte sie da gerade gefragt? "Was? Wieso sollte ich?!" Antwortete er ihr murrend. "Ich würde gerne einmal mit dir tanzen." Er drehte den Kopf in ihre Richtung. Wie sie ihn anstrahlte. Dieses Lächeln... Er spürte, wie sie seine Hand umfasste. "Komm schon!" Sie zog ihn mitten in das Getümmel.
Inu Yasha wurde unwohl bei dem Gedanken. Das würde sicher in einem Fiasko enden. Schließlich hatte er noch nie getanzt, konnte es auch gar nicht. Kagome konnte sich schon mal ein paar Bandagen besorgen, so oft, wie er ihr auf die Füße treten würde... "Mach dir doch nicht immer solche Gedanken, ich kann ja auch nicht tanzen." Beruhigte ihn Kagome. Er sah sie verblüfft an. Woher kannte sie denn seine Gedanken? "Du hast behauptet du hättest heute deinen großzügigen Tag, wenn das morgen wieder vorbei ist, muss ich das doch heute noch einmal auskosten, oder nicht?" Meinte sie grinsend. Ein tiefer Seufzer erklang aus seiner Kehle, da hatte er sich ja was eingebrockt. Das Lied kam zum Ende und das nächste begann auch schon abrupt. Zu Inu Yashas Leidwesen war es, wie sollte es auch anders sein, eine ziemlich langsame Ballade.
You were my strength when I was weak
You were my voice when I couldn't speak
You were my eyes when I couldn't see
You saw the best there was in me
Lifted me up when I couldn't reach
You gave me faith 'coz you believed
I'm everything I am
Because you loved me
Als ihn Kagome plötzlich aus den Selbstmitleid-Gedanken riss. Sie umfasste seine linke Hand mit ihrer rechten, legte ihre andere sachte auf seine Schulter und stütze ihren Kopf vorsichtig an seiner Brust ab. Inu Yashas Haupt begann zu glühen und hätte er es nicht besser gewusst, hätte man meinen können, dass bereits Dampf daraus aufstieg. Nun umfasste auch er ihre Hüfte zittrig mit seinem rechten Arm. Fasst wie in Trance bewegten sich seine Bein und schunkelten langsam von rechts nach links. Es war einfach ein wunderschönes Gefühl ihr so nahe sein zu können. Und auch Kagomes Herz begann schneller zu schlagen. Um sie herum existierte nichts mehr. Nicht die vielen Menschenmassen, keine Musik, sie merkten nicht einmal, dass sie sich bewegten, es zählte einzig und allein der Herzschlag des anderen und dieses enorme Gefühle von Wärme und Geborgenheit.
You were always there for me
The tender wind that carried me
A light in the dark shining your love into my life
You've been my inspiration
Through the lies you were the truth
My world is a better place because of you
"Weil du mich liebtest..." Murmelte Kagome nun plötzlich leise. Inu Yashas Ohren zuckten. "Was...?" Flüsterte auch er. "Das ist der übersetzte Titel dieses Liedes." Berichtete Kagome ihm und hob langsam ihren Kopf, um ihm in die Augen sehen zu können. Inu Yasha musste schlucken. Dieses Strahlen in ihren Augen war mindestens genauso gefühlszerreißend für ihn wie ihr Lächeln. Unbewusst näherten sich die Gesichter der beiden einander, eine gewisse Spannung zog sie förmlich an. Sie konnten bereits den Atem des anderen an ihren Wangen spüren und dieses gewisse Kribbeln in der Magengegend nahm enorm zu. Es standen nun kaum mehr 2 cm zwischen ihren Lippen..., als Kagome von jemandem angerempelt wurde und auf ihre vier Buchstaben fiel. "Oh... schullijung..." Brabbelte der sturzbesoffene Mann vor sich hin, bevor er weiter taumelte.
You were my strength when I was weak
You were my voice when I couldn't speak
You were my eyes when I couldn't see
You saw the best there was in me
Lifted me up when I couldn't reach
You gave me faith 'coz you believed
I'm everything I am
Because you loved me
,Verdammt' ,Nein!' Beide verfluchten in diesem den Dorfbewohner und hätten ihn am liebsten auf der Stelle von einer Klippe geschmissen! Inu Yasha reichte Kagome die Hand. Dankend nahm sie sie an und ließ sich hochziehen. "Ähm... wir - wir sollten mal nachsehen, wo Sango und Miroku grad sind..." Es war eine wirklich dämliche Ausweichung, doch in diesem Moment fiel Kagome nun mal nichts anderes ein. Nicht mal eine Minute später und sie und Inu Yasha hätten sich geküsst!! Sie konnte es selbst noch nicht wirklich fassen, doch es entsprach der Wahrheit! Allein bei dem Gedanken wurde sie wieder rot wie eine Tomate. Sie war verlobt, sie würde in knapp einer Woche heiraten! So etwas durfte sie sich einfach nicht leisten... "Ja, das wollte ich... auch gerade sagen..." Inu Yasha kratzte sich peinlich berührt am Hinterkopf. "Ich geh dann mal... dort drüben nachsehen..." Und schon war der Hanyou Richtung Kaede verschwunden.
Kagome atmete tief aus. Ihr Herzschlag wollte sich einfach nicht beruhigen. Sie setzte sich an einer der vielen Tische, schnappte sich schnell eine gefüllte Sakeschüssel und trank sie in einem Zuge aus, was die Blicke einiger Dorfbewohner mit sich brachte. Ohne weiter auf ihre Umgebung zu achten, schnappte sie sich gleich die ganze Sakeflasche und goss sich eine weitere Schüssel ein. Sie hatte Inu Yasha beinahe geküsst... empfand sie etwa doch immer noch mehr für ihn, als sie eigentlich gedacht hätte? Sie schüttelte den Kopf. Nein! Das konnte nicht sein. Zum zweiten Mal schüttete sie sich den Alkohol in den Rachen. Dieses Vorgang wiederholte sie einige Male, bis ein eigenartiges Glücksgefühl ihren Körper durchströmte und sie willkürlich über alles und jeden lachen musste.
You were my strength when I was weak
You were my voice when I couldn't speak
You were my eyes when I couldn't see
You saw the best there was in me
Lifted me up when I couldn't reach
You gave me faith 'coz you believed
I'm everything I am
Because you loved me
Kichernd erhob sie sich und ging schwankend durch die Menge. Ihre Umgebung war leicht verschwommen und der Boden unter ihren Füßen schien aus Watte zu bestehen, doch das machte de jungen Frau nicht allzu fiel aus. "Kagome?!" Schwungvoll drehte sie sich um. "Ango!!" Und schon kicherte sie wieder los. Sango wedelte sich unterdessen frische Luft zu. "Kagome, hast du getrunken?!" Fragte sie geschockt. "Isch? Och... nur scho'n bittl, hihi." Die junge Dämonenjägerin hob ihre Augenbraue. "Du hast nicht nur ein bisschen getrunken, du bist schon total benebelt vor Alkohol, am besten ich bring die in Kaedes Hütte und du schläfst dich..." Begann sie, wurde aber von der Frau vor ihr unterbrochen. "Nee!! De Nacht isch no juung!!!" Sie reckte grinsend ihre Arme in die Höhe. Sango schüttelte innerlich mit dem Kopf und als sie gerade wieder eine Belehrung entgegnen wollte, war Kagome schon vom Boden verschwunden.
I'm everything I am
Because you loved me
Es kommt immer schlimmer!
"Wuups..." Kagome streifte einen der Dorfbewohner. "Könn sche senn nit aufbaschen!?" Meckerte sie ihn an und schnappte sich im Vorrübergehen eine weitere Sakeflasche, welche ihr aber sofort wieder aus der Hand gerissen wurde. "Was machst du da?!" Sie hob ihren Kopf. "Lasch misch inn ru-he... Inu -Ascha!" Sie versuchte sich die Flasche zu greifen, welche Inu Yasha jedoch schnell hinter seinem Rücken versteckte. "Du bist ja hackevoll!!" Brüllte er sie an. "Binn isch nikt!! Gib - gib mir die flasse widder!!" Sie stemmte ihre Hände in die Hüfte. "Du hast sie wohl nicht mehr alle!!" Antwortete er ihr. "Wieso hast du denn so viel gesoffen?!" Doch Kagome beachtete ihn nicht mehr und hatte bereits eine weitere Sakeflasche ins Visier genommen. "Isch habbe nur ein parr Schlügge gehawt!!" Meinte sie nur, während sie nach dem alkoholischem Getränk griff.
Wenn sie vorbeigeht,
Dann scheint es wie ein Feuerwerk.
Vor einem Himmel ist es sie,
Die ich bemerk.
Ihre Königlichkeit ist nur ein König wert.
Und ich bin wenig königlich.
Sie sieht mich einfach nicht.
"So nicht!!" Plötzlich packte sie der Hanyou an der Hüfte und schmiss sie über seine Schulter. "Was soll dasch?! Lass misch!!" Ohne auf ihr Geplärre zu hören, schleppte er sie zu Kaedes Hütte, wo er sie nicht gerade sanft auf eine Matte fallen ließ. Die junge Frau rappelte sich jedoch schnell wieder auf. "Isch will widder surück!!" Herrschte sie ihn an. Ohne auf ihren Satz zu achten, hockte sich der Hanyou vor den Eingang der Hütte. "Keh, in deinem Zustand?! Du wirst jetzt gefälligst hier bleiben!" Befahl er ihr, in einem Tonfall, der keinen Widerspruch zuließ. "Vergisch es! I-" Sie hielt sich die Hand vor den Mund. Inu Yasha wusste, was jetzt kommen würde und machte sich schon mal auf ein Ausweichmanöver bereit. Wie erwartet konnte Kagome das aufkommende Würgegefühl nicht mehr lange unterdrücken und übergab sich kaum eine Sekunde später...
"Aufstehen!!!" Schrie er der jungen Frau förmlich ins Ohr, die hielt sich den schmerzenden Kopf. "Au... musst du denn so schreien...?" Sie jedoch flüsterte. Der Hanyou vor ihr konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. "Das hast du dir selbst zuzuschreiben." Meinte er verachtend. Kagome verdrehte die Augen und richtete sich langsam auf. Nicht nur ihr Kopf schmerzte, sondern auch ihr Rücken und ihr Magen brachten sie bald um. Sie hatte sich einen dicken Kater eingefangen! "Gott, ist mir übel..." Sie fasste sich an ihren halb ausgetrockneten Hals. "Kagome-sama, ich hab ein bisschen Wasser für dich geholt." Ryoka kam strahlend, wie immer, in den Raum gehüpft, in den Händen hielt sie einen recht großen Krug.
