von Gänseblümchen und schwarzen Witwen
Kapitel 5
Nach laaaaaaaaaaanger Pause gibt es endlich das 5.Kapitel! Und nun muss ich auch hier erklären, was ich schon in all meinen anderen Fanfiktions zum Besten gebracht habe.
Mein alter Account ID 83115 wurde gelöscht und somit auch meine Zugriffsberechtigung auf all meine Fanfics. Der Grund aus dem er gelöscht wurde, war eine mangelnde Datenangabe meinerseits. Vielen anderen ist es ebenso gegangen. Ich hoffe einfach mal, dass mir meine FFs bald wieder übertragen werden, so dass ich nicht von allen einen zweiten Teil schreiben muss ^^"
Naja, sei's drum. Wichtig ist, dass es nun endlich wieder ein neues Kapitel gibt!
Dieses Kapitel widme ich all meinen treuen Kommi-Schreibern, die hoffentlich auch noch dieses Kapitel lesen werden, auch wenn ich viel zu lange gebraucht habe!
MfG
Manya
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Warum eigentlich immer er? Wieso war eigentlich immer er es, der die 'Arschkarte' zog? War er vielleicht verflucht und wusste es nur nicht? Solche und ähnliche Fragen beschäftigten ihn, während er die dunklen Gänge des Anwesens entlang schritt. Sein langer Mantel wehte leicht von der Schnelle seiner Schritte. Was also hatte er verbrochen? Er war doch immer treu gewesen, hatte getan, was sein Herr ihm aufgetragen hatte. Nun gut, er war nicht gerade der Schnellste und wohl auch nicht der Tüchtigste. Aber, er war gutes Mittelmaß. Was also war es, das ihm dies hier bescherrt hatte? Seine feinen Augenbrauen zogen sich zusammen, als er angestrengt nachdachte. Lange, ganz in Leder gekleidete Finger strichen über einen imaginären Bart, während er mit der rechten Hand die große Flügeltür öffnete. Mit einigen großen Schritten trat er hinaus ins Freie.
Leichter Nieselregen hatte eingesetzt und ein scharfer Wind strich durch seine Kleidung, als er sich auf den Weg zu seiner Kutsche machte. Wie von Geisterhand schwang die Tür auf und der junge Mann stieg eilig über das kleine Trittbrett hinein. Selig ließ er sich auf das dunkelrote Leder sinken, das das Innere der schwarzen Kutsche kleidete. Sein Kopf war zum Fenster geneigt, doch sein Blick starrte in die Leere. Draußen sah man einige Muggel vorbeigehen. Doch keiner von ihnen schien die altertümliche Kutsche mit den zwei dunkelbraunen Hengsten zu bemerken. Es war, als läge ein Zauber auf ihr, der jeden Betrachter sofort den Blick abwenden und sie vergessen ließ. So war es denn auch und als die beiden Pferde im strömenden Regen die Strassen Londons kreuzten, gab es keinen einzigen Blick, der ihre Schönheit bewunderte.
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"Was denkt ihr euch eigentlich dabei?!" Molly Weasleys Stimme ließ die Lichtung erzittern. Kleine Felsbrocken lösten sich aus den Trümmern der zerstörten Höhle, landeten im See. Erschrockene Elfen und verstörte Kobolde verließen in Strömen die sonst so friedliche Blumenwiese, suchten ihr Heil in der Flucht. Denn wenn der Kopf der Weasleymutter sich in dieser Farbe färbte, war Flucht die beste Lösung. Doch so schlau auch die kleinen Waldbewohner waren, so dämlich waren die wenigen Menschen, die noch immer auf der inzwischen dunklen Lichtung standen.
Einige von ihnen, wie die beiden übrigen Weasleys, zogen es vor, den kopf hinter den Armen zu verstecken, andere, wie Loona, versteckten sich lieber hinter lebenden Menschen. Es erschien ihr einfach sicherer. Einer jedoch schien sich nicht im geringsten seiner Schuld bewusst und starrte die wutentbrannte Frau einfach nur desinteressiert an. Draco Malfoy strich sich gelangweilt eine Haarsträhne hinter sein Ohr und kam nicht umhin innerlich zu bemerken, wie alt und abgetragen die Kleidung der Familie Weasley doch war. Typisch Wiesel! Er nahm sich vor, so bald wie möglich den Schneider kommen zu lassen, damit er Virgina neue Klamotten anfertigte. Schließlich war sie ja nun eine Malfoy! Und nicht nur das, sie war seine Frau und als solche musste sie unbedingt auf ihre Klamotten achten. Man hatte ja schließlich einen Platz in der Gesellschaft, den es zu beschützen galt. Dracos Blick glitt für einen Moment weg von der predigenden Molly und hin zu Ginny. Ja, vom Aussehen her wurde sie auf jeden Fall einer Malfoy gerecht. Mit der richtigen Gaderobe würde sie ein richtiges Juwel in der gesellschaft werden. Sein Juwel. Zufrieden stellte er fest, eine gute Wahl getroffen zu haben. Wenigstens einmal in ihrem Leben schien die Familie Weasley etwas richtig gemacht zu haben. Was ihn wieder zum eigentlichen Thema zurückführte, der wütenden Mollandy Weasley. Sie war noch immer dabei ihrem Sohn, und scheinbar auch ihm selber, eine Standpredigt über das Verhalten in der Öffentlichkeit zu halten. Als könnte eine Weasley IHM dabei etwas vormachen. Wenn sie einer mit dem Verhalten in der Öffentlichkeit auskannte, dann war es ein Malfoy. Wieso hörte er ihr eigentlich nochmal zu? Achja, richtig, sie war ja Virginas Mutter.
