Yugi's Geburtstag
1.Yugi's Geburtstag
"Hey, Yugi!", flüsterte Joey Yugi im Unterricht zu. "Hey, Yugi, nächste Woche ist doch dein Geburtstag. Wen lädst du alles ein?"
"Das weißt du doch schon. Ich lade dich ein Joey, Tristan und Duke Devlin, Mai und Ishizu, Marik und Bakura und Seto Kaiba.", flüsterte Yugi zurück. Beim letzten Namen stand Joey auf den Beinen, zeigte auf Seto Kaiba und Schrie: "Was?! Du lädst den da auch ein?!"
Die ganze Klasse sah Joey an. "Joey Wheeler wie kannst du es wagen, meinen Unterricht zu stören?!", brüllte ihn die Lehrerin an. "Vor die Tür!" Fluchend ging Joey zur Tür und als er an Seto Kaiba's Platz vorbeiging, hörte er, wie Seto Kaiba sagte: "So etwas macht ein braves Hündchen nicht, Joey." Das brachte Joey wieder auf Einhundertachzig und veranlasste seine Lehrerin dazu, ihn gleich zum Schuldirektor zu schicken und noch ein paar Stunden nachsitzen zu lassen.
In der Pause kam das wohl grässlichste, hässlichste und schlimmste Wesen, das Gott jemals geschaffen hatte zu Yugi, Tristan und Joey: Teà Gardner. "Hey Yugi! Na wie geht's?"
"Ganz okay. Ich muss ... äh ... mal auf Toilette. Wir sehen uns später.", sagte Yugi, der gar nicht musste, sondern nur, um Teà möglichst schnell loszuwerden. Doch bevor er auch nur einen Schritt machen konnte, stand sie vor ihm und laberte ihn voll: "Ich dachte, du feierst deinen Geburtstag nicht! Wie kommt es, dass du Seto Kaiba einlädst und mich nicht!?"
"Das ist so Teà ... ich ...", begann Yugi, doch Tristan unterbrach ihn. "Er hat dich doch eingeladen, die Einladung ist gerade auf den Weg zu dir nach Hause, Teàlein!"
"Ach wirklich!? Das ist ja toll! Du hast dich bestimmt daran erinnert, was ich dir letzte Woche erzählt habe?"
"Wie könnte ich?", sagte Yugi. Er erinnerte sich, wie Teà bei ihm anrief, nachdem er ihr erzählt hat, er würde seinen Geburtstag nicht feiern. Sie hatte ihm drei Stunden erzählt, wie wichtig es für ihre Freundschaft wäre, dass er unbedingt seinen Geburtstag feiern würde und sie gerne die Organisation für die Party übernehmen würde. Nach einer Halben Stunde hatte er dann einfach den Hörer beiseite gelegt und mit Joey an jeden Einladungskarten, außer an Teà, verschickt. Teà hatte das nicht bemerkt und einfach ununterbrochen weitergelabert. Nach drei Stunden hatte Yugi, nachdem er die Einladungskarten verschickt hatte, seine gesamten Hausaufgaben erledigt hatte und mit Joey fast die ganze Party geplant hatte, Teà unterbrochen und ihr gesagt er würde seinen Geburtstag nicht feiern, weil ihm nicht danach wäre.
"Also, ich es ja so toll, dass du auf mich gehört hast!", begann sie wieder, doch glücklicher Weise klingelte es jetzt zu siebten und letzten Stunde.
In der Stunde schrieb Yugi einen Zettel an Tristan, auf dem stand: Wieso hast du Teà gesagt, ich hätte sie eingeladen? Darauf schrieb Tristan als Antwort: Dort können wir ihr mal richtig die Meinung sagen ...
Am nächsten Wochenende war dann Yugi's Party. Und zur großen Überraschung aller, kam auch Seto Kaiba. Natürlich fuhr er mit einer seiner teuersten Limousinen vor, um deutlich zu machen, dass er hier der Größte war. "Hallo Kaiba! Freut mich, dass du auch gekommen bist!", begrüßte ihn Yugi. Von Kaiba kam nur ein kurzes "Hi". Er drückte Yugi sein Geschenk in die Hand und verschwand in Richtung Büffet. "Man, was war denn das gerade?", rief Joey aufgebracht. "Der kommt hier einfach rein, sagt kurz Hi, drückt dir das Geschenk in die Hand und haut gleich ab zum Büffet! Er könnte wenigstens mal ,Glückwunsch zum Geburtstag' oder so sagen!"