Wenn sie tanzt, dann tanzt alles,
Ihre Hüften und Arme.
Alles erhellt sich im Licht, dieser Tag.
Sie hat die Anmut und die Reinheit,
Die die anderen nicht haben.
Sie hat alles, was ich nicht hab.
Sie sieht mich einfach nicht.
Kagome musste unwillkürlich lächeln. "Danke Ryoka." Am liebsten hätte sie die Kleine jetzt abgeknutscht. Sie war ja so süß. Kagome trank einen großen Zug Wasser, bevor sie sich einmal kräftig streckte. "Beeil dich, wir wollen endlich los!" Mischte sich Inu Yasha nun wieder in das Geschehen ein. Kagome stieß einen lustlosen Seufzer aus. Sie hatte vollkommen vergessen, dass ab heute die Splittersuche wieder beginnen würde. "Kann ich mir denn wenigsten noch ein bisschen Medizin aus meiner Epoche holen, Bandagen und so, und etwas für meinen Kater bräuchte ich auch noch." Sie sah Inu Yasha gequält an. Der Angesprochene knirschte genervt mit den Zähnen. "Das ist dann aber vorerst das letzte Mal, klar?!" Kagome seufzte ein weiteres Mal. "Ja, ja." Der Hanyou wand sich zum Gehen um. "Worauf wartest du noch?!" Die junge Frau schüttelte verständnislos mit dem Kopf. Konnte es eigentlich noch schlimmer kommen?
"Beeil dich, ich will so schnell wie möglich mit der Splittersuche beginnen!!" Er verschränkte die Arme vor der Brust. "Du kannst ruhig mit rein kommen, so weit ich weiß, ist meine Familie immer noch verreist." Mit diesen Worten schloss sie die Tür auf und gleich nachdem diese geöffnet war, konnte sie Gemurmel hören. Stirnrunzelnd ging die den Geräuschen nach, welche sie direkt in die Küche führten. "Mama, seid ihr schon zurück?" Sie bog um die Ecke und stand nun direkt im Türrahmen. Ihre Augen weiteten sich und ihr Hals wurde abermals staubtrocken.
"Liebling!!" Ein Mann, der sich bis eben noch angeregt mit Kagomes Mutter unterhalten hatte, stürmte regelrecht auf sie zu und drückte ihr einen langen Kuss auf die Lippen. Genau in diesem Moment traf auch Inu Yasha am Ort des Geschehens ein. Doch das, was sich ihm dort bot, zerriss ihm förmlich die Seele. Der Mann löste sich von Kagome. "Chr - Chris? Wa - was machst du denn hier?!" Ihre Stimme klang hysterisch. "Ich hab dich nun mal vermisst, Schatz. Ist das ein Problem?" Er lächelte sie warm an. Kagome schüttelte den Kopf. "N - nein, es ist nur etwas... überraschend." Sie blickte ihn weiterhin geschockt an. "Leider muss ich heute Abend wieder nach Australien, ich bin nur gekommen, um etwas mit dir zu besprechen..."
Je mehr ich mich ihr näher,
Desto ungeschickter bin ich.
Mein Körper, meine Stimme, mein Gesicht.
Es gibt Grenzen,
Die man trotz Millionen von Soldaten wegkriegt,
Aber unsere Liebe überwindet man nicht.
Sein Blick wanderte von seiner Verlobten zu dem eigenartig aussehenden Mann hinter ihr. "Würdest du uns vorstellen?" Kagome sah ihn etwas verwirrt an, bis ihr Inu Yasha in den Sinn kam und sie sich abrupt umdrehte. "Na - natürlich, das ist Inu Yasha..., ein guter Freund von mir..." Sie brachte es nicht übers Herz ihm in die Augen zu sehen. Chris musterte den Hanyou vor ihm eingehend, wobei ihm seine Hundeohren nicht entgingen. "Ist... bei euch so etwas wie Fasching?" Kagome nickte schnell. "So etwas in der Art, so eine alte Tradition in Japan, die, auch wenn sie total unsinnig ist, jeder hier noch veranstaltet, hehe..." Redete sich Kagome aus. So langsam kam sie ins Schwitzen. "Freut mich." Chris lächelte Inu Yasha freundlich an, was von ihm selber aber nicht erwidert wurde. Nun griff auch Kagomes Mutter in das Geschehnis ein. "Setzt euch doch alle. Ich hab Tee gekocht." Die junge sah ihre Mutter dankend an. "Ein starker Kaffe wäre mir jetzt lieber!" Meinte Kagome seufzend.
"Also Chris, was wolltest du mit mir besprechen?" Kagome und ihr zukünftiger Gatte hatten sich nach ein paar Minuten von den anderen abgesondert. Chris sah seine Verlobte mit strahlenden Augen an. "Nun ja, ich hab mir gedacht, dass wir die Hochzeit doch schon auf diesen Samstag (es ist Donnerstag) verschieben könnten. Das wäre perfekt! Dein Brautkleid hast du ja schon und die Hochzeit selbst könnten wir hier im deinem Elternhaus feiern, na, wie klingt das?" Er sah sie vielversprechend an. Inu Yashas Ohren zuckten. Sie wollten schon in zwei Tagen heiraten? Seine Miene wurde immer trüber. "Schon so früh, aber ich dachte wir-" Versuchte Kagome zu widersprechen, doch da fiel ihr Chris auch schon ins Wort. "Je früher desto besser. Ich kann es gar nicht mehr erwarten, dass wir Mann und Frau werden!" Kagome senkte den Kopf. "Na schön..." Schließlich gab sie dann doch nach. Chris nahm sie glücklich in den Arm und küsste sie abermals. Kagome verzog ihr Gesicht. Irgendwie mochte sie es nicht, wenn er sie küsste...
Er hat Stil, ist delikat,
Bedient sich Gesten so zart.
Das leichte Leben dieser Welt, ist seiner Art.
Er ist so sehr auch das,
Was er nicht zu sein vermag.
Doch die Frauen wissen nicht von diesen Dingen,
Wenn er spricht.
Sie sieht mich einfach nicht.
Chris blickte auf seine Armbanduhr. "Ich muss leider los, mein Flug geht in knapp einer Stunde." Kagome lächelte. "Dann lass dich nicht aufhalten." Er umarmte sie ein letztes Mal. "Ich vermisse dich jetzt schon." Er warf noch einen Abschiedsgruß in die Küche, bevor er aus der Tür verschwand und man das Starten eines Autos vernehmen konnte. Wahrscheinlich hatte er sich vorhin bereits ein Taxi bestellt. Kagome trottete ins Bad und besorgte sich alles, was sie noch benötigte. "Inu Yasha, wegen der Splittersuche..." Begann sie, als sie sich wieder in der Küche befand. "Ich weiß schon!!" Er richtete sich auf. "Ich hab's schon gehört..." Mit gesenktem Haupt ging er an Kagome vorbei. "Ich geh dann mal wieder, Mama, Chris hat mir schon alles erzählt..." Da war sie auch schon aus der Küche und wenig später aus dem Haus verschwunden.
Sie musste ein Stück rennen, um wieder den Anschluss an Inu Yasha zu gewinnen. "Hey warte doch mal! Bist du jetzt sauer, weil ich doch nicht eine ganze Woche mit euch auf Splittersuche gehen kann?" Sie lief nun direkt neben ihm. "Keh, wieso sollte ich. Es ist schließlich deine Hochzeit." Das Wort ,Hochzeit' zog er extra länger, sodass es sich anhörte, als wäre es nichts weiter als irgendeine kitschige Veranstaltung, die zu nichts Nütze wäre. "Genau, es ist meine Hochzeit..." Sie beschleunigte ihren Schritt und ging nun einige cm weiter vor ihm. "...und du bist doch sauer..." Murmelte sie kaum vernehmlich. Inu Yasha blickte sie traurig an.
Man kann so vieles ändern,
Wenn man zu kämpfen bereit,
Ist aber nicht diese Ungerechtigkeit.
Endlich kamen sie am Brunnen an. Kagome nahm ihre Splitter vorsichtig in die Hand und betrachtete sie kurz. "Na los!" Ohne Vorwarnung stieß Inu Yasha sie in den Brunnen, wobei sie die Splitter, während sie bereits durch dieses blauen Schleier schwebte, der sie immer umgab, wenn sie durch die Zweiten reiste, schon umgeben hatte, aus der Hand fallen ließ. Nur ein paar Sekunden später, hatte sie sie jedoch wieder greifen können und umfasste die rosafarbenen Splitten stärker mit der Hand. Sie kniff die Augen zu, in der Hoffnung, dass nichts schief gegangen war...
Wenn sie vorbeigeht,
Dann scheint es wie ein Feuerwerk.
Vor einem Himmel ist es sie,
Die ich bemerk.
Ihre Königlichkeit ist nur ein König wert.
Und ich bin wenig königlich.
Sie sieht mich einfach nicht.
Sie sieht mich einfach nicht...
Einsamkeit
Endlich konnte sie wieder den Boden unter ihren Füßen spüren. Sie war angekommen, auch wenn sie sich nicht ganz sicher war wo sie angekommen war. Sie blickte unsicher zum Horizont. Kein Tempeldach. Sie befand sich also nicht mehr in der Gegenwart. Sie atmete aus. Wahrscheinlich hatte sich viel zu viele Gedanken gemacht. Was sollte auch schon schief gegangen sein? "Inu Yasha?! Das war nicht lustig, ich hätte beinahe die Splitter verloren!!" Sie griff währenddessen nach einer Ranke. "Inu Yasha?" Sie blickte abermals hinauf, doch sie bekam wieder keinen Laut von dem gerufenen Hanyou zu hören. "Inu Yasha...?" Fragte sie ängstlich. Irgendetwas stimmte hier nicht. "Komm schon hör auf, du machst mir Angst!!" Wimmerte sie leise. Sie hievte sich schnellstmöglich hoch, um sich nach dem Halbdämonen umsehen zu können. Sie runzelte die Stirn. Irgendwie hatte sich die Landschaft verändert. Die weite Graslichtung war viel kahler als normalerweise und die Bäume des Waldrandes waren noch ziemlich klein und spärlich. Was ging hier vor?