"Das können wir doch auch noch in Hogwarts fortsetzen, oder Molly?" Die Stimme Albus Dumbledores riss ihn aus seinen Gedanken. Achja, der war ja auch noch da. Schlagartig war die Schimpftirrade unterbrochen, jedoch mit dem unheilvollen Versprechen, sie später fortzuführen. Draco seufzte innerlich. Naja, wenigstens war es im Schloss wärmer.
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Der junge McLandor war weg, der Untergang Hogwarts besiegelt. Zufrieden lehnte sich Voldemordt zurück. So eben hatte er die letzten Anweisungen erteilt, hatte die Armee der Todesser zu sich befohlen. Bald schon würden sie eintreffen. Es würden knapp einhundert sein. Genug, um Hogwarts zu Fall zu bekommen. Ein hähmisches Lächeln prangte für den bruchteil einer sekunde auf seinem Gesicht. Blut würde fließen, viel Blut. Dutzende würden sterben und ihr Blut würde ihm gehören. Bald schon, bald würde er seinen Plan in die Tat umsetzen können. Doch bevor er damit beginnen könnte, musste er erstmal diese vermaledeite Brut zur Seite schaffen. Josephine Lupin. Pah, allein der Name war der reinste Hohn. Diesmal würde er sie töten und mit ihr diesen lächerlichen Abklatsch von einem Zauberer, der sich ihr Ehemann nannte. Ohja, baden würde er in ihrem Blut, baden! Als nächstes würde er das Ehepaar Weasley um die Ecke bringen und mit ihnen ihre ganze Brut. Sie nervten ihn schon lange. Konnten zwar nichts gegen ihn ausrichten, aber sie nervten. Wie Gänseblümchen wuchsen sie überall da, wo er sie nicht haben wollte. Ohja, er würde sie mit Freuden zertreten. Als nächstes, und daran würde er sich am Meisten ergötzen, würde er Dumbledore vernichten. Das Blut des großen Hogwartsleiters brauchte er unbedingt. Schlußendlich würde er sich dann über Potter hermachen. Wenn alle seine Freunde und Liebsten tot wären, wäre es bestimmt ein Leichtes, den Jungen zu erledigen. Als damals Black aus dem Leben schied, war Potter, nach Informationen seiner Späher, tagelang nicht ansprechbar gewesen. Wäre in seinem eigenen Dunst fast erstickt. Was würde erst passieren, wenn alle seine Freunde tot wären? Der dunkle Lord jubelte innerlich bei der Vorstellung, wie Potter vor seinen Augen Selbstmord beging. Davon würde er ihn bestimmt nicht abhalten. Ein böses Grinsen schob sich auf das karge Gesicht. Familie Malfoy würde er am Leben lassen, bis auf den Sohn, Draco. Mit dem richtigen Fluch würde ihn Lucius freiwillig töten. Oh, das würde ein Spaß werden!
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Der Nieselregen hatte sich mittlerweile in einen waren Sturm gewandelt. Starke Boen peitschten gegen die Holzwände, Tonnen von Wasser lief das Glasfenster hinunter. Mehrmals flog ein Regenschirm vorbei, fluchende und tropfnasse Muggel rannte hinterher. Doch den Insassen der mächtigen Kutsche ließ dies alles kalt. Ihm würde nichts geschehen, schließlich war dies ja auch nicht eine normale Kutsche irgendeines merkwürdigen Muggel. Nein, dies war die Kutsche eines Zauberers, eines Ebraim McLandor. Eben jener war nun noch immer am Grübeln darüber, was er dem dunkeln Lord angetan haben könnte, so dass jener ihn von seiner Seite verwies. Nun, Ebraim war bei Weitem kein braves Unschuldslämmchen, da machte er sich nichts vor. Wie sein Vater vor ihm liebte er das Foltern und das Quälen von Muggeln. Im Keller seines Herrenhauses befand sich ein umfangreicher Kerker inklusive Folterbank, schwarzer Witwe, Daumenschrauben und noch einiges mehr. Und Ebraim war nicht der Typ, der solche schönen Spielzeuge einfach verkümmern lassen würde, oh nein. Allerdings, und da musste er sich selbst beglückwünschen, hatte er noch eine andere, bei weitem grausigere Methode gefunden, die Muggel zu maltretieren. Er musste bei dem Gedanken an ihre qualvollen Gesichter lächeln. Also deswegen war er bestimmt nicht in Ungnade gefallen. Oder störte es den Lord, dass er sich mal hier und mal da mit einer Muggel vergnügte? Eigentlich auch unwahrscheinlich, schließlich produzierte er dabei keine unwürdigen, halb-muggelschen Erben. Und wozu waren Muggel sonst gut, als als Spielzeug? Nein, daran lag es wahrscheinlich auch nicht. Schließlich konnte der Lord ihm ja nicht vorwerfen, dass er noch keine Lust hatte, sich an eine reine Hexe zu binden und sich statt dessen lieber auf seinen Dienst konzentrierte. Binden konnte er sich schließlich später immernoch, wenn er die Zeit für reif hielt.