"Ist doch nicht so schlimm, wenigstens ist er gekommen, oder?", sagte Yugi. "Oh nein! Teà kommt!"
"Also Yugi, ich verzieh mich mal zum Büffet!" Mit diesen Worten verschwand Joey zum Büffet, um sich dort richtig voll zu stopfen. Und dann kam auch schon Teà, fröhlicher und nerviger denn je: "Hallo Yugi! Alles Gute zum Geburtstag!" Sie ließ Yugi nicht einmal zu Wort kommen. "Ich finde es super, dass du doch noch feierst! Und wie du das hingekriegt hast, und auch noch ohne meine Hilfe! Was hast du schon alles geschenkt bekommen? Ach so, hier ist mein Geschenk, noch mal alles, alles, alles Gute zum Geburtstag!"
"Hi Tea! Na wie geht's? Hier nimm etwas zu trinken! Ich muss mal kurz mit Yugi reden.", Tristan war gekommen und für Yugi keine Sekunde zu spät. Schon diese paar Sekunden mit Teà waren schlimmer als Schlimm gewesen. "Hey Yugi! Ich muss dir mal was sagen!"
"Hey Tristan!", schrie ihm Teà ins Ohr. "Von hast du das Zeug?!"
"Was? Ach so ... das ist von dort drüben, wo Kaiba gerade steht, hol dir ruhig noch mehr!"
Und etwas komisch ging Teà zu Kaiba rüber und nahm sich noch mehr davon. "Was ist denn, Tristan?", wollte Yugi jetzt wissen.
"Also, wie wäre es, wenn wir Teà ...", begann er, doch jetzt wurde er schon wieder unterbrochen. Diesmal von Seto Kaiba. "Hey Yugi!"
"Was ist denn?"
"Ich hätte nicht gedacht, dass du auf deiner Party Alkohol servierst.", sagte er und deutete auf Teà, die jetzt angefangen hatte wie ein Indianer um den Büffettisch tanzte.
"Was?! Aber ich habe vom Party Service gar kein Alkohol bestellt!", sagte er, starrte Teà an, die jetzt noch mehr trank, um den Tisch hüpfte und ausgedachte Lieder sang.
"Der Yugi hat heute Geburztach, der Kaiba is auch hieeer und sieeht schwuuuuul aus wie immaaa! Da Joey frissssst wieda wie ein Schwaainnn und Tristan machte sisch an Yuuugii an!"
"Ich würde sagen, dass sind mindestens 60%. Wenn du nicht willst, dass deine kleine Freundin an einer Alkoholvergiftung stirbt, solltest du sie von dem Zeug fernhalten.", sagte Kaiba und ignorierte das, was Teà gerade über ihn gesungen hatte. Yugi guckte immer noch Teà an und kämpfte mit sich, ihr noch mehr von dem Zeug zu geben oder es ihr aus der Hand zu schlagen. Doch während er darüber grübelte, hatten Marik und Bakura die Gelegenheit beim Schopf gepackt und Teà noch zwei Gläser in die Hand gedrückt. Langsam kam Teà auf Yugi zugestolpert. "HEY YUGI! TOLLE FETE!", schrie sie lauthals, obwohl er nur zwei Schritte von ihr entfernt war. Dann rülpste Teà einmal, blieb kurz stehen und fiel dann einfach um. Und Yugi, Tristan und Seto, die alle hätten Teà noch rechtzeitig auffangen können, gingen schnell drei Schritte zurück. Alle starrten sie an.
Stille.
Plötzlich gab es einen lauten Knall. "TOLLE PARTY, YUGI!!!!!!", schrieen Bakura und Marik zusammen. Marik jubelte und schmiss mit Konfetti, während Bakura zu Teà ging und sie mit einem Stock anstupste. "Ich glaube, sie lebt nicht mehr! Cool! Und ich dachte schon, es würde sich nicht lohnen zu kommen!"
Immer noch starrten alle entweder Teà, Bakura oder Marik an. Plötzlich regte sich Teà wieder. Sie drehte sich auf den Bauch und übergab sich genau vor Bakuras Füßen.
"Ieeeehhhh!"
Marik hörte auf zu jubeln und Konfetti zu schmeißen. "Verdammt! Sie lebt ja immer noch!"