I swear
by the moon and the stars in the sky,
and I swear
like a shadow that's by your side
"Dahinten ist er langgelaufen, schnell!!" Es ertönten laute Stimmen von Waldesinneren her. Schon bald konnte Kagome ca. zwei Dutzend (ich denke, dass jeder weiß, dass ein Dutzend ungefähr 12 ,wie/was/wer auch immer' sind/ist) Dorfbewohner erkennen, mit brennenden Fackeln, Mistgabeln und Keulen, man sollte meinen sie verfolgten ein schreckliches Monster! Die Männer rannten auf sie zu. "Hast du einen Dämonen hier vorbei rennen sehen?!" Keuchte einer der Dorfbewohner. Kagome schüttelte leicht verwirrt den Kopf. Der Mann nickte ihr dankend zu, bevor er und die anderen sich wieder auf den Weg machten. Sie runzelte erneut die Stirn. Seit wann waren die aus dem Mittelalter denn so primitiv? Sie zuckte kurz mit den Schultern. Dann sah sie sich einmal um. Eine riesige Baumkrone erhob sich nur einige Meter von ihr entfernt. "Goshinboku..." Flüsterte sie leise und machte sich auf den Weg. Wenn sie Inu Yasha nicht dort erwischen konnte, war er sicher in Kaedes Dorf...
"Wo bleibt sie denn so lange?!" Ein gereizter Hanyou blickte über den Rand des Brunnen. "Sie müsste doch vor mir hier gewesen sein, aber ich kann sie trotzdem nicht riechen..." Was hatte das zu bedeuten? Augenverdrehend sprang er in den Brunnen hinein. Wahrscheinlich war sie nur noch einmal schnell in ihre Zeit gegangen, um sich irgendeinen Weiberkram zu besorgen, so waren Frauen nun mal... Seine kurze Überlegung endete, als er sich wieder im Higurashi Tempel befand. Er schnüffelte kurz in der Luft. Seine Ohren zuckten leicht nervös. "Was...?" Sogar hier konnte er ihren Geruch nicht wahrnehmen. Was war geschehen? Wo war sie denn nur?!
I see the questions in your eyes,
I know what's weighing on your mind,
you can be sure I know my part.
'Cause I'll stand beside you through the years,
you'll only cry those happy tears,
and I know I'll make mistakes
I'll never break your heart.
"Inu Yashaaa?" Sie blickte den Goshinboku hinauf. Sie konnte eindeutig seinen roten Suikan durch das Blättergestrüpp erkennen. "Inu Yasha!! Mach endlich, dass du da runter kommst!! Das mit der Splittersuche, lässt sich doch bestimmt noch anders regeln." Sie konnte ein leichtes Wimmern von der Krone vernehmen. Was sie dazu veranlasste, stutzig zu werden. Das klang nicht nach Inu Yasha. Und schon wieder wäre die Bannkette, die sie ihm ja leider abgenommen hatte, nützlich gewesen... "In - Inu Yasha?" Sie bemühte sich sehr normal zu klingen, auch wenn die ganze Situation ihr ein wenig Angst machte. "Lass mich, wer bist du überhaupt?!" Ertönte es dann endlich von Oberhalb. Kagome schreckte zurück. Das war nicht Inu Yashas Stimme, diese hier klang kindlicher, viel kindlicher! "Komm runter!" Sie wusste selbst nicht so recht, wieso sie ihm, ihr, es, wie auch immer, unbedingt gegenüber stehen wollte, doch in der Stimme des Fremden, lag doch etwas, was Kagome mehr als bekannt vorkam.
And I swear
by the moon and the stars in the sky,
I'll be there,
I swear,
like a shadow that's by your side,
I'll be there.
For better or worse,
till death do us apart
I'll love you with every beat of my heart.
And I swear, ooh.
Ein Rascheln fuhr das Blätterlaub. "Weshalb sollte ich...!?" Es würde wohl ziemlich schwierig werden den Kleinen, wie Kagome festgestellt hatte, von dort oben herunter zu locken. Sie konnte den roten Suikan leuchten sehen und lange weiße Harre, die sich im Wind verwirbelten. Sie kniff die Augen zusammen, um eventuell etwas besser erkennen zu können. Goldene Augen blitzten sie gefährlich an. "Inu Yasha...!" Keuchte sie geschockt. "Lass mich in Ruhe, ich hasse euch Menschen!!" Brüllte er ein weiteres Mal von Oben herunter. "Da ist er ja!!" Kagome blickte nach rechts. Schon wieder kam diese Meute von Dorfmännern ihr entgegengerammelt. Der Kleine auf dem Baum, sprang schnellstens ein bis zwei Äste in die Höhe. "Das ist nur dieses Mädchen von vorhin." Stellte einer von ihnen fest. "Frau! Wenn ich bitten darf!" Entgegnete Kagome ihnen wütend. War es im Mittelalter denn üblich Frauen als Mädchen und Gören zu bezeichnen, sicher nicht! "Hier stimmt etwas nicht..."
I'll give you everything I can,
I'll build your dreams with these two hands,
we'll hang some memories on the wall.
And when just the two of us are there,
you won't have to ask if I still care,
'cause as the time turns the page
my love won't age at all.
Ein weiterer Dorfbewohner trat nach vorne und musterte Kagome ganz genau. "Vielleicht ist sie auch einer dieser dreckigen Halbdämonen und hat sich mit ihm verbündet." Kagome ließ sich jedoch nicht einschüchtern. "Erstens: Ich bin, soweit ich weiß, ein ganz normaler Mensch! Zweitens: Ich weiß nicht mal, nach wem ihr sucht, außer dass es ein Halbdämon sein soll. Drittens: Was hat er, es, wie auch immer, euch denn getan?!" Die Dorfbewohner blickten sich ein paar mal gegenseitig ratlos an. "Nun ja... er ist eben ein Halbdämon!!" Gab ihr ein Mann zur Antwort. Kagome riss entsetzt sie Augen auf. "Das geht doch nicht!! Ihr könnt ein Wesen doch nicht danach beurteilen ,Was' es ist!! Und soweit ich das mitbekommen habe, hat er euch nichts getan!!!" Brüllte sie ihnen entgegen. Diese Dorfbewohner machten sie ja so wütend. Das konnte man doch nicht einfach machen!!
"Was weiß eine dumme Frau denn schon?!" Die ganze Vaguage fing lauthals an zu lachen. Kagome ballte zornig die Hand zur Faust. "Wie bitte..." Brachte sie zähneknirschend hervor, bevor sie einem der Dorfbewohner ihre Faust ins Gesicht (am liebsten hätte ich ja Fr**se geschrieben, aber so vulgär bin ich ja nicht^^ [denkste]) stieß. "Arg..." Er hielt sich schmerzkrümmend sein Gesicht. "Am besten ihr verschwindet, wenn ich wütend bin, werde ich sehr ungemütlich!!!" Die Dorfbewohner schreckten zurück. Ein riesige dunkle Aura umgab Kagome. "Wie sie wünschen..." "Wir wollten sowieso gerade gehen, hehe." "Das ist doch kein Problem!" So schummelten sich die Männer an der mehr als wütenden, jungen Frau vorbei.
And I swear
by the moon and the stars in the sky,
I'll be there,
I swear,
like a shadow that's by your side,
I'll be there.
For better or worse,
till death do us apart
I'll love you with every beat of my heart.
And I swear, ooh.
Sie atmete tief aus. Da fiel ihr der kleine Junge oben auf dem Baum wieder ein. "Hey, komm schon, ich tu dir doch nichts." Kagome sprach so sanft, sie es nur konnte und anscheinend half es, denn prompt landete der Gerufene auch schon vor ihr. "Keh, als ob ich Angst vor einer Menschenfrau hätte..." Meinte der Kleine vor ihr, zog sich aber, doch etwas eingeschüchtert, ein wenig zurück. Kagome blieb das Wort im Halse stecken. Inu Yasha stand mit Leib und Seele vor ihr. Nur eben, dass er noch ein Kind war. "Inu Yasha!" Sie fiel dem Kleinen glücklich in die Arme. "H - hey, lass das gefälligst!!" Der kleine Inu Yasha schob sie widerwillig von sich. Kagome schenkte ihm einsanftes Lächeln. "Tut mir leid."
"Da sind sie!! Ich wusste doch, dass sie mit ihm verbündet ist!!" Geschockt blickte Kagome nach rechts, die Dorfbewohner waren zurück. "Diesmal werden dir deine komischen Kampfarten nicht helfen, Weib!!" Einer der Dorfbewohner zeigte mit einer großen Fackel auf sie. Sie erstarrte. Die Erinnerungen an den Tag, an dem sie beinahe verbrannt worden wäre, kamen wieder hoch. Sie ohrfeigte sich innerlich. "Los komm..." Flüsterte sie dem kleinen Hanyou unauffällig ins Ohr und nahm ihn an der Hand. "Ah, ein Drache!!" Sie zeigte entsetzt zum Himmel. Erschrocken wandten sich die Dorfbewohner alle samt um. "Häh, da ist doch aber gar kein... Arg!!!" Wütend drehte sich der Mann um und wie erwartet, waren dieses Mädchen und der Hanyou bereits abgehauen. "Sucht sie!!" Befahl er den anderen, bevor er selber lossprintete.
And I swear
by the moon and the stars in the sky,
I'll be there,
I swear,
like a shadow that's by your side,
I'll be there.
For better or worse,
till death do us apart
I'll love you with every single beat of my heart.
And I swear, ooh.
"Hier sind wir sicher, denke ich..." Kagome blickte durch den großen Eingang der Höhle, in der sie sich versteckt hatten. "Ich bezweifle, dass die uns bis hier her gefolgt sind." Sie drehte sich um, überraschte davon, dass Inu Yasha noch immer kein Wort gesprochen hatte. Er saß betrübt und zusammengekauert in einer dunklen Ecke. Kagome blickte ihn mitleidig an. Inu Yasha hatte noch nie viel von seiner Kindheit erzählt, doch nun hatte sie es mit eigenen Augen sehen können. Wie grausam konnten Menschen denn sein? Und sie hatte immer gedacht, dass Dämonen die unberechenbareren von beiden Rassen waren, doch anscheinend hatten die Menschen auch nicht unbedingt viel für einen guten Ruf getan. Stumm nahm sie neben ihm platz. "Wieso machst du das alles?" Flüsterte der Kleine neben ihr leise. "Was?" Fragte sie verwundert nach. "Dass du bei mir bist." Kagomes Herz setzte kurz aus. Seine ängstliche Stimme, sein zögerliches Sein, seine Zurückhaltung und allein dieser Satz, machten sie unglaublich traurig. Wie konnte man ein Kind nur so behandeln...