Die Räder der Kutsche knarrten, als sie vor einem dunklen, eisengliedrigen Tor zum Stehen kamen.
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Der Nachtwind wehte ihr ins Gesicht, als sie sich auf den Rückweg machten. Die Nacht wäre angenehm, hätte sie einen Mantel an, so aber musste sie frieren, während der Wind durch ihre Kleider zog. Der Besen zwischen ihren Beinen machte die ganze Sache auch nicht gerade angenehmer, doch Ginny zog es vor zu schweigen. Schließlich würde sie im Schloss schon genug erklären müssen. Ihre graute es jetzt schon bei dem Gedanken, ihrer Mutter von der 'Hochzeit' mit Draco zu erzählen. Auch Ron würde nicht gerade 'erpicht' über diese Tatsache sein. Sie musste unbedingt dafür Sorgen, dass er und Draco in der gegenüberliegenden Ecke des Zimmers standen, wenn sie mit Erzählen begann. Ihr hatte schon bei weitem die Szene auf der Lichtung gereicht. Fassungslos hatte sie mit ansehen müssen, wie ihr Draco und ron sich prügelten. Und das Schlimmste war, sie hatte nicht dazwischengehen können, weil sie sich unsicher gewesen war, auf welcher Seite sie stand. Außerdem bezweifelte sie, dass einer der beiden ihr überhaupt zugehört hätte. Denn Eines hatten sie gemeinsam, auch wenn sie es partout abstreiten würden, sie waren Beide Dickköpfe. Aber welche der übelsten Sorte. Irgendwann würde sie es ihnen sagen, beschloss sie, wenn auch nur, um ihre Gesichter dabei zu sehen. Dieser Gedanke ließ sie leise kichern. Wahrscheinlich würden Beide sogar die selbe Miene verziehen, wenn sie auch bei Ron ein bißchen ausdrucksstärker wäre.
"Wieso lachst du?" Die freundliche Stimme ließ Ginny kurz zusammenzucken, hatte sie doch vergessen, dass sie diesmal nicht alleine auf einem Besen saß. "Nur so," murmelte sie daher und vermiet es den Blick der Person hinter ihr zu kreuzen. So entging ihr jedoch auch das Lächeln, das die Gesichtszüge Josephine Lupins erhellte, als sie die Antwort des Mädchens hörte. Die Kleine erinnerte sie an sie selbst, als sie das erste Mal frisch verliebt gewesen war. Sie hatte sich damals genauso benommen und war mit einem Dauerlächeln durch die Welt gezogen. Das Mädchen war ihr ähnlicher, als sie gedacht hatte.
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Er schätze, dass der Junge wohl drei Tage brauchen würde, um in den Bergen anzukommen. Mit den Riesen, Zwergen und gremlingen würde es sicherlich weitere vier Tage dauern, bis er wieder hier war. Alles in allem eine Woche. Doch, konnte er sich soviel Zeit lassen? Der dunkle Lord hatte keine Angst. Nein, dieses Wort hatte keinen Platz in seinem Wortschatz. Vielmehr hatte er das Gefühl, dass eine Woche Zeit genug war, um den Kampf um Hogwarts mehr als nur lästig werden zu lassen. Natürlich nicht genug, um ihn in ernsthafte Gefahr zu bringen, sondern einfach nur zeitaufwendig. Deshalb hatte er auch beschlossen, nicht mehr auf McLandor zu warten. Wenn jener wieder zu ihnen stoßen würde, wäre Hogwarts schon längst besiegt und die Armee der Riesen, Zwerge, Gremlinge, Trolle und Zauberer stark genug, um nun auch den Rest der Welt zu unterwerfen. Stark genug, um diese scheußliche Mugglebrut zu beseitigen. Auch wenn es bestimmt einige unter seinen Untergebenen gab, denen das mißfallen könnte. Ja, er kannte nur zu gut die kleinen Spielchen seiner Todesser. McLandor war nur einer von ihnen. Einzuwenden hatte der dunkle Lord eigentlich nichts gegen diese Anwandlungen, schließlich waren die Muggel nie freiwillig dazu bereit. Allerdings könnte es bei der Ausrottung der Muggel Komplikationen geben. Er kannte seine Todesser. Nur wenige würden gerne auf ihr Spielzeug verzichten. Doch alles zu seiner Zeit.