Die Wette
Hi alle miteinander! Danke für die Kommis, ich habe mich sehr gefreut! So, nun geht es endlich mit Kapitel 2 los:
2. Die Wette
Seit Yugi's Geburtstag waren schon einige Tage vergangen. Teà war mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus gelandet, aber keiner wusste, wie sie dahin gekommen war. In der Schule hofften und beteten alle, die Teà auch nur ansatzweise kannten oder eine ihrer "Freundschaftsreden" mit angehört hatten, dass sie das Krankenhaus nicht mehr lebend verlassen soll. Kurz gesagt: ALLE wollten, dass an der Alkoholvergiftung stirbt. Aber leider Pech gehabt: Teà kam schon zwei Tage später aus dem Krankenhaus und leider total gesund und in bester Stimmung über Freundschaft zu reden.
Den ganzen Weg von der Schule aus bis nach Hause labberte sie Joey und Yugi voll.
"Wenn sie nicht bald aufhört zu reden, schneide ich mir meine Ohren ab und schmeiß sie weg.", flüsterte Joey Yugi zu, während Teà im Hintergrund weiter redete. "Oder noch besser: ich begehe Selbstmord, dann muss ich sie nie wieder ertragen."
"Das wäre Verschwendung Joey. Wenn schon, dann müsste man Teà killen ...", sagte Yugi.
Am nächsten Tag in der Hofpause. Teà war Gott sei Dank nicht auf dem Schulhof, weil sie das Klassenzimmer sauber machen musste, da sie mitten im Unterricht wieder anfangen musste die Fotos ihrer "Freunde" zu sortieren. Yugi, Joey und Tristan standen unter einem Baum und redeten über Duel-Monsters, als plötzlich Kaiba, Duke Devlin, Bakura und Marik (Marik ging nicht auf die Schule) vor ihnen standen.
"Ähh, was ist?", fragte Yugi.
"Wir haben für euch ein Einmaliges Angebot, das ihr nicht ablehnen könnt." "Ach ja, und was wäre das für ein Angebot?", fragte Tristan. "Naja, Bakura und ich haben euch gestern nach der Schule reinzufällig belauscht. Ähm, ich meine gehört, was ihr geredet habt!", sagte Marik. "Und was haben wir gesagt?" "Das ihr Teà killen wollt natürlich!" "Ach so, das war doch nur so ein Gedanke...", sagte Yugi. "Ihr wollt sie doch nicht wirklich ermorden?"
"Wir töten sie doch nicht, wir helfen ihr nur dabei einen tödlichen Unfall zu erleiden.", sagte Seto. "Was?! Wir töten sie nicht!?!", schrie Marik. "Dann ist das hier für mich Zeitverschwendung!" "Außerdem hast du ihr doch die Alkoholvergiftung auf deiner Party eingebracht. So viel schlimmer ist das auch nicht. Also, wenn ihr interessiert seid, kommt nach der Schule zu meinem Anwesen." Und die vier gingen wieder.
"Sollen wir hingehen?", fragte Yugi verunsichert. "Aber natürlich!!!!!", schrieen Joey und Tristan gleichzeitig.
Nach der Schule schleiften Joey und Tristan Yugi mit zu Kaiba's Anwesen. Sie klingelten und Mokuba machte die Tür auf. "Hallo Mokuba! Wieso machst du die Tür auf, habt ihr keine Angestellten mehr?", fragte Joey. "Hallo! Seto hat heute allen freigegeben. Wieso weiß ich auch nicht. Was macht ihr denn alle hier?", sagte Mokuba. "Wo ist denn dein Bruder? Wir wollen zu ihm." "Er ist hinten im Westflügel. Kommt mit, ich bringe euch dahin, sonst verlauft ihr euch noch." Sie gingen eine ganze Weile durch die Villa von Kaiba und nach ungefähr 10 Minuten kamen sie erschöpft vor einer riesigen Tür an. "Er ist dadrin und wartet schon auf euch. Die anderen sind auch schon da.", sagte Mokuba und ging wieder. Yugi, Joey und Tristan gingen rein. Im Raum waren schon Marik (er sah sehr ungeduldig aus), Bakura (er hatte schon etliche Pläne geschmiedet, wie er Teà wohl am besten töten sollte), Mai (sie sah sich die überteuren Möbel an), Duke (er saß einfach nur da) und Seto (er war auch schon sehr ungeduldig). "Da seid ihr ja endlich!", sagte er. "Wo wart ihr so lange?"