Sachte nahm sie ihn ein weiteres Mal in den Arm und strich ihm fürsorglich über den Rücken. "Weil du auch immer bei mir warst..." Murmelte sie. Die Ohren des kleinen Inu Yashas zuckten. Was meinte sie damit? Er konnte es sich nicht erklären, doch ihre Umarmung hatte etwas bekanntes in sich, es erinnerte ihn an... an seine Mutter. "Es ist nicht fair, wie sie dich behandeln!" Sie spürte, wie sich der Kleine an sie klammerte. "Warum machen sie das? Ich hab ihnen doch gar nichts getan..." Salzige Tropfen benetzten ihre Kleidung. Sie verstärkte ihre Umarmung etwas. "Ich weiß es nicht, sie... setzten dich gleich mit Dämonen... denken wahrscheinlich du seiest genauso brutal, auch wenn du es nicht bist..." Versuchte sie den kleinen Hanyou zu beruhigen. Und nun kamen auch Kagome langsam die Tränen. Zum dritten Mal begann der Hanyou in ihren Armen etwas zu flüstern. "Ich will meine Mama zurück..."
I swear, oh, oh, oh, oh...
I swear.
Kiss in the moonlight
Ein greller Sonnenstrahl fiel ihr direkt ins Gesicht. Blinzelnd öffnete sie die verschlafenen Augen. Im Arm hielt sich immer noch den kleinen Jungen. Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. "Hey..." Sie ruckelte vorsichtig an seiner Schulter. Der Kleine gähnte einmal kräftig, bevor er schließlich auch die Augen öffnete. "Na, gut geschlafen?" Fragte sie ihn grinsend. Er nickte schwach. Kagomes Lächeln verschwand prompt, als sie sich etwas besinnte. "Inu Yasha, ich muss leider wieder nach Hause gehen." Versuchte sie ihm so schonend wie möglich zu vermitteln. Die Augen des jungen Hanyous wurden trübe und er klammerte sie fester an Kagome. "Nein, ich will nicht wieder allein sein..." Seine Lippe begann leicht zu zittern. "Es tut mir leid, aber ich kann nicht hier bleiben..." Sie fasste sich kurz in die Jackentasche.
When you call on me
When l hear you breathe
l get wings to fly
l feel that l'm alive
Sie nahm die Hand des Kleinen, legte etwas darin und schloss sie wieder. Verwundert blickte er auf das Utensil. "Die Kette möchte ich dir schenken." Sagte ihm Kagome. Es war die Bannkette, die früher schon um Inu Yashas Hals gehangen hatte. "Danke..." Brachte der Hanyou zögerlich hervor. Dann griff auch er in die Tasche seinen Suikans. "Da!" Er streckte Kagome seine Hand aus. Ein kleiner Ring aus einen Blumenstängel lag auf seiner Handfläche. "Ich danke dir!" Sie nahm ihn ein weiteres Mal in den Arm, bevor sie sich widerwillig aufrichtete. "Ich muss jetzt gehen." Der kleine Inu Yasha wand betrübt den Kopf ab. "Und vergiss niemals..." Sie nahm sanft seine Hände in ihre. "...du bist jemand und lass dir nicht von dieses dummen Dorfbewohnern sagen, dass du nichts wert wärst! Ich hab dich lieb, vergiss mich nichts, ja?" Sie umarmte ihn ein aller letztes Mal. "Wiedersehen."
When you look at me
l can touch the sky
l know that l'm alive
Traurig sah er ihr hinterher. Außer seiner Mutter, war sie die Einzige gewesen, die ihn jemals verstanden hatte, die ihn so akzeptiert hatte wie er war. Er hang die Kett um seinen Hals, ließ sie jedoch nicht los. Er umfasste sie mit aller Kraft, die er aufzubringen hatte. Oh nein, niemals, niemals würde er sie vergessen. So lange er lebte würde er dieses Lächeln, dieses Verständnis ihm gegenüber, oder die Art wie sie ihn umarmte, je vergessen können...
When you bless The day
l just drift away
All my worries die
l'm glad that l'm alive
Mit einem letzten Seufzer sprang sie über den Rand des Brunnens. Sie blickte nach oben. Ein Dach, sie war in ihrer Zeit, das hoffte sie zumindest. Schwerfällig hievte sie sich an einer Ranke hoch und trat durch die Tempeltür. Etwas Ängstlich spähte sie heraus. Sie studierte ihre Umgebung eingehend und atmete tief aus, als sie feststellte, wieder zu Hause zu sein. Sie schlug sich mit der Hand an die Stirn. Sie hatte doch glatt ihren Rucksack in der Kriegerischen Epoche vergessen. (Bei Chibi-Inu) Doch die Tatsache, dass er Inu Yasha-chan eventuell nützlich sein könnte, brachte sie zum lächeln. Schnell begab sie sich ins Haus und packte alle Sachen, die sie vergessen hatte, neu zusammen. "Oh nein, sie wird noch ihr blaues Wunder erleben, wenn ich sie erwische, wird sie sich wünschen niemals geboren zu sein." Kagome erstarrte und ließ unbewusst eine Tasse auf den Boden fallen. Sie zerschellte in 1000 Stücke.
You've set my heart on fire
Filled me with love
Made me a woman on
Clouds above
~Ding Dong~ Sie lief langsamen Schrittes durch den Flur und öffnete angsterfüllt die Haustür. "Ach, da sind wir ja!!" Ein groß gewachsener Mann stand an der Tür. Kagome bekam vor Schreck keine Luft mehr. "V - Vater..." Stammelte sie und taumelte einige Schritte rückwärts ins Haus zurück. Ihr Vater kam ihr schnell Schrittes entgegen. In seinen Augen funkelte purer Zorn. ~Wemm~ Er verpasste Kagome eine kräftige Ohrfeigen und sie fiel rückwärts zu Boden, schliff sogar einige Meter darauf. Mit zittriger Hand fuhr sie sich an die schmerzende Wange. Sie fühlte sich an, als hätte er ihr jegliche Knochen zertrümmert. "Steh auf! STEH AUF!!" Er zerrte sie grob auf die Beine und schlug sie ein weiteres Mal ins Gesicht. Die Frau hinter ihm hielt ihm an Arm zurück. "Lass das..." Bat sie ihn ängstlich. Er stieß sie weg. Kagome kauerte benommen am Boden.
l couldn't get Much higher
My spirit takes flight
'Cause l am alive
"Wie kannst du es wagen einfach so abzuhauen!?!" Er nahm mit dem Bein Schwung und trat sie mit voller Wucht in den Magen. "Ah!!" Kagome schrie auf. "Ja, schrei!! Aber das wird dir nicht helfen!!!" Er rammte ihr ein weiteres Mal seinen Fuß in den Bauch. Tränen rannen dem Mädchen über die Wangen. Doch sie mobilisierte ihre letzten Kräfte und richtete sich auf. "Du kannst mir nichts mehr befehlen, ich..." Sie wischte sich das Blut von der Lippe. "... ich habe das Medizinstudium mit 1,0 bestanden!! Es war abgemacht, dass ich gehen kann, sobald ich mit den Studieren fertig bin!!" Brüllte sie ihn an. "Wie kannst du es wagen mich anzuschreien!!?!!" Er wollte ihr gerade eine weitere Ohrfeige verpassen, was jedoch scheiterte, Kagome hatte im letzten Moment noch ausweichen können.
When you call on me
When l hear you breathe
l get wings to fly
l feel that l'm alive
So schnell sie konnte, lief sie an ihm vorbei und direkt die Tür hindurch. Einige Male stolperte sie, doch zum Glück fiel sie niemals hin. Schluchzend kam sie im Tempel an und sprang über den Rand des Brunnens. Im Mittelalter angekommen, fiel sie so gleich auf die Knie. Die Tränen kamen einfach nicht ins Stoppen. "Kagome!" Ertönte es plötzlich von Oberhalb. Mit tränenverschmiertem Gesicht wand sie den Kopf in Richtung Stimme. Es war Inu Yasha. Er weitete die Augen vor Entsetzen. "Was ist passiert?!" Er sprang zu ihr herunter. "Inu Yasha..." Mit einem lauten Schluchzer, klammerte sie sich an seinen Suikan. Die vielen Tränen benetzten den roten Stoff recht schnell und färbten ihn dunkel. Zaghaft legte der Halbdämon seine Arme um ihren schlanken Körper. Kagome zuckte zusammen. Sie biss die Zähne fest aufeinander und fasste sich an ihre Bauchwunde. "Was..." Inu Yasha viel der große blaue Fleck an Kagomes geschwollener Wange auf.
When you reach for me
Raising spirits high God knows that
That l'll be the one Standing by
Through good and through
"Sag mir endlich, was passiert ist!?!" Er schüttelte sie leicht durch. "Mein Vater..." Murmelte sie leise und blickte zu Boden. Sie ballte wütend die Hände zu Fäusten. "Ich musste alle Hausarbeiten verrichten, obwohl ich doch so dringend lernen musste... ich hab mit dem Kampfsport angefangen, doch ich konnte es bei ihm nicht anwenden... ich hatte solche Angst..." Ihre Stimme klang abgehackt und monoton. Sie hob den Kopf und blickte ihm direkt in die Augen. Die Tränen traten wieder stärker aus ihren Augenlidern hervor. "Er hat mich jeden Tag geschlagen!!!! Jede Nacht, jeden Morgen, immer!!!" Ohne groß zu überlegen, schloss Inu Yasha Kagome ein weiteres Mal fest in seine Arme. "Ich konnte nicht mehr, ich wollte nicht mehr, am liebsten wäre ich gestorben..." Heulte sie. Es war, als hätte sich ein spitzes Messer durch sein Herz gebohrt. "Lass mich nicht los... bitte halt mich fest, lass mich... nicht los..." Röchelte sie leise. "Ich werde dich nicht verlassen, niemals..." Er verstärkte seine Umarmung.