Nun war erstmal der Sturm auf Hogwarts an der Tagesordnung. Bis Sonnenaufgang würden sie alle versammelt sein. Voldemordts knochiges Gesicht verzog sich zu einem fiesen Grinsen. Einen zweiten Sonnenaufgang würde Hogwarts nicht mehr erleben.
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Die schwarzen Eisentore schwangen mit einem gewaltigen Quietschen auf und gaben frei, was sich dahinter befand. Bei gutem Wetter hätte der Beobachter saftige Wiesen, majestätische Bäume und schön gepflegte Wege beobachten können. Nun lag alles hinter einem Regenschleier verborgen. Unheimlich klang das Geräusch der Hufe, die den nassen Schlamm aufwarfen, sich ihren Weg bahnten. Die Nüstern der Pferde weiteten sich, konnten sie doch schon den nahenden Stall und den damit verbundenen Hafer riechen. Automatisch verschnellerten sich ihre Schritte, bis sie schließlich vor dem riesigen Haustor hielten. Erneut schwang die Kutschentür von alleine auf, ließ den gnädigen Herren aussteigen.
Die wenigen Schritte bis vor sein Tor legte Ebraim vollkommen trocken zurück. Ein weiteres Indiz, dass man es hier mit einem mächtigen Zauberer zu tun hatte. Bevor er die eicherne Tür auch nur im Ansatz erreicht hatte, schwangen deren Flügel schon auf. Ein rosiges, kleines Gesicht, umrahmt von wellendem, blonden Haar kam dahinter zum Vorschein. Blaue, große Augen beobachteten ängstlich die Ankunft des Zauberers. Ebraim McLandor grinste hähmisch. Im Gegensatz zu den meisten Zauberern besaß er keine Hauselfen. Statt dessen hatte er sich seit geraumer Zeit schon, auf Muggel spezialisiert. Auf weibliche Muggel, um genau zu sein. Sein Grinsen wurde breiter. Auf junge, weibliche Muggel, die schon seit geraumer Zeit als verschollen galten.
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Draco war gelinde gesagt mies drauf. Nicht nur, dass er sich mit einem Weasley geprügelt, dann von einem Weasley Standpauken angehört hatte, nein, nun SAß er auch noch auf einem Weasley-Besen! Er fragte sich allen Ernstes, womit er das verdient hatte. Wieso zum Slytherin hatte sich der Besen seines Vaters auch geweigert, eine weitere Person zu tragen! Und wieso war Crabes Besen zu klein, um noch eine weitere Person neben seinem fetten Besitzer zu tragen? Er würde den Fettsack auf knallharte Diät setzen! Von wegen "Ein Schokofrosch am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen" ! Er machte fett bis zum Abwinken! In seinem Nacken spürte er plötzlich einen Atemhauch. Weasley-Atem! Am Liebsten hätte er sich geschüttelt. Nie, aber wirklich, niemals, würde er sich daran gewöhnen, dass jene nun zur Familie gehörten. Oder besser gesagt, zur Familie seiner Frau. Apropos Frau. Neugierig schielte er hinüber. Was würde sein Vater dazu sagen? Begeistert wäre er bestimmt nicht, schließlich war sie einst eine Weasley. Dennoch war sie anders als der Rest ihres Clans, das würde auch sein Vater bemerken. Sie war würdig, eine Malfoy zu sein.
Draco lächelte beruhigt. allerdings war da etwas Anderes, das ihm Sorgen machte. Sein Vater hatte gelächelt, hatte Emotionen gezeigt. Das war etwas, was Draco rein gar nicht verstand. Lucius Malfoy war der Typ Zauberer, der nie zeigte, was er dachte oder fühlte, es sei denn, es war Abscheu. Wieso also hatte er gelacht?
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Fortsetzung folgt . . .
Sooooooo, wie also gefällt euch nun Ebraim McLandor?
Eigentlich hatte ich ihn ja als 'Gut' geplant, jetzt ist er aber doch ins Böse hineingerutscht. Hat mich einfach so in den Fingerspitzen gejuckt ^^"
Sagt mir bitte, was ihr von ihm haltet!
LG
Manya
6. Ziegenbärte und andere Kriechtiere
Kapitel 6
Hi zusammen! Danke für eure vielen reviews! Ja, das mit dem gelöschten Account ist wirklich mist, ich hoffe stark, dass nerd bald das nötige Script fertig hat, so dass ich meine Fanfics zurückbekomme.
@W-Vandom: Naja, ob das so witzig wird? Man denke an Ron's reaktion auf der Lichtung! Was wird erst passieren, wenn er von dem Bund/Heirat erfährt?!