"Wir wären ja schneller hier gewesen, wenn Yugi nicht so n Schiss gehabt hätte..."
"Ist doch auch egal, sie sind doch da, oder?", sagte Mai und ließ einen goldenen Kugelschreiber, der auf dem Tisch lag, in ihre Tasche gleiten. "Was machst du eigentlich hier Mai?", fragte Yugi sie. "Na was wohl, das gleiche was ihr auch wollt! Teà killen!"
"Fangen wir jetzt endlich an? Ich habe noch ein paar Termine.", sagte Seto.
"Ja, und ich habe noch nix gegessen.", sagte Joey.
"also gut, hier ist der Plan: Weil Teà ja voll auf Yugi steht, lockt Yugi sie zum Aquarium, dann lenkt er sie noch eine Weile ab und dann kommt Marik und schubst sie von hinten in das Haifischbecken. Dann lasse ich die Haie frei, die schon seit drei Wochen nix mehr gegessen haben. Die Haie werden Teà in kleine Einzelstücken reißen und aus ihrem Kopf Matsch machen! Ist das nicht toll?!", sagte Bakura begeistert.
"Es wäre toll, wenn es in dieser Stadt ein Aquarium geben würde."
"Na gut, dann Plan B.", sagte Bakura ein bisschen beleidigt. " Also wir laden Teà zu einer Party ein und schütten ihr Hochwirksames Gift in ihr Getränk. Dann wird sie noch ein bisschen leiden und Todeszuckungen haben. Und wenn sie dann den Löffel abgegeben hat machen wir aus ihren Zähnen eine Kette..."
"Igitt, das ist ja eklig!", sagte Mai. "Ich habe einen anderen Vorschlag: jeder probiert es auf seine eigene Art und Weise."
"Ich habe eine noch viel bessere Idee! Wir machen daraus eine Wette: Wer Teà Gardner als erstes tötet gewinnt. Und als Wetteinsatz bringt jeder seine seltenste Karte.", sagte Seto.
"Meine seltenste Karte? Ich habe Haufenweise seltene Karten, die meine Raritäten Jäger gestohlen haben!", sagte Marik. "Du hast aber nur eine Karte, die mich interessiert, und zwar dein Geflügelter Drache des Ra!", sagte Seto.
"Na schön ich setze meine Ägyptische Götter Karte, aber nur wenn Yugi auch seinen Himmelsdrachen setzt!"
"Okay, Marik, Yugi und ich setzen unsere Ägyptischen Götterkarten. Und die anderen?"
"Meine seltenste Karte ist Finstere Todesangst."
"Meine ist der Harpienstaubwedel.", sagte Mai.
"Meine seltenste Karte ist der Schwarze Rotaugendrache!", schrie Joey stolz.
Tristan und Duke starren sich dumm an. "Wir sind keine Duellanten! Was sollen wir dann machen?"
"Dann habt ihr einfach Pech!", sagten allen außer Tristan und Duke.
Fortsetzung folgt ...
So das war das 2.Kapitel! Ich hoffe es hat euch gefallen und ihr schreibt mir noch n paar Kommis.
DarkEgo
Dummheit tut weh
Hi Leute! Sorry, dass ich euch so lange auf das nächste Kapitel hab warten lassen. Aber hier ist es endlich, das 3. Kapitel:
3. Dummheit tut weh
Der nächste Tag war ein Samstag. Joey zerbrach sich den ganzen Vormittag den Kopf, wie er wohl Teà am besten killen sollte. Aber ihm fiel absolut nix ein. Nachdem er draußen ein paar Runden gelaufen war, kam er zu dem Entschluss einfach mal zu Teà zu gehen. Er dachte, er könnte sich auf seine spontanen Ideen verlassen, dass er besser nicht hätte tun sollen, wie er bald herausfinden wird.
10 Minuten später kam er vor ihrer Haustür an und klingelte und Tea öffnete die Tür. "Hallo Joey! Was machst du denn hier?"
"Ich darf doch eine Freundin von mir besuchen kommen, oder nicht?", schleimte er. "Was machst du gerade?"