Trying times
And it's only begun
I can't wait for the
Rest of my life
Nun saßen sie zusammen am brennenden Lagerfeuer. "Also verlässt du uns schon Morgen?!" Wiederholte Shippou. Kagome hatte Inu Yasha strikt verboten ihren Freunden von ihrem Tränenausbruch oder ihrem Vater zu erzählen. Und wegen der letzten Nacht, die sie nicht aufzufinden war, hatte sie ihm erzählt, sie sei die ganze Zeit Zuhause gewesen, und auch wenn das Inu Yasha stutzig machte, er hatte sie ja schließlich eindeutig nicht gerochen, nahm er es so hin und bohrte nicht länger nach, sie hatte ja einen mehr als schweren Tag gehabt. "Ja, so ist es." Seufzte Kagome. "Ist dein Bräutigam wenigstens nett?" Fragte nun Miroku. Und blickte dabei Inu Yasha an. "Was?!" Keifte er den verheirateten Mönch an. "Du hast ihn ja schließlich kennen gelernt." Er nahm einen Schluck von seinem Tee. Sango seufzte nun auch. Sie vermisste jetzt schon ihre Kleine, die sie bei Kaede hatte zurücklassen müssen. Es wäre für sie wohl zu gefährlich geworden.
When you call on me
When you reach for me
l get wings to fly l feel that
When you bless the day
"Was heißt kennen gelernt?! Wenn das bedeutet ein Wort gewechselt zu haben... keh..." Er widmete sich wieder seinen Ramen. Kagome musste schmunzeln. Sie hatte heute wirklich einen üblen Tag gehabt, doch irgendwie munterte Inu Yasha sie, wenn auch unbewusst, immer in solchen Situationen auf. "Am besten wir legen uns jetzt schlafen, es ist spät." Miroku erhob sich und lehnte sich an einen Baum. Seine Frau folgte ihm. Shippou legte sich auf den Boden, während sich Inu Yasha ebenfalls an einen anderen Stamm lehnte. Kagome jedoch blieb wach. Sie beobachtete den Hanyou ihr gegenüber. Sie erhob sich leise und ging direkt vor ihm in die Hocke. Sie schloss die Augen gab dem schlafenden Hanyou einen sanften Kuss. Unwirklich fuhr sie sich mit dem Finger über ihre Lippen und ein Lächeln bildete sich auf ihrem hübschen Gesicht. Sie begab sich still wieder an ihren alten Platz und kroch sogleich in ihren Schlafsack herein.
Zwei goldene Augen beobachteten sie dabei. Der Hanyou runzelte die Stirn und fuhr sich dann ebenfalls über die Lippen. Wieso hatte Kagome ihn geküsst...?
l just drift away
All my worries die
l know that l'm alive
I get Wings to fly
God knows that l'm alive
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(Lied: Celine Dion - I'm alive!!) Ach ja, einige werden sich sicher wundern, dass sich Inu Yasha später nicht (mehr) an Kagome erinnern kann, aber ich hatte mir das so gedacht, dass sich ihre Anwesendheit in der Vergangenheit (bei Chibi-Inu) nicht auf Inu Yashas zukünftiges Ich auswirkt. Ich hoffe somit sind einige Fragen, die sich vielleicht einige von euch gestellt haben, geklärt. Bin natürlich trotzdem für Fragen offen^^ HEGDL eure Aikyoo-chan *knuddelzknutsch*
My Soul
Ein lautes, schrilles Geräusch dröhnte ihr in den Ohren. Instinktiv griff sie auf ihre Kommode und stellte das nervende Utensil darauf aus. "Man, wer hat denn den Wecker gestellt?!" Brüllte sie wütend, als sie plötzlich merkte, was genau sie da eben gesagt hatte. Irritiert tastete sie ihren Lageplatz ab. Weich..., Kissen, Decke, hochgelegen... Sie riss abrupt die Augen auf. Das war ihr altes Zimmer, es war eindeutig ihr Zimmer!! Wieso war sie denn nicht mehr im Mittelalter?! Da hörte sie auch schon, wie langsam die Türklinke heruntergedrückt wurde und ihre Mutter ins Zimmer trat. "Kagome, endlich bist du wach." Sie schenkte ihr ein leichtes Lächeln, bevor sie das Fenster öffnete. "Wie - wie bin ich hier her gekommen, Mama?!" Fragte die junge Frau verwirrt. "Inu Yasha hat dich heute früh hergetragen."
I remember all my life
Raining down as cold as ice
A shadow of a man
A face through a window
Crying in the night
The night goes into
Kagome blickte ihre Mutter schockiert an. Schnell griff sie sich an ihren Hals. Die Kette mit den Juwelensplittern war verschwunden! ,Dieser Vollidiot!!!' Beschimpfte sie ihn in Gedanken. Warum nur hatte er das getan... jetzt hatte sie sich nicht einmal richtig von allen verabschieden können... sie schlug wütend mit der Faust auf ihr Bett. "Du solltest dich beeilen, Schatz. Es ist schon Mittag, die Gäste treffen um fünf Uhr ein, d.h also, dass du dich nach dem Frühstück langsam ans Umziehen machen musst." Mahnte sie ihre Tochter. Kagomes Blick senkte sich. In ein paar Stunden würde sie verheiratet sein... "Dein Bräutigam kommt ca. um drei an, er sitz wahrscheinlich schon im Flugzeug ." Berichtete ihre Mutter weiter. "Die Hochzeit selbst findet dann so um halb sechs statt, wenn alles glatt geht." Sie setzte sich auf Kagomes Bettkante. "Ich freue mich ja so für dich." Sie nahm ihre Tochter herzlich in den Arm. Kagome traten Tränen in die Augen. Sie hatte Zweifel. Und was für welche! Doch ihre Mutter hatte die letzten zehn Jahre sicher schwer gelitten, wie konnte sie sie da jetzt enttäuschen...? Und trotz ihrer Bedenken schenkte sie der Frau in ihren Armen ein Nicken.
"...dann geh dich wenigstens noch einmal richtig bei ihr verabschieden, wenn du es uns schon vergönnt hast!" Drängte Miroku den Hanyou ein weiteres Mal. "Keh, was hätte sie denn davon?" Keifte er genervt. "Dann geh wegen uns, verabschiede du dich im Namen von uns allen bei ihr!" Warf Sango streng ein. Inu Yasha wand den Blick ab. Nein, das konnte er nicht, er konnte ihr nicht noch einmal unter die Augen treten... "Und du wirst doch gehen, und wenn wir dich zum Brunnen schleifen müssen!!!" Brüllte Shippou ihn wütend an. Der Hanyou verdrehte die Augen. Sie würden ja doch nicht aufgeben, dann musste er halt über seinen Schatten springen. "Ist ja gut, ich geh ja schon..." Und schon sprang er auf den nächsten Baum und war in zwei Sekunden aus den Augen der anderen verschwunden. Sango schüttelte verständnislos den Kopf. "Er sollte es ihr sagen!" Meinte sie bestimmt und schnallte ihr Hiraikotsu auf ihren Rücken. Miroku nickte. "Vielleicht kommt er ja noch zur Vernunft..." Seufzte der Mönch laut und stemmte sich ebenfalls auf die Beine.
Morning, just another day
Happy people pass my way
Looking in their eyes
I see a memory
I never realized
How happy you made me, oh Mandy
"Du siehst wundervoll aus, Kagome!" Staunte ihre Mutter. Das Kleid war wirklich sehr schön und es passte ihr wie angegossen und doch fühlte sich Kagome darin irgendwie nicht wohl... "Du wirst bestimmt die schönste Braut der Welt!" Und wieder schenkte ihre Mutter ihr dieses warme Lächeln. "Aber auch die glücklichste...?" Flüsterte Kagome leise. Frau Higurashi hob eine Augenbraue. "Wie meinst du das, Schatz?" Kagome drehte sich langsam vom Spiegel weg und fiel ihrer Mutter in den Arm. Schon wieder flossen ihr die Tränen übers Gesicht. "Mama, was soll ich machen... was soll ich machen... ich weiß einfach nicht mehr, was ich will..." Schluchzte sie herzzereisend. Ihre Mutter strich ihr sachte über den Rücken. "Kagome, es ist normal, dass man an so einem Tag nervös ist, aber..." Begann sie, doch Kagome unterbrach sie rasch. "Nein! Nein Mama, das ist es nicht, ich... ich denke, ich bin in einen anderen verliebt... nicht in Chris, aber was wenn... ich bin so verwirrt..."
Sie hob ihr tränenverschmiertes Gesicht. Frau Higurashi schenkte ihr einen verständnisvollen Blick. "Kagome ich... kann dir nicht mehr sagen, als dass du deinem Herzen vertrauen sollst, dann triffst du immer die richtige Wahl!" Kagome nickte und wischte sich sogleich die Tränen aus dem Gesicht. "Danke Mama, lässt du mich bitte ein paar Minuten alleine?" Ihre Mutter nickte, gab ihr schnell noch einen Kuss auf die Stirn und verschwand dann aus den Tür.
Well you came and you gave without taking
But I sent you away, oh Mandy
Will you kissed me and stopped me from shaking
And I need you today, oh Mandy
"Kanna..." Schallte der Name dumpf in der großen Halle wieder. "Ja, Meister?" Antwortete eine kindliche Stimme auf das Rufen. Ein menschenähnlicher Schatten bäumte sich an der Wand auf. "Das ist meine neue Erschaffung..." Ein großer, stämmiger Dämon trat aus der Dunkelheit hervor. "Das ist Kosabuja. (Dummer Name, aber mir ist kein anderer eingefallen, hehe...) Er ist nicht besonders stark, dafür aber sehr schnell..." Röchelte die tiefe Stimme erneut. "Er wird mit deinem Seelenspiegel verschmelzen." Berichtete die Stimme weiter. Und schon erhob sich Kannas Spiegel in die Lüfte, flog auf den Dämon zu und drang in seinen Körper ein. Der Dämon zuckte kurz zusammen und nach kaum einer Sekunde, wuchs er um eine beträchtliche Größe an und auch seine Stärke schien zuzunehmen. "Das heißt, ich benötige dich nun nicht mehr Kanna." Die zwielichtige Gestalt hob den Arm und machte eine schnelle Handbewegung in Richtung des weißhaarigen Mädchens, gleich darauf fiel sie lautlos zu Boden und blieb dort regungslos liegen. Er erhob sich. Und nun konnte man das grausige Gesicht erkennen. "Ich werde mich auf den Weg machen, Meister Naraku." Naraku nickte. "Ich werde der kleinen Gruppe auch einen Besuch abstatten, es wäre ja zu schade, wenn ich dieses Spektakel nicht mit eigenen Augen genießen könnte." Ein stumpfes Lachen ergrollte im Saal...