@DarcAngel: Na du ^^! Das mit Josefine und ihrer Herkunft baue ich wahrscheinlich im nächsten Kapitel ein. Da wird sich dann einiges klären. Oje, ich fürchte das nächste Kapitel wird ellenlang -.-"
@FluchderKaribik: Sorry, dass es so lange gedauert hat!
@ChieriAsuka: Wirklich? Nunja, mir fällt der Ginny-Draco-Teil immer am Schwersten, weil ich Angst habe dabei etwas wichtiges zu vergessen ^^"
@Saku_chan: Ich habe bis jetzt erst eine FF abgebrochen und ich kann dir versprechen, dass ich diese hier zu 100% beende! Es sei denn, ich werde vorher vom Bus überfahren, erschossen oder von wütenden Crabbe/Goyle-Fans gemeuchelt ^^
Nun, ob molly in Ohnmacht fällt werden wir im nächsten Kapitel erfahren ^^
Ja, Ebraim ist nicht gerade der nette Junge von nebenan, aber eine relativ wichtige Rolle ^^
Noch mal 100x sorry, weil ich solange gebraucht habe!!! Ich versuche in zukunft mindestens einmal im Monat ein kapitel herauszubringen, versprochen ;)
Eure
Manya
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Ein leises Lächeln prangte auf seinen blutleeren Lippen. Kleine, stechende Augen blickten lauernd umher, blieben schließlich an dem Bündel hängen, das noch immer vor seinem Thron lag und zitterte. Achja, Wurmschwanz. Das Lächeln auf den Zügen des dunklen Lords wurde noch eine Spur gemeiner. Wurmschwanz war eine Sache für sich. Er erinnerte sich noch genau daran, wie er ihn zum ersten Mal getroffen hatte. Es war nun etwa achtzehn Jahre her. Ein regnerischer Tag. Das Donnern und Blitzen hatte die Stille in der Winkelgasse gefüllt. Es war kurz vor dem Angriff der Todesser gewesen. Damals war er zum letzten Mal im "Blitzender Besen" gewesen. Seine Untergebenen hatten die Schenke dem Erdboden gleich gemacht. Ein hähmisches Lachen glitt über seine Lippen. Noch heute klangen das Stöhnen und Schreien der Insassen in seinen Ohren wieder. Es war wirklich eine hervorragende Idee gewesen, einige Flüche über die Schalumpe zu hängen, so dass die Flucht unmöglich gewesen war. Der einmalige Geruch von verbrannten Fleisch, von weinenden Kindern und Erwachsenen, die entsetzten schreie, als ihnen bewusst wurde, dass es kein Entkommen gab. Voldemordts dünne Lippen verzogen sich zu einem dünnen Lächeln. Das war eine der Sachen, die er so daran liebte, der dunkle Lord zu sein. Das Foltern und das Quälen von Muggeln und Muggelstämmigen. Deshalb hatte er diesen Wurmschwanz auch damals angesprochen. Er hatte diesen einen bestimmten Geruch an sich gehabt. Diesen Geruch, den nur einer hatte. Dumbledore. Nur auf Grund dieses Geruchs hatte er die erbärmliche Kreatur auf ein Gläschen Feuerwein eingeladen. Hatte für zwei, drei Stunden den Verständnisvollen gemimmt und sich das Geheule von dieser nutzlosen Kreatur angehört. Er hatte schon aufstehen und gehen wollen, als der dickliche Mann mit dem kleinen Ziegenbärtchen und den großen Schweinsaugen plötzlich angefangen hatte, von einer Prophezeihung zu lallen. Eigentlich hatte auch das den Lord nur mäßig interessiert, bis die sprache auf ihn selbst gekommen war. Hatte der skurille Fettwanst doch die Frechheit gehabt zu behaupten, dass ein Junge geboren worden war, der ihn, Voldemordt besiegen konnte! Er hatte einen Moment lang damit gehadert, diese ekelhafte Kreatur von einem Mittelklassezauberer ins Jenseits zu befördern.