"Du kommst gerade richtig! Weißt du was ich gerade gefunden habe? Ein paar Fotos von uns, als wir auf Klassenfahrt waren!!!!!! Komm rein, wir schauen sie uns an!!!!!" Sie schleifte Joey durch die Wohnung in ihr Zimmer, das rosa tapeziert war und voller Fotos von ihren Freunden war. Dann holte sie ein riesiges Fotoalbum, das mindestens 500 Seiten hatte und fing gleich an zu erzählen. "Weißt du noch als wir vor einem Jahr auf Klassenfahrt waren? Ich erinnere mich daran als wäre es gestern gewesen! Schade, dass wir nicht in einem Zimmer waren, das wäre ganz bestimmt lustig geworden! Bla bla bla ..." Und sie fing an zu erzählen.
Nach einer halben stunde unterbrach Joey sie endlich und sagte ihr, er hätte Hunger. Sie gingen in die Küche. "Was willst du denn essen?", fragte Tea, öffnete den Kühlschrank und holte eine Flasche Saft raus. In der zwischen Zeit suchte Joey die Küche nach einem geeigneten Mordgegenstand ab. Bis er den perfekten Gegenstand gefunden hatte: Ultra giftiges Reinigungsmittel. Er nahm zwei Gläser und goss Saft ein und in eines der Gläser schüttete er noch etwas von dem Reinigungsmittel bis der Saft sich grün verfärbte. "Weißt du was? Wir bestellen uns einfach eine Pizza.", sagte Tea und ging zum Telefon um die Pizza zu bestellen. "Verdammt! Das Zeug trinkt sie bestimmt nicht so grün wie das ist!", flüsterte Joey. Er nahm etwas Abflussreiniger und kippte es ins Glas, worauf sich der Saft blau färbte. "Scheiße! Das Zeug muss wieder Orange werden!"
"Joey was willst du für eine Pizza?!!!", kreischte Tea vom Wohnzimmer aus. "Irgendeine mit jedem Belag und extra Käse!", schrie Joey zurück und versuchte jetzt den Saft mit Tusche, die er in einer Schublade fand, Orange zu färben, worauf das Zeug grau wurde. "Das wird ja immer schlimmer!", schrie er. "Was ist?", fragte Tea, die gerade in die Küche kam.
"Gar nix!", sagte er und kippte seine Giftmischung schnell in eine Tasse, wobei das meiste auf den Boden fiel.
"Was macht denn der Reiniger und die Tusche hier Joey?", fragte Tea ihn.
"Ähm... die Tusche? Ich dachte wir könnten etwas malen! Und der Reiniger ist hier, weil... weil ich sauber machen wollte!", stotterte er.
"Du musst doch nicht hier sauber machen! Warte mal, ich räum das hier nur schnell weg.", sagte sie und fing an aufzuräumen. "Na gut das ist meine Chance", dachte er, "jetzt oder nie!"
Er nahm ein Messer und ging langsam von hinten auf Tea zu. Er holte mit dem Messer aus, machte einen Schritt auf sie zu und ...
...rutschte auf dem nassen Boden aus und schlug sich den Kopf an der Tischkante auf. Jetzt lag er bewusstlos auf dem Boden. "Oh mein Gott Joey!!!!", schrie Tea. "Joey, wach auf!! Mach deine Augen auf!!" Er öffnete ein wenig seine Augen. "Hier trink etwas!", sagte Tea und schüttete ihm das Getränk aus der Tasse [also das Gift] in den Mund. "Warte hier Joey, nicht weggehen, ich rufe einen Krankenwagen!", sagte sie und rannte zum Telefon.
"Oh nein! Ich habe das Zeug auch noch getrunken!", flüsterte Joey leise und als nächstes wurde ihm schwarz vor Augen.
***einige Zeit später im Krankenhaus***
"Joey mach deine Augen auf!", sagte eine nervige Stimme immer wieder.
Langsam öffnete er die Augen. Tea saß neben seinem Bett und heulte wie ein Wasserfall. Marik, Bakura und Seto, die sich nur mühevoll das Lachen verkneifen konnten, standen hinter Tea. Yugi, Tristan, Duke und Ishizu standen auf der anderen Seite des Bettes. Ishizu sagte: "So etwas habe ich kommen sehen!"
"Und wieso hast du ihn nicht gewarnt?", fragte Duke.
"Weil ich das Schicksal nicht ändern darf! Aber ich sage euch voraus, dass euer Plan nicht gelingen wird ..."
"Bla bla bla bla", sagte Seto. "Dass er versagt hat, lag doch klar auf der Hand! Dafür braucht man doch nicht so ein billiges Schmuckstück! Es sieht so aus als wäre Wheeler aus dem Rennen."