I'm standing on the edge of time
Walked away when love was mine
Caught up in a world of uphill climbing
The tears are in my eyes
And nothing is rhyming, oh Mandy
Währenddessen war auch Inu Yasha in der zukünftigen Zeit angekommen. Er verzog das Gesicht, als ihm ein bestimmter Geruch in die Nase fiel. Chris... Er sprang aus dem Brunnen und schritt durch den Tempeleingang, als ihm Kagomes Verlobter auch schon fast in die Seite rannte. "Oh hallo, bist du auch zur Hochzeit eingeladen?" Fragte er den Hanyou, während er ihn ein weiteres Mal musterte und sich seine Fliege zu recht zupfte. Der Halbdämon knurrte innerlich. "Hör zu..." Er trat einen Schritt an ihn heran. "Wenn du ihr wehtust, dann werde ich dich eigenhändig umbringen!" Nuschelte er leise, sodass es nur der junge Mann vor ihm hören konnte. Der starrte ihn entgeistert an. "Du bist verliebt in sie...!" Stellte er schnaubend fest. "Aber Kagome ist meine Verlobte!! Sie liebt mich!! Also misch dich nicht mehr in unser Leben ein, klar!!" Brüllte er den Hanyou an. Inu Yasha riss kurz die Augen weit auf. Und kaum eine Sekunde später, hatte er sich bereits wieder abgewandt, um in den Knochenfressenden Brunnen zu springen.
Well you came and you gave without taking
But I sent you away, oh Mandy
Will you kissed me and stopped me from shaking
And I need you today, oh Mandy
Chris warf noch einen verachtenden Blick zum Tempel, bevor er sich wieder auf den Weg zum Higurashi-Gelände machte. Wie konnte es dieser Kerl wagen ihm so etwas an den Kopf zu werfen?! Er würde Kagome heiraten, natürlich würde er ihr niemals wehtun, das konnte er nicht, er liebte sie!! Mit einem künstlichem Lächeln auf dem Gesicht riss er die Tür zum Haus der Familie auf. Frau Higurashi empfing ihn auch sogleich.
Langsam trafen auch alle Gäste ein und versammelten sich auf dem ganzen Gelände. Chris begab sich unter den Bogen, welcher mit weißen Rosen umringt worden war, und konnte den Blick nicht von der Tür abwenden, aus der in wenigen Minuten seine Braut treten würde. Die letzten Stunden hatte er ziemlich gelitten, denn es war nun mal Brauch, die Braut nicht vor der Zeremonie zu sehen. Doch anstatt seiner geliebten Kagome kam ihm das kleine Blumenmädchen entgegengerannt....
Yesterday's a dream
Now I face the morning
Crying on the breeze
The pain is calling, oh Mandy
"Du hast dich wieder nicht verabschiedet?!" Fragte Shippou unglaubwürdig nach. Der Hanyou warf ihm einen warnenden Blick zu. "Inu Yasha, du bist ein elender Feigling!" Mischte sich Miroku in dieses Blickduell ein. "Du hast sie wohl nicht mehr!?!" Brüllte er zurück. "Ach komm schon, wir wissen doch alle, was du für Kagome empfindest!" Warf Sango ein. ~Du bist verliebt in sie!!~ Er erinnerte sich an die Worte, die ihm dieser Chris an den Kopf geworfen hatte. Ungläubig schüttelte er den Kopf. "Ich empfinde gar nichts für sie, klar!!?!!" Schrie er die drei an. Doch er wusste, dass er sich damit selbst belog. Er empfand sehr viel für Kagome, doch sie war wahrscheinlich schon längst verheiratet. In ein paar Jahren würde sie Kinder haben, eine eigene Familie, sie würde ihn wahrscheinlich sehr schnell vergessen haben...
Well you came and you gave without taking
But I sent you away, oh Mandy
Will you kissed me and stopped me from shaking
And I need you today, oh Mandy
Als ihm plötzlich ein widerwärtiger Geruch in die Nase stieg. Er drehte sich blitzschnell um. "Naraku, er ist hier in der Nähe, ich kann ihn riechen!!" Die anderen standen sogleich aufrecht vor ihm. "Dann los, wir haben keine Zeit zu verlieren!!" Drängte Sango und warf dabei einen kurzen Blick zu ihrem Mann. Er wusste genau, was sie in dem Moment wohl denken musste. Denn, wenn sie Naraku nicht schnellst möglich in die Finger bekommen könnten, würde das bald das Ende für ihren Geliebten bedeuten und auch langfristig für Ryoka, denn auch bei ihr bildeten sich Anzeichen für ein schwarzes Loch! Die anderen nickten, als sie jedoch von einer grollenden Stimme unterbrochen wurden.
"Keine Eile, wir können das Fest auch hier veranstalten." Ein mehr als großer Dämon blickte von einem hochgelegenen Ast auf sie herunter. Fast ohne, dass sie es richtig registrieren konnten, war er direkt vor Sango gelandet. Er öffnete sein riesiges Maul und sog die Luft ein. Sangos Augen weiteten sich und auch sie öffnete ihren Mund, aus dem ein blaues gasähnliches Etwas heraustrat und in sein Maul überging. "Sango!!!!" Schrie Miroku und öffnete schnell sein Kazaana, doch da kamen ihm auch schon Narakus Bienen in den Weg. Er schloss es schnell wieder und blickte geschockt auf seine, zu Boden fallende, Frau. "Wenn ich mich vorstellen darf, ich bin Kosabuja, der Seelenfresser!!"
Well you came and you gave without taking
But I sent you away, oh Mandy
Will you kissed me and stopped me from shaking
And I need you today, oh Mandy
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Lied: Westlife - Mandy (denkt euch einfach Kagos Namen dazu und dann passt das schon^^ *abwink*)
I love you, 'til the end of time!
Kosabuja sprang blitzschnell zur Seite und Miroku konnte nun endlich zu seiner Frau eilen. "Sango! Sango, wach auf!!" Brüllte er sie an und schüttelte sie kräftig an den Schultern. "Seelenfresser?!" Inu Yasha hatte sich an den Dämon gewandt. Miroku blickte auf. Das bedeute, er hatte vorhin ihre Seele in sich eingesaugt! "Du Mistvieh!!!" Schrie Miroku den Youkei an, bevor er auf ihn zustürmte. Doch ehe er bei ihm angekommen war, tippte ihn der Dämon belustigt von hinten auf die Schulter. Geschockt wandte sich der Mönch um. Es war unglaublich, wie schnell dieser Dämon war. "Zu langsam!" Meinte der Dämon spöttisch , bevor er ihn am Kragen hochhob, ein weiteres Mal seinen großen Schlund öffnete und er, wie bei Sango, die blaue, gasförmige Seele aus Mirokus Körper zog. "Miroku!!" Brüllten Shippou und Inu Yasha synchron, während der schlaffe Körper des Priesters zu Boden fiel.
"Chris-kun!!" Das Mädchen stemmte ihre Hände auf die Knie und verschnaufte eine Weile. "Was ist denn passiert? Wo bleibt Kagome?!" Fragte er das völlig fertige Mädchen. "Kagome hat mir dieses Zettel für dich gegeben." Sie reichte ihm ein zusammengefaltetes Blatt Papier. Kritisch nahm er es entgegen. "Wo bleibt denn diese Göre?!" Eine ältere Frau trat neben ihn. "Nenn sie nicht noch einmal so, Mutter!" Mahnte Chris seine Mutter und begann die erste Zeile von Kagomes Botschaft zu lesen.
Chris,
Es tut mir wahnsinnig leid, aber ich kann dich nicht heiraten! Ich habe vor 10 Jahren meine wahre Liebe kennen gelernt, er hat mir mein Herz gestohlen und besitzt es noch heute.
Ich hoffe du kannst mir verzeihen, aber ich muss meinem Herzen folgen, ich hätte dich nur unglücklich gemacht.
Kagome.
Sprachlos führte er sich ihre Worte noch einmal vor Augen. Sie hatte ihn tatsächlich verlassen... sie liebte einen anderen. Sachte presste er das Stück Papier an sein Herz. Solange sie glücklich war, wäre er es auch... "Das hat sie mir auch mitgegeben..." Meinte das Mädchen vor ihm schüchtern und legte ihm Kagomes Verlobungsring in die Hand.
When I think back on these times
and the dreams we left behind
I'll be glad
'coz I was blessed
to get to have you in my life
when I look back on these days
I'll look and see your face
you were right there for me
Noch im Lauf riss sie sich den Schleier vom Kopf und öffnete schnell den Eingang zu dem Tempel, in dem sich der Knochenfressende Brunnen befand. Ihre Schritte verlangsamten sich und direkt vor dem Tor zur anderen Welt blieb sie stehen. Sie wollte zurück! Sie musste irgendwie zurück kommen. Sie musste Inu Yasha ihre Gefühle gestehen, sie musste ihm unbedingt sagen... wie sehr sie ihn liebte! Sie stützte sich auf dem Brunnenrand ab. Ein paar Tränen benetzten das trockene Holz. Sie konnte doch nicht leben, ohne ihn!!
Als plötzlich etwas in ihrer Jackentasche begann zu glühen. Vorsichtig griff sie danach. Es war der Ring, den sie von Chibi-Inu Yasha bekommen hatte. Sie musste unwillkürlich lächeln. Leicht schluchzend steckte sie ihn an den Ringfinger ihrer linken Hand. Eine einzelne Träne fiel auf das kleine Utensil und er begann stärker zu strahlen. Fast wie in Trance setzte sich Kagome auf den Rand des Brunnens. Sie drückte ihre Lippen sanft auf den Ring und sprang dann direkt ins Ungewisse hinein...