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Dunkel hallten seine Schritte auf dem schwarzen Mamorboden, als er sich auf den Weg zu seinen Gemächern machte. Wie ein Geist schwebte der finstere Umhang hinter Ebraim her, begleitete seine Schritte mit einem umheimlichen Rauschen. Eine behandschuhte Hand hob sich und schlug auf das Zimmermädchen ein, dass es nicht schnell genug geschafft hatte, die Eichentür zu öffnen. Mit einem leisen Schrei ging sie zu Boden. Einige blonde Haare lösten sich dabei und die braunen Augen blickten angsterfüllt zu ihrem Meister. Ja, angsterfüllt. Angst und Hass. Das war das Einzige, das seine Opfer noch spürten. Gewaltige Angst und einen fast ebenbürdigen Hass. Hass auf den Peiniger, der sie quälte, ihnen das Leben wie einen unendlichen langen Abgrund erscheinen ließ, ohne sichtbare Rettung. Denn zum Quälen sind sie da, lautete der Lieblingsspruch von Ebraims Großvater, bevor er den Horden der Weißmagier zum Opfer gefallen war. Jedes Mal, wenn der junge McLandor an seinen Großvater dachte, fühlte er stolz. Stolz, von diesem mächtigen und berühmten Schwarzmagier abzustammen. Der mit einem einzigen Schwingen seines Zauberstabes, zehn Weißmagiern den Gar ausgemacht hatte. Dessen Namen man noch heute nur mit Erfurcht und Bewunderung aussprach, oder auch voller Angst und Hass auf Seiten der Weißmagier. Darko McLandor. Allein sein Name im selben Satz mit dem eigenen, war eine große Belohnung. Ebraim verehrte seinen Großvater sehr, auch wenn er wusste, dass er wohl niemals an dessen Fähigkeiten heranreichen würde.
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Elegant wie ein kleiner Haufen voller weißer, flauschiger Federn landete die Gruppe Besen vor dem Haupttor. Die gruppe neugieriger Schüler und Lehrer ignorierend, bahnte sich Dumbledore seinen Weg durch die Massen. Hinter sich hörte er erstickende Schreie, als einige Lehrer und Schüler die Todesser erkannten. Richtig, das hatte er ja ganz vergessen. Mit würdevoller Miene drehte sich Dumbledore auf dem Absatz um, straffte seine Gestalt und verschaffte sich mit einem lauten Räuspern die nötige Aufmerksamkeit. "Meine lieben Kollegen, liebe Schülerschaft," begann er mit volltönender Stimme und sah sich sofort der geballten Aufmerksamkeit gegenüber. "In Tagen wie diesen ist nichts so, wie es zu sein scheint. Böse ist nicht gleich böse, auch der erste Eindruck kann trügen. Habt keine Angst. Euch wird kein Leid geschehen, solange ich Direktor dieser Schule bin," erklärte er ruhig, wandte sich erneut um und lief auf das Haupttor zu. Seine Begleiter folgten ihm, während die gesamten Hogwartsbewohner noch immer verwirrt und nachdenklich auf dem Gelände verweilten.
Eiligen Schrittes ging es die Treppen hinauf, welche eigenartiger Weise einmal alle in der richtigen Position verweilten, die Gänge entlang und schließlich und schlußendlich blieb man vor dem Wasserspeier stehen. Der Schulleiter wartete ungeduldig und trat von einem Fuß auf den anderen. Wieso brauchte dieser Wasserspeier immer so lange, um den Weg freizugeben? Vielleicht sollte er ihn einmal austauschen. Er hatte letztens in 'Bimbles schrecklich schöne Steinfiguren' einen nahezu identischen Wasserspeier gesehen, nur dass jener gewaltigere Schwingen und somit schnellere Antreibskraft hatte. Mit einem Wasserspeier wie jenem müsste er bestimmt nicht geschlagene fünf Minuten warten, bis er endlich sein Büro betreten könnte. Dann endlich war der alte Steindrache zur Seite gehüpft und Dumbledore sprintete die Treppen hinauf.
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Schließlich hatte er dieser niederen Kreatur schlußendlich doch Gehör geschenkt, auch wenn er das Vernommene als unmöglich eingestuft hatte. Doch irgendwas war während des Gespräches in ihm gewachsen. Ein leiser Zweifel, ob dieser ungewaschene Kerl nicht vielleicht doch Recht hatte, es eventuell doch ein Mittel gäbe, um ihn, Voldemordt aufzuhalten. Also hatte er beschlossen der Sache auf den Grund zu gehen und hatte den Dicken einfach mitgenommen. Jener war dermaßen betrunken gewesen, dass er sich seiner Lage erst bewusst geworden, als er in einem der düsteren Kerker des schwarzen Schlosses aufgewacht war. Erneut zierte die dünnen Lippen ein Hauch eines Lächelns. Schon nach bereits einer viertel Stunde hatte der Dicke im nüchteren Zustand ausgespuckt, was er wusste. Hatte dem Dunklen alles von der Familie Potter, der geheimen Geburt, dem Aufenthaltsort und der Wirkung des Kleinen erzählt. Voldemordt hatte damals ebenso wie heute nur leise gelächelt, sich dann umgedreht und den Todessern befohlen, den Mann bis zum Morgengrauen zu foltern und zu quälen. Erst dann hatte sich der dunkle Herrscher auf zum Hause der Potters machen und das Balg, das ihm soviel Ärger versprach samt seiner Familie aus dem Diesseits befördern wollen. Pünktlich eine Stunde nach dem morgengrauen war er dann wieder in den kalten und finsteren Kerkergemäuern aufgetaucht und hatte den armseligen Zauberer verachtet, der nur noch auf dem boden geklebt und gewimmert hatte. Mit einem leichten rehabilitationszauber hatte Voldemordt ihn dann wieder einigermaßen auf die Beine gebracht. Schließlich hatte er gewollt, dass Peter Pettigrew dem tod seiner besten Freunde ins Angesicht sah.