"Welches Rennen?", fragte Tea.
"Gar nix!", schrieen sie alle an. Seto, Bakura, Marik, Yugi, Tristan und Duke verließen das Zimmer, gefolgt von Ishizu, die immer noch über die Zukunft labberte.
"Ich bleibe heute Nacht bei dir Joey", sagte Tea. "Und wenn du nicht schlafen kannst, kann ich dir ja eine Geschichte erzählen!"
"Oh Gott muss ich so gestraft werden?", dachte Joey.
Fortsetzung folgt...
Übermut tut selten gut
Übermut tut selten gut
Nach Joey's Versuch Tea als erster zu töten, lag er mit einer leichten Gehirnerschütterung und ausgepumpten Magen im Krankenhaus. Und was noch schlimmer war als die Kopfschmerzen, das schlechte Krankenhausessen und das ungemütliche Bett, war seine Gesellschaft: und das war niemand anderes als Tea Gardner höchstpersönlich. Sie hatte ein schlechtes Gewissen, weil Joey den "Unfall" bei ihr zu Hause hatte, und war jetzt das ganze Wochenende über mehrere Stunden neben Joey's Bett und erzählte ihm alle möglichen Freundschaftsgeschichten, die es nur gab und noch ein paar mehr. Während sich Joey das gesamte Wochenende mit Tea rumquälen dürfte und sich nix lieber wünschte als zu sterben, überlegten sich die anderen schon wie sie Tea abmurksen, die Wette gewinnen und die Welt gleichzeitig von dieser Nervtöte befreien konnten.
So konnten sich Yami Marik und Yami Bakura zum Bespiel nicht entscheiden auf welche Art sie Tea am Besten killen sollten...
"Ich bin dafür, dass wir sie erstechen!", schlug Bakura vor.
"Erstechen ist viel zu langweilig. Wir müssen uns etwas Fantasievolleres einfallen lassen.", sagte Marik.
"Dann überfahren wir sie mit einem gestohlenen Auto und werfen ihre Leiche den Assgeiern zum Fraß vor!"
"Nee, das ist mir zu viel Arbeit für diese Schnepfe... zuerst müssten wir ein Auto kurzschließen, dann müssten wir extra zu ihr fahren und sie dann noch überfahren... und wenn wir dann endlich einen Assgeier gefunden haben, ist die eh schon längst verrottet. Auf den Stress hab ich echt keinen Bock."
"Wenn du das sagst, hört es sich nach verdammt viel Arbeit an. Oder wir brechen in der Nacht bei ihr ein und schlitzen ihren Bauch mit einem Messer auf, stopfen ihre Gedärme in ihre Fresse, damit sie nie wieder so'n scheiß labern kann, stechen ihre Augen aus und benutzen sie als Olivenersatz für Cocktails!"
"Das ist mir zu blutig, ich krieg die Blutflecken nie aus meinem Umhang raus..."
... während Yugi und Mai total Ideenlos waren und keine Ahnung hatten, wie sie jemanden ermorden sollten.
"Mai?", fragte Yugi sie.
"Hm?"
"Kann man jemanden umbringen indem man ihn ein Bein stellt?"
"Nein Yugi."
"Mai?", fragte Yugi nach einiger Zeit wieder.
"Hm?"
"Kann man jemanden töten indem man einen Stuhl auf ihm zerbricht?"
"Nein Yugi, du bist zu schwach dafür."
"Ach so..."
"Mai?"
"Hm?"
"Kann man jemanden ermorden indem man ihn mit einem Kissen erstickt?"
"Nein Yugi, du bist zu schwach dafür."
"Wirklich?"
"Ja Yugi."
Aber anders als Marik und Bakura, die sich nicht entscheiden konnten, und Yugi und Mai, die keinen Plan hatten, hatte Seto Kaiba schon einen (perfekten?) Plan, wie er glaubte...
***Montag in der Hofpause***
Joey war bereits aus dem Krankenhaus entlassen worden und musste ab heute wieder zur Schule gehen. Natürlich wollten Yugi, Tristan und Bakura wissen, was genau passiert war.
"Ich sag euch, dieses Mädchen hat mehr Glück als sie Freundschaftsreden drauf hat, und davon hat sie mehr als genug!", berichtete Joey den anderen.