Inu Yasha zog Tesseiga aus der Scheide. ,Er stinkt verdammt nach Naraku!!' Dachte Inu Yasha wütend während er in die Luft sprang und den Dämon mit dem rot glühenden Schwert attackierte. Doch er schlug ins Leere. "Jetzt wird es langsam langweilig!" Machte sich der Dämon hinter ihm lustig. Inu Yasha knirschte mit den Zähnen. Dieser Dämon war viel schneller, als er aussah! "Na warte!!!" So schnell er nur konnte, drehte er sich um und traf den Youkei genau in die Magengegend. "Urg..." Benommen taumelte dieser einige Schritte rückwärts, fasste sich jedoch schnell wieder. Sein Gesicht verzerrte sich zu einer zornigen Fratze. Shippou schlich sich von hinten an ihn heran und als er ihm gerade einen kräftigen Schlag verpassen wollte, hatte sich Kosabuja bereits herumgerissen und sperrte so schnell sein Maul auf, dass Shippou, geschweige denn Inu Yasha, überhaupt reagieren konnten.
Ohne viel Aufwand, saugte er auch Shippous Seele auf. Inu Yasha riss die Augen weit auf. "Shippou!!" Schrie er dem Fuchsdämon noch zu, doch da war er schon auf dem harten Waldboden aufgekommen. "Na, was willst du jetzt machen, Hanyou?!" Schrie der Dämon, während er auf den eben genannten Halbdämonen zustürmte und ihm seine Pranke in die rechte Brusthälfte stieß. Inu Yasha stöhnte schmervoll auf. Doch damit war es für den Youkei nicht getan, er schlug ihn noch einmal stark ins Gesicht, wobei dem Hanyou das Schwert aus der Hand flog und er nicht minderschwach gegen einen Baumstamm schlug. Der Dämon grinste zufrieden, als er unerwarteter Weise zurück auf eine Baumkrone sprang. Vollkommen orientierungslos öffnete Inu Yasha seine Augen..., seine blutroten Augen...
In my dreams I'll always see you soar above the sky
in my heart there'll always be a place for you, for all my life
I'll keep a part of you with me
and everywhere I am there you'll be
Everywhere I am there you'll be
"Inu Yasha!!!!" Ertönte es plötzlich in nicht allzu weiter Ferne. Eine junge Frau in einem schneeweißen Kleid hob ihre Hand. Wahrscheinlich zur Begrüßung. Ihre Haaren wurden vom Wind in die Höhe gewirbelt, als die Frau plötzlich die bewusstlosen Körper ihrer Freunde erblickte. Urplötzlich schlug der Wind um und Kagome erkannte Inu Yashas Veränderung. Er war zum Dämon geworden! Sie rannte los. Sie rannte zu ihm. Inu Yasha hatte sich aufgerichtet und musterte das, auf ihn zulaufende, Wesen genauer. Ein eigenartiges Gefühl breitete sich in ihm aus, doch er verdrängte es schnell. "Inu Yasha...!!" Keuchte Kagome atemlos, bewegte sich jedoch trotzdem langsam auf ihn zu.
Inu Yasha gab ein bedrohliches Knurren von sich und die junge Frau zuckte zusammen. Wieso verdammt hatte sie ihm nur die Kette abgenommen...? Sie schüttelte gedanklich den Kopf. Weil sie ihm vertraute!! Und wenn sie ihm jetzt nicht vertrauen würde, würde sie genauso sterben wie Kikyo. Ohne lange über ihre Tat nach zu denken, war sie ihm auch schon in die Arme gelaufen. "Inu Yasha, bitte wach auf!! Das bist nicht du!!" Flehte sie ihn an, doch er schien sie gar nicht gehört zu haben, packte sie stattdessen am Hals und hob sich vom Boden. Sie klammert sich an seinem Arm fest, in der Hoffnung ihn irgendwie losreißen zu können, doch es nützte nichts, er war viel zu stark für sie.
"Inu Yasha... hast... hast du mich wirklich vergessen...?" Seine Ohren zuckten leicht. "Du hast immer Kikyo in mir gesehen, aber bitte... lass nicht zu, dass du sie ein weiteres Mal mit mir vergleichst... ich bin nicht Kikyo... lass nicht zu..., dass ich genauso sterbe wie sie... nicht durch deine Hand... das würde ich nicht ertragen...!" Röchelte sie. Sein Griff wurde lockerer. "Du hattest... mir versprochen... mich nicht zu vergessen...!" Flüsterte sie und hielt ihm die Vorderseite ihrer linken Hand entgegen. "Ich will nicht durch die Hand dessen sterben, den ich liebe!!!" Schrie sie ihm mit aller Kraft an, die sie noch aufzubringen hatte. Und er ließ sie fallen. Benommen presste er seine Hände gegen seinen Schädel, als würde ihm irgendetwas schreckliche Kopfschmerzen bereiten. Kagome rang fast krampfhaft nach Luft, doch ihre Augen hafteten auf dem Hanyou vor ihr.
"Kagome...?" Murmelte er leise, während sich seine Hände von seinem Kopf lösten und sich sein Blick nach unten auf die Schwarzhaarige richtete. "Inu - Inu Yasha, du bist wieder der Alte!!" Sie fiel ihm stürmisch um den Hals. "Kago - Kagome, was machst du hier?!" Er musterte sie eingehend. Sie trug ihr Hochzeitskleid, bedeutete das... "Ich bin wegen dir, zurück gekommen!" Gestand sie ihm mit leuchtenden Augen. Er bemerkte die Druckstellen an ihrem Hals. Sie folge seinem Blick und fasste sich mit einer Hand an ihren Hals. Nun sah Inu Yasha auch Tesseiga, welches nicht weit weg auf dem Boden lag und einiges wurde ihm prompt klar. "Das war ich, nicht wahr?!" Fragte er Kagome geschockt. Sie nickte leicht. "Aber wie hast... ohne die Kette, ich meine..." Begann Inu Yasha verwirrt. Kagome hob ein weiteres Mal ihre linke Hand.
Well you showed me how it feels
to feel the sky within my reach
and I always will remember
all the strength you gave to me
your love made me make it through
Oh, I owe so much to you
you were right there for me
Inu Yasha blickte den grünen Ring an ihrem Finger geschockt an. "Aber, den hat mir doch meine Mutter..." Meinte er zerstreut. "Ich wollte einfach nicht durch die Hand dessen sterben, den ich so sehr liebe." Wiederholte Kagome ihren vorigen Satz und hob langsam ihr Haupt. Inu Yasha stockte der Atem. Hatte sie ihm eben gesagt, dass sie ihn liebte? Inu Yashas Herz machten einen großen Hüpfer. Doch Kagome interpretierte die Schweigsamkeit des Hanyous falsch und wandte den Blick ab. "Es war dumm es dir zu sagen... ich wusste ja schon vorher, dass du nichts für mich empfindest..." Schluchzte sie leise. Er packte sie grob an den Schulter, um ihr direkt in die Augen sehen zu können. "Das ist nicht wahr!!!" Brüllte er sie an, als ihn plötzlich etwas Hartes an der Seite traf und wegschleuderte. Schmerzvoll kam er auf dem Boden auf.
"Inu Yasha!!" Kagome wollte ihm zu Hilfe eilen, als sie ein weiteres Mal am Hals gepackt wurde. Mit leicht zusammengekniffenen Augen versuchte sie ihren Angreifer zu identifizieren. "Tja der Plan ist leider schief gegangen." Begann der Dämon zu reden. "Welcher Plan?!" Raunte Kagome. "Dass dich dein Liebster umbringt." Meinte der Youkei höhnisch, als er plötzlich sein Maul auftat und Kagomes Mund sich widerstandslos ebenfalls öffnete.
Mit dröhnendem Kopf richtete Inu Yasha seinen Oberkörper auf. Als Erstes stach ihm Kagome ins Auge, im Griff eines großen Dämons. Kosabuja!! Nein!! Wie hatte er ihn nur vergessen können?! Narakus Abkömmling hatte bereits begonnen Kagomes Seele auszusaugen, auch wenn es wesentlich langsamer voran ging, als bei den anderen dreien. Inu Yashas Blick wich kurz ab, als er Tesseiga erblickte, welches direkt neben ihm aufgekommen war. Er schnappte es sich und richtete sich unter Qualen auf. Und genau in diesem Moment hatte der Dämon das letzte Stück Kagomes Seele in sich aufgenommen und ließ die Frau achtlos auf den Boden fallen, wo sie leblos liegen blieb.
"NEIN!!!" Brüllte Inu Yasha und schwang übernatürlich schnell sein Schwert in die Höhe. "KAZE NO KIZU!!!" Schrie er dem Dämon entgegen und noch ehe dieser reagieren konnte, war es bereits zu spät für ihn gewesen. Keuchend stand Inu Yasha nun auf der anscheinend unberührten Lichtung. Doch kaum eine Sekunde später rannte er zu der bewusstlosen Frau, welche nur einige Meter vor ihm lag. Sachte nahm er sie in de Arm. "Kagome, Kagome, komm schon, wach auf!!" Bat er sie und schüttelte sie leicht durch. Wieso waren die Seelen der anderen, obwohl Kosabuja tot war, nicht in die jeweiligen Körper zurückgekehrt? Er drückte Kagome fester an sich. "Bitte Kagome... tu mir das nicht an!"
In my dreams I'll always see you soar above the sky
in my heart there'll always be a place for you, for all my life
I'll keep a part of you with me
and everywhere I am there you'll be
Auf einmal ertönte hinter ihm ein gehässiges Lachen. Wütend und wissend, um wen es sich handelte, wandte er sich zum Waldrand hin. Naraku! "Kosabuja ist tot, aber er war nur ein Abkömmling von mir, das heißt, dass die Seelen deiner kleinen Freunde erst wieder in ihre Körper kehren, wenn ich besiegt bin!!" Meinte er grinsend. "Du Mistkerl!!!" Inu Yasha packte Tesseigas Griff und stürmte auf seinen Erzfeind zu, doch der wich mit Leichtigkeit aus und verpasste Inu Yasha einen Schlag auf den Rücken. Und als sich Inu Yasha gerade wieder aufgerappelt hatte, rammte Naraku ihm auch schon seine Pranke mitten in die Magengegend. Inu Yashas Widersacher sprang ein paar Meter von ihm Weg und sah sich belustigt Inu Yashas Kampf mit den Schmerzen an.