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Geschmeidig glitt der junge McLandor nun in sein Schlafzimmer. Das Zimmermädchen, das noch immer am Boden lag, würdigte er mit keinem Blick. Die Wände seines Zimmers waren in einem dunklen grünton gehalten, die Möbel bestanden allesamt aus dunklem Holz. Schwarz auf Grün. Die Dunkelheit, die sich über die Hoffnung legt. Ebraim liebte diesen Vergleich, liebte die bedeutung dieser Farben. Hoffnung gab es nicht in seinem Haus. Lediglich Dunkelheit und nackte, kalte Angst beherrschte das Treiben in seinem Haus. Aus den Augenwinkeln sah er nun doch, wie das Zimmermädchen sich aufrichtete. Eilig strich sich die Blonde einige Haarsträhnen unter ihre Kappe, ihre blauen Augen blickten noch einmal hasserfüllt in seine Richtung, als sie sich zum Gehen umwandte.
"Halt!" Kalt und schneidend tönte seine Stimme durch das Zimmer, ließ die junge Frau zusammenzucken. Ebraim konnte ihre Angst förmlich spüren, als er sich langsam umdrehte und sie mit seinen Augen fixierte. "Komm her!" Mit genugtuung bemerkte der Schwarzhaarige eine Verschlimmerung des Zitterns, konnte den leicht süßlichen Gestank von Urin ausmachen, der nun von der Frau auszugehen schien. Sie wusste scheinbar schon genau, was nun auf sie zukommen würde. Ebraim grinste diabolisch. Als sich die Blonde umdrehte, blickte Ebraim in ein Gesicht, das aschfahler nicht sein konnte. Die blauen Augen starrten trübsinnig in die Ferne und die schmalen Lippen tropften vor Blut. Die junge Frau musste sie in ihrer Panik aufgebissen haben. "Komm her!" Diesmal sprach er den Befehl noch etwas harscher. Doch das erwartete Zittern blieb aus. Wie eine Marionette bewegte sich die blauäugige Frau auf ihn zu. Ihre Füße schlurften dabei geräuschvoll über den Boden, ließen das Grinsen ihres Herren noch teuflischer werden. Hart wurde sie an der Hüfte gepackt und gegen den anderen Körper gepresst. Besitzergreifend umfasste eine schroffe Hand ihre Brust, drückte schmerzvoll zu. Doch den Lippen der Frau entwich kein Ton des Schmerzes oder Kummers. Für sie war diese Prozedur der Besitznahme durch ihren Herren schon lange nicht mehr fremd.
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Schwer atmend betrat die Hexe das Büro ihres Schulleiters. Dieser hatte in den letzten Minuten ein unglaubliches Tempo vorgelegt, als sie alle die Treppen Hogwarts hinaufgestürmt waren. Auf seine alten Tage hatte sie ihm ein solches Tempo eigentlich gar nicht mehr zugetraut. Erschöpft ließ sie sich nun auf einen der zahlreichen Sessel fallen, die Dumbledore gerade herbeigezaubert hatte.Eigentlich hatte sie sich den restlichen Tag anders vorgestellt. Sie hätte gerne länger mit Draco auf der Blumenwiese gelegen und den Himmel angeschaut, auch wenn es mit der zeit wirklich etwas kalt geworden war. Nunja, zumindest solange, bis die Decke erschienen war. Was wiederum zu der Frage führte, woher eben jene Decke gekommen war. Wer sie herbeigezaubert hatte und vor allem, wieso? Draco konnte es nicht gewesen sein, sein Zauberstab hatte genauso weit entfernt gelegen, wie der ihre und er hätte unmöglich von ihr unbemerkt daran gelangen können. Also wer war es gewesen?
Aber dies waren leider nicht die einzigen Fragen, die Ginny beschäftigten. Wer war Girena Firedole? Wieso fiel sie Remus Lupin um den Hals? Und wieso war Dracos Vater plötzlich so freundlich? Warum war Bellatrix Lestrange mit nach Hogwarts gekommen? Wieso unternahm hier niemand etwas gegen die Todesser? Was würde ihre Familie von ihrer plötzlichen Bindung mit dem Malfoyspross halten? Wen würde Ron zuerst umbringen, sie oder Draco? Und wie stand sie überhaupt Draco gegenüber? Gut, sie hatten miteinander geschlafen, waren dadurch magisch gebunden, aber eigentlich hassten sie sich doch! Oder?
Verwirrt schüttelte Virgina Malfoy ihren hübschen kopf. Das waren einfach zu viele fragen auf einmal. Und auf nicht einmal eine wusste sie momentan eine Antwort. Leicht depremiert wandte sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf Dumbledore. Der schulleiter hatte mittlerweile angefangen zu sprechen.