"Ja, ja das interessiert uns nicht. Komm zum lustigen Teil!", unterbrach ihn Bakura, doch bevor Joey anfangen konnte zu erzählen, kam Tea schon wieder angerannt. "Oh Verdammt die schon wieder. Ich gehe, das muss ich mir nicht freiwillig antun.", sagte Bakura und ging ins Schulgebäude. "Hi Leute!", begrüßte Tea die anderen gutgelaunt. "Wie geht's dir Joey? Wo ist denn Bakura hingegangen?"
"Keine Ahnung wo er hin ist."
"Und, wie geht's dir Joey?", fragte sie noch mal.
"Gut!", antwortete er mit einem sehr gezwungenem Lächeln.
"Wirklich?", fragte sie noch einmal und neigte ihren Kopf zur Seite.
"Ja!"
"Bist du dir sicher?", fragte sie erneut und neigte den Kopf auf die andere Seite.
"JAA!!", schrie Joey.
"Okay.", sagte sie und setzte sich auf die Bank. Die anderen standen da und sahen Tea an, als wäre sie ein großer Schimmelpilz. "Was ist?"
"Nichts!", sagten alle gleichzeitig und sahen woanders hin.
Yugi sah zur Seite und beobachtete Seto, der genau auf sie zukam. Irgendwie sah er anders aus, sein Blick war ganz anders als sonst. "Hi Kaiba!", sagte Yugi, aber Seto beachtete ihn nicht, setzte sich ganz dicht neben Tea, legte den Arm um ihre Schulter und fragte lächelnd: "Hallo, wie geht's denn so?" Er zwinkerte sie an und rückte noch etwas näher an sie heran.
"Ääh... was?", stotterte sie und rückte von Seto weg, während Yugi, Joey und Tristan nur dumm dastanden. "wie geht es dir?", fragte Seto noch einmal und rückte noch näher an Tea heran. "Ähm... gut?", sagte sie verunsichert.
"Weißt du, ich habe über uns nachgedacht. Du und ich, nur wir alleine...", sagte er und kam mit seinem Gesicht immer näher an Tea ran. Tea wurde so rot wie eine Tomate und brachte kein Ton mehr heraus. Sie saß da, als wäre sie aus Stein. Seto fuhr mit seiner Hand durch ihre Haare und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Daraufhin wurde sie roter und rannte sofort weg. Seto sah zu Yugi, Tristan und Joey, die immer noch mit offenen Mündern dastanden und ihn anstarrten. "Was ist?", fragte Seto schlecht gelaunt.
"Was hast du ihr ins Ohr geflüstert?", brachte Joey mühsam heraus. Daraufhin grinste Seto nur hinterhältig und ging weg.
***nach der Schule***
Als Tea das Schulgebäude verlassen wollte, wartete Seto schon auf sie. "Na kleine?", sagte er und legte seinen Arm um ihre Hüfte. "Hast du es dir überlegt?"
"Ich mach das nicht Kaiba.", sagte sie und schon wieder wurde sie rot wie eine Tomate.
"Na gut, aber lass mich dich wenigstens in meiner Limousine nach Hause fahren. Mein Coiffeur wartet schon.", sagte er und zwinkerte ihr wieder zu. Und noch bevor sie antworten konnte schubste er sie schon in seine Limo und stieg selbst ein.
"Roland, sag mir bescheid wenn wir auf der Autobahn sind!", befahl Seto ihm und Roland fuhr los. Tea setzte sich so weit von Seto weg wie nur möglich und schnallte sich an. "Wieso der Gurt?", sagte Seto und beugte sich über Tea rüber um sie abzuschnallen. "Fühlst du dich nicht sicher? Du brauchst keine Angst zu haben, ich bin doch da.", sagte er und kam ihrem Gesicht wieder sehr nahe.
"Ich glaube, ich will hier lieber aussteigen...", sagte sie.
"Wir sind jetzt auf der Autobahn, Mr. Kaiba.", rief Roland.
"Du willst hier aussteigen...? Wenn du meinst..." Seto öffnete die Tür und stieß Tea aus dem fahrendem Auto. Tea schrie, Autos hupten, man hörte Bremsen quietschen und dann einen lauten Knall. Das war der Anfang eines langen Staus...
So Ende Kapitel 4! Ob das nächste Kapi die Party zu Teas Beerdigung ist oder nicht, seht ihr im nächsten Kapi!
Ciau DarkEgo
P.S.: und nicht vergessen schön viele Kommis schreiben! ^^