Er wusste nicht mehr wie lange, er das aushalten sollte. Er hatte bereits zwei schwere Verletzungen, etliche Knochenbrüche und sicher innere Blutungen erlitten. Sein Blick fiel auf die bewusstlose Kagome. Er senkte sein Haupt und er ballte zornig seine Hände zu Fäusten. Nicht aus Wut auf Naraku oder Kagome, nein, er war wütend auf sich selbst. Er hatte sie nicht beschützt. Er hatte sie im Stich gelassen..., die, die er liebte im Stich gelassen... Plötzlich spürte er so etwas wie einen warmen Windhauch an seinen Wangen. Er richtete seinen Blick nach oben. Es war Kagome!! Sie war kaum zu sehen, fast vollkommen durchsichtig, doch er war sich sicher, dass es sie war. "Ka - Kagome..." Röchelte der Hanyou benebelt. Sie nickte. "Du darfst nicht aufgeben, hörst du?!" Ihre Stimme war kaum zu vernehmen und schien von weit her zu kommen.
"Ich bin schwach..." Murmelte Inu Yasha gesenkten Hauptes. "Nein!! Du bist stark, du musst stark sein!! Sei stark, sei es... für Kikyo." Inu Yasha blickte ihr in die Augen. Sie strahlten Leid aus. " Ich will für dich stark sein." Meinte er entschlossen. Ein Lächeln breitete sich auf Kagomes Lippen aus. Sie flog (!) neben ihn und umfasste mit ihren Händen ebenfalls Tesseigas Griff. "Wir schaffen das!" Ermutigte sie ihn. "Ja!" Ertönte es von links. Und auch Miroku umfasste Inu Yashas Schwert. Sango war neben ihm und tat es ihrem Mann gleich. "Zusammen..." Begann auch Shippou ,Geist'. "...sind wir stark!!" Riefen nun alle vier. Inu Yasha nickte. Zum Glück aller konnte Naraku die Geister seiner Freunde nicht sehen und beobachtete amüsiert wie Inu Yasha scheinbar verrückt wurde.
'Coz I always saw in you my light, my strength
and I want to thank you now for all the ways
you were right there for me
you were right there for me always
Doch sein Grinsen verschwand, als Tesseiga plötzlich stärker zu glühen begann und er merkte, dass er sich aus irgendeinem Grund kaum bewegen konnte. Waren die Seelen, die Kosabuja ,gefressen' hatte, daran Schuld...? Inu Yasha schwang sein Schwert. "Nimm das!!! KAZE NO KIZU!!!!" Die enorme Druckwelle schnellte auf Naraku zu und überrollte ihn förmlich. Mit einem lauten Klagensschrei, zerfiel er in seine kleinsten Bestandteile und wurde vom Wind in alle Himmelsrichtungen verstreut. Inu Yasha keuchte schwer. "Geschafft!" Raunte er, bevor er bewusstlos zu Seite kippte...
Etwas Kühles ließ sich auf seiner Stirn nieder und ein paar eiskalte Tropfen Wasser rollten seine Wange herunter. Benommen öffnete er die Augen und ohne, dass er überhaupt wusste, wo er war, versuchte er bereits schon sich aufzurichten. "Nein, du darfst noch nicht aufstehen!" Ermahnte ihn eine ihm mehr als bekannte Stimme. Und nun formte sich langsam ein Bild vor seinen Augen. Es war Kagome, und zwar immer noch im Brautkleid. Sie hatte sich neben seinen Futon gekniet. "Kagome!!!" Er packte die Frau an der Schulter, zog sie zu sich und nahm sie glücklich in den Arm. "Arg..." Er fasste sich an seine Brust, an der auch bereits ein Verband angelegt worden war. "Du sollst dich doch nicht überanstrengen!!" Sachte legte sie ihn wieder auf die Matte.
"Kagome, geht es dir gut?" Fragte er die junge Frau besorgt, welche gerade den alten Verband abwickelte. "Ja, mir geht es gut!" Antwortete sie ihm lächelnd. "Und auch Shippou, Sango und Miroku sind wieder auf den Beinen. Dank dir!" Ergänzte sie noch. Inu Yasha konnte den Blick nicht von ihr abwenden. Wieso war sie nur so wunderschön? Und da fiel ihm plötzlich wieder ein, was sie ihm vor ein paar Stunden, so schätzte er, gesagt hatte. > Ich wollte einfach nicht durch die Hand dessen sterben, den ich so sehr liebe.< Er schluckte. Hatte sie das ernst gemeint? Sie wollte ihm in die Augen sehen, doch er wich ihrem Blick gekonnt aus und sie deutete seine Geste richtig. Er hatte sich an ihre Worte erinnert. Traurig richtete sie sich auf, nachdem sie den Verband gewechselt hatte.
"Es ist wohl das Beste, wenn ich wieder in meine Zeit gehe..." Sagte sie geistesabwesend. Inu Yasha blickte sie geschockt an. "Was... wieso?" Fragte er leise. "Wieso?!" Schnaubte sie. "Ich habe dir gestanden, was ich für dich fühle!! Und du weichst mir aus, das heißt doch wohl, dass du mich nicht hier haben willst!! So naiv bin ich nun auch wieder nicht!!" Schrie sie erbost, doch in Wahrheit hätte sie am liebsten angefangen zu weinen. Doch sie hatte schon so oft geweint, nicht noch einmal, nicht noch einmal... "So? Das glaubst du?! Dann denkst du aber völlig falsch!!!" Entgegnete ihr Inu Yasha. "Was meinst du, weshalb ich kurz vor deiner Hochzeit noch einmal in deiner Zeit war!?!" Keifte er weiter. "Du warst... noch einmal in meiner Zeit...?" Langsam drehte sie sich zu ihm um. "Ja!! Aber ich bin wieder gegangen..." Berichtete er weiter.
In my dreams I'll always see you soar above the sky
in my heart there'll always be a place for you, for all my life
I'll keep a part of you with me
and everywhere I am there you'll be
and everywhere I am there you'll be
"Und wieso hast du nicht verabschiedet?" Bohrte die junge Frau weiter nach. Der Hanyou biss die Zähne aufeinander. "Ich wollte nur das du glücklich bist." Kagome runzelte die Stirn. "Warum?" Er blickte zu ihr hoch. "Weil ich... weil ich in dich verliebt bin, du dumme Gans!!!!" Brüllte er ihr entgegen, während er sich aufrecht vor ihr aufbäumte. Kagome Lippe begann leicht zu zittern. "Ni - nicht weinen!!" Fast hysterisch fuchtelte Inu Yasha ihr mit den Armen vor der Nase rum. "Dummkopf!!!" Brüllte sie ihn an und als er gerade etwas erwidern wollte, hatte sie ihm bereits ihre Lippen auf seine gepresst. Erschrocken riss er die Augen auf, doch bald schlang er seine Arme um sie und erwiderte den Kuss zärtlich. Nach einer kleinen Ewigkeit lösten sich die beiden von einander. "Danke." Hauchte er ihr ins Ohr. "Für was...?"Fragte sie leise nach. "Dass du meinem Leben einen Sinn gegeben hast!" Antwortete er ihr und besiegelte seine Worte mit einem weiteren Kuss.
Sachte zieht mich der Wind
aus dem schützendem Ast des Baumes.
Ich lasse mich von ihm treiben.
Er trägt mich über weite, saftige Wiesen,
über die Dächer der Menschen hinweg,
zu einem kristallklaren See.
Er schimmert silbern,
wie ein Strom aus Seide,
welcher sich unter mir aufbaut.
Kleine, fasst unsichtbare Wellen
schwingen sich in alle Richtungen,
als ich mich auf ihm niederließ.
Und ich treibe ein Weile.
Einfach so, ohne mir über
irgendetwas Gedanken zu machen.
Doch ich werde schwerfälliger,
denn langsam kommen Erinnerungen,
Wünsche, Vorwürfe und andere Dinge in mir hoch,
welche mich zu erdrücken drohen.
Doch warum sträube ich mich eigentlich dagegen?
Warum will ich nicht zulassen,
dass ich für immer verschwinde?
Dass ich einfach, alles und jeden vergesse,
dass ich in Vergessenheit gerate.
Oder, das ich dich vergesse...
Doch die Dunkelheit ruft mich,
zieht mich unaufhörlich tiefer.
Ich schreie.
Meine Schreie verpuffen jedoch
in der unendlichen Leere,
die sich minderschnell in meinem Herzen
und meiner Seele ausbreitet.
Ich will weinen, will versuchen
wieder an die Oberfläche zu gelangen,
aber meine Kräfte sind verbraucht,
und ich treibe.
Treibe abermals in der Einsamkeit.
Als ich mein volles Bewusstsein wiedererlangt habe,
kann ich wieder den Wind neben mir
und den Schutz meiner Artgenossen spüren.
Und an meiner Seite bist du!
Dies macht mich unglaublich glücklich.
Und sobald mich der Wind wieder wegtragen würde,
von dir wegtragen würde,
wüsste ich,
dass ich keine Angst zu haben brauchte,
denn das Schicksal brächte mich jedes mal
wieder zu dir zurück...
Owari
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Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Hier ist leider Schluss; das Ende; das, was alles hat, außer die Wurst... Ich möchte mich an dieser Stelle noch mal ganz herzlich bei all meinen lieben Kommentarschreibern bedanken. Ich hab euch alle so wahnsinnig lieb! Bin selbst richtig traurig, dass die FF schon zu Ende ist. Jedes Wort, dass ich geschrieben hab, hat mir einen riesen Spaß gemacht. Ich hoffe euch hat das Kapitel und überhaupt die ganze Story gut gefallen. Oh man, ich könnte anfangen zu heulen. Ich wiiill nicht gehen!!! *wirdvonMännerninweißenKlamottenabgführt*
Ach ja das Gedicht ist von mir, hoffe es gefällt euch, so und an dieser Stelle sage ich dann wohl mal: Good Bye. (Bei mir ist nichts ,Without: Good Bye' ^_^)
HEASMODLFIUE eure Aikyoo-chan *knuddelzknuffknutsch* (Lied: Faith Hill - There you'll be <- hab ich von meiner lieben, lieben Beta-Leserin Kiara16 *dichganzdollliebhabundknuddel*) Und dann möchte ich auch noch meine Freundin Jenny Alias Mushu ganz lieb grüßen!! *dichauchliebhabundabknuutsch*