"Nun, da wir alle vollzählig sind, können wir mit den Erklärungen wohl beginnen."
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Mit Pettigrew im Schlepptau war Voldemordt dann genau vor das Haus der Familie Potter appariert. Zu seinem Mißfallen hatte sich die Familie in ein Mugglehaus in einer Mugglestadt eingenistet, so dass er erstmmal einige Muggle hatte töten müssen, bevor er sich dem richtigen Problem widmen konnte. Mit eiligen Schritten hatte er Vorgarten durchquert, der fette Verräter war ihm mit schlurfenden Schritten gefolgt. Schon vor der Haustür hatte er die laute Musik gehört. Eine gelungene Untermalung der folgenden Ereignisse. Mit gezücktem Zauberstab hatte er Wurmschwanz klopfen und antworten lassen und war erst spät aus dem Türschatten getreten. Sirius Black hatte ihnen geöffnet und Ziegenbärtchen freundlich begrüßt. Er schien schon mehr als ein paar Bierchen intus gehabt zu haben und so war es dem Dunklen fast einem Kinderspiel gleich erschienen, ihn zu lähmen. An der erstarrten Person vorbei waren er und der Dicke in das Wohnzimmer gestürmt, wo die Taufe des Kleinkindes in Kürze stattfinden sollte. Vollkommen ahnungslos hatten sie dagesessen, die beiden erwachsenen Zauberer und ihnen entgegengestarrt. Dann, in einem Bruchteil von Sekunden war ein Ruck durch James und Lily Potter gegangen. Mit dem törichten Gryffindormut hatte sich der Schwarzhaarige ihm entgegengestellt, während seine Frau sich das Kind geschnappt hatte. Binnen Sekunden waren beide gestorben. Gestorben durch seine hand und unter seinem Gelächter. In den Armen der Toten hatte noch der Säugling gelegen. Entgegen jeder Annahme hatte er nicht geschrieen, sondern gelacht. Er hatte ihm, Voldemordt, in das bleiche Gesicht gelacht, als der Dunkle den Zauberstab erhoben hatte. Er hatte zurückgelacht und dann den Avada Kedavra gesprochen. Doch noch während er den Strahl abgefeuert hatte, hatte ein grellrosanes Licht den Säugling einzuhüllen begonnen. Dieses Licht war es auch gewesen, das den Strahl zurückreflektiert hatte. Das Letzte, an das sich der Dunkle erinnern konnte, war das fröhliche Glucksen des Kindes und ein weißes Licht am Ende eines langen Tunnels.
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Geschmeidig stand der junge Herr vom Boden auf und knöpfte sich langsam die Hose wieder zu. Sein kalter Blick galt noch immer der blonden Frau, die auf dem Boden lag. Ihre Strumpfhosen hingen zerfetzt an ihren Beinen herunter, der schwarze Rock war zerknittert und fast bis zur Brust hochgeschoben. Die Scham der Frau war unverdeckt und doch machte sie keinerlei Anstalten sich zu bewegen. Der Blick ihrer blauen Augen war noch immer ins Leere gerichtet, während ihre Lippen ein verträumtes Lächeln umspielten, so als sähe sie in der Ferne etwas, was dem normalen Blick verwehrt blieb.
Angeekelt wandte McLandor den Blick ab, besah sich sein eigenes Anlitz im nahen Spiegel. Seine Haare waren teils leicht zerzaust jedoch nicht so schlimm, als das man die vorherige Aktivität daraus erahnen könnte. Noch einmal fiel ein verächtlicher Blick auf die junge Frau, die sich immer noch nicht gerührt hatte. Mit seiner eisenbeschlagenen Schuhspitze trat er ihr hart in die Seite. Das Geräusch brechender Knochen war zu hören, doch noch immer verzog die Blonde nicht eine Miene. Nur dieses pausenlose, verträumte Lächeln.
Dann plötzlich versteifte sich ihr Körper, röchelnd und hustend setzte sie sich auf, die schlanken Hände um den Hals gelegt. Im gleichen Moment quoll ein Schuss Blut aus ihrem Mund, lief das Kinn hinunter und beschmutzte ihr Kostüm.
Missmutig drehte sich der Braunhaarige um, hatte er doch scheinbar mit seinem Tritt die Lunge des Mädchens mit einem Brustwirbel durchbohrt. Genervt verließ er den Raum und ließ den zuckenden und wimmernden Körper zurück.
Fortsetzung folgt . . .
*räusper* Nunja, dieser Teil ist diesmal ziemlich Dark geworden. Aber Todesser sind nunmal Dark und vor allem der Erbe eines so großen Mannes wie McLandor.
Trotzdem hoffe ich, dass ihr meine FF weiterlest, auch wenn sie eine gewisse Zeit lang wohl noch ihren darken Touch behalten wird!
Greetz
Manya